Montag der 2.Adventwoche Lk 5,17-26

Jesus, der zum Gelähmten sagte: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.

Manchmal  haben wir das Gefühl, als ob unser Glaube in uns zu einem Stück Eis geworden wäre. Wir sind geistig gelähmt, wir sind nicht fähig den Heiligen Geist wahrnehmen, oder die Gegenwart  liebenden Gottes. Wir wissen sich nicht damit helfen und warten und hoffen dass jemand kommt und hilft uns.

Herr Jesus, du heilst uns  von unseren Sünden. Herr, erbarme  dich unser.

Du machst uns fähig unser Leben  für dich zu  öffnen. Christus  erbarme dich  unser.

Du schenkst  uns  die Gemeinschaft  mit  dem Vater. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium treffen wir  jemanden, der sich  genau in der entgegensetzen Situation befindet. Dieser Mann konnte seinen Körper  nicht bewegen , aber  er hatte mit seinen Freunden einen lebendigen  Glauben, Dieser Glaube  war stark genug, um sie  zu radikalem Maßnahmen zu zwingen,nur  um zu Jesus zu gelangen.  Dieser Glaube trieben sie dazu  an, ihren Freund durch die Straßen  von Kafarnaum  zu tragen und ihn um jeden Preis in das Haus   zu bringen  in dem Jesus  war. Ihr Glaube  half ihnen die Verlegenheit  zu überwinden, die sie wahrscheinlich fühlten, als sie sahen, dass sie zum Jesus, durch  eine  große  Gruppe von Menschen  drängen werden müssen. Am  wichtigsten  war  jedoch , dass sie  aufgrund  ihres Glaubens  nicht enttäuscht wurden, als sie  herausfanden, wie voll  das Haus ist und dass sie  wahrscheinlich in dieses  Haus nicht gelangen. Es ist ihnen eingefallen auf das Dach mit ihrem  hinaufzusteigen. Das ist Glaube. Wenn wir  von diesem gelähmten Mann  und seinen Freunden  etwas gelehrt haben, dann ist die Tatsache, dass der Glaube  nicht  untätig ist. Es gibt  einen großen Unterschied  zwischen  dem Glauben mit dem  wir die Wahrheiten des Christentums empfangen und dem Glauben, der uns ermutigt mit Vertrauen zu tun, auch wenn wir nichts fühlen. Jesus will, dass wir die Menschen, die krank sind zu Christus führen und er wird sie heilen.

Gott will uns das Leben in Fülle schenken, in dem wir  nach seinem  Willen leben. So beten wir  voll Vertrauen mit den Worten Jesu.

Jesus brachte uns den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Alle aßen und wurden satt,er gab ihnen  was sie begehrten. Ihr Verlangen  wurde erfüllt.

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Hochfest der ohne Sünde empfangenen Gottes Mutter

Einführung

Am 8. Dezember feiert die Kirche  das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottes Mutter Maria. Wenn wir das Fest  unserer  Mutter feiern, sind wir es gewöhnt,  dass wir ihr Geschenke bringen. Heute wollen wir Maria,  unserer himmlischen Mutter etwas als Geschenk bringen – die Reinheit unserer Seele, unsere reinen Gedanken, Worte und Taten.

Predigt

Franz Werfel beschreibt  in seinem Buch „Das Lied der Bernadette“ die Ereignisse der Erscheinungen der Jungfrau Maria in Lourdes. Er erzählt unter anderem auch vom  Gespräch zwischen dem Herrn Pfarrer und Bernadette. Bernadette, ein einfaches Hirtenmädchen wusste überhaupt  nicht,  wer ihr  erschienen ist. Auf  ihre Frage hin, wer  diese schöne Frau sei, hat die Heilige Maria ihr geantwortet: Ich bin die ohne Erbsünde Empfangene. Bernadette verstand dieser Antwort nicht. Der Pfarrer erklärte ihr, was das bedeutet. Er wusste es, weil vier Jahre vorher Papst Pius erklärte, dass Maria seit ihrer Empfängnis im Schoß ihrer Mutter Anna ohne Erbsünde, also von allen Sünden befreit war. Verstehst du es jetzt, fragte der Herr Pfarrer. Bernadette schüttelte nur den Kopf und meinte: Wie konnte ich das verstehen? Da sagte der Pfarrer: Du hast recht, das konntest du nicht verstehen, denn die Welt kann das auch nicht verstehen. Und verstehen wir das? Können wir Gottes Werke wirklich verstehen?

Heute feiern wir ein großes Werk Gottes. Maria war bei ihrer Empfängnis anders als die anderen Menschen. Gott macht bei Maria eine Ausnahme, denn dadurch hat sie die Schuld ihrer Vorfahren nicht geerbt. Vom ersten Moment ihres Daseins wurde sie mit der heiligmachenden Gnade beschenkt. Maria bekam göttliches Leben. Unsere Stammeltern Adam und Eva haben im Paradies gesündigt und die Folge war, dass wir nun alle mit dieser Erbschuld zur Welt kommen. Wir sind also nicht beschenkt wie Maria, die Unbefleckt Empfangene. Maria ist die reine Magd, ganz frei von der Sünde.

Das heutige Fest könnten wir auch als Fest Maria Erwählung nennen. Aber auch wir sind auserwählt, wenn wir in einem christlichen Haus, in einer christlichen Umgebung geboren wurden, wo uns die Familie den christlichen Glauben vorgelebt hat und wir ihn angenommen haben. Das ist genauso wenig wie bei Maria unser eigener Verdienst, sondern eine Gnade Gottes. Diese Gnade können wir nicht verdienen, sie wurde uns geschenkt. Unsere Aufgabe ist es, diese Gnade Gottes niemals gering zu schätzen oder nicht anzunehmen, sondern wir sollen Gott Platz in uns einräumen. Wir sollen Ja zu Gottes Willen sagen, genauso wie Maria dies getan hat. Auch für sie war es nicht immer leicht, den Willen Gottes zu erfüllen. Ich denke da an den anstrengenden Gang nach Bethlehem mit dem Kinde Jesu unter dem Herzen, die Geburt des Jesukindes in einem Stall, die Flucht nach Ägypten, die Ereignisse des Karfreitags usw. Maria jedoch wollte immer Gott dienen und seinen Willen tun. Das ist aber auch unsere Aufgabe. Wir sollen den Willen Gottes erfüllen in guten und bösen Tagen, in Freude wie in Trauer. Das ist alles von Gott her für uns bestimmt.

Danken wir heute am Fest Maria Empfängnis Gott für ihre Auserwählung, die Mutter des Herrn sein zu dürfen und gleichzeitig auch unsere himmlische Mutter! Leben wir unsere Auserwählung als Kinder Gottes hier im irdischen Leben, damit wir einst unser Ziel erreichen, das ewige Leben!

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Hl. Ambrosius Bischof, Kirchenlehrer

Jesus, der zwei Blinden heilte, er sei mit euch.

Wohl jeder hat schon  das Bild  des Heiligen   mit dem Bienenkorb  gesehen.  Doch  wie viele wissen, dass es sich dabei  um den großen Kirchenlehrer   Ambrosius   von Mailand   handelt? Und das  die Bienen die  Versinnbildlichung   des ,, Bienenfleißes“ sind , den  dieser  außergewöhnliche Kirchenmann Zeit  seines Lebens  an den Tag  legte? Ambrosius  gehört zu den  vier großen  abendländischen  Kirchenvätern.

Jesus, du rufst uns zu Umkehr und Glauben. Herr, erbarme dich unser.

Du zeigst uns im Evangelium  den Weg zum Leben. Christus, erbarme  dich unser.

Du stehst uns  zur  Seite gegen die Mächte der Finsternis. Herr, erbarme dich  unser.

Ambrosius kam wahrscheinlich im Jahr 339 in Trier als Sohn des Präfekten von Gallien zur Welt und genoss eine ausgezeichnete Ausbildung. Nachdem  sein Vater gestorben war, zog er  mit  seiner Familie nach Rom und schlug  die politische Laufbahn ein. Schon bald ernannte man den  hochgebildeten  jungen Mann zum Konsul von Mailand.Der  weitere  politische Aufstieg war  bereits abzusehen. Doch  da kam es  zur  Wende im Leben von Ambrosius. Doch da kam es zur  Wende im Leben von Ambrosius. Als er  versuchte nach dem Tod  des Bischofs von Mailand  zwischen  zwei streitenden Parteien zu vermitteln,  wurde er  ohne sein  Zutun  selbst zum  Nachfolger   gewählt.  Ambrosius war  zu  diesem Zeitpunkt  noch  Katechumene  und empfing  erst wenige Tage  nach seiner  Ernennung  zum Bischof  das Sakrament   der Taufe. Der erste  Handlung von  Ambrosius  in seinem Amt  war, seinen gesamtes  Besitz unter den Armen  der Stadt  zu verteilen. Dann  vertiefte  er sich  mit Leidenschaft in das Studium  theologischer Texte, besonders  in jene  der griechischen  Kirchenväter. Schon bald   galt Ambrosius  als einer  der begnadetsten  Prediger. Das Charisma , das ihm umgab, zog die Menschen  in seinen Bann. Tausende kamen durch Ambrosius zum  Christentum, nicht zuletzt  auch  Augustinus, der seinem Lehrer  einmal  ebenbürtig  werden und große  Berühmtheit  erlangen  sollte. Ambrosius  wurde  im Laufe seiner   Amtszeit  zu einem begehrten Berater von  Herrschern   und  Geistlichen gleichermaßen.  Obwohl er das  Wort prägte. Der Kaiser steht innerhalb  der Kirche  und  nicht  über  der Kirche und  somit  die jeweils  Regierenden klar  in  ihre Schränken wies, zogen ihn drei Kaiser vertrauensvoll als Ratgeber.

Jesus selbst  hat uns gelehrt gegen die Versuchungen Gottes  Hilfe  zu erbitten. So beten wir mit seinen Worten.

