17. Sonntag im Jahr A Mt 13,44-52

17.Sonntag 2017 Er verkauft alles, was er hat und kauft den Acker.

Einführung

Im einem Geschäft der alkoholischen Getränke in Marseille, hängt ein Schriftzug: Wer kauft eine Flasche Kognak, bekommt ein Trinkglas verkosten. Wer kauft 10 Flasche, kann 5 Trinkglas trinken die Güter werden wir ihn zu Hause umsonst abführen. Wer kauft 20 Flasche, kann trinken wie viel will, und werden ihn und die Güter nach Hause umsonst abführen. Was alles machen die Geschäftsmänner um uns zu gewinnen. Wenn wir entdecken, wo es lohnt sich uns kaufen, oft gehen wir dort, weil wir wissen, was wir dort gewinnen

Predigt

Wenn Jesus den Menschen über Reich Gottes erzählen wollte, nütze er darauf das Naturel des Menschen, der entdecken muss: Lohnt es sich mir glauben, ich weiß was ich durch die Religion gewinne. Darum erzählt Jesus über Reich Gottes, wie von der Perle, die wenn der Kaufmann entdeckt, verkauft alle was er hat, und kauft die Perle. Oder Jesus gleicht das Reich Gottes einem Acker an, in dem wenn er das Schatz entdeckt, verkauft alles, was er hat, und den Acker kauft. Es geht hier um eine einfache Sache. Es lohnt sich mir.

Was ist aber passiert, wenn wir Gott in unserem Leben am Rand verschieben. Zehrt uns die Arbeit, Familie, Sorgen auf. Die Arbeit ist nicht immer inspiriert. Die Menschen sind nicht ständig interessant. Die Sachen werden für uns alltäglich werden, weil sie sich immer wiederholen. Wir beginnen zu fragen. Warum ist zauberhaft, was fern ist? Zum Beispiel das Meer. Warum träumen wir davon was fremd ist.  Zum Beispiel eine Frau um eine fremden Mann. Warum sind heimische Angelegenheiten kühle, harte, das Geheimnis entbunden, inzwischen die Sachen, die fernhin sind, sind voll Zauber und Geheimnis. Die Lösung liegt darin. Mit dem Zauber dessen was entfernt ist, durchdringen das, was alltäglich, nahe ist. Dann bewerten wir, das, was wir haben. Wir begreifen dass die Zeit, Menschen, Sachen große Gaben Gottes sind und wir können über unser Leben erstaunen. Das Geheimnis der Weite- Gottes Anwesenheit-erleuchtet und wandelt unsere Alltäglichkeit um. Wenn uns auf diese Art die Funktion des Glaubens und der Religion entdecken gewinn, werden wir feststellen, warum spricht man von Gott, wie um eine Perle, wie um ein Schatz, weil das Licht seines Daseins, gibt den Sinn unserer Alltäglichkeit. Wenn wir am Sonntag unsere Bequemlichkeit ,, verkaufen“ und gehen wir zur heilige Messe, machen wir ein gutes Geschäft, weil die Anwesenheit Gottes , bringt uns den anderen Blick auf die Sachen, Begegnisse, Menschen. Wir müssen spüren, sehen, dass Gott, für unser Leben, ,,der wichtigste“ ist. Gott muss für uns der Wert sein, für den, lohnt sich alles verkaufen. Wenn der Kaufmann, zweifelt daran, ob die Perle wirklich wert sei, nie werde sie kaufen. Jesus versichert uns, dass das Reich Gottes eine so wertvolle Perle ist, für die es lohnt sich, alles verkaufen.

Wir leben in der Welt, in der wir die wertvolle Perle nicht suchen müssen. Christus verkündete schon alles. Das Problem aber liegt darin, dass wir daran zweifeln. Für viele Menschen das Reich Gottes Reich fast kein Wert hat. Gottes Reich interessiert sie nicht. Was sie interessiert  ist dieser Welt. Ein Priester erzählt, dass er einen 98 jähriger Mann versehen war. Dieser Mann glaubte, dass er 100 Jahre erleben wird. Bei ihm aber keine Sehnsucht nach dem ewigen Leben sah.  Glauben sie noch heute die Menschen an Gottes Reich?  Die Menschen mögen dieses irdischen Leben und das Leben nach dem Tod interessiert sie nicht. Aber das ist nicht das Problem von heute. Als der heilige Paulus über das ewigen Leben, den Griechen  predigte, lachten sie ihn aus und sagten sie zu ihm ein andermal werden wir dich hören. Es gibt die Menschen, die das Gottes Reich, das ewiges Leben, nicht verleugnen. Aber sie es am Rande verschieben. Sie erleben die Hoffnung des ewigen Lebens nicht. Der heutige Menschen ist so tief ,, eintauchen“ in Materie ist, dass für geistliche Werte, keinen Platz hat. Der Mensch wurde der Sklave der materiellen Sachen und wird  sehr schwer aus dieser Sklaverei auswickeln. Wie viel mal habe ich auch bei Christen gesehen habe, was für eine große Werte die materialen Vorteile für sie hatten, für diese materielle  Vorteile waren bereitwilligt  die geistliche Werte, zu opfern.    Das alles hat tragische Folgen. Dieses Art des Lebens führt die Menschen zum Egoismus, Und Egoismus führt zu den Problemen zum  Krieg. Gott sei dank, es gibt die Menschen, die wirklich das Gottes Reich fanden und für Gottes Reich sind vorbereitet alles ,, verkaufen“. Das sollten wir alle machen.

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Hl. Berthold von Garsten Mt 13, 10-17

Euch ist es gegeben,die Geheimnisse  des Himmelreiches zu erkennen, sagte Jesus, er sei mit euch. 

Berthold stammte aus  dem Geschlecht der Domvögte von Regensburg und Grafen  von Bogen. Er wurde Mönch, Bibliothekar und Subprior  im  Benediktinerkloster in St. Blasien im Schwarzwald, 1107 Prior von Göttweig und  spätestens 1111 wurde er der 1. Abt im neu gegründeten  Kloster in Garsten. Er machte die Abtei zu einem  Zentrum der Reformen  und  führte sie  zu wirtschaftlicher  und  kultureller Blüte. Als Abt war er  streng, aber gütig in der Seelsorge. 1122 besuchte er Kolomans  Grab in Melk. Nach der Legende vermehrten sich an Fasttagen die nicht ausreichenden Fischmahlzeiten durch seinen Segen.

Jesus, du trägst die Last  unserer Sünden.  Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns  die Freude am Leben. Christus, erbarme dich unser. 

Du willst, dass wir deine Lehre begreifen. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium fragen die Apostel Jesus: Warum redest du  in Gleichnissen? Wenn Jesus den Menschen  etwas Wichtiges und Wesentliches erklären wollte, geschah dies  oft in Gleichnissen. Jesus aber sagte weiter: Euch ist es  gegeben, die Geheimnisse des  Himmelreiches zu erkennen, ihnen  aber  ist es nicht gegeben. Diese Worte brauchen einer Erklärung. Warum ist es ihnen nicht gegeben? Es fehlt ihnen die Bereitwilligkeit, das Geheimnis zu empfangen.  So kennen wir  auch viele Menschen, die Jesu Lehre hören, aber sie nicht verstehen. Sie sehen alles nur mit materialistischen Augen. Viele Juden begriffen Jesus nicht, weil sie einen politischen Messias erwarteten. Sicher war die Situation für die Juden nicht günstig. Das Volk war  besetzt und hörte gerne Reden über  eine politische Freiheit. Es war daher nicht darauf vorbereitet, eine geistliche Rede zu hören und geistliche Werte anzunehmen.    Ich denke, dass es heute auch ähnliche Problem gibt. Wir schauen Christus durch die Augen des Materialismus an. Solange wir gesegnet sind mit materiellen Gütern ist alles in Ordnung. Wenn aber Schwierigkeiten und Probleme  kommen, dann sagen wir: Das verstehe ich nicht! Wie kann das Gott zulassen? Viele bleiben nicht nur bei diesen Worten, sie verlassen Gott, Gott hört auf, für sie zu existieren. 

Die Bitte um das Reich des Vaters ist unser Schrei nach endgültiger  Erlösung. So  lasst uns beten.

Frieden stiften durch  Brüderlichkeit gegenüber jedem  Menschen, das ist  unser Auftrag. Geben wir  uns ein Zeichen unserer Bereitschaft für  den anderen.

Singt dem Herrn ein neues Lied, singt  dem  Herrn alle Länder der Erde.

 

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Hl. Joachim und hl. Anna Mt 13, 1-9

Ein anderer Teil  schließlich fiel  auf  guten  Boden und brachte Frucht, sagte Jesus, er sei mit euch.

Das  Zweite Vatikanische  Konzil  legte die Gedenktage von Joachim und Anna, den  Eltern der Gottesmutter Maria, zusammen auf einen Tag, auf den  26.Juli. Bis dahin hatte man der beiden in aller Welt an unterschiedlichen Tagen gedacht.

Jesus, du liebst  alle Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  groß im Verzeihen. Christus, erbarme dich unser.

Du trittst  beim Vater für  uns  ein. Herr, erbarme dich unser.

