Christkönigssonntag B Mt 25, 31- 46

Christkönigssonntag 2017- Was  ihr  für einen  meiner  geringsten Brüder   getan habt, das habt  ihr  mir  getan.

Einführung

Die Erzählung von Jesus  über das Weltgericht / denn ich hungrig und ihr habt   mir  zu essen gegeben, ich war durstig   und ihr habt mir   zu trinken   gegeben/ führt uns dazu, dass wir nachdenken ohne Vorurteile, wie in jedem Menschen Christus Antlitz sehen. Es ist nicht genug den anderen nur oberflächlich sehen, als der schwarzen oder weisen, oder als der armen oder reichen, kranken oder gesunden. Wichtig ist im anderen Christus sehen, entdecken in ihm Christus Antlitz. Und das ist nicht immer leicht.

Predigt

Es ist nicht in unserer Macht, große Änderungen in der Welt  zu machen, aber die Änderung machen, in unserem Blick auf die anderen, das schaffen wir. Es ist genug, wenn wir aus dem Prinzip  hervorgehen werden, dass jeder Mensch,  zum  Abbild Gottes erschuf wurde. Aus diesem Prinzip leitet sich die Würde des Menschen ab, die nicht von den Eltern stammt, nicht von der Intelligenz, oder daraus, dass der Mensch reich ist, sondern daraus, dass er zum Abbild Gottes erschuf wurde. 

Für den gläubigen Menschen war immer leichter glauben, dass Christus im Stückchen Brot anwesend ist, oder im Wort der Bibel, aber es ist schwer zu glauben, dass Christus anwesend ist auch in unseren Nächsten / Nachbarn, Arbeitskollegen, Kindern usw/. Selbstverständlich benehmen sich nicht immer so, dass wir in ihnen Christus Antlitz sehen. Wenn uns zuleide tun, wenn sie  Diebe, Betrüger sind, damals sind wir aufgefordert in ihnen Christus Leid tragende Antlitz sehen. Nach dem  heiligen Augustinus die Sünde müssen wir verurteilen, aber die Sünder müssen wir immer lieben. Das Evangelium über Weltgericht ist nicht  das Treiben  der Angst, sondern die Aufforderung  zur Verantwortung  in der Anwesenheit. Wichtig  ist dass das Evangelium unser Anblick auf unsere Nächsten formen. Wichtig ist auch die Vorurteile, die wir oft haben, abbauen. Davon, dass es lohnt sich die Vorurteile abbauen zeugt die Begebenheit, die beschreibt Francesco  Carnelutti /1879-1965/ berühmter, italienischer Jurist und Advokat. Bei einer meinen Reise im Zug fand ich dort  die Heilige Schrift. Ich schlug sie auf, und lies dort das Kapitel. Denn ich war hungrig und  ihr habt mir zu essen  gegeben. ich war durtstig und ihr habt mir zu trinken gegeben. Mt 25, 35. Plötzlich habe ich vor meinen Augen viele Sträflinge, meine Klienten gesehen, die ich vor dem Gericht verteidigte. Vor meinen Augen traten die Mörder, Diebe, Gewalttäter.Und Jesus  identifizierte sich mit jedem von ihnen. Damals habe ich begriffen, dass keine menschliche Fantasie würde solchen Gott nicht erdacht. Sicher keine religiöse Gruppe würde nicht so weit gehen, dass ihren Gott mit Mörder, mit Diebe, Gewalttäter identifizierte wäre. Jesus identifizierte sich mit dem Schächer am Kreuz. Nach dem Francesco Carnelutti ist das Beweis, dass das Christentum ist die Religion, die offenbart ist und nicht durch die Menschen ausgedacht. 

Auch wenn wir das Gefühl hätten, dass der Dienst einem Mann, der trinkt,vergeblich ist, den Kindern, die undankbar  sind, dem Lumpen, der uns enttäuscht, immer können wir an Worte von Jesus erinnern, der sagte. Wahrlich, ich sage euch. Was ihr   einen   meiner   geringsten Brüder   getan habt, das  habt   ihr   mir getan. Mt 25,40. Jeder Dienst ,,schmelzt“ unseren Egoismus. Der andere Mensch  kann unseren Dienst nicht empfangen, aber Gott lehnt ihn nie ab. Er schätzt ihn. Nichts davon, was wir machen verloren ist. Nur auf Jesus Worte müssen  wir  vertrauen. Wer an mich glaubt, wird die Werke  , die ich vollbringe, auch vollbringen und er noch größere vollbringen. Joh 14,12. Zum Schluss eine wirkliche Geschichte. Im Amerika nahmen  einen  Aufschwung die Diebstahls der Fahrräder  von Marken  ,, Schwin“. Der Polizist McDonald patroullierte  im Park als er einen Negerknabe wahrnahm. Er ging zu ihm und fragte  ihn. Woher hast du dieses Fahrrad. Der Knabe zog den Revolver aus, und schoss den Polizist und verletzte ihn im Unterteil  des Körpers, sodass McDonald blieb gelähmt auf dem Rollstuhl.  Nach einem Jahr besuchte McDonald den Knaben, und fragte ihn warum er auf ihn schoss. Der Bursch antwortete. Ich war ein guter Student und   habe nie auf jemanden geschossen. Ich aber hatte einen schlechter Bruder, der die Probleme mit der Polizei hatte.

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Hl. Cäcilia Lk,11-28

Jedem,der hat, wird  gegeben werden, von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst das, was er hat, weggenommen werden, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Wir sind verantwortlich, für die Gaben, für die Fähigkeiten, die wir von Gott bekommen haben. Hier geht es um zwei Sachen. Unsere Begabungen, Fähigkeiten, nicht vergraben und diese Begabungen nicht egoistisch ausnützen zum eigenen Vorteil. Wie richtig unsere Begabungen gebrauchen sollen, gibt uns Beispiel auch die heilige Cäcilia.

Jesus, du  hast uns die Botschaft  deines anvertraut.  Herr, erbarme dich unser.

Du willst einem jeden  geben nach seinem  Maß. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst jedem  vergelten nach  seinem Willen und  seiner Mühe. Herr, erbarme dich unser.