Im Bund  mit Gott ist uns und  der ganzen Schöpfung  der Friede zugesagt. Die Botschaft  Jesus zeigt uns  den Weg dorthin. Deshalb bitten wir.

Nicht nur vom Brot lebt der Mensch , sondern  von jedem Wort das  aus  Gottes  Mund  kommt.

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2. Adventsonntag C Lk 3,1-6

2. Adventsonntag 2018 – Kenne ich die Gabe, die mir Gott sendet?

Einführung

Johannes, der Täufer forderte die Menschen zur Buße auf. Er rief  ihnen diese Worte zu:   Jede Schlucht  soll aufgefüllt  werden,  jeder Berg  und  Hügel sich senken, was krumm ist, soll zum  ebenen Weg   werden.  Warum forderte Johannes die Menschen zur Buße auf? Die Antwort auf diese Frage ist einfach. Solange wir in der Sünde leben, können wir Jesus in unserem Leben nicht empfangen. Das sind die Hügel und Berge, die Jesus auf dem Weg zu uns ein Hindernis sind.

Predigt

Zur Zeit der Wirtschaftskrise nach dem ersten Weltkrieg wanderte ein Sohn einer Familie nach Amerika aus. Seine Mutter, eine ältere Frau, blieb  alleine zu Hause zurück. Sie kümmerte sich um sich selbst, so gut es ihr eben gelang. Zu dieser Zeit gab es  keine soziale Sicherheit, keine Rente wie heute. Die Leute begannen miteinander über die Situation dieser Frau zu reden. Was ist das nur für ein Sohn? Er wanderte nach Amerika aus und vergaß  seine Mutter. Nach einiger Zeit fragten die Menschen diese Frau: Hilft Ihnen ihr Sohn? Sie antwortete: Wie kann er mir helfen, wenn er in Amerika ist? Er könnte  ihnen doch etwas Geld schicken, meinten sie.  Da sagte sie: Ja,  er schreibt mir und schickt mir auch hin und wieder kleine Kärtchen. Dann brachte sie eine mit Dollar-scheinen gefüllte Schachtel . Die Frau bekam Dollarscheine und wusste nicht, welchen Wert dieses Geschenk hatte. Sie würden wahrscheinlich genau wissen, was es mit diesen Kärtchen, die eigentlich Scheine waren, auf sich hat. Diese Frau aber legte diese Scheine immer eine Schachtel.

Wir haben aber ein weitaus größeres Geschenk erhalten als diese Dollarscheine – Jesus Christus schenkt sich uns selbst. Wie verwenden wir aber dieses Geschenk in unserem Leben? Christus will unser Leben mit Freude und Liebe erfüllen, aber es stehen ihm unsere Sünden im Weg. Das sind Stolz, Neid, Betrug, Egoismus. Durch eine gute Beichte und Buße können wir diese Hindernisse beseitigen. Leider nützen immer weniger Leute das Angebot der Heiligen Beichte. Warum ist das so? Dazu habe ich zwei Antworten parat. Die erste Antwort: Die Menschen haben kein Interesse an Jesus Christus und sie wollen ihm nicht begegnen. Deshalb ist es auch nicht nötig, Buße zu tun. Die zweite Antwort: Viele Leute sagen – ich glaube an Jesus, ich liebe Jesus sogar, aber halten sich nicht an die Lehre Jesu, die verbindlich für ihr Leben ist. Sie denken: Jesus hat seine Meinung und ich habe meine Meinung. Jesus hat seine Werte und ich habe meine Werte. Sie glauben zwar an Jesus, aber sie wollen unabhängig von ihm sein. Sie lassen sich von der Lehre Jesu nicht einschränken, sondern wenn ihnen etwas gefällt, dann nehmen sie es an, wenn es nicht ihrer Meinung entspricht, dann lehnen sie es ab. Das ist selbstverständlich falsch.

Man soll zu Jesus eine ähnliche Beziehung haben wie zu einem guten Freund, mit dem ich in die Kneipe gehe, um ein Bier zu trinken. Wenn ich meine Beziehung zu einem guten Freund nicht ernstnehme, sondern jeder macht, was er will, dann wird diese Freundschaft bald eine Ende haben. Eine Beziehung zu Jesus soll eine Beziehung sein, die ewig ist. Das gelingt nur durch das verbindliche Halten der Gebote Gottes.

Viele Christen gehen zur Heiligen Kommunion und haben ihre Sünden vorher nicht bereut, also dieses Gebot nicht eingehalten. Warum nicht? Sie denken, sie hätten keine Sünden, so müssen sie auch ihr Leben nicht ändern. Diese Situation ist schlecht und auch der Religionsunterricht trägt dazu bei. Die Kinder lernen zu wenig darüber, was Sünde ist. Sie lernen von Kriegen, vom Terrorismus, aber zu wenig davon, dass das Halten der  Gebote Gottes verbindlich ist, dass es wichtig ist und verpflichtend, dass man am Sonntag oder Feiertag die Heilige Messe besucht, sonst begeht man eine schwere Sünde.  Die Kinder lernen nicht, dass man auch zur Beichte gehen soll und so gehen sie auch nicht. Sie werden nicht dazu angeregt, eine Gewissenerforschung zu machen. Dies alles trägt dazu bei, dass man auch als Erwachsenen nicht mehr daran denkt, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Es gibt aber Gott sei Dank auch Ausnahmen, die dazu noch eine gute Einstellung haben.

Daher möchte ich noch ein paar Worte dazu sagen. Nicht nur Johannes, der Täufer fordert die Menschen zu Buße auf, auch Jesus Christus selbst. Als Jesus berichtete, das ein Turm eingestürzt sei und 18 Menschen dabei ums Leben kamen, sagte er zu einigen Leuten: Glaubt ihr, dass diese Menschen mehr Sünden hatten als die andern?  Ich sage euch: Nein, aber wenn ihr nicht Buße tut, dann werdet ihr alle umkommen.

Wie stellt sich Jesus diese Buße vor? Es soll einen Schmerz bedeuten über die vergeudete Zeit, es soll Selbstkritik sein und dadurch ein Weg zu einem neuen Leben, das er uns schenkt. Buße ist das Gegenteil von Sünde. Schlimm ist es, dass heutzutage viele Menschen nicht erkennen, was Sünde ist. Was Sünde ist und was nicht, das bestimmt ganz allein Gott. Wenn uns daran liegt, zu Jesus zu kommen, müssen wir Buße tun.

Dazu ein Beispiel: Wenn ein Student an einer Universität studiert, muss er Vorlesungen besuchen und Prüfungen ablegen. Wenn er bei einer Prüfung durchfällt, muss er eine Nachprüfung machen. Einen Professor zu belügen, bringt mit sich, dass er später nicht die notwendigen Kenntnisse hat. Buße ermöglicht, sein Leben zu ändern und Gottes Barmherzigkeit ist wirklich groß. So ist es wichtig, seine Fehler zu erkennen und sie in der Beichte zu benennen und dafür Buße zu tun. Es gibt keine Ausrede, wir hätten keine Sünden haben und alles sei in Ordnung. Es ist wirklich nicht immer alles in Ordnung!

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Hl. Nicolaus Lk 10, 1-9

Jesus, der zu seinen Jünger sagte: Heilt die Kranken und sagt den Leuten. Das Reich Gottes ist  euch nahe, er sei mit euch.

Wahre Geschichte, Legende und Brauchtum  verbinden sich bei der Person des Nicolaus zu einem  liebenswerten Gesamtbild. Nicolaus,der Heilige und Freund  der Kindern, der Patron  der Gefangenen,der Schutzheilige,für eine gute Heirat,, Bischof Märtyrer, Bekenner und  Nothelfer.Was  könnte man nicht alles  aufzählen  das diesen volkstümlichen Heiligen auszeichnet  und charakterisiert.

In die Dunkelheit  der Welt, mit ihren  Krankheiten  und Leiden sendest du dein Licht. Herr,erbarme dich unser.

In  die Kälte unserer  Herzen mit ihrer  Trostlosigkeit und Einsamkeit  sendest du deine Wärme. Christus, erbarme dich unser.

In  die  Not  unseres Lebens, mit ihrer Suche, nach Halt  und Orientierung sendest  du  die Kraft  deiner  Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Zwei Städte  teilen sich heute den Ruhm  des  Nicolaus Kultes.  Demre in der Türkei, das  frühere Myra,also  der  Sterbort  des Bischofs  und  Bari in Apulien, wo  in der außergewöhnlichen   Basilika S.Nicola seit  1087 die  Reliquien   des  heiligen Nicolaus  aufbewahrt  werden  und das Ziel   vieler Pilger sind. Die Einwohner von Bari feiern ,,ihren“  Nicolaus  jedes Jahr am 8. Mai, mit einem  riesigen Fest. Die Feierlichkeiten   spielen sich  auf  dem Meer ab, die Gläubigen  fahren dabei in Booten zu einer  Nicolaus- Statue  Bereits   am Abend  vorher zieht  ein  farbenprächtiger    Umzug durch die  Straßen  der Großstadt   an  dem sich  ganz Bari  beteiligt.  Das sind  die  historisch belegten Daten. Nicolaus wurde als junger Mann um 300 Bischof  von Myra im damaligen  Lykien. Bald  danach  begannen hier  die Christenverfolgungen  unter unter  Galerius  Valerius  Maximus.  Auch Nikolaus geriet um das  Jahr  310 in Gefangenschaft  und  wurde  im Kerker schwer mißhandelt.  Noch gezeichnet von den erlittenen Folterungen, trat er  325 auf dem berühmten  Konzil von Nicäa auf. Von dieser  Versammlung gibt es  noch Überlieferung, die  seine  Unterschrieft tragen. Mehr  weiß man  über  Leben und  Wirken von  Nikolaus  kaum, bekannt ist  nur  noch  das  ungefähre  Sterbedatum des Bischofs . Der Todestag  war  ein 6. Dezember  das Jahr  lag  zwischen  345 und  351.

