Die Geburt Johannes der Täufer

Einführung

Die Geburt Johannes der Täufer war anders wie bei anderen Kindern. Bei seiner Geburt die Menschen sagten: Was wird aus dem Kind? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Johannes erfüllte in allem, was Gott von ihm verlangte.

Predigt

Johannes der Täfer bereitete viele Menschen beim Fluß Jordan für Jesus vor. Er ist für uns die Stärkung im Glauben. Erfüllen auch wir so treu unsere Sendung wie Johannes? Jesus brachte ganze Stunden  im Gebet. Das Gebet  vereinigt  uns mit Gott. Gott segnet die Betenden, erfüllt ihre Bitten, freut sich  aus  Feiern. nimm ihre Anbetung an. Er verzeiht ihre menschliche Schwachheiten Das Leben Johannes der Täufer war viele Jahre still. Er lebte viele Jahre in der Einsamkeit. Dann tritt er öffentlich auf. Johannes wurde bekannt. in ganzes Land. Die Menschen hielten ihn für großen Propheten.Jesus selbst sagte von ihm. Wahrlich ich sage euch, Unter allen die von Fragen geboren sind,, ist nicht aufgekommen, der größer  sei, als  Johannes der Täufer.

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Herz Jesu Fest Mt 11,25-30

Herz Jesu, Quelle des Lebens und der Heiligkeit, sei mit euch.

Das Herz Jesu Fest, das wir heute feiern, stellt uns vor eine entscheidende Frage unseres religiösen Lebens. Ist Religion ein nützliches Brauchtum? Dient sie vor allem einer  moralisch-sittlichen Erziehung des Volkes? Oder ist Religion die notwendige Antwort auf die Liebe Gottes, die uns im Leben begegnet?

Jesus, aus Liebe bist du zu uns gekommen und Mensch geworden. Herr, erbarme dich unser.

Aus Liebe hast du Kranke geheilt und die Menschen vom Bann der Bosheit befreit. Christus erbarme dich unser.

Aus Liebe bist du den Weg des Kreuzes gegangen bis in die Bitterkeit des Todes. Herr, erbarme dich unser.

Vor einigen Jahren bekam die Welt eine Nachricht, die ihr Echo auch in Hollywood hatte, wo aus diesem Grund  ein Film gedreht wurde mit  dem Titel Romeo und Julia 86. Worum geht es?

In Patterson,  in einer kleiner Gemeinde in Kalifornien, erlebten zwei junge Menschen ihre erste Liebe.  Sie hieß Donna Aschlock und er Filipe Sanchez.  Donna war schwer krank. Die Ärzte waren der Ansicht, dass sie nur durch eine Herztransplantation gerettet werden  kann. Als dies Filipe hörte, sagte zu seiner Mutter: „Wenn ich sterben würde, dann gebt mein Herz meiner geliebten Donna“. Bald darauf klagte Filipe über Kopfschmerzen. Niemand aber nahm seine Worte ernst. Eines Tages wurde er bewusstlos und kam nicht mehr zu sich.  Jede ärztliche Hilfe kam zu spät. Nach seinem Tod erinnerte sich seine Mutter an den Wunsch ihres Sohnes. Nach einer gründlichen Untersuchung von Filipes Leichnam in San Francisco, nahm man die Transplantation des Herzens vor. Sie war erfolgreich.  Und so lebt Donna heute noch mit dem Herzen ihres Geliebten. Das Herz zu schenken auch nach dem Tod ist die Äußerung   einer großer Liebe.   

Das Geheimnis des  heutigen Festes lädt uns ein, über die Liebe, die Gott zu uns hat, nachzudenken. Gott nimmt seine Liebe zu uns Menschen ernst. Er schenkt sich uns in seinem Sohn. Und Jesus bewirbt sich  um die Herzen der Menschen. Der Gipfel seiner Bestrebung für die Liebe Gottes in den Herzen der Menschen war seine  Bereitwilligkeit  am  Kreuz den Tod zu erleiden.  Jesus öffnet sein Herz  auf dem Kreuz. Aus dem Jesus Herzen quillt das Wasser des Lebens. An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber  stand Jesus da und sprach: Wenn  jemand  dürstet,  komme  er zu mir  und trinke. Joh 7,37.

Karl Rahner sagte, dass die Verehrung des Herzens Jesu zum Wesen des Christentums gehört. Heute aber bringt dieses Fest viele – hauptsächlich jungen Christen – in Verlegenheit, weil sie ihre  Motive des Glaubens übertragen  vom Herz auf den  Kopf. Der Bereich des Herzen mit dem Geheimnis der Liebe ist ihnen fremd.  Das Herz scheint für viele ein sentimentales Symbol zu sein. Die echte Liebe soll  gegenseitig sein. Wie werden wir auf die Liebe Gottes zu uns antworten? Wir wollen nicht bei  Sentimentalität, bei süßem in den Tag hinein träumen bleiben. Es ist nicht notwendig für die Liebe  zu argumentieren, denn der heilige Augustinus schreibt: „Es gibt kein Mensch, der nicht lieben würde.“ Nur ist die Frage,  was wir lieben? Es geht darum, dass wir auswählen, was wir lieben sollen. Die Sehnsucht, richtig zu lieben, bringt uns zu Jesus. Er rief uns zu sich mit den Worten: “ Lernt von mir, weil ich demütigen Herzens bin.“

Stellvertretend  für alle, die  sich  um Güte und Liebe  in ihrem  Leben  bemühen, beten  wir, wie  Jesus es uns gelehrt hat. 

Der Friede des Herrn ist die Brücke Gottes zu den Menschen um Leben zu schenken.

Seht, Leib und Blut unseres Herrn Jesus,  der wie ein Osterlamm  für uns  geopfert wurde. 

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12.Sonntag im Jahr A Mt 10,26-33

12. Sonntag 2017 –  Fürchtet euch nun nicht vor ihnen.

Einführung

Der Mensch ist immer neugierig auf seine Zukunft, darauf, was ihn erwartet. Gott kennt unsere Zukunft. Er zählt mit uns. Er hat für uns die Perspektive der Ewigkeit. Diese Einstellung von Jesus ist gefasst in den Worten: Fürchtet euch vor denen, die den Leib töten, die Seele aber  nicht zu töten vermögen… Fürchtet euch  nicht, ihr seid mehr wert  als viele Spatzen. Gottes Zuneigung zu uns ist absolut. Darum können wir auf seine barmherzige Liebe vertrauen.

Predigt

Die Aufforderung – Fürchtet euch nicht – ist auch heute aktuell. In der Welt, in der wir leben, gibt es Kriege, Autounfälle, Flugzeugkatastrophen, Erdbeben, Überschwemmungen. Wir bedroht von verschmutzter Umwelt und von Zivilisationskrankheiten. Wir sehen, dass vielfach die zwischenmenschlichen Beziehung innerhalb der Familien nicht funktionieren.   Es gibt viel Korruption in der Politik. Eine bestimmte Angst haben viele Menschen auch vor den Flüchtlingen, vor der Bedrohung des Staates durch den Islam, den weltweiten Terrorismus. Der Mensch fragt sich bei diesen Befürchtungen: Wie wird das weitergehen? Jesus wusste über die Angst, die auf der Welt herrscht. Daher spricht er uns viel Mut zu, wenn wir von ihm hören: Fürchtet euch nicht, alles, was um euch ist, werdet ihr überwinden durch das Vertrauen in Gottes Vorsehung. Wenn wir vor etwas Angst haben sollen, dann ist das der Egoismus, der Hochmut, die Faulheit und die Gleichgültigkeit Gott gegenüber. Diese Gleichgültigkeit Gott gegenüber kann den Verlust des Lebenssinnes und auch den Verlust der Ewigkeit zur Folge haben.

Im Matthäus-Evangelium gibt an drei Stellen die Ermutigung: Fürchtet euch nicht! Das erste Mal am Beginn bei der Geburt Jesu, das zweite Mal bei der Aussendung der Apostel und das dritte Mal bei der Auferstehung. Bei der Geburt Jesu zweifelte Josef, ob er mit Maria eine Ehe eingehen sollte oder sie entlassen. Da wurde ihm von einem Engel eingegeben: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria zu deiner Frau zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet ist vom Heiligen Geist. Bei der Auferstehung kamen die Frauen voll Trauer zum Grab Jesu, wo ein Engel war und zu ihnen sagte: Fürchtet euch nicht, ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht da, denn er ist auferstanden.

