Gott, unser Herr, der die Zeugen seiner Botschaft mit Herrlichkeit krönt, sei mit euch.
Der Sohn Gottes kam nicht als Fürst auf die Welt. Sein Ende war das Kreuz. Sein Herold kam als Büßer und wurde mit dem Schwert hingerichtet. Er hat kein Wort gescheut. Deshalb nahm er den Opfertod des Gotteslammes schon vorweg, worauf er selbst den Auftrag hatte, hinzuweisen.
Jesus, du bist das Opferlamm des Neuen Bundes. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als König des neuen Israels. Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Gesetz des Vaters in allem erfüllt. Herr, erbarme dich unser..
Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: „Es ist nicht recht, dass du deines Bruders Frau hast.” Das Wort Gottes ist neu. Es dringt durch, bis es Seele und Geist, Mark und Bein scheidet, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Herodes fürchtete Johannes. Er ließ ihn gefangen nehmen. Doch Johannes fürchtete sich nicht; auch im Gefängnis blieb er der Prophet. Ein Prophet kann nicht schweigen. Herodias, die Frau des Königs, spulte ihre Rache ab. Sie nutzte die Schwäche des Königs aus und erinnerte ihn nach dem Tanz ihrer Tochter an seinen Eid. Als Belohnung verlangte sie das Haupt des Johannes des Täufers. Es ist geschehen. Johannes musste sterben. Er starb für die Lehre Jesu, wonach Ehebruch nicht erlaubt ist. Wir wissen, dass kein Leid für Christus unbelohnt bleibt. Johannes hat sich mit seiner unnachgiebigen Einstellung diese Belohnung verdient.
Um dem Bösen zu entgehen und in der Treue zu Gottes Wort zu beharren, wagen wir, zum Vater zu beten.
Unser Leben liegt in der Hand des Herrn. Um seinen Frieden zu gewinnen, wollen wir bitten, damit wir zu ihm gelangen.
Selig sind die, die in der Prüfung bestehen und als Zeugen in sein Reich eingehen.