Samstag der 3. Fastenwoche Hos 6,1-6

Gott, unser Vater, dessen Reich allen nahe ist, die an seine Botschaft  glauben, sei mit euch.

Es ist Samstag. In der Kirche ist dieser Tag seit jeher der Verehrung der Jungfrau Maria, der Muttergottes, gewidmet. Warum? Denn es ist der Tag, an dem sie ohne ihren Sohn zurückgelassen wurde. Jesus starb, und man legte ihn ins Grab. Die Mutter wurde allein gelassen. Es ist daher angemessen, wenn diejenigen, die an Christus glauben, seine Mutter ehren, die er uns als letztes Geschenk vom Kreuz aus gegeben hat. „Siehe, deine Mutter.“ (Joh 19,27). Wir könnten nichts Besseres empfangen als eine Mutter, die ihren Kindern zur Seite steht, ihnen den Weg zeigt, für sie eintritt und sie zu Gott führt. Sie ist die beste Hilfe für den Menschen. Deshalb haben viele Heilige bekräftigt, dass Maria der schönste und schnellste Weg zu Gott ist.

Jesus, du hast uns  zur Buße gerufen.  Herr,erbarme dich unser.

Du kennst unsere innersten Gedanken. Christus, erbarme dich unser.

Du  erhöhst, die  sich erniedrigen. Herr,erbarme dich unser. 

Warum erwähne ich das? Denn diese unsere Mutter ist es, die uns bittet, den Rosenkranz an jedem Ort zu beten, an dem sie erschienen ist. Der vielleicht berühmteste Ort ist Fatima. Dort hörten die Kinder die denkwürdigen Worte: „Beten Sie täglich den Rosenkranz, um für den Frieden und ein Ende des Krieges zu beten“. Wie zeitgemäß waren diese Worte für sie in einer Zeit, in der der Krieg tobte. Und wie aktuell sind sie für uns, da sich unsere Welt in Aufruhr und Chaos befindet, in einem Krieg, den wir mit einem Virus führen, den wir nicht einmal richtig kennen.

Beten Sie täglich den Rosenkranz! Wir könnten denken, was kann ein so armseliges Gebet gegen das, was geschieht, ausrichten. Schwester Lucia von Fatima sagte über den Rosenkranz: „Seitdem die Gottesmutter dem Rosenkranzgebet so viel Kraft gegeben hat, gibt es kein materielles oder geistiges, kein nationales oder internationales Problem mehr, das nicht durch den Rosenkranz und unsere Opfer gelöst werden könnte.“

In dieser Zeit haben wir es nicht nur mit einem persönlichen oder familiären Problem zu tun, sondern es ist ein internationales, weltweites Problem. Es ist gut, wenn wir uns die Worte der Mutter Gottes vor Augen halten, dass der Rosenkranz das Heilmittel für solche Probleme ist. Es ist das beste Antivirus, der beste Impfstoff, weil es sich nicht auf menschliche Fähigkeiten stützt, sondern auf die Mutter Gottes und Jesus Christus. Sie hat also keine Konkurrenz. Nur dieses Medikament muss eingenommen werden. Je mehr wir „nehmen“, desto mehr helfen wir.

Die Worte der heutigen Lesung laden uns deutlich ein: „Kommt, lasst uns zum Herrn zurückkehren, denn er hat uns verwundet, und er wird uns heilen; er hat uns geschlagen, und er wird uns heilen.“ Deshalb müssen wir zu Gott zurückkehren, denn nur er kann alles in Ordnung bringen. Und wie sollen wir zu ihm zurückkehren? Wie der Zöllner im Evangelium, der ganz demütig sagte: „Gott, sei mir Sünder gnädig“. Erkennen Sie an, dass wir Sünder sind und dass wir Gott brauchen.

Der Rosenkranz ist ein recht bescheidenes und einfaches Gebet. Es ist die ständige Wiederholung der beiden mächtigsten Namen im Universum: Jesus und Maria. Kehren wir also durch Maria, durch ihren Rosenkranz, zu Gott zurück. Lasst es uns oft und gerne beten. Besonders jetzt. Maria hat nie jemanden im Stich gelassen und nie jemanden betrogen. Der Rosenkranz hat die Macht, uns zu retten und uns zu helfen.

 Wir alle können mit Maria und dem Rosenkranz in der Hand Jesus um Frieden und Heilung für den Körper und viele Seelen bitten. Lasst es uns tun, mit Glauben und Demut!

Jesus Christus hat uns  das Reich des Vaters verkündet. So wollen wir beten, dass es vollendet werde. 

Der Herr hat uns  gerufen, bei ihm zu folgen. Deshalb  bitten wir.

Selig, für die Jesus Christus sich geheiligt hat, damit sie in Ewigkeit nicht verloren gehen.

 

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