Die Hauptwirkung der hl.Kommunion.

Die hl. Kommunion vermehrt in  uns  die Liebe  zu Jesus. Nach der heiligen Kommunion  haben wir das Verlangen, ganz Jesus zu gehören. Durch Liebe  zu Jesus werden  in  unserem Herzen  die bösen Neigungen unterdrückt, sie werden schwächer und schwächer, und  es wird uns  immer leichter, die Gebote  zu halten. Jesus  beschützt  uns und hilft uns  gegen  die Versuchungen zu streiten. Die heilige Kommunion  ist eine himmlische  Medizin , die  uns  in Wirklichkeit vor der Seelenkrankheit schützt. je öfter  wir diese himmlische  Medizin nehmen, desto mehr  sind wir   vor dem Seelentode  gesichert. Der hl.Alfons von Liguori erzählt. Ein vornehmer  Mann begeht Tag für Tag  eine schwere Sünde. Der Beichtvater empfiehlt ihm, täglich  zur hl. Kommunion  gehen und von da an war der Mann von seinem Laster befreit. Es gibt kein kräftigeres Mittel gegen die Sünden als die hl. Kommunion.  Durch die hl.Kommunion mit Jesus vereint  und in der Liebe zu ihm gestärkt. So werden  wir vor der Todsünde  bewahrt, nehmen an  Gnade  immer zu und erlangen  das ewige Leben. Jesus hat gesagt.  Willst du  zum Leben  eingehen? so halte die Gebote.  Aber Jesus hat das auch gesagt. Wenn jemand  von diesem Brot ist, so wird er in  Ewigkeit leben. … Wer mein Fleisch  ist und mein Blut  trinkt, der hat das ewige Leben  und ich werde ihn  am jüngsten Tag auferwecken. … Wer mich  isst , wird  durch mich leben. Wer dieses  Brot  isst, wird ewig leben. Darum  sagt  der Katechismus, dass uns  die heilige Kommunion   ein Unterpfand  der glorreichen   Auferstehung   und der ewigen Seligkeit  ist.  Natürlich  muss man, wenn man  selig  werden will , auch glauben und   die Gebote halten. aber  die hl. Kommunion hilft  uns eben  , dass wir im  Glauben  und  im Halten  der Gebote treu und  standhaft  bleiben. Habt ihr vom Propheten Elias  gehört? Der Prophet   Elias wurde vom König Achab und der Königin Isebel verfolgt. Elias musste sich  in die Wüste  flüchten. Er war völlig erschöpft und wünschte sich den Tod. So legte er sich nieder  und schlief ein.  Plötzlich  berührte ihn  ein Engel  und sprach. Steh auf  und iss. Als sich Elias   umsah , sah er neben sich  ein Brot  und einen Krug   mit Wasser. Er aß und trank, dann legte er sich  wieder  hin  und schlief.  Und der Engel  kam zum zweiten Mal,  berührte  ihn  und sprach: „Steh auf  und iss, denn du hast  noch einen  weiten Weg. Da stand er auf  und  aß und trank. Durch die Kraft dieser Speise nun ging er  40  Tage  und Nächte  bis zum Berge  Gottes Horeb.  Bei diesem Berge war Gott dem Mose im brennenden Dornbusch erschienen. Auf diesem Berg  hatte Gott auch seine  zehn Gebote  gegeben. Als  Elias  zu diesem Berge kam, zeigte sich  ihm Gott. Welcher ist für uns  der Berg Gottes, zu dem wir alle wandern  müssen  und  wo  wir uns  zeigen? Der Himmel.  Der Weg dorthin  ist aber  weit  und beschwerlich. Wenn wir Jesus genießen  , erlangen  wir die Kraft , immerfort  dem Himmel entgegenzuwandern. Aber nicht durch  den  oftgenutzten  Genuss erlangen wir  die Kraft , sondern  durch den  oftgenutzten Genuss. Wir sollen oft zur heiligen Kommunion gehen. Wer kann zur heiligen Kommunion nicht gehen?  Wenn jemand im Stande der schwereren Sünde ist. Wenn jemand nicht die richtige Absicht hat. Welches  wird  die rechte  Absicht  sein? Mit  Jesus  vereinigt  zu werden, ihm wohlzugefallen, von  ihm Gnaden zu erlangen. Eine  verkehrte  Absicht  wäre es, um sich   fromm zu zeigen,  um hinter  anderen  nicht  zurückzustehen oder nur den Menschen zu gefallen. Wenn man die hl.Kommunion  in solcher  Absicht empfinge, würde man  sie  zu  weltlichen  Zwecken gebrauchen   und Jesus   keine  Ehre erweisen.

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