Die Wahrhaftigkeit dieser Wortes des Evangeliums beweist die Erfahrung von Graig A.Nella in „Wie sage ich das meiner Frau?“

Ich setzte mich auf eine Stufe auf unserer Terrasse. Ich zwang mich zum Lächeln, als ich wahrnahm,  dass meine Frau Debbie kommt. Debbie stieg aus dem Auto aus und ging zu mir und fragte mich: „Graig was ist passiert? Warum bist du so bald zu Hause?“ Schweigend ging ich zu ihr hin und umarmte sie fest und sagte:  „Ich wurde entlassen. Heute war ich zum letzten Mal in der Arbeit.“ Sie fragte: „Wie ist das möglich?“ Er meinte: „Gehen wir hinein, ich werde dir alles erzählen!“ Er kam schon zum dritten Mal während seiner dreijährigen Ehe  um seine Beschäftigung. Dann erzählte er seiner Frau: „Der Chef hat mich entlassen, weil ich meine Ansicht geäußert habe.  Mir wurde gesagt, dass ich in die Gemeinschaft meiner Kollegen  nicht hineinpasse.   Ich bin aber sicher, und Gott weiß es,  dass ich mich bemühte.“ Sie antwortete: „Craig, das ist nicht deine Schuld. Gott wird sich um  einen neuen Job kümmern.“ Ein weiteres Problem und ein großer Schmerz war, dass sie die drei Jahre lang noch keine Kinder bekommen haben. Aber an diesem Tag sagte dann seine Frau zu ihm: „Was ist, wenn ich schwanger bin?“ Sie hatte an diesem Tag einen Schwangerschaftstest machen lassen und das Ergebnis war positiv. Darauf weinten sie vor Glück. Ja, Gott lässt alles geschehen zu seiner Zeit. Wir können uns auf ihn verlassen und er bietet uns sicherlich alles, was wir brauchen. Die beiden Eheleute waren Zeugen dafür, wie Gott sich um sie kümmerte. Er war zwar während der 9 Monate der Schwangerschaft arbeitslos und es mangelte besonders zu Monatsende an Geld. Manchmal bekamen sie Geld von den Eltern, manchmal halfen auch die Freunde aus. Dann hatten sie einen Untermieter, der 100 Euro für sein Zimmer bezahlte. Am 2. Juli ist ihre Tochter Sofia geboren und zwei Wochen später bekam Graig eine Stelle als Sozialarbeiter mit Voll-Beschäftigung. Seine Arbeit verspürte er als Sendung, wo Gott dabei war. Obwohl ein Leben im Glauben nicht leicht ist, so wurde er zu ihrem Lebensstil. Heute hat er schon ein höheres Gehalt und sie sind fähig alle Ausgaben zu bezahlen. Wenn also der Glaube unser Lebensstil ist und nicht nur Tradition, dann können wir alles in einem anderen Licht sehen. Wir können feststellen, dass Gottes Vorsehung besser ist als unsere Kalkulationen. Trotz allen Lebensumständen sollen wir uns immer wieder folgende Worte einprägen:  Hab keine Angst! Es wäre gut, wenn jeder von uns diese Erfahrung machen könnte: Gott kümmert sich um mich!

 

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Donnerstag der 11.Woche Mt 6,7-15

Jesus der sagte: Euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. 

Sicher es ist uns geschehen, dass wir Gott um etwas baten, als Gott uns nicht hörte.  Und so baten wir wieder und wieder bis uns das verdross, und wir wussten nicht  warum unser  Gebet nicht erhört wurde. Gott aber weist warum nicht. 

Jesus du kennst unsere Bedürfnisse. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du gibst uns alles, was wir brauchen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus du führst zum neuen Leben. Herr, erbarme dich unser.

Jede religiöse Gruppe hat ihre Art des Gebetes. Johannes der Täufer brachte seine Jünger zu beten bei. Auch die Pharisäer hatten ihre Art des Gebetes. Auch die Heiden hatten ihre Gebete. Die Heiden pflegten beim Gebet viel sprechen, als ob sie Gott überzeugen wollten, dass er ihnen gibt, was sie verlangten. Auch Jesus lehrt uns wie sollen wir beten. Bei Gebet sollen wir die Heiden nicht nachahmen. Beim Gebet sollen wir uns an  himmlischen Vater wenden. Bei Gebet ist nicht so wichtig, dass Gott uns erhört, sondern eher dass wir  Gott ,,erhören“, also damit wir auf  seinem Plan des Heiles  eingehen. Dass wir in unserem Leben nur das  tun, was er von uns von uns verlangt. Gott kennt uns sehr gut, er weißt was wir brauchen. So sollen wir ans Gebet herantreten. Wir sollen im Gebet bitten, dass wir  den Willen Gottes erkennen und danach auch handeln.

Gott lässt uns nicht allein. Wir  vertrauen seiner Nähe und beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat. 

Jesus hat seien  Jüngern den zugesagt. Auch wir sind eingeladen den Friedensweg Jesu zu gehen.  Deshalb bitten wir

Brot gegen den Hunger, Leben gegen den  Tod, Güte gegen  Schuld, Erbarmen  gegen Schuld.

 

 

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Mittwoch der 11.Woche im Jahr. Hl.Aloisius Gonzaga

Jesus Christus, der uns zur Liebe und dem ganzen Einsatz unseres Lebens verpflichtet hat, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Aloisius Gonzaga. Er ist Jugendpatron.10 jährig diente er als Page am Hof von Florenz und am königlichen Hof in Madrid. Danach erst verzichtete er auf das väterliche Erbe und ging zu den Jesuiten. Als die Pest ausbricht, ist er bei denen, die verlassene Kranke pflegen, und wird selbst ein Opfer dieser Seuche. 

Jesus du kamst als Diener aller. Herr, erbarme dich unser.

Du nahmst alle Schuld auf dich. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gestorben, damit wir leben. Herr, erbarme dich unser.

Heilig, wer ist heilig? Nur Gott? Wir wissen dass Maria das Beiwort/Attribut/ hat, Königin aller Heiligen. Die Jungfrau Maria erfüllte immer den Gottes Willen. Sie wurde das Vorbild und die Inspiration für viele Menschen. Ein Heiliger ist kein Sonderling. Er ist ein Mensch der über alles Gott liebt. Wir wissen, dass viel mehr Menschen in den Himmel gelangen, als  die Kirche zu heiligen erklärt. Der Prozess, durch den jemand zum heiligen erklärt wird, bedarf einer langen Entwicklungszeit. Seit den ersten Jahrhunderten gibt die Kirche den Namen „Heilig“ vor allem den Märtyrern und Bekennern. So war es bis zum dritten Jahrhundert. Im Jahre 313 bekam die Kirche die Freiheit durch Kaiser Konstantin. Bis zum Mittelalter erklärte der örtliche Bischof die Menschen zu Heiligen.  Zu Heiligen wurden die bedeutenden Vorsteller des geistlichen Lebens  erklärt. Schon in dieser Zeit hatte die Kirche strenge Kriterien. Zu Heiligen wurde nie  Menschen erklärt, von denen das tugendhafte Leben nicht nachgewiesen werden konnte. Seit dem Jahr 993 als Papst Johannes XV den Bischof von Augsburg heilig gesprochen hat, war dieser Akt ausschließlich dem römischen Bischof also dem Papst vorbehalten. Wenn der Papst jemanden zum Heiligen erklärt, damit definiert er, dass der Heilige in den himmlischen  Ruhm einkehrt, und ordnet seinen Kult an. Das bedeutet seine Verehrung in der ganzen Kirche. Die Erklärung zum Heiligen kann man nicht abberufen. Wir kennen die Antwort auf die Frage: Warum sind wir hier auf der Erde?  Darum, sind wir auf der Erde, damit wir Gott kennen, lieben und einmal in den Himmel kommen.

Kurz vor seinem Tod flüsterte Alois Gonzaga  seinem Provinzial. Ich gehe in den Himmel.

Da wir der Liebe und den Geboten des Vaters verpflichtet sind dürfen wir es wagen zu ihm zu beten.

Wirkliche Liebe ist immer mit dem Frieden verbunden. Um den Frieden wollen wir bitten.