Beten wir um das  Reich des Lichtes  und  des Friedens, beten wir  mit  den  Worten Jesu um das Reich Gottes..

Gott hat uns  in einer Welt der Gewalt und  des Hasses das Angebot der Versöhnung gemacht. In Jesus Christus schenkt er  uns  Friedens.  Deshalb bitten wir.

Wer über die  Weisung des Herrn nachsinnt bei Tag und Nacht bringt seine Frucht zur rechten Zeit.

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Mittwoch der 1.Adventsonntag Lk 21, 12-19

Jesus, der die Menge mit sieben Broten gesättigt hat, er sein mit euch

Vor den Weihnachtens feiern plant jede Frau mehr Zeit  für die Reinigung  ihrer Wohnung. Sie wischt den Staub, reinigt die Fenster. Sie wird die Zimmer Staubsaugen usw. Es ist für viele Frauen vor Weihnachten eine  unwegdenkbare Arbeit. Die Zeit der Advent sollen wir, und nicht nur die Frauen für  die innere  Reinigung verwenden. Das ist  nicht  zweitrangig.

Jesus, du hast Erbarmen mit den Menschen und bist du gekommen, uns zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Du  hast  den Hungernden Brot  gegeben und die vielen gesättigt. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns  alle Tage das Brot, das uns  stark macht auf dem Weg des Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Der Evangelist Mathäus erzählzt, wie kamen die Menge zu Jesus. Und er heilte sie. Spricht man,dass in einer Wohnung ist das Leben gesund. Das wissen diejenige, die in einer feuchten Wohnung wohnen müssen. Wo wenig Licht ist. Diese Menschen sind dann krank. Ähnlich kann man das sagen auch über die Seele. Oft verursachten wir selbst, dass unsere Seele ungewolltes  Folgerungen trägt. Das sind die Folgerungen der Sünden. Im Evangelium haben wir nicht gelesen, dass Jesus verlangte, dass die Menschen zu ihm kommen. Die Menschen kamen zu ihm freiwillig und darum, weil sie werden sich dessen bewusst, dass Jesus ihnen helfen kann. Er kann ihnen das geben, wo sie anderswo nicht bekommen können. Sie kamen zu Jesus, nicht aus Neugier, aus der langen Weilen. Und in Evangelien haben wir keine Nachricht davon, dass Jesus jemmanden nicht erhört wurde. Auch wenn einige müssten dafür kämpfen./Kanani Frau, wenn sie bat Jesus um die Heilung ihrer Tochter/.Mathäus spricht von Reaktionen vielen Menschen, die wenn sie sahen, dass die Stummen hören, die Krüppel sind gesund und die Bliden sehen , staunten und priesen Gott für alles. Jesus auch heute heilt die Menschen. Er heilt geistlich und körperlich. Nicht direkt, sondern durch die Menschen. Geistlich durch die Priester, denen die Macht gegeben hat, die Sünden zu verzeihen, aber auch leiblich durch die Ärzte, denen er die Fähigkeit gab die Menschen zu heilen, das alles zeugt über die große Liebe, die Jesus uns gegenüber hat. Seien wir dafür Jesus dankbar.

Mit offenen Händen stehen wir vor dem Herrn und bitten ihn mit den Worten zu denen er selbst uns ermutigt hat. Vater unser im Himmel.

Christus ist  unsere Versöhnung und der  Anfang  des neuen Leben. Zu ihm beten wir.

Der Sperling  findet ein Haus   und die Schwalbe   ein  Nest  für die  Junge  – deine  Altäre. Herr der Heerscharen , mein  König. Selig  , die  wohnen in deinem  Haus, die  dich  allezeit   loben.

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Dienstag der 1.Adventwoche Lk 10, 21-24

Jesus, der vor Freude im Heiligen Geist jubelte, sei mit euch.

Das Wort Freude hat einen breiten Inhalt, doch scheint die wahre Freude unter den Menschen immer weniger   zu sein. Anhaltende Hektik, Termine, Verpflichtungen, es  scheint, dass es  keinen Platz  für  Freude  gibt. Verliert sich hauptsächlich die geistliche Freude.  Das Kind kann über das neue Spielzeug  nur wenige Stunde freuen. Und Erwachsene erfreuen sich  meist  nur  an  materiellen Dingen.

Jesus, du bist das Licht  in unserer Finsternis. Herr, erbarme dich.

 Durch dich  erkennen wir  Gottes Liebe. Christus, erbarme dich unser.

Du offenbarst uns deine Freude. Herr, erbarme dich unser.

Das Fest der Geburt  unseres Herrn Jesus Christus nähert sich darum ist der Gedanke der Freude  aktuell. Sicher haben Sie bereits geistige Freude. Diese Freude ist dauerhafter als die  Freude an materiellen Sachen. Der heilige Ignatius von Loyola schreibt über diese Erfahrung. Wenn ich die weltliche Bücher gelesen  habe, hatte ich Freude, aber  diese F reude verging  für eine  Weile. Wenn, ich die geistigen Bücher gelesen hatten, blieb die Freude in mir. Kennen sie sicher den Trappistenorden. Ihr Schweig stillen  wird nicht unterbrochen  wenn  ein neues Mitglied   zwischen ihnen   eintritt, sondern  wenn einer von ihnen stirbt. Wir  sollten uns immer freuen, wenn wir sehen,  dass jemand bekehrt, wenn Gute besiegte das Bösen. Am Anfang der heiligen Messe erwecken wir in uns die Freude, dass Gott uns liebt, vergibt uns,  und  empfängt uns für seine Brüder und Schwestern. Glück seligste sind die Seele, die wissen sich geben, sich opfern, die wissen mehr sehen und hören wie es ihnen die körperliche Sehkraft und Gehör ermöglicht. Jesus fordert uns zur Freude auf. Darum freuen wir uns und seien wir nicht traurig, weil wir viele Gründe zur Freude haben.

Mit den Worten  Jesu  wollen wir beten.  Es sind die Worte, die  uns seine Jünger   überliefert haben.

 Wer im Geiste Jesu  lebt und in dieser Welt seine Wege geht, der wird   für andere   zum Friedenboten. Deshalb lasst uns   um seinen Frieden  bitten.

 Blickt auf zum  Herrn,so  wird  euer  Gesicht leuchten und ihr  braucht  nicht  zu erröten.

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Gott zu begegnen und zu erkennen

Es gibt die Menschen, die feststellen, dass Gott  wundervoll,  erstaunlich ist. Es ist genau so, als ob ein Jugendlicher  merkt, dass die Verkäuferin bei der Kasse in Billa  wirklich  erstaunlich,wunderschön ist und verliebt sich  in sie. Er vergisst plötzlich die Wäre und seine  ganze Aufmerksamkeit konzentriert  sich auf  sie. Ein typischer  Ort  einer solchen Erfahrung mit Gott ist  die Kontemplation, die  Begegnung mit einer Gruppe  von gläubigen Christen, bei verschiedenen Evangelisation Veranstaltungen. Trotz dieser Erfahrung ist dieses Treffen  immer noch  nicht der Anfang   des Christentums. Sicher ist dort  große Begeisterung. Der Mensch wird  ein wahrer  Fan Christi,  lobt  ihn, ist für ihn entflammt.Immer fiel noch nicht die Entscheidung  Christus zu folgen. Die erste Bekehrung  ist die Bekehrung des Verstandes und Willens. Irgendwie erkannten wir  Gott: In der Natur, bei der Predigt, durch eine Begegnung. Wir wurden getroffen. Wir  hatten das  Gefühl, dass wir  nicht  so  leben dürfen,wie zuvor und wir  beginnen  ein neues  Leben  zu führen . Meister Eckhart  sagt.  Der  wirkliche Bekehrung beginnt dort, wenn wir überhaupt nichts wollen. In unserem Willen steckt viel Sturheit. Wir wollen erfolgreich sein, wir wollen  etwas  erreichen, wir  wollen auf unserem Weg die Sicherheit haben. Der Beginn des geistlichen Lebens  bedeutet, dass  der Mensch  daran arbeitet, alles zu beseitigen, was die  Entwicklung   der  Liebe  erschwert. Charakteristisch ist hier  der Wunsch nach der Weihung , der sie von Sündern  und von Gleichgültigen unterscheidet. Sie  sind bereits  auf dem Weg  zur Vollkommenheit , aber nur auf Anfang.. Sie führen schon  ein geistliches  Leben, aber  noch nicht  sehr intensiv und dieses Leben beeinflusst ihren praktischen Vorangehen nicht. Sie versuchen im Zustand der Gnade zu leben und sie entwickelten in dieser Richtung  gewisse Anstrengung, aber bremsen sie noch immer  die weltlichen Dingen,  wie Ruhm,Geschäftsinteressen.  Der Wille hat sich noch nicht an das Gefühl der Pflicht  und  Unterordnung dem Gott gewöhnt. Wenn wir Jesus folgen wollen, Wir müssen auf das Übel begehen verzichten und auch die Gleichgültigkeit gegenüber Gott.  Sowie auf Dingen  die von sich selbst  nicht  böse sind,  aber in der Praxis uns verhindern, völlig sich Gott zu ergeben. Dasselbe  muss  jede Braut, jeder Bräutigam vor der Hochzeit machen, zugunsten der gemeinsamen Liebe und Treu. /Drogen, Alkohol, Buhlerei/, aber auch gute Sachen, die ein Hindernis sein könnten. Er verlässt seine Familie, vielleicht seinen Job, einige Hobbys. Hier gelten die Grundsätze. Liebe ist mehr  als der Egoismus. Gott ist über alles.

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Hl. Franz Xaver Mt 8,5-11

Jesus der überrascht über Glauben des Hauptmann von Kafarnaum war, er sei mit euch.