Trotzdem, dass Cäcilia in Rom  verborgen lebte und besuchte wenige Gesellschaften, verbreitete sich in der Stadt  das Gerücht  von ihren  seltenen Vorzügen und  ihrer  blühenden  Schönheit, so dass Valerian, ein edler, reicher Jüngling, bei ihren  Eltern um die  Hand  und  auch sogleich die Einwilligung erhielt. Mit großer Freude teilten ihren Entschluss mit. Man denke sich  das Erstaunen derselben, um so  mehr , das sie  wusste,  das Valerian ein  Heide sei. Cäcilia sollte  nun ihr Gott gemachtes Gelübde brechen und  statt dem himmlischen  einen irdischen   Bräutigam  wählen. In  dieser traurigen  Lage, in der sie bittere Tränen weinte über  die harte Wahl, entweder   Gott untreu zu werden oder  ihre  Eltern   mit  Ungehorsam  zu  betrüben,  wendete  sie  sich unter  Fasten, Wachen und Beten  zu Gott und  flehte  inständig,  entweder die  bevorstehende Verbindung  zu  verhindern  oder  sie  von  diesem irdischen  Leben zu befreien. Da erschien  ihr  ein Engel und  sagte  ihr. Cäcilia.  Es ist der Wille Gottes, dass du  deinen Eltern  gehorcht und  Jesus  wird auch  in  diesem  Stande dein Bräutigam bleiben, denn siehe.ich bin  der Beschützer deiner  Jungfrauschaft, Getröstet in ihrem Anliegen und versichert des  Beistandes  ihres  himmlischen Schutzgeistes empfing die heilige Cäcilia   den  Jüngling mit  mit  liebevollem Herzen als  ihren Gemahl, und  am Tage der Vermählung  sprach sie  mit engelsgleicher Sanfmut zu ihm. Mein Valerian. Ich  habe dir ein  Geheimnis  zu entdecken. welches aber  allen  übrigen Menschen verborgen  bleiben muss. Valerian  verlangte  den Engel zu sehen. Cäcilia  aber sagte zu ihm.  Einen, reinen Geist, können nur  reine Augen  erblicken und dieses  vermagst   du so lange nicht , bis du den wahren  Gott und  durch  die  heilige Taufe von  allen  Makeln gereinigt bist. Angezogen  von der Gnade  Gottes,  willigte der  edle  Jüngling ein,  und  nahm  von  ihr  ein Schreiben  an dem Stellvertreter  Christi, Papst Urban I. der ihn  vollends   auf den  Weg   des Heils führte und Taufe. Valerian sah den Engel Gottes neben Cäcilia. Beide starben einen Martertod-

Damit wir  Gnade  finden  am tag  des Gerichtes, wagen wir  voll Vertrauen  zum Vater zu beten.

Durch Christus finden wir  den  Weg zum  Heil und zum  Frieden in  einer  Welt voller Unheil und  Unfrieden . Deshalb  bitten wir.

Selig die Gottes   Gabe nicht vergraben  und  aufgenommen  werden  in Herrlichkeit.

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Gedenktag Unserer Lieben Frauen in Jerusaleml

 Der der Menschensoh ísť gekommen, um zu suchej und zu retten was verloren ísť.

Heute haben wir den Gedenktag unsere Liebe Frau in Jerusalem.Anderen gesagt. Die Opferung Mariens in Jerusalem Tempel. Maria, die allerseligste Jungfrau und Mutter Gottes, nimmt im ewigen Pláne  Gottes über das Heil der Menschen eine ganz vorzügliche Stellung Ein. Zu ihr hin wendet sich Gottes Auge von Ewigkeit her, und zu ihr hin wendet sich deswegen auch die Augen der Gläubigen aller Zeiten.

Jesus, dú hast uns als Deine  Zeugen gerufen. Kurie eleison. 

Du lenkst uns durch Deine Liebe. Christus eleison.

Du hast Maria Deine Mutter mit aller Tugenden ausgestattet. 

Kyrie eleison.

Eine alte Tradition sagt uns, dass selige Kind Maria im Alter von drei Jahren infolge eines Gelübdes ihrer Eltern und auf eigenes Verlangen in deň Tempel gebracht. worden ist und bis zur Vermählung mit dem heiligem Joseph dort vedieť habe.Die Tatsache erfreut sich großer, wenngleich nicht historischer Gesundheit; cenník dassam Tempel nicht bloß Knaben sondern auch Mädchen in gottseligen Verborgenheit dem Herrn dienten, wird uns von der Bibel-vergleiche Richt 11,39 und von Jesephus Flavius angedeutet.und bezüglich Mariä vernehmen wir neben der Stimme der Wiilligkeit ihrer ganz besondern Hingabe an Gott auch die allgemeine Ságe, welche selbst im Korán Nachklang fand und in der morgen und abendländischen Kirche Ein eigenes Fest der ,, Darstellung oder Opferung Mariä im Tempel veranlasst hat.Die Kirche stellt uns überhaupt die unschuldige Jugend Mariä und ihre gänzliche Hingabe an die Gnadenwirkungen des Heiligem Geistes vor Augen und Macht uns auf die  vielen Tugenden aufmerksam, welche sie als Kind und Mädchen geübt hat und welche wir um so lieber anführen, je lehrlicher sie für uns sind; deň so war Maria, spricht der hl. Ambrosius, dass ihr Leben Ein Muster für alle ist.Wie biele Arten  den Tugenden glánzen an dieser einzige Jungfrau. Gewiss das Kind Maria dienten dem Herrn in der vollkommensten Weise seit deň ernsten Augenblicken ihres Eintritt in die Welt.Sie konnte Es auch;denn sie befäß , wie biele. Lehrer meinen, schönes bei ihrer Geburt deň Vernunftgebraucht. Und wie wollte Gott der Mutter seines Sohnes etwas verweigert haben,was Er deň ernsten Menschen schon im ersten Augenblicke ihres Daseins gewährt hatte.Sie  wuchs also vor Gott heran wie einAhorn aj Wasser und trug wie Ein Weinstock wohlriechende liebliche Früchte.

Jesus hat uns deň Weg zu Gott, unseren Vater gszeigt.Mit seinen Worten sollen wir vertrauen beten.

Mit Jesus Christus kam der Friede in unsere Welt.Dies ísť für alle,die an ihn glauben. Geschenk und Aufgabe zugleich. Darum laßt uns beten.

Denn der Sohn des Menschen ísť gekommen, zu erretten,was verloren.

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Montag der 33. Woche Lk 18, 35-44

Jesus, der sagte; Was willst du, dass ich dir tun soll, er sei mit euch.

Jesus fragte blinden Bettler: Was soll ich dir tun? Jesus musste sich nicht fragen. Er wusste sehr genau, was der Blinde braucht. Er konnte ihn ohne Worte heilen. Damit, dass Jesus mit ihm ein Gespräch anknüpft, Jesus betont  seine eigene Würdigkeit. er gab ihm kund, dass er seine Ansicht Bitte/ hören will.

