Adventliches Nachdenken.

Advent – die Ankunft Christi, die wir sehnsüchtig erwarten. Erstens bereiten wir uns auf die Weihnachtsfeier vor. Advent erinnert uns daran, dass Christus kommt. Und das Leben eines Gläubigen ist eine unaufhörliche und wache Erwartung dieser Ankunft. Es geht nicht nur darum, dass wir uns an das historische Geschehnis erinnern, das vor 2.000 Jahren in Bethlehem stattfand. Viel notwendiger ist es, zu begreifen, dass unser ganzes Leben Advent sein soll. Das Symbol des Advents ist ein Adventskranz mit vier Kerzen. Am meisten sind die Kerzen violett. Die adventliche Vorweihnachtszeit wird bereits bei Papst Leo dem Großen im Jahr 440 erwähnt. Der andere Feiertag stammt aus Frankreich. Die Adventszeit dauerte bis zum 6. Sonntag. Der Papst Gregor verkürzte diese Zeit auf 4 Wochen. Diese Zeit symbolisiert die Erwartung seit viertausend Jahren auf den Messias. Schon seit Jahrhunderten feiert man in der Adventszeit die Roratemesse. Sie finden vor der Morgendämmerung statt, im Licht der Kerzen. Diese heiligen Messen erinnern uns daran, dass die Menschheit vor der Ankunft Christi seit Jahrhunderten in der Adventszeit in der Finsternis wandelte. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ Jesaja 9,2. Die Adventszeit ist nicht nur die Periode des Einkaufsfiebers, sondern vor allem die Zeit, in der wir uns auf die Begegnung mit Christus vorbereiten. Ich habe schon gesagt, dass das Symbol des Advents der Adventskranz ist. Ein Kranz ist das Symbol des Sieges. Im Altertum bekam der Kommandant des siegreichen Herrn einen Kranz. Der Adventskranz zeigt die erwartete Huldigung dem Sieger, der kommt. Das Licht der brennenden Kerzen symbolisiert den ankommenden Christus, der die Finsternis und Angst löst, denn er ist das Licht der Welt.

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