Hl. Matthäus, Evangelist

Jesus Christus, der den Zöllner Levi zum Apostel berufen hat, sei mit euch.

Die Berufung Zöllners Levi ist der Beweis dessen, dass Jesus,  zu den Apostel nicht nur keine vollkommene Männer berufen hat, sondern  sogar die Süder. Die Juden hielten die Zöllner für die offenen Sünder. Und doch hatte Jesus keine Angst auch solche Menschen berufen zu den Apostel. Das Beispiel des heiligen Apostel Matthäus zeigt uns, wie kann sich der Mensch ändern, heilig zu werden, wenn er  mit Gottes Gnade zusammenarbeitet.

Jesus, du weißt am besten was wir Menschen brauchen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist gekommen uns das  Geheimnis  der göttlichen Liebe zu offenbaren. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst als Ebenbild des Vaters zum Zeugnis seiner  Barmherzigkeit. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Matthäus ist einer von zwölf Apostel. Sein ursprünglicher Name war Levi. Er war der Mauntner, also der Zöllner. Diese Gruppe der Menschen  wurde für die offene Sünder gehalten und die Juden verachtete sie. Neben der   Zollerhebung  verdienten sie noch hinzu durch das Bestohlen der Menschen./höhere Mautgebühr/. Levi hatte sein Mauthaus  in Kapharnau , wo Jesus oft auftrat. Es ist also möglich, dass er viele Jesu Rede hörte. Bei einer Gelegenheit, das war gleich damals ,als Jesus den Kranken heilte, den vor Jesus durch das Dach heruntergelassen hatten. Jesus sah Levi auf dem  Mauthaus sitzen und forderte ihn auf: folge mir nach. Levi folgte ihm gleich. Als dann die Pharisäer kritisierten Jesus, dass er zusammen mit den Sündern isst, antwortete ihnen Jesus, dass der Arzt, nicht die Gesundene brauchen, sondern die Kranken. Ich bin gekommen nicht die Gerechten rufen, sondern die Sünder. Und so blieb Levi mit Jesus und ihn nie verlassen hat. Er wurde Apostel Matthäus und schrieb das erste Evangelium. Daraus  geht es hervor, dass er den Sinn für die höhere Dinge hatte und war nicht  ganz im Geld, oder in Materie gesenkt.

Da  wir Brüder und Schwestern Jesu Christi geworden sind,dürfen wir  es wagen zum Vater zu beten.

Wer Gottes Botschaft aufnehmen und leben will, muss den Frieden suchen. Um Frieden wollen wir bitten.

Selig  die Gottes  Wort hören und es befolgen, dadurch  werden sie  zur Herrlichkeit des Vaters gelangen.

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25. Sonntag B Mk 9,30-37

25. Sonntag B 2018

Einführung

Bekannt sind die Worte von König Friedrich der Große. Wer leitet und verwaltet, möge es so tun, als ob er der erste wäre, der dienen soll. Diejenigen, die lenken und verwalten erinnert. Sei der letzte, gibt den Vorzug allen. Damit  machst du  von niemandem Feinde. Der Weise wird  verstehen und gerecht antworten und dumm , wenn er nicht begreift, aus deiner Weisheit wird nicht verknappt. Jesus sagt:Wer der erste sein will soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Mk 9,35.

Predigt

Viele Jesu Worte von Anfang an, riefen den Widerwillen hervor. Jesus fußte nicht auf der Bewunderung. Zu seinen Apostel sagt er: Der Menschensohn wird den Menschensohn ausgeliefert und sie  werden ihn töten, doch drei Tage nach  seinem Tod wird    er auferstehen. Mk 9,31. Damit will Jesus nicht sagen, dass er  ein Liebhaber des Leidens ist. Im Gegenteil. Er will sagen; Habt keine Angst. Kein  Böses uns  Leid  ist nicht stärker   als Gottes Liebe  zu den Menschen. Jesus ist ein Beispiel mit seinem Leidem und Tod für  die Liebe  zu den Menschen. Jesus kümmerte sich um die Apostel seine Botschaft  richtig   zu verstehen. Sie haben unterwegs miteinander  darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Die Rede Jesu  noch nicht  verstanden. Wie  die Mutter  der Söhne  von Zebedäus  Jakob und Johannes. wenn sie Jesus bat, dass ihre Söhne einmal auf seiner linke und rechte Seite sitzen. Jesus  am Beispiel   eines Kindes, das  klein ist und ihm  Erwachsene dienen, zeigt die Praxis wie sollen die Apostel handeln und einmal alle die an Christus glauben. Wer der erste sein will,soll der Letzte  von  alle    und der  Diener aller sein. Mk 9,35.  Jesus entfernt  den Ehrgeiz nicht aus dem Leben der Apostel,  sondern  er richtet  ihn in  die richtige  Richtung.  Der Ehrgeiz über  andere zu herrschen und andere für  sich  zu nutzen, ersetzte er  dem Ehrgeiz  den anderen zu dienen. Glücklicher ist es, zu geben, wie  man erhalten. Jesus Worte verlieren  nichts  an der Bedeutung  und Stärke. Sie gelten auch  auch heute  noch.  Der erste zu sein  erfüllte    und immer wird erfüllen den Menschen. Die Olympischen Spiele, Prüfungen, Wettbewerbe   sind mit dem Ziel  bezeichnet  der erste zu sein.    Es ist nichts böses, wenn  es   den  Umständen  angemessen  ist. Leider, das Streben der erste zu sein vernichtet die Freundschaften, die Beziehungen zu den anderen.  Aus der Geschichte wissen wir , wie der  Wunsch  der größte  zu sein, oder der erste zu sein  brachte die Menschheit  zu den Konzentrationslager. Es ist genug erwähnen   Hitler, Stalin. Dann kommt es vor, dass ein  Mensch vor nichts bleinbt stehen, nichts ihm   heilig   ist. Wir haben viele  ermutigende Beispiele. Die Geschichte von Sparta  erzählte  von  Peadaretos. In Sparta fanden die Wahl in die Stadtverwaltung statt. Peadaretos   war  einer der 300  Kandidaten  des Stadtrates. Als das Ergebnis  der Wahl verkündeten, war sein  Name  nicht  zwischen  den gewählten. Der Freund sagte zu  ihm.  Schade, dass dich   nicht erwählt haben. Die Menschen doch sollten wissen, wie  kluger Verwalter  sein konntest. Darauf sollte Peadaretos  sagen. Ich bin gern dass in Sparta 300 Männer     besser von mir ist. Heute  ist  dieser Mann eine Legende, über ihn  keine  Eifersucht  gewonnen, er wusste den Platz den anderen zu geben. Die großen Menschen fragen nicht, was ich  von der Gesellschaft  bekommen kann , aber sie dachten nach womit sie die Gesellschaft   bereichen können. Ähnlicher Ausspruch sagte  nach dem Eid  der Präsident Kenedy. Jesus gibt in den Worten: Wer der Erste sein will, soll der  Letzte   von allen  und der Diener aller sein, einer  den größten Rat in der Welt. Wenn wir diese Worte von Jesus kennen, müssen wir den Sinn des Lebens suchen, wie der Mensch  aus einer Legende, der den Sinn seines Lebens finden. Lange konnte  so  einen Job   finden wo er   allein  glücklich wäre. Einmal an einem heißen Tag  setzte  er  sich unter einen Baum. Er  bemerkte einen Mann, der in dieser  heißen Sonne arbeitete. An dem Mann wurde  seine Zufriedenheit gesehen. Als er  den Mann auf das Geheimnis fragte, er antwortete ihm. Ich bin glücklich, weil ich an Gott denke und ich will ihm dienen. Dann sagte dieser Mensch. Jetzt weiß ich warum konnte ich nicht  glücklich sein.  Die Apostel wären  nie glücklich  gewesen, wenn sie sich vor den Menschen  bemühen hätten  groß zu werden. Der Mensch ist groß dann, wenn er dient, wenn er  auf seine Ich- Süchte verzichten kann. Kann nicht der lieben, der dienen nicht weißt. 28.April 1962 starb  bei der  vierten Geburt ihres Kindes   Ginna Beretta.  Als die Ärztin wusste, dass die Schwangerschaft schwierig ist und wahrscheinlich mit dem Tod  endet. Den Ärzten  sagte   damals. Meine Aufgabe ist die Sendung der Mutter zu erfüllen. Ich bin bereit  für alles. Mein Kind muss leben. Als die Zeit der Geburt  kam, wusste sie dass  sie sterben wird. Emanuela wurde geboren.  Ginna sah sie noch legte sie auf ihre Brust starb. Johannes Paulus II erklärte diese Frau für selig. Auf die Beatifikation  nahm Emanuela ihre drei Geschwister und ihr Vater,  der Mann seliggesprochenen. Die Ärztin   Ginna Beretta erfüllte   Sendung  von Jesus. Der wahre Zeugnis der Liebe  Jesu  fürchtet sich nicht  vor dem Opfer. Herr öffne unsere Herzen, damit wir die Liebe  beweisen können, damit wir dienen fähig sind.

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Hl. Andreas Kim Taegon und hl.Paul Chong Hasang

Jesus, der sagt:  Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, er sei mit euch.

In der Geschichte  der Kirche gab es immer Menschen, die bereit waren Christus zu folgen. So war es  in allen Jahrhunderten und so ist es auch heute. Wir fragen, wie es möglich ist, dass diese Menschen eher bereit waren alles zu verlieren, sogar ihr Leben, als ihren Glauben aufzugeben. Wir fragen, was, oder wer  ihnen die Kraft dazu gegeben hat? Es war der Glaube  und die Liebe zu Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist und sie wollten diese Liebe Jesus erwidert.

Jesus, du wolltest  uns alle  Furcht  überwinden helfen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  an den Vater verwiesen, ohne den nichts  auf dieser Erde  geschieht. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast uns  von der Herrschaft des Todes  befreit.Herr, erbarme dich unser.