Das apokryphe Jakobus-Evangelium berichtet  über  Joachim, dass er ein  älterer Priester  gewesen sei und mit  Anna, seiner Frau, in Jerusalem gelebt habe. Eines Tages wies  der Hohepriester im Tempel  ein Opfer Joachims zurück, weil dieser  nach 20- ähriger Ehe noch keine Kinder gezeugt  hatte. Dem tief gedemütigten Mann erschien bald  darauf während der Feldarbeit ein Engel und  verkündete ihm die Geburt eines Kindes. Auch Anna  hatte diese Engelserscheinung. Nicht lange darauf gebar sie die  gemeinsame Tochter Maria, die spätere Mutter Jesu.  Ob das Ehepaar noch die Geburt Christi erlebte, ist nicht überliefert. Anna ist meist als Matrone – als Würde ausstrahlende Frau – mit Kopftuch dargestellt, manchmal mit  Maria und  dem Jesuskind. Dieses Bildnis hat die Bezeichnung  Anna – selbdritt. Darstellungen gibt es etwa  in Caravaggio, in der  Villa Borghese in Rom, von Leonardo da  Vinci gemalt im Louvre zu Paris und von Masaccio in der  Accademia in Florenz. Häufiger zu sehen sind Anna und Joachim zusammen mit Maria. Joachim ist fast immer als älterer Mann mit Buch  oder Schriftrolle abgebildet, manchmal sind Tauben  bei  ihm, öfters auch ein Lamm.

Nicht um das  Gelingen  unserer Pläne  und Termine  beten wir  sondern,  dass sein Reich komme.

Am Ende  der Zeit wird Christus   allen Unfrieden  und alles  Böse   vernichten und seine  Herrschaft  dem Vater übergeben.  Deshalb bitten wir.

Herr, dein Wort bleibt auf ewig, es steht fest  wie der Himmel 

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Hl. Jakobus, Apostel, Mt 20, 20-28

Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?, sagte Jesus, er sei mit euch.

Heute haben wir das Fest, des heiligen Apostel Jakobus. Wer war dieser Apostel, dem die Menschen bis in  20 Jh eine solche  Verehrung  entgegenbringen? Jakobus war ein Sohn  des Fischers  Zebedäus und von Salome. Zusammen mit Petrus gehörte Jakobus  zu den  Lieblingsjünger  von Christus und begleitete   Jesus auch  in den  Öl garten.

Jesus, du hast deine Jünger gerufen, dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gerufen, dir in dieser Stunde zu dienen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast alle Menschen gerufen, dein Heil zu empfangen. Herr, erbarme dich unser.

Jakobus war der erste der zwölf Apostel  Christi, der den Martertod  erlitt.  Die Legende berichtet dazu, dass der Menschen Zug auf dem Weg  zur Hinrichtungsstätte an einem Haus  vorbeikam, vor dem  ein  gichtkranker, gehunfähiger  Mann saß, der Jakobus um Hilfe bat. Der zum Tod  Verurteilte  sagte daraufhin  zu dem Kranken: Im Namen meines Herrn Jesus Christus, stehe gesund  auf  und preise  deinen Heiland.  Der Mann erhob sich  und konnte wieder gehen. Einer der  Henker fiel  darauf auf die Knie und bekannte  sich  christlichen Glauben. Zusammen  mit Jakobus wurde er danach  enthauptet. Die Überlieferung erzählt, dass an der Stelle in Jerusalem , an  welcher  der Apostel Jakobus das Martyrium erlitt, die Jakobskirche errichtet wurde. Jakobus ist der Patron von Spanien. 

Mit allen, die den einen Gott suchen, die ihn  gefunden haben und ihn anbeten, beten wir das Gebet  des Herrn.

Stellvertretend für die ganze  erlöste Schöpfung haben die Apostel den Osterfrieden Jesu empfangen. Um diesen Frieden für uns und für alle beten wir.

Herr mein Gott, wie der Fisch nicht ohne  Wasser leben kann, so kann ich nicht ohne dich sein.

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Montag der 16.Woche Mt 12, 38-42

Die Männer von Ninive werden  beim Gericht gegen diese Generation  auftreten  und sie verurteilen, sagte Jesus, er sei mit euch. 

Wem sagte Jesus diese Worte? Warum sagte Jesus diese Worte? Jesus sagte diese  Worte den Schriftgelehrten und den Pharisäern und sagte diese  Worte deshalb, dass diese Jesus als Messias nicht aufnehmen wollten. 

Jesus du bist zu uns als Sohn Gottes gekommen. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst  uns  Hoffnung  auf Herrlichkeit. Christus, erbarme dich unser. 

Du hast gesagt, wenn jemand nicht glaubt, wird verdammt werden. Herr, erbarme dich unser.

Die Königin  von des Südens/ aus heutigem Äthiopien/   wird  beim  Gericht   gegen diese Generation   auftreten   und sie verurteilen. Die Königin  angelockt durch die Salomos Weisheit  nach Jerusalem. Sie hat große Strecke überholte, damit sie Gottes Offenbarung erkennt, die damals in Israel war. Diese Königin fällt ein gerechtes Urteil  über das jüdische Volk beim Gericht. Warum? Wir wissen dass die Juden Jesus nicht angenommen haben. Viele Menschen halten sie das für die Sünde nicht. Wir sind durch Demokratie beeinflussen und darum viele Menschen denken dass sie machen können was sie wollen. Aber das ist ein Irrtum. Der Mensch ist nicht die höchste Autorität seiner Handlung. Das ist Gott. Und der Mensch hat die Pflicht die Wahrheit zu suchen, die Wahrheit an zunehmen. Wer hartnäckig die Wahrheit  ablehnt , verübt die Sünde gegen den Heiligen Geist.  Im Evangelium ist die Rede auch  über die Männer von Ninive, sie haben sich  nach der  Predigt des Jona  bekehrt, und sie taten die Buße. Die Juden /die Mehrheit/ taten die Buße nicht.  Wir wissen dass unsere Sünden nur Jesus, kann uns verzeihen. Darum Jesus droht berechtigt den Juden, die ihn nicht aufnehmen wollten.

Wenn wir  beten. Dein Reich komme, dürfen wir das im Glauben konkret  verstehen . Deshalb  lasst uns  ganz  bewusst beten .

Der Herr hat uns  Anteil gegeben an seiner Sendung , den Völkern die frohe Botschaft von der Liebe, vom Frieden  und von der Gerechtigkeit. Darum bitten wir.

Ich will dir danken in großer Gemeinde, vor zahlreichen Volk  dich preisen. 

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Glaube ist der Akt der Schöpfung

Weil wir Menschen nach dem Bild Gottes/Schöpfers/ erschaffen sind, haben wir  etwas von dieser Gottesmacht ,, schöpfen“. Wir haben die Macht durch sein Denken schöpfen die Welt, in der wir aktuell leben. Besser wir das verstehen an diesem Beispiel:

Stellen sie sich vor. Auf dem Tisch liegt ein Messer. Zum Tisch kam ein Künstler und sagt. Was für ein schönes Kunstwerk. Was für eine schöne Dekoration. Dann betritt  das Zimmer ein Hirt. Was für ein handliches Messer. Es wir gut zum Schneiden des Specks. Obwohl zum Schnitzen  passt es nicht. Dann kommt ins Zimmer ein Krieger und  sagt. Aha: die Wehr, die mir helfen wird, zu siegen.

