Hl.Bernhard von Clairvaux Mt 19,16-22

Begibt man sich auf  die Spuren von Bernhard, einem  der Großen der katholischen Kirche, nach dem  sogar das  ,,Bernhardinische Zeitalter“benannt wurde, erlebt   man zuerst   einmal Enttäuschungen : Bernhards  berühmtes Zisterzienserkloster  , von ihm  selbst im 12 Jh.  in Clairvaux zwischen   Troyes und  Chaumour gegründet, ist er seit  1802 ein  Zuchthaus.Bei  der Ankunft in Citeaux, südlich von Dijon, wo Bernhard  als junger Mann dem noch  jüngerren Zisterzienerorden beitrat- dessen eingentlicher  Begründer er  dann später wurde -findet man  von dem  einst  mächtigen   Kloster nur  noch  Mauerreste inmitten  von schönen  Buchen und  Eichenhainen  vor.

Jesus,  die dir nachfolgen, finden  das Kreuz.  Herr, erbarme  dich unser.

Die dir  treu sind  krönst  du  mit  Ehre.  Christus, erbarme dich  unser.

Die dich lieben machst du  zu Erben  deines  Reiches. Herr, erbarme dich unser.

Bernhard erblickte um das Jahr 1090 als  drittes von  sieben Kindern des burgundischen Edelmannes Teselin auf dem  Familienschloss Fontaines les Dijon das Licht der Welt.  Zusammen mit  vier  seiner  Brüder und  rund 30 jungen  Männern, die  er alle  geworben hatte, trat der 22 jährige   Bernhard 1112 in das  Reformkloster Citeaux ein,  dem  ersten Kloster des  1089 von Robert von  Molesme gegründetet Zisterzienserordens. Bereits drei  Jahre später wurde  der  25 jährige  zum  Gründerabt des Kloster Clairvaux. Fast 70  weitere Klosterneugründungen erfolgten  noch  zu  Lebzeiten Bernhards. Bernhard von Clairvaux, der als  ,,zweiter Stifter“  des  Zisterzienserordens  in die  Geschichte  einging, unterhielt in den   folgenden  vier  Jahrzehnten bis zu seinem Tod   Beziehungen  zu fast  allen   großen   Persönlichkeiten   seiner Zeit. Nicht nur Päpste, Bischöfe und  Brüder  sämtlicher   Orden  fragten   den  hochgebildeten   Kirchenmann um seinen  Rat, auch   mit  den Herrschen verschiedener  Länder  pflegte Bernhard  Kontakt.

Große Berühmtheit   erlangte Bernhard  von  Clairvaux als  leidenschaftlicher Kreuzzugsprediger. In  burgundischen    Basilika   Vezelay     hielt   Bernhard  an  Ostern  1146   seine erste  flammende  Predigt.   Er sprach  so  überzeugend, das der König und alle  Edeljeute  , die sich  versammelt  hatten, begierig das  Kreuz   aus  der Hand  des Abtes von  Clairvaux  entgegennahmen. Von Vezeley aus  zog Bernhard  auch  noch in den Norden   des Landes sowie nach Flanders  und ins  Rheinland . Überall  schlug  ihm  große Begeisterung  entgegen. Bernhard,der alle  Möglichkeiten  zum ,, Aufstieg “   innerhalb   der  Kirchenhierarchie   gehabt hätte, blieb  zeitleben   demütig und bescheiden.

Jesus ist hingegangen, uns die Wohnung  beim Vater  zu bereiten.  In seinem Namen dürfen wir   zum Vater  beten.

Die zu Christus  gehören  , leben in der  Einheit   mit ihm dem Vater. So dürfen  wir   um  den Frieden bitten.

Selig, die eingehen  dürfen   in die Wohnungen, die uns  der  der  Herr im  Haus des Vaters  bereitet hat.

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Nicht nur was,sondern auch wie und warum

Sicher ist wichtig, was wir tun. aber aufs  Gleiche ist wichtig, wie und warum wir tun! Stellen sie sich vor, dass sie Erzieher sind. Sie kommen in eine Klasse, und was sehen sie. Die Kinder schlagen sich, werfen sie gegenseitig Gegenstände. Was machen sie? Sie  verboten ihnen so benehmen. Doch  sie können so sich  verhalten nicht. Und so sie werden ein Gesetz einführen . Und selbstverständlich auch die Strafe für diejenige, die dieses Gesetz nicht einhalten werden. Das Ergebnis wird, dass die Kinder sich gegenseitig nicht schlagen werden. Aber änderte dieses Gesetz ihre Herzen? Nein, jetzt sie haben Angst, aber wenn die Angst hört auf, alles beginn wieder, aufsneu. Für sie bleibt eine wichtige Aufgabe: Ihre Herzen ,,heilen“ ändern.Dass in ihren Herzen die Liebe,  Freundschaft sind. Dann wird  das Gesetz unnötig. Es scheint, dass Gott ebenso verführ. Zuerst stellte er das Gesetz vor.  Das Ziel des Gesetzes war die Lawine der Bösen einzuhalten, das den Schmerz, Leiden verursachte. Dank dem Gesetz ist in der Gesellschaft die Ordnung und die Gesellschaft kann sich entwickeln. Aber es ist genug zum Heil? Nehmen wir ein Beispiel. Viele Christen gehen am Sonntag zur heiligen Messe, von der Angst, weil sie denken, wenn ich nicht gehe, werde ich eine schwere Sünde haben. Benahm sich so auch Jesus? Hat er uns erlöst nur darum, dass  es ihm sein himmlischer Vater ,,verordnete“. Selbstverständlich nicht. Jesus erlöst  uns aus der Liebe. Wenn wir etwas tun wegen der Angst, oder wegen der Sehnsucht nach der Belohnung, werden wir so tun wie Gott? Und die Antwort klingt nein. Weil nicht nur das ist wichtig, was wir tun, sondern auch warum wir das tun? Jesus sagt zum Beispiel. Hütet euch,eure Gerechtigkeit vor den Menschen  zur Schau zu stellen, sonst  habt ihr  keinen Lohn  von eurem Vater   im Himmel zu erwarten. Wenn  du Almosen gibst , lass es also  nicht  vor dir  herposauen, wie es  die Heuchler in den Synagogen  und auf  den Gassen   tun, um von den Menschen gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch. Sie haben ihren Lohn  bereits erhalten. Mt 6,1-2. Jesus kritisiert die Pharisäer nicht dafür, was sie machen. Die Almosen geben, ist eine schöne Sache, er kritisiert die Pharisäer deswegen warum sie das tun. /wegen der menschlichen Lohn und Annerkennung/. Es scheint, dass für Jesus, Wie und Warum sogar wichtiger ist, wie Was. Wenn die Pharisäer sagten zu ihm. Sieh her. deine Jünger,  tun etwas,  das am Sabbat verboten ist. Und Jesus erklärt, warum die Jünger das getan haben. Habt ihr  nicht gelesen , was David  getan hat, als er  und seine  Begleiter hungrig waren- wie er  in das Haus  Gottes ging und wie sie  die heiligen Brote aßen, die weder er  noch seine Begleiter , sondern nur  die Priester  essen dürften? Oder  habt ihr  nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester  im Tempel  den Sabbat  entweihen , ohne sich schuldig zu machen. Ich sage euch.  Hier ist einer, der größer ist, als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt; Barmherzigkeit will ich nicht Opfer, dann hättet ihr   nicht   Unschuldige   verurteilt. Mt 12,4-6.

Das Gesetz beseitigte zwar das Böse, aber nicht heilte die menschliche Herzen. Paulus schreibt. Weil wir aber erkannt   haben, dass der Mensch nicht  durch Werke  des Gesetzes   gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus  Christus., denn durch  Werke  des Gesetzes . wird nieman gerecht. Ich aber bin durch das Gesetz  dem Gesetz gestorben , damit ich  für  Gott lebe. Ich bin  mit Christus   gekreuzigt worden, nicht  mehr ich lebe,, sondern  Christus  lebt in mir. Soweit  ich  aber  jetzt  noch in dieser  Welt  lebe, lebe ich  im Glauben  an den Sohn   Gottes , der mich  geliebt   und  sich  für mich  hingegeben  hat. Ich missachte die Gnade  Gottes in keiner Weise, denn  käme die Gerechtigkeit  durch das  Gesetz, so  wäre Christus  vergeblich gestorben.Gal, 2,15-21. 

Zuerst sagt Paulus dass das Gesetz zum Heil  genügt nicht. und dann schreibt Paulus weiter.  Er hob  das Gesetz   samt  seinen Geboten  und Forderungen  auf, um die zwei   in seiner Person   zu dem   einen neuen Menschen zu machen. Ef 2,15. Jesus offenbarte am Kreuz seine Liebe und diese Liebe wenn wir sie empfangen heilt. Von jetzt ab, ein Christ ist nicht  ein Mensch, der seine Pflicht  aus dem Gesetz verlaufende, sondern Sohn Gottes , der liebt und braucht kein Gesetzt. Wenn es möglich wäre, erlösen sich durch die Einhaltung des Gesetzes, dann wäre Jesu Tod nutzlos. Dann brauchte die Welt Jesus und sein Kreuz nicht, sondern die  Reihe der Gesetzgeber und die Lehrer des Gesetzes. Nur dass zum Heil ist die  Genesung  des Herzens notwendig und diese Genesung bringt nur  die Erfahrung Jesus Liebe, die Jesus am Kreuz offenbarte. Darum sagt der heilige Paulus. Denn  ich hatte mich  entschlossen, bei euch  nichts zu wissen  außer  Jesus Christus und  zwar als  den  Gekreuzigten. 1. Korinther 2,2

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Samstag der 19. Woche Mt 19, 13-15

Jesus der seine Hände auf die Kinder legte und sie segnete, sei mit euch.

Zur Zeit Jesu, wurden einige Menschen als glaubwürdiger angesehen als andere. Religiöse Führer und die Menschen aus den wohlhabenden Familien achteten sie, schätzten sie alle. Irgendwo unter  ihnen standen  Arbeitende, zum Beispiel die  Fischer. Noch niedriger die Frauen, und ganz am Ende waren die Kinder. Es sollte uns nicht überraschen, dass die Apostel den Kindern daran hinderten  zu Jesus zu kommen.

Jesus, in deinen Augen haben die Kinder einen großen Preis, Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest, dass die Kinder zu dir kommen. Christus erbarme dich unser.