Heute feiern wir heiligen  Franz Xaver. Sein Missionswerk half auch der Heimat, die Reformation  zu überwinden, schrieb der Theologe Theodor Schnitzler und nannte Franz Xaver im  gleichem Atemzug den  größten Missionar. In der Tat hat kaum ein anderer  Glaubensbote oder  Vertreter der katholischen Kirche das Missionswesen so nachhaltig  beeinflusst  wie dieser spanische Jesuit, der den Begriff  Mission   völlig neu  interpretierte,ihn   wieder  vollkommen   neu begründete.

Jesus, du bist   für uns  Mensch geworden. Herr, erbarme dich unser.

Du kommst  als Licht in unsere Dunkelheit. Christus erbarme dich unser.

Du bringst uns Heil  und Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.

Wer den  Lebensweg  dieses Mannes  nachvollziehen will , muss  zuerst  jene  Stätte besuchen wo  Francisco de Yasu y Xavier am 7. April 1506  zur Welt  kam:  die  trutzige  Felsenburg   in  Navarra im Nordosten  Spaniens. Die Ursprünge dieser  beeindruckendes  Festung  gehen  ins  11.Jh, zurück, jetzt im 21.Jk. gehört das  Castillo  in fast 500  Meter  Höhe zu den  vielbesuchten  Wallfahrtsorten  Spaniens. In dem  Palacio nuevo, der  um 1500 angebaut  wurde ,befindet sich das  Geburtszimmer des  heiligen Franz  Xaver. Von Schloß Javier aus führte der Weg des  jungen Franz-  er war gerade 19 Jahre alt- 1525 zum Studium  nach Paris an die dortige  berühmte  Universität. Hier lernte der  junge  Spanier  wenige  Jahre später  Ignatius  von  Lolyola  kennen. Es war  eine Begegnung,  die  das  Leben von  Franz entscheidend   beeinflussen sollte. Im Jahr 1534 legten Ignatius , Franz  Xaver und vier  weitere  Gefährten  in der Marienkapelle am Montmartre das  Gelübde ab, Gott künftig in  Armut und  Keuschheit  zu dienen und  als Missionare  zu wirken. Wieder  drei Jahre  später am  24.Juni 1537  empfingen  die sechs Männer in Venedig die Priesterweihe.  Franz Xaver folgte  Ignatius 1538 nach Rom  und  unterstützte  den  Gründer des  Jesuitenordens bei  der Abfassung  der  ersten  Ordenskonstitution , die  am 27. September 1540 von Papst III. die Bestätigung erhielt.  Danach trennten sich  die Wege von Franz und Ignatius. An seinem 35. Geburtstag  brach  dem  7. April  1541 nach Indien auf, wo er  nach dreizehnmonatiger,  äußerst beschwerlicher  Schiffsreise eintraf. In  Goa begann begann das  aufopferungsvolle Wirken  des  Missionars, das in dieser  Art   bis dahin  einmalig war.

In der  Kraft  des Heiligen gehen wir unseren Weg vor Gott. Zu  ihm beten wir, wie  uns Jesus  Christus zu beten gelehrt hat.

Um den Frieden im Großen, für die Völker der Welt und um den Frieden im Kleinen, in  unserer  näheren Umgebung und  um den  Frieden im  Inneren, in  unserer Seele lasst uns  miteinander rufen.

Jesus Christus ist derselbe gestern und  heute und in Ewigkeit. .

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Adventbesinnung 2018

Adventbesinnung 2018

Wir erleben Advent. Es ist eine außergewöhnliche Zeit. Es ist eine  einzigartige Gelegenheit, zu Gott näher zu kommen. Unser Gott sollte für uns nicht Gott, der für uns entfernt ist, sondern Gott, der bei uns ist, der in unserer Nähe ist. Der Advent gibt uns die Möglichkeit, unser Leben wieder zu beginnen. In dieser Adventzeit lädt Jesus  uns ein, in zwei Richtungen  zu schauen. Zurück in die Zeit  des Beginns unseres  Heils, als  der Sohn  Gottes selbst unter uns  kam und nach vorne, wenn Jesus in  seiner Herrlichkeit  zurückkehrt, damit er uns zu sich nimmt, damit wir  bei ihm wohnen können. Wenn wir zurückblicken, möchte Jesus  uns daran erinnern, dass er  bei jedem Schritt unseres  Lebens  mit uns war und ist. Es gibt  keine Zeit, in der wir  von Gott isoliert  wären.  Wie die feurige  und wolkige Säule  leitete beschütze  die alten Israeliten, sodass er ständig auf uns  aufpasste. Wenn wir  in die Zukunft blicken, sehen wir, dass  Gott will, dass wir  in sein Reich kommen. Jesus möchte, dass wir  wissen, dass  er  nicht  für die Menschen  gekommen ist, die seine  Zeitgenossen waren. Seine Wirkung endete nicht ,als er in den Himmel aufstieg. Er auch jetzt heilt, befreit  und bringt  Frieden. Er kam wegen jedem von uns. Er kam, um  seine  liebevolle  Kraft  in  unserem Leben zu praktizieren. Um uns  in das verheißene Königreich zu bringen. Jesus, freut sich wenn wir  in schwierigen  und und  unglücklichen Zeiten zu  ihm zu rufen. Der, der einmal im Körper  gekommen ist, ist bereit in jedem Moment kommen, um bei uns  zu sein kann und us  am Reichtum seiner Gnade und Macht zu beteiligen. Zum Schluss möchte ich ihnen wünschen, dass Gottes Wort in der Adventzeit begleite  ihnen und dann ein fröhliches  Überleben der Weihnachtsfeiern im Kreis ihrer  Familien.

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Adventkranzsegnung in der Schule 2018

Adventkranzsegnung in der Schule, 2018

 

  1. Instrumentalstück Anna Sophie (Kematen)

    Gallspach: Flöte Viktoria mit Melodie v. Wir sagen euch an

  2. Kreuzzeichen und Begrüßung – Priester

  3. Kurze Einführung Charlotte

    Dunkles Tuch ist ausgebreitet – Dunkelheit draußen (Tage immer kürzer), Dunkelheit innen (Menschen behandeln einander nicht gut, nehmen sich keine Zeit füreinander…) Früher Erfahrung der Dunkelheit durch Gefangenschaft, Fremdherrschaft. Jesaja ist ein Prophet, der den Menschen Hoffnung macht.

  4. Lesung   Nach Jesaja 60/61

ein Kind ruft:

· Komm, steh auf und lass alle
Dunkelheit hinter dir.
Den Gott kommt auf uns zu und
erstrahlt in Herrlichkeit
Darum mach dich auf, wenn es dunkel
ist und hol dir dein Licht
Lied: Zünd ein Licht an – 1. Str. (Osterkerze aufstellen und anzünden)

zweites Kind ruft:

Hol dir dein Licht von der Leuchtkraft
aller Sonnen,
entzünde dein Licht am Licht aller
Lichter, an Jesus
und trage dein Licht in die Welt.
Du fragst, wohin du gehen sollst?

Drittes Kind ruft:

Ich sage euch:
die ein zerbrochenes Herz haben,
denen verbindet die Wunden,
Kind entzündet ein Licht an der Osterkerze und stellt sich mitten unter andere Kinder

Lied: Kinder tragen Licht – 1. Str. Hoffnung

Ein viertes Kind ruft:

Den Traurigen bringt die Freude,

Lied

Kind entzündet ein Licht an der Osterkerze und stellt sich mitten unter andere Kinder

Lied: Kinder tragen Licht – 2. Str.  Freude

Ein fünftes Kind ruft:

die großes Leid erfahren, die tröstet
und nehmt sie in die Arme,

sagt ihnen ein gutes Wort.

Lied: Kinder tragen Licht – 3. Str. Frieden

Erstes Kind

So seid ihr ein Licht in der Welt und
leuchtet unter den Menschen. Ihr seid
Gottes Kinder. Über euch wacht
Gott und macht euren Weg hell.

 

  1. Priester: Bezug auf   Joh 8,12    Das Licht der Welt

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Dieses Licht soll uns im Advent begleiten. Immer wenn wir eine Kerze anzünden am Adventkranz, ist Jesus ist unserer Mitte und wir denken an ihn. Deshalb wollen wir nun die Adventkränze segnen:

Segnung der Kränze

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt:
V: Wir loben dich.    A: Wir preisen dich.

 

Du hast das Licht geschaffen,

dein Licht ist ein Zeichen für Christus.
V: Wir loben dich.    A: Wir preisen dich.

 

Er ist unser Heiland, sein Licht schenkt uns Heil.
V: Wir loben dich.    A: Wir preisen dich.

 

Er ist unser Erlöser, sein Licht schenkt uns Erlösung.
V: Wir loben dich.    A: Wir preisen dich.

Wir wollen Gott bitten um seinen Segen für diese Adventskränze.

 

Lasset uns beten.

Ewiger Gott, du lässt uns Menschen

in unserem Suchen nach Leben und Freude nicht allein.

Darum schauen wir am Beginn des Advents auf zu dir,

von dem wir alles erhoffen.

Wir bitten dich:

Segne + diese Kränze und auch diese Kerzen.

Sie sind ein Zeichen, dass du der Ewige bist,

dem auch diese kommende Zeit gehört;

ein Zeichen, dass du das Licht bist,

das alle Finsternis erhellen kann.

Hilf, dass wir mehr lieben und dich mit neuem Eifer suchen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

 

Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent  2x 1. Str.

 

Fürbitten:

Peter: Herr unser Gott: unsere Welt sehnt sich nach Licht und Wärme. Wir bitten dich nun im Vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus:

 

  1. Jesus Christus, bald ist Weihnachten!

    Durch deine Geburt sind Licht und Freude in unsere Welt gekommen.

    Ich öffne mein Herz für dein Licht und die Freude.

    Lass mich in diesem Advent Licht sein, damit es in meiner Familie und Umgebung wärmer und heller durch mich wir.

  2. Mach uns bereit, liebevoll mit unseren Freunden umzugehen.

  3. Schenk uns Mut und lass mich beim Versöhnen den ersten Schritt tun.

  4. Gib mir die Kraft, hilfsbereit und freundlich zu sein.

  5. Schenke uns immer wieder deine guten Gedanken, damit Freude spürbar wird.

  6. Öffne unsere Herzen für dich, damit wir anderen Licht und Frieden bringen können.