Drei Menschen sehen bei der Blick auf dieselbe Sache, in der Wirklichkeit drei verschiedene Sachen. Das Kunstwerk, Nutzgegenstand, und die Waffe. In der Welt jedes von ihnen stell dieses Gegenstand /Messer/ etwas anderes. Ist das ihre Überzeugung, ihr Glaube, der entscheidet, was sie sehen.Dieses Prinzip beeinflusst in unserem Leben alles. Es ist unsere Einstellung, unser Glaube der davon entscheidet, wie wir die Menschen wahrnehmen ob gleichgültig, oder mit der Interesse, mit der Sympathie, mit Hass. wie die Freuden, oder wie die Feinden. Es entscheidet darüber wie wir  unser eigenes Leben wahrnehmen, seinen Sinn. Eine Lehrerin prüfte zwei Schüler. Beide antwortete so auf die Note Drei. Die Lehrerin hält den ersten für den tüchtigen, emsigen. Die Lehrerin sagt. War das nicht am besten, aber sonst ganz gut. Und gibt ihm die Note Zwei. Zum zweiten Schüler hat sie die negative Einstellung. Sie ist überzeugt, dass dieser Schüller ein Schlamper, Liederlich. Mit Ansicht gibt ihm die schwerste, komplizierte Fragen und sagt. Wieder hast du nicht gelernt. Und gibt ihm die Note Vier. So das funktioniert. Und nicht nur bei dieser Lehrerin. Es gibt eine Frage: Warum kann Gott in unserem Leben nur das machen, was wir glauben. Wer bittet, soll aber  voll Glauben bitten und nicht  zweifeln,ist wie  eine  Welle, die  vom Wind  im Meer  hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch   bilde sich nicht ein, dass er  vom Herrn  etwas  erhalten  wird. Jak 1,7. Warum bekommt der Mensch ohne Glauben von Gott nichts.? Ist das nicht grausam? Stellen sie sich vor. Der Vater würde zum seinem Sohn sagen. Ich gebe dir kein Brot, weil dein Glaube, dass ich dir das Brot gibt noch nicht genügt fest ist. Lerne zuerst fest glauben und dann gebe ich dir das Brot. Wäre es nicht seltsam, wenn Gott so sich verhält würde. Ist Gott nicht unser Vater? Warum gibt Gott die Bedingung des festen Glauben? Aber Gott kann in unserem Leben nur dann wirken, nur dann, wenn er in ihm  anwesend ist. Dass, diese Gottes Anwesend  nicht automatisch, nicht selbstverständlich ist. Jesus äußerte das so: Bleibt in mir, dann bleibe ich  in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht  bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt  auch  ihr  keine   Frucht bringen, wenn ihr  nicht  in mir bleibt. Joh 15,4. In Offenbarung steht: Ich stehe vor der  Tür und klopfe an. Wer  meine Stimme hört und  die Tür öffnet, bei dem  werde ich  eintreten und  wir  werden  Mahl  halten, ich mit  ihm und er mit  mir. Offenb. 3,20. Damit Gott in unserem Leben tun kann, muss er in ihm  als Gott und Salvator anwesend sein. Durch unseren Glauben, Überzeugung  bilden wir auch unseren Gott, unsere Vorstellung wie Gott ist. Eben dieser Glaube bestimmt wiefern ist Gott  in unserem Leben anwesend. Wenn ich  ein Atheist bin und ich glaube an Gott nicht, dann Gott ist nicht in meiner Welt nicht anwesend. Wenn Gott in meine Welt eintreten wollte, müsste er dort mit Gewalt eintreten. Gegen meinen Willen. Gott aber ist kein Gewalttäter. Aber viele Menschen glauben an Gott, aber ihre Vorstellung von Gott nicht richtig ist. Gott wird sich dieser unserer unrichtigen Vorstellung  nicht unterstellen. Je richtiger unsere Vorstellung über Gott ist, desto mehr kann Gott in unserem Leben anwesend sein. Dieser Model erklärt ein Beispiel aus der Heiligen Schrift. Eine Frau die schon   zwölf Jahre  an Blutung  litt. Sie war  von  vielen   Ärzten  behandelt worden  und hatte  dabei  sehr zu leiden. …. Zustand war  immer schlecht geworden. Sie  hatte von  Jesus gehört. Nun  drängte sie sich  in der  Menge  von  hinten  an  ihn heran  und berührte  sein Gewand. Denn  sie  sagte  sich. Wenn ich auch  nur  nur  sein Gewand  berühre  werde ich geheilt. Mark 5, 25.34. Diese Frau glaubte, dass Jesus sie heilen kann, berührte Jesus, und wurde geheilt. In ihrer Welt  hatte Jesus die Macht heilen. Ein anderes Beispiel. Jesus kommt in Nazaret. In die Stadt wo er Groß geworden. Nazaräer hatten die Vorstellung, dass Jesus, der Sohn des Zimmermann ist, kein Gottes Sohn, der heilt. Darum Jesus macht dort die Wunder nicht. Es ist interessant, dass  auch die Propheten  nicht prophezeien konnten, dem sie nicht glaubten. Ja, sie waren die Männer des großen Glauben, aber auch sie konnten die Schwelle ihres Glaubens überstreiten. Zum Beispiel konnten  sie nicht Gott wie die Heilige Dreifaltigkeit offenbaren. Oder sie konnten Gott wie die Liebe offenbaren, die sein Leben, für die Menschen opfern. Damals, das war etwas unvorstellbar. Dann wurde Jesus Mensch. Jesus kannte vollkommen Gott. Nur er konnte die volle Wahrheit von Gott verkünden. Für den alttestamentarischen Mensch war natürlich, dass Gott die Wunder tun kann.  Heute glauben wir eher an Gott, der verborgen ist, der unauffällig handeln, eher mit der Gesamtheit Umstände. Wir können  uns allmähliche Genesung, wie die Folge des Gebetes vorstellen. In unserer Welt ist kein Platz, für die erstaunenden Gott, und so Gott macht heute keine  verblüffende Wunder. So ist Gott in unserem Leben anwesend, wie es ihm unser  Glaube  ermöglicht.

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Maria Magdalena Joh 20,1-2, 11-18

Jesus Christus, der  vor dem Aufgang der Sonne aus dem Grab hervorging, sei mit euch. 

Liturgie, Legenden, Volksfrömmigkeit und die Kunst setzen Maria Magdalena, jene Frau, die durch  Christus von schwerer dämonischer Besessenheit geheilt wurde, gleich mit Maria aus Bethanien, der Schwester des Lazarus und der öffentlichen Sünderin, welche Jesus die Füße wusch und salbte.

Jesus du hast keinen verstoßen, der  zu dir kam. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dich der Sünder angenommen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast allen  das Heil  versprochen. Herr, erbarme dich  unser.

Maria Magdalena wusste ihre Befreiung vom Bösen zu schätzen. Diese Befreiung geschah durch Jesus. Maria Magdalena war für diese Befreiung Jesus unermesslich dankbar. Sie hatte keine andere Sehnsucht, als ihre Leere mit Jesus zu füllen. Ein Vakuum gibt es in unserer Seele nicht, entweder ist sie gefüllt mit Sünde, oder mit Gnade. Unter dem Kreuz litten zwei Herzen am meisten – das Heiligste Herz Mariens und das dankbare Herz Marias von Magdala. Bei der Muttergottes war das natürlich. Jesus war ihr Sohn. Niemand liebte Jesus so sehr wie Maria.  Und wie war das bei Maria Magdalena?  Was Gesundheit bedeutet, das weiß am besten der, der sie verlor. Was das Leben mit Gott bedeutet, das weiß viel besser, der  weit von Gott entfernt war. So können wir uns den Eifer der Konvertiten vorstellen. Wir können uns nicht vorstellen, was Maria Magdalena erlebte, als sie ihren größten Wohltäter begraben haben. Sie eilte zu seinem Grab und weinte. Dort wartete auf sie eine neue Überraschung. Jesus Leib ist nicht dort. Wohin haben sie ihren Heiland,  ihre große  Liebe hingelegt? Der Kranke weiß,  was die verlorene Gesundheit ist. Der Liebende weiß, was das Objekt der Liebe ist. Maria Magdalena weiß, wer Jesus ist – ihr Wohltäter und Heiland.  

Da Jesus uns  vorausgegangen  ist zu seinem und zu unserem Vater, dürfen  wir in seinem Namen beten.

Ihn, der  menschlicher  Bosheit erlag  und  im Frieden  auferstand, dürfen wir   um seinen  Frieden bitten.  

Selig, die Gott suchen und ihn  finden  in seiner Herrlichkeit.

 

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Freitag der 15. Woche Mt 12, 1-8

 Werden wir uns daran  erinnern, dass was für Juden der Sabbat war, das ist für uns Christen der Sonntag. Jesus wollte dass die Juden richtig den Sinn des Sabbat verstehen. Für uns Christen ist wichtig, dass wir richtig die Bedeutung des Sonntag, für unser Leben verstehen. Ich sage nichts neues, wenn ich sage, dass heute auch viele Christen wussten nicht, was für eine Bedeutung für uns Christen der Sonntag hat. 

Jesus, für dich ist der Mensch wichtiger als das Gesetzt. Herr erbarme dich unser.

Du willst, dass wir die Barmherzigkeit bevorzugen vor dem Opfer Christus, erbarme dich unser.

Du zeigst uns, wie sollen wir leben, damit unser Leben richtig ist.

Der Sinn des Sonntags und Gehen in die Kirche ist die Äußerung der Verehrung gegen Gott. Der Sonntag dient auch  für die Rast, für  die Festigung der Gesundheit des Leibes und Seele. Auch das Hören Gottes Wort wichtig ist. Warum? Weil der Mensch  soll das Gute in sich entwickeln. Wie sollen wir das Gute entwickeln, das lehrt uns Gottes Wort. Es geschehen, dass jemand, der die Kirche besucht und das Wort Gottes hört, das Gute nicht tun. Das aber bedeutet nicht, dass das Hören Gottes Wort keine Bedeutung hat. Es gibt die Menschen, die die Heiligung des Sonntags ignorieren. Ja, es kann passieren, dass wir am Sonntag die heilige Messe nicht ,,besuchen“.  Aber immer müssen wir fragen? War das wegen unseres Egoismus, oder jemand dringend unsere Hilfe brauchte? Sagen sie: Ist das richtig wenn jemand jeden Samstag amüsiert und dann ist er müde, damit er nimmt an der heiligen Messe teil.  

Jesus hat uns gelehrt, das wir von Gott alles erwarten dürfen.

Viele Völker der Erde sind zerstritten, die Christenheit ist gespalten, ja  unser eigenes  Herz geteilt. So lässt uns nicht aufhören, den Herrn zu bitten.

Herr du bist nahe, darum  soll uns  nichts  beunruhigen und nichts bedrücken. 

Bewahre Jesus unsere Seele und unseren Leib ohne Schaden bist du wiederkommst.