Heute möchte ich ein paar Worte über hl. Paul Chong Hasang sagen. Er wurde 1795 in  Mahyan geboren. Sein Vater Augustinus und Bruder Karl wurden 1801 getötet. Paul wurde mit seiner Mutter Cecilia und Schwester Elisabeth eingesperrt. Alles nahmen sie ihnen. Doch  ließen sie  später gehen. Paul ging nach Soul. wo er sich zu der christlichen Gemeinde  anschloss. Er arbeitete mit dem ersten Priester zusammen, der nach Korea kam und  später mit dem Bischof  und zwei französischen Missionaren. Er wollte  Priester werden, aber der Verfolgung  war es legal nicht möglich. Als einer ihrer Mitarbeiter sie verraten Paulus endete  im Gefängnis. Verhörten ihn und folterte, aber Paul  hat seinen Glauben bewahrt. Schließlich wurde er 22. September 1839  enthaupten. Zusammen mit  ihm starb auch sein Freund Augustinus   Nyon. Nach einigen Monaten  wurde auch seine Mutter und seine Schwester  getötet. Bischof und zwei Missionare wurden im selben Jahr hingerichtet. Der heilige Paul Chong Hasang gehört zu den koreanischen Märtyrer, die 1925 selig gesprochen wurden  und in 1984 von Papst Johannes Paulus II heiliggesprochen.

Alle Christen verbindet uns der Glaube an Jesus Christus, als  seine Schwestern und Brüder dürfen wir  gemeinsam beten, wie er uns zu beten gelehrt hat.

Wir beten für  den Frieden in der Welt. Der  Friede  untereinander  soll uns  Christen auszeichnen. Deshalb beten wir.

Selig, die nicht sehen   und doch glauben.

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Hl. Januarius, Joh. 12,24-26

Jesus, der sagte:  Wer an  seinem  Leben hängt, verliert es. Er sei mit euch.

Schreiben oder predigen  über Schmerzen ist Gefahr drohende Sache. Wer noch nicht ernsthaft  gelitten hat, kann nicht über Schmerzen   wahrheitsgemäß sprechen. Große Dulder schweigen meistens, oder sie beschränken sich auf ein paar Worte. Es ist schwer den Leidenden zu trösten, wenn er  nicht auf Gott vertraut und weißt nicht sich in seinen Willen  übergeben. Und umgekehrt, wie viel Trost kann dem Leidenden bringen, wenn er sich in den  göttlichen  Willen  des Erlösers übergibt. Glaube, das Vertrauen  in Gottes Hingabe an die Vorsehung Gottes, all  das  man erwerben, bevor man leidet.

Jesus, du bist als Erlöser  in diese Welt  gekommen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast das Kreuz getragen,  um  die  Schuld  aller  Menschen zu sühnen. Christus, erbarme  dich unser.

Du bist  vor Kreuz  nicht  zurückgeschreckt.  Herr, erbarme dich unser.

Die Stadt Neapel bewahrt einen ihrer  kostbarsten Schätze in der Cappella S. Gennaro auf: den Schädel des  Januarius  /Gennaro/ und zwei  Ampullen mit seinem Blut. Die  prächtige barocke  Kapelle im  gotischen  Dom  an  der  Via  del Duumo gehört zu  den  bedeutendsten  Wallfahrt zielen Italiens.  Vor  allem natürlich  die  Neapolitaner  kommen  hierher, um  den Schutzpatron ihrer  Stadt  um  Beistand und Hilfe zu bitten.  Unter der  Hauptapsis des Domes liegt  die Krypta S. Gennaro, die  im  15 Jh. zur Aufbewahrung   der Gebeine   des  Märtyrers errichtet wurde. Bekannter  als  die Lebensgeschichte des  Verehrten  ist  bis heute das sogenannte ,,Blutwunder des heiligen Januarius“. An  den Hauptfesten des Bischofs, wie  etwa  am  19 September,  verflüssigt  sich  das  Blut  von  Januarius, das  in den Ampullen  aufbewahrt  wird. Tritt das Wunder erst mit Verzögerung oder  vielleicht sogar einmal überhaupt  nicht ein, dann befürchten die Neapolitaner, die diesem Ereignis aufgeregt und ängstlich  beiwohnen, das Schlimmste für ihre  Stadt. Bis heute  gibt es  für  dieses  Blutwunder  keine natürliche  Erklärung.

Jesus war überzeugt, dass Gott unser Leben begleitet. Wir können mit Gott reden. So beten  wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns  hinterlassen hat.

Jesus fordert uns auf, uns mit  unseren Mitteln dafür  einzusetzen, dass unsere Welt den Frieden widerspiegelt, der  er uns geschenkt hat. Darum bitten wir.

Selig, die Frieden stiften, denn sie  werden  Söhne Gottes  genannt werden.

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Hl.Lambert, Joh. 10. 11-16

Jesus Christus, der sagte: Der gute Hirt gibt sein Leben  hin für  die Schafe, er sei mit euch.

Als Jesus sagte ich bin der gute Hirt, der sein Leben für die Schafe  im Geist der Zuhörer das Bild eines Hirten lebendig auftauchte. Schließlich abgesehen von Jerusalemer, kannten alle diesen Beruf. Deshalb hat jedes Wort Jesu eine ganze Kette  von Erinnerungen hervorgerufen. Wie sie oder ihre Verwandten die Herde auf Weide geführt haben. Sie trieben  die Schafe aus dem Pferch nicht, sondern sie riefen sie bei Namen. Und die Schafe erkannten seine Stimme und gingen hinter  ihm nach.

Jesus,  du  zeigt uns  den Weg,das ewige  Leben zu gewinnen. Herr,  erbarme dich unser.

Du liebst alle Menschen und willst alle retten. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst  uns in das Land  führen,  in dem  keine Trauer  und  keine  Tränen  mehr gibt. Herr, erbarme dich unser.

Lambert von Maastrich war  eine  im  Mittelalter hoch  verehrte Kirchenpersönlichkeit. Um  672  war  der  Niederländer Bischof von  Maastricht  geworden, 675 aber wurde  er  vom  fränkischen  Hausmeier Ebroin  verbannt; er lebte danach  mehrere Jahre  im Kloster Stablo. Als  Ebroin  gestürzt wurde, konnte Lambert   wieder  auf seinen Bischofsstuhl  zurückkehren. In den folgenden  Jahrzehnten   widmete sich  der  Kirchenfürst der Organisation  von  Mission  und Klerus. Eines Tages  geriet Lambert  mit einem Grafen  bei der  Verteidigung    der Kirchenrechte  so  sehr  in Streit, dass ihn  dieser  in Lüttich  ermorden ließ. Da der Bischof  sich nicht wehrte, verehrte  das Volk  ihn nach  seinem  Tod als  Märtyrer. Die  Gebeine  Lamperts  wurden  zunächst nach  Maastrich überführt, von  Bischof  Hubert 715  aber wieder  nach Lüttich  übertragen, wo dann der offizielle Bischofssitz war.  Die Reliquien  wurden  in der  Französischen Revolution  vernichtet, im Münster zu  Freiburg im Breisgau wird  seit dem  12 Jh. eine  Kopfreliquie  aufbewahrt.

Jesus hat uns gesagt, wir sollen Gott, unseren Vater um Vergebung unserer Schuld  bitten, ebenso sollen wir unseren Schuldigern  vergeben. So lasst uns beten,  wie  er uns  zu beten gelehrt  hat.

Gott überwindet  die Spaltung und führt uns  zur  Einheit mit  ihm zurück. Deshalb  bitten  wir.

Gott ist  Liebe, und  wer in der Liebe  bleibt, bleibt  in Gott und Gott  bleibt in ihm.

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Hl. Hildegard von Bingen, Mt 25,1-13

Jesus, der zu uns sagt Seid also wachsam. Denn ihr  wisst  weder der Tag  noch die Stunde, er sei mit euch.

Naturwissenschaftlerin, Mystikerin, Kirchenpolitikerin, Dichterin, Ärztin- all das war Hildegard von Bingen. Deutschlands größte Frau nannte Theodor Schnitzler diese  Persönlichkeit der deutschen, der Welt- Kirchengeschichte. Hildegards kritische Stimme  war in ihrer Zeit nicht zu überhören, wenn sie  etwas zu sagen hatte zur Situation  der Kirche, dann  machte  sie auch  vor Großen und mächtigen nicht halt, auch nicht  vor Kaiser Friedrich Barbarossa, dem sie  glühende  Briefe schreibt.

Jesus, du hast uns geboten, dem himmlischen Vater zu  dienen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns die Sorge um das Reich Gottes empfohlen. Christus, erbarme dich unser

Du hast keinen zurückgestoßen, der deine Hilfe suchte. Herr, erbarme dich unser.

In Bermersheim im Rheingau kam Hildegard um das Jahr 1098 zur Welt. Ihre Eltern übergaben sie, kaum achtjährig, der Reklusin Jutta von Sponheim, die sich bei der Abtei Disibodenberg in der Rheinpfalz niedergelassen hatte und das Kloster leitete. Hier in der klösterlichen Gemeinschaft erlernte Hildegard allerdings nur Lesen und Schreiben und ein wenig Latein. Als Jutta  1136 starb, übernahm Hildegard  die Führung  des Klosters auf dem Disibodenberg, verlegte die Gemeinschaft aber zehn Jahre später auf den Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein neues Kloster gegründet  hatte. Über  drei Jahrzehnte wirkte Hildegard  hier und  unternahm trotz  ihrer  angegriffenen Gesundheit viele Reisen  zu den Großen jener Zeit. Überall predigte die gefürchtete, aber geachtete Äbtissin dem Volk und dem  Klerus Sittenstrenge und  Bußbereitschaft. Immer  wurde  sie von Fürsten und Bischöfen von Königen und vom  einfachen Volk um Rat gefragt. Hildegard gehörte im 12 Jh. zu den  meistbeachteten Persönlichkeiten  der Kirchenwelt. Schon sei ihrer Kinderzeit hatte Hildegard  regelmäßig Visionen, die sich im Alter mehrten. Die Werke Hildegards  gelten als Erstlinge  der deutschen Mystik. Außerdem  ging sie als erste schreibende  Ärztin  in die  deutsche Geschichte ein. Ihre Schriften zu Gesundheitsthemen erreichen seit  Jahren  immer höhere Auflagen.

Jesus hat vor über 2000 Jahren seinen Freunden das Gebet  beigebracht, das über  seine Freude zu allen  Christen in allen Ländern auch  bis  zu uns gekommen ist.

Der Frieden entsteht wo  Vielfalt in Denkweisen  und  Lebensentwürfen möglich  und gewollt ist. Wir wissen, dass dieser  Weg  zum  Frieden  oft schwer   ist und  manchmal misslingt. Umso mehr bitten wir Gott darum

Jesus sagt: Ich bin  die Auferstehung und  das Leben. Wer an  mich  glaubt  wir leben.

