Dienstag der 10. Woche Mt 5,13-16

Haben Sie an heißen Tagen eine heiße Cola probiert? Du legst es gleich beim ersten Schluck ab. Und was ist mit der kalten Suppe aus dem Kühlschrank? Oder kalte Würstchen? Dies ist sicherlich eine Reaktion der Geschmacksbecher. Wir wissen jedoch, dass alles so sein sollte, dass es den Leuten schmeckt. Wer Christus nachfolgt, muss auch bestimmte Kriterien erfüllen.

Jesus, du wolltest  die Erde  erneuern. Herr, erbarme dich unser.

Du bist uns Wegweisung  auf dem Weg  zum Vater. Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Lob   und die Ehre  deines Vaters gesucht, Herr, erbarme dich unser.

Jesus sagt daher im übertragenen Sinne: „Ihr seid  das Salz der Erde. Wenn Salz seinen Geschmack verliert, womit salzt es? Ihr seid  das Licht der Welt. Eine auf einem Hügel gebaute Stadt kann nicht verborgen sein. Man  zünden auch  nicht eine Lampe an und stellt  sie unter den  Scheffel , sondern  auf den Lampenständer.

Ein Christ muss nach dem Beispiel Christi leben. Menschen sehen uns, kennen uns, erkunden uns. Wir können nicht bequem leben, wie wir wollen, sondern so, wie wir sollten. Die Welt erwartet ein Beispiel von uns. Die Kerze wird nicht entzündet, um sich selbst zu nutzen, sondern um zu leuchten. Wir dürfen  unser  Leben nicht verschwenden. Wir bekamen den Verstand nicht dafür, damit wir bequem, sondern uns  zu erziehen und anderen zu helfen. Wir erhielten das Eigentum, um Macht zu erlangen, sondern um für die Armen und Bedürftigen zu sorgen. Wir wissen viel über die Notwendigkeit der Nächsten sprechen. Aber Sprache ist nicht so beredt und überzeugend wie Taten. Wenn die Lampe nicht leuchtet, was ist es dann? Es stört nur und landet schließlich im Schrott. Lasst euer Licht   so leuchten vor den Menschen, dass sie eure  guten Werke sehen und euren  Vater verherrlichen.

Sir Christopher Wren hat als Architekt der Kathedrale St. Paulus in London. Er war oft bei verschiedenen Jobs dabei. Er hatte alles im Blick und war in jeder Problemlage. Eines Tages schrieb er in ein Notizbuch: Ich sagte zu einem Maurer: „Was machst du?“ – „Ich habe Ziegelsteine ​​in Mörtel gelegt.“ Ein paar Meter weiter beantwortete ein anderer Maurer diese Frage: „Ich baue eine Kathedrale.“ Beide machten den gleichen Job. Der Unterschied lag in der Perspektive. Wir müssen nicht alles nur aus einer nahe verfügbaren Realität sehen, sondern im Gesamtprojekt von Jesus Christus. Auch wir Christen haben unterschiedliche Ansichten. Aber wir sind alle mit einer Quelle verbunden, Jesus Christus. Er ist das wahre Licht, das auch heute noch leuchtet. Lasst uns also den Menschen leuchten, um Gott für uns zu danken, dass er uns die Bereitschaft und Fähigkeit gegeben hat, ihnen ein Licht zu sein.

Gott  schenkt uns  seinen Geist, damit wir ihn erkennen und  auf  seinen  Wegen gehen können. In diesem Geist beten wir.

Gott hat uns berufen. Er will uns  gerecht machen   und  uns  Gemeinschaft  mit ihm schenken. Deshalb bitten wir.

Selig  die,barmherzig sind, den   sie  werden Erbarmen finden.

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