Jesus, du bist   in unserer Mitte und siehst   unsere Not. Herr, erbarme dich unser. 

Du kannst alle heilen, die krank sind.  Christus, erbarme dich unser. 

Du lädst   uns ein das  Mahl   mit  dir zu halten.  Herr, erbarme dich unser.

Wenn Jesus uns fragen würde. Was willst du, dass ich, für dich mache? Was würden wir sagen? Unsere Bitten können durch verschiedene Schwierigkeiten  gedrosselt sein, wie es  auch dem  Bartimäus  passiert.Viele Viele schrien ihn an, damit er schweigt. Der Blinde hatte sein Weg zu Christus erschwert. Auch wir können die ähnliche Erfahrungen haben. Die Welt will uns von Christus abwenden. Sie will uns sagen, dass nicht Christus uns hilft, sondern die Wissenschaft, die moderne Technik. Belehren wir uns durch blinden Bettler. Jesus Sohn Davids, erbarme dich meiner. Wenn wir spüren, dass unser Glaube nicht genug fest ist, suchen wir  die Zuflucht im Gebet. Im Gebet treffen wir uns mit dem guten Hirten. Sein Herz ist voll der Liebe. Vertrauen wir immer auf Christus. Er will uns immer helfen. Lassen wir uns nicht  abraten, wenn Jesus, nicht gleich unsere Bitten erhört. Jesus weißt, was wir  brauchen, aber er will, dass wir ihm mit Vertrauen unsere Bitten vortragen. 

Jede gute Gabe und  jedes vollkommene  Geschenk  kommt von  Gott, zu ihm, dem ganz Heiligen, lasst uns  beten.

Wir  kennen Gottes Gebot und halten uns  nicht daran,  wir  wissen um  die befreiende  Kraft seines Friedns,  doch im Herzen tragen wir  böse Gedanken. Deshalb bitten wir.

 Herr, ich vertrauen dir. Du kannst mich heilen.

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Weihetag der Basiliken St.Peter und St.Paul zu Rom

Seid guten  Mutes, ich bin es,  fürchtet euch nicht.

Jesus reagiert im heutigen Evangelium auf die Angst der Apostel. Habt  Vertrauen; ich bin es, habt keine Angst. Mt 14,27. Wir alle haben Angst. Wer hat Angst, sucht die Sicherheit. Unsere Sicherheit ist Jesus.

Jesus, wir vertrauen auf dir, denn du bist unsere Sicherheit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du bist ständig bei uns. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du rettest uns von jeder Not. Christus,erbarme dich unser.

Die Apostel erfüllt den Befehl von Jesus an  das  jenseitige Ufer  vorauszufahren. Sie sind schon  weit vom Ufer. Der Wind und die Wellen spielen  mit dem Boot. Die Apostel sind schon daran angewöhnt. Dann sehen sie, eine Gestalt wandeln auf dem See. Der Verstand sagt zu ihnen klar. Der Mensch kann auf dem See nicht wandeln. Darum sie denken. Das ist ein  Gespenst. Dann kommt die Überraschung.  Sie erkennen die Stimme von Jesus. Peter will sich überzeugen, dass es wirklich Jesus sei. Er verlangt Jesus, dass er zu ihm kommen darf. Jesus sagt zu ihm kurz. Komm! Als er zu Jesus nähern, wurde er dessen bewusst, dass der Wasserspiegel des Sees bewegt ist, bekam er die Angst und er begann ersaufen. Jesus rettete ihn. 

Die Angst begleitet uns von der Wiege  bis zum Grabe. Wir haben Angst um unsere Kinder. Wir fürchten vor der Krankheit, dass wir die Arbeit verlieren, wir befürchten die Zukunft… Die Angst ist die Strafe, für die Sünde. Gott trotzt der Sünde des Menschen, hört nicht auf, den Menschen zu lieben. Petrus lernte die Angst allmählich zu überwinden. Er lebte durch, dass Gott mit ihm ist. Zum Beispiel. Als die  jüdische Hochrat Petrus ins Gefängnis einwarft, Gott sandte seinen Engel, der Petrus, wunderbar aus dem Gefängnis herausführte. Petrus lernte die Angst allmählich überwinden. Heute am Weihe-tag der Basiliken St. Peter und St.Paulus zu Rom, werden wir uns bewusst, dass unsere Seele die Tempel der Heiligen Geistes ist. Auch für uns gelten die Worte von Jesus. Habt keine Angst, weil wir Jesus gehören. 

Wenn wir gemeinsam das Gebet des Herrn sprechen,erinnern wir uns gegenseitig an die Wahrheit, dass Gott unser Vater ist.

Wir sind trotz aller Verschiedenheit einander Verbunden.  Diese Verbundenheit wollen wir  einander im Friedensgruß  bekunden.

Jesus, wahrhaftig, du bist Sohn Gottes.

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Freitag der 32.Woche Lk 17, 26-37

 Jesus Christus, der wieder kommen wird, am Ende  der Zeiten, er sei mit euch. 

Das heutige Evangelium macht uns darauf aufmerksam, dass die zweite Ankunft Christi unerwartet kommt. Die Menschen werden essen, trinken, kaufen, verkaufen. Nichts besonders, wird es geschehen. Entscheidend ist,  wie werden wir auf die zweite Jesus Ankunft vorbereiten.

Jesus, du Wort , du  vom Vater kommt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du Wort, das das Heil verheißt. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du Wort, das uns Richtung  gibt. Herr, erbarme dich unser.

Vielen Menschen klingt  das Wort ,,Tod“ fremd, entfernt. Damit, dass wir an den Tod denken, wir gewinnen, wir verlieren nichts. Der Tod ist sicher. Jesus sagte: Wer irgend sein Leben zu retten  sucht,wird es  verlieren, wer aber  irgend  es  verliert, wird  es  erhalten. Lk 17,33. Das Evangelium deute  an manche Geschehnisse von der Zeit Noah, die die Juden kannten. Diese Geschehnisse sprechen über die Rettung diejenigen, die dem Gott treu sind. Wer Gott treu bleibt, muss nicht fürchten. Gott rettet immer seine Treuen. Seien wir auf die Ankunft Christi vorbereiten. Fragen wir nicht, wo soll das Letzte Gericht ,,sich abspielen“. Der Ort ist nicht wichtig. Wie die Geier finden immer ihre Beute, möge irgendwo sein. Auch das Gottes Gericht findet die Menschen an irgendwelchen Ort. Niemand wir diesem Gericht entfliehen. Das soll uns dazu führen, dass wir diesen Tag  nicht in der Angst, sondern in der Freude und Hoffnung erwarten. Auch wir  haben die Furcht haben,unsere Ermutigung  und die Sicherheit ist selbst Christus. Die Menschen halten sich oft  das alten Schlagwort: Carpe diem. Genieße den Tag. Dieses Stichwort führte das römische Reich zur Zerstörung. So überlebt Leben führt zur persönlichen Vernichtung aber auch  zum Verlust des ewigen Lebens. Für uns gilt ein anderes Schlagwort. Gott in unserem Leben auf die erste Stelle zu geben.

