Hl. Theresia vom Kinde Jesus Lk 10,13-16

Jesus, der sagte:  Wer euch hört, hört mich, und wer  euch verwirft,verwirft mich, sei mit euch.

Theresia Martin wusste als Nonne im Kloster, dass sie nie eine große Missionarin werden würde. Sie wollte jedoch immer noch etwas Großes für Gott tun, also beschloss sie, ihr Leben der Liebe zu den Menschen zu widmen und sie so zu lieben, wie Jesus sie liebte.

Jesus, die dir nachfolgen, finden das Kreuz. Herr, erbarme dich unser. 

Die dir  treu sind ,krönst du  mit Ehre. Christus, erbarme dich unser. 

Die dich  lieben, machst du zu Erben deines Reiches. Herr,erbarme dich unser.

Selbst in den einfachsten Situationen hat sie unzählige Gelegenheiten gefunden zu lieben – vom liebevollen Lächeln über ihre genervte Schwester bis hin zum stillen Ausharren einer anderen Schwester, die sich beim Waschen Seifenwasser ins Gesicht drückt. Die Liebe wurde ihr Weg zur Heiligkeit, ihr „kleiner Weg“ zu Gott. Theresas „Kleiner Weg“ bietet eine wirksame Anleitung, wie das Gebet des heiligen Paulus für die Philipper gelebt werden kann – damit ihre gegenseitige Liebe wächst, damit sie „rein und untadelig für den Tag Christi“ werden (Philipper 1: 10- 11). Paulus wusste, dass wir Gott umso näher kommen würden, je mehr wir unsere Brüder und Schwestern liebten.

Das Lesen von heute ruft uns also dazu auf zu lernen, Gelegenheiten der Liebe zu erkennen, damit wir Heilige werden können. Wir können zum Beispiel besser zuhören, wenn uns eine Frau oder ein Ehemann erzählt, was er oder sie im Laufe des Tages erlebt hat. Oder wir könnten Kinder loben, wenn sie sich großzügig benehmen. Wir können es unterlassen, unseren Verwandten zu kritisieren, den wir nicht verstehen. Oder vergeben Sie, wenn uns jemand verletzt, anstatt Ärger in uns wachsen zu lassen. Oder wir nähern uns wie Theresa mit Liebe genau dem Menschen, der uns am meisten nervt.

Es besteht kein Zweifel, dass Liebe viel erfordert, aber wenn wir versuchen, wie Jesus zu lieben, werden wir gesegnet. Unser Handeln stellt nicht nur Gott zufrieden, sondern kann auch unsere Beziehungen heilen, den Familienzusammenhalt stärken oder andere zu Christus bringen. Es ist unglaublich, wie weitreichend, ja sogar ewig, diese kleinen Liebesbeweise haben können. Sie weisen jedoch nur darauf hin, wie viel Einfluss man haben kann, wenn man dem Herrn nahe bleibt. Möge der Heilige Geist unsere Augen öffnen, um den Glanz unserer Berufung als Christen zu sehen!

Jesus Christus zeigt uns den Reichtum von Gottes Liebe. Im Vertrauen  darauf  beten wir, wie er  es uns gelehrt hat.

Gottes Friede hält uns als Christen zusammen. Wir bemühen  uns um den Frieden und versagen oft dabei. Deshalb bitten wir.

Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden  Gott schauen. 

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