AUSDAUER


Wenn es um Ausdauer geht, entsteht in unseren Köpfen ein solider Mensch  festen Charakter, der  bemüht sich   mit voller Kraft zu bringen  bis zum endgültigen Ende  alles, was er  nach reiflicher Überlegung entschieden. Aber gleichzeitig – im Gegensatz dazu Assoziation – meldet es sich auch sofort das Gegenteil dieser (besonders heute) seltenen Tugend.
Verletzungen der menschlichen Seele nach 45 Jahren Verwirrung von Geist und Zunge scheinen auch die Unfähigkeit zu umfassen, gründlich und konsequent zu handeln, zu denken und die Instabilität oder Unruhe der Vernunft und Emotion, die dann antreibt, werde einmal in diese Richtung gehen. Wer weiß, wie viel Zeit benötigt wird und wie viel Aufwand wird von Eltern und Lehrern im Kurs verlangt
mindestens eine Generation, bis die Wunde in der Seele der Nation heilt. Die Tugend der Stärke ist die Seele der Ausdauer, aber auch Stabilität, Geduld und eine ganze Reihe anderer Charaktereigenschaften – sie sind es immer, jedoch anders abgestimmt.
Beharrlichkeit in diesem Sinne liegt in der festen und unerschütterlichen Konzentration des Willens, ein wohlüberlegtes, wertvolles Ereignis durchzuführen. Es ermöglicht einer Person, Widrigkeiten aller Art  zu ertragen aller Art und nimm sie unbedingt alle  damit verbundene Schwierigkeiten. Stabilität manifestiert sich als dauerhafte Fähigkeit, beiden Angriffen  verschiedene Störungen standzuhalten,die nicht mit dem vorgesehenen Zweck zusammenhängen, sowie eine Verführung, die begonnene Arbeit zu verlassen und sich etwas anderem, vielleicht leichterem, zu widmen.
Das Verhältnis zwischen Geduld und Stärke ist anders. Jeder geduldige Mensch ,  ist zugleich ein  fester Mensch, aber nicht jeder  fester  Mensch, ist zugleich auch ein geduldiger Menschen.
Der Erwerb aller Tugenden setzt einen langen Wachstumsprozess voraus, die sich in zwei Phasen unterscheiden lassen: Bekämpfung der Neigung zur Faulheit und bewusste Praxis in der spezifischen Praxis der Tugenden. Daher kann man sagen, dass es ohne Festigkeit keine Tugend gibt. Bei Beharrlichkeit gibt es noch etwas anderes: Ohne Festigkeit keine Beharrlichkeit, aber auch das Gegenteil ist der Fall – ohne Beharrlichkeit in der Praxis keine Tugend der Festigkeit. Es sieht aus wie ein Teufelskreis. Aber es ist nicht – sobald sich  in den Beharrlichkeitprozes die  Motivation  beteiligt. Zum Beispiel  von der Seite der Eltern, Erzieher, zufälligen  interessanten Leuten.

Persönliche Tugenden
Die Tugend der Ausdauer bzw. Dauer ist nichts anderes als definitiver  Verankerung an einem zweifellos gültigen Wert. Der so viel gelobte Willenskraft ist keine reine Funktion oder ähnlich einer Übung, die vom „Muskel“ des Willens entwickelt wird – zum Beispiel durch das Wiederholen von „Ich will, ich will, ich will“. Es wäre nicht möglich.es als die Tugend genannt werden, sondern blinde Hartnäckigkeit. Will macht starke Motivation. Willenskraft ist proportional zur Stärke der Motivation beim Erreichen bestimmter Werte. Wenn es um außergewöhnlich große Werte geht und wenn Menschen mit einer allgemeinen Intuition Wege finden, die nicht  durch ständig  aufkommende Schwierigkeiten, einschüchtern lassen  wird die Gesellschaft oder sogar die gesamte Menschheit einen Schritt  vorwärts. Gerade bei außergewöhnlich großen Persönlichkeiten kann man Willenskraft erkennen mit der Kraft, die in einer genialen Idee steckt. Ein Genie ist so ein Genie dank einer genialen Idee, sowie  in der unzerbrechlichen Energie, realisieren sie in Wissenschaft, Technik, Kunst – in Tönen, Worten, Bildern, Formen etc.
In der heutigen Zeit, die von Forschung zu Forschung stark schwankt, ist ein technischer Entwicklungsprozess ohne ein hohes Maß an Beharrlichkeit geradezu undenkbar. Diese Art von Ausdauer und Stabilität  ist jedoch keineswegs   eine Tugend. Ausdauer hat  heute  praktischer und  pragmatischer Charakter. Man wird sich gründlich und beharrlich einer Dingen widmen, aber nur unter  der Bedingung, dass er davon  der Nutzen hat und wird haben. Ansonsten verliert er das Interesse. Vor allem, wenn es  auch Opfer  erfordert. Starker Wille und feste Prinzipien gehöre untrennbar zusammen. Der Mensch, der diese Prinzipien hat.  wird nicht fragen, ob ihm die Sache etwas bringt, sondern er wird  sich danach entscheiden, ob die Sache  richtig ist oder nicht. Das Problem ist jedoch,dass  die Leute nicht  die gleiche  Meinung darüber haben, was richtig ist.

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