Du hast gesagt, wenn ihr nicht wie Kinder werdet, werdet ihr in das Reich Gottes kommen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus schätzte  die Kinder, und er gab das den Aposteln kund. Lasset die Kinder zu mir  kommen und  wehret  ihnen nicht, denn solcher  ist das Reich Gottes. Mt 19,14. Heute schätzen wir vielleicht die Kinder mehr, aber doch es gibt zwei Ausnahmen. Die Kinder, die noch nicht geboren sind und Kinder die eine  Behinderung haben. Diese Wertminderung von einigen Menschen, widerspricht  völlig  dem Verhalten von Jesus. Jesus schätzt jeden Menschen, den er  erschuf. und es liegt an ihm. Er verwendet sogar manchmal einfachen, ,,weniger wertvollen Menschen, um die ,,bessere Menschen zu leiten. Zum Beispiel, Jesus lobte den Zöllner, der im Tempel betete. Gott sei mir Sünder barmherzig. Oder er lobte die arme Witwe die nur zwei Cent in die Kasse warf. Jesus hört nicht auf  um die  hilfsbedürftigen zu kümmern. Er macht das weiter, durch die Menschen. Durch Vermittlung der Missionaren, die in die arme Länder gesendet sind, oder durch die Ordensbrüder, die in armen Stadtteilen leben und durch vielen anderen, ergießt er seine Leibe auf die Menschen die arm sind, oder von den Menschen weniger geschätzt sind.

Da Christus uns das Mahl bereitet hat und wir  geladen sind, wagen wir  zum Vater beten.

Damit wir  bereit  werden zum Hochzeitsmahl des ewigen Lebens, wollen wir  den Herrn  um seinen  Frieden Frieden bitten.

 Selig, die  zu Gott kommen im Kleid der Freude und eingehen  zum  ewigen Hochzeitsmahl.

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Freitag der 19.Woche Mt.19,3-12

Jesus, der die Pharisäer fragte:  Ist es einem Mann erlaubt, aus jeder Ursache seine Frau  zu entlassen, sei mit euch.

Jesu Evangelium ist immer aktuell. Nicht einmal aber passiert, dass die Meinungen der Menschen zu verschiedenen Fragen des Lebens andere als die Meinung von Jesus sind.  Das gilt auch über die Ehe, über die Scheidung. In diesem Bereich stellt Jesus das Ideal, das wir folgen sollen. Eines muss uns klar sein. Jesus verlangt von uns nie etwas, was für uns Menschen unmöglich ist.

Jesus, gibst  im Sakrament der Ehe den Ehegatten die Hilfe , in der Liebe und Einheit zu leben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Untrennbarkeit der Ehe erklärt. Christus, erbarme dich unser,

Du hast gesagt. Was Gott verbunden  hat, darf der Mensch  nicht  trennen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn Jesus mit den Pharisäern über die Scheidung sprach, hielt er sich an Ideal: Von  Anfang an  aber ist es  nicht so gewesen. Gott schuf den Mann und Frau so,  damit sie  in untrennbaren Verbindung ein Leib werden. Mose durch den Scheidebrief, als ob anerkannt hätte, dass einige  Beziehungen zuviel gestört und schmerzhaft sind, dass in ihnen fortsetzen nicht  möglich ist. Jesus sehnt sich selbstverständlich danach, dass jede Ehe gedeihen. Er will, dass wir  in jedem Bereich  unseres Lebens treue sind. Wir aber sind schwach. Jesus weist, dass wir nicht immer  die Gebote einhalten. Er weist, dass wir die Probleme haben, einander zu lieben. Wir spüren, dass wir in unseren Beziehungen von Ideal  sehr weit sind. Aber noch schmerzhafter ist es, wenn es in einer  so intimen Beziehung passiert, wie die Ehe ist. Jesus kam zu uns, damit er uns gegen unsere Fehler kämpfen hilft. Auf diesem Weg zeigt er uns seine Barmherzigkeit. Wenn du in der Ehe lebst, und alles in Ordnung ist, danke dem Gott, Wenn du schwere Weile überlebst, weise, dass Jesus mit dir ist, damit  er dich stärkt. Und wenn du die Scheidung überlebst, weise, dass Gott auch dann mit dir ist. Er sieht deine Schmerzen und alle Ursache eurer Spaltung.

Da wir  angewiesen sind, in aller Not den Vater zu bitten, zu  ihm zu beten.

Da Himmelreich ist nahe und verkündet  uns  den  Frieden. Deshalb  dürfen wir  den  Herrn bitten.

Selig, die zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und alles  andere  dazu  erhalten.

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20.Sonntag B Joh 6,51-58

20. Sonntag 2018 – Eucharistie – das Brot des Lebens

Einführung

Der Dichter R. Tagore beschreibt in einer seiner Erzählungen die Begegnung eines Bettlers mit einem König. Ein armer und müder Bettler traf einmal einen  König. Jetzt werde ich sicher Glück haben, so dachte er.  Wenn der König mein Elend sieht, wird er mich sicherlich reich beschenken. Ich werde nicht mehr betteln müssen. Der Bettler blieb stehen und wartete auf ein reiches königliches Almosen. Der König kam auf ihn zu, aber zur großen Überraschung des Bettlers gab er ihm keine goldenen Münzen. Im Gegenteil, er  streckte seine Hand dem Bettler entgegen und sagte: Was kannst du mir schenken? Der Bettler griff  in einen Sack und gab dem König eine Handvoll Mehl. Der König bedankte sich und ging weg. Was für eine Überraschung erlebte der Bettler am Abend. In seinem Sack fand er einen  Goldklumpen, der genauso groß war wie die Handvoll Mehl, die er dem König gegeben  hatte.  Da bedauerte er sehr, dass er dem König nicht alles Mehl geschenkt hatte.

Predigt

Unser Leben ist  oft dem Leben dieses Bettlers ähnlich. Gott will uns seine Gaben geben, er ruft uns,  zur Anbetung des Allerheiligsten zu kommen .  Und wie benehmen wir uns? Für Gott haben wir nur wenige Minuten Zeit und haben ständig eine Ausrede. Jesus aber sagt zu uns: Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Jesu Rede ist einfach und klar. Er spricht wie ein Mensch, der Macht hat und stellt Anforderungen. Wir müssen das Brot wirklich genießen, das er selbst ist. Jesu Worte von der Eucharistie schließen alle Ungewissheiten aus. Es ist sehr wichtig, dass uns bewusst wird, welche große Bedeutung die Eucharistie, also die Heilige Kommunion hat. Das Sakrament der Eucharistie ist für uns Christen die Fortsetzung der Taufe. Die ersten Christen nahmen täglich an der Eucharistie teil. Anteil daran zu haben, bedeutet sein christlichen Leben zu äußern. Die Taufe ist das Tor zum christlichen Leben, das Sakrament der Eucharistie ist notwendig für den Erhalt und das Wachstum des christlichen Lebens. Eine Eucharistiefeier sollten auch nicht nur Angelegenheit eines Sonn- und Feiertages sein, sondern soll auch unseren Alltag prägen, in dem wir – wenn möglich – auch an Wochentagsmessen teilnehmen. Wir Christen können aus der Eucharistie Kraft für unser Leben schöpfen. Die Eucharistie ist ein Geschenk, damit die Verbindung mit Christus bestehen bleibt. Eucharistie ist eine Gottesgabe, damit wir das ewige Leben erlangen können. Eucharistie ist unendlich größer als alles, was wir hier auf der Erde haben können. Durch die Heilige Kommunion wächst in uns der Glaube an Jesus Christus. Sie ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Arznei für unsere menschlichen Schwächen, sie dient zur Stärken in allen Kämpfen des Lebens und sie ist unsere Hoffnung in der Stunde des Todes.

Wir wissen, dass ein neues, gesundes Blut Hoffnung für ein neues Leben ist. Das menschliche Blut kann man aber nicht ersetzen, das neue Leben kommt vom Spender des Blutes. Gesunde Menschen spenden Blut, um es kranken Menschen zu schenken. Das ist eine Äußerung der Liebe, ebenso auch bei Transplantationen. Eine Mutter schenkt ihrem Sohn die Hornhaut ihres Auges, weil dieser zu erblinden droht. Ein Vater schenkt seiner Tochter eine Niere, weil sie sonst gestorben wäre. Ein Bruder schenkt seinem Bruder ein Knochenmark, um ihm das Leben zu verlängern. Und ist das weniger, was Jesus uns hinterlassen hat? Jesus denkt an unsere Ewigkeit. Wir vergessen aber oft, an unsere ewiges Leben zu denken. Jesus sagt: Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Gibt es ein besseres Lebenselixier als die Eucharistie? Lebt man eine beispielgebende Beziehung zum eucharistischen Christus vor, so spricht das auch manchmal Ungläubige an.

Vom Heiligen Franz von Sales erzählte man, dass er oft eine ganze Nacht vor dem Tabernakel anbetete. Eine Anhängerin von Calvin versteckte sich einmal in der Kirche, wohin Bischof Franz von Sales zu gehen pflegte. Sie dachte: Wenn das die Wahrheit ist, dass der Bischof stundenlang vor dem Altar kniet und betet, dann werde ich Katholikin. Sie beobachte den Bischof die ganze Nacht lang und sah, dass er bis zum Morgen im frommen Gebet verharrte. Da bat sie ihn, er möge sie in die katholische Kirche aufnehmen.

Die Erfahrung nicht weniger  Menschen ist, dass sie aus der eucharistischen Anbetung viel Kraft schöpfen können. Wenn uns schon ein einfaches reines Quellwasser, das Gott geschaffen hat, erfrischen kann,   umso größer wird die Belohnung einmal sein, wenn wir ihn anbeten und in der Kommunion empfangen. In der heutigen Zeit, die uns Menschen so vieles anbietet und uns durch so vieles ablenkt, ist es umso wichtiger, für Jesus Zeit zu finden! Unser Lohn im Himmel aber wird umso größer sein!

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Hl.Stefan, König von Ungarn

Jesus Christus, der jedem von uns die Talente gab, sei mit euch.

Niemand  kommt in die Welt wie ein Bettler. Jeder bekommt von Herrn  die Gaben, die Talenten. Es sind  die körperlichen und geistlichen Fähigkeiten. Der Mensch soll diese Fähigkeiten benützen etwas  aus seinem  Leben machen. Das Beispiel geben uns die Heiligen.  Jeder Heilige lies hinter sich ein Werk, das oft beeinflusst viele Mensche für lange Zeit. Unter ihnen gehört auch der heilige Stephan  von Ungarn.

Jesus, du kamst für  das Heil aller  Menschen. Herr, erbarme   dich unser.

Du hast nicht die Gerechten, sondern  die Sünder gesucht. Christus, erbarme dich unser.

Dein  Reich  sind  alle  Völker bis  an  die  Grenzen der  Erde. Herr, erbarme  dich unser.