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Gott ist gut

Wir nennen viele Dinge  gut, habt ihr noch nie gehört, dass man sagt. Das ist ein gutes Pferd, das Haus ist gut gebaut, das Kleid ist gut gemacht. Wenn man von einem Pferde sagt: es ist ein gutes Pferd, will man damit nicht sagen: es hat  keine Fehler und  keine  Untugenden.? Welches  sind  eta die Fehler und  Untugenden der Pferde? Wenn sie  nicht  ziehen, wenn sie  beiße und schlagen. Oder  wenn  sie wild sind, oder wenn sie  blind lahm sind. Dann können wir sagen, das Pferd ist gut; Wenn ich sage das ist ein gutes Pferd, ich will damit sagen. Das Pferd  hat keine  Fehler  und Untugenden und es hat  alle Eigenschaften die  man an  einem Pferde wünsche kann. Das bedeut. Er  zieht gut, es ist stark, es lässt sich  gut lenken, es ist gesund. Wenn es  nun heißt:  Gott ist  gut, was will das sagen.  Das will  sagen. Gott hat  keine Fehler und Untugenden, sondern alle  Eigenschaften, die  man an Gott  denken kann. Ihr werdet auch schon schon  gehört haben, dass man sagt. Der ist  ein guter Mensch, ein seelenguter  Mensch. Es gibt mitunter  recht  grobe  Menschen, sehr zornige, boshafte Menschen, die gleich Schaden  zufügen, Neidische, die  niemanden etwas vergönnen, falsche, hartherzige unbarmherzige, lieblose Menschen. Sagt man  von solchen auch. Dies sind  gute Menschen? Von diesen sagt man es nicht. Fehlt ihnen nicht das Wohlwollen und und die Liebe  zu den Menschen. Dies fehlt ihnen. Warum nennt man also diese nicht auch gute Menschen? eil sie kein Wohlwollen und keine Lieb zu den Menschen haben. Wenn es nun heißt. Gott ist gut, was  wird  damit  gemeint sein? Es ist gemeint. Gott will  seinen  Geschöpfen wohl  und liebt  sie. Wenn der Schmied das Eisen verarbeiten  will, in was muss er  eine Zeit  lang  halten? Ins Feuer. Wie  wird  das Eisen im Feuer? Glühend. Kann er  das  glühende  Eisen mit  den  bloße  Händen   angreifen? Nein er braucht  die Zange. Wir sagen er hält das Eisen  mittels der Zange. Alles Gute haben  wir von  Gott: teils unmittelbar. Was will das sagen. Wir haben es  von Gottes Hand  selbst  empfangen. Anderes Gute haben  wir mittelbar von Gott,  Das heißt.  Wir  haben es  von Gott durch andere Geschöpfe. Leib  und Seele hat Gott selbst gebildet, wie  sind sie  von Gott? Unmittelbar. Kleider ,Brot gibt Gott den Kindern  durch die Eltern. Gott ist höchst gut in sich und  von  sich selbst, weil  er  das  allervollkommenste Wesen ist. Finden wir  in Gott Fehler und Untugenden? Nein. Wird er matt  und schläfrig? Nein.  Wird  er krank und leidet  Schmerz?  Nein.  Ältert  und stirbt er?  Nein Kann Gott  Böses tun?  Gibt es  etwas  was  Gott  nicht wüsste? Gibt es  eine bessere Eigenschaft, als Gott besitzt? Es gibt  keine  bessere. Von  wem hat er alle  diese seine  schönen Eigenschaften empfangen?  Er hat sie  nicht  empfangen, sondern  hat sie  von sich selbst. In  welchem Grade besitzt er seine  Eigenschaften? Im  höchsten Grade. Gott das beste Wesen ist.  Die heilige Schrift  sagt:  Gott ist  die Liebe. 1.Joh 4,8 Er  ist ganz  Güte, ganz Wohlwollen, ganz Liebe. Von wem hat es wohl  Johannes gehört,  dass Gott ganz Liebe ist?  Von Jesus.  Wer war Jesus?   Jesus war Gott selbst. Seht  die Sonne an.  Sie  besteht aus  lauter  Feuer.  Gibt es  also  in der Sonne eine Kälte? Nein. Oder Schnee, Eis,  Frost?  Nein.  Warum nicht?  Weil sie lauter   Feuer ist. Ist es  in Gott denkbar, dass er  zürne, feind  sei sich erbittere, hasse. Übles gönne  und wünsche, Schadenfreude  fühle   und hartherzig  sei?  Das ist  bei Gott  nicht denkbar.  Warum nicht? Weil er ganz Wohlwollen und Liebe ist.  Kann Hass und Lieblosigkeit bei  der Liebe  und  dem Wohlwollen bestehen. Das kann nicht  beisamen sein. Was müsste  sonst auch im Feuer  der Sonne bestehen können. Kälte  und Eis. So wenig in der Sonne  Kälte und Eis sein kann, weil sie ganz Feuer  ist, so wenig können in Gott Hass und andere  böse  Gesinnungen sein,

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Gedächtnis der Schmerzen Mariens 2018

Jesus der am Kreuze zu seiner Mutter sagte: Frau, siehe dein Sohn, er sei mit euch.

Auch auf Maria haben  die Worte von  Alban Stolz verwirklichten: Gott gibt seinen Auserwählten  Schwert  und die Krone im Himmel. Das Schwert  durchdringt das Herz und die Krone schmückt die Stirn. Die  Wahrheit  hat das lateinische Sprichwort: Per crucem ad lucem. Durch  das Kreuz kommen wir  ins Licht  der Herrlichkeit. Die Art, wie Maria das Leiden ertrug, ist eine großartige Schule für uns

Jesus, du bist am Kreuz für uns gestorben ist. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Maria in ihren Schmerzen bekräftigte. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  in Maria  ein Vorbild der Gnade  gegeben  hast. Herr, erbarme dich unser.

Es gibt die Menschen  die bei geringsten Leid nörgeln, murren gegen Gott. Es ist die Schade, weil so diese Menschen im Leiden keinen Trost spüren und durch ihre Ungeduld verlieren sie  alle Belohnung, die sie gewinnen konnten. Wir Christen wissen, dass geduldig ertragt Leiden, bringt uns  ewige  Belohnung. Auch Jesus hat versprochen: Ihr werdet  traurig sein, doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt  werden. Joh 16,20. Die Heiligen schätzen das Leiden wie die Söhne  der Welt  Gold oder Edelsteine. Sie lobten  auch im Feuer des Schmerzes den Herrn. Die heilige Theresia  von Avilla hatte das   Schlagwort. Entweder leiden, oder sterben. Die heilige  Magdalena von Pazzi   pflegte zu sagen. Nicht  sterben  sondern leiden. Müssten nicht  viele vor diesen Heiligen  sich  schämen ? Schauen wir Maria  und sehen  wie eine wirklich heroische Seele  leidet. Maria ertrug alle Leiden   mit heroischen Seele. Maria  hat Jesus  nicht als Apostel verlassen  und begleitete ihn nach Golgatha. Maria schrie nicht die Rache auf die Henker, sondern sie  benahm sich ruhig, majestätisch. Maria sagte einmal  Maria Lataste. Ich war  nie  gequetscht oder gebrochen. Ich wusste immer,  was geschieht ist  Gottes Wille. Ich wusste, das gleiche  auch mein Sohn will. Ich habe meinen Willen  mit  seinen Wille vereint. Wenn wir in unserem Leiden und in der Zeit der Prüfung  schauen auf Maria schöpfen wir  viel Trost und Geduld.

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Kreuzerhöhung 2018

Jesus der sagte: Denn Gott die Welt  so sehr geliebt, dass er  seinen einzigen Sohn  hingab, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat. Er sei mit euch.

Heute bezeugt die Kirche die Ehre dem Kreuz Christi an dem durch Höhe art das Geheimnis der unendlichen Liebe Gottes aufstrahlt. Das  heutige Fest hat in der Kirche eine lange Tradition. Zum ersten mal wurde es am 14.09. 365 gefeiert. als die Heilige Helena die wahren Überreste des heiligen Kreuzes fand. Die Feier dieses Ereignisses verbreitete sich schnell unter Christen  auf der ganzen Welt.

Du kamst  unsere  Schuld  zu tilgen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns am Kreuz deine Liebe gezeigt. Christus, erbarme dich unser.

Du bist deinen Weg  bis  zum  Kreuz  gegangen. Herr, erbarme dich unser.

Das Kreuz lehrt uns was die Liebe ist. Das, was das Holz der Schande war, verwandelte sich ins Holz des Lebens und in die Leiter der Erlösung. Als Jesus am Kreuz  seine Schultern ausstreckte, erfüllte ihn große  Freude. Er wollte, dass alle verstanden, dass so seine Arme  die Sünder  willkommen heißen werden, die sich zu ihm  nähern. Er sah, wie die Mensche das Kreuz lieben werden, weil er an ihm  gestorben ist. Er sah die Märtyrer, die aus Liebe  und für die Verteidigung  der Wahrheit  ein ähnliches Schicksal erleiden werden. Er sah die Liebe  seiner Freunde und ihre  Tränen  an der Ferse des Kreuzes. Er sah die Triumphe, Siege und großen Wunder, die im Zeichen des Kreuzes, in der ganzen Welt geschehen werden. Jesus Kreuz ,das für viele die Torheit und das Ärgernis ist, ist für uns die Schule des alltäglichen Lebens. Haben wir Mut zum Kreuz gehen. In ihm äußerte sich nicht nur die endliche Liebe Gottes, sondern es gibt uns auch das Licht und Sinn für  alltägliche Situation, sogar es führt uns weiter: In ihm offenbart sich das Geheimnis  Jesu und  unserer Auferstehung.

Wenn wir beten, dürfen wir die Worte verwenden, die schon Jesus zum Beten  verwendet hat…

Jesus Christus   hat uns am Kreuz Frieden mit  Gott geschaffen. Wir stellen  uns unter  sein Kreuz und empfangen   dessen Kraft. Deshalb  bitten wir  Herr Jesus Christus.

So spricht  der Herr. Wenn ich von Erde  erhöht wird, werde ich alle  an mich ziehen.

