Montag der 7 Woche Mk 9,14-29

Jesus, der einen besessen Buben geheilt hat,seit mit euch.

Verzweiflung ist der Zustand  des Menschen, der  alle Möglichkeiten  ausgeschöpft hat, um die  nachteiligen Wirklichkeiten  abzuwenden, die sein Leben bedrängen. Aber das Ergebnis  kam nicht.  Ein Vater  kam zu Jesus  und sagt zu Jesus. Meister, ich habe  meinen Sohn  hergebracht zu dir, der hat  einen sprachlosen Geist. Jesus ist für ihn die Hoffnung, dass sein Sohn geheilt wird.

Jesus, du hast deine Macht über die bösen Geister gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast immer den Menschen, die deine Hilfe brauchten, geholfen. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst um uns  den Weg  des Himmelreiches zu weisen. Herr, erbarme dich unser.

Das Evangelium stellt uns die Situation in der sich  ein verzweifelter  Vater befand. Vielleicht sagen sie, dass die Hilfe nicht er, sondern sein Sohn brauchte. Aber Jesus widmet mehr Aufmerksamkeit dem Vater als dem Sohn.  Der Vater des besessen Buben bat die Apostel, damit sie diesen sprachlosen Geist  austrieben, und sie konnten es nicht. Jesus kommt, damit dem verzweifelten Vater die Hoffnung gibt. Wahrscheinlich der Vater suchte die Hilfe überall. Sind wir ihm nicht ähnlich? Wir  wenden uns  an Jesus, wenn wir  am Ende  mit unseren Kräften sind. Wenn uns alles enttäuscht. Jesus fragte, was ist mit dem Junge? Warum? Brauchte Jesus Informationen? Nein. Jesus legte diese Frage, wegen des Vaters und der Menschenmenge. Er wollte, dass die Menschen wissen, er kam nicht  nur die Wunder zu tun und die hoffnungslosen Situationen zu lösen, seine Mission war, dass die Menschen in ihm Gott erkennen,  Gott, der sein Volk nicht vergaß. der sein Volk liebt jetzt mehr wie immer zuvor. Schauen wir Jesus mit solchem  Glauben an? Alles ist möglich wenn wir glauben. Jesus brachte den Vaters des  Jungen zur Bekenntnis  des Glaubens: Ich glaube, hilf  meinem Unglauben. Vielleicht auch unser Glaube, nicht genug fest ist. Jesus auch unseren Glauben stärken wird. Jeder Tag bringt uns unterschiedliche Situationen, in denen  wir  aufgefordert werden  Stellung zu beziehen. Für welche Stellung wir uns  entscheiden, das hängt von uns ab. Wichtig aber ist. Aber es ist wichtig, dass es  die Einstellung des  Glaubens ist.

Wir sind  miteinander  und  mit Jesus verbunden. Er ist  bei uns.  So wollen wir  nun  gemeinsam das Gebet sprechen das Jesus uns  gelehrt hat.

Im Vertrauen  auf den  Frieden, den Gott  uns schenkt, können wir  diesen Frieden  auch weiter schenken, denn Christus  ist ja  unser Friede.

Selig  die  eines Sinnes sind  und den Weg  finden  zum ewigen  Reich  des Vaters.

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Hl. Polykarp,Bischof, Märtyrer, Mk 9,2-13

Jesus, der vor den Aposteln verwandelt wurde, sei mit euch.

Das Ereignis, von dem  wir  im heutigen Evangelium hören werden, kennen wir. Jesu verwandelt sich vor den Augen seiner Apostel. Sie sehen seinen verherrlichten Körper und sind so begeistert,dass sie  diese Weile auf ewig anhalten möchten. Jesus aber hatte es nicht im Plan. Er wollte sie ermutigen, ein Erlebnis ihnen zu geben, aber die Verwandlung muss beendet werden. Jesus wartet noch Kreuzweg, Tod, Bestattung und Auferstehung. Zu dieser Zeit wussten das die Apostel noch nicht.

Jesus, du rufst  uns, um dein Evangelium   zu hören. Herr,erbarme dich unser.

Du schenkst uns  den Frieden, den die Welt nicht zu geben vermag. Christus,erbarme dich unser.

Du bist die Hoffnung in aller Not dieser Welt. Herr erbarme dich unser.

Die Kirche feiert das Fest des  Märtyrer Polykarp etwa seit dem Jaahre 450. Dieser Heilige ist dadurch besonders interessant,weil die Niederschrift seines Martyriums im Jahre 156 den ältesten ausführlichen Bericht über ein Einzelmartyriums darstellt.Er ist im griechischen Original  erhalten und bildet ein wertvolles Zeugnis für die katholische Heiligen und Reliquienverehrung und zugleich das älteste Zeugnis einern Gedächtnisfeier am Todestag eines M ärtyrers.  Der Name Polykarp kommt aus dem Griechischen und bedeutet,,der Fruchtreiche,, Eusebius nannte ihn den ,,greisen Lehrer von Asien“. Er ist Schüler des Apostel Johannes gewesen,der ihn um das Jahr 80 getauft und später zum Bischof von Smyrna geweiht haben soll. Polykarp stellt gleichsam die Brücke her zwischen den Aposteln selbst und der jungen Christen Gemeinden in Kleinasien. Wahrscheinlich hat er auch noch andere Apostel gekannt. Der Bischof war ein Verfechter der reinen Lehre Christi, mit aller Kraft widersetzte er sich den damals  gerade  aufkommenden  Irrlehren. Irenäus von Lyon schreibt  in seinem Briefe an den irrgläubigen  Priester Florinus über Polykarp: Vor Gott kann ich bezeugen, dass, wenn der selige Polykarp eine solche Irrlehre gehört hätte,er laut aufgeschrien, sich  die Ohren  verstopft und ausgerufen hätte. ,, O guter Gott für welche Zeiten hast du mich aufbewahrt, dass ich solches noch erleben muß.  Er wäre fortgeeilt  von dem Orte, an dem er solche Lehre vernommen hätte .Polykarp erfreute sich eines großes Ansehns, nachdem er jahrelang seines Amtes gewaltet und darin  ein hohes Alter erreicht hatte.

Da unser Vater im Himmel weiß, was alles wir brauchen, dürfen wir zu ihm  voll Vertrauen beten.

Mitten in der Sorgen dieser Welt brauchen wir den Frieden, den nur Gott geben kann.                                                                                                                                               Selig,die zuerst das Reich  Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und alles andere dazu erhalten.

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Kathedra Petri Mt 16,13-19

Jesus, der zu Petrus sagte: Du bist  Petrus und auf  und  diesen Felsen   werde ich  meine Kirche bauen, er sei mit euch.

In jeder Familie muss ein Oberhaupt sein, dem alle folgen. Auch in einer  Gemeinde  muss ein  Vorsteher sein, der  dafür  sorgt, dass Ordnung  herrscht. Die Kirche war schon  zu den Zeiten der Apostel   eine  große  Gemeinde. Sie  brauchten  auch Vorsteher. Welchen Apostel bestimmte Jesus, dass er oberste Vorsteher  der Kirche ist. /Den heiligen Petrus/.

Jesus, du hast  den Petrus zum Felsen deiner Kirche berufen.Herr, erbarme  dich unser.

Du hast dem Petrus die Schlüssel deines Reiches  anvertraut. Christus, erbarme dich unser.

Du hast dem Petrus geboten, die Brüder zu stärken. Herr,erbarme dich unser.

Warum  der hl.Petrus? Jesus selbst hat  ihn  zum Oberhaupt  seiner Kirche bestimmt. Jesus hat einmal  zu Petrus  gesagt.  Du bist Petrus  dass heißt   ein  Felsen, vorher hat Petrus Simon  geheißen, und auf  diesen Felsen  werde ich   meine Kirche bauen . Jesus hat also gesagt seine ganze  Kirche  soll  alles  auf Petrus   gebaut sein, d.h. in der  Kirche soll alles auf  Petrus   ankommen,  alles soll sich  nach  Petrus  richten. Darum sollen   alle Christen  in allen Ländern   dem heiligen Petrus folgen. Seit dem Tode des Apostels   Petrus ist  der  römische Papst das sichtbare  Oberhaupt der Kirche.  Jesus  Christus hat die Kirche  gestiftet. Er hat  selber  deutlich  erklärt,  dass er  eine Kirche stiften   wolle. Die Kirche ist also  von Jesus Christus, sie gehört ihm und er  ist höchstes  Oberhaupt. Weil wir aber   den Herrn  Jesus nicht sehen können, will  er,  dass  die Kirche  auch  noch  ein  sichtbares   Oberhaupt   hhabe. Wer  ist das? Der römische  Bischof.  Auch wir gehören  zu der Kirche, die Jesus gestiftet  hat.  Seit wann?   Seit dem  wir getauft sind.  Sobald  ein Mensch  getauft ist, gehört  er  zu der Kirche.  Aber  er  muss  es  auch  mit  den  Vorstehern der Kirche  mit  dem Papst und  mit  dem Bischof halten. Wenn  wir ihnen folgen,  folgen wir Jesus  Christus selbst.

Jesus hat  dem Petrus  die rettende  Hand  gereicht. Damit  Gott  unsere  Hilfe   sei in  aller  Not,  beten  wir zum  Vater.                                                                                                                 Damit  wir nicht zweifeln und den  Herrn  in unserer Mitte erkennen,  bitten wir um seinen Frieden.

Selig , wer  die  Geheimnisse   des  Himmelreiches  erkennt  und  Leben haben wird  im  Überfluß.