Stephan I ist der Patron und  Nationalheilige  von Ungarn. Stephan kam  969 als Sohn von Arpadenfürst  Geza zur  Welt.  Von einem  Missionspriester wurde er  von  Kindheit an  christlich  erzogen. Im Alter  von 26 Jahren heiratete Stephan  Gisela,  die  Schwester   von  Heinrich II. Durch  mehrere  Siege über  heidnische  ungarische  Fürsten   förderte   Stephan das  Vordringen   des  Christentums   im  ganzen Land. Zusammen   mit  seiner   Frau   Gisela stiftete Kirchen und  Klöster, unterstützte  die Arbeit    von   Mönchen und Missionaren und  gründete  zahlreiche  Bistümer  und  Erzbistümer in Ungarn. An Weihnachten des  Jahres  1000 wurde  Stephan  zum ersten   König   seines  Landes  gekrönt. Vier Jahrzehnte  später starb der Herrscher dem das  Christentum  viel   zu verdanken  hatte.  Beigesetzt wurde er  in der Basilika von Stuhlweißenburg , nordöstlich  vom Plattensee, die er selbst hatte erbauen  lassen. Die  Gebeine Stephans wurden  1083  gemeinsam mit  denen denen seines  Sohnes   Emerich  feierlich  erhoben.

Stephan I.ist fast  immer als  ältere oder  alter König mit Krone und  Zepter sowie mit Globus  und  Kreuz als  Zeichen für  seine  missionarische Tätigkeit dargestellt. Die älteste Darstellung  befindet  sich  auf  dem  ungarischen  Kronungsmantel aus dem Jahr  1031.

Im gemeinsamen Gebet ist  uns Erhörung zugesagt. So wagen  wir  gemeinsam zum Vater  zu beten.

Damit wir  von aller Schuld  frei werden, wollen  wir  den  Herrn um Versöhnung und  Frieden bitten.

Selig, die  eines  Sinnes  sind und  den Weg finden  zum  ewigen Reich des  Vaters.

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Maria Aufnahme in den Himmel 2018

Einführung

Das heutige Fest Maria Aufnahme in den Himmel  kann uns dazu helfen, unseren Glauben zu stärken. Wie war der Glaube von Maria? Ihr Glaube bestand aus drei wesentlichen Teilen – 1. durch ihre Verbindung mit dem Heiligen Geist hatte sie eine innige Beziehung zu Jesus 2. in Verbindung mit dem Heiligen Geist hörte sie das Wort Gottes 3) in Verbindung mit dem Heiligen Geist verwirklichte sie das Wort Gottes in ihrem Leben.

Predigt

Selbstverständlich kann niemand von uns  eine so innige Beziehung wie Maria zu Jesus haben. Maria trug ja Jesus neun Monate unter ihrem Herzen. Sie hat Jesus zur Welt gebracht. Niemand von den Menschen kann so intensiv das Wort Gottes hören wie Maria. Sie wohnte ja 30 Jahre mit Jesus in einem gemeinsamen Haus.  Und selbstverständlich kann niemand   das Wort Gottes in seinem Leben so intensiv verwirklichen wie Maria. Maria hat sich ja ganz Gott geweiht und ihr ganzes Leben für Gott geopfert.  Trotzdem soll unser Glaube dem Glauben Mariens ähnlich werden, denn auch wir sollen unser Leben Gott schenken. Unser Glaube kann nur in einer engen Verbindung mit dem Heiligen Geist zu einer innigeren Beziehung zu Jesus werden. Das kann uns nur gelingen, wenn wir auf Gottes Wort hören und auch in unserem Leben danach handeln. Ein gottgefälliges Leben führt zum Glauben an den Sohn Gottes.

Maria  wurde wegen ihres tiefen Glauben leibhaftig in den Himmel aufgenommen. Im Johannesevangelium sagt: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird ewig nicht sterben. Wir sehen also, dass der Glaube nach dem Beispiel Mariens eine große Bedeutung für das ewige Leben hat. Der Glaube hat aber auch Bedeutung für das irdische Leben – jetzt hier auf unserer Erde.

Im 9. Kapitel des Matthäusevangeliums lesen wir, dass zwei Blinde Jesus um ihre Genesung baten mit den Worten: Erbarme dich unser, Sohn Davids. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, dass ich dies tun kann? Und sie antworteten mit JA. Dann berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! Und ihre Augen wurden aufgetan. Jesus wiederholte auch oft diesen Satz: Alles ist möglich, dem, der glaubt.

Selbst die moderne Wissenschaft beweist wie stark die Kraft des Glaubens sein kann. In einer amerikanischen Klinik machten sie ein Experiment. Patienten, die an Asthma litten, wurden gerufen. Es wurden ihnen Medikamente gezeigt, die gegen Asthma waren und es wurde ihnen erklärt, wie die Medikamente wirken. Dann wurden die Asthma-Kranken in zwei Gruppen geteilt. Der ersten Gruppe gab man die Medikamente gegen Asthma, die zweite Gruppe bekam nur unschädliche Präparate aus Traubenzucker. Sie sahen wie echte Medikamente aus. Sie dachten auch, dass sie echte Medikamente einnahmen. Die Anzahl der Menschen, die in der ersten und der zweiten Gruppe geheilt wurden, war fast gleich. Das bedeutet, dass jene Geheilten aus der zweiten Gruppen nur durch den Glauben an das Medikament geheilt wurden. Darum sagt ein berühmter Wissenschaftler namens Hannes Lindemann: Hoffnungslosigkeit, Zweifel und Unglaube sind Faktoren, die unsere Gesundheit bedrohen und im Gegenteil sind Glauben, Hoffnung und Liebe Faktoren, die heilen können. Wenn also jemand glaubt, dann vervielfachen sich seine Kräfte.

Zum Schluss noch ein Beispiel aus Frankreich: Ein junger Ehemann erlitt eine schwere Verletzung  an seinem Arbeitsplatz. Seine beiden Hände wurden amputiert und er verlor die Sehkraft. Er war sehr verzweifelt und dachte an Selbstmord. Seine Frau erkannte  seine große Verzweiflung und dachte: In dieser Situation kann uns nichts helfen außer ein starker Glaube.  Deshalb nahm sie ihn oft zur Heiligen Messe mit. Einmal war bei dieser Messe eine Predigt über den Glauben nach dem Beispiel Mariens. Diese Predigt hatte großen Einfluss auf den Mann. Seine Frau schenkte ihm deshalb einen Rosenkranz. Er versuchte die Rosenkranzperlen mit den Zehen zu betätigen – also mit den Füßen zu beten. Seine Beziehung zu Jesus wurde dadurch so innig, dass er seine Verzweiflung vergaß und ebenfalls die Gedanken an Selbstmord. Im Gegenteil nahm er seine Behinderung an, um von nun an freudig mit dem gekreuzigten Jesus zu leben.

Eines Tages sagte er zu seiner Frau: Bitte, bring mich zu unserem Bischof. Dort bat er den Bischof, er möchte zum Diakon ausgebildet und dann geweiht werden.  Der Bischof antwortete: Du hast aber keine Hände. Wie kannst du da jemanden die Kommunion spenden? Du bist doch blind. Wie kannst du dann das Evangelium lesen? Wie kannst du die Taufe spenden, jemanden trauen oder begraben? Da antwortete der Mann: Ich habe aber einen Mund, der ist mir geblieben. Ja, da hast du recht, sagte der Bischof. Willst du den Menschen davon predigen, wie der Glaube stark macht auch in den schwierigsten Situationen des Lebens? Ja, Herr Bischof, ich will das predigen! Und tatsächlich weihte ihn später der Bischof zum Diakon. Er heißt Jeague Lebreton und er predigt über die Kraft des Glaubens. Die Menschen, die ihn hören, glauben ihm, weil sie sehen, dass er in diesem körperlichen Zustand ein freudiger Zeuge Jesu und sein Evangelium ist.

Es ist wichtig, dass wir uns für einen wahren und echten Glauben begeistern lassen, denn ein solcher Glaube hilft uns in allen Situationen des irdischen Lebens und durch ihn können wir das ewige Leben gewinnen.

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Hl. Maximilian Maria Kolbe, Mt 18, 1-5,10, 12-14

Jesus, der sprach: Ebenso ist es nicht der Wille eures Vaters, der  in den Himmel ist, dass eins dieser Kleinen verloren gehe, Er sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Maximilian Kolbe. Pater Maximilian  Kolbe starb in einer Zeit  des Hasses und brutaler Rücksichtslosigkeit. Der Mensch wurde erniedrigt zum  Roboter, er galt noch weniger  als eine Sklave. Diese Worte stammen von Karol Wojtyla. Als  polnischer Kardinal sprach er  sie 1971  bei  der Seligsprechung  seines  polnischen  Landsmannes Kolbe, der  im  Konzentrationslager  Ausschwitz  sein Leben für einen Familienvater geopfert hatte. Elf Jahre später am 10. Oktober 1982 sprach  derselbe Karol Wojtyla diesmal  als Papst Johannes Paul II den tapferen polnischen Priester in Rom heilig.

Jesus, du kamst auf diese Erde zu  unserem Heil. Herr, erbarme dich unser.

Du  hast  uns erlöst  durch  dein Leiden und  Sterben. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast  den Willen  des Vaters  erfüllt.  Herr, erbarme dich unser.

Am 17. September 1940 wurde  Maximilian Kolbe verhaftet  und ins  Lager Oranienburg  gebracht. Dieses Mal war das  Glück  noch  auf  seiner  Seite, man ließ  ihn  bald  wieder frei. Doch  schon  fünf  Monate  verschleppten  die Nationalsozialisten  den Franziskaner Pater ins  Konzentrationslager Ausschwitz, da er nie  mehr verlassen sollte. Der furchtbare Tod von Maximilian Kolbe begann am Morgen  eines heißen Julitages 1941.  Lagerführer Fritsch sonderte  zehn  Gefangene aus, die in den Hungerbunker eingeschlossen  werden sollten, ein Verlies ohne  Licht und  Luft. Einer der Unglücklichen, der  polnische  Familienvater Franz Gajowniczek, schrie plötzlich  verzweifelt auf  und berichtete  unter Tränen   von  seinen  beiden  Kindern. Da  trat Maximilian  Kolbe ruhig  und gefasst aus der Reihe  der  Verschonten  und  bot  sein Leben für  das Leben Gajowniczek.  Fritsch akzeptierte  den Tausch  den Tausch, Kolbes grauenhaftes  Schicksal war besiegelt. Mithäftlinge berichteten, dass  man  aus  dem Hungerbunker tagelang Beten und  Singen  gehört  habe, bis schließlich  kein Laut  mehr herausdrang. Am 14, August  gab  der  Lager- Henker von Auschwitz  dem  zum Skelett abgemagerten  Priester, obwohl  er  schon  kein  Lebenszeichen  mehr von sich  gab, eine tödliche  Phenolsprizte. Während  der  zwei Wochen  andauernden Quallen  im Hungerbunker war keine einzige  Klage über die  Lippen Kolbes  gedrungen.

Damit der Herr uns  bereit findet, lasst uns beten, wie er selbst uns  aufgetragen hat.

