Hl.Benno, Bischof von Meißen.
Jesus Christus, der hingegangen ist, um uns einen Platz im Haus des Vaters zu bereiten, sei mit euch.
Hl.Benno stammte aus einer adeligen Familie in Sachsen, 1062 wurde er Kaplan in der Stadt, 1066 wurde er zum Bischof genannt und übernahm die Leitung der Diözese Meißen. Er starb 1106.
Herr Jesus, du hast niemanden in dieser Welt gescheut, Herr, erbarme dich unser.
Herr Jesus, du hast Spott und Verfolgung ertragen, Christus, erbarme dich unser
Herr Jesus, du stehst im Widerspruch der Welt, Herr, erbarme dich unser.
Die Elbslawen hatten Misstrauen gegen das Christentum, weil die ersten Missionare Deutsche waren. Diese wussten sich nicht zu entscheiden. Sie hatten auch politische Ziele. Kein Wunder, dass das Wort Gottes in solcher Atmosphäre nicht angewurzelt wurde. Die Slawen vertrauten am Anfang auch dem Benno nicht. Wenn sie sich aber überzeugt, dass Benno nur einen Herrn hat und dass er Christus ist und nicht habgierig und rachsüchtig ist, gewinnt er ihr unbegrenztes Vertrauen. Benno erlernte die slawische Sprache, damit er das Wort Gottes den Slawen in ihrer Muttersprache verkündete. Im Streit zwischen Heinrich IV. und dem sächsischen Adel war er neutral. Der Kaiser rächt sich an ihm. Er ließ ihn ins Gefängnis werfen. Nach einem Jahr geriet Benno auf die Freiheit. Sein erster Weg führte nach Rom. Der Papst Gregor VII. wollte ihn bei sich lassen. Benno aber sehnte sich danach, die Mission unter den Slawen beendet zu haben. Nicht jeder Hirte ist gleich. Die Slawen erkannten schnell, dass sie einen guten Hirten hatten.
Da Jesus Christus unser Fürsprecher beim Vater ist, dürfen wir in vollem Vertrauen in seinem Namen beten.
Die Wohnungen des Vaters sind die Wohnungen des Friedens. Damit wir Anteil daran erhalten, bitten wir.
Selig, deren Herz ohne Angst ist und die Wohnung im Haus des Vaters findet.
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