 

 

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7.Sonntag im Jahr C Lk 6,27-38

7. Sonntag C 2019

Jesus verlangt von uns manchmal die Sachen, die nicht leicht sind. Heute sagt Jesus zu uns, dass wir unsere Feinde lieben sollen und das ist nicht leicht. Außerdem Jesus will, dass wir mit Gutem für das Böse wiedervergelten. Es ist etwas, was gegen die menschliche Natur ist, und was wir nur mit Gottes Hilfe erfüllen können.

Predigt

Unter den Heiden galt. Wenn jemand  dir  bewusst das Böse macht, musst du ihm das  nicht nur zurückgeben, sondern auch die Zinsen zugeben, um ihn davon abzuhalten, dass  er  es nicht mehr  wagt, dass Böse dir  mehr  zu tun. Aber, der dem mehr  Böses getan wurde ,als er verursachte, sagt. Jetzt wurde mir Leid angetan und er beginnt das Böse wieder zu tun. Bei den Juden wurde  die strenge Gerechtigkeit verlangt. Das bedeutete. Wenn dir jemand weh tut, darfst du nicht mehr weh tut, als  dir weh  getan wurde. Nach diesem Regel. Wenn dir jemand ein  Auge aussticht, kannst du ihm auch ein Auge ausstechen. Aber auch diese Methode führt nirgendwo hin. Aber es gab schon Ausnahmen  im Alten Testament. Solche Ausnahme war  David. Er hat nie dem Saul weh getan. Und doch Saul hegte Neid gegen ihn, wegen  seiner  Beliebtheit beim Menschen. David hatte ihn  zweimal in seiner Macht, er  näherte  sich  ihm  in der  Höhle und  schnitt  ihm Zipfel des Mantel ab. Zweites mal   schlich er  sich in sein Zelt.  Er hätte ihn  mit einer   Kopie  durchbohren können, tat er es  aber  nicht. Ein weiteres Beispiel. David floh  vor seinen Sohn Absolon, als Semej   Steine  auf ihn   warf, und als er   kam um Vergebung  zu  bitten,    David vergab ihm. Und kommt Jesus Christus und er verlangt fast unmögliches. Er sagt.Wenn dich  jemand  auf  die rechte Wange  schlägt,  stell  ihn  auf  die linke. Anders gesagt. Wenn du  die Spirale der Gewalt stoppen willst auf das verübte Unrecht ,, antworte“ nicht. Zähle das Böse mit Bösen nicht zurück. Dieses Gebot einzuhalten ist sehr schwierig. Ein Beispiel dazu Ein Vater hatte drei Söhne. Er sagte zu ihnen. Geht  ein Jahr lang in die Welt, dann kommt ihr zurück und  erzählt dann darüber, was Gutes habt ihr getan, und wer  die schwierigste   gute  Tat  getan hat, wird dieses Haus  erhalten. In einem Jahr kamen die Söhne   zurück  und der erste Sohn sagt. Das verdiente Geld habe ich einer unglücklichen Familie gegeben. Die Eltern waren krank, die Kinder waren vernachlässigt  und ich habe ihnen Essen und Kleidung  gekauft. Der Vater sagte zu ihm . Du hast das gut getan. Der zweite Sohn erzählt. Ich sparte das Geld. Ich wollte schon nach Hause fahren, aber  ein Brand brach aus. Eine  Mutter schreit: im Haus blieb mein Kind. Das Haus  stand schon in Flammen.  Ich bin aber ins Haus hineingelaufen und das Kind gerettet hatte. Ich wurde selbst verbrannt, aber ich empfing keine Belohnung   von irgendjemandem und was ich gespart habe, gab ich  der beschädigten Familie. Der Vater sagte zu zweitem Sohn: Du hast eine schwerere gute Tat getan. Und  du mein dritter Sohn? Ich arbeitete , sparte das Geld zusammen, gehe ich nach Hause. Ich traf mich  mit einem Mann, wir befreundeten uns. Wir übernachteten in einem Hotel zusammen. In der letzten Nacht beraubt er mich. Er hat  mir alles weggenommen. Und er hat mich sogar betäubt. Ich habe gesagt. Die Menschen sind böse. Ich wanderte  weiter alleine. Ich bin zu einem  angeschwollen  Fluss gekommen. Die Brücke  war heruntergerissen. Dann habe ich gesehen wie eine Person trat ins Boot ein. damit er  an anderen Ufer überschifft. Aber  in der Mitte  des Flusses  das Boot stürzte um, und der Mensch  rief um die Hilfe. Ich erkannte diese Stimme, das war der Mann, der mich  ausgeraubt hat. Mein erster  Gedanke war. Gott hat dich bestraft. Dann aber erinnerte  ich  mich  an den Satz von Christus, der sagte, dass wir auch unseren Feinden das Gute machen sollen. Ich sprang in den Fluss und rettete ihn. Als ich das  Wasser aus ihm  fallen  ließ und er  seine Augen  öffnete, sah ich  in diesen Auge Staunen und Angst. Das Staunen dass jemand so handelt kann, und Angst dass ich ihm jetzt zurückzahlen werde. Ich reichte ihm meine Hand und sagte zu ihm: mache das nicht  mehr. Und dann gehe ich nach Hause, Und ich habe nichts. Der Vater sagte. Du hast die schwierigste gute Tat getan. Du hast das Gute seinem Feind erwies. Die ersten Christen konnte  ihre Feinde lieben. Wenn sie das Buch von Henrik Sienkiewicz zu Hause haben, werden sie dort eine Szene finden, wie der christliche Arzt Glaukos mit dem Griechen Chylon befreundeten sich. Chylon war ein  wortbrüchiger  Mensch. Auf dem  Weg von Neapel  nach Rom  erdolchte er  Glaukos  und  verkaufte  seine Frau und Kinder   in die Sklaverei. Chylos ordnete sich unter den Christen  ein und  zeigte sie an. Einmal besuchte er ein armes Haus, und er sah wie ein Arzt verbindet die Kranken. Das war Glaukos. Er wollte  nicht  an seine  eigenen Augen glauben. Also habe ich  ihn  nicht getötet.  Seht ihn an   und sagt.  Bitte vergib mir.Und der Arzt Glaukos sagte nach einer Weile. Ich verzeihe dir. Chylos dachte nach; was für einen  Menschen ist es? Aber verbesserte er  sich nicht. Dem Kaiser Nero  hat er geraten  Rom anzuzünden, und er lebte sich im Martyrium der   Christen aus. . Auch Glaukos wurde zum Tode verurteilt. Chylos sah Glaukos an, als er  an der Säule   festgebunden  war und  ihn schon  die Flammen leckten, zum dritten mal  bat ihn; Bitte  wegen Jesu Christi verzeihe mit. Es war nicht leicht zu vergeben.  Und Glaukos sterbend sagt. Ich vergebe dir. Und das entschied. Chylos bekehrte völlig. Er ließ sich vom heiligen Paulus taufen, und  zeigte er Nero an,  als der Verursacher des Brandes in Rom. Er  starb als Märtyrer des christlichen Glauben. Das Gute wird nicht  in der ersten Runde besiegen.Das Gute muss mehr mal erweisen werden, um das Böse zu ersticken. Das Fieber heilt man mit den kalten Umschlägen, Hass und Böse muss  durch Liebe geheilt werden.Für die Liebe zu  unseren Feinden  bekommen wir die größte Belohnung. 

sc

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Donnerstag der 6.Woche

Jesus, der fragte seine Jünger. Was sagen  die Menschen,dass ich sei? Er sei mit euch. 

Stellen Sie sich einen  Mathematiklehrer vor,  der nicht Einmaleins kennt, oder einen Chemiker,der chemische  Formeln,nicht kennt, oder  einen  Landwirt, der nicht weiß, wann er  sähen,pflügen, sammel soll. Absurdes?  Ungefähr  so  verstanden die Apostel die Aussage von Jesus: Der Sohn des Menschen  vieles  leiden   und  verworfen werden müsse von  den  Ältesten  und  den  Hohenpriestern  und den  Schriftgelehrten und getötet  werden und  nach  drei Tagen   auferstehen. Mk 8,31

Jesus, du bist als Erlöser in diese  Welt  gekommen,  Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Kreuz  getragen, um die Schuld  aller Menschen   zu sühnen. Christus, erbarme dich unser.

Du  bist vor  Kreuz  und Schmach  nicht  zurückgeschreckt. Herr, erbarme dich unser. 

Die  Idee  des Messias war immer mit der  politischen  und territorialen Freiheit Israels. Und bestätigte sich, was Jesus, durch des Propheten Jesaja sagte. Denn  meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und  eure  Wege  sind nicht  meine Wege.  Jesaja 55,8. Wir sind die Zeugen, dass der Apostel Peter bekennt, dass Jesus Messias ist, aber gleichzeitig  redet er Jesus von seiner Mission  ab. Jesus nennt Petrus Satan  Gottes Gegner. Ist das bei  uns  nicht ähnlich? Auf der einen Seite  beten wir, fasten wir, helfen unseren Nächsten, aber wir sind nicht fähig den Misserfolg in der Arbeit  annehmen  oder den Tod  unserer Nächsten, denn das  passt nicht  in unsere Vision  von Gott  und von seiner Liebe. Lernen wir von  Job den  Gott  dem Satan erlaubt prüfen. Als er erfuhr, dass seine Herde gestohlen wurde, dass seine Söhne und Töchter erschlagen wurden sagte er. Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es  genommen, der Name  des Herrn  sei gelobt. Hiob  1, 21 Und als er an Lepra   erkrank, sagte er seiner Frau, die ihn einredete, Gott zu verfluchen. Du redest wie die  törichten Weiber  reden, Haben wir  Gutes  empfangen  von  Gott sollten  das  Böse  nicht  auch  annehmen? Job  2,10. Zum Schluss  Hiob wurde für seine Treu zu Gott belohnt. Hiob lehrt uns die grundlegende Wahrheit, diejenige die Gott lieben  , alle Dingen zum Besten dienen.

