Hl.Rabanus Maurus.

Der „Praeceptor Germaniae“/Lehrmeister Deutschlands wurde  um 780 in Mainz geboren und in der Klosterschule Fulda erzogen. Von Kind an mit den Regeln des heiligen Benedikt vertraut, entschied er sich, in den Benediktinerorden einzutreten. Nach seiner  Weihe zum Diakon schickte der Abt von Fulda den jungen Rabanus an die berühmteste Klosterschule der damaligen Zeit; nach Tours. Er studierte dort bei Alkuin, dem Berater Karls des Großen, bis er nach Fulda zurückgerufen wurde. Unter seiner Leitung entwickelte sich die  Klosterschule zu einer berühmten Bildungsstätte im fränkischen  Reich. Seine bekanntesten Schüler waren unter anderen Walafried Strabo  und Otfried von Weißenburg.

822 zum Abt gewählt, förderte er den wissenschaftlichen, künstlerischen, geistlichen und wirtschaftlichen Fortschritt des Klosters. Nach der Teilung des Frankenreiches – er hatte sich für Lothar, der nun das Mittelreich erhielt  und dessen Anspruch auf das Gesamtreich er eingesetzt hatte – legte  er 842 die Abtswürde nieder und zog  sich auf den Petersberg in der  Nähe von Fulda zurück. Ludwig der Deutsche berief ihn 847  zum Erzbischof von Mainz, wo dieser  universale Gelehrte am 4. Februar 856 starb. Dargestellt wird Rabanus Maurus als Bischof im kirchlichen Ornat, Stab und Buch haltend. Er hat ein umfangreiches, in seiner Zeit weitverbreitetes Werk hinterlassen. Unter anderem gilt er auch als Verfasser  der Pfingsthymne „Veni creator spiritus“.

Sein Fest,der 4. Februar, wird besonders in Mainz gefeiert.

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