Hl.Klemes I Lk 9,57-62

Jesus, der im heutigen Evangelium zu einem sagte: „Folge mir nach, er sei mit euch.“

Die Kirche S. Clemente in Rom , gelegen  an der Straße, die  vom  Kolosseum zum Lateranpalast führt, gehört  kunsthistorisch zu den  wichtigsten Kirchenbauten überhaupt, da sie am besten von allen den Charakter einer frühchristlichen  Basilika bewahrt   hat. Der  von außen fast unscheinbar wirkende Bau erhebt sich  über einem der  ältesten christlichen Versammlungsorte  Roms, dem  Elternhaus von  Clemens, der  von 90 bis 101 als  dritter Nachfolger von Petrus innehatte.

Jesus Christus, du bist  das Ziel  unseres Suchens  und Fragens. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  der Weg, wenn wir fragen  nach  dem Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  die Kraft, die uns nie verlässt. Herr,  erbarme dich unser.

Clemens Romanus  kam  gegen Mitte des 1Jh. in Rom  zur Welt und wurde  im heidnischen  Glauben erzogen. Eines Tagen hörte Clemens eine Predigt des Apostels Barnabas und  hatte gefunden, wonach er  immer schon gesucht hatte. Er ließ  sich  von Barnabas taufen  und zu Petrus führen. Dieser  lernte den jungen Clemens in der  Folgezeit schätzen und ernannte ihn selbst noch zu seinem Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Doch nach dem Tod  von  Petrus im  Jahr  64 weigerte  sich Clemens, die  Nachfolge  des  großen Apostelfürsten  anzutreten. So wurden  erst noch  Linius und  Anakletus  zu Bischöfen  von Rom  gewählt. Bis sich Clemens  um 90  dem Druck von Klerus und Volk beugte und das Amt, wie von Petrus  gewünscht, antrat. Die Legende erzählt, dass Clemens I. Ende des Jh. aus Rom vertrieben wurde und auf Anordnung des Kaisers – möglicherweise Trajan – in den berüchtigten Marmorsteinbrüchen von Cherson auf der Krim arbeiten musste. In den Steinbrüchen herrschte akuter Wassermangel, die Zwangsarbeiter drohten teilweise  zu verdursten. Als Clemens  einmal sah, wie ein Lamm mit dem Huf  scharrte, grub er  den Händen  nach, und so  die Legende besagt – sprudelte eine  Quelle aus dem Boden. Der wütentbrannte Kaiser  ließ Clemens  daraufhin  mit einem  Anker  um den Hals  ins Meer  stürzen.

Gott will alle Menschen retten. Im Glauben daran beten wir, wie  uns  Jesus Christus zu beten gelehrt  hat.

Jesus Christus, hat uns von  aller Schuld erlöst. So können wir seinen Frieden genießen. Bitten wir.

Sagt  den Verzagten, Habt Mut, fürchtet euch  nicht. Seht, hier  ist euer Gott.

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