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16. Sonntag A Mt 13,24-43

16. Sonntag im Jahreskreis A – 2017 – Warum ist das Böse in der Welt?

Die Kinder stritten und schlugen sich in ihrem Zimmer. Die Mutter kam, um dort Ordnung zu machen. Der ältere Sohn petzte: Marin fing an! Woher kommt das bei den Kindern? Wer lehrte sie das? Vielleicht das Fernsehen? Als ich aufwuchs, gab es bei uns noch kein Fernsehen und wir schlugen uns aber auch. Das ist die Frage, die wir uns stellen, aber eine exakte Antwort finden  wir nicht. 

Predigt.

Woher kommt das Böse in der Welt? Diese Frage kann man versuchen psychologisch, philosophisch und theologisch zu beantworten. Auch Jesus antwortete auf diese Frage nicht direkt. Er erzählte das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen. Von diesem Gleichnis können wir ein paar Belehrungen ableiten:

1. Das Gute in reiner Form gibt es nicht –  weder in der Gesellschaft, noch in der Pfarrei, noch in einem Betrieb. Das was es gibt, ist die Gesamtheit der guten und bösen Eigenschaften. Jeder Mensch hat das Gute und das Böse in sich. 

2. Es ist auch schwierig, die Grenzen zu bestimmen und zu beurteilen, was gut und was schlecht ist. Das ist sehr gefährlich. Es gibt eifrige Menschen, die immer gleich das Unkraut ausreißen wollen. Sie wundern sich, warum Gott anders ist – warum er jedem Menschen erlaubt seinen Weg zu gehen. Warum ist Gott so geduldig, was das Böse betrifft? Ist Gott so schwach oder ist er so gleichgültig? Wir ordnen die Menschen gerne verschiedenen Schubladen zu. Gott sieht das anders. Wenn wir mit einem Zirkel einen Kreis machen, können wir von jedem Punkt aus den Mittelpunkt sehen. Auch wenn wir uns einen Kegel vorstellen und wir schauen auf die Spitze des Kegels, so sehen wir die Mitte, aber wieder anders. Unser Sehen ist beschränkt und mangelhaft.

3. Belehrung: Kein Landwirt schreitet über das Feld, und wenn er Unkraut unter dem Weizen sieht, sagt er nicht: Weizen, aus dir wird nichts! Auch Gott sagt nicht zur ganzen Menschheit, die oft hochmütig, untreu ist und unverantwortlich handelt: Aus dir wird nichts! Gott schaut auf uns mit anderen Augen und mit großer Geduld, denn er weiß, dass wir, obwohl wir Böses in uns haben, es auch eine Hoffnung gibt, sich zu bessern und im Guten zu wachsen.

Zur Zeit des bedeutenden Bildhauers Michelangelo Buonarroti – er lebte von 1475-1564 in Florenz – lag in dieser Stadt ein Stein. Viele Bildhauer versuchten aus diesem Stein eine Statue zu machen, aber es gelang ihnen nicht. So lag dieser Stein 40 Jahre lang da und war mit Erde bedeckt.  Daher nahm ihn auch niemand wahr. Es schien, dass er nutzlos sei. Auch Michelangelo ging als kleiner Bub manchmal um diesen Stein herum. Als er erwachsen war und Bildhauer geworden war, bekam er den Auftrag von der Stadt Florenz, aus diesem Stein etwas entstehen zu lassen. Er ging ans Werk und errichtet zuerst einmal ein Gerüst um den Stein herum. Dann bearbeitete er Tage und Nächte mit dem Meißel diesen Stein, der aus Marmor war. Es entstand eine Statue des David, die heute von unschätzbaren Wert ist. Viele haben zuerst über diesen Stein eine abweisende Handbewegung gemacht, aber Michelangelo machte aus ihm diese weltberühmte Statue.

Der Mensch aber ist keiner Stein. Er kann sich entwickeln in seiner Schönheit, seiner Liebe, im Guten und das alles mit Gottes Hilfe. Jedes Gebet, alle Taten der Liebe tragen dazu bei, dass wir eine gute Ernte bringen. Das Problem unserer Zeit ist die Nichtbeachtung der Liebe Gottes. Es gibt Leute, die sind vom Bösen fasziniert, sie verbreiten das Böse und freuen sich noch darüber. Ein Christ muss aber nicht zu seiner Zerstörung beitragen, denn er weiß, dass Jesus das Böse durch seinen Tod am Kreuz besiegt hat. Das Böse hat keine endgültige Macht. Das Leben ist ein Kampf, aber immer ist die Liebe stärker. Mit Gottes Hilfe können wir dem Bösen die Macht nehmen, genau wie Christus es machte. Vor dem Bösen dürfen wir die Augen nicht verschließen. Es ist auch nicht unsere Aufgabe zu jammern, wieviel Böses es doch in Welt gibt, wir sollten lieber das Gute tun. Das Böse darf nicht unsere Liebe besiegen. Das wäre der Sieg des Bösen und das darf nicht geschehen.

   

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Donnerstag der 15.Woche Mt 11,28-30

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt – Ich werde euch Ruhe  verschaffen, sagte Jesus. ER sei mit euch.

Es ist die Zeit des Urlaubs und der Ferien. Viele von euch waren schon auf Urlaub, andere planen den Urlaub. Alle brauchen Zeit zum Ausruhen, das ist wichtig und notwendig.  Wenn Sie aufmerksam das heutige Evangelium gehört haben, ist Ihnen sicherlich nicht entgangen, dass es ein Angebot aufzeigt, wie Sie zur Ruhe kommen können. 

Jesus, du bist gekommen, um allen Menschen zu dienen. Herr, erbarme dich unser.

Du kennst uns und  du weißt, dass wir die Ruhe brauchen. Christus, erbarme dich unser.

Du rufst uns alle zu dir. Herr, erbarme dich unser.

Es gibt viele Arten, sich auszuruhen. Die Reisebüros bieten unsere Urlaubsorte an, wo wir zur Ruhe kommen können. Das kann am Meer sein oder im Gebirge in einer Hütte.  Der Urlaub reißt uns heraus auf unseren Problemen und Schwierigkeiten für zwei oder drei Wochen. Dann aber kommen wieder Arbeit und Pflichterfüllung auf uns zu. Urlaube lösen keinesfalls unsere Probleme. Die Ruhe ist nur bedingt und der Urlaub hilft uns nur, diese Probleme für ein paar Tage zu vergessen. Es ist also nicht die Lösung des Problems. Der Mensch sehnt sich aber nach wirklicher Ruhe. Wenn man sich von seinen Problemen dauerhaft befreien will, muss man zu einer echten Ruhe finden. Dagegen wehrt sich aber der Mensch meist. Wenn ein Mensch in der Sünde lebt, kann er zu keiner wirklichen Ruhe finden. Jesus sagt: Kommt alle zu mir mit euren Sünden, die euch plagen, bringt sie mir, damit ihr Vergebung erlangt, dann werdet ihr die wahre Ruhe finden.

Dein Reich komme, so bitten wir Gott. Jesus hat dieses Reich mitten  unter uns angefangen durch Menschen, die er zur  Gemeinschaft versammelt und mit den Gaben des Heiligen Geistes beschenkt hat. Als Schwestern und Brüder wollen wir  zu unserem  Vater beten.

Nur Jesus kann der Welt den Frieden bringen. Um diesen Frieden bitten wir.

Jesus, du offenbarst  deine Macht  vor allem  im  Erbarmen und im  Verschonen.

 

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Mittwoch der 15.Woche Mt 11,25-27

Mir ist von  meinem Vater alles gegeben worden, niemand kennt den Sohn nur der Vater und niemand kennt den Vater nur der Sohn, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus, dass wir die göttlichen Dinge nicht auf Grund unseres Verstandes erkennen können, sondern durch den Glauben. Glaube ist eine Gabe  Gottes, die wir annehmen oder ablehnen können.

Jesus, du  bist der Weg zum Vater. Herr, erbarme dich unser.

Du willst uns helfen, die Last unseres Lebens zu tragen. Christus, erbarme dich unser.

Du segnest mit deinem Frieden, die dir folgen. Herr, erbarme dich unser.

Warum glaubt jemand und warum glaubt jemand nicht? Wir können feststellen,  dass die Lehre Jesu  eher von Kleinen und Unmündigen verstanden wird.  Die Unmündigen sind jene, die fähig sind, sich vor Gott zu verbeugen und die Lehre Jesu anzunehmen. Die Weisen und Klugen, also die Menschen, die sich für sehr gut halten, schaffen es oft nicht, zum Glauben zu kommen, weil sie in sich selbst verliebt sind. Einer hängt vielleicht zu sehr an seiner Karriere, ein anderer will Ehre und Macht gewinnen, wieder andere sind in wissenschaftliche Wahrheiten und Methoden verliebt. Das soll aber nicht heißen, dass Gott seine Offenbarungen nur für die unmündigen, einfachen und ungelehrten Menschen bestimmt hat. Allerdings müssen wir uns bewusst werden, dass der Glaube nicht abhängig ist vom Intelligenzquotient, sondern von der Einstellung zur Wahrheit. Wirklich intelligent ist man dann, wenn man bescheiden bleibt und lebt. Es kann allerdings auch ein Wissenschaftler, der etwas in der Welt geschaffen hat, durchaus ein tiefgläubiger Mensch sein. Ich denke da an Louis Pasteur, der sagte: Weil ich viel studierte und nachdachte, habe ich den Glauben wie ein Bauer aus der Bretagne, wenn ich noch mehr studiert hätte, hätte ich den Glauben einer Bäuerin aus der Bretagne. Nicht ein Studium oder die Wissenschaft oder Intelligenz kann zum Unglauben führen, sondern der Hochmut. Die Wissenschaft brachte noch niemanden zum Unglauben – im Gegenteil – wer viel kennengelernt hat, verneigt sich vor Gott, der alles erschaffen hat und es auch weiterhin leitet. Für das Wachstum unseres Glaubens können wir viel machen, wenn wir ernsthaft darüber nachdenken, vor allem aber, wenn wir Gott von ganzem Herzen lieben.