 

Peter: Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Amen

 

Charlotte: Hinweis auf Giraffen- und Wolfssprache – wir können füreinander im Advent Licht sein, wenn wir in dieser Sprache miteinander reden……

 

Segen: Priester

Gott sei uns freundlich, er möge uns segnen.

Das Licht seiner Liebe soll alle erreichen

die Eltern, die Lehrer, die Geschwister,

die Nachbarn und Freunde und alle Menschen um uns.

Es segne uns der Vater der Sohn uns der Heilige Geist, – Amen

 

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Samstag der 34.Woche Lk 21, 34-36

Jesus der spricht:Denn er wird unversehens hereinbrechen über alle, die auf Erden wohnen, er sei mit euch.

Heute Abend beginnen wir Advent. Diese Zeit sollte uns nicht nur daran erinnern, dass Jesus in Betlehem kam, sondern vor allem unsere Erwartung auf die zweite Ankunft Jesu. Auch heute fordert uns das Evangelium auf: So seid nun wac  allezeit und betet,dass ihr  stark werden möget zu entfliehen diesem allem,was geschehen soll und zu stehen vor des Menschen Sohn.  Lk 21,36

Herr, du hast Macht über all das, was  uns  knechtet und das Leben zu  Boden  drückt. Herr, erbarme dich unser.

Herr, du willst das Leben in uns kräftigen und stärken. Christus, erbarme  dich unser.

Wer dich  nachfolgt, der wird  Kraft und  Heil für  sein Leben finden. Herr, erbarme dich unser.

Erwarten die Begegnung mit dem Herrn, das ist nicht etwas erstarr, was würde uns fertig machen. Das bedeutet nicht  in der Angst  zu leben. Wer so lebt, dass er für die Begegnung mit Gott bereit ist, der lebt ein ruhiges, freudiges Leben. Denn er hat das, was ist für  ein  friedliches  Leben notwendig- reines Gewissen. Man der ein reines Gewissen hat und in Übereinstimmung und  in Freundschaft  mit Gott und den Mensche lebt. Wer keine Sünde begeht, wer Gott gibt, was Gott ist, und dem Menschen, was ihm gehört, und sich selbst, was  die  Gesundheit  von Körper  und Seele  erfordert, ist er bereit,  sich  mit Gott zu treffen. In seinem Herzen ist das Licht der Gottes Gnade. Unser Leben  ist voller  Begegnungen. Der Tod scheint uns   als das Zerreißen, aller Bindungen, Freundschaften, Bekanntschaften zu sein. Aber das Evangelium spricht anders. Der Tod ist  eine Begegnung   mit Jesus, mit einer Person, die wir noch  nicht  mit unseren  eigenen  Augen  gesehen haben, mit der wir  aber mit der  Hilfe unseres Glaubens  schon lange  Kontakt haben. So kann der Tod für einen Menschen, der nach dem Evangelium lebt bedeutet, die Begegnung mit Jesus, in  dem er die Fülle  von  Frieden  und Glück findet. Bei der Begegnung mit Jesus ist notwendig, dass wir in unserer Seele heiligmachende Gnade haben.

Jesus hat uns gelehrt um all das zu bitten, was  uns  zum Leben dient. Das Gebet Vaterunser  fasst  alles zusammen was wir zum Leben  brauchen. Beten wir mit den Worten Jesu.

Wo der Geist der Uneinigkeit und des  Hasses die Menschen entzweit, da  lasst uns  um den Geist Jesu  bitten, der  den Frieden will und  ihn zu schaffen  vermag. Bitten wir.

Selig die vor Gott arm sind, denn ihnen gehört  das Himmelreich

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Hl.Andreas Mt 4,18-22

Jesus, der zu Petrus und seinen Bruder Andreas sagte: Kommt folgt mir nach, er sei mit euch.

Mit dem Fest von Apostel Andreas beginn das neue Kirchenjahr. in den alten  Brevieren eröffnete  der Apostel  das Sanctorale das Jahr  der  Heiligen. Eine Stätte der Verehrung für Andreas befindet sich dort,  wo sie kaum jemand  vermutet. Gebeine  von Andreas  werden seit  1208  in dem ihm geweihten  Dom S.Andrea in Amalfi, südlich von Neapel, aufbewahrt.  Die  Reliquien ruhen  unter dem Altar in der Krypta  der arabisch- normannischen Basilika.

Jesus, du hast deine Apostel  zur Nachfolge  berufen.  Herr,erbarme dich unser.

Du hast  den Apostel  deinen Auftrag  und dein Wort  anvertraut. Christus, erbarme dich unser.

Du hast deinen Apostel  den heiligen Geist gesandt. Herr, erbarme dich unser.

Andreas stammte aus Betsaida in Galiäa und lebte mit seinem jüngeren Bruder Simon, in Kafarnaum am See  Genesareth. Die  beiden Brüder  verdienten  sich  ihren Lebenunterhalt  als Fischer. Später wurde Andreas ein Jünger  von Johannes  dem Täufer, dann  der erste mit Namen benannte  Apostel Jesu Christi, deshalb  wird Andreas auch der ,, Erstberufene gennant. Andreas  war  es auch der seinen Bruder Simon zu Jesus führte. Christus erteile  den Brüdern den Auftrag, das Evangelium  zu verkünden  und benutzte  dazu  folgende  Worte: Folgt mir nach , so will ich  euch  zu Menschenfischern machen. Wie Jesus  es ihm aufgetragen  hatte, machte sich  der Apostel Andreas auf die Missionsreise, die ihn in Gebiete  um das Schwarze  Meer und nach Griechenland  führte. Nach anderen  Überlieferungen  soll Andreas  im Kurdistan  und in Georgien gepredigt haben. Nach  glaubhaften Erzählungen ließ sich der Apostel schließlich in Patras in Griechenland  nieder und verkündete  dort unbehelligt das Evangelium. Um das Jahr  60- man schrieb die Regierungszeit von Nero- wurde  Andreas  vom Statthalter Ägeas verhaftet. Der Christenhasser  zwang  den Apostel, den Göttern zu dienen, was Andreas  jedoch standhaft verweigerte. Dieser  Widerstand  bedeutete  das  Todesurteil  für Andreas. Am 30.November  erlitt Andreas  den Kreuzestod. Seine Hinrichtung Erfolgte an einem schrägen Kreuz, das seither Andreaskreuz  genannt wird.

In Jesus Christus finden wir  den Vater. Wir  wollen zu ihm  geben und beten  wie er uns  gelehrt  hat.

Wer im Geiste Jesu lebt und  in dieser Welt seine  Wege  geht, der wird  für andere zum Friedenboten. Deshalb bitten wir  um seinen Frieden.

Wir wollen dem Herrn danken für  seine Huld, für  sein wunderbares  Tun an den Menschen, weil er die  hungernde Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.

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1. Adventsonntag C

1. Adventsonntag C 2018

Einführung

Mit dem heutigen ersten Adventsonntag beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Jesus spricht zu jemandem, der seine Worte hören will. Heute spricht Jesus auch über das Ende der Welt und zugleich berät er uns, was  wir machen sollen, damit er uns bei seiner zweiten Ankunft vorbereitet findet. Er gibt uns den guten Rat: Wacht und betet.

Predigt

Drei Tage vor dem Vulkanausbruch Nevado del Ruis in Südamerika machten die Medien die Menschen darauf aufmerksam, dass der Vulkan   beginnt, tätig  zu sein. Sie sollen deshalb  nicht in diesem gefährlichen Gebiet bleiben. Obwohl darauf mehrmals hingewiesen wurde, sah keiner die Notwendigkeit dieser Maßnahme.   Das  Ergebnis war, dass mehr als 11 Tausend Menschen ums Leben gekommen sind. Wenn die Einwohner der Stadt Amera vielleicht vorher ein Bild ihrer vernichteten Stadt durch den Vulkanausbruch gesehen hätten, wären sie weggegangen. Sicher sagten viele: Hier habe ich mein Haus, meine Wohnung, mein Auto, ich bin gut eingerichtet. Wie soll ich das alles wegbringen? Und vielleicht ist gar kein Vulkanausbruch. Schlussendlich aber verloren sie viel mehr als Häuser, Möbel, Autos, so viele  verloren ihr Leben.

Heute will uns Jesus über das Ende der Welt berichten. Vielleicht sind auch manche überzeugt davon, dass sie das überhaupt nicht berührt. Aber Jesus spricht auch vom persönlichen Ende jedes Menschen und ich denke, dass das jeden von uns berührt. Er macht uns aufmerksam auf so manches: Gebt acht, damit eure Herzen rein sind und nicht mit Sorgen belastet werden, meidet Völlerei und Trunksucht. Eure Herzen sollen frei für Gott und den Nächsten sein. Worin liegt da aber das Problem? Wir sollen für uns gut sorgen, das bedeutet auch Sorge tragen für ein gutes Ende unserer Lebenszeit. Das lässt sich nur verwirklichen mit Gottes- und Nächstenliebe. Wenn wir unser Leben danach ausrichten, dann kann uns der Tod nicht schaden. Wenn wir aber unser Leben mit Sünden, Egoismus usw. belasten, dann ist der Tod eine Katastrophe.

Jesus sagt zu uns: Erwartet meine Ankunft hoffnungsvoll! Unser Warten ist richtig, fröhlich und hoffnungsvoll, wenn wir beten. Das Gebet hilft, an Gott zu denken und unser Leben zu ändern. Wenn wir wenig oder gar nicht beten, dann sollten wir uns nicht wundern, dass unsere Seele in einem ständigen Todeskampf ist. Oft ist das irdische Ziel viel bedeutender als das Ziel, einmal in der ewigen Heimat zu leben und das Interesse am Heil unser Seele ist nicht interessant.