Selig, die Gott lieben aus ganzem Herzen und Vollendungen finden im Reich des Vaters.  

 

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Dienstag der 11. Woche Mt 5,43-48

Gott der Herr, der regnen lässt über Gute und Böse und allen Gnaden schenkt,sei mit euch.

Jesus sagt zu uns im heutigen Evangelium, dass wir auch unsere Feinde lieben sollen. Die Feinden zu lieben ist überhaupt nicht leicht.  Das geht gegen unsere Natur. Unsere Natur liebt unsere Freunde und hasst unsere Feinde. Aber mit Gottes Hilfe ist auch das möglich. 

Jesus, du hast am  Kreuz sterbend  für deine Gnade gebetet. Herr, erbarme dich unser. 

Jesus, du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgten zu verzeihen. Christus,  erbarme  dich unser.

Du  hast allen Gutes  getan und niemanden verstoßen. Herr,erbarme dich unser.

Wenn wir unsere Feinde lieben sollen, sollten wir wissen, wer zu ihnen gehört, kennen sie. Versuchen wir  einige Kategorien von Feinden nennen. 

Die anderen:  Die anderen sind, die, die abweichend von uns sind. Sie haben auf alles verschiedene Meinungen. Wir können mit ihnen nie sich einigen. Mit diesen Menschen können wir gemeinsame Rede nicht finden. Die Art ihres Lebens, Denkens ist einfach anders als unsere.

Schleicher. Das sind die Menschen, die scheinbar lieb sind. Sie loben uns, wenn sie mit uns sind. Aber wenn sie von uns weggehen, dann sie uns besprechen uns sogar  anfeinden uns. Das sind die Menschen, auf denen können wir nicht vertrauen.  

Feind

Das sind diejenige, die uns mit Absicht schaden. Sie treten immer gegen uns auf. Alles was wir sagen, sofort kritisieren.  Sie kämpfen gegen unseren Gedanken und Initiative. Sie freuen sich darüber, wenn uns die Schmerzen verursachen können.

Dieser Katalog könnte wir noch verbreiten. Aber wichtiger ist die Frage. Was sollen wir machen? Auch unsere Feinde zu lieben. So lehrte uns Jesus.Das ist nicht die Schwachheit. Das ist  das Heldentum.

Zum himmlischen Vater , dem vollkommenen Gott, dürfen wir voll Vertrauen beten. 

Wer  allen Streit und  alle Gegensätze überwindet, wird Gottes Frieden ernten . So bitten wir den Herrn.

Selig, die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters  genannt werden.

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Montag der 11. Woche Mt 5,38-42

Gott, der gut ist und uns den Weg der Güte weisen will ,sei mit euch. 

Jesus lad uns zum Weg der vollkommenen Liebe zu Gott und Nächsten ein. Die Vollkommenheit ist auch darin wenn wir  die Worte von Jesus folgen. Gib dem, der dich  bittet, und weise  den nicht  ab, der  von dir borgen will. Mt 5,42 

Jesus du hast die Apostel den Weg den Weg in den Himmel  gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, deine Liebe ist vollkommen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  in  die Nachfolge des Kreuzes  gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn wir kleine Kinder waren und die Eltern  uns zu sich riefen, wir gingen zu ihnen mit Freude, weil wir sie liebte und auf ihnen vertrauten. Der heilige Paulus nennt die Mitglieder der ersten christlichen Kommunitäten ,, Heiligen“. Das zweite Vatikanum erinnern uns Christen  daran, dass unsere erste und fundamentale Berufung ist die Berufung zur Heiligkeit. Die Heiligkeit ist nicht nur die Sache von Priester und Ordensbruder. Das ist die Verpflichtung jedes Christen. Woraus quellt unsere Berufung zur Heiligkeit. Die Quelle unserer Heiligkeit ist Jesus Christus. Die Seele der Heiligkeit ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Genau so wie es uns Jesus sagt, wenn er auf die Frage antwortet. Welches Gebot ist das größte von allen? Jesus antwortete. Du sollst  den Herrn deinen Gott lieben mit deinem Herzen und  mit deiner  ganzen Seele und  mit  deinem ganzen Verstand. Mt 22,36. Glaube und Hoffnung untergehen. In der Ewigkeit werden wir sie nicht brauchen. Die Liebe wird auch in den Himmel. Richtig äußerte sich der heilige Paulus. Die Liebe hört nie mals auf. 

Zum Vater, der zu geben bereit ist und niemanden abweist, wagen wir  zu beten.

Versöhnung und Hilfsbereitschaft sind der Weg, der uns  zum Frieden  Gottes führt. Deshalb  bitten wir.

Selig, die dem Nächsten zu helfen bereit sind und Gottes Liebe empfangen werden.

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Taufakt- Taufgnaden

Liebe Eltern

Wenn christliche Eltern von Gott ein Kind bekommen, dann bringen sie es möglichst bald in die Kirche zur heiligen Taufe. In der alten christlichen gab es zwei große Tauftage. Karsamstag und Pfingstsamstag. Am Karsamstag wird das Taufwasser feierlich geweiht. Heute möchte ich zwei Fragen über die Taufe beantworten . Wie taufe man? Was wirkt die Taufe.

Wenn der Priester tauft, gebraucht er ein eigenes Wasser- Taufwasser. So hat es die Kirche vorgeschrieben. Im Notfall dürfte  man auch einfaches Wasser benützen. Seit der Taufe Jesu  hat jedes natürliche  Wasser die Kraft und Weihe für die heilige Taufe bekommen. Der heilige Kirchenlehrer- Gregor von Nazians sagte  Christus ließ sich taufen, um das Wasser zu heiligen  und ihm die Kraft der Heiligung zu  geben. Während Petrus zu Rom im Kerker lag , bekehrte sich der Kerkermeister. Plötzlich sprudelte eine wunderbare Quelle aus dem Boden hervor. Der Apostel nahm von dem Wasser und taufte   den Neubekehrten. Das war natürliches Quellwasser und doch war es recht als Taufwasser. Wie muss man das Taufwasser abgießen? Es soll dreimal geschehen. Ein einmaliges Abgießen  würde auch genügen. Man soll das Wasser so über das Haupt des Täuflings  abgießen, dass nicht bloß die Haare nass werden, sonst wäre   die Taufe ungültig.

Taufworte

Welche Worte muss der Täufer sprechen. Zuerst kommt der Name des Täuflings: Josef oder Maria.  Dann folgen  die Taufworte. Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiliges Geistes. Die Taufworte muss man genau so sprechen  und nicht anders, dabei gießt man das Wasser auf. Was bei der der Taufe äußerlich  geschieht, das wissen wir. Was innerlich in der Seele geschieht, das ist wunderbar.                                  

 

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Samstag der 10 Woche Mt 5,33-37

Gott, unser Herr, der uns Treue und Wahrhaftigkeit geboten hat, sei mit euch.

Jesus sagt zu uns: Euer Ja sei Ja, euer Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen. Was charakterisiert unser Verhalten? Ein Sprichwort sagt:  Den Vogel erkennst du an seinem Gefieder, den Menschen am Reden.

Jesus, du bist die Wahrheit, der Weg und das Leben. Herr, erbarme dich unser.

Dein Wort ist ohne  Falsch und Täuschung. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns in den Dienst deines Wortes gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Auch das Gesetz des Mose  den Eid verboten, aber nur im Fall der Unwahrheit. Wer die Wahrheit sagte, konnte Gott  zum Zeuge rufen. Die Ehrfurcht vor dem Namen Gottes erlaubte den Juden nicht, den Namen Gottes auszusprechen. In diesem Fall halfen sie sich mit den Namen von Personen oder Sachen, die mit Gott mit enger Beziehung waren. Und so haben die Juden schwuren auf Moses oder auf den Tempel geschworen. Namen von Personen oder Sachen, die nur indirekt mit Gott zusammenhingen, gebrauchten sie damals,  wenn  auf Unwahrheiten geschworen wurde, in der Annahme, dass sie damit Gott nicht entweihen kann. Jesus griff auch dieses Gebiet auf. Jesus verbot ihnen grundsätzlich,  auf irgendetwas zu  schwören, sogar auf solche Kleinigkeit wie das menschliche Haar es ist. Auch  das Haar ist in engem Zusammenhang mit Gott. Kein Haar ergraut, wenn es Gott nicht gibt. Die Apostel sollten nicht durch  Schwur das gegenseitige Vertrauen gewinnen. Jesus bietet ihnen ein anderes Mittel – konsequente Wahrhaftigkeit, denn Jesus verlangt, dass ihr Ja immer ein Ja bleibe.