Du kamst als  Friedensfürst, uns mit  dem  Vater zu versöhnen Christus, erbarme dich  unser.

Du kamst, das  neue Gottesreich zu gründen. Herr, erbarme dich unser.

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Wann hat Jesus das heiligste Altarsakrament eingesetzt?

Er hat es  eingesetzt beim  letzen Abendmahle, am Vorabend seines bittern Leidens.

Warum hat Jesus heiligste das heiligste Altarsakrament eingesetzt beim   letzten Oster mahle,  das er mit seinen  Jüngern hielt? Seht, die Juden hielten jedes Jahr  ein  Ostermahl zum  Andenken   an  ihren  Auszug aus Ägypten, wo sie in  Knechtschaft und  Elend  geschmachtet hatten, sie schlachteten und  aßen  dort  zur  Erinnerung  daran das Osterlamm/ denn in der Nacht, wo sie  aus Ägypten  ausgezogen, hatten sie  ein Lamm schlachten und  essen  müssen  und  mit  dem  Blute  die  Haustüren  bezeichnen, und die Häuser, die  mit dem Blute  des Lammes bezeichnet waren,  blieben vom Strafgericht Gottes  verschont, da starb  niemand. Dieses  Osterlamm war nun  ein   Vorbild Jesu Christi.  Warum  Jesus  überhaupt   mit einem Lamm   verglichen wird?  Wie damals  die Juden aus der Knechtschaft in  Ägypten   sind befreit worden, so wurden   wir  durch  Jesus  befreit aus der Knechtschaft des Satans. Wie  das Blut des Lammes die  Israeliten vor dem Tode bewahrt,  so bewahrt  das Blut   Jesu Christi  uns  vor  dem  ewigen  Tode. Wie das  Lamm  geschlachtet, geopfert wurde  und zugleich  zur Speise diente, so wurde  das  Gotteslamm Jesus Christus  getötet , blutig   geopfert  am  heiligen  Kreuz , opfert  sich  unblutig   in der  heiligen  unblutig  in der  heiligen  Messe und  gibt sich  uns zur  Speise in  der  heiligen  Kommunion. Jesus wusste, dass sein Leiden bald  beginnen werde, dass er  jetzt  von seinen  Jüngern scheiden müsste. Wenn  ein Vater  von seinen Kindern  fortgehen   will, eine  weite, lange   Reise zu machen, oder wenn er  fühlt , dass er   sterben muss- dann  versammelt  er  nochmals  alle, und  in  ernster, wehmütigen Liebe reder er   nochmals  zu ihnen  und gibt ihnen   ein Andenken, ein Bild, einen    Ring, damit  sie   desto öfter und lebendiger   an den Vater  denken sollen. So hat es Jesus gemacht. Ehe  er von  der Erde  schied, ehe  er  den schmerzvollen Kreuzestod   erlitt für unsere Sünden, hat er sein Testament   gemacht.  Hat uns ein  Andenken   hinterlassen- aber  nicht etwa  bloß sein Bild, nicht sein Kleid , wie  Elias   dem Elisäus  seinen Mantel  hinterließ, nicht  etwa bloß  einen kostbaren Ring:  nein  das Kostbarste. So hat er uns geliebt, dass er uns gar nicht verlassen wollte. Wie  er bei seiner  Menschwerdung  auf die Erde kam , ohne den Himmel zu verlassen. so wollte er  in den  Himmel  auffahren  ohne die Erde zu verlassen, die er so innig   liebte. Ja,während   er  in   seinem irdischen Leben  allemal nur an  einem Ort   war,z. B. in  Jerusalem und  nicht  zugleich   in   Nazeret  , so  ist er im heiligen  Sakrament  an  vielen  Orten   zugleich, damit  er doch  den Menschen allen recht  nahe sei. Jesus wusste, dass  die Menschen   durch  ihre schrecklichen   Sünden   ihn  ans Kreuz   schlagen, dass viele  Tausende    seine Liebe   mit dem  abscheulichsten   Undank vergelten, ihn im heiligen  Sakrament   lästern, unwürdig  empfangen. Denkt , wie  schmerzlich muss ihm  das getan haben.  Wie würde es euch  weh tun, wenn ihr ein anderes Kind   sehr   lieb  hättet, ihm  alles Gute  getan, ihm eben ein  Geschenk  gebracht hättet, und  nun  würde   es euch  ins Gesicht  beschimpfen. Was  würdet  ihr  tun, wenn   ihr  schon   voraus   wüsstet, dass ein solches Kind  euch wieder   und  wieder  schwer  beleidigen   würde- und doch hat er das heilige  Sakrament   auch für euch   eingesetzt. Ein reiches    Mann hat ein   einst  ein  armes, verlassenes  Kind zu genommen, es  auf erzogen und  mit Wohltaten   überhäuft. Das Kind wuchs heran, machte er  seinem  Wohltäter vielen    Kummer, ja wo  es  groß  war  , mißhandelte  es ihn  einst, brachte   ihm  eine  schwere  Wunde  bei und  lief   dann  davon  aus  Furcht  vor  Strafe.  Nach  ein paar   Tagen  wurde  er  gefunden   und meinte nun  , es werde streng   bestraft werden.  Aber  wie staunte es, als  man ihm  sagte, sein Wohltäter, den   es eigentlich   um´s Leben   gebracht, habe inständig  gebeten, dass man  es nicht strafen  sollte, ja er habe  ihm all  sein Hab   und  Gut  vermacht.    Das ist nicht  bloß ein Gleichnis. Das ist  Wahrheit. Jesus Christus  ist der  Mann, der uns  so viel Wohltaten   erwiesen, wir  haben  ihm  durch   unsere Sünde   den bitteren  Tod   gebracht und  er hat  beim  himmlischen  Vater   für uns   um  Verzeihung gebetet. und  er hat  kurz   vor  seinem Tod    in seinem  Testament uns alles, sich  selbst  hinterlassen. Welch eine  Liebe! Denken wir, wenn  Jesus  zu sich euch  gerufen hätte und euch  gesagt.  Nimm hin  , mein Kind    und   isst, denn  dieses   ist  mein Leib, wie   wäre  es euch  zu Mut gewesen? Wie wird es  den Aposteln   gewesen sein?   Wie  werden   sie  erstaunt  sein  über   diese  unendliche   Lieben und  voll  heiliger   Ehrfurcht      und  Dankbarkeit   zu  Jesus  aufgeblickt  haben.

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Hl.Pontianus, Papst und hlHippolyt Priester,Märtyrer

Jesus, der sagte: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.

Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, dass das Leben seiner Jünger nicht leicht wird. Er macht sie darauf  aufmerksam dass die Welt, sie hassen wird, auf einem anderen Ort sagt Jesus, dass die Welt sie verfolgen wird. Ein hartes Schicksal wartet auf sie. Das, was die Welt in Jesus hasst, wird die Welt auch in Jünger von Jesus hassen. Die Welt wird sie hassen, weil sie nicht von der Welt sind. Selbstverständlich, die Apostel waren keine Außerirdische waren, aber die Art ihrer Denkweise, ihre Lebensart, war von der Welt abweichen, andere. Und das die Welt nicht duldet.

Jesus, du hast ohne  Furcht, dein Wort verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns nichts verschwiegen, was uns den Weg weisen kann. Christus, erbarme dich unser.

Wenn wir  dir dienen, bist du unser Mittler und Anwalt bei Vater. Christus, erbarme dich unser.

Heute haben wir der Gedenktag  der heiligen  Hippolyt von Rom und Pontianus. Hyppolyt, einer der größten  griechischen Kirchenschriftsteller, hatte in der Zeit Papst Viktor I großem Einfluss  im römischen  Klerus. Als dann 217 der ehemalige Sklave Calixtus  Papst wurde, ließ sich  Hyppolit zum ersten  Gegenpapst  der Kirchengeschichte  ausrufen. Gegenseitig  beschuldigten sich  Hyppolyt und  Calixtus der Verbreitung  von Irrlehrer. Auch unter den Calixtus  folgenden Päpsten Urban I. und Pontianus dauerte das Schisma  an. Kaiser  Maximinusus Trax verbannte  Hyppolyt  und Pontianus   schließlich   um 234 auf die Insel  Sardinien, wo beide  in der Folge  abdankten. Sowohl  Hippolyt  als auch  Pontianus  starben wohl 236 an den Strapazen, die sie  während  ihrer  Zwangsarbeit in den Bergwerken  auf Sardinien zu erleiden hatten. Deshalb verehrte man sie schon immer als Märtyrer. Beigesetzt wurden sie  am 13 August 236 in Rom. Hippolyt in dem nach  ihm  benannten Cömeterium an  der  Via Tiburtina.. Seine  Gebeine wurden  angeblich im 18 Jh, nach St. Pilt im Elsass übertragen. Pontianus Gegenpapst  Hippolyt wurde in der Papstgruft der Calixtus- Katakombe in Rom. Seine Grabplatte entdeckte  man  1909 wieder.

Im Heiligen Geist, der uns verheißen ist, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Ströme  lebendigen Wassers bringt uns Gottes  Geist. Um die Fülle seines  Friedens  dürfen wir  ihn bitten.

Selig, die aus Gott leben und  in seine Herrlichkeit eingehen dürfen.

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Klara von Assisi, Mt 17,14-20

Jesus, der sagte:  Ò du ungläubige  und unbelehrbare  Generation! Wie lange  muss ich euch noch ertragen? Er sei mit euch.

San Damiano- kein anderer  Ort  könnte  eindrucksvoller den Geist  des  Klarissenordens versinnbildlichen   als  diese  zauberhafte, weltabgeschiedene   Oase  inmitten  von Wiesen und  Olivenhainen unterhalb  des  umbrischen   Städtchens  Assisi.  Fast jeder  der  Pilger und  Touristen  verweilt oben im Ort an Klaras  Glasschrein  in der ihr  geweihten Kirche S. Chiara.

Du liebst, die  dich in dienender  Liebe erwarten.Herr, erbarme dich unser.

Du liebst, die dich  in dienender  Liebe  erwarten. Christus, erwarte dich unser.

Du kommst  als  Bräutigam  zur  himmlischen Hochzeit . Herr, erbarme dich unser.