Die Menschen eilen und hetzen oft bis zur Erschöpfung.  Warum eigentlich? Sie können sich nicht ausruhen. Jesus sagt: Die beste Weise zu ruhen ist das Gebet. Aber die Arbeit ist doch wichtiger und notwendiger als das Gebet? – so könnte jemand einwenden. Ich denke, dass Arbeit und Gebet durchaus auch nebeneinander geschehen kann. Arbeit schließt nicht das Gebet aus, und das Gebet nicht die Arbeit. Gebet bedeutet auch nicht immer viele Worte sagen, man kann sich Gott zuwenden mit wenigen Worten aber mit vollem Herzen. Eine Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott ist wichtig, denn wir wissen nicht, wann diese Begegnung stattfindet.

Eine Begebenheit, die sich in der slowakischen Stadt Ruzomberok ereignete, möchte ich Ihnen erzählen:  Ein Auto kam auf dem  Glatteis ins  Schleudern und tötete zwei Frauen, die am Rande der Straße standen. Sie rechneten sicher nicht mit dem Tod. Wenn wir diesen Frauen vor einer Woche  gesagt hätten, dass sie in einer Woche tot sein werden, hätten sie uns das geglaubt?

Wir Menschen sind so: Ich fühle mich gut, ich bin doch ganz gesund! Sind wir uns dessen bewusst, dass sich unsere Erlösung nähert – dass wir einmal vor Gott stehen werden?   Rechnen wir  damit, dass wir einmal vor Gott stehen werden und uns für unsere ganzen Leben verantworten müssen? Vor Gott gibt es  keine Ausrede.

Jesus weiß um unsere Not und macht uns auch darauf aufmerksam.  Wie wenig hören wir aber  auf seine Worte! Wir gehen aus der Kirche heraus, und schon denken wir nicht mehr an das Evangelium. Die Worte von Jesus halten wir nicht für wichtig und verbindlich.  Ganz anders verhielten sich die Heiligen. Sie dankten Jesus für seine Worte und für seinen Tod am  Kreuz. Jesus  hat auch gesagt, dass  Erde und Himmel vergehen werden, aber seine Worte werden nicht vergehen.

Wie gründlich bereiten wir uns auf verschiedene irdische Prüfungen vor und doch handelt es sich da nur um vergängliche Sachen. Um so wichtiger ist es, dass man sich gut auf die ernsthaften und wichtigsten Prüfungen vorbereitet, die für uns entscheidend für die  Ewigkeit sind. Nehmen wir nicht die Worte von Jesus auf die leichte Schulter, denn eine Nachprüfung  ist nicht möglich!

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Donnerstag der 34.Woche Lk 21, 20-28

Jesus der, das Gericht über Jerusalem vorausgesagt, er sei mit euch.

Jesus kennt genau unsere Zukunft. Er ist Gott und für Gott gibt es keine Vergangenheit, keine Zukunft nur Gegenwart. Jesus will uns durch seine Vorhersagen nicht erschrecken. Er teilt uns mit, dass seine Ankunft, etwas dramatisches begleiten wird. Der Evangelist Lukas beschrieb das so: Es werden Zeichen sichtbaren werden an Sonne, Mond uns Sternen und auf  der Erde. Lk 21,25

Jesus, du hast uns vorhergesagt, was mit der Menschheit passieren wird. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du bist  mitten unter uns und viele kennen dich nicht. Christus,erbarme dich unser.

Du wirst wiederkommen, damit alles erfüllt wird. Herr,erbarme dich.

Was will uns das heutige Evangelium sagen? Es gibt die Exegeten, die im heutigen Evangelium das Ende der Welt sehen, die anderen erklären diese Worte so, dass wir immer vorbereiten sein sollen. Wir werden uns dessen bewusst, dass Jesus einmal  tatsächlich kommen wird und die zeit , die wir erleben uns darauf vorbereiten soll. Was passiert wenn diese Zeit  kommt? Die Frage ist, ob wir uns nach der Ankunft Jesu sehnen. Die Ankunft Jesu wird  das Ende dieser Welt bedeuten. Viele Menschen glauben daran nicht. Sie denken dass unsere Erde auf ewig dauern wird. Vorhersagen verschiedener Naturkatastrophen, Kriegen, verschiedenen Zeichen, sollen uns aufmerksam machen, dass hier auf der Erde nicht unser dauerhaftes  Daheim ist. Es hängt von uns ab,  ob das Treffen  mit dem Herrn Jesus für  uns freudig sein wird. Jesus gibt uns Ratschlag. Gebt euch acht, dass eure Herzen mit Völlerei, Betrunkenheit und  Sorgen  um das Leben nicht belastet werden. Für die meisten von uns bezieht sich dieser Rat nicht. Keiner  von uns will ein Alkoholiker sein, aber viele Menschen sind mit den Sorgen um das Leben belasten. Diese Menschen sagen, dass sie doch um ihre Zukunft sorgen müssen. Teilweise ist das die Wahrheit. Ja, wir müssen uns um unsere irdische Zukunft kümmern, aber so, dass wir nicht vergessen sich um unsere ewige Zukunft zu kümmern.

Da Gott uns  sein Licht  geschenkt und  uns zu seinen Kindern  gemacht hat, dürfen wir  zu ihm  unserem Vater beten.

Der  Herr erleuchte  die Augen  unseres  Herzens und schenke  uns seine  Frieden, um den wir bitten.

Selig, die den Herrn aufgenommen haben und seine Herrlichkeit  schauen dürfen.

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Mittwoch der 34. Woche Lk 21,12-19

Jesus, der sagte, dass die Christen das Zeugnis von ihm ablegen werden, sei mit euch.

Da uns wenige Tage vom Ende des  liturgischen Jahres trennen, erinnert    uns der  Text  des Evangeliums  an die  letzten Zeiten  der Welt. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass wir  nicht vergessen, wo unser Zuhause ist. Sind wir aber überzeugt,  dass wir zum Ende durchhalten?

Herr Jesus  du rufst  uns in deine Nachfolge, Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns in Schuld  und Sünde deine  erbarmende Liebe.  Christus, erbarme dich unser.

Du kommst wieder am Ende der  Welt, Herr, erbarme dich unser.

Wir Christen müssen nicht  den Tag  der Ankunft des Herrn kennen. Wichtig ist, dass unsere Herzen nicht  mit Sünden  und Sorgen  über  das Leben belastet sind. Dass unsere  Herzen bei Herr sind. Die Wachheit  bedeutet  in Übereinstimmung  mit Ordnung Gottes zu  leben, überall mit  Gott zu leben. Christ zu sein bei allen Gelegenheiten. Und darin hilft uns das Gebet. In Getsemani forderte Jesus die Apostel auf: Wacht und betet. Mt  26,41.  Jesus betete und die Apostel schliefen. Und das Ergebnis? Jesus war bei der  Gefangenschaft ausgeglichen und  voll von Gottes Kraft. Und die Apostel flohen auseinander. Petrus dreimal verleugnete Jesus. Hier sehen wir große Kraft  und der Bedarf des Gebetes. Wir  werden  bald die Adventszeit  beginnen, wenn wir auf unser Leben, auf die Welt als ob mit Abstand. Die Frucht  der Wachheit und  des Gebetes ist Frieden und Freude. Keine  Herzinfarkten, sondern Gottes Ruhe. Wer von euch  danach nicht sehnt? Deshalb nutzen wir     die Adventszeit. Finden wir mehr Zeit für Gebet. Wahre Gläubige sehnen sich  nach  der Ankunft  des Herrn. Darum die ersten Christen riefen  Maranatha – Komm Herr. Diejenige, die ihr Leben mit  Gott leben, werden  beim Herr  die Zuflucht finden, so als  die Gerechten  in der Zeit   Noah  die Rettung  vor der  Flut im Schiff fanden. Laufen wir  ins Gottes Reich  mit Freude und Ausdauer. Lassen wir uns nicht zuwider werden durch unsere  Fallen. Der, der uns beriefen hat, wird uns auch bestärken, damit wir das Ziel unseres Lebens erreichen.

Gott hat uns   seinen Geist geschenkt. Aus diesem Geist können wir ihn  bekennen  und zu ihm beten, wie es uns  Jesus gelehrt hat.

Gott streckt uns  seine Hand  entgegen   und lädt  uns   zum  Frieden   und  zur Gemeinschaft   mit ihm  ein.  Er will  auch uns    im  Frieden     miteinander   verbinden.Deshalb bitten wir.

Lass dem Angesicht  leuchten  über deinen  Knecht, hilft mir  in deiner  Güte. Herr  lass  mich  nicht scheitern , denn ich rufe zu dir.

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Dienstag der 34.Woche Lk 21,5-11

Jesus, der sagte : Gebt Acht, dass man euch  nicht  irreführt, er sei mit euch. Wenige von uns  mögen Hasard.

Wir bevorzugen Stabilität und Sicherheit.Wie ist das im geistliche Leben? Wir akzeptieren oft Gedanken  und Meinungen  die gegen  den christlichen Glauben sind. Wir kommen auf einen Weg von Jesus. Deshalb ruft Jesus uns zur  Aufmerksamkeit auf, weil die falschen Propheten kommen.

Jesus, du machst  uns zu neuen Menschen nach Gottes Bild. Herr, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  in die Gemeinschaft mit  Christus , erbarme dich unser.

Du warnst uns vor den falschen Propheten. Herr, erbarme dich unser.

