Nikolaus von der Flüe.

Der spätere Heilige wurde 1417 als Löwenburgen in Sachseln bei Flüeli im Kanton Obwalden in der Schweiz geboren. Neben der Arbeit auf seinem eigenen Hof war er später auch als Ratsher und Richter tätig. Als tapferer Soldat hatte er es zum Offizier gebracht. Einem inneren Ruf folgend, verließ er im Jahr 1467 seine Frau und seine Kinder, zog sich zunächst ins Melchtal und später in die Randschlucht in der Nähe seines Anwesens zurück. Dort lebte er neunzehn Jahre lang als „Bruder Klaus”. Die einzige Nahrung, die er zu sich nahm, war die Eucharistie. Viele Menschen kamen und suchten seinen Rat. Durch seine Bemühungen konnte 1481 ein Bürgerkrieg zwischen den uneins gewordenen Eidgenossen verhindert werden. Nikolaus von der Flüe starb 1487 und wurde 1669 zunächst selig und am 5. Mai schließlich heiliggesprochen. Seine Verehrung als Heiliger begann jedoch bereits zu seinen Lebzeiten.
Zahlreiche Bildwerke zeigen ihn als bärtigen Einsiedler, kniend, mit Rosenkranz, Krückstock oder Kreuz. Andere stellen ihn dar, wie er mit einem Holzbecher am Bach steht und einen Dornbusch berührt. Die Schweiz verehrt ihn. Die Schweiz verehrt ihn als ihren Patron.

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