In der gemeinsamen Eucharistiefeier  erfahren wir: Das Reich Gottes ist nahe. Darum beten wir voll Freude. 

Der Herr wird kommen, um sein Reich  aufzubauen. Von ihm erwarten wir  den Frieden, der trägt.  Darum bitten wir.

Jesus du brichst uns dein  Brot und schenkst uns  dein Leben. Du verwandelst uns zu einer lebendigen Gemeinde.

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11. Sonntag A Mt 9,36- 10,8

11.Sonntag 2017

Einführung

Als Jesus die Schar der Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, weil sie erschöpft und wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Jesus war voll Liebe und wollte ihnen einen Weg zeigen und sie damit ermutigen. Er bemitleidete sie und war solidarisch mit den Menschen.

Predigt

Aus dem Leben Johannes Paul II ist eine scherzhafte Geschichte überliefert. Johannes Paul war auf Urlaub und auch sein Sekretär war mit. Sie fuhren mit dem Auto und überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der Sekretär nahm hinter sich ein Polizeiauto wahr. Da wurde er sich dessen bewusst, dass er die Geschwindigkeit überschritten hatte und wurde unruhig. Der Papst sagte: Bleiben Sie ruhig! Wir tauschen die Plätze. Als die Polizei sie anhielt, tauschten sie rasch die Plätze und der Papst nun als Chauffeur zeigte dem Polizisten seine Ausweispapiere. Der Polizist glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Er salutierte und ging zum anderen Polizisten, der älter war als er, zurück. Dieser fragte ihnen: Hast du den Strafzettel ausgehändigt? Dieser antwortete ganz aufgeregt: Nein. Der andere sagte: Wer war das denn? War es ein Minister? Nein, jemand höherer. Jemand höherer, vielleicht der Präsident? Nein, noch jemand höherer. Stell dir vor, was für eine Persönlichkeit das sein muss, wenn der Papst sein Chauffeur ist? Da war beiden klar, wem der Papst den Chauffeur machte, natürlich Gott. Immer macht man den Chauffeur für jemand, der noch höher steht, höher steht aber nicht nur an Rang. So ist der Lehrer Chauffeur des Schüler, weil er diesen zur Weisheit führt, die Eltern den Chauffeur für die Kinder, weil sie für eine gute Erziehung maßgeblich sind, der Priester den Chauffeur für seine Gläubigen, weil er sie zu Gott führt. Jede Arbeit im Geiste der Liebe und des Dienstes zu verrichten, bedeutet also Chauffeur für andere Menschen zu sein.

In diesem Sinn können wir die Äußerung von Jesus verstehen: Geht hin, predigt und  sagt: Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus,  umsonst habt ihr empfangen, umsonst  sollt ihr geben.  Mit anderen Worten. Sie sollen Chauffeure sein für andere, indem sie das Reich Gottes verbreiten, also den Menschen Liebe, Ruhe und Perspektive geben. Aussätzige rein zu machen bedeutet, ihnen zu helfen, sich von schlechten Gewohnheiten und von der Bequemlichkeit zu befreien. Das ist alles wie ein Spinnengewebe, aus dem man sich schwer befreien kann. Tote sind nicht nur auf dem Friedhof, sondern als Tote kann man auch die bezeichnen, deren Ehe erloschen ist und sich scheiden lassen und auch Menschen ohne Glauben – also Gleichgültige. Treibt die Dämonen aus. Das ist nichts, was einmal war und längst überholt ist. Auch heute sind die Menschen von Drogen, Alkohol, Pornographie, Spielsucht besessen. Jesus sendet uns zu allen Menschen, um ihnen zu sagen: Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Gott ist nahe. Mensch, hab Mut und glaub, das alles anders werden kann. Gott in seiner Barmherzigkeit ist größer als der Mensch mit seinen Sünden. Das Christentum ist nicht Sache von Überredung, sondern Sache der Gnade. Unsere vorrangige Aufgabe ist nicht in erster Linie die Erklärung, die Argumentation, die Überredung wie in der Politik, sondern zu lieben. Außerdem es ist notwendig, die Worte Jesu zu begreifen.Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Wir sollen Gottes Liebe, Gottes Verzeihung, Gottes Barmherzigkeit weitergeben.  Und wir geben dies so weiter, dass wir die anderen Menschen zu diesen Werten – also zu  Glaube, Hoffnung und Liebe ermuntern. Jesus sagte: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet nun den Herrn der Erte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende. Wo man dafür betet, wird das wahrgenommen und mancher hört eine innere Stimme, die ihn dazu ermutigt, Gott zu dienen. Er wird dann sagen:  Herr, sende mich. Ich will der sein, der das Reich der Liebe, der Ruhe, der Freude verbreitet. Stärke mich, damit ich  die Dienste, die ich als Christ habe, erfüllen kann! Die Aufgabe, Chauffeur zu sein im geistlichen Bereich ist nicht nur eine menschliche Tätigkeit, sondern auch das Werk Gottes, Gottes Gnade. Darum lebt das Werk der Verkündigung bis heute.

Der französische Mikrobiolog  Louis Pasteur (1822- 1895)  verbrachte seinen Urlaub am Land,  wo er mit dem örtlichen Priester Schach spielte. Einmal fragte ihn der Priester:  Wenn Sie die Aufgabe hätten, den Menschen zu erklären, dass die Kirche nicht die Menschen ausgedacht haben, sondern sie göttlichen Ursprung sei, wie würden Sie das machen? Pasteur antwortete: Ich würde Ihnen vorschlagen, zwölf Männer aus ihrem Dorf auszuwählen und sie dann drei Jahre eine Schulung machen zu lassen und dann nach New York, London, Sydney und Paris zu senden. Nach 2000 Jahren schauen Sie dann, ob jemand etwas von ihnen weiß.

Wenn die Verkündigung des Evangeliums nur menschlichen Ursprungs wäre, wäre sie schon längst vergessen. In der Bibel lesen  wir die Namen der Apostel noch nach 2000 Jahren. Ihre Botschaft ist nicht untergegangen, sie spricht auch heute noch Menschen an. Wenn sie sich diese Botschaft nur ausgedacht hätten, würde heute niemand mehr davon etwas wissen. Aber in dieser Botschaft ist das Wirken des Heiligen Geistes zu erkennen. Und diese Kraft wirkt heute noch. Der Geist Gottes ist eine Kraft, die von Gott stammt. Wir Christen werden mit dieser Kraft des Heiligen Geistes ausgerüstet und in die Welt gesandt, um Träger der Botschaft der Hoffnung zu sein.

   

 

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Freitag der 10.Woche Mt 5,27-32

Jesus der immer die Sünde verurteilte sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Du sollst nicht ehebrechen. Viele Menschen halten für die Sünde nur die Taten. Jesus aber lehrt uns dass der Mensch mit den Gedanken, Sehnsüchten sündigen kann. Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr  begangen.

Jesus, du hast uns den Weg zum ewigen  Glück gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du warnst uns vor der Versuchung zur Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Jesus du bietest uns die Hilfe an, im Kampf gegen die Sünde. Herr, erbarme dich unser. 

Die Kirche sorgt für die Seele und Heil, jedes Menschen. Einige Menschen sagen, dass die Kirche nicht modern und veraltet ist, weil die Kirche scharf gegen die Abtreibungen, Pornografie, Antikorruption auftritt. Jesus sagte in Seligpreisungen. Glückselig, die reinen Herzen sind. Mt 5,8. Gottes Gesetz zeigt und den Willen Gottes. Gottes Geboten sollen den Mensche schützen. Das sechste Gebot soll die Ehe  vor der  Verletzung  behüten. Dieses Gebot verpflichtete sowohl  die Männer wie die Frauen. Mit der Zeit inklinierte die Erklärung der Gesetzen von der Seite   eher auf die Seite  der Männer. Das aber bedeutet nicht das, dass das alte Testament über diesen Sachen schwieg. Das Alte Testament verurteilte die Homosexualität. Verkehr mit dem  Tier, Entweihung der Jungfrauen. Also, nicht bis Jesus, hat die Ehebruch verboten. Vielleicht für manche klingen die Worte von Jesus hart. Aber diese Worte sind wahre und richtige.

