Mittwoch der 2. Osterwoche Joh 3,16-21

Jesus,  der sagte.  Gott liebte die Welt so sehr, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, er sei mit euch

Dieser einfache Satz ist die Grundlage unseres Glaubens. Es ist eine gute Nachricht, die seit zwei Jahrtausenden in die Welt getragen wird. Der höchste und mächtigste Gott, der ungeschaffene Schöpfer, sandte seinen einzigen Sohn in die Welt, um die von ihm geschaffene Menschheit zu retten. Er hat uns nicht so behandelt, wie wir es verdient hatten, und uns nicht für unseren Ungehorsam verurteilt.

Jesus, du hast dich  für  uns hingegeben. Herr, erbarme dich unser.

Durch dich ist die Welt gerettet worden. Christus, erbarme  dich  unser. 

Du bist das Licht, das uns erleuchtet. Herr, erbarme  dich unser

Im Gegenteil, in seiner unendlichen Liebe erlaubte er seinem Sohn, Schande und Tod zu erleiden, nur um uns durch seinen unerschütterlichen Gehorsam gegenüber dem Vater zu retten. Wie können wir die Liebe des Vaters verstehen, die ihren einzigen Sohn für Sünder anbot? Wie können Sie sich die Liebe eines Sohnes vorstellen, der so seelenvoll auf den Plan des Vaters reagiert? Egal wie sehr wir versuchen, es zu verstehen, die Heilsgeschichte wird immer der menschlichen Logik zuwiderlaufen. Wir können die Liebe nicht verstehen, die zu einem solchen Opfer führen kann. Wir werden niemals eine absolut vollkommene  Selbstlosigkeit  von einer Person – einem Freund – erfahren. Aber jeden Tag können wir es von Gott erfahren.

Gott braucht uns nicht; ihm fehlt nichts; aber in seinem Sohn näherte er sich uns, um uns zu sich zu ziehen und uns mit seiner persönlichen Liebe zu umarmen. Dieser Gott, der jedes Detail unserer Lebensgeschichte kennt, nennt uns seine Kinder und erwartet, dass wir zu ihm sagen: „Abba – Vater!“ Dies wird uns dazu bringen, ihm unser Leben zu geben, ihn zu verherrlichen und ihm zu gehorchen.

Indem Gott seinen Sohn sandte, um uns zu retten, offenbarte er uns ein perfektes Bild von sich selbst, damit wir wissen konnten, wer er war. Wenn wir auf seinen Sohn hören, hören wir auf den Vater – seine Gedanken, Pläne, sein Herz. Wir können dies niemals aus eigener Kraft erreichen; Nur die Kraft der Gnade Gottes kann uns zu diesem neuen Leben erheben. Und auf diese Weise bringt uns Gottes Liebe – die Liebe, die Gott uns in seinem einzigen Sohn gezeigt hat – Erlösung.

Jesus Christus hat uns den Frieden mit dem Vater verkündet. In seinem Namen dürfen wir deshalb beten.

Friede war das erste Wort des Auferstandenen. Um diesen seinen Frieden bitten wir.

Selig, die im Glauben Gott schauen werden von Angesicht zu Angesicht.

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