Jeder Christus, der zu seinem Vater und zu unserem Vater gegangen ist, sei mit euch.
Die Frauen sollen den Jüngern von der Begegnung mit Jesus erzählen. Jesus will sich mit ihnen treffen. Den Ort des Treffens kennen sie gut. Es ist der Ort, an dem er sie zu Aposteln berufen hat. Also gingen sie zum See Genezareth, wo sie über Jesu Macht staunten. Dieses Zusammentreffen soll ihren Glauben stärken, der durch den Tod Jesu erschüttert wurde.
Jesus, dein Leichnam wurde im Grab nicht mehr gefunden. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, deine Getreuen haben dich vergeblich gesucht. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, die dich lieben, fanden und sahen dich. Herr, erbarme dich unser.
Falschpropheten sagten voraus, dass die Kirche das Jahr 2000 nicht überstehen würde. Wir sehen jedoch, dass die Kirche auch nach dem Jahr 2000 existiert und in vielen Ländern sehr aktiv und lebendig ist. Was ist unsere Aufgabe in dieser Welt? Auch wir sollen Zeugen von Jesu Auferstehung sein. Wir dürfen uns nicht für unseren Glauben schämen. Erinnern wir uns daran, dass alles, was uns heute selbstverständlich erscheint, aus dem Christentum hervorgegangen ist. Das Christentum brachte Entwicklung, entfachte Kultur und bereicherte die Zivilisation. Wer baute die ersten Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Spitäler? Unter den Wissenschaftlern und Entdeckern gab es viele Christen. Heute stehen den Gläubigen zwei Aufgaben bevor. Das Erste ist, dass sie sich nicht vom Mammon verlocken lassen. Der Mammon hat schon viele Menschen von Christus abgewendet. Nelli Cooman gewann die Goldmedaille im Weltchampionat der Leichtathletik in Budapest. Ein Redakteur fragte sie: „Was hat sie in ihrem Leben auf der ersten Stelle? Ist das der Sport? „Nein“, antwortete die Siegerin. „Ist es dann ihr Mann?” Nein. „Auf der ersten Stelle in meinem Leben steht Gott, auf der zweiten mein Mann und auf der dritten der Sport“, antwortete Nella. Der überraschte Redakteur fragte sie. „Und ihr Mann weiß davon?” Er hat an erster Stelle auch Gott, dann hoffe ich, dass er mich an zweiter Stelle hat. Die zweite Aufgabe ist: sich nicht vor den Opfern zu erschrecken. Jesus spricht: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.” Lk 9,23.
Für uns bedeutet das, treu bei der Verkündigung des Evangeliums zu bleiben.
Maria Magdalena weinte, weil sie den Herrn verloren glaubte. Wir dürfen voller Freude zum Vater beten.
Eine Botschaft geht um die Welt. Christus ist erstanden. Zu ihm, der unser Friede ist, beten wir.
Selig, die den Herrn wiedererkennen, wenn er in Herrlichkeit am letzten Tag kommt.