Zur Freiheit  und Herrlichkeit der Kinder Gottes berufen, dürfen wir beten, wie Jesus es uns gelehrt  hat.

Wie die Sonne in die Dunkelheit fällt,will Gottes Friede in unser Leben leuchten. Deshalb  bitten wir.

Wie in Adam alle sterben, so  werden in Christus einst  alle lebendig  gemacht.

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Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Joh 6,51-58

Fronleichnam 2017

Jesus sagte im heutigen Evangelium, dass ER das Brot Lebens ist. Weiter sagte er: Wenn jemand von  diesem Brot  isst,  wird  er leben in Ewigkeit. Die Juden verstanden diese Worte nicht. Diese Worte haben sie als materialistisch angesehen. Wir wissen schon, worum es Jesus geht. ER will uns ins ewige Leben führen. Das Brot des Lebens – die Eucharistie – das ist der lebendige Christus unter uns, der uns zum Vater führt.

Predigt

Christus im Zeichen des Brotes hilft uns, unser Leben zu ändern. Er führt uns in die Welt Gottes und das verdient unsere Dankbarkeit. Wir können zusammenrechnen, wieviele Wagen mit Kartoffeln, mit Gemüse oder Fleisch  wir in unserem Leben gegessen haben.  Aber wir wurden dadurch  nicht in  Kartoffeln verwandeln. Oder wenn wir Fleisch essen,  verwandeln wir uns nicht in Schweine. Wenn wir aber Christus empfangen, dann wurde das einfache Stück Brot in Jesu Leib verwandelt. Das schafft kein Lebensmittel, nur Jesus in der Eucharistie. Er hilft uns, Söhne und Töchter des himmlischen Vaters zu werden. Jesus gibt uns Hoffnung. Er  ist die Garantie, dass wir das ewige Leben erreichen. Ist für uns das ewige Leben wichtig? Aktuell lauten die Worte von Jesus so: Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.  Jesus war immer mit seinem Vater verbunden. Und er bleibt mit ihm verbunden auf ewig. Jesus hat die Eucharistie für uns eingesetzt. Das ist sein Geschenk an uns Menschen. Sicher will er,  dass wir dieses Geschenk annehmen. Das ist nur dann möglich, wenn wir ein lebendiges Interesse für Christus haben. Die Menschen haben verschiedene Interessen oder Hobbies. Viele Interessen beeinflussen  unser Leben und viele Personen nehmen wir uns zum Vorbild.  Heute ist der Fußballspieler Christiano Ronaldo, der  1985 geboren wurde, sehr populär.  Stellen wir ihn uns aber in fünfzig Jahre vor!  Da ist er schon ein alter Mann und er nicht mehr so Fußball spielen wie heute.    Sicher nicht. Die Interessen eines jungen Mädchen sind anders als die einer alten Frau. Das ist natürlich. Eines sollten aber in unserem  Leben bleiben, und das ist das Interesse an Christus.  Sicher kennen Sie viele Menschen, vielleicht auch Priester, die dieses Interesse für Christus nie verloren haben.  Sie haben dieses Interesse von Kindheit an und bis zum Tod. Diese Menschen wissen, dass es auch andere Sachen gibt als  nur die materielle. Es hat keinen Sinn zur Heiligen Kommunion zu gehen, wenn man sich nicht zu den religiösen Werten, zum Glauben an Jesus Christus bekennt. Hier, bitte aber darauf achten!  Es geht hier nicht darum, dass der Mensch   vollkommen sein muss, und nur dann Christus empfangen kann. Doch Christus selbst sagte, nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Die Eucharistie ist nicht das Sakrament, das uns das göttliche, übernatürliche  Leben gibt. Dazu dienen die Sakramente der Taufe und der  Beichte. Die Allerheiligste erhält und vermehrt in uns das übernatürliche  Leben. Jesus in Eucharistie hat den Zweck nur dann empfangen, wenn wir an Jesus glauben und in der heilig machenden Gnaden sind. Mögen unsere Herzen mit großer Dankbarkeit gegen Jesus erfüllen, für die herrliche Gabe der Eucharistie. 

 

 

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Mittwoch der 10.Woche Mt,17-19

Jesus Christus, der sagte: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium will Jesus uns sagen, dass seine Lehre immer gültig ist. Diese Lehre wird auf immer dauern. Heute leben viele Menschen so, als ob keinen Gott gäbe. Diese Menschen zählen nicht auf Gott. Es ist aber ein großer Irrtum, so zu denken, weil Gott allmächtig ist. 

Jesus, du hast und die Gesetze gegeben, die wir einhalten sollen. Herr,erbarme dich unser.

Jesus, deine Lehre wird auf ewig dauern. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du willst unser Glück, Herr, erbarme dich unser. 

Jesus sagte: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz  und  die Propheten aufzuheben. Die Gesetze, die der Mensch für sein Leben braucht, soll man nicht ändern.  Gottes Gesetze bleiben immer dieselben. Gott ist der größte Gesetzgeber. Gottes Gesetz kann nur  Gott selbst ändern. Der Mensch will die  Gesetz Gottes ändern, oder anders gesagt, sie umzuformen. Gott will den Untergang des Menschen nicht. Gott erlaubt nicht,  zu sündigen.  Wenn es erlaubt wäre zu lügen, dann wären alle Menschen Täuscher. Wenn es erlaubt wäre  zu stehlen, dann wären alle Menschen Diebe. Wenn es erlaubt wäre,  einen Mord zu begehen, dann wären alle Menschen Mörder. Und so ist das mit jeder Sünde. Die Gesetze wollen den Menschen nicht knechten, sondern ihm helfen. Es ist nicht genug, die Gesetze und die Vorschriften zu kennen. Die Menschen müssen die Bedeutung, also den Sinn  von Gesetzen kennen. Wo die Gesetze eingehalten werden, dort herrscht Ordnung und Ruhe.

Den Herr erfährt jeder  von uns auf verschiedene Art, allen aber ist er als  liebender Vater nahe, darum beten wir.

Jesus ist allen der Garant der Einheit und  das Leben, so sagt er.

Der Herr erbarmt sich, damit wir in seiner Nachfolge nicht ermüden. Er ist uns Brot für das Leben.

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Dienstag der 10 Woche Der heilige Antonius von Padua

Jesus der sagte. Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert womit kann man es wieder salzig machen. 

Heute  erinnern wir uns an heiligen Antonius von Padua. Er war Portugiese. Er wusste was von ihm Gott will. Wissen wir, was von uns Gott will? Und wenn wir das wissen, sind wir bereit, das verwirklichen?

Jesus du bist gekommen, um unser Leben zu erneuern. Herr, erbarme dich unser.

Du gehst uns voraus auf dem Weg zum Vater. Christus, erbarme dich unser .

Du hast das Lob und die Ehre des Vaters gesucht. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Antonius vor dem Eintritt ins Kloster verheimlichte seine Herkunft. Er wusste, dass auf seine Herkunft die Rücksicht nahmen würden. Er wollte Missionar sein. Es ist ihm nicht gelungen nach Afrika gelangen. Weil er wurde krank. Er kam zurück nach Italien. Sie wollten ihn in den keinen Orden empfangen. Er ist immer kränklich. Einmal infolge Mangels an Prediger ist er angesprochen zu predigen. Als der Prediger überrascht und bestürzt macht seine Hörer. Er wurde der berühmte Prediger. Er predigt die ganzen Stunden und die Menschen ihn hören. Er hat keine Angst rügen seinen eigenen Vorsteher. Er weist die Wahrheit sagen dem Fürsten von Verona, der seine Gegner mit der Enthauptung bestraft. Antonius starb verhältnismäßig  jung. Er war 40 Jahre alt. Der heilige Antonius schwieg bei den Sünden der Menschen nicht. Er brachte die Wahrheit in die Herzen der Menschen. Und das ist wichtig auch heute.  

Da Jesus Christus uns seinen Frieden hinterlassen hat, dürfen wir  in seinem Namen  zum beten.

Wenn wir Menschen des Friedens sind, wird der Friede Gottes in uns bleiben. Wir bitte daher den Herrn.

Selig, die den Frieden Gottes angenommen haben und eingehen in die Ernte seines Reiches.   