Wir  sehen die Tür des Lebens offen und  spüren  und spüren durch sie die Liebe und  Nähe  des Vaters, wenn wir zu ihm beten, wie Jesus uns  gesagt hat.

Jesus selber ist die Tür des Lebens. Er selber schenkt uns  den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Jesus, wer dich findet, findet das ewige Leben,

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33.Sonntag A Mt 25,14-30

33.Sonntag 2017 –  Zusammen arbeiten mit den Talenten

Einführung

Jeder Mensch bekam von Gott Talente, also Gaben und Anlagen. Und jeder Mensch hat die Aufgabe, mit diesen Talente zu arbeiten, sie zu entwickeln und zu vervollkommnen. Jesus sagte zu zwei Knechten, die ihre Talente vervielfachten:  Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Predigt

Das heutige Evangelium spricht uns an und sagt: Es liegt Jesus daran, dass wir uns  engagieren. Mit diesem Gleichnis belehrt uns also Jesus über unserer Verantwortung  für die uns anvertrauten Talente. Er trägt uns auf, unsere Gaben, die wir bekommen haben, gut zu nutzen.

Zur Zeit Jesu wurde der Wert des Vermögens in Talenten gerechnet. Ein Talent hatte den Wert von 41 kg Silber. Bei einem Vielfachen, wie eben zweifach oder fünffach war das nicht wenig. Jeder Mensch bekam Talente nach seinen Fähigkeiten. Das Gleichnis bezieht sich auf diese wichtige Sache.  Gott gefällt es, wenn der Mensch nicht faulenzt, nicht berechend ist, wenn er sich bemüht, das, was er bekam, zu  vermehren, also zu vervielfachen. Darum galt  das Lob dem, der 5 Talente bekam und weitere 5 Talente dazu gewann und auch dem, der 2 Talente bekam und  weitere 2 Talente dazu gewann. 

Die größte Aufmerksamkeit wird aber dem dritten Knecht gewidmet. Was hat dieser  Knechte begangen? Warum sagt der Herr zu ihm: : Du bist ein schlechter und fauler Diener! Er hatte nichts veruntreut und was er bekam, das gab er zurück. Seine Schuld lag  darin, dass er sein Talent vergraben hat und nicht wenigstens auf die  Bank getragen  hat.    

Jesus warnt vor  Passivität, vor der Flucht vor einer Verantwortung, vor dem Misstrauen eines möglichen Sieges.  Jesus ist unser Vorbild. Sein Leben ist von fortwährender Aktivität. Jeder Mensch bekommt von Gott seine Talente. Es kommt darauf nicht an, wie viele Talente wir bekommen, sondern entscheidend ist , was wir mit  den uns geschenkten Gaben machen werden. Gott gibt jedem seinen Lohn und dieser Lohn ist ER selbst.

Und er sagt auch noch folgendes:  Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Auf den dritten Knecht wartete also eine schreckliche Überraschung – ein harter  Gerichtsspruch. Er hat nämlich seinen Herrn durch seine Faulheit beleidigt, mit seiner Interesselosigkeit hat er nicht vervielfacht, was er bekam. Seine Schuld lag darin, dass er die Fähigkeiten, der er hatte, nicht entwickelte. Wir haben nicht nur  Rechte, sondern auch Pflichten. Unser Leben ist eine Zeit der Prüfungen, der Arbeit,  der Aktivität. Vor Gott gilt nicht die Regel: Wer nichts macht, wird nichts verderben und so hat er keine Sünde.

Der spanische Philosoph und Historiker  Miguel de Unamuno erzählt von einer alten Wasserleitungsbrücke in Segovia. Diese Wasserleitung wurde im Jahre 109 gebaut. 18 Jahrhunderte lang kam das kalte Wasser aus den Gebirgen in die heiße und durstige Stadt.  Etwa 60 Generationen nützten den Dienst dieser altertümlichen Wasserleitung. Dann kam die gegenwärtige Generation,  sie sagte: Diese Wasserleitung ist so großartig, dass es notwendig ist,  sie zu bewahren für die zukünftigen Generationen. Wir werden sie nicht weiter gebrauchen. Sie bauten eine neue Wasserleitung mit eisernen Leitungsrohren. Und was ist geschehen? Die Sonne  schien in voller Kraft, das Aquädukt, durch das nicht mehr Wasser geleitet wurde, also nicht mehr befeuchtet wurde, begann zu zerbröckeln. Aus allen Ritzen fiel der Mörtel und viele Steinstücke.  Das, was viele Jahrhunderte gehalten hatte, wurde in ein paar Jahren völlig vernichtet, weil es nicht mehr genützt wurde.  

Gott forderte uns nicht zu großen, heroischen  Taten auf. Er will, dass wir zufrieden sind, in  Liebe und in Wahrheit mit unseren Talenten arbeiten und uns auch von scheinbaren Misserfolgen nicht beeindrucken lassen.

Der Kanadier Dyson Hague war während des Krieges Militärkaplan. Einmal besuchte er einen schwer verletzten Soldaten. Der Soldat bat ihn: „Herr Kaplan, schreiben Sie einen Brief an meine Religionslehrerin, damit sie weiß, dass ich ihr dankbar dafür bin,  als Christ zu sterben.“  Der Militärkaplan erfüllte seinen Wunsch. Ein paar Wochen später bekam er folgende Antwort:  „Vor wenigen Wochen hörte ich auf,  Religion zu unterrichten. Viele Jahre unterrichtete ich  Religion, aber ich hatte das Gefühl, dass alles  keine Frucht bringt. Jetzt bekam ich von Ihnen diesen Brief, wo Sie schreiben, dass mein  Unterricht Einfluss hatte für meinen ehemaligen Schüler, dass er als Christ sterben will.  Ich will ihnen sagen, dass ich daraufhin meine Kündigung wieder zurückzog.