Im Namen Jesu Christi, der  unser Fürsprecher  beim Vater  ist, wagen wir  zu beten. 

Jesus Christis ist  verherrlicht bei  seinem Vater. Um seinen  Frieden  dürfen wir  bitten.

Selig, die  mit Gott eins geworden  sind  und  eingehen dürfen in seine Herrlichkeit.

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Mittwoch der 6.Woche Mk 8,22,26

Jesus, der einen Blinden heilte, sei mit euch.

Wir können jede Sache mindenstens  aus zwei  verschiedenen  Perspektiven betrachten.Die Leute können um einen denselben Menschen verschiedenen Meinungen haben, die sich oft widersprechen. Auch von Jesus  hatten, oder können wir sagen  haben die Menschen verschiedene Meinungen. Die Frage ist warum?

Jesus, du hast der Not  der Menschen  geholfen  und  ihre  Gebrechen  geheilt. Herr, erbarme dich unser.

Viele sahen  deine Zeichen  und haben  dich dennoch  nicht erkannt. Christus  erbarme  dich unser.

Du hast von denen, die  zu dir  kamen, den Glauben  gefordert. Herr, erbarme dich unser.

Wir wurden die Zeugen eines besonderes Ereignis im Jesus Lebens. Zum ersten mal heilte Jesus, einen Kranken nicht gleich. Vielleicht war Jesus zu ,,schwach“ damit er den Blinden heilte? Oder hatte er Verzweiflungen?  Doch er nannte die Jünger, die einen besessenen Buben heilen konnten. O du ungläubige und  unbelehrbare Generation. Mt,17,17. Wohin zielt Jesus mit seinem merkwürdigen Vorgehen? Nein, Jesus war nicht schwach, er  verzweifelte nicht. Er will uns eine neue Lektion geben. Er will uns zeigen, dass die Heilung unseres inneren   Sehens  sich allmählich  verwirklicht. In der  Anfangsphase  unsere spirituellen Wachstums  sehen wir die Menschen schwarz und weiß. Wir schablonieren die Menschen. Der ist gut, jener ist schlecht. Wir sind dem Blinden ähnlich, der zwar behauptet, dass er die Menschen sieht, aber  so als ob er die umhergehende Bäume sehen würde. Auch  wir sehen die Menschen, aber wir  nehmen sie nach unserer Schablone, nach dem ersten Eindruck wahr. Je älter sind wir, desto mehr haben wir die Erfahrungen , dass die Welt  nicht schwarz oder weißt ist, sondern farbig. Wir erkennen, dass die Menschen gute und schlechte Eigenschaften haben. Jeder Mensch hat  genug Fehler, dass er an sich arbeitet, aber auch viele gute Eigenschaften , die  er schenken kann. Wir wissen, dass schnelle und voreilige Beurteilung der Menschen lohnt sich nicht. Wie viel mal irrten  wir schon. Je mehr wir Jesus erkennen, desto näher unser  Anblick auf die Dinge,Ereignisse und Menschen seinem Anblick ähnlicher wird. Wir werden vorsichtiger bei der Beurteilung der Menschen sein, aber auch beim Lob,weil nicht  alles Gold , was glänzt.

Wie Christus  kam , den  Willen  des  Vaters zu tun, so  hat  er uns  ebenso  geboten, zum Vater  zu beten.

Damit  wir  im  Gericht vor  Gott bestehen  können, bitten  wir  ihr  um seinen Frieden.

Selig, die  auf  festem Boden bauen, dass  ihr  Leben  bleibt  für  ewige  Zeit.

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Dienstag der 6.Woche, Mk 8,14-21

Jesus, der zu ihren Apostel sagte: Augen habt ihr  und seht nicht, und Ohren  habt ihr  und  hört nicht, er sei mit euch.

Die Apostel sprachen  miteinander, dass sie kein Brot  hatte und  sie waren besorgt.  Als Jesus das hörte, machte er ein bisschen  Vorwürfen, dass sie sich   nicht auf  ihn nicht verließen. Er fragte die Apostel wie viele Körbe der Überresten blieben,wenn er mit fünf Brote fünft Tausend Menschen sättigte, 12 Körbe, und wie viele Überreste blieben wenn er  mit 7 Brote vier Tausend  Menschen sättigte. Es blieb übrig 7 Körbe. Für Jesus gibt die Mathematik nicht.

Jesus, du hast  deinen Aposteln deine  verborgene Göttlichkeit  enthüllt. Herr, erbarme dich unser.

Die Apostel  staunten, als  sie deine Wunder sahen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gekommen, uns  den Quell  göttlichen  Lebens  zu  öffnen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, erwähnt im Evangelium Brotvermehrung. Dieses Ereignis bot die Reflexion. Die Apostel aber auch die Volk sollten sich lernen auf Gott zu vertrauen. Aber wir sehen, dass die Vertrauen auf Jesus, bei  den Apostel noch schwach war. Bei dem Herrn ist Hilfe, darum vertraut  auf ihn,  Der  Mensch ist, wie  keines seiner Mitgeschöpfe den  verschiedensten  zeitlichen   und geistigen  Nöten ausgesetzt. In hilflosen Zustande geboren, fällt er die  längste Zeit anderen zur  Last.  Bald  nagt das zehrende  Gift der Krankheiten, oder wir haben die anderen Probleme, Schwierigkeiten. Jesus spendete  Wohltaten   jeglicher  Art an alle Hilfsbedürftigen,  die  mit  Vertrauen  um Hilfe  baten. Jesus ist  noch  mitten  unter uns  und noch  immer bereit, uns  in der  Not  beizuspringen, nur sollen  auch  wir  mit  jenem Vertrauen zu ihm  kommen, dass er  von  den  Hilfesuchenden  immer forderte. Daran lassen wir  es  jedoch   häufig  mangeln,  und deswegen  bleibt auch  oft  die  Hilfe des  Herrn   aus. Wir haben eine  zu dürftige Vorstellung von  Gottes erbarmungsreicher Güte, glauben oft  nicht, dass er  helfen  werde. Infolgedessen bitten wir  nicht inständig  genug  und  werden   auch  nicht  erhört. Doch  wir haben Ursache, vom grundgütigen  Gott alles zu  begehren  und  alles zu erwarten. Wir dürfen  alles  begehren wegen  der Zärtlichkeit der  Liebe  Gottes. Die  Liebe  Gottes  zu uns  ist die  innigste Liebe, alle Liebe der  Menschen  übertreffend. Gott hat uns  gelehrt,  ihn  unseren Vater  zu  nennen. Der Vater der uns unendlich  liebt. Wenn Jesus auf der Erde lebte, zeigte er, dass für ihn keine unlösbare Situation. Das ist gültig auch heute. Das sollten wir merken und immer auf Gott vertrauen  unter allen Umständen.

Jesus ist hingegangen, uns  die Wohnung  beim Vater  zu  bereiten. In  seinem Namen  dürfen  wir  zum Vater  beten.

 Der alle Macht im Himmel und  auf  Erden hat, kann  uns  seinen  Frieden  schenken.  Wir bitten ihn.

Selig, die  bei der  Vollendung  der  Welt  als  Kinder  des Vaters  gefunden werden.

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Was ist der Himmel?

Der Philosoph Nietzsche sagte, dass das  Christentum die Religion des Todes ist,  weil sie zur Passivität führt. Ist das die Wahrheit? Versuchen  wir diese Nietzsche  Äußerung der Kritik  auszusetzen.  Gott ist nicht tot, er rief den Menschen.  Wozu? Wohin? In den Himmel. Aber was ist der Himmel? Ist dies  ein Ort   wo Jesus lädt seinen Treuern ein? Auf den ersten Blick könnten wir uns das so vorzustellen. Jesus sagte: Und wenn ich  hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich  wieder  kommen und  euch zu mir   nehmen, damit  ihr seid, wo  ich bin. Joh 14,3   Und dem Schuft am Kreuz sagte er. Wahrlich, ich sage dir. Heute  wirst   du  mit  mir  im Paradies  sein. Lk 23,43. Paradies das ist doch ein Ort. Alles aber fällt, wenn Jesus sagt. Das  Reich Gottes kommt nicht so,  dass man  es  beobachten könnte, noch wird man  sagen. Sieh hier,oder:  Dort! Denn siehe, das  Reich Gottes  ist  mitten unter euch. Lk 17, 20 Also kein Ort, kein Garten. Manchmal verwenden wir den Ausdruck : Er erreichte den Erfolg. Aber das bedeutet nicht, dass er irgendwo  gekommen ist. Der Erfolg ist   kein Ort.  Es ist ein Zustand  in  dem  man sich befindet. Der  Islam zum Beispiel  glaubt, dass das Paradies ein Zustand der Seligkeit ist, der im Essen, Trinken, und in ständigem Sex besteht. Aber der heilige Paulus sagt. Denn das Reich  Gottes ist nicht  Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und  Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17  Und wir kennen  die Aussage von dem heiligen Paulus.   Die Speise  für den  Bauch und der Bauch  für die Speise-  Gott aber wird  sowohl  diesen   als  auch  jene  zunichte machen. 1 Kor  6,13. Also der Himmel ist kein  Essen, kein Trinken, kein Sex. Jesus sagt. Dies aber ist das ewige Leben, dass  sie dich,  den  allein  wahren Gott und den du gesandt hast   Jesus Christus erkennen.  Joh 17,3 Im hebräischen Denken  bedeutet ,,kennen“ eine tiefe, persönliche Beziehung haben. Anders gesagt. Mit Gott die Beziehung der Liebe haben . Über die Folgen dieser Beziehung spricht uns der heilige Johannes. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden, wir  wissen,  dass wir , wenn es offenbar  werden wird, ihm  gleich sein werden, denn  wir  werden  ihn sehen, wie er ist. 1.Joh 3,2. Das Wesen des Heiles liegt in der Ähnlichkeit Jesu Christi. Wir schenken uns Gott, wir werden ihm gleich und Gott verwandelt  uns in sein Bild. Wieder werde ich den Heiligen Paul zitieren. Wir alle aber,  mit aufgedeckten Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen werden verwandelt  nach demselben Bild von Herrlichkeit als durch den Herrn den Geist. Der Himmel bedeutet wie Gott zu sein. Christentum bedeutet dann, lernen wie Gott zu sein. Aneignen sich die Einstellungen, Denknart von Jesus. Das ist das Wesen des Christentums. Wenn wir Jesus in seiner menschlichen Natur ähnlich werden, ermöglicht es uns Jesus in seiner  Gottheit  ähnlich werden, Aber das geht nicht von sich selbst. Wir müssen auf uns hart arbeiten.Darum machten  viele Heiligen die harten Taten der Buße.