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Montag der 11 Woche Mt 5,1-12

Jesus, der uns den Weg zum echten Glück zeigt, sei mit euch.

Die Menschen suchten, suche die neue Seligpreisungen, die Jesus Seligpreisungen ,,ersetzen“, weil sie für veraltet, nicht anziehend für den Modernen Menschen halten.  Die Seligpreisungen der Welt bringen das Glück  den Menschen nicht.

Jesus, du hast gesagt, selig die arm sind  vor Gott, Herr erbarme dich unser.

Jesus, du hast gesagt, selig  die keine Gewalt  anwenden. Christus , erbarme dich unser.

Jesus, du hast gesagt, selig die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus Seligpreisungen sind  das Wesen seines Evangeliums. Alles andere was Jesus gelehrt hat, hat Zusammenhang mit den Seligpreisungen. Die Seligpreisungen wurden den einfachen Menschen gesagt. Jeder, der nach den Seligpreisungen, erfüllte sein Leben mit größtem Sinn. Die Menschen müssten sich die Frage stellen: Was werde ich gewinnen, wenn ich demütig, arm, gerecht, ruhig. Oder was werde ich verlieren, wenn ich demütig,arm usw. werde. Die Menschen mussten sich entscheiden. Je mehr Menschen die Lobpreisungen realisierte, desto mehr die Welt vorwärts ging. Wenn die Menschen nicht nach den Seligpreisungen lebten, die Welt stagnierte.  Die Seligpreisungen können wieder anziehend werden. Wer sich  nach den Seligpreisungen wagt leben, ähnlich ist dem Springer  aus dem Turm oder aus dem Wolkenkratzer. Mit dem Unterschied, dass der Springer selbst das Erlebnis bringt und den Menschen das Theater. Wer nach den Seligpreisungen lebt, bringt selbst auch das Erlebnis und hilft den anderen Menschen.

Zum Vater, der zu geben bereit ist und niemanden abweist, wagen wir zu beten.

Versöhnung und Hilfsbereitschaft sind der Weg, der uns zum Frieden Gottes  führt.Deshalb bitten wir.

 Selig, die dem Nächsten zu helfen bereit sind und Gottes Liebe empfangen werden.

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Die Ikone Christi zu sein

Die Liebe sehnt sich danach,beschenken den Menschen die wir lieben. Die vollkommene Liebe will alles schenken, auch die Sachen die am wertesten, teuersten sind. Der Christ hat zwei Sachen, die für ihn am teuersten sind. Die erste Sache ist das Leben. Die vollkommene Liebe fähig ist auch das Leben zu opfern. Jesus sagt. Es gibt keine größere Liebe,als  wenn seiner Liebe  für seine Freunde gibt. Joh 15,13. Darum der heilige Johannes  schreibt. Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein  Leben für  uns  hingeben hat. So müssen auch wir für  die Brüder das Leben hingeben. 1.Joh 3,16. Die zweite Sache ist Christus.  Die Gemeinschaft mit ihm. Die Liebe sehnt sich danach, mit dieser Gemeinschaft /Gemeinschaft mit Christus/ sich teilen. Das bedeutet mit den anderen Menschen sich teilen mit der Erkenntnis Christus. Lieben bedeutet evangelisieren. Wollen wir unsere Brüder lieben? Beginnen wir sie zu evangelisieren. Wollen wir lernen evangelisieren? Lernen wir lieben. Jesus ruft uns alle Menschen: Ich aber sage euch.Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen,  die euch hassen, bittet für die, so euch hassen, bittet für die, so euch beleidigen und  verfolgen. Mt 5,45. Die Liebe äußert : Darum gehet hin und lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Mt 28,19. Wir können nicht evangelisieren ohne wahre Liebe. Das Gebet, die Liturgie, Sakramente, dienen dazu damit wir lieben erlernen: Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung  noch Unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube der durch die  Liebe  tätig  ist. Gal 5,6. Lernen wir  Christus Liebe den Menschen zu bringen. Christus erfüllte seine Sendung nicht damit, dass er zu den Menschen vom Himmel sagte: Leute, Kommt her zu Gott.  Er kam zu Gott und brachte ihnen Gottes Liebe. Evangelisieren bedeutet nicht die Menschen zu Gott führen, sondern,  Gott und seine Liebe den Menschen zu bringen. Vielleicht es ist für uns eine Überraschung. Wie viel von uns bemühen uns die anderen Menschen zu Gott führen, durch die Überredung und Nötigung, durch die Tadelei, Zurechtweisung. Und das ist nicht unsere Aufgabe. Unsere Aufgabe ist für die anderen Menschen die Ikone sein. Das Bild Gottes und seiner Liebe. Jesus sagt: So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und  euren Vater im Himmel preisen. Mt 5,16. Das ist die Liebe Christi, die den anderen Menschen für die Bekehrung und für das neu Leben in Christus öffnet. Unsere Überredung, Nötigung, eher die Menschen abraten/ abbringen/. Nehmen wir wahr, wie machte es Jesus. Bei seiner Begegnung mit einem besessen Menschen lesen wir: Als er Jesus von  weitem  sah, lief  er zu ihm hin , warf sich  vor ihm nieder und schrie laut. Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten  Gottes?  Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht. Jesus sagte zu ihm Verlass diesen Mann. Mr 5,6. Dieser Mensch wollte Jesus folgen. Jesus sagte zu ihm. Geh nach Hause und berichte deiner Familie alles, was der Herr, für dich getan, und wie er  Erbarmen  mit dir  gehabt hat. Mr 5,19. Zuerst war die Wohltat und dann die Bereitwilligkeit Christus folgen. Die Liebe äußert sich durch den Dienst. Darum auch Jesus  dient allen Menschen. Denn Johauch der Menschensohn  ist nicht gekommen, um  sich  dienen zu lassen , um sich dienen zu lassen,  sondern  um zu  dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für  viele.  Joh 10,45. Offenbaren Jesus Liebe ruft in dem Menschen die Sehnsucht sich dem Christus zu öffnen, Christus folgen.

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Samstag der 9. Woche im Jahreskreis Mk 12,38-44

Jesus Christus, der den Reichtum seiner göttlichen Herrlichkeit hergab, um uns zu erlösen, sei mit euch.

Die Pharisäer leugneten mit ihrem Leben die wahre Religiosität, die sie mit dem Mund verkündigten. Theoretisch waren sie fromm, aber praktisch- also in ihrem  Leben – machten sie gerade das Gegenteil. Oft sie beteten nur deshalb, damit sie von den  Menschen gesehen werden. Im heutigen Evangelium gibt uns Jesus folgende Lektion: Wie kann und soll man die Theorie mit der Praxis verbinden?

Jesus, du kamst  in die Armut unseres irdischen Lebens. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast keine Ehre unter  den Menschen gesucht. Christus erbarme dich unser.

Du hast dich der Armen und  der Verlassenen  angenommen. Herr, erbarme dich unser.

Unser Glaube darf sich nicht auf Äußerlichkeiten beziehen – auf Prozessionen, auf prachtvolle Ausschmückungen.   Das alles ist gut, aber es ist nicht der Beweis für eine wirkliche Religiosität. Die Pharisäer fühlten sie zwar als zu Gott Gehörende und sie bezeichneten sich auch als solche, aber sie hatten keine Sehnsucht, Gott zu preisen. Alles galt nur ihrem persönlichen Gewinn. Ihre Frömmigkeit war nicht aufrichtig. Welche Frömmigkeit ist in unserem Herzen? Der heilige Augustinus sagte: Wenn  ihr betet, möge euer Mund das sagen, was sich in eurem Herzen befindet. Unsere Frömmigkeit muss  Einheit mit unserem Leben sein.

Ein Beispiel  dafür kann uns Marcel Callo – ein Gegner des Nationalsozialismus –  geben. In seinem Tagebuch lesen wir: Glück liegt darin, dass wir jene Aufgaben erfüllen, die uns jeder Tag bringt. Marcel half während des zweiten Weltkrieges den  Menschen, die zur Zwangsarbeit verurteilt waren. Marcel war katholischer Jugendarbeiter und wirkte als   Laien-Apostel. Er wusste auch, was diesbezüglich geschehen wird, wenn man ihn entdeckt. Er starb im am 19. März 1945 im Konzentrationslager Mauthausen. Er wurde nur 24 Jahre   alt. Seine Frömmigkeit war aufrichtig.