Wenn wir jemanden belehren, so ist es nicht wichtig, die Ergebnisse oder Erfolge zu sehen.  Das ist keine Entschuldigung für Untätigkeit oder Faulheit. Da sollten wir nie sagen: „Ich bin sowieso unfähig und untauglich. Ich schaffe das nicht oder andere Menschen sagen das zu mir.“ Für uns ist wichtig, dass Gott uns zur Tätigkeit auffordert. Er wird aber zu niemanden sagen: „Du musst nichts machen, du kannst untätig sein, weil du unfähig bist.“

  

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Donnerstag der 32.Woche Lk 17,20-25

Jesus Christus, der sagte; Das Reich Gottes ist mitten unter euch, sei mit euch.

Als Jesus von den Pharisäer gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes? Jesus antwortete  ihnen, dass Reich Gottes, nicht so kommt, dass es kann man wahrnehmen, bemerken. Weiter macht uns Jesus darauf aufmerksam, damit wir nicht denen glauben, die uns sagen werden, dass Reich Gottes schon gekommen ist.

Jesus, du bist das Licht der Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns durch dein Botschaft erleuchtet. Christus, erbarme dich unser.

Du willst, dass wir  als  Kinder Gottes leben. Herr, erbarme dich unser.

Wann kommt das Reich Gottes? Richtig begriffen Gottes Reich ist geistlich. Jesus ist der König, aber nicht im irdischen Sinn. Wenn wir von Jesus sprechen, sprechen wir von ihm wie von einem König, der, der Herr von allem Erschaffen ist. /materiellen und geistlichen/. Jesus spricht: Reich Gottes ist mitten unter euch. Das Reich Gottes ist der Zustand. Es kann nicht begrenzen. Von dorther- bis hierher. Gott ist hier. In ihm leben wir, bewegen wir uns, und sind  wir. Gott wird einmal diesen Zustand im Raum und in der Zeit beendet. Dann werden wir wirklich  erkennen wie  er ist. Wann, und unter welchen Umständen das kommt, weiß niemand. Weder die Engel, noch die Heiligen. Und darum ist notwendig,dass wir auf diese Begegnung mit Christus vorbereiten sind. Die zweite Ankunft Christi kommt  in einem Augenblick und so schnell, dass wir schon nichts ändern können werden. Weder zu einem Besseren, noch zu einem Schlechteren. Die Ankunft  Gottes Reiches wird für  einige die Belohnung, für die andere die Strafe. Reich Gottes berührt uns aller Menschen. Diese Wirklichkeit führt uns zur Verantwortung für unser Leben. Damit wir vorbereiten sind für die Begegnung mit Christus in der Ewigkeit. Ein Sprichwort sagt. Wie jemand betten sich, so wird er schlafen. Und wir geben dazu hinzu: Wie jemand sich für die Ewigkeit vorbereitet wird, ein solches Urteil wird  über ihn. 

Jesus will für uns das Licht sein, in dem wir Gott als unseren Vater erkennen und so zu ihm beten.

Jesus lässt uns beten.Bleibe bei uns mit deinem Geist, mit deiner Wahrheit, mit deinen Frieden. Der Friede des Herrn, sei mit euch.

Sucht zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch zugeben.

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Hl. Leopold Landspatron von Oberösterreich

Gott, der Herr, der initiativen Menschen belohnt, sei mit euch.

Das heutige Evangelium lehrt uns, dass es nicht genug ist, Bösen nicht zu tun, sondern Gott verlangt von uns, dass wir initiativ sind, dass bedeutet, gebrauchen die Gaben  und die Fähigkeiten zur Handlung des Wohls.

Jesus, du führst uns zur Verantwortung für unser Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du verlangst von uns nichts mehr, nur das, was wir vollziehen fähig sind.  Christus erbarme dich  unser.

Du hast uns für unsere gute Taten die ewige Belohnung versprochen hat.

Der heilige Leopold ist der Landespatron von Oberösterreich und trug  einst   maßgeblich   zu  der heutigen  Größe  des Landes bei.  Der um 1075   geborene Sohn   von  Markgraf  Leopold  II  wurde im Kloster Melk   von Bischof   Altman in Passau  erzogen.  Im Jahr 1106    heiratete   Leopold III    Agnes    die Tochter    von Kaiser    Heinrich    V. Aus dieser Ehe     gingen 18 Kinder hervor, unter  andere auch   der spätere mächtige   Bischof  Otto  von  Freising. Während  des  Investiturstreites  stand   Leopold trotz dieser  engen Beziehung    zum    Kaiserhaus immer treu   zum  Papst unterstellte    diesem   im Jahr 1110   sogar   das Stift  Melk. Zahlreiche Klöster   in Österreich wurden  von Leopold  gegründet,  viele  bereits  bestehende   großzügig   ausgestattet. Im Jahr 1125  verzichtete  Leopold  III. auf die  deutsche  Kaiserkrone. Nach einem Jagdunfall  starb   Leopold III. am 15. November  1136, sieben  Jahre  vor  seiner  Frau  Agnes.  Beigesetzt   wurde   im  Kapitelsaal    des  Klosterneuburg  bei Wien,  das er 1113 erworben und reich  ausgestattet hatte, ein Jahr später hatte Leopold  auch den Grundstein   zu der  mächtigen   Stiftskirche gelegt, die noch heute, obwohl sie  mehrfach restauriert wurde,  zu den großen   Sehenswürdigkeiten  Österreichs  gehört.  Die Kanonisation Leopolds   war schon    1485   von Papst  Innozenz  VIII durchgeführt wurde. Leopold III ist  auf  allen Abbildungen    in  fürstlicher Kleidung  mit dem  Markgrafenhut  dargestellt. Vor  allem  in der Stiftkirche Klosterneuburg gibt es viele  Darstellungen, so auch  den  berühmten   Leopoldaltar  von  Rueland  Frueauf.  

Jesus hat uns  den Vater  geoffenbart   und uns gelehrt, wie wir  ihn anrufen  sollen. So lasst uns  getreu seinem  Wort beten.

Selig seid ihr, wenn ihr  Frieden  stiftet, denn  ihr werdet   Kinder Gottes genannt werden. 

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Dienstag 32 Woche Lk 17, 7-10

Auch ihr, wenn ihr   alles getan habt, was euch  befohlen ist, so sprecht: Wir sind  unnütze Knechte, wir haben getan,  was wir zu tun schuldig  waren, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Wie oft machen wir den Anspruch auf die Belohnung. Wir möchten, dass unsere gute Werke gleich belohnt werden. Dabei begnügen wir uns nicht, mit irgendeiner kleinen Belohnung, aber wir sehnen uns nach größer Belohnung, auf die vielleicht kein Recht haben.