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Montag 6.Woche Mk 8,11-13

Jesu, von dem die Pharisäer ein Zeichen vom Himmel begehrten, er sei mit euch.

Wir Menschen  verwenden verschiedene   Symbolen und Zeichen, um uns besser zu verständigen. Wir kennen zum Beispiel die Zeichen mit  der Hand. Selbstverständlich damit die Menschen durch die Symbolen. oder Zeichen sich verständigen, müssen sie wissen, was diese Symbolen oder Zeichen  bedeuten.

Jesus, du hast  den Willen des Vaters in allem  erfüllt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns erlöst durch  das  Sühneopfer  deines Todes.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  dein Wort  angeboten, als  Wegweisung  für unser Leben.

Der heilige Markus  beschreibt  im Evangelium  die Konfrontation zwischen Jesus und den Pharisäern. Sie kamen zu ihm nicht deshalb um  ihn zu hören, sondern darum, um mit ihm zu streiten. Obwohl sie sahen von Jesus, viele Wunder, verlangen sie von ihm das Zeichen  vom Himmel, um ihn zu versuchen. In der biblischen Auffassung bedeutet die Versuchung nicht jemanden verführen, wie das begreifen die Menschen heute. sondern jemanden einer  Prüfung unterziehen, damit wir seine Eigenschaften ausprobieren  und verbessern. So zum Beispiel versuchte Gott Abraham, aber kann das auch bedeuten auf seine  Schwäche    hinzuweisen, oder zum Bösen zu führen. So machte das, der Teufel, als er Jesus versuchte.

Auch heute sagen viele Menschen. Ich glaube nicht solange ich nicht sehe. Aber wenn sie sehen, suchen sie viele Gründen, damit sie nicht glauben müssen. Auch wir fragen mit Jesus. Was  begehrt  dieses  Geschlecht  ein  Zeichen?  Warum begehren  wir verschiedene Wunder, Zeichen?  Um unseren Glauben zu stärken, oder aus reiner   Neugier. Gott umgibt uns  täglich mit   verschiedenen Zeichen, Wundern, wie zum Beispiel:  Die Geburt eines  neuen Lebens, täglicher   Sonnenaufgang. Gott gibt uns so  viele  selbstverständlichen Sachen, die nicht  selbstverständlich sind. Und wir werden uns dessen bewusst bis dann, wenn wir diese  Sachen  verlieren.

Der flammische Schriftsteller  Timmermans   beschrieb  in einer seiner  Kurzgeschichte die  Mentalität   der alten  Jungfrau,die darauf wartet, um ihre  Hand zu bitten, nicht aber darum, um sich zu vermählen, sondern darum, um diesen Antrag  mit großer  Würde ablehnen  zu können. In diesem Moment fühlte sich wie eine große Dame. Sind wir auch nicht manchmal Versucher Gottes , denen nicht um  Gottes Ruhm geht, aber  um das  Wachstum  des  eigenen Prestiges, Ego, damit wir uns rühmen können, dass wir   alles gesehen ausprobieren haben. Geht es uns   um den Glauben, um  die Verbesserung unserer  Beziehung zu Gott.

Alles was Jesus Christus  von  Gott erbittet, wird ihm  gegeben.  Deshalb  dürfen  wir  in seinem Namen zum  Vater  beten.

Da wir  nur  im  Frieden   mit Gott unser  Leben vollenden  können bitten wir  Herrn  um  diesen Frieden.

Selig, die  bei der  Auferweckung  am  Letzten Tag  beim Herr sein werden.

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Samstag der 5.Woche 2019 Mk 8,1-10

Jesus, der die große  Volksmenge  gesättigt hat, sei mit euch.  

Bergleute nahmen  ihren Kollegen Pausenbrot. Sie wollten wissen, wie er benehmen wird. Sie wollten seinen christlichen Glauben  ausprobieren.  Der überraschte Kollege sagte. Jemand hat mir mein zweites Frühstück genommen. Aber Appetit  auf Essen  mir blieb. so jemand helfe mir.

Jesus, du wolltest den Menschen helfen.  Herr, erbarme dich unser. 

Du lehrst uns das Brot des ewigen Lebens suchen. Christus, erbarme dich  unser.

Du allein  willst  unser  höchstes   Ziel  sein. Herr, erbarme dich unser.

Im Evangelium haben wir  von Brotvermehrung gehört. Jesus sagte, Ich bin innerlich bewegt über die  Volksmenge, denn schon  drei Tage  weilen sie   bei mir und haben nichts zu essen. Mk 8,2.  Jesus hatte Mitleid mit den Menschen. Er wollte ihnen helfen. Jesu Hilfe war so groß, dass nicht nur alle gut aßen, sondern auch sieben volle Körbe von Krümel blieb. Versuchen wir uns  in die heutige modern Zeit übertragen. Wie viele Menschen  vor  allem  in  Entwicklungsländern an Hunger sterben. Wir können unterernährte Kinder  auf den Straßen  sehen,  die vor Hunger sterben. Hier gibt es  einen großen Kontrast.  Auf einer Seite wenden sich große Mittel  zum Rüsten, auf der anderen Seite   sterben die Menschen an Hunger. Denken  wir darüber nach, ob auch wir verschwenden nicht mit Brot, mit Essen. Wie viele Nahrung, Lebensmittel, befindet sich in Mülleimer. Schätzen wir das Brot, dessen bei uns genug ist. Wie viel Art des Brotes  können wir bei uns kaufen. Sind wir dankbar dafür, dass wir genug Brot haben. Wie habe ich schon gesagt. Jesus hatte Mitleid mit den Hungernden. Viele Menschen von heute haben kein Mitleid mit hungernden Menschen, sie denken nur an sich selbst. Aber so war das auch in der Vergangenheit. Dazu ein Beispiel. Filip Neri ging  einmal das Essen für die verlassene Kinder suchen. Ihm gegenüber ging ein reicher Mann auf dem Pferd. Filip bat ihn um den Beitrag für die Kinder. Dieser Herr, beleidigte, lachte  Filip aus, spuckt ihn an. Der Heilige akzeptierte das und sagte zu Reichem. Das war für mich. Jetzt geben Sie mir etwas für Kinder. Der Reiche war so über die Demut von Filip überrascht, dass er gab ihm das Geld. Vergessen wir nicht, dass Gott einmal uns zur Verantwortung  nimmt, wie wir   den anderen   in ihrem Elend geholfen haben.

Da sich  der Vater, der Herr des Himmels und der Erde, in seinem  Sohn  offenbart hat, wagen wir   zu ihm zu beten.

Mit  der Last  und Not  unseres Lebens gehen wir   zum Herrn  und bitten um die Ruhe  und  Frieden.

Selig, die  ausharren  unter  der Last ihres  Lebens  und  Ruhe  finden  bei dem, der  gütig  und   selbstlos ist.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Samstag der 5.Woche 2019 Mk 8,1-10

Freitag der 5.Woche Mk 7,31- 37

Jesus, der einen Taubstummen heilte, sei mit euch.

Die erste Dimension  der Heilung  ist die körperliche Heilung. Die  Heilung  der nicht  funktionierenden  Körperorgane. Wir alle haben Erfahrung  mit körperlicher Krankheit. Seit 25 Lebensjahr sterben in uns eine Reihe Zellen, die sich schon nie erneuern. Kann man sagen, dass wir langsam sterben. Die körperliche Heilung   brauchen wir nicht dazu, um nicht zu sterben, sondern damit wir würdig  sterben.

Jesus, du hast uns den Weg eines  vollkommenen   Lebens  gewiesen. Herr,  erbarme dich unser.

Du hast  uns   zu  Zeugen   deines   Wortes und deines Lebens  gemacht. Christus, erbarme dich unser.

Durch die Heilung der Menschen hast du deine Liebe gezeigt. Herr,erbarme dich unser.

Wir hörten wie zum Jesus einen Taubstummen brachten und baten  ihn seine Hände auf ihn zu legen. Er berührte  die Körperteile  die  krank  waren, und nach dem Wort  ,Effata“ was bedeutet ,, öffne dich“. Und  alsbald   taten  sich seine Ohre  auf, und das Band  seiner   Zunge   ward   los,  und er redete recht. Mk 7,35. Es scheint das einfach. Was sagen sie dazu? Wir wissen nicht wie viel Jahre dieser Kranke krank war. Wie viel Geld  gab er auf die Ärzte aus, nur um gesund zu  sein und den Sinn des Lebens findet. Und hier kommt jemand, der Macht über alle Krankheiten hat. Und Jesus wollte nicht, dass über ihn gesprochen wird. Aber die Menschen haben über ihn gesprochen, sie lobten und bewunderten  Jesus. In Evangelien finden wir die Nachricht über 35 Jesu Wunder, daraus  waren  26  Wunder bei denen er die Kranken heilte. Es ist sicher, dass Jesus viel mehr getan hat, wie es   in  den Evangelien steht. Es ist sicher. dass viele Krankheiten verursacht das Elend, unzureichende Hygiene verschmutztes Wasser, Mangel an  Nahrung, aber auch Medikamenten. Wenn wir den Kranken helfen wollen, selbstverständlich brauchen wir dazu Mitteln, wie können die Wunder wie Jesus nicht zu tun. Aber brauchen  aufrichtige Liebe zu den Menschen, die krank und betroffen sind.

