Hl.Johannes, Apostel, Evangelist, Joh 20,2-8

Jesus, der seinen Apostel Johannes liebte, sei mit euch.

Zwei Tage nach der Geburt des Herrn feiern wir das Fest des Johannes-Apostels, den Jesus so geliebt hat. Was wissen wir von seinem Leben? Er stammte aus der Ortschaft Bethsaida. Sein Vater hieß Zebedeus, seine Mutter Salome. Eher als  ihn Jesus berufen hat, war er der Jünger Johannes des Täufers. Unter den Aposteln hatte er einen bedeutenden Stellenwert.

Jesus, du kamst zu unser aller  Erlösung. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst  aus dem Geschlecht Davids, Christus,erbarme dich unser.

Du kamst als der Verheißene vor aller Zeit. Herr,erbarme dich unser.

Unter dem Kreuz vertraute Jesus ihm seine Mutter an. Und Johannes hat es wirklich verdient, denn er allein von den Aposteln blieb unter dem Kreuz und zweifelte nicht daran, dass Christus wahrer Gott ist, als er ihn am Kreuz hängen sah. Der Apostel Johannes ist vor allem der Apostel der Gottheit Jesu Christi. Künstler haben sein Aussehen leicht verzerrt. Auf den Ikonen sehen wir Johannes als einen feinen jungen Mann mit fast mädchenhaftem Aussehen, aber seine Spiritualität war fest und sein Glaube widerstand allen Gewittern und Blitzen. Er wusste nur zu gut, was der Kampf des Lebens ist. Er erinnerte sich sehr gut an die ersten Worte, die Jesus ihm und Andreas sagte: „Kommt und ihr werdet sehen.” Und Johannes sah, dass Jesus ein hartes, asketisches Leben führte, kein Dach über dem Kopf hatte und mit dem, was er hatte, zufrieden war. Johannes war kein Schwärmer, kein erweichter Mensch. Als der Liebling des Herrn drang er tief in das Geheimnis der Liebe Christi ein. In der Gemeinschaft der Jungfrau Maria vervollkommnete er sich im Geiste ihres Sohnes noch weiter. Auch von ihr lernte er, immer mehr in die Geheimnisse des Glaubens und der Liebe durchzudringen. Als Johannes Jerusalem verließ, lebte er in Ephesus in Kleinasien. Er musste viel leiden für den Namen Christi. Christus hat ihm versprochen, dass er eines natürlichen Todes sterben würde. Peitschen, kochendes Öl und Exil verursachten ihm Leiden, aber nicht der Tod. Er starb um das Jahr 100 in Ephesus.
Jesus Christus hat uns von unseren Sünden erlöst. Lassen wir uns zum Vater beten.

Wenn der Immanuel-Gott mit uns ist, werden wir Anteil an seinem Frieden  haben. Wir bitten ihn.

Selig, die von ihren Sünden erlöst sind und Gottes Herrlichkeit schauen werden.

mst