Damit Gott unser Denken und Wirken als Opfer des Dankes annehme, wagen wir zum Vater zu beten.

Irdische Schätze reichen nicht über die Grenzen unseres Erdenlebens hinaus. Darüber hinaus reicht  der Frieden, um den wir bitten.

Selig,die sich und ihre Habe  in Gottes Hand geben und ewiges Leben dafür erhalten.

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Freitag der 9.Woche im Jahres. Mk 12, 35-37

Jesus Christus, Sohn Davids und zugleich Herr zur Rechten des Vaters, sei mit  euch

Das heutige Evangelium ist sehr kurz. Es enthält einen bedeutenden Blick auf die Persönlichkeit Jesu Christi. Der erste Eindruck nach der Lesung des heutigen Evangelium ist, als ob Jesus der Sohn Davids sei. Der Messias kann nicht Davids Sohn sein. Aber Jesus stammt seinem Stammbaum nach aus dem Geschlecht Davids. Darüber schreibt der heilige Paulus im Römerbrief:  das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids.

Jesus, du kamst als der von Gott verheißene Messias. Herr, erbarme dich unser.

Du bist der eingeborene Sohn des ewigen Vaters. Christus, erbarme dich unser.

Deine Botschaft weist uns den Weg des  Heils. Herr, erbarme dich unser.

Wir wissen, dass Jesus menschliche Natur angenommen hat und als echter Mensch geboren wurde. Er stammte aus dem Geschlecht Davids durch Josef und Maria, die aus Betlehem waren. Darum gingen sie auf dem Befehl des Kaisers Augustus in diese Stadt, um sich einschreiben zu lassen.  Jesus  Christus ist nicht nur Mensch sondern auch wahrer Gott. Das bezeugte er durch seine Wunder und hauptsächlich durch seine Auferstehung. Es ist aber die Wahrheit, dass Jesus den Erklärungen über den Messias, wie sie  zu dieser Zeit verbreitet wurden, widerspricht. Diese Meinungen stellten den Messias als politische Herrschaftsperson dar. Er wird der sein, der das jüdische Königreich erneuern  und befreien wird aus der Oberhoheit  der Römer.  Jesus sagt dazu: Wenn  jemand sich so  den Messias vorstellt,  dann kann er nicht der Sohn Davids sein. Wie kann man Jesu Verhältnis zu David erklären? Wir wissen, dass Jesus der Sohn Gottes ist.  Er stammt nur als Mensch aus dem Geschlecht Davids. Als Gott nennt David ihn seinen Herrn.

Jesus Christus, unser Herr, sitzt  zur Rechten des Vaters. In seinem Namen wagen wir zu beten.

Wenn wir festhalten am Wort Jesu Christi, werden wir teilhaben an seinem Frieden und dürfen beten.

Selig, die begierig hören auf Gottes Wort und geführt werden vom Heiligen Geist.

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Dreifaltigkeitssonntag A Joh 3,16-18

Dreifaltigkeitssonntag 2017- Was ich mache, was ich schaffe

Einführung

Heute haben wir das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit. Jemand könnte einwenden, dass sich das Wort ,,Dreifaltigkeit“ in der Heiligen Schrift nicht finden lässt – weder im Alten noch im Neuen Testament.  Und da hat er recht. Dieser Ausdruck stammt aus der Zeit nach Jesus. Die Bischöfe kannten auf dem Konzil von Nizäa noch nicht die Bezeichnung Dreifaltigkeit. Sie haben  nur über den christlichen Glauben des  christlichen Volkes  seit der Zeit Jesu Christi und seiner Apostel beraten.

Predigt

Jesus Christus sagte aber und wir lesen es im Matthäus-Evangelium: Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese Aussage des Neuen Testaments beinhaltet eigentlich schon die Dreifaltigkeit, nur wurde diese erst später definiert. Diese Wahrheit kann man nur mittels eines Gleichnisses jemanden näher bringen. Der Heilige Athanasius lehrte folgendes: Wo die Quelle des Lichts ist, dort ist sein Abglanz sichtbar. Oder: Wo Gott ist, dort ist Liebe. Gott ist als Vater über uns, Gott ist als Sohn mit uns und Gott ist als Heiliger Geist in uns.

Ein anderes Gleichnis ist aus dem Familienleben.  Der Mensch wurde nach dem Bild Gottes erschaffen. Also muss  ein liebender Mann, eine liebende Frau und auch ein Kind in gegenseitiger Liebe miteinander leben. Das Familienleben ist ein Annehmen  und ein Übergeben des Lebens, ein Öffnen für die Gemeinschaft, die Teilnahme an den Freuden und Sorgen des anderen.

Am Fest der Dreifaltigkeit erinnern wir uns an die  Schöpfung, an die Fruchtbarkeit und an die Geistsendung. Die Schöpfung stellt den Vater dar,   die Fruchtbarkeit den Sohn und die Geistsendung den Heilige Geist. Gott goss sein ganzes Dasein auf die Welt aus. Bei  Gott gibt es keinen Unterschied, was er machte und was er machen konnte.

Was für einen Nutzen haben wir aus der Lehre über die Dreifaltigkeit? Die Grundbedeutung liegt darin, dass wir uns dessen bewusst werden, dass Gott keine einzelne Person ist, sondern er bildet die Gemeinschaft des Vater mit dem  Sohne im Heiligen Geist. Die drei göttliche Personen streiten nicht und  ärgern sich nicht. Sie leben in vollkommener Liebe. Dieses innige göttliche Leben ist für die Menschen eine Inspiration zur Bildung einer Gemeinschaft nach dem Bilde Gottes – ohne Streit, ohne Konflikte. Die menschliche Gemeinschaft ist aber unvollkommen, weil der Mensch zwar etwas macht, aber er könnte mehr machen. Bei Gott gibt es diesen Widerspruch nicht. In der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit macht Gott das Maximum.

Als Wolfgang Amadeus Mozart als Komponist auf dem kaiserlichen Hof war,  betrug  sein  jährliches Gehalt  800 Goldstücke. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, einmal im Jahr ein Musikstück für die Heilige Messe zu komponieren. Am Jahresende musste  er eine Steuererklärung abgeben.   In die Rubrik ,,Jahresgehalt“ schrieb er:  800 Goldstücke.  Und er machte ein Notiz dazu: Genug dafür, was ich mache, aber zu wenig für das, was ich schaffe.  Zum Lebensunterhalt hatte er also  genug. Aber dass seine Musik  auch nach  Jahrhunderten noch wertvoll ist, das ist unbezahlbar, dafür bekam er zu wenig.  Im Leben jedes Menschen beobachten wir den Unterschied zwischen dem, was der Mensch macht, und zwischen dem, was er machen könnte. Ein Student lernte für eine Prüfung viel, aber er hätte mehr lernen können, um einmal erfolgreich zu sein. Eine  Tochter saugte immer  die Wohnung, aber sie hätte es sorgfältiger machen können.   Oft benehmen wir uns zwar anständig, aber wir wären fähig noch liebenswürdiger, barmherziger, geduldiger zu sein. Gott macht immer das Maximum. Er sandte seinen Sohn in die Welt, damit die Welt erlöst wird. Gott konnte  nicht mehr geben. Jesus opferte für uns sein Leben. Er konnte nicht mehr geben. Jesus ermöglichte uns durch den Heiligen Geist  die Teilnahme  am göttlichen  Leben. Auch hier konnte Gott nicht mehr geben. Über Jesus können wir nicht sagen, dass er weniger machte, als er machen konnte.