Weil wir die Gerechtigkeit Gottes wollen, beten wir, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.

Durch seinen Tod und seine Auferstehung  hat uns  Jesus Christus Frieden und Versöhnung geschenkt. Damit alle Menschen dieses Geschenk erreichen, lasst  uns beten.

Preist unsern Gott, ihr Völker, lasst laut  sein Lob erschallen.  

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Dienstag der 15.Woche Mt 11,20-24

Es wird Tyrus und der Sodom erträglicher ergehen beim Jüngsten Gericht als dir, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Es gibt in der Welt Menschen, wahrscheinlich irgendwelche primitive Stämme,  Eingeborene, die noch nie von Jesus gehört haben. Wir haben alle schon über Jesus und von seiner Botschaft gehört. Die Frage ist, ob wir wirklich an ihn glauben?

Jesus, du hast uns wahre Freiheit geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du befreist von der Angst, gegen den Strom zu schwimmen. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst Vergebung  der Schuld. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium  konnten wir die Reaktion Jesu gegenüber den Einwohnern einiger Städte aus Galiläa hören. Sie konnten die Wunder Jesu sehen und trotzdem glaubten sie nicht. Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort in Sack und Asche Buße getan.Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch! Die Menschen, die in diesen Städten wohnten, erreichte Jesus nicht in ihren Herzen. Sie  waren nicht fähig, das anzunehmen, was Jesus predigte. Wir empfangen  Christus in der Heiligen Kommunion. Aber wir müssen achtgeben, dass die Heilige Kommunion für uns nicht nur irgendeine  Konsumation ist. Christus annehmen, bedeutet  nicht nur seinen Leib empfangen. Die wirkliche Annahme des eucharistischen Christus bedeutet, den ganzen Christus anzunehmen, also auch mit seiner Lehre, mit seinem Wort. Darum hat jede heilige Messe zwei Teile, den Wortgottesdienst und die Eucharistiefeier. Die Eucharistie ist  für uns die Stärkung, damit wir fähig werden das Gottes Wort weiterzugeben. Eines ohne das andere ist nicht möglich. Die Aufgabe, das Wort Gottes zu verkündigen ist  sehr  schwierig, darum bedarf es der Stärkung, der Stärkung durch die Eucharistie. Wir sollen die ganze Lehre von Jesus schätzen und nach ihr leben. Nehmen wir Christus an im Wort und auch im Brot! Gott hat uns diese Gaben hinterlassen. Nehmen wir diese Gaben an, damit nicht auch über uns das Wort Wehe gesprochen wird!

Im  Beten wenden wir uns Gott, unserem Vater zu, der uns  durch Jesus Christus vom Bösen erlöst hat. So wollen wir  beten.

Durch sein Kreuz hat der Herr Versöhnung gestiftet. So konnte der Auferstandene den Seinen den Frieden  hinterlassen. Deshalb bitten wir. 

O Gott, ich bete  dich ab; du Weisheit, die mich erdacht.

 

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Montag der 15 Woche Mt 10,34-11,1

Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Wir müssen uns zugestehen, dass jeder von uns  auf irgendeiner Art den Frieden braucht. Der Mensch kann nur im  Milieu des Friedens sich entwickeln und vorwärtsgehen.  Und umgekehrt; es ist  für den Menschen sehr schlecht, wenn er in ein Milieu der Unruhe, der Unsicherheit  gerät. Für den Menschen ist es natürlich, dass er Ruhe, Frieden und Sicherheit braucht.

Jesus, du bist zu uns gekommen, weil du  uns liebst.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns deinen Frieden geschenkt. Christus, erbarme dich unser. 

Du zeigt dich in deinen Worten und Taten. Herr, erbarme dich unser.

Jesus sagte: Ich habe nicht den Frieden gebracht, sondern das Schwert. Wie sollen wir diese Worte verstehen? Jesus brachte wirklich oft mit seiner Lehre und mit seinen Forderungen nicht den Frieden, sondern die Spaltung. Leider verstanden viele diese Ankündigung im Evangelium nicht . Jesus erweckte nicht einmal  das Ärgernis mit seinem Verhalten gegen die Sünder und Zöllner. Christus bringt nicht einmal Unruhe in unser persönliches Leben. Auf der einen Seite stehen die Forderungen des Evangeliums, die recht oft sehr radikal sind – auf der anderen Seite sind wir schwache und sündige Menschen. Wir spüren, dass in uns eine Spannung ist. Der heilige Paulus spricht darüber:  Der Körper verlangt das, was gegen den Geist ist und der Geist das, was gegen den Körper ist. Wir sehen, dass  der Weg des Glücks, den Jesus uns anbietet, ganz im Gegensatz  zu dem  Weg ist, den uns die Welt anbietet. Es soll uns nicht verlocken, den Weg zu gehen, den die Welt uns zeigt.  Dieser Weg ist zwar bequem, aber er führt nicht zu einem dauerhaften Glück.  

Es gibt keine größere Weisheit als den Willen des Vaters, keinen größeren Schatz als Gottes Reich. Darum lasst uns beten.

Frieden gewinnt nur, wer  im Geist des Herrn  Verzeihung annimmt und Versöhnung gewährt. Deshalb bitten wir.

Herr, verlass mich  nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott. Eile  mir  zu Hilfe. Herr, du  mein Heil.

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Die menschliche Seele

Von der Seele des Menschen sagt uns der Katechismus, dass sie unsterblich ist, d.h. sie stirbt nie und kann nicht sterben., sie bleibt immer. Was sichtbar ist , das ist zusammengesetzt aus vielen Teilen, und zerfällt  einmal, wenn die Teile auseinander fallen./ Haus, Stein../ So ist auch unser Leib zusammengesetzt aus Knochen, Fleisch, Blut, und Knochen, Fleisch  sind selbst wieder aus vielen  winzig kleinen Teilen zusammengesetzt. Wenn nun diese Teile nicht mehr recht zusammenheben, dann geht die Seele  fort aus dem Leib und der Leib stirbt,  ist tot und fällt dann ganz einander. Die Seele  aber ist ein Geist, ist unsichtbar, ist nicht aus verschiedenen Stückchen oder  Teilen zusammengesetzt, und kann deshalb auch nicht aufgelöst werden oder zerfallen. Sie bleibt deshalb immer.

Die Seele ist mit Vernunft und freiem Willen begabt. Das ist, Gott hat ihr Vernunft und freien Willen gegeben. Vernunft von ,,vornehmen“ , erfassen  erkennen. ist so viel als Verstand ,,verstehen“. Was tun wir  mit dem Verstand? Denken, erkennen.  Das kann ein Tier nicht. Das Tier fühlt auch die Wärme der Sonne, sieht auch die Helle, aber es weist nicht, woher  das kommt, es weißt nicht, wer die Sonne gemacht hat. Du aber weißt, woher  die Helle und Wärme kommt. Du erkennst, dass  die Sonne vom Gott erschaffen worden ist, damit sie die Erde erhelle, wärme, fruchtbar mache. Der Ochse, das Pferd zieht am Pflug, weiß aber nicht, warum  es jetzt ziehen muss, oder wozu das Pflügen geschieht. Der Bauer aber weiß. Ich muss pflügen, damit ich säen dann ernten kann und so Brot  bekomme. Das Tier weiß eben deshalb  nichts vom Gott, wozu es auf der Welt ist.