Klara 1194 in Assisi  geboren, hatte  mit Staunen den Wandel  im Leben  des zwölf   Jahre  älteren    Franz  beobachtete. Sein Verzicht   auf  jeglichen  Besitzt   wurde   auch für sie   zum Lebensideal.  Im Jahr 1212  floh die  18  jährige   aus ihrem   vornehmen   Elternhaus  und begab sich  zu Franz in das  Portiuncula – Kirchlein in der  Ebene unterhalb   von Assisi, dem Stammsitz der von  Franz  gegründeten  Gemeinschaft  der  Minderbrüder. Nach der Legende  soll Franz  der jungen Klara die langen  Haare  abgeschnitten haben bevor er  ihr  Ordensgewand  und  Schleier übergab. Die Flucht Klaras  aus dem  Reichtum  in  die Armut  in  die  Armut   war  die  Reichtum  in die  Armut   war die   Geburtstunde des Klarissenordens   des sogenannten  Zweiten   Ordens  der Franziskaner. Zusammen mit ihrer Schwester Agnes ließ  sich  Klara  bei  dem  Kirchlein     S.Damiano   nieder, wo  in  der  Folgezeit ein   kleines  Kloster entstand. Immer mehr   junge Frauen   schlossen sich  Klara in den  nachfolgenden   Jahren  an, und   im Jahre 1216  erhielt   die  Ordensgründerin von Papst  Innozenz   III,   das sogenannte  Armunprivileg . Klara ,  die   schon  von  Kindheit an  schwächlich gewesen war , blieb    von  1224  ständig   ans   Bett gefesselt. Vom  Krankenlager  aus erlebte sie,   wie  sich  ihr  Orden durch  mehrere neue  Klöster   ausbreitete. Die Legende  erzählt,   dass Klara mit ihrer   Gabe, Wunder  zu  vollbringen, erreicht haben,  erreicht haben,  dass die Sarazenen bei ihren    Einfällen  den   Jahren   1240 und  1241 das  Klöster S.  Damiano  jedesmal  verschonten. Schon  im Angesicht des Todes, erhielt  Klara am  9.August 1253    von   Papst Innozenz  IV, die Bestätigung   ihrer   Ordensregel. Zwei  Tage später   am  11. August   1253 schloss   die   Ordensfrau   für    immer   die Augen. Klara Leichnam wurde   zuerst   in   der  Kirche   S.  Giorgio  in  Assisi beigesetzt, bis  1265, das  angebaute Gotteshaus S. Chiara  fertiggestellt war   und  die  Gebeine  dorthin   übertragen    werden konnten. Unversehrt   ruht  der  Leichnam  der Heiligen   bis  zum  heutigen    Tag  in der  Krypta.

Jesus Christus, der Sohn  des  ewigen  Vaters, hat  uns  gerettet.  In  seinem  Namen   dürfen   wir  voll   Vertrauen   sprechen.

Jesus   Christus, der  Sohn  des ewigen Vaters, hat uns  gerettet. In  seinem  Namen   dürfen wir  voll  Vertrauen   sprechen.

Der Engel verkünden  den Frieden   auf Erden.   Deshalb  bitten wir.

Selig, deren Leben Gott   die Ehre    gibt  ,  damit   sie  Frieden   finden   und  eingehe zum  ewigen Leben.

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Hl. Laurentius Joh 12, 24-26

Jesus, der sagte:  Wer an seinen Leben hängt,verliert es,wer aber  sein Leben  sein Leben  in dieser Welt  gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

Heute haben wir das Fest des heiligen Laurentius. Das Feuer, das  in ihm brannte, half  ihm, das äußere Feuer  des  Martyriums  zu bestehen. Diese Worte von Papst Leo dem Großen, gesprochen  zwei  Jahrhunderte nach dem Tod  von Laurentius, drücken aus, was  die Größe dieses  Märtyrers  ausmachte:  leidenschaftliche Liebe  zu Jesus Christus bis in den Tod. Laurentius  gehörte und gehört  zu den meister verehrten Heiligen in aller Welt. In  Rom folgt er  gleich  auf  Petrus und Paulus was die Stärke seiner  Verehrung angeht.

Jesus,  du führst uns  durch dein  Opfer zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst kommen in Macht und Herrlichkeit. Christus, erbarme  dich  unser.

Du wirst die Auserwählten sammeln. Herr, erbarme dich  unser.

Über die  Herkunft von Laurentius, der auch  Lorenz genannt  wird, wissen wir nicht viel. Eine  Überlieferung  sagt, er  sei aus  Spanien nach Rom  gekommen, wo er  Erzdiakon von Papst  Sixtus II. wurde. Der  Papst war für  den jungen Christen nicht nur  sein Vorgesetzter, er  war  sein  väterlicher Freund und  vor  allem Vorbild.  Die weitere Überlieferung ist wahrscheinlich  durch  Legenden  ausgeschmückt entspricht in  ihrem Kern jedoch  der Wahrheit. Im Jahr  258 ließ Kaiser Valerian, auf  den  die Gläubigen nach der  Schreckensherrschaft von Decius  zuerst  so große  Hoffnungen   gesetzt hatten. Papst Sixtus II. festnehmen und  am  6. August enthaupten. Auf dem  Weg  zur  Hinrichtungsstätte begleitete ihn  der  weinende  Laurentius.  Er wollte nicht mehr leben und rief aus.   Wo gehst du  hin Vater, ohne deinen Sohn. Sixtus  tröstete seinen Diakon und  prophezeite ihm  sein eigenes Martyrium wenige Tage  später. Nach der  Ermordung von Sixtus II, erhob Valerian Anspruch auf den  Kirchenbesitz. Laurentius verweigerte die Herausgabe und  bat um drei Tage Bedenkzeit. In dieser Zeit verteilte er  die Güter der  Kirche unter den Notleidenden und  führte am dritten Tag  alle diese Menschen Valerian vor. Er erklärte dem Herrscher, dass hier die wahren Kirchenschätze vor ihm stünden. Da kannte Valerian Gnade mehr. Er ließ den Diakon festnehmen und  verurteilte ihn  zum Tode. Die kaiserliche Häscher schlugen Laurentius mit  Bleiklötze und  legten ihn  zwischen  glühende Platten, doch  der Christ blieb standhaft. Keine  Klage kam  über  seine  Lippen, im Gegenteil, er  pries Gott und betete. Schließlich  ließ  der Kaiser Laurentius  auf einem  Rost zu Tode  brennen.

Da wir dem  kommenden Gericht entgegengehen, lasst uns  zum Vater beten., wie uns  zu beten aufgetragen  ist.

Der Herr hat zu  seinen Jüngern gesagt. Himmel und Erde  werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Deshalb  bitten wir.

Selig, die  bei der Wiederkunft des Herrn zu den Auserwählten gezählt werden.

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19. Sonntag B Joh 41- 51

19. Sonntag  2018- Eucharistie das Brot vom Himmel.

Einführung

Wir sollten erkennen, dass Nörgelei die Härte unserer Herzen verursacht. Wo die Menschen nur  nörgeln, schimpfen, kritisieren, dort gibt es sicher einen Mangel an Liebe und an Gerechtigkeit. Lassen wir uns doch etwas erklären, ohne dabei Kommentare zu geben, die keinen Nutzen bringen! Das gilt im irdischen und auch im geistlichen Bereich.  Durch Nörgelei und Kritik lässt sich nichts erklären. Ein Dialog ist notwendig. Im heutigen Evangelium heißt es, dass die Juden über Jesus murrten, weil er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.

Predigt

Die Juden  begriffen die Worte von Jesus nicht oder sie wollten  sie nicht begreifen.  Jesus sagte: Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt. Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Durch diese Worte erklärte Jesus das Geheimnis seiner Person. Jesus bleibt in der Eucharistie bei uns bis ans Ende der Zeit. Durch die Eucharistie hat uns Jesus ein neues Leben angeboten. Jesus ist der Weinstock, aus denen wir wie die Reben Kraft für das ewige Leben schöpfen können. In der Eucharistie äußert sich die Liebe Jesu zu uns Menschen.

Jesus war nicht nur Gott, sondern auch Mensch. Viele aber sahen in ihm nur den Menschen. Seine Landsleute nahmen Anstoß an ihm, wenn er sagte, er sei der verheißene Messias. Die Menschen von Karfarnaum waren ebenso hart und ablehnend wie die Landsleute von Jesus in Nazaret. Jesus aber kam für alle Menschen und bleibt bei uns bis ans Ende der Zeiten. Er wünscht sich, dass wir an ihn glauben und auf ihn vertrauen. Darum gilt auch für uns die Ermahnung: Murrt nicht! Jesus ist unsere Rettung.

Im Alten Testament gab Gott den Juden Manna auf dem Weg ins verheißene Land. Ohne diese Speise wären sie nie ins verheißene Land gekommen. Sie wären alle in der Wüste vor Hunger gestorben.

Jesus gibt uns auf dem Weg zum Himmel die Eucharistie. Er will für uns Speise auf diesem Weg sein. Aber wenn Jesus durch die Eucharistie unsere Speise auf dem Weg zum Himmel ist, stellt sich die Frage: Warum haben so viele Menschen so wenige Interesse an der Eucharistie oder lehnen diese sogar ab? Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht schwer. Wenn die Menschen kein Interesse am Himmel haben, haben sie auch kein Interesse am ewigen Leben und daher natürlich auch keine Interesse an der Eucharistie. Das hängt alles zusammen.

Ich sage gewiss nichts Neues, wenn ich behaupte, dass viele Menschen nur Interesse am irdischen Leben haben. Das ist nicht nur eine Theorie. Der Mensch von heute will alles besitzen und viel Freude und Spaß erleben. Er lebt nur in der Jetztzeit und glaubt nicht an die Ewigkeit. Es ist daher logisch zu sagen: Wenn ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, warum sollte ich dann das Leben auf Erden nicht in vollen Zügen genießen. Sie lassen sich nicht davon überzeugen, dass ein Leben hier auf Erden nicht alles ist, sondern dass es ein ewiges Leben nach dem Tod gibt. Sie lehnen alle Beweise dafür ab und wollen sich gar nicht mit dieser Frage beschäftigen. Anders gesagt – sie lehnen es ab, die Wahrheit zu suchen. In ihrer Denkweise hat Gott und die Ewigkeit keinen Platz.

Auch die Christen, die an Jesu Anwesenheit und an die Ewigkeit glauben, sind nicht ohne Schuld an dieser Situation. Unsere Zeugnisse sind oft sehr schwach und dadurch sind wir nicht fähig andere Menschen zu überzeugen. Wir sind nicht genug entflammt vom Heiligen Geist. Aber wir sollten uns da nicht herausreden und meinen, das Christentum ist in der heutigen Zeit eben so schwierig zu leben. Gott sei Dank gibt es auch viele lebendige Pfarren, die die Geduld aufwenden, andere von ihrem Glauben zu überzeugen. Es ist nicht einfach, den Menschen die Wahrheit zu vermitteln, denn viele meinen, auch ohne Gott und ohne Glauben zufrieden und glücklich zu sein. Scheinbar erfüllt das irdische Leben ihre Sehnsüchte.