Wir sollen acht geben vor den falschen Propheten. Gut, aber wie sollen wir erkennen, dass es  sich um die falschen Propheten handeln? Die Geschichte lehrt uns, dass im Christentum  von Anfang an verschiedene Meinungen waren. Die Apostel mussten eingreifen und verschiedene Verirrungen  richten. Warum  waren diese Irrlehren und warum  sind sie auch heute. Als der heilige Paulus ein Problem zwischen den Christen löste sagte: Denn es muss Parteiungen  geben  unter euch, nur so  wird sichtbar  wer unter euch  treu und zuverlässig   ist. 1 Kor 11,19. Man neigt oft dazu, an  allem zu zweifeln. Sogar  am göttlichen Wort, öfters aber stellen wir uns gegen der Äußerungen der kirchlichen Autorität. Beeinflussen uns verschiedene scheinbar unschuldige Ansichten, oft mit Freiheit  um sich werfen. Darum ist richtig uns die Frage zu stellen, ob wir alles empfangen, was die Kirche uns  vorgelegt? Die Erklärungen, die Kirche gibt heraus, dienen nicht dazu dass wir ,, bremsen“ versklaven werden.Im Gegenteil, die Kirche schafft eine gesunde Milieu für die volle Entwicklung des christlichen Lebens.Wie man weiß, was gut und was schlecht ist? In erster Linie, eine richtige Beziehung zu Gott zu haben, Lieben und beten für  die Gaben des Erkenntnis. Alles, was die Liebe zu Gott und den Nächsten stört, kann nicht  von Gott sein. Manchmal die Haltung des Kindes einnehmen müssen,zu dem der Vater oder die Mutter sagt: Das mache das nicht, das berühre nicht.  Die Eltern wollen nicht, dass dem Kind etwas passiert.  Ähnlich macht das die Kirche unsere Mutter, die um unser Heil sorgt.

Damit wir wie Jesus Christus  aller Bosheit  widerstehen können, lass  uns  voll Vertrauen  zu Vater  beten.

Da die Tagen  der Versöhnung  begonnen haben, dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig  die als Kinder Gottes  zu Erben ewiger  Freude berufen sind  und Gott schauen werden.

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Hl.Konrad und hl. Gebhard Lk 10. 1-9

Jesus, der  zweiundsiebzig Jünger  in alle Städte aussandte, in die  er selbst  gehen wollte, sei mit euch.

Fußballexperten  wissen, was es bedeutet, wenn von einem Mannschaft sagen wir, dass sie in der Höhle des Löwen  spielen wird.  Damit denkt sich an ein aus verkautes Stadion, an eine laute Atmosphäre, oder die Stärke einer heimischen Mannschaft so groß ist, dass nur  kleine Hoffnung  auf Erfolg ist.Jesus sagte: Ich sende euch wie Schafe mitten  unter  die Wölfe. Jesus wollte damit andeuten,  dass seine Jünger nicht  leicht sein würden.

Jesus, du hast deine Jünger ausgesandt die frohe Botschaft zu verkündigen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Schülern gelehrt, auf Gott sich zu verlassen. Christus, erbarme dich unser.

Du bringst uns  Heil und Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag  der Heiligen Konrad. Konrad entstammte aus dem Geschlecht der Welfen und wurde  um das  Jahr 900 in  Altdorf bei Konstanz geboren. Er erhielt  eine  hervorragende Ausbildung  an der  Domschule von Konstanz und war  nach  dem Studium  als  Dompropst tätig. Im Dezember  934  wurde  der junge  Konrad  im Beisein seines  Freundes  des Augsburger  Bischofs Ulrich zum  Bischof von Konstanz gewählt. Der  tiefreligiöse   Konrad  unternahm während  seiner  Regierungszeit drei Wallfahrten  ins Heilige Land. Den  größten  Teil seines  Erbes  sowie  seines Einkommens  stiftete der  Bischof für  die Errichtung  von Kirchen und  Hospitzen sowie  die  Ausstattung von Klöstern. Konrad von Konstanz starb nach über 40 jähriger Amtszeit als Bischof   am 26. November 975. Er hatte die Entwicklung  der Diözese   und der Stadt Konstanz entscheidend   mitgeprägt. Beigesetzt  wurde Konrad   zuerst  in der Konstanzer Mauritiuskirche, die er selbst   gestiftet hatte.Einer seiner Nachfolger   überführte  die  Gebeine   rund   100  Jahre  später  in das Konstanzer Münster. Konstanz ist immer in bischöflichen Gewändern  dargestellt. Meist hält er einen Kelch  mit Spine  in der Hand  dies geht  auf die Legende zurück, dass er einmal   in den  Kelch gefallene giftige   Spinne mitschluckte, ohne Schade zu erleiden.

Wie Christus, so leben wir jetzt schon  in  einer  neuen  Wirklichkeit.   Deshalb  dürfen  wir  zum Vater  beten.

Damit sich  an unseren Glauben der Glaube  anderer  entzünden kann, bitten wir  den Herrn  um  seinen Frieden.

Selig, wer mit  Christus für die Sünde  gestorben ist und  aufersteht zum  Leben  in Gott.

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Das Wesen des geistlichen Lebens

Das Wesen  geistliches Lebens  ist die Beziehung der Einheit und Liebe mit Gott  und den anderen Menschen. Darum die Bibel spricht von Christus  wie von  Bräutigam. Können   die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei  ihnen ist, können sie nicht fasten. Mr 2,18.  Weil die  Beziehung ein  Christ zu Christus  ist sehr  ähnlich  der Beziehung  in der Ehe. Diese  Analogie  mit der Ehe hilft  uns  besser begreifen  die Dynamik  des geistlichen Entwicklung.

Am Anfang ahnen die zukünftige Eheleute nicht, dass der andere existiert.  Oder sie  kennen sich  aus der Schule, oder sie  kennen sich   vom Sehen.  Aber  fällt es   ihnen  überhaupt  nicht ein  dass gerade  er/sie/ der, die echte ist.Dann kommt  der Augenblick  beide fallen sie sich in das Auge /sie verlieben sich/. Sie  beginnen gemeinsam gehen, das bedeutet  gegenseitig sich erkennen, zwischen einander die Beziehung  zu bauen, die Einheit zu bilden.  Bisher sie lebten  lebten sie für sich selbst, für ihre Hobbys, aber jetzt kommt  ins Zentrum   immer mehr der, die andere. Seine/ihre/ Wünsche, Einstellungen, Meinungen, Interesse. Nach einer Zeit ist ihnen klar. Entweder sie   heiraten,  oder sie  gehen einander. Die Trauung  ist eine riesige Änderung.  Bisher  sie gingen zusammen, jetzt sie leben zusammen. Bis jetzt  ihre Leben   überschnitten sich,  jetzt flossen sich zusammen.  Das gemeinsame Leben   prüft alles mit dem Feuer. Alles was nicht  Gold ist, spült  sich an. Das Ergebnis ist  die Ehekrise. Fallen  scharfe Worte, Streiten, fliegen die Teller. Wenn  sie sich nicht scheiden lassen und  sie gehen durch Reinigungsfeuer der Krise  durch  dann haben sie die Möglichkeit   in die wirkliche  Ehe liebe einzutreten .

Den ähnlichen Etappen  verläuft  auch  unsere  Beziehung mit Gott. Entweder kennen wir Gott überhaupt nicht und er ist uns völlig gleichgültig. Oder er  interessiert uns nicht. Uns interessiert seine Hilfe, alles  was er uns schenken kann, interessiert  uns , dass uns gut geht. Aber uns interessiert Gott wie solcher nicht. Wir fragen nicht, ob wir ihm gefallen, wir fragen nicht, ob er von uns etwa wünscht, nach dem er sehnt sich. Wir verhalten uns zu ihm wie zum Verkäufer im Geschäft. Viele Menschen erleben in dieser Etappe ihr ganzes Christentum. Diese Menschen sagen. Doch, mir Gott hilft. Ich bitte ihn, mir in allen zu helfen. Hier ist Hier ist die Bemühung  Gott auszunutzen, anstatt ihm zu lieben , ihn  zu lieben.

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Hl. Andreas Dung-Lac und Gefährten Lk 20,27-40

Jesus, der sagte :  Gott aber ist  nicht  der Toten sondern  der Lebendigen Gott, er sei mit euch.

Die Evangelisierung  in Vietnam begann an Anfang 16 Jahrhunderts. Die ersten apostolischen Vikariats wurden 1659  gegründet  und verzeichneten bemerkenswerte Entwicklung.Heute gibt es  in Vietnam 25 Diözesen.  10 im Norden, 6 im Zentralteil  und  9 im Süden. Die Katholiken sind  etwa 6 Millionen. Die kirchliche Hierarchie wurde  am 24.november 1960  durch Papst Johannes XXIII gegründet. Das Verdienst dafür  hat das Blut  der  Märtyrer, die  seit  ersten Jahren  des Christentums in Vietnam  ihr Leben für den Glauben geopfert haben.

Jesus, du hast den Märtyrern Mut gegeben, ihre Glauben tapfer bekennen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast uns gelehrt, dass wir nach dem Tod wie die Engel im Himmel werden. Christus erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns  bis  ans  Ende  der Welt. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium stellten die Sadduzäer die Frage, die der Auferstehung  berührt. Wie es bekannt ist, die Sadduzäer waren eine Gruppe, die an die Auferstehung nicht glaubte, sie glaubten an das Leben nach dem Tod nicht, und auch an die Unsterblichkeit der Seele nicht. Die Sadduzäer wollten durch die ausgedachte Geschichte  das Leben nach dem Tod  in Frage stellen. Sie beziehen sich auf das Gesetz von Mose wo steht. Wenn ein Bruder, der eine Frau hatte, und starb kinderlos, sein Bruder soll diese Frau heiraten und seinem Bruder zeugen den Nachkommen. Die Sadduzäer wollten mit dieser Geschichte sagen, dass die Auferstehung nicht kann sein, weil dann komische  Situationen  auftreten würden. Die Frage, die die Sadduzäer gestellt haben, scheint lächerlich zu sein, aber sie ist in Wirklichkeit nicht  lächerlich. Auch heute viele Menschen glauben an das Leben nach dem Tod  nicht. Sie machen es lächerlich und sie es  erklären falsch. Es gibt auch die Menschen, die an das Leben nach dem Tod glauben, aber sie vorstellen sie dieses ewigen Leben als das vollkommene irdische Leben, wo der Menschen die materielle Freude erleben wird. Einmal habe ich ein Buch gelesen wo der Author schreibt, dass er im Himmel gesehen hat, wie dort die Menschen Ski fahren. Und er schreibt. Das war fantastischer Skilauf. Selbstverständlich das sind unsere irdische Vorstellungen, die oft von der Wirklichkeit entfernt sind. Jesus sagt uns. Sie werden nicht sterben können weil  sie den  Engeln gleich  und durch  die Auferstehung  zu Söhnen Gottes  geworden sind. Jesus wollte dadurch sagen, dass dieses ewige Leben, ganz anders ist, als unser irdisches Leben.