Die Seele des Menschen hat ferner freien Willen d.h. der Mensch kann etwas wollen oder nicht wollen, beten oder nicht beten, Gutes, oder Böses wollen. Niemand kann ihn dazu zwingen.  Das eine Kind lernt, das andere nicht., das eine betet in der Kirche , das andere schwätzt. Warum lernt- betet  das eine? weil es will. Hat das Tier auch einen freien Willen? Nein. Wenn z.B. ein Ente dem Wasser zuläuft, die Henne aber  nicht ins Wasser geht, so tun sie das  nicht  aus freiem Willen. Sie können  ja nicht denken, überlegen: mir tut nichts, wenn ich  ins Wasser  gehe, oder ich müsste ertrinken. Nein, die Ente hat eben einen Trieb in sich, der sie  zwingt hineinzugehen; die Henne hat einen Trieb, der sie daran hindert. Darum machen es  auch die Tiere der nämlichen Art immer gleich, z.B. alle Enten gehen  ins Wasser, alle Spinnen machen  ihr Netz auf die gleiche Art, von  Anfang der Welt bis jetzt . Sie können  eben nicht anders. Da macht es  der Eine so, der Andere so. Der Eine ist gut, der Andere schlimm, der Eine spart, der Andere verschwendet, der Eine ißt viel, übertrinkt sich, der andere  ist mäßig. Warum  macht es  der Eine so, der  Andere  anders?  weil er will. Der Mensch hat den freien Willen, ob du hast stehlen oder stehlen oder nicht. Niemand kann dich zwingen. Weil das Tier keinen freien Willen hat, sondern tun muss, was er tut, kann es auch nichts Gutes oder Böses tun, der Mensch oder kann Beides. Wenn du z, B.  betest so ist es  deswegen  etwas  Gutes , deswegen machst du Gott eine Freude und wirst von ihm belohnt, weil du es freiwillig tust, um Gott zu gehorchen. Wenn du stiehlst, so  tust du  etwas Böses und verdienst  Strafe,weil du  es getan hast, obgleich du gewusst hast, dass es nicht  recht ist. Weil wir also einen freien Willen haben,  können wir  Gott lieben, Gutes tun und den den  Himmel  verdienen.  Der freie Wille ist also eine große  Gabe Gottes. Um so ärger ist  aber auch  wenn wir  den freien  Willen dazu benützen, um Gott zu beleidigen, Böses zu tun, und in die Hölle zu stürzen. 

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Hl. Bonaventura Mt, 10, 24-33

Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und  ein Sklave  nicht über  seinem Herrn.

Der heilige Bonaventura wurde durch die Fürsprache des heiligen Franz von Assisi vor schwerer  Krankheit geheilt. Er schließt sich schon in jungen Jahren  dem Franziskus an und begeistert sich für das Armutsideal des neuen Ordens. Als Student trifft er auf Thomas von Aquin  und wird einer seiner  bedeutendsten Schüler. Bonaventura  verbindet die Armut und Gelehrsamkeit auf einzigartige Weise.

Jesus, du hast uns durch deine Botschaft reich gemacht. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast uns in dein Reich berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns die Herrlichkeit des Vaters verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Der Arztsohn Johannes Fidanza wurde um 1221 in Bagnoreggio bei Viterbo /nördlich von Rom/ geboren. Von 1236 studierte er in Paris, wo er auch in den Franziskanerorden eintrat. Nach Beendigung seines Studiums blieb er noch einige Zeit als Lehrer in Paris. Bonaventura ist sein Ordensname. 1257 zum Ordensgeneral gewählt, vollendete und  verbesserte er Verfassung und Organisation des Ordens, ohne diese Gemeinschaft der geistigen Erneuerung in einen zu engen Rahmen zu pressen. Er wird deshalb auch der zweite Stifter der Franziskanerordens genannt. Gregor X erhob ihn 1273 zum Kardinalbischof von Albano und übertrug ihm Organisation und Leitung des Konzils von Lyon. Er starb noch vor dessen Abschluss  am 15.Juli 1274 und wurde in Lyon in der Franziskus-Kirche beigesetzt. Bonaventura war neben Thomas von Aquin der größte Theologe und erhielt die Ehrentitel Kirchenlehrer und ,,Doctor seraphicus“, die den Verstand erleuchten und das Herz entflammen.

Da Jesus Christus uns den Weg zum Vater im Himmel gewiesen hat, dürfen wir in seinem Namen beten.

Nur einer ist unser Lehrer, nur er kann uns den Frieden schenken. Wir bitten ihn.

Selig, die Gott dienen in dieser Welt und aufgenommen werden in sein Reich.

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Freitag der 14. Woche Mt 10,16-23

Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen peitschen,sei mit euch.

Wenn wir die historischen Bücher lesen, oder hören wir vom Beginn des Christentums, nicht einmal läuft uns  eine Gänsehaut über den Rücken vor  Schreck, was für welche Marter die Märtyrer  zögerten nicht erleiden, damit sie Christus nicht verleugnen. Für uns sind diese Zeugnisse irgendwelche entfernt. Wir sagen, das war schon vor langer Zeit, jetzt ist die Religionsfreiheit, aber das bedeutet nicht, dass die Verfolgung der Christen nicht kommen kann.

Jesus du begleitest uns auf unserer Lebensreise. Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst  uns Rast auf  unserem Weg. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns  Kraft durch  die Begegnung mit dir. Herr, erbarme dich unser.

Auch heute kämpfen viele gegen Christentum. Diejenige, die christlichen moralischen  Grundsätzen ablehnen, haben keinen Mut, um an Person Jesus direkt anzugreifen, sondern sie  verspotten die Kirche, und die Repräsentanten der Kirche. Sie machen die kirchlichen Institutionen lächerlich. Und ihr  werdet  um meines Namens willen von allen  gehasst werden. Das alles ist sozusagen  ins Werk des Heiles. Christus ist gelitten und alle die in seinem Werk fortsetzen, müssen die Teilnahme an seinem Leid haben. Das Leid und das Unrecht die wir für Jesus ertragen, unterscheiden sich vom Liden, die wir durch eigene Dummheit  verursachten. Das erste ist uns zur Ehre, das zweite  ist uns zur Schande. 

Wenn die Verfolgung kommt, bedeutet das nicht, das nicht, dass wir uns wie eine Rinderherde, die zum Totschlag benehmen sollen. Jesus empfiehlt doch: seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben. Wir sollen immer die klare Einstellung gegen die Wahrheit einnehmen. Jesus verspricht uns das uns gegeben wird, was sollen wir sagen und wie wir das sollen sagen. Wir bleiben nicht ohne seine Unterstützung und Gaben des Heiligen Geistes. Bitten wir den Herrn, damit wir in Beschwerlichkeiten ausdauern zurechtbringen. Das ist nur mit Gottes Hilfe möglich.

Gott will uns täglich geben, was wir zum Leben brauchen. Voll Vertrauen beten wir zu ihm.

Das Reich Gottes das nahe ist, ist ein Reich des Friedens. So beten wir.

Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist.

 

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15. Sonntag A – Mt 13,1-23

15.Sonntag 2017 – Zusammenarbeit mit Gottes Wort

Einführung

Als  Jesus vor 2000 Jahren über die Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Menschen sprechen wollte, dachte er sich das Gleichnis von der Saat und dem Boden aus. Die Saat selbst ist  zu nichts, der Boden selbst bleibt Ödland. Aber wenn die Saat in gute Erde gelegt wird, dann bringt die Saat eine gute Ernte, einen guten Ertrag. Der Boden ist da, um die Saat  zur Ernte zu bringen und der Same braucht den Boden, um nützlich zu sein. Ähnlich ist es auch im geistlichen Leben.

Predigt

Auf der einen Seite ist der freie menschliche Wille, auf der anderen Seite Gottes Weisheit im Wort und in den Geboten. In der Zusammenarbeit zwischen der  göttlichen und menschlichen Seite entsteht das Ergebnis –  ein hochwertiges, ausgewogenes, moralisches Leben des Menschen. Einzelne Elemente alleine würden isoliert bleiben, aber die Zusammenarbeit der Gabe Gottes mit  der menschlichen Natur ermöglicht, Gottes Absicht mit dem Menschen zu realisieren.

Seit der Zeit der Aufklärung besteht  die Hypothese, also die Auffassung,  Gott sei abzulehnen. Es scheint, als ob die Welt auch ohne Gott auskommen würde und alle Probleme werden mit Hilfe der Wissenschaft  zu lösen sein. Glaube, Religion, Spiritualität wurden als unmodern, veraltet oder unnötig erklärt. Zwei Jahrhunderte später sah man schon die Ergebnisse, die man so in neun Punkten zusammenfassen kann:   1. Ohne Glaube und Ethik entsteht ein wirtschaftliches System, das sich als echter Kapitalismus präsentiert, der alle Werte zunichte macht.  2. Die Folge des Lebens ohne Glauben ist  ein schnelles Lebenstempo, das die Menschen nicht nur ermüdet, sondern sie sind auch desorientiert. 3. Aus dem desorientierten einzelnen Menschen entsteht die desorientierte Gesellschaft, die heute für missversteht,  was gestern für richtig galt, und morgen als richtig erkennt, was heute für fehlerhaft gehalten wird. 4. Es entsteht das Burn-out-Syndrom, der Mensch brennt sozusagen aus. 5. Es entstehen neue Süchte – die Spielsucht, die Alkoholsucht, Drogensucht, die Pornografie. 6. Die großen Konzerne verursachen einen  schwer beherrschbaren Arbeitsstress für die Arbeitnehmer. 7. Es kommt zu schwierigen Situationen mit Kindern, die an der Scheidung ihrer Eltern und am Mangel familiärer Beziehungen leiden. 8. In den Medien entwickelt sich  eine Kultur,  die zu moralischer Stumpfheit führt. 9. Handys,  Computer und andere mediale Mittel ohne Selbstdisziplin benützt,  können die menschliche Qualität beeinträchtigen. Zusammenfassend können wir sagen, dass die Theorie, ohne Glaube,  ohne Gott und ohne Religion zu leben, die Menschheit nicht zum Aufblühen bringt. Daher bedarf es hier einer Kritik und auch einer Ablehnung dieser Auffassung.