Es ist traurig, dass viele Menschen keine Ahnung haben, wie wunderschön es ist, einen so liebenswürdigen Gott zu haben. Wenn diese Menschen nur die Herrlichkeit Gottes einmal sehen würden, würde das für sie das wahre Glück bedeuten. Es ist nämlich nicht egal, ob ich mit oder ohne Gott mein Leben gestalte. Jeder Mensch sehnt sich nach der Fülle des Leben und die ist nur in Gott. Jeder sollte erkennen, was es bedeutet, Gott abzulehnen und nicht anzunehmen.

Es ist schön für uns als gläubige Christen zu wissen und zu erkennen, was Eucharistie bedeutet und welch kostbares Geschenk uns Jesus da gegeben hat – ein Geschenk, das Jesus uns aus Liebe gegeben hat.

 

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Hl.Theresia Benedicta vom Kreuz Joh 4,19-24

Jesus  der sagte:  Frau glaube  mir, es kommt die Stunde, da  ihr weder  auf diesem Berg noch  in Jerusalem   den  Vater anbeten  werdet. Er sei mit euch.

Was immer auch kommen mag, ich bin  auf  alles gefasst. Jesus ist  auch  hier mitten unter uns.  Mit diesen Worten tröstete  Edith  Stein  ihre  Mitgefangenen auf  dem Weg ins  Konzentrationslager Ausschwitzen wo  sie gemeinsam  mit mehreren  hundert  anderen   Juden und  anderen Verfolgten   am  9. August  1942   den Tod   in der Gaskammer  fand.

Jesus, du bist Herrscher über alles, was  geschaffen  ist. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast  begonnen, die Welt  zu einer  neuen  Schöpfung  zu machen. Christus,  erbarme dich unser.

Du hast uns aufgerufen zum Glauben an deine  Macht.  Herr, erbarme dich unser.

Edith Stein   kam am  12.Oktober 1891 in Breslau zur Welt. Ingesamt hatten  ihre  jüdischen Eltern elf  Kinder miteinander. Nachdem  sie  in Breslau  und  Göttingen Philosophie  studiert und  ihren Doktor  gemacht hatte, war  Edith Stein ab  1916   einige Jahre Mitarbeiterin   des damals  berühmten Phänomenologen Edmung Husserl in  Freiburg. Nach der  Lektüre der  Biographie   von Theresia  von Avila stand  dann der  Entschluss fest. Edith Stein , inzwischen 31 Jahre alt, konvertierte   zum Katholizismus und ließ sie taufen. In  den  folgenden  Jahren wirkte, die  junge  Frau als  Dozentin  und  Lehrerin. Trotz  Schuldgefühlen ihrer  alten Mutter gegenüber, trat Edith Stein 1933  in  den Kölner Karmel ein  und  nahm den Namen Teresa   Benedicta a  Cruse. Im  Pogromjahr 1938  als  die Juden  in Deutschland   vollkommen geächtet  wurden. Bereits  1936  war auch Ediths  Schwester   Rosa   im  Kölner Karmel  eingetroffen   und hatten  sich  ebenfalls  taufen   lassen.  Um das  Kloster sowie die  Mitschwestern  nicht in Gefahr zu bringen, ging  Edith  Stein  an Neujahr  1939  in das  holländische Kloster   Echt. Ein Jahr später  kam  Schwester  Rosa  nach und trat  ebenfalls  in den  Karmeliterorden ein. In Echt verfasste  Edith Stein noch einmal  einige  wissenschaftliche    Schriften   unter anderem  ein Werk  zum  400 Geburtstag  des  heiligen  Johannes vom Kreuz.  An  diesem Buch arbeitete sie  noch   am 2.August 1942  , dem Tag   an  welchen sie  und  ihre  Schwester  Rosa  von der  Gestapo  abgeholt  wurden. Die Möglichkeit  in  einen Karmel in der Schweiz zu fliehen, wo sie sicher   gewesen wäre, hatte  Edith  nicht  genutzt, weil  sie  Rosa   nicht  hätte  mitnehmen  können. Zu  ihr  sagte Edith  Edith   im Augenblick   der  Verhaftung . Komm, wir  gehen  für  unser Volk.  Bereits am  7.  August wurden die  beiden Schwestern nach Auschwitz  deportiert, nur zwei  Tage  danach am 9. August   1942 starben Edith  und Rosa  Stein  in der  Gaskammer.

Jesus Christus  hat uns  durch die  Taufe zu sich  gerufen. Deshalb     dürfen  wir in seinem  Namen   zum Vater  beten.

Der Herr hat uns  gerufen, bei ihm zu bleiben  und  ihm zu folgen. Deshalb bitten wir.

Selig, die dem Lamm Gottes folgen  und die Verheißung des  Lebens empfangen haben.

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Hl. Dominikus, Ordensgründer Mt 15,21-28

Jesus der  sagte: Ich bin nur zu  den verlorenen Schafen  des  Hauses Israel  gesandt. Er sei mit euch.

Stille umfängt den Besucher, betritt er, von den  lauten Straßen und Plätzen der Stadt kommend, das Gotteshaus S. Domenico am gleichnamigen Platz im Zentrum Bolognas. Denkt man an die Pilgerströme am Grab des  heiligen Franziskus im umbrischen Assisi , dann kann man kaum glauben, dass  hier  in dieser Kirche ebenfalls ein  berühmter Ordensgründer seine  letzte  Ruhestätte gefunden hat: der heilige Dominikus. Er war  ein  einzigartiger Seelsorge und sein Werk  ist auch heute nach vielen Jahrhunderten lebendig.

Jesus, du wolltest alle retten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg des Heiles gelehrt. Christus, erbarme dich unser.

Du liebst, die dir  in Vollkommenheit folgen. Herr, erbarme dich unser.

Der Entdecker der Arznei gegen die  Tollwut  Pasteur sagte: Ich möchte so glauben wie eine Bretagne Bauerin. Er war nämlich  Bretagne und er kannte den Glauben von Frauen  dieser Region. Sie hatten festen, ständigen. unerschütterlichen Glauben.

Zur Frau aus dem heutigen Evangelium sagt Jesus: Frau, dein Glaube ist   groß. Was du willst, soll geschehen. Die Frau von  Kanaan, stammte von den ursprünglichen Bewohner Palästinas. Diese Bevölkerung sollten die Juden austilgen und mit diesen Leuten durften sie nicht Umgang pflegen, weil im  Umgang mit diesen heidnischen Nationen die Juden verloren oft den Glauben. Jesus lehnt diese Frau ab und betonnt, dass er nur  zu den verlorenen  Schafen  des  Hauses  Israel  gesandt ist. Die kanaanäische Frau lässt sich  nicht  verleiden. Sie fühlt sich nicht beleidigt und erniedrigt. Sie ging nicht mit dem Zorn weg und sie glaubt dass Jesus der Messias ist und mit dem unerschütterlichen Glauben bat sie um die Befreiung für ihre Tochter vom Bösen Geist. Und gerade der Glaube dieser Frau unterscheidet sich vom Unglauben vielen Menschen in Israel. Was für einen Glauben haben wir? Der Glaube ist ein Geschenk. Dieses Geschenk müssen wir behüten und entwickeln.   Der Glaube braucht die Nahrung, damit er wachsen kann. Darum müssen wir uns im Glauben vertiefen  und in der Ergebenheit zu Jesus Christus.

Da es schwer ist in das Reich Gottes  zu kommen, dürfen wir  den Vater  bitten, wie Jesus  Christus  uns gelehrt hat.

Wer den Herrn sucht, gewinnt den Frieden. Deshalb bitten wir.

Selig, die alles  verlassen und  in der  kommenden Welt das ewige  Leben erlangen.

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Hl.Altmann, Bischof von Passau Mt 10,22-25

Jesus, der sagte: Wer aber  bis an das Ende beharrt, der  wird  selig.

Am Ostausgang der  niederösterreichischen Wachau, wenige  Kilometer von Krems, liegt Gotttweig mit  seinem  berühmten  Stift und  der  Stiftkirche Maria Himmelfahrt. Bis zum  heutigen  tag erinnern  die prächtigen bauten an einen berühmten Kirchenmann, der  hier  im Jahr 1083 das Ur-Stift, ein Augustiner-Chorherrenstift gründete: an Bischof  Altmann von Passau.

Jesus, du kamst als Zeuge göttlicher  Liebe. Herr, erbarme  dich unser.

Du wolltest in deiner Liebe bei uns  bleiben. Christus, erbarme  dich unser.

Du führst  uns  durch  die Kraft  des Geistes. Herr, erbarme dich unser.

Wie kam der Bischof von Passau nach Österreich?  Altmann entstammte  einem Adelgeschlecht und war im Jahr 1015 in Westfalen  zur  Welt gekommen. Nach dem Studium der geistlichen Wissenschaften an zahlreichen europäischen Universitäten, unter anderem  in Paris, übernahm  Altmann das Amt  eines  Kanonikers, an der  Paderborner Domschule. Von 1051  an  war er  Hofkaplan von Kaiser  Heinrich III. Nach dem Tod  Heinrichs  im Jahr  1056 kam  Altman  mit  Kaiserin  Agnes, deren  Vertrauter  er war, nach Passau. Neun Jahre  später  empfing er  der geschätzte Kirchenmann die Weihe  zum Bischof  von Passau. Das Volk  jubelte, Klerus  und Adel  waren   mit der  Wahl  hochzufrieden. Von  Beginn seiner Amtzeit an  bemühte sich  Altmann um die Hebung  der Moral innerhalb des Klerus, als einer der  wenigen deutschen Bischöfe unterstützte er  die Reformbewegungen  von Papst Gregor VII, die die Bekämpfung von Laieninvestitur  und Priester ehe zum Ziel hatten. Im Jahr 1078 musste Altmann dann  vor Kaiser  Heinrich IV. fliehen, dessen Absetzung  er 1077  mit unterstützt  hatte. Obwohl  ihn  der Papst  1080 zum päpstlichen Vikar  für Deutschland  ernannte, konnte Altmann   nicht mehr in seine Diözese  zurückkehren. So wirkte er  in  dem Jahrzehnt  bis  zu  seinem Tod am 8.August 1091  im österreichischen  Teil  seiner  Diözese, wo er 1083 das Stift Göttweig  gründete, hier  fand er  auch  seine  letzte Ruhestätte.

Da der Vater uns alles geben wird, was wir  im Namen seines  Sohnes  erbitten, lasst  uns voll Vertrauen  sprechen.

Christus ist unser  Anwalt und Fürsprecher beim Vater, der eine Mittler zwischen Gott und  uns  Menschen. Deshalb bitten  wir  ihn.

Selig, wem die Rettung verheißen ist, weil er glaunt an den Sohn des lebendigen Gottes.

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Verklärung des Herrn

Jesus, der vor den Augen der Apostel verwandelt wurde, sei mit euch.

Gottes Ruhm unsichtbar anwesend in sichtbaren Leib zeigte sich in der Augenblick der Verwandlung sichtbar den auserwählten Aposteln. Jesus Gottheit ist erschienen den Aposteln auf dem Berg Tabor. Die Väter betonnen, dass bei der Verwandlung nicht Jesus änderte sich nur sein Aussehen.

