Mittwoch der 5. Osterwoche Apg 15,1-6

Jesus Christus, der uns das Heil gebracht hat, sei mit euch.

Die Apostel waren darauf bedacht, die Menschen, die das Evangelium empfingen, nicht unnötig zu belasten. Sie wussten, wie leicht das Gesetz des Mose zu einem Stolperstein werden konnte, wenn Juden und Heiden das Evangelium annahmen und begannen, in Gemeinschaften zusammenzuleben. Die Wahrheit ist, dass das Gesetz heilig, rechtschaffen und gut ist. Aber er hat auch seine Grenzen. Es kann nicht bieten, was der Tod und die Auferstehung Jesu getan hat. Warum also die Beschneidung von Nichtjuden verlangen, wenn es nicht das Wesen des Evangeliums ist?

Jesus, du bist  der Weinstock, der uns  nährt. Herr, erbarme dich unser. 

Du machst unser leben fruchtbar.  Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns ,was  uns zum Heil dient. Herr, erbarme dich unser.

Jesus lehrte: „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Das Christentum sollte nie eine Last sein. Es geht nicht darum, Bedingungen und Forderungen hinzuzufügen. Die Menschen in Judäa, die die Beschneidung befürworteten, legten jedoch den Kontext und den Zweck des Gesetzes falsch aus und missverstanden auch die rettende Kraft Jesu.

In seinem Kommentar zu der ganzen Situation ermahnt Paulus seine Leser: „Diese Freiheit ist uns durch Christus gewonnen worden. Bleibt also standhaft und lasst euch nicht wiederum unter einem Joch der Knechtschaft halten „(Gal 5,1). Mögen diese Worte heute zu einer Herausforderung für Sie werden. Nehmen Sie keine unnötigen Belastungen auf sich. Im Gegenteil stellen Sie sich die Frage: „Was sind die Erwartungen, die ich hege und die mir das Gefühl geben, schuldig und der Liebe Gottes unwürdig zu sein? Stelle ich unangemessen hohe Erwartungen an mich selbst? Setze ich mein Vertrauen in das, was ich für mich selbst tun kann, über das, was Jesus für mich getan hat?“ Wenn Ihnen Ihr Christentum zu schwer oder zu sehr mit Regeln und Verboten einschnüren erscheint, halten Sie inne und sprechen Sie mit Jesus. Wenn du sinnlose Lasten trägst, bitte ihn, dir sein Joch zu zeigen, das angenehm ist. Bitten Sie ihn, dass er Ihnen zeigt, dass Ihre Lasten leicht sind. Wenn Sie unvermeidliche Lasten tragen, bitten Sie ihn, Ihnen die Last ein wenig zu erleichtern, damit Sie vorwärts gehen können. Jesus möchte, dass Sie ihr Leben in Gutem  und auch in Bösen  genießen.

Freude ist uns  verheißen und der große Lohn des Himmels. So wagen wir  zum Vater beten.

Von Jesus Christus geht noch immer eine Kraft aus. Damit seine Kraft uns den Frieden gebe, bitten wir.

Selig, die hinfinden zu Jesus, dem Erlöser  und geheiligt werden von aller Bosheit.

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