Der deutsche Philosoph Robert Spaemann – er wurde 1927 geboren und lebt heute noch –   wurde  einmal gefragt,  ob er als so renommierter Wissenschaftler daran glaubt, dass Jesus von Maria geboren wurde, dass er Wunder vollbrachte, dass er von den Toten auferstanden ist und wir durch ihn das ewige Leben erlangen können. Er war damals 83 Jahre alt und er antwortete: Ich glaube noch immer dasselbe, was ich auch als Kind geglaubt habe. Nur habe ich dazwischen darüber viel nachgedacht. Dieses Nachdenken festigte meinen Glauben.

Ein anderer Wissenschaftler, der Nuklearphysiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg, er lebte von 1901 bis 1976 äußerte sich darüber, dass auch unwahrscheinliche Sachen möglich sind. Er sagte: Der erste Schluck aus dem Glas der Naturwissenschaften macht den Menschen zum Atheisten, aber auf dem Boden des Glases wartet GOTT. Das ist eine Erkenntnis, die die Menschen fasziniert haben, die nach Wahrheit und Sinn des Lebens suchten. Der Geist Gottes, die Spiritualität ist für das tägliche Leben so notwendig wie die Luft, die wir zum Atmen brauchen oder das Wasser, das unseren Durst stillt und das  zum Leben notwendig ist. Ich bezeichne das als eine therapeutische Wirkung, wenn sich Menschen für die Liebe zu Jesus entscheiden.

Dazu möchte ich einen Teil eines Briefes eines meiner Zeitgenossen widergeben, der die Wichtigkeit der Spiritualität ausdrückt. Er schreibt: Ich komme aus der Südslowakei. Seit 15 Jahren bin ich ein aktiver Sportler, ich widme mich der Karate-Technik und dem Turnen.  Wenn ich gewusst hätte, welche Folgen dieser Sportarten für mich haben werden und welche Leiden ich als Folge des Sports zu ertragen habe, hätte ich nicht so intensiv trainiert. Ich bekam Schmerzen an der Wirbelsäule und musste mich einer Magnetresonanz-Untersuchung unterziehen. Das Ergebnis war schockierend. Die Bandscheiben waren abgenützt und beschädigt und sie drückten auf die Nervenbahn und verursachten große Schmerzen. Weil ich ein Christ bin, habe ich auch verstanden,  was für eine Wahrheit in der Heiligen Schrift steht. Da heißt es im 1. Timotheusbrief:  Denn körperliche Übung  nützt  nur wenig , die Frömmigkeit  aber ist nützlich  zu allen. Ich  behaupte damit  nicht, dass jeder Sport schlecht ist, er ist sogar in gewisser Weise für die Gesundheit nützlich, aber er muss in rechtem Maße ausgeführt werden. Jede übermäßige Körperübung verursacht eine Schädigung der Wirbelsäule und der Gelenke. Ich habe mit vielen Sportlern gesprochen und habe dabei festgestellt, dass fast alle dieselben Probleme haben. Was mich aber bewegt, ist die Tatsache, dass kaum jemand darüber spricht. Ich möchte den jungen Menschen sagen, dass sie nicht falschen Idealen nacheifern sollen, so wie ich das machte. Ich hatte damals auch für Gott keine Zeit. Das hat sich aber jetzt geändert. Ich habe begriffen, wie  wichtig für mein Leben die Beziehung zu Gott ist, also die persönliche  Spiritualität. Ich begann, mein Leben auf neue Weise zu leben. Danken wir für das Evangelium  vom Sämann, das uns aufruft, ein guter Boden für die Aufnahme der Weisheit Gottes zu sein.    

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Donnerstag der 14.Woche Mt 10, 7-15

Jesus, der sagte zu den Aposteln. Macht die  Kranken gesund, reinigt  die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus, sei mit euch.

Der Sinn dessen, was wir im heutigen Evangelium hören werden ist: Auch uns sendet der Herr  seine Wahrheit zu verkündigen. Und wir brauchen dazu nichts besonderes. Glaube, den wir bekommen haben, sind wir verpflichtet, weiter zu übergeben.

Jesus, du sendest uns zu allen Menschen das Evangelium zu predigen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Aposteln gesagt, dass ihr nicht  Gold, noch  Silber, noch Erz  in eurem Gürteln haben sollen.Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns Kraft durch  die Begegnung mit dir. Herr, erbarme  dich unser.

Was für eine Erfahrungen hatten diejenigen, die das Evangelium predigten? Das  war oft der Spott , Nicht verstehen. Vielleicht denkt jemand. Wäre es nicht besser, wenn Jesus jemandem selbst seine Botschaft  offenbart, und nicht seine Boten sendet, die Menschen mit Fehler und Mangelhaftigkeiten sind. Die große Belastung im Leben des Prediger  des Evangeliums  ist das Bewusstsein der eigenen  Unvollkommenheit und die  Befürchtung, ob die Menschen die Gottes Botschaft wegen der menschlichen Fehler und Mangel ablehnen werden. . Gott bietet und die Zusammenarbeit ans Werk des Heiles. Nicht nur die großen Prediger verdienten sich um die  Ausbreitung des Glaubens, sondern alle die glaubte  und nach dem Glauben lebten. Der  Erfolg des Predigers liegt nicht darin, wie schön er seine Predigt sagt, sondern darin, was ließt du in dein Herz eindringen. Es ist notwendig, dass die Menschen aus unser Benehmen abmerken, dass unser Religion, ist die Religion der Liebe und Verzeihung.

Bevor wir   schon  hier  teilnehmen am königlichen  Hochzeitsmahl  der Eucharistie, wollen wir  das Gebet sprechen, dass Jesus, seine Jünger zu beten  gelehrt hat.

Das Reich Christi ist das Reich des  Friedens. Um diesen Frieden bitten wir.

Herr, wir vertrauen dir. Du hast  Worte  ewigen  Lebens

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Begräbnis /alte Frau/

Du hast Großes vollbracht. Mein Gott wer ist wie du du? Du ließest mich viel Angst und Not erfahren. Belebe mich neu, führe  mich herauf aus den Tiefen der Erde /Ps 71, 19-20/

Eine unerschütterliche Hoffnung spricht aus diesen Worten des Psalmisten. Er legt sie einem Menschen in den Mund, den die Beschwernisse eines langen Lebens gebeugt  haben, der reich geworden ist an Erfahrungen von Ängsten und Nöten. Dennoch ist sein Herz voll dankbaren Staunens, denn im Rückblick auf die Jahre seines Lebens darf er bekennen: Du hast Großes vollbracht. Mein Gott, wer ist  wie du?

Wenn ein betagter Mensch sein Leben vollendet hat und zu Gott heimgegangen ist, dann sprechen wir von einem gesegneten Alter, von einem erfüllten Leben, das nun in Gott zur Vollendung gekommen ist. Zwar erfüllt Trauer  unser Herz, weil ein Mensch, den wir  geliebt haben, der uns  nahegestanden ist, dem wir viel Gutes verdanken, von uns weggenommen worden ist. Mit ihm ist ein Stück unseres eigenen Lebens fortgegangen, hinübergegangen aus der Todesnacht in das Licht des neuen  Lebens. heraufgeführt aus den Tiefen der Erde zur Freude der Vollendung in Christus. Man sagt:  Die Toten nehmen nichts mit, nichts von ihrem Hab und Gut: aber sie nehmen all das mit, was sie uns bedeutet haben, so dass wir durch den Tod eines  geliebten und verehrten Menschen spürbar ärmer werden. Was bleibt, ist dankbare Erinnerung , ist liebendes Gedenken und fürbittendes Gebet. Es bleibt schließlich der Platz leer, den das Leben dieses Menschen ausgefüllt hat, dessen Tod wir nun beklagen. Und damit verändert sich auch das eigene Leben: für manchen von uns besonders einschneiden und herb. 

Wenn ein alter Mensch stirbt, ist sein Tod keineswegs das Ende seiner Lebensgeschichte: denn  die geht weiter, weil der  ewige Gott jeden von uns  in seine  Hand geschrieben hat. So viele Gesichter das Leben haben mag, so viele hat auch der Tod. Rainer Maria Rilke schreibt in einem Gebet: O Herr, gib jedem seinen eigenen Tod. Es gehört zur Würde des Menschen, sein  eigene Leben leben und seinen eigenen Tod sterben zu dürfen. Darum ist die Frage nach dem Sinne meines  Lebens unlösbar verbunden mit der Frage nach dem Sinn meines Sterbens. Was bedeutet  mir das Leben, und  was bedeutet mir mein Tod? Wir  Lebenden  wissen nur wenig vom Geheimnis des Todes, weil wir das Sterben von Menschen immer nur als Zuschauer erleben. Und das macht uns Angst. Wir wissen ja nicht, was da auf uns zukommt. Wir wissen nur, der Tod ist unausweichlich.