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24. Sonntag B Mk 8, 27-35

Einführung

Jeder kann eine Bekehrung in seinem Leben erfahren. Das gilt auch für Menschen, die von klein auf im Glauben erzogen wurden und die im Glauben leben. In unserem Leben gibt es  aber immer wieder Ereignisse oder Begegnungen, die unserem Leben eine neue Richtung geben, oder die unsere Einstellungen zu Gott und zu den Menschen ändern. Wir sehen diesen Prozess auch bei den Aposteln.

Predigt

Jesus fragte seine Apostel: Für wen halten  mich  die Menschen?  Später dann stellte er die Frage:  Ihr aber, für  wen haltet ihr mich? Beim Evangelisten Markus heißt die Antwort des Petrus: Du bist der Messias. Wir haben  auch die Reaktion Jesu auf Bekenntnis des Petrus gehört. Jesus verbot ihnen auch, mit jemanden  über ihn zu sprechen. Dann begann Jesus seine Apostel zu  unterweisen. Markus weist darauf hin, wie sorgfältig Jesus seine Apostel erzogen hat. Die Juden waren überzeugt, dass ihr Volk von Gott auserwählt ist und sie sollen den Messias erwarten. Könige, Priester  und Propheten wurden  durch die Salbung mit Öl in  einen besonderen Rang   erhoben. Daraus entstand auch der Titel Messias, das heißt der  Gesalbte. Zur  Zeit Jesu stand dieser Titel nur dem erwarteten Messias zu. Das jüdische Volk wusste von den Propheten, dass Messias aus dem Hause Davids  kommen wird. Das auserwählte Volk hatte viel zu leiden. Die Juden von den Assyrern, den Persern, den Griechen und den Römern  wie Knechte behandelt und sie kannten die wahre Freiheit nicht. Der Gedanke an den kommenden Messias gab dem Volke Kraft und Mut, die Schwierigkeiten und Leiden  zu ertragen. Sie erwarteten also unter politischem Druck den Messias als Befreier aus dem Joch der Römer und meinten, dieser wurde ein irdischen Königreich gründen. Diese Vorstellung hatten auch die Aposteln. Sie glaubten an einen Messias mit einem Schwert in der Hand. Aber Gottes Wege sind keine menschlichen Wege. Gott verwendet andere Mittel, um seine Ziele zu erreichen.

Aus seinen Worten können wir das erkennen. Er sagte: Der Menschensohm müsse vieles erleiden und   von den Ältesten, den Hohenpriester  und den Schriftgelehrten   verworfen werfen, er werde  getötet, aber  nach drei Tagen   werde er   auferstehen. Jesus widersprach also den   Vorstellungen  der Apostel  über den Messias. Zu dieser Zeit verstand aber Petrus diese Rede noch nicht. Und darum sagte Petrus zu Jesus:  Gott bewahr, das darf  mit   dir nicht geschehen. Jesus ermahnte Petrus sehr scharf.

Die Juden sahen das Leid und Kreuz  als Ärgernis an. Jesus aber gibt  dem Leiden und dem Kreuz   einen neuen Wert. Das Kreuz  ist eine  Bedingung  für die  Nachfolge Christi. Darum sagte Jesus: Wer mein Jünger sein will, der  verleugne  sich selbst, nehme täglich  sein Kreuz  auf sich  und folge  mir nach. Jesus als Messias hatte also   radikal ein  anderer Plan als den der  Juden. Er wird auf seinem Kopf eine  Dornenkrone haben und nicht eine goldene Krone. Er wird sterben und begraben werden und  von den Toten auferstehen. Jesus wird nicht im Krieg siegen, sondern im Leiden. Er ist der Sieger, wenn andere denken, sie hätten ihn besiegen. Demütig am Kreuz ist er eigentlich unendlich groß und mächtig, wie  nur Gott  sein  kann.

Heute verstehen viele Menschen nicht, warum sie leiden sollen, warum sie ein Kreuz tragen sollen. Die Menschen sehen darin keinen Sinn. Warum ist es aber so? Die Erklärung ist leicht. Für viele Menschen heute  sind die Begriffe – Himmel – Hölle – ein Leben nach dem Tod – überhaupt nicht wichtig. Wir Christen aber glauben, dass durch Leiden, also wenn wir das Kreuz  bereitwillig tragen, wir Verdienste für das ewige Leben erlangen. Wir tragen zu unserer  Erlösung und der Erlösung der Welt bei. Die Denkart, das Ziel  der heutigen, modernen Menschen ist aber ganz anders. Hier auf Erden  will man ohne Schmerzen und ohne Kreuz leben. Freiwillig ein Kreuz auf sich zu nehmen, das ist für viele Menschen  unbegreiflich. Diese Einstellung ist eine logische  Folgerung ihres Unglaubens.  Nicht nur für Atheisten, sondern auch für viele oberflächliche Christen  ist das Leiden und das Kreuztragen unsinnig. Sie  machen alles dafür, um dem Leiden aus dem Weg zu gehen. Sehr oft aber ist es so, dass sie  den anderen Leid zufügen.

Gott sei Dank haben wir auch positive Beispiele, die wir bewundern können. Eine Frau  erzählte ihrer Nachbarin von  einer  Familie. Die Mutter hatte ein krankes Kind geboren und sie mussten es in eine Pflegeanstalt geben. Das zweite Kind war gesund, ist aber dann von einem Tisch gefallen und war gelähmt. Die Mutter selbst wurde mit noch nicht 30 Jahren krank. Der Arzt stellte die Diagnose: beginnende Sklerose. Einmal fragte sie jemand: So viel Unglück, und sie glauben noch an Gott? Sie antwortete: Gott ist der einzige, der mir helfen kann, dieser Kreuze zu tragen!

Ist das nicht ein bewegende Geschichte? Viele Menschen erfreuen andere, sie helfen anderen, aber nur der Glaube an Gott kann helfen und die Kraft geben, Kreuze zu tragen! Jesus sagt dazu ganz klar: Wer  sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber  sein Leben  um meinetwillen  und um des Evangeliums willen  verliert,  wird es retten. Das Kreuz kann dem Menschen helfen, seine Einstellung zum Leben zu ändern und ihn zur Heiligkeit zu führen.  Das Kreuz kann einen neuen Blick auf das Leben geben, aber nur dann, wenn der Mensch mit Jesus verbunden ist.

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Notburga von Eben Mt 25,31-40

Jesus, der König, der zu den Menschen auf der rechten Seite sagen wird, Kommt her, die ihr von  meinem Vater  gesegnet seid, er sei mit euch.

Das heutige Evangelium spricht vom Weltgericht. Wir alle werden einmal vor Weltgericht stehen. Der Richter wird Jesus Christus. Gerichtet werden wir nicht nach unseren Kenntnissen, nach unserer  Cleverness, Handfertigkeit, sondern nach der Liebe zu Gott und zu Menschen. Wie sollen wir Gott und unsere Nächsten lieben, zeigen uns die Heiligen.

Jesus, du hast uns  deinen Geist gesandt.  Herr, erbarme dich unser.

Du führst uns  durch  deinen Geist in das  Geheimnis Gottes. Christus, erbarme dich unser.

Du  sammelst deine Kirche in deinem Geist. Herr, erbarme dich unser.

Ein außergewöhnlicher Anblick bietet sich  dem Besucher der  Barockkirche  im  österreichischen Eben am Achensee. Am  Hochaltar steht, aufrecht in  einem Glasschrein  und  in  kostbare Brokatgewänder gekleidet, das  vollkommen erhaltene  Skelett einer Frau, die in der rechten  Knochenhand eine Sichel  hält.  Eine Heiligenverehrung  dieser Art erlebt man   selten, sie  beweißt die Volksnähe  der Patronin  dieses  Gotteshauses, von  Notburga.  Zu Ehren  der  Schutzheiligen  der Mägde und  Dienstboten   wurde  das  ursprünglich gotische Gotteshaus  1735 umgebaut, die  Gebeine Notburgas am Altar  aufgestellt.

Notburga kam um das  Jahr  1265 in dem Tiroler Dorf Rattenberg bei Kramsach zur Welt  und   wurde  kaum  dem Kindesalter entwachsen Dienstmagd bei den Grafen  von  Rottenburg  im Unterinntal. Täglich sparte sich das  Mädchen dort  Nahrung  vom Mund ab,  um  den Armen und  Bettlern etwas  zukommen zu lassen. Dann aber starb die Gräfin und  deren Schwiegertochter Ottilie verbot Notburga, den  Bedürftige zu helfen.  Nach  schweren Auseinandersetzungen musste  die  Dienstmagd  die  Grafenburg verlassen   und  wurde  Magd  bei einem  Bauern  in Eben.  Doch auch hier  bekam Notburga  bald  Schwierigkeiten. Als  der  Bauer  eines Tages befahl,  auch noch  nach dem  Feierabend läuten   auf dem  Feld   den Weizen  zu schneiden, erhob auf dem den Weizen  zu schneiden, erhob sich   Notburga, rief laut  das Wort: ,,  und  warf   ihre  Sichel  in die Luft. Und  wie  durch  ein  Wunder  blieb   das Handwerkszeug   in der  Höhe  schweben. Nach dem Tod von Gräfin  Ottilie durfte Notburga dann wieder  zum Schluss  Rottenburg, wo  sie  bis  zu ihrem  Tod   treu und  verantwortungsbewusst   diente.   Am  14. Septmber   1313  starb   Notburga  noch nicht  5o Jahre alt.  Die Verehrung  für  die  Dienstmagd breitete  sich  rasch  aus, und bis heute   gehört    Notburga   zu den  meist verehrten  Heiligen Tirols.

Beten wir jetzt zu Gott, unserem liebenden Vater im Himmel, mit  den Worten  Jesu.

Wir brauchen immer wieder neu, den Frieden, den Jesus uns zugesagt  hat. So bitten wir Gott um die Kraft seiner Liebe und seines  Friedens.

Christus spricht. Es  gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde  hingibt

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Heiligster Name Mariens Lk 1, 39- 47

Gott, der Maria für die Mutter seines Sohn Jesus, erwählt hat. Er sei mit euch.

Im Monat September haben wir mehrere  Marienfeste. Jedes marianische Fest ist schön und gibt uns  die  Möglichkeit unsere Liebe, unsere Liebe  und Hingabe gegenüber unsere himmlische Mutter auszudrücken. Maria das  vorhergesagt. Denn siehe von nun an  werden mich  glückselig preisen  alle Geschlechte. Auch wir wollen  heute Maria  lobpreisen.

Jesus, du hast Maria zu deiner  Mutter erwählt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in  Maria eine gute Mutter  gefunden. Christus, erbarme dich unser.

