Mittwoch der 22. Woche, Lk 4,38-44

Jesus Christus, der das Evangelium vom Reich Gottes überall verkündete, sei mit euch.

Ein kranker Mensch sucht überall Hilfe. So ist es heute, so war es auch zur Zeit Jesu. Und die Menschen fanden bei ihm Hilfe. Sie wurden von ihren Krankheiten geheilt. Das war jedoch nicht das Hauptziel seiner Wirkung. Sein Hauptziel war die Verkündigung des Reiches Gottes. Was suchen wir bei Jesus?

Jesus, du hast auf all deinen Wegen das Wort Gottes verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast im Gebet mit dem Vater nach Kraft gesucht. Christus, erbarme dich unser.

Du hast allen geholfen, die glaubend zu dir kamen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus ist das Vorbild im heutigen Evangelium. Durch seine Handlung zeigt er uns, wie wir mit kranken und hoffnungslosen Menschen umgehen sollen. Wie sollen wir unsere Gaben und Fähigkeiten einsetzen? Wir haben gelesen, dass Jesus die Kranken heilte, indem er ihnen die Hände auflegte. Er setzte seine göttliche Macht in den Dienst der Menschen. Wenn Gott uns eine Fähigkeit gibt, dann nicht, damit wir uns über andere erheben, sondern damit wir sie in den Dienst der Menschen stellen. Ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Wenn wir das alles richtig begreifen, dann bewerten wir weder uns selbst noch andere danach, ob wir oder die anderen Diplome, Geld auf der Bank, Muskeln haben, sondern danach, wie wir alles, was wir haben, in den Dienst der Nächsten stellen. Unser christliches Glück liegt darin, andere glücklich zu machen.

Jesus Christus heilte Menschen von den unterschiedlichsten Leiden. In seinem Namen und Auftrag beten wir zum Vater.

Die Dämonen nannten den Herrn nach seinem Namen. Seinen Frieden fanden sie jedoch nicht. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig sind die, die Gottes Heil empfangen haben und in das Reich seiner Herrlichkeit eingehen.