Jesus, du deckst  uns den Tisch, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser.

Du bist zu uns  gekommen, weil du uns liebst. Christus erbarme dich unser.

Du bist zu uns gekommen, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser.

Die Pharisäer machten sich den Anspruch auf die Belohnung. Die dachten, dass durch die äußerliche Erfüllung des Gesetzes, können sie selber das ewige Leben versichern. Als ob, sie möchten Gott sagen. Schau, wir erfüllen konsequent  dein Gesetzt. Wir geben die Zehnten für den Tempel, wir fasten, wir beten. Was kannst du von uns noch  wollen? Du hast Pflicht uns in den Himmel aufnehmen. Vielleicht kommt  uns vor, dass die Pharisäer in die Vergangenheit gehören. Aber sind wir nicht ähnlich den Pharisäer? Gott ist anspruchsvoll. Er verlangt von uns, dass wir gute Werke aus eigenen Willen   tun, ohne Anspruch auf die Belohnung. Dann er wird uns  in der Ewigkeit  belohnen. Geben wir acht, dass Gott einmal nicht sagen. Deine Hände sind zwar rein, aber leer. Die reinen und leeren Händen bezeichnet dessen, der das Gesetzt und die Gebote  erfüllt, aber er macht nichts aus der Liebe. Wir müssen immerwährend fragen. Herr, was Gutes können wir noch tun? Bemühen wir uns jeden Tag eine gute Tat tun, damit unsre Hände nicht leer sind.

Überall, wo Christen leben, wird  das Gebet unseres  gemeinsamen Herrn. Im Geist  Jesu Christi, der der Geist  der  Einheit ist, lässt uns  nun beten, wie  der Herr uns zu  beten  gelehrt hat.

Wenn wir den erkennen, der mitten unter uns ist, werden wir  auch erkennen, was uns zum Frieden dient.

So spricht   der Herr, Liebt einander, wie ich  euch  geliebt habe.

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Gottes Willen und das menschliche Leiden

Bringen wir zur Entfaltung unsere Betrachtung den Gottes Willen und  menschliches Leiden. Das Leben des Menschen ist begleitet mit dem Leiden aller Formen; schwere Krankheiten,Naturkatastrophen, die Verlusten  der Liebsten.  Können wir sagen, dass hinter dem vielerlei Leiden des Menschen, Gott steht?  Dass, Gott dieses Leiden wollte? Aber dann wie werden wir , das schwere Dilemma lösen? Entweder ist Gott die Liebe, er ist gut, aber er ist nicht allmächtig./Er kann dem Leiden nicht verhindern/. Oder  er ist allmächtig, aber er ist nicht die Liebe, er ist nicht gut, wenn er uns leiden ließ. Im ersten Falle ist er nicht Gott und im zweiten? Viele Menschen sagen, es hat keinen Sinn an solchen Gott glauben. Der alttestamentarische Mensch war überzeugt, wenn er Gottes Gebote einhalten wird, wird ihm gut gehen, sein Leben wird glücklich. Er wird alles haben,was er braucht.Ähnliche Vorstellung hatten auch die Jünger von Jesus bis zu Weile seines Leiden. Sie sahen, wie Jesus heilt, auferweckt die Toten, vermehrt das Brot, vergibt die Sünde.  Und sie erwarteten, dass  Jesus, aus dem öffentlichen Leben das Böse beseitigen wird. Sie konnten die Worte von Jesus von dem eintretenden Leiden nicht begreifen. Für sie war unvorstellbar, dass der, der von Vater kam, kann leiden, sogar sterben. Das Leiden war einfach unverträglich mit vollkommenem Gott und das war ganz gegen ihre allen Erwartungen. Unter dem Kreuz stand außer Johannes niemand von den Apostel. Auch der Apostel Johannes begreift diese Wirklichkeit mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand. Die Apostel hatten Angst vor dem Leiden, so wie wir alle. Wir müssen wissen, dass das Leiden, nicht Gottes Willen ist. Gott erschuf den Menschen nicht für das Leiden. Das müsste er selbst der Urheber des Leidens sein. Aber in Gott ist kein Schatten des Bösen. Er ist die Vollheit des Lebens und der Liebe. Aber die Folge der Erbsünde ist die Trennung von Gott  und damit der Verlust des Lebens mit Gott verbunden. Es kam zur dauerhaften Störung der menschlichen Natürlichkeit. Diese Störung äußert sich nicht nur durch die Neige zur Sünde, aber es geht auch um die Störung der Gesundheit, Lebensbedingungen, der Natur. Durch die Taufe sind wir die Abtrennung von Gott befreit, aber bleibt unsere verletzte Natürlichkeit. Gott lässt seine Sonne  aufgehen  über Böse und Gute und  lässt regnen über  Gerechte  und Ungerechte   Mt 5,45. Manchmal kann das moralische Böse- die Sünde kann sein und ist die Ursache unserer Schwierigkeiten und Krankheiten. Die Folgen unseres Lotterleben können auch unsere Nachkommenschaft fallen. /Die Kinder der Alkoholiker, Narkomanien usw./ Wir leiden durch die genetischen, psychischen, biologischen Ballasten, aber nichts daraus ist Gottes Strafe. Auch hier gilt der Grundsatz; Gott kann auf außergewöhnlichen Art in das Leben der Menschen eingreifen und befreien sie vom Leiden irgendwelcher Formen. Es bleibt, das Geheimnis, warum er manchmal greift ein und manchmal nicht? Wir aber wissen, dass Gott der Herr über unser Leben ist  und er sehnt sich danach, mit uns in jedem Augenblick unseres Lebens zu sein und auch durch das Leiden, er  will uns zum Heil führen.

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Montag der 32.Woche Lk 17, 1-6

Jesus der sagte:  Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn  er es bereut, so vergibt ihm.

Das Christentum ist die Religion der Liebe und Vergebung.Das Beispiel gab uns Jesus Christus. Er weist, dass der Mensch schwach ist, er begeht leicht die Sünde und wenn er weist, dass er keine Vergebung  bekommen wird, wäre es sein Leben hoffnungslos.

Jesus, du hast uns das Beispiel der Liebe gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Du sagst zu uns , dass wir unseren Nächsten vergeben sollen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst dass unser Glaube stark ist. Herr, erbarme dich unser.