 Du hast uns  Maria zur  Mutter gegeben.  Herr,  erbarme dich unser.

Maria wohnte  in der Stadt Nazaret. Sie war  noch jung. Da kommt eines Tages der Engel Gabriel zu ihr. Sie erschrak. Aber  der Engel hat eine  frohe  Botschaft für sie. Aber  der  Engel hat eine  frohe Botschaft  für sie.  Gott will zu uns  Menschen  kommen, uns frei machen und  zu  sich  in den  Himmel einladen. Da freut sich Maria.  Und tatsächlich hat sie neun Monate später in Betlehem das  Jesuskind  geboren. Maria  hat Jesus  geliebt  und für ihn  gesorgt, wie  die  beste Mutter. Sie hat Jesus beschützt, als sie mit ihm   vor dem König  Herodes  fliehen musste. Auch als Jesus groß  war, blieb  sie  ihm nahe. Wie  hat sie mit Jesus gelitten, als er  das  schwere Kreuz tragen  musste. Wie  hat sie um  Jesus geweint, als er  am Kreuz  starb. Und wie  sie  sich  gefreut, als  er  am dritten Tag aus  dem Grabe erstand. Es gab damals  viele Mutter in Nazaret. Eine bessere Mutter hätte der Vater  im  Himmel  für Jesus nicht auswählen können. Deshalb  lieben wir Maria heute noch. Wir ehren sie in vielen Liedern und  Gebeten. Maria ist nicht nur die Mutter  von Jesus. Sie ist auch unsere Mutter. Und Maria liebt uns wie die beste Mutter. Mit  allen unseren Ängsten und Nöten können  wir  zu ihr kommen. Wir  dürfen  unter  ihren  Mantel fliehen.  Sie  wird  uns  beschützen   und Gott bitten, dass  er uns  hilft. Viele haben die Hilfe  der  Mutter Maria erfahren dürfen.  In  Kirchen, in  denen man Maria besonders verehrt, seht  ihr  viele Täfelchen von Menschen, denen Maria geholfen hat,  Darauf  steht. ,, Maria hat geholfen“. Ja, Maria ist die  Mutter Jesu  und auch  unsere Mutter.

Zur Freiheit und  Herrlichkeit der Kinder Gottes berufen dürfen  wir  beten, wie Jesus  es  uns  gelehrt  hat.

Zur Verkündigung  Jesu gehört  auch die Botschaft vom Frieden.  Der  Friede Christi ist nicht das  Ergebnis  von Stärke und Gewalt, sondern  die Frucht  der   Hingabe seines  Lebens für seine  Freunde. Wir Menschen  denken beim Frieden zu  sehr  an uns  selbst. Darum bitten wir.

Herr, verkünden  will ich all deine  Wunder. Ich will jauchzen und  an dir  mich  freuen,  für  dich du Höchster, will ich singen  und spielen.

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Dienstag 23.Woche Lk 6,12-19

Jesus, der die ganze Nacht im Gebet zu Gott  verbrachte, sei mit euch.

Heute haben wir die Möglichkeit im heutigen Evangelium Jesus folgen, der die ganze Nacht betet. Das Evangelium antwortet uns auf diese Frage. Jesus betet vor der Handlung  des Auswählen der Apostel. Es war wichtig, die richtige Männer wählen. Darum beraten sich Jesus von diesem wichtigen Ereignis mit seinem himmlischen Vater.

Herr Jesus du kamst, um das  Gesetzt des Vaters zu erfüllen. Herr, erbarme dich unser.

Du nennst jene groß im Himmelreich, die den  Willen des Vaters  tun. Christus,  erbarme dich unser.

Du hast  uns  auf  das verwiesen, was in unseren Herzen geschieht. Herr, erbarme  dich unser.

Das heutige Evangelium kann für uns die Anleitung sein, damit unsere Entscheidungen richtig sind. Oft stehen wir vor ernsten Entscheidungen. Wir denken nach, hin und her überlegen. Und und dann sind  wir zu einer Entscheidung kommen. Sind wir sicher, dass unsere Entscheidungen immer richtig waren ? Jede Wahl vor der wir stehen ist so wichtig, wie die Folgen sind, die hervorrufen können. Wenn im  ich mich im Geschäft entscheiden soll ob ich ein Liter Milch für 1,00 oder 1,25 Euro   kaufen, meine Entscheidung nicht wichtig ist. Für mein Leben hat diese Entscheidung  keine Bedeutung. Aber ganz anders ist es bei Beruf Wahlen. Diese Wahl wird schon  unser Leben beeinflussen. Ähnlich ist es bei der Wahl eines Lebenspartners. Ist das richtige  Partner für mein  ganzes Leben. Es ist überhaupt nicht   leicht und  verantwortlich sich entscheiden. Und hier kommt uns zur Hilfe das heutige Evangelium. Jesus stand vor ernsten Entscheidung und zögern nicht im Gebet die ganze Nacht verbringen. Vor den wichtigen Entscheidungen, sollen wir und aufrichtig beten, Gott um die Erleuchtung, um die Hilfe. Es ist wichtig vor der Entscheidung in der ruhigen Haltung bleiben, warten und horchen die Antwort, die sicher kommt in irgendeinem Formen für uns begreifbar.

Dein Reich kommen, beten ir in dem  Gebet, das Jesus uns gelehrt  hat. Dieses  Reich ist nicht im Sternenhimmel, es kann  und soll jetzt und  hier beginnen. So wollen wir  gemeinsam beten.

Zur Hoffnung berufen, die ihren festen Grund im Evangelium  Jesu Christi  hat, stehen wir in der  Verheißung  seines  Friedens. So bitten wir von Jesus dieses Friedens.

Der Herr thront  als König  in Ewigkeit. Der Herr  segne sein Volk   mit  Frieden.

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Schulanfangsgottesdienst 2018

Unter Gottes Schutz und  Schirm

 Lieder: Nr. 53  Er hält  die ganze Welt

Begrüßung und Kreuzzeichen: Hr. Pfarrer

Liebe Schüler und Schülerinnen, ich begrüße euch mit den Eltern alle recht  herzlich zum Gottes am Schulanfang, ebenso herzlich begrüße  ich eure Lehrer/in/, die nun  wieder  ein Schuljahr lang  mit  euch  zusammen arbeiten wollen. Wir wollen in diesem Gottesdienst gemeinsam  beten, dass Jesus euch auf dem  Weg  ins  neue Schuljahr begleiten  möge. Es soll eine  schöne und  erfolgreiche Zeit  für euch  werden.

Besinnungsgedanken

1. Kind: Manchmal hab ich große Angast. Ich bin  ganz  allein. Wer ist  da, der  mich tröstet und  mich  beschützt?

2. Kind: Manchmal habe ich das Gefühl, dass niemand  mich leiden  kann. Oft mag  ich mich selbst  nicht.  Wer ist da, der mich versteht und  mich  unter  seinem Schirm mitgehen lässt.

3. Kind:  Manchmal  bin ich  sehr traurig. Oft weiß ich  nicht  einmal  warum. Wer ist  da, der mich in seinen Arm nimmt.

Lied: Herr erbarme dich-  Herr umarme mich.

Vergebungsbitte

 Guter Gott erbarme dich unser! Du magst uns, du liebst alle Kinder und Erwachsenen.Du bist jetzt  mitten unter uns, wenn wir miteinander Gottesdienst feiern. Wir  bitten dich: Breite  deine  schützende Hand  wie einen großen Schirm über  uns aus. Lass uns darunter sicher  und geborgen  sein. Darum  bitten wir  durch Christus  unseren Herrn. Amen

Gloria: Liedruf: Bravo, Bravissimo

Tagesgebet

Guter Gott. wir beginnen ein neues Schuljahr und freuen uns. Vieles werden wir  lernen, vieles  wird uns  Spaß machen, einiges  wird uns auch scher fallen. Begleite uns auch in diesem Schuljahr und  schütze  uns  vor Angst und Gefahr. Darum  bitten  wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

Für alle Menschen, die Angst haben, hat uns  Gott etwas ganz Wichtiges ausrichten lassen. Es ist so wichtig, dass es in der  Bibel  aufgeschrieben wurde:

Lesung aus dem Buch Jesaja /41,10/

Fürchte dich nicht, denn ich bin  mit dir: hab  keine Angst, denn ich  bin dein Gott. ich helfe dir, ja ich mache  dich stark, ich  halte  dich  mit  meiner  Hand. Wort des lebendigen Gottes.

Alle: Dank sei Gott

Lied: Wenn einer sagt, ich mag dich du 70 1,2,4 Str.

Evangelium (Mk 10,13-16)

In jener Zeit da brachte man Kinder zu Jesus, damit  es ihnen die  Hände  auflegte. Die Jünger  aber wiesen  die  Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde  er  unwillig und sagte  zu ihnen. Lasst die Kinder  zu mir  kommen, hindert  sie  nicht daran!  Denn  Menschen  wie ihnen gehört  das  Reich  Gottes. Amen, das sage ich euch. Wer   das Reich Gottes nicht so annimmt, wie  wie ein  Kind ,  der wird  nicht  hineinkommen.  Und  er nahm  die Kinder in seine  Arme, dann  legte  er ihnen die Hände  auf  und  segnete sie.

Predigt: Priester

Nach sorglos überlebten Ferien, habt ihr wieder  die Schwelle  von der Schule  überschrittet. Unsere Erstklässler zum ersten mal. Ich hoffe, dass ihr keine Angst, keine Befürchtung gehabt habt. Ihr nahmt Abschied von sorglosen Zeit, damit ihr euch in die ernste Arbeit macht, in die emsige Lehre. Die Schulklassen leben wieder durch ihre Gespräche auf. Am Beginn des Schuljahres kamen wir hier in der Kirche zusammen, damit wir den Heiligen Geist um seine Gabe bitten, die wir bei unserer Arbeit brauchen werden. Gott verlangt von euch, dass ihr lernt, dass ihr auf das Leben vorbereitet. Fleißig und gewissenhaft. In der Heiligen Schrift steht, dass der Mann für die Arbeit geboren ist und ein Vogel zum Fliegen. Jeder Mensch muss gewissenhaft die Pflichten ausüben/durchführen/ die ihm seine  Stellung, Beruf auferlegt. Die Pflicht eines Schüler ist, durch die fleißigen Lernen, die notwendigen Kenntnissen erwerben, die für das Leben notwendig sind. Lernt euch nicht nur wegen der Noten, sondern auch für die ewige Belohnung. Als ein Bischof lobte den Astronom Laverur, dass er den Platen Neptun entdeckt und er sagte, dass sein Name  zu den Sternen erhört wird. Aber der berühmte Astronom antwortete. Herr Bischof ich hoffe dass  mein Name noch höher erhöht wird. Zum  Gott. Lehrt euch allen Guten, auch die Religion, weil auch das wichtig ist. Jede Arbeit hat seine angenehme und weniger angenehme Seite. Vom Menschen hängt ab, wie er sich zur Arbeit stellt. Macht ihr euch ins Lernen an, mit lustigem Gemüt und Lust. Seid ausdauernd  und habt keine Angst. Gott ist mit euch. Liebt Jesus und findet die Zeit auch für die Kirche. Ich wünsche euch ein erfolgreiches Schuljahr und viele glückliche Momente  in der Schule und bei  der Lehre.

