Erklärung der heiligen Messe – Die heilige Kommunion

Die heilige Messe ist das Opfermahl. Der letzte Abend war für Jesus notwendig.  Am letzten Abendmahl  setzte Jesus die Eucharistie ein. Wir können sagen, dass die Eucharistie  die Erfindung der Liebe ist. Er ist in uns, und wir sind in ihm. Das ist die heilige Kommunion. Jeder Mensch sehnt sich danach, geliebt zu werden, angenommen zu werden, und zugleich spürt jeder Mensch in der Tiefe seiner Seele irgendeine innere Einsamkeit . Diese Einsamkeit kann nur Gott erfüllen. Unruhig ist das Herz des Menschen, bis er in Gott ruht. Die beste Vorbereitung auf die heilige Kommunion ist Sehnsucht nach Platz. Je größer unsere Sehnsucht ist, desto heiliger vereint sich Christus mit uns, und wir sind mit  allen Christen verbunden, die  in unserem Herzen für Jesus haben. In heiligen Kommunion vereinigt sich Christus mit uns, und wir sind mit  allen Christen verbunden, die mit uns die heilige Messe feiern. Aber nicht nur das: Durch die heilige Kommunion sind wir mit allen Christen vereint, wo auch immer in der Welt. Sogar sind wir mit den Christen vereint, die schon im Himmel sind. Wir sind aber mit den Christen vereint, die im Fegefeuer sind. Die Eucharistie „baut“ den  Leib Christi.  Sie ist das Fundament der Einheit. Das hat auch ganz konkrete Folgen. Wenn ich zur heiligen Kommunion antrete, muss ich in Einheit mit der Kirche sein. Darum können Lutheraner zur heiligen Kommunion gehen, die diese Einheit mit der katholischen Kirche nicht haben. Aber ich kann zur heiligen Kommunion in orthodoxen oder koptischen Kirchen gehen. Auch die Katholiken dürfen zur heiligen Kommunion nicht gehen, wenn sie in schweren Sünden leben. Weil sie sich selbst von Christus trennten. Darum zur heiligen Kommunion können nicht gehen diejenigen, die ohne gültige kirchliche Ehe leben, oder sie sind im Zustand der kirchlichen Strafe leben – zum Beispiel in der Exkommunikation . Selbstverständlich darf niemand zur heiligen Kommunion gehen. Wer sich nicht aussöhnen will, kann solche Gewohnheiten. wer im Hass oder im Zorn lebt, kann nicht zur heiligen Kommunion gehen. Wenn jemand sich nicht aussöhnen will, kann er nicht zur heiligen Kommunion gehen. Ein Missionar hatte eine solche Gewohnheit. Wenn er jedoch sicher war, mit allen Menschen im Dorf versöhnt zu sein. Die Menschen reichten sich das Gras. Der Missionar besuchte währenddessen die Kranken und unterrichtete. Bis dann, als die Grasriste zu ihm zurückkam, zelebrierte er die heilige  Messe. Ein Pfarrer schrieb in sein Tagebuch: „Was für eine heilige Messe möchte ich in meiner Pfarrei haben?“ Ich möchte, dass sich alle in der Kirche wie Brüder und Schwestern fühlen. Ich möchte, dass alle in tiefen Gemeinschaften miteinander und mit Gott  sind. Das liegt mir an Herzen. Die innere Einheit unter den Gläubigen, die Atmosphäre der Liebe, ist bedeutender als das fromme Knien und das Kreuzzeichen. Die ganze Teilnahme an der heiligen Messe ruht darin, dass wir Christus in heiliger Kommunion empfangen, die heilige Quelle des Wassers zu sein, Durst zu haben und  nicht trinken zu können, Quelle. Auf der heiligen Messe zu sein und ohne Grund nicht zur heiligen Kommunion gehen, ist der gleiche Unsinn wie auf der heiligen Messe zu sein und zu  sagen: „Ich werde nicht essen.“ Es ist so, als bei der Quelle des Wassers zu sein, der Durst zu haben und  nicht trinken zu können. Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht zur heiligen Kommunion gehen. Es gibt Menschen, die nur einmal oder zweimal gehen, und dann ist genug. Sie fühlen sich nicht würdig für die heilige Kommunion. Zur heiligen Kommunion sollen wir nicht, wenn wir schwere Sünden haben. Wenn wir aber leichte Sünden haben, können wir zur heiligen Kommunion gehen. Die heilige Kommunion ist nicht für Vollkommene und Heilige, sondern für gebrechliche Menschen, um sie heilig werden zu lassen. Jesus hat nicht gesagt: „Nehmt und schaut“, sondern: „Nehmt und esst alle davon. Jesus will in uns wohnen. Vor der heiligen Kommunion sollen wir eine Stunde lang nichts essen und nichts trinken. Dies gilt nicht für Diabetiker und Kranke. Die unabdingbare Bedingung für die heilige Kommunion ist der Glaube. Der Glaube ermöglicht, dass die Macht Christi in uns wirkt. Und umgekehrt bindet der Mangel an Glauben an Gottes Macht zusammen. In Nazareth konnte Jesus wegen des Unglaubens der Einwohner keine Wunder vollbringen. Er wunderte sich über ihren Unglauben. Auch heute, wenn jemand an Jesus nicht glaubt, kann dieser dort nicht wirken. Christus bringt uns vor allem Genesung und Ermutigung. Jeder von uns dank der Sünden aus dem Wirken   der heilenden Kräfte, die wir bei der Taufe empfangen haben. Durch die heilige Kommunion entgleiten wir der Sphäre des Bösen und führen uns ins Reich Gottes ein. Durch die Eucharistie  haben wir die Fähigkeit, die geistlichen Sachen zu sehen, die geistliche  Schönheit zu sehen. Weiter: Die Sünde zerschlägt unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, und umgekehrt entsteht durch Christus die Einheit unter den Menschen. In der Eucharistie macht Jesus zwischenmenschliche Beziehungen gesund. Durch Christus sind wir in seinen  Leib verformt. In der heiligen Kommunion sollen wir unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und Konflikte übergeben. Die Sünde ist immer die Unfähigkeit, sich gegen Gott zu wenden. Wir Menschen wollen das Gute und das Böse. In heiliger Kommunion treffen wir uns mit Jesus-Gehorsam. Er befreit uns von unserem Ungehorsam und unseren Sünden. Zum Schluss verletzt die Sünde auch unseren Leib und kann Krankheit verursachen. Wenn wir bei der heiligen Kommunion mit Christus durchdrungen sind, können wir auch die körperliche Genesung erwarten. Der Priester betet vor der heiligen Kommunion. Herr Jesus Christus, der Empfang deines Leibes und deines Blutes bringe mir nicht Gericht und Verdammnis, sondern Segen  und Heil. Die Eucharistie ist wirklich  auch die Arznei für den Leib. Die Heilige Kommunion befreit uns von den Wunden der Sünde. Jede heilige Kommunion verursacht in uns die Verwandlung. Denn wir treffen uns mit dem, der vollkommen ist. Er, Jesus, hilft uns, besser zu werden. Bei der heiligen Messe beten wir oder singen  wir das Gebet „Vater unser“. Dieses Gebet ist die Vorbereitung zur heiligen Kommunion. Dann folgen das Friedensgebet und das Zeichen des Friedens. Wir sollen uns dessen bewusst werden, dass wir wirklich allen verzeihen und wir alle Brüder und Schwestern sind. Dann bricht der Priester die Eucharistie. Der Priester gibt einen Teil der Eucharistie in den Kelch mit Wein. Das deutet Christi Auferstehung an. Dann folgt der Aufruf zur heiligen Kommunion: Seht das Lamm Gottes, selig, die zu dessen Hochzeitsmahl geladen sind. Auf diesen Aufruf antwortet jeder persönlich. Bei der heiligen Kommunion singen die Menschen oft. Es gibt den Menschen, der es hindert. Sie sind bei Ihrem Gebet gestört. Aber wir können daran auch anders sehen. Der Gesang bildet die Einheit der Gemeinschaft aus. Christus hat aus uns seinen Leib geschaffen und wir drücken dieses Geheimnis mit gemeinsamem Gesang aus. In jeder heiligen Messe ist auch die Weile der Stille für das persönliche und intime Gespräch mit Jesus. In dieser Weile sollen wir nicht so wichtig sein wie das Gespräch mit Jesus. Das ist der Moment des  Gipfeltreffens mit ihm.

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