Im Namen Jesu Christi, der  uns  das Leben  in Fülle gebracht  hat, dürfen wir  zum Vater beten.

Die  Christus  angehören, leben in  seinem  Frieden. Deshalb  wir  Herrn.

Selig, die dem Herrn folgen   und  mit ihm eingehen  dürfen, wenn er  wiederkommt.

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6.Sonntag im Jahreskreis C Lk 6, 17, 20-26

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

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Hl. Cyrill und Hl. Methodius, Lk10.1-9

Jesus der sprach:  Geht hin, ich sende euch  wie Lämmer mitten  unter die Wölfe, er sei mit euch.

Apostel  der Slawen, werden  die beiden  Brüdern Cyrillus und  Methodius  aus  Thessalonike in  Anerkenung  ihrer  Verdienste  um die  Einführung  des Christentums  in Mähren  und Slowakei  genannt. Cyrillus, der  eigentlich    Konstantinos hieß  und  den Namen  Cyrillus  erst später  im Kloster  im Kloster annahm  und  Methodius waren  beide  der slawischen  Sprache  mächtig  und wurden  vom  byzantinischen  Kaiser/ Michael III/ gesandt   um unter den Slawen  zu missionieren.

Jesus,  dir ist alle Gewalt  im Himmel und auf  Erden gegeben. Herr, erbarme dich unser.

 Du hast deine  Jünger zu allen  Völkern gesandt.  Christus, erbarme dich  unser.

Du  willst  bei  allen  sein,  die dein Wort verkündet. Herr, erbarme  dich unser.

Im Jahre  862 sandte Kaiser  Michael III, die  beiden  Brüder  nach  Mähren, nachdem  ihn Fürst  Rostislav um slawisch  sprechende Priester gebeten  hatte. Cyrillus und  Methodius  führten als  erstes die  slawische Sprache ein,  wozu Cyrillus  sogar eigene,  der slawischen Sprache angepasste Schriftzeichen schuf. /Glagolitische Sprache/  .Er gilt  somit  als  Begründer   der slawischen Literatur.  Auch   übersetzte   er die  Heilige   in die  slawische Sprache. Nach mehrjähriger Missionstätigkeit   in  Mähren   reisten die   beiden Brüder   nach Rom   und  überbrachten Papst Hadrian II,  die Reliquien von  Papst Clemens. Von Hadrian  erhielten sie die  Zusage, dass das Slawische  als  liturgische  Sprache  anerkannt  werde. Während des Aufenthaltes  in Rom   erkrankte  Cyrillus  und trat  deshalb   in ein Kloster  ein.Nach 50 Tagen erlag er  seinem schweren  Leiden. Der Todestag  war  der 14. Februar  869. Cyrillus wurde  in. S. Clemente beigesetzt, der Unterkirche der  heutigen  Kirche  selben Namen an  der Via San Giovanni in Laterano in Rom. Methodius wurde von Hadrian II zum Erzbischof  in Mähren. Der Erzbischof  von  Salzburg  betrachtete  diese  Region  jedoch   als sein  Missionsgebiet und ließ  Methodius   zweieinhalb  Jahre   gefangen setzen.  Papst Johannes VIII, befreite  ihn 873  bestätigte   ihn im Amt des  Erzbischofs  und erlaubte  die slawische Kirchensprache. Methodius starb  am 6. April des  Jahres 885  der  Ort des Todes ist  nicht  mit  Sicherheit   festzulegen. Nach  seinem Tod  verbot  Papst  Stephan   VI 896 die slawische  Kirchensprache wieder.

Niemand kommt  zu Jesus, dem  es  der Vater  nicht   gegeben hat. So wollen wir gemeinsam beten.

Wer in Christus   ist,  bleibt  im Licht Gottes und wird Gottes Frieden erhalten.

Selig, die das Wort des Herr annehmen  und ihm  folgen  dürfen  in seiner  Herrlichkeit.

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Mittwoch der 5.Woche Mk 7,14-23

Jesus, der  sagte: Was aus dem Menschen herauskommt, das  macht  den Menschen unrein,er sei mit euch.

Eines Tages als der berühmte Maler Leonardo da Vinci  das Bild ,,das Letzte Abendmahl malte, kam zu ihm sein Nachbarn und begann mit ihm zu streiten. Leonardo regte sich auf, und seinen Nachbarn vertrieb aus dem Haus. Dann wollte er das Bild weiter  malen, konnte er aber nicht. Ihm ist nichts gelungen. Er ging zu seinem Nachbarn sich zu versöhnen. Der Nachbar war überraschat, und fragte was ihn dazu bewegte. Ich konnte Christus nicht malen, solange Christus  in meinem  Herzen nicht weilt. 

Jesus, du bist  unsere  Versöhnung.  Herr, erbarme dich unser.

Du bist   unser Friede. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  unsere  erbarmende  Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, was den Menschen  unrein macht. Damals ist unser Herz  als ob  verhärtet. Jesus betonnt, dass den Menschen  nicht das unrein macht  was von außen  in  ihn kommt, sondern das was aus dem Menschen herauskommt,  das  verunreinigt  den Menschen. Negative  Gedanken kommen  aus  dem   Herzen  des Menschen, sei es eine  schlechte Idee, ein  Diebstahlsanleitung, Gier, Faulheit, Bosheit,  Neid,  Stolz. Wir können uns die Frage stellen, warum solche Gedanken im Herzen des Menschen entstehen?  Eine Erklärung ist, der Mensch sieht wie die anderen Menschen sich benehmen, wie sie denken, oder er liest die Bücher, sieht die Filmen, wo verschiedene Frevler auftreten. Aber  mit dem können wir  nicht alles erklären. Manchmal zeigen sich die bösen Gedanken schon bei den Kindern, die noch kein böses Beispiel gesehen haben. Wie ist das möglich? Ganz einfach. Schon in der Heiligen   Schrift steht, dass der Wille  des Menschen neigt zum Bösen.  Es ist als ob angeboren. Selbstverständlich  die Zuneigung zum Bösen ist nicht bei jedem Menschen gleich. Noch  ein Faktor muss hier  erwähnt werden.   Und das ist die Wirkung  des bösen Geistes. Natürlich der Teufel kann  nicht den Menschen zu  den bösen Taten zwingen. Ob der Menschen die bösen Gedanken annimmt und verwirklicht, oder ablehnt hängt von seinem freien Willen ab. Bitten wir Herrn Jesus, damit wir immer genug Kraft haben, das Böse abzulegen und mit  seiner Hilfe   Gutes zu tun.

Gott sendet uns  seinen Geist, damit wir  auf ihn  hören und  ihm  antworten können. Wir beten  mit den Worten,die uns  Jesus gelehrt hat.

Jesus Christus ist unser Friede. In ihm können alle Menschen zu Gott  und zueinander finden. Deshalb bitten wir.

Selig, die vom Geist der Wahrheit geführt, ihr  Leben in Gott  vollenden.

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Dienstag der 5 Woche Mk 7,1-13

Jesus, der lehrt uns unseren Glauben richtig leben, er sei mit euch.

Im Evangelium werden ein interessantes Gespräch zwischen  Jesus und Pharisäer  hören. Jesus sieht jedem  im Herzen. Er kennt die Gesinnung  der Juden und er sagt zu ihnen. Dieses Volk  ehrt mich  mit den  Lippen, aber  ihr  Herz ist weit   entfernt  von mir. Mr 6,7. 

Jesus, du bist der Weg der Wahrheit. Herr, erbarme  dich unser.

Du willst  uns  beistehen  gegen  allen  falschen Propheten. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns  zu  allem Guten  stärken. Herr, erbarme dich unser. 

Jesus zitiert die Worte des Propheten Jesaja, der einige  Jahrhunderte vor  Christus lebte.  Die Menschen, die   zur  Zeit   des Propheten Jesaja lebten, verhielten sich  wie Jesus Zeitgenossen. Was verhielt eigentlich Jesus den Juden? Der Widerspruch   zwischen   ihren Worten und Taten. Von außen schien alles in Ordnung zu sein, aber die Juden rutschten in den religiösen Formalismus. Sie hatten weder zu  Gott  noch zu den Nächsten  eine wahre Liebe. Dabei wussten sie ihr Verhalten, entschuldigt und  sie dachten, dass alles in Ordnung ist. Aber Jesus  akzeptiert ihre Argumente nicht.  Sie sagt zu ihnen. Vor Gott ihre Argumente bestehen nicht. Gott können wir mit leeren Ausreden täuschen. Denken wir nicht, dass wir so ähnlich diesen Juden sind. Wir wollen  unsere  Fehler  nicht offen   zugeben und darum  suchen wir  nach verschiedenen Ausreden, um unsere  Fehler  zu rechtfertigen. Ob unsere  Denkart und folglich auch die Handlung nach Jesu Lehre wird, hängt auch davon ab, ob in unserem Leben, die Gebote Gottes oder menschliche Gebote der Priorität haben. Zwischen  den menschlichen und den göttlichen  Gesetzen kommt oft zum Widerspruch kommen. Ich werde ein Beispiel  anführen.  Nach den Gottes Geboten  ist der Abtreibung nicht  erlaubt, nach dem menschlichen ist erlaubt. Viele argumentieren damit: Die Frau hat  der Recht  sich  entscheidet , ob sie will oder  nicht will das Kind. Für uns  Christen, sollten die Gottes Gesetzen verbindlich  sein. 