Frau Judith erinnert sich an  ihre Kindheit und erzählt:  Als ich 8 Jahre alt war, da haben meine Eltern sehr oft gestritten. Mein Vater verschwand plötzlich und meine Mutter begann viel Alkohol zu trinken und zu anderen Männern zu gehen. Ich war oft ganz allein und sehnte mich danach, gute normale Eltern zu haben. Im Nachbarhaus wohnte ein Mann mit seiner Familie. Einmal beobachtete ich ihn beim Rasenmähen. Als er mich sah, fragte er mich: Willst du mir helfen? Da erschien auf meinem Gesicht ein Lächeln. Ich umfasste den Griff des Rasenmähers und da spürte ich auf meiner Schulter seine Hand, die mich zärtlich streichelte. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich, dass mich jemand lieb hat und das tat mir sehr wohl. Dieser Nachbar war nicht nur auf sich und seine Aufgabe konzentriert. Er bemühte sich, mehr zu schaffen, Liebe zu schenken. Es ist nicht genug, wenn einem Kind viel Geld und viele Kleider gegeben werden, aber die Liebe fehlt. Liebe ist das Wichtigste im Leben. Geben bedeutet nur etwas Äußerliches, Liebe schenken, bedeutet etwas Innerliches. Für Gott ist sein Werk der Schöpfung und Erlösung eigentlich etwas für das äußerliche Leben, den Menschen zu lieben, das berührt sein Inneres. Diese Liebe entfaltet sich in der Dreifaltigkeit. Ohne Liebe kann ein Leben nur äußerlich sein. Die Liebe, die Gott schenkt, soll an andere, an die Gemeinschaft der Mitmenschen weitergegeben werden.

Herr, hilf uns auf diese Weise etwas von deiner Dreifaltigkeit zu begreifen! Wir sollen sie begreifen – nicht als etwas weit Entferntes, nicht als etwas nicht Aktuelles, nicht als etwas Vergangenes, sondern als etwas Notwendiges für unser Dasein.

 

 

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Donnerstag der 9.Woche Mk 12,28-34

Gott, unser Herr, den wir  lieben sollen mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft, er sei mit euch.

Das heutige Evangelium deutet auf die Liebe hin. Die Schriftgelehrten fragten Jesus: Welches Gebot ist das erste von allen?  Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.   Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Mk 12, 30-31). Die Liebe ist die Botschaft des Lebens und Friedens.

Jesus, du hast die Liebe als das Höchste aller Gebote bezeichnet. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast deine Liebe im Opfer des Kreuzes kundgetan. Christus erbarme dich unser.

Du willst uns den Weg zum Reich des Vaters führen. Herr, erbarme dich unser.

Der Spruch des Hlg. Augustinus ist bekannt: Liebe und mache, was du willst. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass alle, die echte Liebe leben und wirklich Gott und den Nächsten lieben, nichts Böses tun, weil sie den Willen Gottes als das höchste Gut ansehen. Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, er sehnt sich danach, geliebt zu werden. Wenn diese Sehnsucht des Menschen nicht erfüllt wird, dann erlebt er eine Krise. Stellen wir uns jetzt die Frage: Widerspiegelt sich meine Liebe  zu Gott, in meiner Beziehung zu den anderen Menschen? Als der Krieg zwischen Irak und Iran begann, sagten beide Repräsentanten: Diesen Krieg führen wir im Namen Gottes. Jeder glaubte, Gott auf seiner Seite zu haben. Wenn wir wirklich Gott lieben, können wir  unseren Nächsten nicht  hassen und nicht töten. Wir sollen  Boten der Liebe sein. Die Liebe kann nichts anordnen. Die Liebe soll man verwirklichen. Vielleicht fragen wir uns: Woher kommt es,  dass zwischen den Menschen so viel Konflikte sind, es so viel Streit gibt? Eine Ursache ist, dass wir sehr oft nicht gerecht sind unseren Nächsten gegenüber. Und wir wollen nicht eingestehen, dass wir ungerecht sind. Das bedeutet, dass uns nicht die Liebe führt, sondern der Egoismus. Dann sollten wir uns nicht darüber wundern, dass es in der Welt so viel Konflikte  gibt.

Zu Gott, unserem einzigen Herrn, neben dem es keinen anderen gibt, wagen wir voll Vertrauen zu beten.

Wenn wir an Jesus Christus glauben, sind wir nicht vom Reich Gottes und seinem Frieden entfernt. Bitten wir also.

Selig, die sich mühen, Gott mit ganzer Kraft zu lieben und seinem Reich anzugehören.

 

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Mittwoch der 9.Woche Mt.12,18-27

Gott, unser Herr, der nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist, sei mit euch.

Hildegard Knef in ihrem Buch ,,Urteil“ schreibt vom Gespräch mit einem Priester. Sie fragt ihn. Was sagen Sie, wenn ein Kind stirbt? Was sagen Sie ihren Eltern. Ich sage ihnen, der Mensch lebt auch wenn er stirbt. Das ist die Sendung der Kirche der Welt. Garant dieser Sendung ist Jesus Christus, der aus dem Tod auferstanden ist.

Jesus, du bist gekommen, uns die Auferstehung zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns das ewige Leben verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst uns schenken, was menschlichen Bemühen unerreichbar ist. Herr, erbarme dich unser.

Die Kirche will unseren Glauben an ewiges Leben stärken. Der Glaube an ewiges Leben ist oft unter dem Einfluss der Welt erschüttert. Die Sadduzäer waren die Mitglieder der religiösen-politischen Gruppe. Ihre religiöse Ansichten waren nicht in Übereinstimmung mit dem offizialen jüdischen Religion. Sie glaubte an die Unsterblichkeit der Seele nicht. Auf der anderen Seite glaubten viele Juden an Auferstehung, aber sie stellten sie wie die Fortsetzung des irdischen Lebens. Es wird das Gastmahl mit der Speise und Getränken. Das waren primitive Vorstellungen. über das ewigen Leben. Das ewige Leben ist Gottes Geheimnis, das uns Gott nicht lies kennen. Auch Gottes Sohn entdeckte uns es nicht. Er sprach von ihm nur im Gleichnissen, Bilden, aber er beschrieb es nicht. Mit den menschlichen Worten, können wir es nicht beschreiben. Dort sind neue Wirklichkeiten, die wir nicht kennen. Das bedeuten das ewige Leben etwas ganz Neues wird.In dieser Welt herrscht die Sünde, Ungerechtigkeit, Ungewissheit und Vergänglichkeit. Im ewigen Leben ist unendliche Liebe, Gerechtigkeit, Ruhe, und unbegrenztes Glück.

Auf den Tod des Herrn sind  wir getauft. Im Namen Jesu Christi wagen wir zum Vater zu beten.

Wenn wir Jesus nachfolgen, mit der Last unseres Lebens, werden wir seinen Frieden finden. Wir  bitten ihn.

Selig, die teilhaben am Tod des Herrn und losgekauft sind  für  das ewige Leben.

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Dienstag der 9.Woche Mk 12,13-17

Gott der Herr, dem wir dienen und geben müssen, was Gott gehört, sei mit euch.

Jesus Worte: So gebt dem Kaiser,was dem Kaiser gehört und Gott,was Gott gehört, braucht man richtig verstehen. Wirklich der Mensch ist verpflichtet Gott das geben, was ihm gehört. Es ist gut sich bewusst zu werden, dass alles was wir haben, danken wir Gott, also unser ganzes Leben gehört Gott.

Jesus, du nimmst keine Rücksicht auf Ansehen und Titel. Herr, erbarme dich unser.

Du kennst die Ordnungen der Welt und die Ordnung des Vaters. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst, dem Reich der Ewigkeit zu dienen. Herr, erbarme dich unser.

Als die Pharisäer und einige  Anhänger des Herodes zu Jesus mit der Frage kamen: Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen,oder nicht, hatten sie die Absicht Jesus ,,unmöglich zu machen“. Sie waren vorbereitet. Wenn Jesus sagen wird: Muss man dem Kaiser Steuer zahlen, dann verhetzen sie gegen ihn die Menschen, die schwerlich römische Oberherrschaft ertrugen und so das Volk ihn ,,beiseite setzt. Wir wissen, dass ihr Plan ihnen nicht leer ausgegangen. Jesus gibt ihnen die Belehrung dass der Mensch muss dem Kaiser das zu geben, was ihm gehört und das dem Willen Gottes nicht widersteht. Es ist die Wahrheit viele Menschen würden am liebsten jeden Gedanke an  Gott beseitigen. Viele Christen erfüllen ihre religiösen Pflichten nicht. Gott respektiert ihren freien Willen. Das aber bedeutet nicht, dass die Menschen ihre ,,Pflichten“ gegen Gott vernachlässigen können.

Wir haben das Siegel des Heiligen Geistes empfangen und gehören Gott an. So wagen wir zum Vater zu beten.

Die Gott geben, was Gott gehört, werden mit ihm in Frieden leben. Um den Frieden bitten wir.

Selig, die Gott geben, was Gott gehört, und den Denar des ewigen Lebens empfangen

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