Jesus, du hast den Aposteln deine Herrlichkeit gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Glauben der Apostel gestärkt. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst auch uns einmal deine Herrlichkeit zeigen. Herr, erbarme dich unser.

Wir wissen, dass die Erscheinung des Herrn auf dem Berg Tabor nicht vollkommen war. Er zeigte ihnen von seiner Herrlichkeit nur soviel, wie viel ihre Augen, ertragen fähig werden. Obwohl zeigte Jesus nicht alle seine Herrlichkeit, die Apostel auf das Gesicht gefallen sind. Dem Ereignis  der Verwandlung  auf dem Tabor kam das Gespräch Jesu mit den Apostel in der Nähe Cäsarea Philippi. Mt 16,13-16.  Jesus wurde  durch die Menschen, für einen alten Propheten gehalten, aber seine Jünger  ahnten schon, dass Jesus jemand größer ist. Auf die Frage für wen haltet  ihr mich? antwortete Petrus:  Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen   Gottes. Die Apostel konnten Jesu Gottheit aus seinen klugen Worten und vielen Wunder ,,abmerken“. Jetzt können sie die Apostel direkt  auf eigene Augen seine Herrlich sehen. Die Apostel spüren die unendliche Seligkeit und wollten auf dem Berg Tabor auf ewig bleiben. Das Ereignis auf dem Berg Tabor ist der Beweis dessen, dass die menschliche Natur fähig ist mit der Hilfe des Heiligen Geistes Gott wahrzunehmen. Die Erscheinung Mose und Elija ist klare Antwort , dass Jesus  nicht  Mose und Elija  ist, wie viele Menschen dachten. Ihr Gespräch ist gleichzeig das Zeugnis davon, dass Jesus sich gut mit der Juden Tradition versteht. Er ist der, der die Propheten vorhergesagt haben, auf den sie wartete.  Er ist Erfüllung des Gesetzes. Weil Mose und Elija gestorben sind und doch sprach Jesus  mit ihnen, diese zwei Männer sind  das Symbol  dessen, dass Jesus  der Herr über die Lebenden und Toten ist. Noch ein Grund  war warum  Jesus zeigten sich Mose und Elija. Beide hatten ähnliche  Erfahrungen mit dem Sehen der  Gottes Herrlichkeit, wie jetzt  die Apostel auf dem Berg Tabor. Zuerst Ex   24, 12-18  lesen wir  von Mose, der auf dem Sinai umgehüllt war mit dem Wolke Gottes Herrlichkeit. Die Sinai Wolke war dunkel, indes das Wolke von Tabor war klar. Das ist das Bild dessen, dass das Mose Gesetz  nur der Schatten dieser Wirklichkeit war, die jetzt  offen in Christus, erschienen ist. In Ex 33, 11-23. Mose wünscht sich den Mose Ruhm sehen. Sie kann Gott nur von außen sehen. Sie konnte  Gottes Angesicht nicht sehen. Das wurde möglich auf dem Berg Tabor. Zum Schluss lesen wir   von der Begegnung  Elija mit Gott. 1.Köng 19, 11-13. Der Herr war  in leisen  Luftzug anwesend. Jetzt diese leise  Stimme redete. Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn  sollt ihr hören.

In Vollmacht hat Jesus Christus uns die Botschaft des Vaters verkündet.  In  seinem Namen dürfen  wir  deshalb  beten.

Aus der Treue zum Herrn und seinem Wort kommen heil und Glück. Deshalb  bitten wir.

Selig, denen das ewige Lebe verheißen  ist, weil sie  Gutes statt Böses  tun.

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Hl. Johannes Maria Vianey Mt 14,1-12

Jesus Christus, unser Herr, durch den wir  in der wir  in der  Wahrheit unterrichtet sind  sei mit euch.

Ein Besuch in Ars  bleibt  unvergessen. Nicht,  das der  kleine Ort im Norden von Lyon  so besonders  schön wäre oder  etwa große  Kunstschätze  beherbergen würde: nein hier  ist es etwas  anderes, das den  Besucher gefangen-nimmt. Es  ist  die Erinnerung  an einen Mann, der  mit seinem Leben zum Vorbild   für  die Pfarrer  der ganzen  Welt  wurde, die Erinnerungen an  Johannes   Maria  Vianney, genannt Pfarrer  von Ars.

Jesus, du hast uns  den Weg  zum Vater gewiesen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  die Menschen  in dein Reich gerufen.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast  allen Menschen das Heil verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Als Sohn gottesfürchtiger  Bauersleute, kam Johannes Maria Vianney   am  8. Mai 1786  in  Dardilly, unweit von Lyon zur  Welt. Seine  Jugend  fiel in die  unruhige Zeit der  Französischen Revolution, während  der die katholischen Christen   unter  Verfolgung   standen. In aller Heimlichkeit  erhielt Johannes  Religionsunterricht und  empfing  die Erste  Heilige Kommunion. Bald schon wollte Johannes Priester werden. Als  er mit  19 Jahren   die dafür   notwendige  lateinische  Sprache  zu erlernen   versuchte, scheiterten  diese  Versuche  an seiner   Unfähigkeit , Vokabeln zu  behalten. Das  Priesterseminar musst er verlassen, da er  den  Anforderungen   nicht gewachsen war. Der Pfarrer  des kleinen  Ortes Ecully  aber  hatte  längst   erkannt,  dass  Johannes   Maria Vianey zum  Priester berufen war und  nahm  sich  seiner  noch  einmal   an. Im Jahr  1815 schließlich empfing der knapp  30 jährige in Grenoble die Priesterweihe. Nachdem Johannes vier Jahre  lang  in Ecully  Kaplan war, übertrug er   man  ihm  1818  die  völlig   heruntergekommene   Pfarrei von Ars. Als der  neue Pfarrer  eintraf  , in der  Gemeinde  religiöse   Gleichgültigkeit. Hier   nun  offenbare sich die  eigentliche Größe  des  einfachen Priesters  aus  Dardilly.  Leidenschaft und  aufopfernd   wirkte   Vianey  für   die sittliche  Erneuerung innerhalb  seiner  Pfarrei.  Sein priesterlicher   und  persönlicher  Kampf  war hart, aber alle Mühen lohnten  sich   schließlich. Nach  einigen Jahren  war  das  Dorf  Ars völlig  umgewandelt.  Durch   unerschöpfliche Geduld, immerwährende  Güte  und  nicht zuletzt   durch  seine  übernatürliche  Gnadenbegabungen, er besaß die  Gabe der  Krankenheilung  und der  Prophezeiung-war   Johannes   Maria  ein  Wunder  gelungen.  Aus  einem  kirchlichen Wrack  hatte er  in mühervoller  Seelsorge arbeit  ein strahlendes  Schiff Gottes gemacht.

Jesus Christus  hat uns das  Reich  des Vaters  verkündet. So  wollen   wir  beten  , dass  es  vollendet  werde.

Friede  ist im  letzten Geschenk Gottes. Deshalb bitten wir.

Selig,  die dem  Herrn gefolgt  sind  und  mit  ihm  eingehen dürfen  zum ewigen Leben.

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Herz Jesu Freitag Mt 13,54- 58

Jesus, der sprach zu  ihnen.  Ein Prophet ist nicht ohne  Ehre, außer in seiner Vaterstadt und  in seinem Haus, er sei mit euch.

Als heiliger Paulus  seinen Hymnus über die Liebe schreibt, spricht er von Liebe auch das, dass die Liebe ist langmütig, ist  gütig, sie  erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles./1 Kor 13,4,7. Darum die einige, wirkliche Vollkommenheit ist die Vollkommenheit der Liebe. Auch nach dem Evangelium vollkommener ist nicht der, wer sich vorbildlich benimmt, sondern der, wer  mehr liebt. Das Feuer der Liebe reinigt mehr als das Feuer von Fegefeuer. /Hl, Theresia von Lisieux/.

Jesus, du kamst aus Liebe zu uns. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Tod  angenommen, um uns das Leben zu schenken. Christus,  erbarme dich unser.

Du hast  uns das Glück des ewigen Lebens  verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Je unvollkommener  ist die Person, die jemand liebt, desto geduldiger seine Liebe muss sein. Und wie viele Unvollkommenheiten, Schwächen und Sünde hat  der Mensch. Schon bei der Wasserflut der Welt lesen wir diese schmerzliche Worte: Der Herr sah, dass auf  der Erde die  Schlechtigkeit des Menschen zunahm und  dass  alles Sinnen  und Trachten seines  Herzens  immer  nur  böse war. Da reute es den Herrn, auf der Erde  den Menschen  gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen  weh.  Gn 6,5-6. Aber in Neuem Testament bei Evangelist Johannes lesen wir diese Worte: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass  er seinen eingeborenen  Sohn gab,  damit jeder,  der  an ihn  glaubt, nicht verloren gehe, sondern  ewiges  Leben habe. Joh  3,16.

Das konnte nur Gottes Liebe machen, die fähig ist, so geduldig lieben. Solche barmherzige Liebe bekamen wir in Jesus Christus. Von ihm der Prophet  Jesaja  geschrieben hat. Das geknickte  Rohr  zerbricht   er nicht und  den  glimmenden  Docht  löscht   er  nicht aus. Jesaja  42,3. Der himmlische Vater sandte Jesus nicht die Verletzten erschlagen/ erschüttern/, Er sandte ihn  retten die kranken Seele  und wiederbeleben die toten Seele.  Ja, wirklich das Herz Jesu ist geduldig, nachsichtig und  unaussprechlich liebende.

Da wir  rein  geworden  sind  durch das  Wort, das wir gehört haben, dürfen wir nun  zum Vater beten.

Bleibt in mir, dann  bleibe  ich in euch, sagt uns  der Herr. Wir  bitten ihn.

Selig, deren Leben Frucht bringt für die  neue Erde, die uns verheißen  ist.

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18. Sonntag B – Joh 6,24-35

18. Sonntag 2018- Eucharistie – das Brot des Lebens

Einführung

Am Friedhof in der Stadt Žilina in der Nordslowakei ist der Jesuiten-Pater Vendelin Javorka, der von 1883- 1966 lebte,  begraben. Er war in Rom Rektor des päpstlichen Seminars für die Ausbildung von Priestern für Russland. Von Rom aus wurde er nach China gesandt in Mandschurei, wo er seinen Dienst als  Bischof antrat. Später wirkte er in Russland. Dort wurde er verhaftet und zu 60 Jahren Gefängnis in Sibirien verurteilt. Im Gefängnis waren unmenschliche Bedingungen. Einige Priester und ein Bischof starben in seinen Armen. Was ihm Kraft gab und am Leben erhielt, war die Eucharistie. Er beschaffte sich trockene Rosinen, die er in Wasser eintauchte. Das diente ihm als Brotersatz für die Heilige Messe. Als er nach vielen Jahren wieder seine Freiheit erlangte, war er blind, aber auch dann war die Eucharistie für ihn, das was Christus über sich selbst sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Er sagte das bei der wunderbaren Brotvermehrung.