So bleibt angesichts  der Trauer, die wir in dieser Stunde empfinden, auch im Hinblick auf den eigenen Tod, allein die Hoffnung  auf Christus, der den Tod besiegt und das Leben neu geschaffen hat. Es ist die Hoffnung, die Mut macht, die Hoffnung, die darauf vertraut, dass in Erfüllung geht, was die Geheime Offenbarung des Johannes sagt. Er Gott, wird alle Tränen  von ihren Augen abwischen. Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine  Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Offb 21,4. 

Getragen von solcher Hoffnung, übergeben wir diesen toten Leib der Erde. Der Herr tröstet uns durch seinen Ostersieg. So stehen  wir nicht ratlos und mutlos da. Vielmehr ist das Kreuz über  den Gräbern unserer Toten Zeichen des Glaubens, Zeichen der Hoffnung und der  Liebe, die stärker sind  als die Macht des Todes, den wir sind zu einem Leben gerufen, das größer ist als das Geheimnis des Todes. Gottes Wege mit uns Menschen enden nicht im Tod. Fromme Utopie oder Botschaft des  Glaubens? Vertröstung auf  einen jenseitige Welt, von der niemand weiß, ob es sie gibt, oder wirksamer Trost aus der Verheißung   Trost aus der Verheißung   Jesu: Wer an  mich glaubt, der hat das ewige  Leben. Deshalb hoffen und lieben und glauben wir nicht ins Blaue hinein, wenn wir uns auf den verlassen, der da sagt:Ich bin der Weg, der nicht im Tode endet; ich bin die Wahrheit, die wirklich frei macht;  ich bin das Leben, zu dem der Vater im Himmel euch ruft.

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Mittwoch der 14. Woche Mt 10,1-7

Das Himmelreich ist  nahe herbeikommen, sagte  Jesus, er sei mit euch.

Heute sind in der Welt wenig Königtümer und diese passen  sich d moderner Zeit an. Jeder von uns stellt sich das Königtum /irdisches/ anders vor. Das ist kein Fehler. Aber es wäre gut, dass wir über das Gottes Reich diese Vorstellung gewinnen, die an vielen Orten Jesus uns annähern.

Jesus, du bist das Heil,  das Gott uns  verheißen hat.  Herr, erbarme dich unser.

Du kennst unser Versagen und unsere Sehnsucht  nach Gerechtigkeit. Christus erbarme dich unser.

Deiner Führung vertrauen  wir  uns  an. Herr, erbarme dich unser.

Jesus wiederholt das, was er sagte am Anfang seiner Tätigkeit. Das Reich Gottes  ist nahe  herbeikommen. Jesus sendet  Menschen in die Welt, die die Aufgabe haben, nähern  dieses Reich Gottes den Menschen bringen. Sie sollen die Wahrheit dieses Reiches  predigen und die Taten zu tun charakteristisch für dieses Reiches: heilen, die Toten erwecken, von den bösen Geister befreien. Das ist also  das Reich der Wahrheit und der Liebe. Dieses Reich zu predigen durch Wort und Tat ist die Aufgabe der Apostel . Der Apostel bedeutet der Bote. Und jeder von uns gesandt wird, damit der Mensch den Menschen das Reich Gottes nähern. Adam Mickiewicz  schrieb. Es gibt keine Wahrheit, wo es keinen Menschen gibt , der diese Wahrheit predigt. Natürlich es ist schwer  das Reich Gottes den Menschen zu  predigen, die in das irdische Reich anstarren sind. Für die, die Religion  die Überfülle ist und die Kirche , die Banken. Aber die Überfülle, oder der Wohlstand ersetzt nicht das Herz. Das Reich Gottes nähern sich zu den Menschen, eher durch Herzen als durch das Wort. Das Opfer, Tat der Liebe, Verzeihung nähern uns effektivsten das Gottes Reich, das Jesus predigte. 

Zum Vater, der uns aus  Liebe im  voraus dazu bestimmt hat, seine  Söhne und  Töchter zu  werden  durch Jesus Christus, beten wir, wie der Herr uns  gelehrt  hat.

Als Boten  des Friedens hat Jesus seine  Jünger ausgesandt. Boten  des Friedens sollen wir sein. Wir beten zum Herrn. 

Herr, du bist  mein  Fels, stark bist du  und unzerbrechlich.

 

 

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Benedikt von Nursia Mt 19,27-29

Wer verlässt  Häuser oder Brüder oder Schwestern  oder Vater oder Mutter  oder Wein, oder Kinder, um meines Namens willens, der wird es, hundertfältig  nehmen und das ewiges Leben  ererben, sei mit euch.  

Der heilige Benedikt der Hauptpatron des Europas wurde in Nursia im Umbria um 480 in einer adeligen Familie geboren. Er wurde auf Studien nach Rom gesendet. Der Hauptgegenstand seiner Studie war Rhetorik  Erfolgreicher  Redner war nicht der, der die besten Argumente verwendete, sondern der, der  die beste Beredsamkeit hatte.

Jesus, du Segen  Gottes  über   alle Völker und Zeiten. Herr erbarme dich unser.

Du bist gekommen, um uns mit dem Vater zu versöhnen. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst hundertmal unser Verzichten belohnen. Herr, erbarme dich unser. 

Der heilige Benedikt sehend  die moralische Verdorbenheit und der intellektuallen  Verfall, entfloh  nach Rom.Er verzichtete auf sein Erbe und begann in einem kleinen Dorf  Subiaco  in Sabin Bergen zu leben.  Dort lebte er wie ein Einsiedler, anfänglich unter Führung Siedlrs Romanus. Später  gründete er mehrere Kloster, Jedes Kloster hatte.zwölf  Mönchen nach dem Vorbild der Apostel. Wegen der neidischen Angriffen eines Einsiedlers verließ er diesen Ort . In der folgenden Zeit wurde er Vorsteher  in  Vicoraro. Als ein Teil  der Gemeinschaft  emporte  sich gegen ihn, Ist er von dorther weggegangen und stiftete er ein Kloster in Monte Casino. Während des Krieges wurde  das Kloster die Zuflucht  für die Menschen aus der Umgebung. im Jahre   542  besuchte ihn  der König Totila. Benedikt sagte ihm seine  Zukunft voraus. Im Jahre 546 wird er das Rom erobern  später.Sizilien und zum Schluss wird er durch den byzantinischen Heerführer Nerzes besiegt. Der heilige Benedikt war der Stifter des abendländischen  Mönchentums. Er starb am 21.3. 547 um 9,00 Uhr.  

Es gibt für uns nichts  Besseres als das Reich Gottes. Das Reich des Friedens und der Liebe.Diesem Wunsch entspricht auch das Gebet das Jesus uns gelehrt hat.

wir leben in einer heillosen und zerstrittenem  Welt. Diese Welt braucht den Frieden, der uns nur Christus schenken kann.

Wer bis  zum Ende  standhaft  bleibt, der wird gerettet.

 

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Montag der 14. Woche Mt 9,18-26

Meine Tochter dein Glaube hat  dich geheilt, sagte Jesus, er sei mit euch.

Wir alle kennen die Situation wenn wir das Fieber haben und wir warten auf Arzt müssen. Wir sehnen uns danach wieder gesund zu werden. Wir sind krank eine Woche, oder zwei Wochen und dann sind wir wieder gesund. Die Frau aus dem heutigen Evangelium wurde 12 Jahre krank. Das  ist lange Zeit. Für diese Frau war das das wichtigste, dass sie sich mit Christus traf.

Herr Jesus Christus, wir dürfen mit Zuversicht vor  dich hintreten. Herr, erbarme dich unser. 

Bei dir finden wir  Erbarmen. Christus, erbarme dich unser.

Von  dir empfangen wir  Gnade und Hilfe, zur rechten Zeit. Herr, erbarme dich unser.

Als die Frau aus dem heutigen Evangelium sich Jesus berührte, sagte Jesus zu ihr; Sei guten Mutes, Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Mt 9,22. Dieses Wunder unterscheidet sich ein bisschen von den anderen Wundern. Als ob die Frau sich dieses Wunder erwirkte. Der Frau half ihr Glauben. Der Glaube an Jesu göttliche Macht. Wir sehen dass die körperliche Gesundheit, repräsentiert nicht die ganze Qualität des Lebens, aber trotzdem sehr wichtig ist. Bei Evangelisten Lukas und Markus sind bei diesem Wunder auch die Einzelheiten erwähnt. Die Frau gab fast ihr ganzes Vermögen für Ärzte aus und sehr litt. So geht das im Leben, dass bestimmte Plage der Bestandteil unseres Lebens. Für einen kann das die Krankheit sein, für den anderen die Erziehung der Kinder usw.Um kurze Weile, wird Jesus unter uns. Auch wir haben die Möglichkeit, sich Christus mit dem Glauben berühren. Wenn  die Glaubenberührung das wird, Jesus wird die Möglichkeit auch in unserem Leben das Wunder zu machen. Vergessen aber nicht zugeben. Herr, wenn es dein Willen ist. 

Gottes Wille möge geschehen. Beten wir dass Gottes Wille in  unserem Leben immer geschehen.

Christus allein kann uns wahren  Frieden schenken, er allein weist uns Wege des Friedens. So bitten wir.

Christus hat nicht  nur Worte ewigen Lebens, er ist für uns  das Brot des Lebens geworden. 

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