Gottes Segen stärkt  uns für   die kommenden Herausforderungen.

Gott selbs will uns Schutz und Schirm sein. Im Evangelium zeigt Jesus uns das, Er legt den Kindern die Hände auf und segnet  sie alle. So  will er uns  auch für  das  kommende Schuljahr  segnen.

Segnung der 1. Klassler. Segen über jedes Schulanfängerkind( mit Schirm)

Es segne und  beschirme  dich der mächtige Gott… der Vater und der Sohn und der Heiliger Geist.

Währenddessen  singen  die Schulkinder:

Lied: Der Vater im Himmel segne  dich…3 Str Anschließend  Orgel

Fürbitten

Gott, du bist ein Gott des Lebens. Du kennst uns  und  siehst die dunklen Wolken in unserem Leben. Du  begleitest  und  beschützt  uns  auf jedem Schritt. Wir  kommen heute mit  unseren Anliegen, Bitten und Wünschen  zu dir.

Im neuen Schuljahr wollen wir  viel lernen und  Freude haben. Herr, sei uns Schutz und  Schirm.

Alle:  Herr, sei  uns Schutz und Schirm

Einiges wird uns  auch  schwer fallen. Wir brauchen oft  viel  Geduld. Herr, sei uns  Schutz und  Schirm!

Auch dem  Schulweg, im Turnunterricht und  auf dem Pausenplatz müssen wir gut aufpasse. Herr, sei  uns Schutz  und Schirm!

Wir wollen alle zusammen helfen, damit wir  an unserer  Schule eine gute Gemeinschaft sind. Herr, sei uns  Schutz und Schirm!

Auch ich kann zu einem schützenden Schirm für  ein Kind  werden, das  meine Hilfe braucht. Herr, sei uns Schutz und Schirm.

Vater unser singen

Friedensgruß Hinweis: Kind links und rechts

Schlussgebet von Kind

Gott, unser Vater, dein  Segen ist  wie  ein großer Schirm über uns  ausgebreitet. Wenn wir lachen und  fröhlich sind und wenn wir  traurig  sind  und Angst haben. Wenn wir  viele gute Freunde haben, die zu uns  stehen und  wenn uns keiner mag. Bei dir  finden wir  Schutz. Du behütest uns  auf  all unseren Wegen. Wir  loben dich und  danken dir durch Jesus Christus deinen Sohn. Amen.

Vorstellung der  neuen Lehrkräfte.

Segen und Sendung

Gott, dein  guter Segen beschirmt uns  von Anfang an, wie ein  großer,  fest gespannter Schirm. Wir  bitten dich, beschütze uns  auf  unseren  Wegen. Halte deine Hände über uns und schenke uns deinen Frieden. Lass uns  unter deinem Segen leben und ihn weiter  geben. Darum  bitten wir  dich im Namen des  Sohnes und des Heiliges  Geistes. Amen

Schlusslied: Er hält die ganze Welt 1,2,4 Str

Auszug; Andrea Orgel

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Montag der 23.Woche Lk 6,6-11

Jesus, der zu dem Mann mit verdorrten Hand sagte: Stehe auf und stelle dich in die Mitte, er sei mit euch.

Die menschliche Bosheit  hat schon  viele Leiden Missverständnisse  gebracht. Auch Jesus weichte ihr nicht aus. Die Pharisäer hielten ihn den Störer des Sabbat. Sie hielten Jesus nicht für Sohn Gottes, darum sie dachten, dass Jesus kein Recht hat, das machen, was er  macht.

Jesus, du bist gekommen, um alles zu erfüllen, wie  es  der Wille  des Vaters ist. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gerichtet nach den bösen Gedanken, die wir  im Herzen  tragen. Christus, erbarme  dich unser.

Du kamst, um uns den Weg des Himmelreiches  zu weisen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus als ein wahrer Jude ging am Samstag in die Synagoge. In die Synagoge kommt auch ein Mann  mit verdorrten Hand, der keine Ahnung hat, dass sich gerade um seine Hand ein bedeutendes Ereignis abgespielen wird. Jesus nicht nur heilte seine Hand, sondern er fragt: ob es  erlaubt ist am Sabbat  Gutes  zu tun, oder Böses zu tun. Leben zu retten,  oder es zu verderben. Die Pharisäer belauerten auf das Tun Jesus. Sie basierte auf der Aufrechterhaltung  des Friedens  am Samstag. Sie hatten aber ein  ungesunder Zutritt zum Menschen. Jesus ist barmherzig. Er hat das Mitleid. Er ist Messias. Er will den Pharisäer den Beweis geben, dass er Messias ist. Er heilte die Hand des Kranken und damit zeigte er dass er der Herr des Sabbat ist. Schon vorher gerieten Jesus und Pharisäer in den Streit. Zum Beispiel  als die Apostel am Samstag die Ähren gerissen haben. Die Pharisäer tragen schwer, dass Jesus ihre Gebote und und Verbote. Jesus stellt die Frage, ist es  recht  am Sabbat  Gutes zu tun oder  Böses? Mit dieser Frage hat Jesus in eine schwierige Situation gebracht. Es ist logisch auch am Samstag sollt das Böse nicht tun, aber auch das Gute nicht  vernachlässigen und in diesem Fall war das die Heilung der kranken Hand. Hier sehen wir zwei Richtungen. Die Pharisäer haben die Hände für das Tun des Guten geschlossen. Jesus im Gegenteil offen.

Damit unser Leben vor  Gott gelingt und bestehen kann und unser Tun reiche Früchte  trägt,  hat uns  Jesus das Vater unser gelehrt. Dieses Gebet beten wir jetzt.

In Frieden leben zu dürfen, das wünschen sich  wohl alle Menschen. Auch Jesus wünscht sich dass wir Menschen in Frieden leben. Er gibt uns seinen Frieden.

Herr, du bist mein  Fels,  meine Burg , mein Retter, mein Gott,  meine Zuflucht

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Das Problem des Bösen, die Erlösung, Jesus Christus

Im Menschen finden wir  Dissonanz, Disharmonie. Es gibt in uns drei Gebiete, ähnlich wie in einem Haus.

1 Tierische stellt es  der Keller des Hauses dar

2 Emotionale- sensorisch: das Erdgeschoss des Hauses

3 Geistige, der Intellekt und der Wille: der erste Stock des Hauses.

Das Ideal ist das Wohnen auf dem ersten Stock. Im Erdgeschoss ist eine Küche, Garage… Im Keller ist  Kohle, Holz, Gemüse, Werkzeuge. Viele Menschen als ob sie  würden im Keller wohnen. Meistens  im Erdgeschoss. Der Mensch aber soll nicht nur im Gebiet körperlichen, sinnlichen leben, sondern auch im Gebiet- geistigen, einfach in der Wahrheit und der Liebe. Der Mensch ist von der Natur nicht in den Akkord der Liebe abgestimmt, eher in den knarren Ton des Egoismus. Einen solchen Menschen wollte Gott- Schöpfer haben? Es geht um einen konstruktiven Defekt, oder geht es um den späteren ,,Störung“? Gott offenbart uns viele Tatsachen die wir sonst nicht  kennen würden. Die Offenbarungen sind am  meisten in der Heiligen Schrift bewahren. Die Heilige Schrift ist die Sammlung  von 72 Bücher. Sie wurden während der 13 Jahrhunderten geschrieben. Die ersten Mensche lebten in Harmonie mit Gott. Aber dann die Menschen haben Gott nicht zugehört und ist die Disharmonie zwischen Gott und Menschen entstanden. Die Menschen kommen zur Welt  ohne Freundschaft Gottes, mit verletzten Natürlichkeit, mit der Zuneigung  zum Bösen. Der Mensch ist nicht fähig mit eigener Bemühungen in sich  echte innere Harmonie und auch die Harmonie mit Gott bilden. Also mit eigenen Kräfte die Freundschaft Gottes  zu gewinnen. Und nur diese Freundschaft kann in die richtige  Übereinstimmung einführen. Darum Gott nahm aus Liebe zu uns Menschen den menschlichen Leib, damit er uns die Freundschaft vermittelt.  Gott hat sich einverleibt. Das ist Jesus Christus. Er kam nicht unerwartet. Schon 20 Jahrhundert vor der Geburt wurde Abraham der Gründer des Geschlechtes aus dem nach der Mutter wird der Erlöser stammen. Aus Abraham verbreitete sich das Nation Israel genannt. Die geschichtliche Aufgabe dieses Volkes war den Glauben an einen Gott  im dem Meer  des Heidentum zu bewahren und bereiten den Boden dem Erlöser vor. Die ausgewählten und erleuchteten Männer schrieben die Reihe Daten über den künftigen Erlöser. Das waren die Propheten, die seinen  Geburtsort, die Zeit der Ankunft, sein Opfer und seinen Opfer vorhergesagt  haben. Als die Zeit kam wurde eine edelmütige Frau zur Mutter Jesu  ausgewählt. Mit ihrem Mann Josef ist sie beauftragt das Kind Jesus erziehen. Christus beginnt in  30 Jahren  seines Lebens seine offene Tätigkeit. Er ist der Lehrer der Liebe und damit auch der Freude und Frieden. Er überzeugt vor allem  mit seinem Leben, Wunder, Heiligkeit, Weisheit und Macht. Die Führer des Volkes eifern auf seinen Einfluss und entschlossen sich ihn liquidieren. Jesus weißt das, aber er will das Opfer seines Lebens für die Versöhnung Gottes Gerechtigkeit und für die Rettung des Menschen. Er hat die Gesellschaft  von 12 Apostel, ihnen widmet er sich besonders. Vor seinem Leiden Jesus verabschiedet sich von seinen Apostel und richten ihnen sittlich Vermächtnis: die Liebe. Jesus wurde gekreuzigt dafür, dass er sich für Sohn Gottes machte. Am dritten Tag ist er   von dem Tod auferstanden. Wir sind mit  seiner Persönlichkeit begeistern. Aus der Freundschaft mit ihm entspringen tiefe Lebensfreude. Christus  garantiert uns  das Glück ohne Begrenzung, die ewige Glückseligkeit.