Predigt

Jesus sagte und steht es im Johannesevangelium geschrieben:  Ich bin das Brot des Leben, wer  zu mir  kommt, wird nicht hungern, und wer an  mich glaubt wird niemals   mehr Durst haben.

Die Menschen im heutigen Evangelium glaubten an Jesus. Sie folgten ihm nach, aber nur so lang sie daraus  einen Nutzen hatten. Einen solchen Glauben akzeptiert Gott nicht. Als Jesus ihre  Erwartungen  nicht  erfüllte, gingen sie weg. Jesus aber wollte mit  seinem Verhalten, mit seiner Lehre und mit seinen Wundern die Menschen auf größere Wirklichkeiten vorbereiten. Diese haben nur Sinn für diejenigen,  die einen Glauben haben. Das Brot zu essen,  also sich zu sättigen  und  ein Zeichen zu sehen, das sind Sachen, die Jesus in Frage stellt.  Jesus aufzunehmen als Gott, das führt  die Menschen auf gute Wege und auch zu guten Ergebnissen. Und gerade darum geht es  im  heutigen Evangelium. Die Menschen um Jesus wollten immer nur etwas,  mit dem sie ihren Magen sättigen konnten. Sie sind Söhne dieser Welt und sie denken: Je mehr ich haben werden, desto glücklicher werde ich sein. ER aber bietet sich ihnen selbst an:  Ich bin das Brot des Lebens, wer  zu  mir  kommt, wird  nicht hungern, und  wer an   mich glaubt, wird  niemals dürsten. Nur er kann so sättigen, dass der Mensch einen neuen Sinn des Lebens findet. Das versteht man mit Jesus als Gott aufnehmen!  Jesus kommt von Gott und darum kann er nur das anbieten, was niemand anderer kann.  Jesus als Sohn Gottes passt sich unserer Natur an. In der Eucharistie wird er uns zur  Speise und zum Trank. Das natürliche Leben ohne Speise und Trank nicht  möglich.  Genauso  ist das geistliche Leben ohne Eucharistie nicht möglich.  Es ist traurig, dass viele die Gaben, die sie von Gott bekommen, nicht so empfangen wie Jesus sie gibt. Jesus lehrt uns:  Ohne mich könnt ihr nicht das ewige Leben erlangen.  Auch heute ist eine Seele ohne Gott leer. Es fehlt ihr die Liebe, die Güte, die Ruhe, die Heiligkeit. Das alles bietet uns Jesus jedoch an. Viele bitten Gott um vielerlei Sachen. Wenn sie  diese Sachen nicht bekommen, gehen sie weg. Sie fühlen sich betrogen. Das Problem liegt darin, dass die Menschen wollen, dass Gott sich ihren Plänen anpasst. Das wird nie passieren. Wenn Gott uns die Sachen nicht gibt, um die wir bitten, weiß er warum das so ist. Nach einiger  Zeit stellen wir meist fest, dass Gott uns andere Sachen gegeben hat, die notwendiger für  unsere Seele waren.  Die Einstellung vieler Menschen von heute  zu Jesus ist ähnlich der Einstellung der Menschen in Kafarnaum damals. Für beide ist und war  scheinbar wichtig, welche materiellen Vorteile ihnen die Nachfolge Christi bringt. Jesus lehnt eine solche Beziehung, eine solche Einstellung ab. Er will, dass für uns alle seine Gaben wichtiger sind. Aber solche Probleme gibt es auch in den Beziehungen unter den Menschen. Was meine  ich damit? Oft sind menschliche Beziehungen auch beeinflusst vom Materialismus.  Was für einen Vorteil wird mir die Beziehung zu diesen Menschen bringen? Jesus lehrt uns, dass die geistlichen Werte für uns wichtiger sein müssen als die materiellen Werte. Selbstverständlich sind die Menschen unterschiedlich und jeder Mensch ist selbst verantwortlich für seine Einstellung.   Das gilt auch für die Beziehung zu Jesus. Die Menschen in Kafarnaum lehnten Jesus als Gott ab und welche Folgerungen das hatte,  das  muss ich nicht erklären. Wie viel Unglück, viele zerbrochene Ehe bringt die Einstellung, dass Materielles wichtiger ist als Geistliches – auch heute noch. Wir haben aber auch viele Beispiele, wo für Menschen die Eucharistie zur Quelle des Lebens wurde. Für diese Menschen wurde Christus wichtiger als die materiellen Sachen. Diese Menschen glaubten an die Ewigkeit, und dass Jesus sie mit seiner Liebe belohnen wird. Nicht nur P. Vendelin erhielt, sondern wir alle erhalten durch die Eucharistie eine Stärkung für das ewige Leben.

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Donnerstag der 17. Woche Mt 13,47-53

Jesus der sprach: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reich der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes  hervorbringt.

Jesus verwendete oft  die Beispiele aus der Natur und aus dem alltäglichen Leben, wenn er von Gott und Gottes Reich lehrte. Meisterlich schloss er das Alte mit dem Neuen zusammen, wenn er  die Beispiele aus der Natur auswählte, damit er die geistliche Sachen entdeckte. Heute hat er uns gesagt, dass das Reich Gottes gleich  einem Netz das ins  Meer geworfen  wurde und  Fische von jeder Gattung zusammenbrachte. Mt 13,47

Jesus, du kamst als der verheißene Messias. Herr, erbarme dich unser.

Du hast unsere Schuld ans Kreuz getragen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  zur  Nachfolge des Kreuzes gerufen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus stützte   in diesem Gleichnis von Gottes Reich auf die Sachen, die seinen Jüngern bekannt waren. Doch einige seine Apostel waren Fischer. Die Fische fingen sie  mit großen Schleppnetzen. Das Netz das ist die Mission, Jesus  Botschaft. Auswerfen des Netzes- Verkündigung des Evangeliums. Das Meer das sind alle Menschen.  Die Welt und unser irdisches Leben sind wie ein Meer, in dem  alles mögliche  schwimmt, gute und schlechte Fische, aber auch die Abfälle und der Krempelabgang. Gottes Gnade sucht allen und darum konnten alle ins Netz geraten. Gottes  Barmherzigkeit ist  unendlich. Was  in der Natur unmöglich ist, ist möglich in  Gottes Reiches. Die schlechten Fischen können sich zu guten  Fischen wandeln, durch die Änderung der Denkweise. Gott bietet  allen Menschen die Zeit zur  Besinnung und Bekehrung an. Gott ist der Herr unseres Lebens. Wir sind in seinen Händen, die  uns schützen und unterstützen. So können die Hände sein, die jeden lassen weggehen, wer nicht bleiben will. Die Hände die, ermahnen. Die Hände die einladen und versichert. Nur die Hoffnung kann das sehen, was noch nicht ist, und was  noch einmal wird. Sie liebt  was noch nicht ist  und was einmal wird.

Da  Jesus Christus  uns  durch  das  Opfer seiner  Erlösung  mit  Gott versöhnt  hat, dürfen wir  voll  Vertrauen  beten.

Wir  suchen den  Frieden und  jagen ihm nach. Deshalb bitten wir.

Selig, die den  Weg des Kreuzes  gehen  und ihr  Leben  retten  in Ewigkeit.

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Hl. Alfons Maria von Liguori, Mt 5,13-19

Jesus, der sprach: Denn nicht, dass  ich  gekommen sei, das Gesetzt oder  aufzulösen, sondern  zu erfüllen, er sei mit euch.

Der Gründer der Redemptoristenordens und einer  der größten Moraltheologen aller Zeiten,von Papst Pius IX am 23. März 1871 zum Kirchenlehrer erhoben, kam am 27.September 1696 in Marinella, einem Vorort von Neapel, zur Welt: Alfons Maria di Liguori, Sohn einer  angesehenen alten  Adelsfamilie. Von  Kindheit an  erhielt der Junge eine  hervorragende  Ausbildung,bereits  mit  16 Jahren erwarb  er  den  Doktortitel im Fach  Rechtswissenschaften.

Du hast allen Gutes getan. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast Kranke geheilt und Arme gespeist. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst uns richten nach den Werken der Liebe. Herr, erbarme  dich unser.

Das Ziel der Redemptoristen soll es nach den Worten von  Liguori sein, das Leben und  die Tugenden  Christi möglichst  vollkommen nachzuahmen, sowohl zu  ihrem eigenen Nutzen  als auch zum Heile des Volkes, namentlich der  verlas-sensten Seelen. Nach über zweieinhalb  Jahrzehnten  Wirkens als  Volksmissionar musste Alfons Maria di Liguori  aus Gesundheitsgründen  seine  Missionsreisen beenden. Er  gab  seine Aufgaben  an  Mitglieder seiner Kongregationen ab  und  begann mit der Arbeit an seiner  Moraltheologie,  die  ihm später Weltruhm bringen sollte und  die maßgeblich zu seiner  Ernennung zum  Kirchenlehrer beitrug. Im  Jahr 1762 befahl Papst  Clemens XIII. dem  gesundheitlich  schwer angeschlagenen Ordensgründer, das  Bischofsamt in der Diözese S. Agata dei Gott im  Norden  von  Neapel  zu übernehmen. Alfons Maria gehorchte und war in den folgenden  13 Jahren  seinem  Bistum ein  segenbringendes   Oberhaupt. Die letzten Jahre seiner  Amtszeit  war er   so  krank, dass er nur sitzend  die Messe  lesen konnte und die Nahrung  durch  ein Röhrchen  zu sich  nehmen  musste.  Erst 79 jährig durfte sich  Liguori  zurückziehen, um sich in Frieden  auf den Tod  vorzubereiten.  Doch das Herz   des großen Kirchenmannes   war gesund   und schlug  noch weitere  zwölf   Jahre. Dieses Lebensjahrzehnt war  für  Alfons Maria di Liguori ein einziges Martyrium die Qualen ließen ihn manchmal fast verzweifeln. Im Mutterhaus  seines  Ordens in  Nocera dei  Pagani   bei Neapel  schloss  Liguori fast  91  Jahre alt, für immer  die Augen. Sein  Leichnam ruht in der  Redemptoristenkirche von  Pagani.

Alle, die  den  Willen des Vaters tun, hat  Jesus seine  Brüder und Schwester genannt. In seinem Namen wollen  wir beten.

Wer den Willen Gottes tut, finden  den Frieden.  Deshalb bitten wir.

Selig, die  den Willen Gottes tun und aufgenommen werden zu denen, die Vergebung  gefunden haben.

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