Einem Menschen zu verzeihen, der gegen uns sündigte nicht leicht ist. Selbstverständlich es davon hängt ab, wie groß was sein Verschuldung  gegen uns. 13. Mai 1981 war der Mittwoch. Der Papst Johannes Paulus II schreitet auf dem Platz des heiligen Petrus  neben Schweizergarde und sagte zu den Gardisten. Möge  Gott diesen heiligen Ort bewahren, damit hier nie  der Haas, Terror gelangt. Und dann verlautete ein paar Schüsse und der Papst schwer verletzt ist abgeführt ins Krankenhaus. Nach der schweren Operation, als Johannes Paulus II erwachte, seinen ersten Satz war: Ich vergebe dem, der mich  angeschossen hat. Im Weihnachten 1983 besuchte Johannes Paulus diesen Attentäter im Gefängnis. Der Papst gab uns das Beispiel, wie sollen wir handeln. Aber haben wir auch ein anderes Beispiel. Im Sommer 1942 im Krankenhaus Lemberg tödlich verletzt Essesmann. Vor dem Tod besannen sich ihm alle Verbrechen,die er begangen hat. Und jetzt bat er um Verzeihung alle den er zu Leide tat. Unter den Angestellten der Krankenhaus war auch  Simon Wiesenthall. /Ein Jude/ Er kam zum Bett des Verletzten er hörte die Bitte um die Verzeihung,  Aber alles lehnte sich dagegen und stolz ging er aus dem Zimmer weg. Er hat gesagt. Wer eine Übeltat begangen hat,  soll Simon Wiesenthal fürchten. Der Papst /Johannes Paulus II /das ist das neue Gesetz, Simon Wiesenthall das ist das alte Gesetz.

In der Gemeinschaft aller, die den Namen des Herrn anrufen, lasst uns zum Vater  beten,wie Christus uns gelehrt  hat.

Christus ist  unser Friede. Gott hat ihn gesandt, damit sein Heil bis an die Enden der  Erde reicht. Darum  lasst uns beten.

Jesus, Licht der Völker. Heil für die Welt.

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Hl. Martin Lk 16,9-15

Jesus Christus, der sagte. Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit wenn er zu Ende geht, man euch aufnehmen in die ewigen Hütten.

Jesus lehrt uns, dass unsere Liebe tatkräftig soll sein. Wichtiger als die schönen Reden von der Liebe, sind die Taten der Liebe. Solche Liebe hatte auch der heutige Heiliger Martin von Tours. 

Jesus, du rufst uns beim Namen und  siehst jeden so, wie er gern sein möchte. Herr,erbarme dich unser.

Du siehst die Freude, die wir erleben, und die Not, die uns bedrängt. Christus, erbarme dich unser.

Du weißt um die Schwachheit, in der wir versagen, und um den guten Willen, mit dem wir neu beginnen. Herr,erbarme dich unser.

An einem eiskalten Winterabend ritt Martin auf ein  Truppenlager in Amiens nördlich von Paris zu. Am  Stadttor sprach  ihn  ein halbbekleideter Bettler zu und flehte um  eine Gabe. Martin hatte  jedoch weder Geld noch Essen bei sich und wusste  zunächst nicht,wie er dem  Mann  helfen  sollte. Da aber kam  ihm ein Gedanke. Er nahm seinen weiten Offiziers mantel und zerteilte ihn  mit seinem Schwert in der Mitte. Eine Hälfte warf Martin dann dem vor Kälte zitternden  Bettler zu, damit dieser sich wenigstens ein  wenig erwärmen konnte. Die Legende erzählt nun, dass Martin in der folgenden Nacht Jesus Christus erblickte, der mit der Hälfte seines Mantels bekleidet war. Und er hörte, wie der Sohn Gottes zu den Engeln sagte.  Martinus, der  erst  auf dem Weg zur Taufe ist, hat  mich  mit diesem Mantel bekleidet. Diese  Worte Christi sollten bedeute: Was du einem meiner geringsten Brüder tust, das tust du mir. Die Szene der  Mantel- Teilung gehörte durch alle Jahrhunderte hindurch zu den beliebtesten  Heiligenmotiven  der Künstler.  Nach  diesem tiefgreifenden Erlebnis ließ Martin sich taufen und nahm bald darauf Abschied vom Soldatendienst. Soldatendienst  und Kriegsdienst ließen  sich in  seinen Augen unmöglich miteinender  verbinden. Er begab  sich nach Poitiers, um dort von dem überall gerühmten Hilarius, der Jahre später Bischof von Poitiers werden sollte, mehr über den Christenglauben zu  erfahren. Hilarius wurde Martins Lehrer und Vorbild.

Wenn die Menschen uns auch Böses zufüge. Gott krümmt uns kein Haar, denn  er ist unser Vater. Um die Vollendung seines Reiches lasst uns  beten.

Die  Geschichte Gottes mit den Menschen ist gekennzeichnet durch  Frieden und Versöhnung. In der Gemeinschaft Jesu wollen  wir  die täglichen  Wege zum Frieden suchen und  gehen,

Wenn wir  das Brot des Lebens teilen, empfangen wir die Kraft, der Einheit unter den Menschen zu  dienen.

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Hl. Leo der Große, Mt 16,13-19

Jesus der fragte: Was sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen sei, sei mit euch. 

Jesus legte die Frage: Für  wen halten  die Leute den  Menschensohn? nicht darum, weil er nicht wusste, wer er ist. Er wusste sehr genau, wer er ist. Er aber wusste, dass die Menschen von ihm der richtige Begriff haben. Für uns ist sehr wichtig, für wen halten wir Jesus.

Jesus,du bist das göttliche Wort, das unter uns Mensch wurde. Herr, erbarme dich unser.

Du zeigst uns in  allen Wesen  die Liebe des Vaters. Christus, erbarme  dich unser.

Do führst die  ganze Schöpfung in die Vollendung  bei Vater. Herr, erbarme dich  unser. 