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Mariä Geburt Mt,1-16

Jesus Christus, der seine Mutter Maria liebte, sei mit euch

Heute haben wir das Fest  Mariä Geburt. Freude füllt nicht nur die Herzen  Joachim und Anna, aber auch die ganze Kirche. Weil Maria nicht nur  ein Kind einer Familie ist. Bei ihrer  Wiege ist unsichtbar das ganze Welt zugegen und ohne hörbaren Stimme sagt; Maria wird eine wichtige Rolle bei der Rettung der Welt spielen. Was für ein Geschenk haben wir heute für Maria?

Du hast Maria in besonderer Weise  begnadet. Herr, erbarme dich unser.

Im  Schoße der Gnadeerfüllten bist du Mensch geworden. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Maria ausgezeichnet vor  allen anderen Frauen. Herr, erbarme dich unser.

Am Anfang möchte ich ihnen ein Beispiel aus der Geschichte erzählen. Der Armeekommandant Coriolanus zog gegen Rom. Mit einer riesigen Armee, Zorn voll, ist er vor Rom  stehengeblieben. Sein besseres Ich sprach zu ihm. Dein  Geburtshaus, deine Vaterstadt willst du vernichten? Der beleidige Stolz bereitet die Stimme  des Gewissens zu überwältigen. Er nur eines will. Sich rächen. Kommen die Boten, Coriolanus ist unbeugsam. Kommen die Priester und um die Gnade bitten, aber sein Herz nicht erweicht. Fahren die Senator an, Coriolanus lässt sich nicht überzeugen. Zum Schluss kommt seine Mutter- Veturia. Ein großartiges Bild. Ein rachsüchtige Sohn und eine bittende Mutter treffen sich. Der Blick des Mutters, ihre Bitten, Tränen, brachen sein Herz. Und er ruft aus: Mutter, du hast Rom gerettet. Eine ähnliche Situation wie die Römer gegen Corionalus hat die Menschen durch ihre Arglist, Hochmut, Sünden  geschaffen. Wenn wir uns dessen bewusst werden, wie viel mal stand unsere himmlische Mutter vor, in Tränen in den Augen, mit dem bittenden Antlitz, ausgebetet uns die Barmherzigkeit, damit uns der gerechte Gottes Zorn nicht befallen. Die Rolle Mariens ist darin, dass sie zur unseren Rettung beigetragen hat. Das betonte auch der heilige Papst Johannes Paulus II.  Unsere himmlische Mutter müssen wir mit  kindlicher Liebe bitten, ehren, lieben, damit sie uns vor gerechten Gottes Zorn   retten. Maria bitte für uns, damit wir dir ähnlich sind, damit wir deinem Beispiel folgen.

Das Gebet, das Jesus uns  gelehrt hat, verbindet uns  mit  den Menschen  aller Rasen, Religionen   und Kulturen.  Im Bewusstsein zu der einen Menschheit  zu gehören, beten wir nun gemeinsam.

Friede  soll mit uns sein,  nicht  ein Frieden, wie die  Welt ihn gibt, sondern der Friede, den  Jesus uns  hinterlassen hat, seinen Frieden, der  unser Herz beruhigt und  unseren Mut  wieder  aufrichtet. Deshalb  bitten wir.

Wir  wollen uns am Gut deines Hauses  sättigen am  Gut deines  Tempels.

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Herz Jesus Freitag September 2018

Jesus der erwiderte: Könnt ihr  denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange  der Bräutigam  bei ihnen ist, er sei mit euch.

Heute haben ir  Herz Jesus Freitag. Christus barmherzige Liebe ist groß. Er sagte das in vielen Gleichnissen. Er ist wie ein guter Hirte, der die 99 Schafe zurücklässt  und  nach  einem verlorenen Schaf  sucht. Er ist wie ein barmherziger Vater, der lange auf der Rückkehr seines verlorenen  Sohnes  geartet hat, oder als  barmherziger Samariter, der  den  Verwundeten umging er nicht g, sondern nahm ihn an, und heilte ihn.

Jesus, die Welt hat  dich  nicht  erkannt. Herr, erbarme dich unser.

Du  kamst mit der  Fülle der Gnade und der Wahrheit. Christus, erbarme dich unser.

Du hast unter den  Mensche gelebt und allen seine unendliche Barmherzigkeit  erwies. Herr, erbarme dich unser.

Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum erzählt wie lange Gott  auf die Bekehrung des Sünder  warten kann. Wir wissen nicht, wie lange musste er auf die Bekehrung- Frau – Sünder, aber sicher lange Zeit, bis er wartete ab,und er konnte sagen. Ihr sind  ihre vielen  Sünden  vergeben, weil  sie mir  so viel Liebe  gezeigt hat. Lk 7,47. Lange Zeit wartete auf Saul. Wie viele Christen hatte dieser eifrigen  Pharisäer auf dem Gewissen. Bis endlich Jesus sprach ihn an. Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Apostelgeschicht. 9,4. Den Schächer am Kreuz wartete Jesus ganzes Leben. Der Schächer erkannte an, dass er der Übeltäter ist, dass er den Tod am Kreuz verdient. Und er hörte endlich barmherzige Worte. Heute wirst du  mit mir  im Paradies sein.  Und der heilige Augustinus? Er selbst gibt zu, dass er seit seiner  Kindheit nicht  gut war. Weit weg  von dir bin ich gegangen, mein Gott, schreibt er in seinen Bekenntnissen. Aber der Heiland geduldig wartete  auf seine  Bekehrung. Denken wir daran, wie die Pharisäer , die  eine  sündige Frau  zu ihm gebracht haben, damit er mit ihrer Steinigung zustimmen. Damals sagte er. Wer von euch ohne Sünde  ist, werfe als  Erster  einen Stein auf  sie. Joh  8,7. Sie wagten nicht. Jesus war der einzige, der einen Stein  auf sie werfen konnte, weil  er ohne Sünde war, und der einzige  der ihr  vergeben konnte, weil er Gott war. Darum sagte er zu ihr. Auch  ich verurteile  dich nicht. Geh und  sündige von jetzt  an nicht   mehr.  Joh 8,11. Immer wird gelten was der Schriftsteller  Michel Quist  schrieb. Am meisten liebte Christus, nicht darum dass Er  den Menschen die größte emotionale Zuneigung  gezeigt hatte, sondern darum, dass er am meisten, am bereitwilligsten gab, und ohne den  geringsten   Gegenwert.

Lasst uns  mit  den Worten Jesu  beten und  Gott  bitten, er möge das  Gute in uns stärken und das Böse verzeihen..

Guter Gott, schenke du uns was wir zum Leben nötig  haben, einen Frieden, dem   du  uns  für  alle  Zeit  gibst.

Selig,  die das Wort  Gottes hören und es auch  befolgen.

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23. Sonntag B Mk 7,31-37

23. Sonntag 2018- Effeta- Öffne dich!

Einführung

Ich hoffe, dass wir nicht zu denen gehören, die darauf warten, dass die anderen das tun, was wir eigentlich tun sollten, wir aber bewegen keinen Finger. Zum Beispiel: Jemand betet und empfängt die Sakramente, aber arbeitet nicht an sich selbst. Er will seine negative Haltung gegenüber Gott und gegenüber den Nächsten nicht ändern. Er verursacht dadurch viele Probleme, aber sieht seine eigenen Fehler nicht.

Predigt

Jesus hatte Mitgefühl mit den Leidenden. Die Worte des Propheten Jesaja erfüllten sich: Sagt den Verzagten:  Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott!  Dann werden die Augen der Blinden geöffnet,  auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Die Heilung eines Taubstummen spricht von der Hoffnung, die Jesus gebracht hat. Der Taubstumme bat Jesus, ihm die Hände aufzulegen. Er kam aber nicht allein, er brauchte Hilfe. Kranke brauchen auch heute unsere Hilfe. Gott freut sich, wenn wir nicht nur für uns selbst bitten, sondern auch für jene, die in unserer Umgebung leiden. Wenn wir glauben, dass Jesus eine solche Macht besitzt, warum suchen wir ihn nicht? Wir sind getaufte Christen, aber begehen immer wieder bewusst oder unbewusst Sünden. Daher sollen wir durch das Sakrament der Versöhnung die unterbrochene Freundschaft mit Gott wieder zurückgewinnen. Die Sünde macht uns nämlich taub und blind. Jesus will aber, dass wir wieder seine Brüder und Schwestern werden, und auch lebendige Zeugen und Lehrer seiner frohen Botschaft, sowie Missionare seines Wortes sind. Er sagt zu uns: Effata – öffne dich! Jesus verlangt also von uns Christen, dass wir uns öffnen für seine Worte.

Stellen wir uns heute die Frage: Was für ein Christ bin ich? Höre ich auf Christus und akzeptiere ich seine Forderungen an mich oder versuche ich, Gott meinen Willen aufzuzwingen? Öffnen wir uns also dem Wort Gottes, den Jesus sagt im Johannesevangelium: Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr hört sie deshalb nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.

Dazu etwas zum Nachdenken: Jemand wird nach der Messe gefragt, welcher Priester sie gehalten hat und was er gepredigt hat. Und er bekommt die Antwort: Die Messe hat der Priester XY zelebriert und er predigten von diesem und jenem. Ich denke, das ist nicht so wichtig, wichtiger ist, ob man sich dem Wort Gottes geöffnet hat und danach handeln wird.  Wenn wir zwar wissen, was der Priester gepredigt hat und wir uns dem Wort nicht öffnen, wird sich in unserem Inneren nichts ändern. Der Zustand unserer Seele hängt vom Zusammenwirken mit Gott ab. Auch sollen wir oft das Wort Gottes hören und auch davon sprechen. Das hängt auch vom  regelmäßigen Besuch der Heiligen Messe ab. Wir können die Fehler nicht bei Gott suchen. Wenn wir in der Heiligen Messe das Wort Gottes hören, unsere Schuld bekennen, dann soll das auch in unseren Alltag hineinwirken. Darum ist es so wichtig, dass wir uns dem Wort Gottes öffnen und uns auch bemühen unser Leben zu ändern. Tun wir konkret etwas dafür! Es ist bedeutend für unser Leben. Gott spricht aber auch durch andere Menschen und auch durch Ereignisse zu uns, wir können also überall seine Spuren entdecken.