Gott hat uns  zum ewigen Leben   geschaffen  und  uns  zum Bild  seines  Wesens  gemacht. In Jesus Christus können wir   zu ihm  als  unserem Vater beten..

Jesus ist unser Friede. In ihm können   alle Menschen  zu Gott  und zueinander  finden. Deshalb  bitten wir.

So spricht der  Herr. Ich stehe an der Tür und klopfe.  Wenn einer  meine   Stimme  hört  und  die Tür  öffnet , werde ich bei ihm eintreten und mit ihm  Mahl halten, und er  mit  mir.

 

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Christus und unser Sieg über die Welt-

Jesus sagte zu den Apostel. Dies  habe  ich  zu euch geredet, damit  ihr   in mir  Frieden  habt. In der elt  habt ihr  Bedrängnis, aber seid gutes  Mutes, ich habe  die Welt  überwunden. Joh  16, 33.

Wodurch  der Sieg  über die Welt  errungen  werde?  Wie  überwindet  Jesus die Welt?  Durch  Leiden, indem er  bei  seiner ersten  Ankunft Verfolgung, Schmach und  Peinen von   den Gottlosen  mit Geduld  und  Liebe   ertrug. Durch  Bekehrung, indem er  die Bosheit  einiger  durch  liebevolle Umänderung   und  Heiligung   ihres  Sinnes  überwand. Durch  Verdammung,  da er  bei seiner zweiten  Ankunft durch  Gerechtigkeit die  Welt überwinden- die guten  belohnen und  die Bösen  bestrafen   wird.  Wie Christus aus   eigener Kraft die Welt zu überwinden   vermöge? Der Geist  bezeugt, dass Christus  die Wahrheit sei. Betrachten wir  die Zeugen  und ihre  Beschaffenheit.  Der Vater, das Wort  und der   Heilige  Geist und  diese  drei sind   eins d.h.   wie in ihrer   Natur  und Wesenheit, so  in ihrem Zeugnisse am Jordan, auf Tabor.  Den Inhalt  des  Zeugnisses ist.  Dass Jesus,  der Sohn  Gottes   ist darum  mächtig   und stark genug,  die Welt   zu besiegen, dass er  zugleich  auch wahrer  Menschen  ist darum  kann er  zur Erlösung der  Welt  leiden  und sterben.  Den  Wert dieses  Zeugnisses  ist unermesslich. Wenn  wir das Zeugnis der Menschen annehmen  annehmen-das Zeugnis  Gottes ist größer, denn  dies   ist das   Zeugnis Gottes, das er   bezeugt hat   über seinen Sohn, 1 Joh 5,9. Auch wir  können  die Welt besiegen, wenn wir  durch die Gnade Söhne  Gottes   sind    und   rein  und unbefleckt   bewahren, wenn wir an   den Sohn Gottes Glauben, der hat  Gottes Zeugnis in sich.1 Joh 5,10 und   wie   seinem Sohne   den Sieg     über die Welt    bezeugt. Die Welt  ist  der Kampfplatz, auf  dem  wir  um  die Krone   des ewigen Lebens kämpfen müssen, unser  Leben hienieden  ist  die  Zeit  des Kampfes. Der Kampf gegen die schlechten   Grundsätzen, Lockungen    und Beispiele der Welt. Schon  ein alter Weise     nennt  diese Erde  einen Schauplatz der  Eitelkeit, eine Schule   der Wollust, einen  Aufenthalt sinnlicher   Ergötzungen, eine Werkstätte   der  Ungerechtigkeit, einen Tempel   aller   Torheit.  Dann der Kampf   gegen unsere   eigene    böse  Lust,gegen  Habsucht,   Wollust und    Hochmut. Die heiligen   besiegten     diese Welt    durch    ihren  gottesfürchtigen    Glauben, der ihnen  Demut,  Gehorsam, Liebe zu Feinden.  Mildtätigkeit,  Frömmigkeit   und Reinigkeit   einflößte. Auch  in uns  wird derselbe   Glaube und  seine siegreiche  Kraft   wirken wird, wenn wir an Jesus glauben werden. Durch diesen festen, heldenmütigen Glauben, werden wir die ungläubige Welt besiegen. Überwinden  auch  wir  in   demselben  Glauben   den jetzt  herrschenden  Unglauben. Lassen  wir uns   im Glauben   nicht beirren  durch  Witz  und Spott , durch  scheinbare  Einwürfe   und  Zweifel.  Uns   wartet   dann  der schönste   Lohn: Die ewige Seligkeit.

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Montag der 5.Woche /Gedenktag L.F.in Lourdes, Mk 6,53-56

Jesus, der mit den kranken Menschen mitgefühlt hat, er sei mit euch.

Im Lourdes in der Stadt unter den französischen Pyrenäen in der Höhle von Massabiello erschien Jungfrau Maria   zwischen dem 11. Februar und dem 16.Juli   Jungfrau Maria Bernadette Soubirous. Maria ist ihr 18 mal erschienen. Seit dem  Millionen Menschen  reisen jedes Jahr dorthin um  körperliche und geistige Gesundheit  zu suchen.

Jesus, du hast  die Kranken gesund gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  das Licht deiner  Botschaft  gebracht.Christus, erbarme dich unser,

Mit dem  Licht  deines Wortes  wolltest du   und  fruchtbar   machen an  guten Werken.  Herr, erbarme dich  unser.

Die Menschen wollten immer gesund  werden sein. Im heutigen Evangelium lesen wir. Legten  sie  die Kranken hin und baten  ihn, dass sie  nur die Quasten  seines  Gewandes anrühren   dürften, und so  viele  irgend   ihn  anrühren,   wurden geheilt.  Wir wissen nicht  wie viele  die heilende  Kraft Jesu  gespürt haben, aber wir wissen  vom großen Vertrauen dieser Menschen  auf Jesus Macht. Diese Menschen glaubten dass Jesus sie gesund machen kann. Manchmal fragen wir uns,  wo ist unser Glaube? Nicht alle, die bitten für sich. oder  für die anderen, sind erhört werden. Denken wir nach warum? Wir Menschen sind manchmal so, dass wir Jesus nur dann brauchen, wenn wir schon  große Probleme haben. Wenn es uns gut geht, dann vergessen wir Gott. Gott sieht in seiner Vorsehung ins unser Herz und er weißt ob uns die Genesung hilft, oder wir sie missbrauchen, und beginnen wir noch schlechter leben wie vorher. Der bekannte  Kapuziner  Raniero  Cantalamessa, er widmet sich  seit 1980   dem Predigen  und Evangelisation sagt über die Genesung. Zur Genesung und zur Auflösung unserer Problemen haben zwei Arte, zwei Sachen. Die Natur und die Gnade. Die Natur das ist die Wissenschaft, Medizin, Technik, alle Mittel, die der Mensch von Gott bekommen hat. Die Gnade, das ist  der Glaube, dass wir manchmal   von Gott  die Heilung  erhalten werden, weil Gott uns gesund machen kann. Aber schlecht, unrichtig ist. Wenn wir aber  den dritten Weg wählen, den Weg der okkulten  Kräfte, dann kommt auf die Szene der ,,Herr“, der einmal sagte, dass alle Macht auf der Erde ihm gehört und er dem gibt, wer ihn  anbeten wird.

Wie die  Apostel in ihrer  Not,  so  lasst uns  zum Vater rufen, damit er  uns  erhört  im  Namen  seines  Sohnes.

In der  Gemeinschaft mit Christus, der unsere  Herzen umwandelt, finden wir  den Frieden. Wir bitten..

Selig, die  auf Gottes  Macht  vertrauen und hinübergelangen  in das Land  des  Lebens.

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Samstag der 4. Woche Mk 6,30-34

Gott, unser Vater, der lädt uns zu sich ein.

Die Menschen freuen sich, wenn das Weekend  kommt. Die Erwachsene müssen nicht  in die Arbeit gehen, die Schüller in die Schule.  Menschen  können sich  ihren Hobbys widmen. Jesus sprach die Apostel an und sagte zu  ihnen. Kommt  Ihr selbst her  an öden  Ort für   euch  allein und  ruht  ein wenig aus. 

Jesus, in der  Taufe hast du uns zu deinen Jüngern berufen.  Herr, erbarme dich  unser.

Du bist bei uns und  gibst uns  die Kraft auf dem Weg.  Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst uns deinen Geist, damit  wir  dich  in Worten  und Werken  bezeugen.  Herr, erbarme dich unser.

Die Apostel kamen von den Wegen zurück. auf die /Wege/ Jesus sie gesandt hatte, sie wollten sich ausruhen, und erzählen über alle was sie erlebten, aber die Menschen kamen zu ihnen. Geht  ihr  allein  an eine  einsame  Stätte und ruhet ein wenig. Mk 6,31. Wir sind keine Apostel, aber auch wir freuen uns, wenn wir uns ausruhen können. Haben wir  Zeit zur Ausspannung. Faulheit  ist eine  schwere Sünde, aber schlafen  braucht  jeder. Der Schlaf ist notwendig  für die körperliche und geistliche Gesundheit. Es geht nicht, immer nur arbeiten. Wir brauchen auch die Kräfte schöpfen, nicht nur darum, damit wir auf das Brot verdienen, aber wir sollen auch für das ewige Leben arbeiten. Mit anderen Worten gesagt. Die Zeit haben ir begrenzt. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns überarbeiten sollen. Auch Herrgott ruhte am  siebte Tag und  segnete  ihn. Ich habe einen Witz gehört, vielleicht kennen Sie ihn. Ein älterer Mann ging durch den Park und bemerkte zwei Arbeiter. Er kam näher und sah, dass der eine die Grube gräbt und der andere sie zuschaufeln, Er fragte die Arbeiter, eigentlich was sie machen? Wir pflanzen die Bäumchen ein. Aber hier gibt es keine  Bäumchen, wunderte sich der Herr. Wir arbeiten nach der Arbeitsstellung. Der eine dir Grube gräbt, der andere  pflanzt  die Bäumchen und der  weitere  die Grube verschüttet. Der, wer die Bäumchen pflanzt, hat heute frei. Ist das lächerlich.  Passiert uns nicht, dass wir bei unserer Arbeit  vergessen( auslassen) Gott? Der Psalmist sagt, Wenn  der Herr nicht das  Haus   baut, so arbeiten  umsonst, die  daran bauen. Ps. 127,1. Wir sollten manchmal  aufhören arbeiten und schauen,ob wir alles so machen, was wir machen sollen. Damit uns in unserem Leben bei unserer Arbeit etwas nicht fehlt.

