Unschuldige Kinder,Mt,2, 13-18

Jesus,der,ein kleines Kind, nach Ägypten fliehen musste, er sei mit euch.

Die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und das Massaker der unschuldigen Kinder durch Herodes sind ein dramatisches Beispiel für den Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Weder menschliche noch dämonische Kräfte verhinderten, dass er das tat, wofür er gekommen war.

Jesus, du kamst in dein Eigentum. Herr, erbarme dich unser.

Du bist das Licht der Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zu Kindern Gottes  gemacht,  Herr, erbarme dich unser.

Warum hatte Herodes Angst vor Jesus? Wusste er nicht, dass Jesus gekommen war, um die Herzen zu gewinnen und nicht Länder oder Throne?

Herodes’ Angst war so groß, dass er zur Vernichtung eines Kindes den Tod vieler anordnete. Aus Angst zerstörte er wehrlose und unschuldige Kinder. Um sein eigenes Leben zu sichern, versuchte er, Jesus zu töten. Herodes setzte Macht und Gewalt für seine Pläne ein; Jesus aber verwandelte diese Tragödie in den Triumph des Reiches Gottes.

Die unschuldigen Kinder starben für Christus, ohne es zu wissen. Auch wenn sie keine Waffen trugen, errangen sie den Siegeskranz. Jesus nimmt sie als Kinder Gottes an und befreit sie aus der Macht des Satans.

Der heilige Paulus erinnert uns daran, dass wir auch in Niederlagen Anteil am Sieg Jesu haben. Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten (Röm 8,28). Misserfolg, Versagen und Unglück — nichts davon kann uns von der Liebe Christi trennen. Seine Liebe ist stärker als alles.

Auch heute stehen wir dem Bösen gegenüber, das noch größer ist als die Gewalt Herodes’: dem Mord an Millionen unschuldiger, ungeborener Kinder. Wir glauben, dass die Liebe Gottes auch hier siegen wird. Wir müssen dagegen kämpfen, aber nicht mit Hass, sondern indem wir uns bemühen, die Richtung unserer Kultur zu verändern.

Gott wurde Mensch, damit wir Kinder Gottes werden. Darum beten wir voll Vertrauen.

Um den  Frieden, den die Engel  verkündeten, bitten wir.

Selig, die sich  nicht fürchten  vor der Welt  und aufgenommen   werden   in die  große Freude göttlicher  Huld.