Ich möchte euch noch etwas erzählen: Ein neuer Priester kam in eine Pfarre. Seine erste Predigt hatte den Gläubigen sehr gefallen. Am folgenden Sonntag hielt er wieder dieselbe Predigt. Die Leute lächelten und dachten, der Pfarrer hätte sicherlich vergessen, dass er diese Predigt  schon gehalten hat. Als er aber  am dritten Sonntag  wieder dieselbe Predigt hielt, warteten einige Gläubige nach dem Gottesdienst auf  ihn. Sie fragten ihn, warum er immer dieselbe Predigt hält.  Der Priester antwortete ihnen: Warum sollte ich etwas anderes predigen,  wenn sich euer Leben nach der ersten Predigt nicht geändert hat?  Ihr habt euch nicht dem Wort Gottes geöffnet.  Gottes Wort sollen wir nicht deshalb hören, weil der Priester schön predigt, sondern es ist für unser Heil.

Und noch ein Beispiel: Nach der Beichte sagt der Beichtende zum Priester: Beten Sie für mich, damit ich mich ändere! Nach einem Jahr kam dieser Gläubige wieder und wiederholte diese Bitte. Da bat ihn der Priester: Helfen Sie mir, einen Tisch von einem  Zimmer in ein anderes Zimmer zu tragen!  Während dieser Tätigkeit blieb der Priester dann stehen und stellte den Tisch auf den Boden. Der Gläubige sagte zu ihm: So werden wir nicht weiterkommen und der Tisch wird niemals eine Ortsänderung erfahren! Der Priester hatte nur auf diese Worte gewartet und sagte zu ihm: Sie bitten mich, für Sie zu beten, dass sie sich ändern! Ich habe für sie gebetet, aber sie haben sich nicht geändert!

Geht es uns nicht manchmal so ähnlich wie diesem Menschen? Unser Antwort im Glauben muss sich durch Taten äußern. Gott liebt jeden Menschen. Er respektiert unseren freien Willen. Wenn wir aber ein zeitliches und einmal auch ein ewiges Glück erreichen wollen, müssen wir uns öffnen für das Wort Gottes!

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Donnerstag der 22. Woche Lk 5,1-11

Jesus der zu Simon sagte: Fahr hinaus auf den See, er sei mit euch.

Der Evangelist Lukas beschreibt ausführlich das Ereignis, bei dem Jesus das Wunder machte, das wir den wunderbaren Fischfang nennen und besonders die Berufung heiligen Petrus, als Jesus zu ihm sagte: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Lk 5,10

Jesus, du hast Petrus zum Apostel berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest den Menschen den Menschen den Weg zum Vater weisen. Christus,erbarme dich unser.

Du gibst uns Erfolg, wo unsere eigene Kräfte nicht genügen. Christus erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium zeigt uns Jesus, wie den Weg zu Gott finden. Der Mensch muss zuerst glauben, und der Glaube muss ein fester Bestandteil  unseres Lebens werden. Man muss  nach der Zeit der Freude von seinen eigenen Erfolgen, muss die Bitterkeit der Schwierigkeiten überleben. Man muss erkennen wie seine Kräfte begrenzt sind. Petrus ein guter Fischer war, aber  erfolgloses Fischen zeigte ihm wie wenig er konnte. Eine erfolglose Arbeit ist oft  eine Stunde Selbsterkenntnis. Die Enttäuschung ermöglicht nicht einmal dem Menschen den Weg zu Gott finden, an Gott glauben. Als Jesus zu Petrus sagte. Werft die Netze zum Fang aus, wusste Petrus aus eigener Erfahrung, dass das keinen Sinn hat, trotzdem er glaubte Jesus. Er trat den Weg des Glauben ein. Man der glaubt, erkennt, dass für Gott  keine unmöglichen Sache gibt. Man wird die Sicherheit gewinnen, dass nicht er, sondern Gott wirkt. Aus dem Leben Mutter Theresa ist ein Ereignis  bekannt. Es kam zu ihr eine neue Schwester. Sie hatte aber für diese Schwester kein Matratze. Mutter Theresa wollte  aus ihren Kissen eine neue Matratze machen. In kurzer Zeit kam ein Lastwagen voller Matratzen. Ein Hotel hatte eine  neue Einrichtung  erhalten und  die alten  Matratzen   Mutter Theresa  geschickt  für ihre Armen. Ein Zufall? Gerade damals, wenn sie sie brauchte. Wir bekommen im Leben nicht eine Gelegenheit, um zu beweisen, ob wir Gott oder uns selbst glauben.

Jesus hat uns ein Gebet beigebracht, in dem wir  uns voller Vertrauen an Gott, unseren Vater, wenden dürfen.

Alle sollen den Frieden erfahren, den Gott uns schenkt. Das Zeichen des Friedens stellt uns  in die große Gemeinschaft derer, die nach Jesu Wort selig sind, weil sie Frieden stiften.

So spricht der Herr: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

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Mittwoch der 22,Woche Lk 4, 33-44

Jesus, der viele Kranken heilte, sei mit euch

Vielleicht können wir uns das Leben ohne Schmerzen und Leiden nicht vorstellen. Es spricht man, wer nicht gelitten hat, weist es nicht die Leidenden und Kranken nicht begreifen. Die Gesellschaft wendet viel Geld im Kampf gegen die Krankheiten auf. Der Schmerz ist so alt, wie die Sünde, weil er die Folge der Sünde ist. Jesus kam, damit er den Menschen hilft, die Folgerungen der Sünde zu beseitigen.

Jesus, du bist gekommen unsere Krankheiten zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst Leben, das hinüberreicht in Gottes  Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du wolltest die Menschen zurückführen zu den von Gott  gesetzten  Ordnungen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus half, heilte viele. Der Evangelist Markus äußerte das mit der Bemerkung: Und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Jesus, machte das, ohne Anspruch auf die Belohnung. Durch diese Tätigkeit wollte er nicht die Popularität gewinnen. Oft verbietet er den Gesunden davon zu reden. Jesus sehnt sich danach durch den gesunden Leib zur Seele des Menschen gelangen. Jesus lernt uns dem Menschen wirklich zu helfen. Auch wir sollen konkret helfen, und den Menschen seinem Schicksal nicht belassen. Damit erfüllen wir die Worte von Jesus. Ich war hungrig, und ihr gab mir essen. Ich war durstig und ihr gab mir trinken. In kurz können wir sagen, dass der gläubige Christ der wirklich aus dem Glaube lebt, kann nicht ohne das leben, damit er die Not des Menschen nicht sieht. Christus sagt klar: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt  ihr mir getan. Mt 25,40. Gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit  kann uns helfen unser Leben völliger überleben. Das Beispiel geben uns Mutter Theresa, oder der heilige Vinzent und viele anderen. Seien wir empfindlicher zum Bedarfen unserer Nächsten. Möge uns darin auch unser hetiges Evangelium helfen.

Das Vater unser ist das Gebet, das uns Jesus hinterlassen hat. Zusammen mit der ganzen Christenheit beten wir  nun  voll Vertrauen.

Jesus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Der Friede  mit ihm  ist die Quelle des Friedens unter uns Menschen.  Deshalb wollen wir beten.

Wohl denen, die du erwählst und  in deine Nähe  holst, die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen.

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Dienstag der 22.Woche Lk 4,31-37

Jesus, der zum bösen Geist sagte: Verstumme und  fahre von ihm hinaus, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium lesen wir, dass die Menschen über Jesus Lehre erstaunten, denn  seine Lehre  hatte Vollmacht. Das was Jesus sagte, waren nicht die leeren Wörter. Jesus sagte seine Vollmach damit dass er Wunder machte, er heilte unheilbaren  Krankheiten, er vertrieb bösen Geisten, damit er bewies, dass er die göttliche Macht hat.

Jesus, du bist gekommen, uns  in den  neuen Bund  des Lebens  zu berufen.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  den Frieden des Vaters  verkündet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast deine Macht über die bösen Geister gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, der durch sein Wort und Taten seine Macht beweist, ist wirklich Messias. Jesus spricht wie der, der weißt, warum ist gekommen. Jesus durch seine Lehre lehrt uns, damit wir wissen, was Gott von den Menschen erwartet. Das beweist auch das Ereignis in Synagoge in Kapernaum, als der unreine Geist schrie:  Was haben wir  mit dir zu schaffen, Jesus Nazarener. Bist du gekommen um uns zu verderben? Ich kenne dich,  wer du bist: der Heilige Gottes. Der unreine Geist hat die Wahrheit gesagt. Er stellt Jesus, wie der Heilige Gottes vor. Er weist, dass seine Macht ungleich schwächer als Jesu Macht. Der Satan hat keine Macht über Jesus siegen. Jesus beweist seine Macht, als er sagt: Verstumme  und fahre  von  ihm aus. Wie viele Menschen geben Befehle und Anordnungen und diejenige, denen adressieren sind, realisieren sie nicht. Der Teufel verliest mit dem Geschrei den Menschen. Aber das Geschrei  half ihm nicht. Die Kirche hat vom seinen Gründer die Sendung bekommen, fortsetzen und erfüllen das Werk Jesu Christi. In der Kirche sehen wir die Macht Jesu Christi. Auch heute Jesus vertrieb die Dämonen, heilt die Menschen. Selbstverständlich macht er das, durch die Menschen. Und viele Menschen machen große Fehler, wenn sie, diese Wirklichkeit nicht sehen wollen.

Voll Vertrauen hat sich Jesus an Gott seinen Vater gewandt. ie Jesus, so dürfen auch wir  Gott als unseren Vater ansprechen. So beten  wir miteinander, wie Jesus  es uns gelehrt hat…

Der Frieden ist nicht selbstverständlich. Es gilt ihn immer wieder  neu zu  erringen und zu erbitten. Bitten  wir Gott also um diesen Frieden und danken ihm zugleich dafür.

Jesus sprach, wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet.

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