In Vollmacht hat Jesus Christus uns  die Botschaft des Vaters verkündet. In seinem Namen dürfen  wir  deshalb beten.

Wer den  Willen  Gottes  tut, findet  den Frieden.  Deshalb bitten  wir.

Selig, die den  Willen Gottes tun und aufgenommen  werden zu  denen, die  Vergebung  gefunden  haben.

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Freitag der 4.Woche Mk 6,14-29

Jesus, der uns die Wahrheit lehrt, sei mit euch

Wir können uns nicht vorstellen, wie viel Geld wird auf Reklame  ausgegeben. Jeder will verkaufen, damit er verdient. Man spricht um  die Kunst sich zu verkaufen. Wir wissen, dass die Werbung manchmal lügt. Aber ohne sie , würden wir über einigen nützlichen Sachen schwierig erfahren. Im Evangelium ist ein interessanter Satz über Herodes: Wenn er  ihn  gehört hatte, so tat er  vieles und  er hörte  ihn gern.  Mk  6,20.                                                                                                                                                                            Jesus  du bist gekommen, alles  nach dem Willen des Vaters  zu erfüllen. Herr, erbarme  dich unser.                                                                                                                                                      Du wirst uns richten  nach  den bösen Gedanken  unseres  Herzens. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                                     Du hast uns  den Weg  des  Himmelreiches  gewiesen.  Herr, erbarme dich unser.

Es handelt sich nicht um diesen Herodes, der Jesus töten wollte, wenn Jesus Kind war. Er war der Nachfolger dieses Herodes.  Dieses Herodes  ließ  Johannes den Täufer gefangen nehmen, weil, Johannes  ihm vorgeworfen hat, dass er mit der Frau seines Bruders lebt. Herodes gefiel die Wahrheit nicht. Es ist wahr, dass um Tod  von Johannes sich am meisten Herodias befleißigte. Sie pflegte Haas  gegen Johannes, denn sie hatte Angst, dass Johanns  sie um den Platz  auf dem Königshof bringen kann. Aber das bedeutet nicht dass Herodes ohne Schuld war. Er war unverantwortlich als er für einen Tanz   die Hälfte seines Königstums versprach, Im lag an die Meinung der Menschen, Wegen ihnen wollte  nicht, den ungerechten Eid widerrufen. Auch zu uns wird die Wahrheit gesagt. Wir können niemanden ablehnen, wer uns  die Wahrheit sagt. Doch die Wahrheit  macht uns frei. Für die Wahrheit, die uns Jesus gebracht hat, seine Nachfolger starben. Darum sagte Jesus zu uns, dass wir immer die Wahrheit sagen sollen, ohne  Ausflüchte. Der Schwindel kam noch niemanden zugute und wenn es scheint, dass sie zugute kam, ist das wirklich  nur ein Schein. Charles Lewis bekannter Schriftsteller  und Denker spricht, dass es ist zu spät die Politiker  lehren   die  Wahrheit zu sprechen, weil das sollte sie schon als die Kinder wissen. Lernen wir die Wahrheit zu sagen. Weil darauf die Ehrlichkeit, Gerechtigkeit  und die Liebe aufzubauen. Wenn wir jemanden lieben, können wir ihn nicht täuschen, dass alles in Ordnung ist, wenn wir sehen , dass er die Sünde begehen, weil er müsste nicht in den Himmel kommen.

Hören wir eine Geschichte über einen Fischer und seinen Sohn. Der Fischer ist aus dem Fischfang gekommen. Seinem Sohn gab er das Netz zu reparieren. Er begann ehrlich  die Knötchen zu reparieren, aber nach gewisser  Zeit hörte ihn Spaß machen auf, die Knötchen  machte er immer schwächer und  freier. Am nächsten Tag  nahm  ihn sein Vater auf die Fischerei. Bei Fischfang der Junge fiel in das Meer. Der Vater sprang nach ihm nicht, weil er wusste, dass sein Sohn im Netzt ist. Er zog das Netzt. Aber im Netz  bildete sich das Loch,weil die Knötchen waren nicht fest gebunden. Der Sohn  ertrank. Bezahlt auf eigene Lüge. Eines ist sicher jeder  wird auf eigene Lüge bezahlen, wenn wir bei Lüge  bleiben.

Jesus  der Mitleid  hatte mit  aller  menschlichen Not, hat uns gelehrt,  wie  wir  zum  Vater  beten  sollen.                                                                                                                                       Wer  den  Willen Gottes  tut  findet  den  Frieden, Deshalb   bitten wir.

Selig, die  aus  aller Not  des  irdischen Lebens   hingelangen   zur   ewigen  Vollendug.

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5. Sonntag im Jahr. C Lk 5,1-11

Einführung

Das Evangelium des heutigen Sonntags, liebe Freunde, hat seine besondere Kraft. Für einige ist es vielleicht lächerlich, was die Fischer getan haben, als sie nach dem wunderbaren Fischfang alles verlassen und sich entschieden haben für die radikale Nachfolge Christi. Für andere aber ist ihre Einstellung eine starke Eingebung, dasselbe zu tun. Warum diese zwei Einstellungen?

Predigt

Wenn ein Mensch, die Entscheidung dazu trifft, das zu tun, was die Fischer gemacht haben, dann braucht es – wie die Klassiker des geistlichen Lebens sagen – drei Bedingungen, denen aber nicht jedermann entspricht. Da ist die Begeisterung notwendig und diese muss in die Realität umgesetzt werden. Weiters bedarf es auch der Zeugnisse von geisterfüllten Menschen und schließlich auch ein persönliches Erlebnis. Diese drei Bedingungen sind wichtig – nicht nur für geistliche Berufungen, sondern auch zur Berufung für ein Leben im Geiste Jesu.

Nochmals zusammengefasst: Es ist unumgänglich notwendig, dass es Zeugen für Jesu Botschaft gibt, die weitergeben, was sie im christlichen Glauben bewegt. Nur so kann ein Mensch, seine Berufung entdecken. Denken wir einmal nach: Wer war für uns diese Person, die uns für den Glauben an Christus begeistert hat – so begeistert, dass wir noch mehr erfahren möchten? Könnten wir nicht auch an andere eine solche Begeisterung weitergeben? Junge Menschen bedürfen eines begeisterungswürdigen Zeugnisses. Sie sollen erkennen, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist. Solche Zeugnisse sind anziehend, selbst wenn sie manchmal unabsichtlich sind. Nur so wird es gelingen sie zu überzeugen, dass es wichtig ist, über den Glauben zu sprechen, vieles über Jesus zu erfahren und auch zu lernen.

Ich möchte nochmal auf diese drei Bedingungen für eine Berufung eingehen: Die erste Bedingung ist das Zeugnis. Es ist notwendig, wie Johannes der Täufer auf Jesus, hinzuweisen. Es gibt aber auch noch andere Menschen, die zu großen Zeugen für Jesus wurden – auch bedeutende Persönlichkeiten. Es müssen aber nicht unbedingt bedeutende Menschen sein, die von Jesus sprechen. Oft geben einfache und wortkarge Menschen mit ihrem christlichen Handeln Zeugnis für Jesus. Zu Zeugen des Glaubens können unsere Eltern, Großeltern, Freunde, Mitschüler und auch Ordensschwestern für uns werden.

Eine zweite Bedingung für eine Berufung ist die Begeisterung – das Feuer des Heiligen Geistes. Es kann hunderte Zeugen für Jesus geben, aber wenn sie keine Begeisterung ausstrahlen, so ist ihr Zeugnis wertlos. Was bedeutet, in sich Feuer zu haben – also begeistert zu sein? Das heißt – wir haben Träume und Sehnsüchte, die alles überschreiten, wir schwärmen geradezu und sind voller Energie. Das kann zu einer Entscheidung führen, die das Unmögliche möglich macht – eine Entscheidung, die vielleicht auf den ersten Blick verrückt ist. Leider gibt viele Menschen – meist auch junge Leute, die diese Begeisterung nicht in sich spüren, die verdrossen in den Tag hineinleben – auch trotz ihrer Jugend. Dazu möchte ich auch noch sagen, dass auch Menschen, die nicht mehr zur Jugend gehören, sich jung fühlen, wenn sie diese Begeisterung in sich spüren. Ohne Begeisterung wird man kaum seine Berufung entdecken.

Die dritte Bedingung einer Berufung ist ein persönliches Erlebnis. Die persönliche Erfahrung, dass ich berufen bin, ist unumgänglich. Hier geht es nicht um das Durchlesen eines Buches über die Beweise  der Existenz Gottes, es geht hier um eine persönliche Begegnung mit Jesus. Hier geht darum, was André Frossard so beschreibt: Gott gibt es, ich traf ihn.