Gott ist gnädig  und barmherzig, reich an  Huld  und Treu. Zu ihm  beten wir  voll Vertrauen, wie  unser Herr  Jesus Christus uns zu beten gelehrt  hat.

Christus ist unsere  Hoffnung und Friede. Zu ihm beten  wir.

Selig, denen  das  ewige   Leben  verheißen  ist.

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Hl.Klemes I Lk 9,57-62

Jesus, der im heutigen Evangelium  zu einem sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.

Dir Kirche S. Clemente in Rom  gelegen  an der Straße, die  vom  Kolosseum zum Lateranpalast führt, gehört  kunsthistorisch zu den  wichtigsten Kirchenbauten überhaupt, da sie am besten von allen Charakter einer frühchristlichen  Basilika bewahrt   hat. Der  von außen fast unscheinbar wirkende Bau erhebt sich  über einem der der  ältesten christlichen Versammlungsorte  Roms, dem  Elternhaus von  Clemens, der  von 90 bis 101 als  dritter Nachfolger von Petrus innehatte.

Jesus Christus, du bist  das Ziel  unseres Suchens  und Fragens. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  der Weg, wenn wir fragen  nach  dem Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  die Kraft, die uns nie verlässt. Herr,  erbarme dich unser.

Clemens Romanus  kam  gegen Mitte des 1Jh. in Rom  zur Welt und wurde  im heidnischen  Glauben erzogen. Eines Tagen hörte Clemens eine Predigt des Apostels Barnabas und  hatte gefunden, wonach er  immer schon gesucht hatte. Er ließ  sich  von Barnabas taufen  und zu Petrus führen. Dieser  lernte den jungen Clemens in der  Folgezeit schätzen und ernannte ihn selbst noch zu seinem Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Doch nach dem Tod  von  Petrus im  Jahr  64 weigerte  sich Clemens die  Nachfolge  des  großen Apostelfürsten  anzutreten. So wurden  erst noch  Linius und  Anakletus  zu Bischöfen  von Rom  gewählt.bis sich Clemens  um 90  dem Druck von Klerus und Volk beugte und das Amt, wie von Petrus  gewünscht, antrat. Die Legende erzählt, dass Clemens I. Ende des Jh aus Rom  vertrieben wurde und  auf  Anordung des kaiser- möglicherweise Trajan in den berüchtigten Marmorsteinbrüchen  von Chersons  auf  der Krim  arbeiten musste. In den Steinbrüchen herrschte akuter Wassermangel, die Zwangsarbeiter drohten teilweise  zu verdursten.Als Clemens  einmal sah, wie ein Lamm mit dem Huf  scharrte, grub er  den Händen  nach, und so  die Legende- plötzlich  sprudelte eine  Quelle aus dem Boden. Der wutentbrannte Kaiser  ließ Clemens  daraufhin  mit einem  Anker  um den Hals  ins Meer  stürzen.

Gott will alle Mensche retten. Im Glauben daran beten wir, wie  uns  Jesus Christus zu beten gelehrt  hat.

Jesus Christus, hat uns von  aller Schuld erlöst. So können wir seinen Frieden genießen. Bitten wir.

Sagt  den Verzagten, Habt Mut, fürchtet euch  nicht. Seht, hier  ist euer Gott.

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Christkönigssonntag B Joh 18,33-37

Christkönigssonntag 2018 – König und Königtum für alle

Einführung

Den letzten Sonntag des Kirchenjahres nennen wir Christkönigssonntag.  Zu der Zeit  als Nationen an die Spitze ihrer Regierungen  Präsidenten und Ministerpräsidenten wählten,  gehörten die Titel König, Kaiser und Zar der Vergangenheit an. Papst Pius XI führte durch die Enzyklika Quas Primas am 11. Dezember 1025 für die gesamte Kirche das Fest von Christus dem König ein.

Predigt

Im Laufe der Geschichte starben viele Menschen für  diesen König. Einer von denen,  die starben, rief laut aus:  Es lebe  Christus, der König! Er war auch der erste Märtyrer der Zigeuner, der Spanier Ceferino Giménez Malla. Er wurde Anfang August  1936  auf dem  Friedhof  in Barbastro während  des Bürgerkriegs in Spanien erschossen. Er wurde am 4. Mai 1997 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

Jesus ist ein König ohne Krone auf dem Haupt, ohne königliche Insignien, ohne  persönliche Garde  und Armee. In seinem Reich  spielt das Geld keine Rolle – und  doch geht in seinem Reich die Sonne nicht unter.  Dieser König lässt sich  von seinen Brüder so nennen und auch er redet seine treuen Brüder und Schwestern so an. In seinem Reich spricht man in allen Sprachen. Er ist der Einzige, der ewig  ist – und er wird nie der Geschichte angehören. Alle irdischen Titel  werden einmal  verschwinden. In seinem Reich sind alle gleich. Nur er kann  von  selbst  sagen, dass er der Erste und Letzte ist. Seine Worte sind Wahrheit. ER ist der Weg, die Wahrheit  und  das Leben. Jesus rief bei seinen Zeitgenossen  viele Fragen hervor. Jesus ist der, von dem Simeon schon bei der Darstellung im Tempel  sagte: Dieser ist dazu bestimmt,dass in Israel viele  durch  ihn  zu Fall kommen und  er  wird  ein Zeichen  sein.

Wir müssen wissen, dass es Wahrheiten gibt, die wir erlernen können.  Die Menschen müssen sie beherrschen, wenn sie im Leben gut bestehen wollen. Es gibt auch unfruchtbare Wahrheiten,  und es gibt auch Wahrheiten, die  die Welt  bewegen und sie verändern wollen. Über alle  diese Wahrheiten gibt es  eine Wahrheit, die  mehr ist als  die  Summe  aller Wahrheiten. Diese einzige Wahrheit  hat  keine Mehrzahl. Wir  können sie nicht besitzen oder beherrschen, wir können an ihr teilnehmen, wenn wir sie empfangen. Diese Wahrheit befreit uns. Das ist die Wahrheit Gottes. Diese Wahrheit ist sichtbar erschienen. Das  Wort wurde Fleisch und hat unter uns gewohnt. Eines ist sicher, dass Jesus  keinem weltlichen König ähnlich ist.  Alle Könige sind gestorben und es blieb von ihnen nur Staub und Asche übrig. Jesus, der  König ist auch gestorben, aber am dritten Tag ist er auferstanden und wird auf ewig leben – und sein Reich wird auf ewig dauern.

Alexander der Große  weinte, weil er den Mond und die Sterne nicht erobern konnte, und die  Erde war für ihn zu wenig. Jesus Macht greift über die Sterne hinaus. Es waren Könige, die sich als die Heiligen Könige bezeichneten – aber keiner war Christus ähnlich.  Jesus liebt auch jeden Menschen ohne Unterschied. Dem römischen Kaiser Titus  gab man den Titel „die Zierde der Menschheit“. Man sagte stets am Ende des Abends, dass er für seine Untertanen nicht Gutes getan hat und sich immer nur beklagte mit den Worten  ,, Amici diem perdidi“ , das heißt:  Freunde, ich vergeudete den Tag. Es gibt nur einen König, der die Zierde der Menschheit ist und das ist Jesus Christus.  Er ist der König der Ruhe, der Barmherzigkeit, der Wahrheit und der  Liebe. Jesus ist der König eines  ungewöhnlichen Reiches. Der Größte in seinem Reich ist der, der  die größte Liebe zu Gott hat  und die kleinste Liebe zu sich selbst und der, welcher der Demütigste und Opferwilligste  ist.  Wer Gott  dient und dafür sorgt, dass sich sein Reich ausbreite, wer barmherzig und gerecht ist, der ist für ihm im Himmel groß.

 Die Dornenkrone von Christus bedeutet mehr als alle goldenen Krone. Diese Krone wurde das Zeichen der Liebe. Sie legten sie auf das Haupt Jesu, um ihn auszulachen. Jesu lädt uns ein,  in seinem Reich zu leben. Wenn wir aber in seinem Reich wirklich leben wollen, müssen wir nach seiner Lehre leben. Vergessen wir nicht, Christus ist auch ein gerechter Richter!

Ein Offizier des Kaisers Napoleon verwickelte sich in eine  Verschwörung gegen den Herrscher. Die Verschwörung wurde entdeckt und der Offizier wurde zum Tod verurteilt. Eines Tages wurde ihm das Schwert zurückgeben, und er wurde Kaiser Napoleon vorgeführt. Napoleon sagte zu ihm: Kehr zurück  zu deinem Regiment. Du hast genug Zeit, um nachzudenken, ob du den Tod durch Erschießung willst  oder die Beförderung zum Oberst. Bei einem nächsten Kampf wurde der Offizier in den Range eines Oberst erhoben. Der  Kaiser hatte ihn verziehen und er nannte ihn auch persönlich Oberst. Seitdem war er einer der treuesten Offiziere des Kaisers.

Wir zweifeln nicht daran, dass Christus, der König der edelste, barmherzigste König  ist – und unvergleichbar mit Napoleon. Wenn wir das Vaterunser-Gebet beten, sprechen wir die Bitte aus, am Reich Gottes teilhaben zu dürfen. Seien wir Christus, dem König treu. Diese Treue lohnt sich. Im Reich Gottes zu leben, das ist das Ziel unseres Lebens. Auch wenn die Welt heute gegenüber Christus, dem König gleichgültig ist, wir bleiben ihm treu. Dazu fordert uns das heutige Fest auf!

 

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