Es gibt eine Geschichte eines jungen Mönchs, der in der Wüste lebte – so um das Jahr 450. Eines Tages kam er zu einem älteren Mönch und fragte ihn: Vater, warum verlassen heute so viele die Klöster? Und der ältere Mönch antwortete ihm: Weißt du, im Leben vieler Menschen ist das so wie mit den Hunden. Wenn ein Hund einen Hasen wahrnimmt, lässt er alles hinter sich und er beginnt den Hasen zu jagen. Nach einer Weile hören auch andere Hunde das Gebell des einen Hundes, und beginnen den Hasen zu jagen, obwohl sie ihn gar nicht gesehen haben. Sie laufen und laufen, aber nach einer Zeit werden sie müde, und weil sie den Hasen sehen, lassen sie das Jagen. Nur der Hund, der den Hasen gesehen hat, setzt das Jagen des Hasen fort, so lange bis er ihn endlich erwischt hat. So ist das mit vielen, die in das Kloster eintreten. Nur diejenige, die in ständiger Beziehung zu Christus im Kloster leben, bleiben ihrem Gelübden treu und verlassen das Kloster nicht. Einer aber, der zwar von jemanden für Christus begeistert wurde, aber nie persönlich Christus begegnet ist – im Gebet, in der Meditation, in Momenten der Stille, in seinem Wort, wird das Kloster später wieder verlassen.

Ja, diese drei Bedingungen sind wichtig für die Entscheidung für Jesus und um in seiner Nachfolge zu leben. Wenn diese drei Bedingungen nicht erfüllt werden, dann wird die Nachfolge Christi nicht begriffen oder es wird jemanden sogar als lächerlich vorkommen. Denken wir darüber nach, wie es in unserer persönlichen Beziehung zu Jesus und unserem christlichen Glauben ausschaut! Geben wir Zeugnis für Christus? Lassen wir uns von seiner Botschaft begeistern? Ist uns eine persönliche Begegnung mit Christus wichtig? Um Christus nachzufolgen, sollen wir diese Bedingungen erfüllen!

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Donnerstag der 4.Woche Mk 6,7-13

Jesus, der die Zwölf je zwei und zwei sandte und gab ihnen Vollmacht über die unsaubern Geistern, sei mit euch.

Die Bischöfe sind die Nachfolger der Apostel. Es gibt aber viel mehr Bischöfe als war die Apostel. Selbstverständlich es gibt auch viel mehr Orten ,wie war in Israel,wohin die Apostel sollten gegen. Die Apostel gingen zu zwei, weil in der Bibel geschrieben wird. dass das Zeugnis zwei Männer, wenn sie dasselbe sagen, sicher wahrheitsgetreu ist.

Jesus, du kamst die Menschen zum Vater heimzuholen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist selbst das Eckstein deines Reiches. Christus, erbarme dich unser,

Du hast uns zu Miterben deines Reiches gemacht. Herr,erbarme dich unser,

Die Apostel bekammen die Macht über die unreinen Geister.Also über die geistlichen Sachen. Und sie sollen auf den Weg nichts nehmen außer dem Stock. Der Stock ist das alte Zeichen des Wanderers oder Hirten. Er ist die  Stütze auf dem Weg, aber er dient  für die Verteidigung vor dem Wild und den Räubern. Er ist so einfach, dass überall finden kann. Es ist nicht notwendig um ihn sich besonders kümmern. Jesus sagte zu den Apostel dass sie kein Geld, keine Tasche. oder zwei Kleider mitnehmen sollen. Die Sorge um das Vermögen kann verursachen, dass sie um die Hauptsendung aufhören Sorgen, dass sie fürchten werden, unsicherstellen zu abgehen.Jesus aber spricht auch über die Bescheidenheit. Die Apostel soll in einem Haus bleiben, und nicht allmählich die ganze Stadt ,, aufessen“. Sie sollen nicht bleiben,aber weitergehen, damit überall die Ankunft des Messias verkündigen. Und wo die Apostel nicht empfangen, dort sollen sie den Staub von den Füssen abzuschütteln gegen ihnen zum Zeugnis. Und wir. Jeder Christ ist der Jünger von Jesus. Jeder hat die Pflicht, die Lehre Jesu zu verkündigen. Jetzt müssen wir nicht die Sorge machen was für einen Stock nehmen wir. Heute ist schwer solchen Menschen finden, der von Jesus  noch nicht hörte. Aber es gibt viele solche  Menschen, die nicht wissen, was Jesus von ihnen will. Sie wissen nicht, dass Christus die Liebe, die Barmhezigkeit verlangt, weil auch die Christen hassen sich untereinander. Wenn wir nach Jesu Lehre nicht leben, wie sollen wir die Verkündiger des Gottes Reiches sein? Wir müssen zeigen, dass das Evangelium wirklich funktioniert.Mahatma Gandi wirkte ein gewisser Zeit auch in SüdAfrika, die britische Kolonie war, wie Indien. Er begann die Bibel zu lesen, und sie nahm ihn sehr gefangen. Darum ging er in die Kirche, damit er sich mit dieser Lehre besser bekannt Macht.Vor der Kirche zwei Männer ihn fein aber nachdrücklich machten aufmerksam, wenn er in die Kirche gehen will, kann das machen, aber in der Kirche,die für die Schwarzen bestimmt ist. Mahatma drehte sich um, und nie wieder erschien er in der Kirche. Auch solche Dummheit kann für Abwendung ab Christentum einer der größten Persönlichkeiten des 20 Jahrhunderts. Es gibt die Orte, wo Jesu Lehre noch nicht kam. Bemühen wir uns, damit solche Orte, nicht die Menschen sind, durch unser schlechtes Beispiel überdrüssig.       

Gott sendet seine Boten und lässt sein Wort verkünden,damit wir das Ziel  unseres Glaubens erreichen. Im Vertrauen auf ihn beten wir.

Gott will sein Vol für sich bereit machen. Er wendet unsere  Herzen ihm zu und schenkt uns seinen Frieden. Deshalb bitten wir..

Gepriesen sei der  Herr, der Gott Israels. Denn er hat sein Volk besucht und  ihm Erlösung  geschaffen.                                                                      ‚ 

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Paul Miki, Märtyr,Mk 6,1-6

Jesus,der Zimmermann,der Sohn Mária und zugleich Gottes Sohn sei mit euch.

Heute haben wir den großen Gedenktag des heiligen Paulus Miki. Er war ein japanischer katholischer Missionar,aJesuit und Märtyrer.Geboren wurde im 162 und gestorben ist 5.Februar 1597 in Nagassagi. Er ist einer der Schützheiligen Japans.

Herr Jesus, du offenbarst  uns den Vater. Herr, erbarme dich unser.

Dein Geist schenkt uns  Einsichtig  und Verständnis. Christus, erbarme dich unser.

Durch deinen Geist führst du uns zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Sicher es ist schon  mit euch passiert, dass sie abgelehnt wurden, nicht anerkannt. Aber dann zeigte sich, dass ihr die Wahrheit gehabt hat, dass ihre Lösung das  beste war. Wir sehen, wie die Einwohner von Nazareth Jesus lehnten ab. Jesus begann  als 30 jähriger öffentlich zu lehren. Bis dann, arbeitete er als Zimmermann und wir können voraussetzen, dass er auch in der Umgebung  Nazareth arbeitete und so kannten ihn auch dort die Menschen. Jetzt kam er, damit ihnen die Lehre des Heiles abgibt. Aber für die Enwohner von Nazareth ist Jesus immer nur ein Zimmermann, der aus den Wege zurückkam, und denkt von sich ,wer weiß was. Es passiert nicht, dass ein  neugeweihter Priester als Kaplan in das Dorf geht, wo er aufgewachsen ist. Für viele bleibt er der kleine Bub, der machte das und das, als er klein war. Aber es ist möglich, dass er die Gesinung  und der Fehler der örtlichen Menschen besser kennt, als die anderen Priester. Aber die Vorurteile können so groß sein, dass die Menschen seine Lehre ablehnen. Wir wissen.,dass es nicht richtig ist, die Vorurteile gegen jemanden haben, weil wir denken, dass wir ihn kennen. Er kann uns  immer etwas neues geben. Ein Greis kann uns etwas sagen von seinen Erfahrungen. Ein Junger kann uns ein neuer Anblick an die Sache zeigen. Die Wahrheit ist dass wir immer etwas neues lernen  können. Etwas, was uns Bereichen wird. Wir können auch das erfahren, was der Gottes Wille ist. Wir können einen Ratschlag, eine Empfehlung für unser Leben gewinnen. Es ist genug nur hören und keine Vorurteile haben. Die Vorurrteile sind böse Sachen, weil wer die Vorurteile hat, hat in sich das Bild des Predigers und nicht das Bild dessen,was er sagt. Es kann passieren dass die Gläubigen verurteilen die Predigt ihres Kaplan oder Pfarrer und dann sie kommen darauf dass diese Predigt sagte vorher auch Herr Bischof oder Herr Abt und plötzlich sie ändern ihre Meinung. Wenn wir einen Menschen ablehnen, kann das auch ein Hochmut sein, und das ist wie wir wissen, eine von Haupsündern.Vielleicht ist mit ihnen passiert, dass jemand ihnen etwas gesagt hat und sie haben seinen Ratschlag abgelehnt, weil sie diesen Mensch nicht mag, oder diesen Menschen verachten und dann haben sie das bereut. Bemühen wir uns, dass das immer weniger passiert.

Jesus Christus nennt uns seine Brüder und Schwestern. Im Vertrauen darauf beten wir mit den Worten Jesu zu Gott als unserem Vater.          Gott überwindet die Spaltung und führt uns  zur Einheit und zum Frieden. Deshalb bitten wir..

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt,bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

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