Papst Leo I hat sich als überragende Gestalt  der Welt, Kirchen  und  Geistesgeschichte den Beinamen der Größe , den man nur zweimal in der  Geschichte der  Päpste findet, wohl  verdient. Leo ist in gleich hohem Maße  Staatsmann und Papst gewesen, der sein  Wirken in umfassender Weise  als  Dienen  ansah. Seine Briefe, Schriften und  Predigten zeichnen sich  durch klassischen Still, hohe  Formvollendung, , Schönheit und  bewegenden Ausdruck aus.  Benedikt XVI   erhob  ihn 1754  zum Kirchenlehrer. Der hl- Papst liegt in  der  Peterskirche zu Rom unter dem ihm geweihten  Altar  begraben. Von ihm  stammt ein für das Papsttum bedeutsam gewordenes  Wort: Petri dignitas etiam in indigno herede non deficit-  die Würde des  Petrus geht auch in  einem unwürdigen Erben  nicht verloren. Seit 1969 feiert man nicht mehr primär den Tag der ersten  Translation, sondern seinen Sterbetag, den 10 Nov. Eine zweite Festfeier ist der 28. Juni, der Vorabend des Festes des hl. hl.Petrus, als zweiter Translation seiner Reliquien. In den Stanzen des Vatikans gibts es  ein ei Gemälde von Raffael von  Raffael, das die Vertreibung des Attila aus  Italien durch Leo I zeigt dem Petrus und Paulus beistehen. Ein  Freskobildnis  Leos  aus dem 8 Jahrhundert  ist in S. Maria Antiqua  in Rom erhalten. Dargestellt  wird der hl Papst  mit  Papstkreuz, Tiara und  Evangelienbuch, einen  Drachen  neben sich-  als Retters Roms vor  den Hunnen. Er ist Patron  der Musiker und Sänger wegen seiner Verdienste um die  Kirchenmusik.

Wenn wir  zu  unseren Vater  beten,  bereiten  wir uns  für das Kommen seines Reiches. Wir wollen, uns in  diesem Gebet verbinden mit  allen Menschen guten Willens, die Gott als ihren Vater anrufen.

Aus Liebe hat uns  Gott dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Söhne  zu  werden, . Darum bitten wir.

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns  mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch die  Gemeinschaft  mit  Christus im Himmel.

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32.Sonntag A Mt 25,1-13

32.Sonntag 2017 Der Bräutigam kommt..

Einführung

Es ist uns klar, dass das Geboren-werden ein großes Geschenk ist. Jemand ermöglicht es uns, zu existieren, mit den Menschen zu kommunizieren. Jesus aber sagt uns, dass der Aufenthalt auf der Erde nicht alles ist. Es gibt auch ein Leben mit dem  Vater im Himmel. Wir müssen für das Leben mit dem Vater geboren werden. Die erste Geburt war ohne unser Verdienst. Die zweite Geburt wird von  unseren Einstellungen  und von unserer Fürsorge um das geistliches Leben abhängen. In diesem Zusammenhang erzählt Jesus das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen.

Predigt

Eine Hochzeit ist immer die Feier einer Beziehung, deren Glück sich nicht nur auf die Gegenwart bezieht, sondern auch auf der Glück verheißenden  Zukunft baut. Die hochzeitlichen Zeremonien hatten in Israel vor zwei tausend Jahren zwei Schritte. Der erste Schritt war im Haus der Braut, wenn der Bräutigam die Bedingungen für den Hochzeitsvertrag  verhandelte. Zu dieser Zeit wartete  die Jungfrau im Haus des Bräutigams. Die Verhandlung über den Hochzeitsvertrag konnte sich in die Länge ziehen.  Der zweite Schritt war die feierliche Aufnahme der Braut  im Haus des  Bräutigams.  Die Jungfrauen hatten die Aufgabe des Empfangens. Die Jungfrauen, die diese Aufgabe nicht erfüllten – sie waren nicht vorbereitet – konnten nicht zum Hochzeitsmahl gehen.

Wir sind alle zum himmlischen Hochzeitsmahl eingeladen. Wir aber sollten nicht den Fehler der Jungfrauen wiederholen – also unvorbereitet zu sein.  Aber was bedeutet – vorbereitet  zu sein? Die Wachsamkeit, zu der das Evangelium auffordert,  bedeutet – sich nicht der Gegenwart  verschließen – nur auf die Möglichkeiten zu schauen, die diese irdische Welt anbietet. Wichtig ist es, den Blick über die Gegenwart zu erheben und  auch mit Gottes Wirklichkeit zu rechnen.  Darum arbeiten wir am Sonntag, sondern wir konzentrieren uns auch auf geistliche Sachen – auf die Heilige Messe und auf geistliche Gespräche.  Unsere Wachsamkeit soll sein – die Offenheit für das Gute, für die Wahrheit, für die Schönheit der Liebe. Wir sollen offen sein für Gott, der so oft für uns  unbegreiflich ist. Wir  müssen uns nicht darüber quälen, wann  endlich in der Welt Ordnung und Gerechtigkeit sein wird, wann endlich die Korruption in der Wirtschaft und in der Politik aufhört, wann Friede in die Familien einkehrt,  wann wir endlich normal und gesund leben werden? Alle diese Fragen dürfen oder müssen uns nicht beunruhigen, wenn wir uns dessen bewusst wird, dass das Reich Gottes unter uns ist. Es hat seine Gegenwart und seine Zukunft. Bisher erlebten wir nur seine Gegenwart, die unvollkommen ist, aber wir sollen für die Zukunft, die uns Jesus geöffnet hat, vorbereitet sein. 

Frau Marilyn, die schon 37 Jahre verheiratet ist, hat folgendes erzählt: Mein Mann und ich begannen unser gemeinsames Leben  mit den Worten: Ich verspreche dir, dass ich dich lieben werde in Glück und Unglück, in Gesundheit und Krankheit, und dass ich dich nicht verlasse, bis uns der Tod trennt. Wie die Mehrheit der jungen Paare  wussten auch wir nicht, was  uns die Zukunft bringen wird. Unsere Schwierigkeiten begannen, als unsere Tochter Rebekka drei Monate alt war. Damals sagte der Arzt zu uns: Rebekka hat eine die zystische Fibrose und sie wird das 13. Lebensjahr nicht erleben. Das war für uns ein Schock. Am  Tag danach sagte die Krankenhaus-Psychologin zu uns, dass unsere Einstellung zu  dieser Krankheit entscheidend ist,  wie sich Rebekka mit dieser Krankheit abfinden wird. Weiter sagte die Psychologin, dass  die Mehrheit der Paare, die ein Kind mit einer unheilbaren Krankheit hat, sich scheiden. ließen.  Die finanzielle  Belastung und der emotionale Druck  ist groß. Aber wir als Ehepaar haben uns bemüht, dass unsere Ehe diese Belastung aushält. Jeden Tag reservierten wir Zeit  für das Gespräch und für das Gebet. Wir lösten gemeinsam unser Problem. Unser Heim wurde ein Ort des Friedens und der Liebe. Unser Sohn sagte zu uns, dass die Eltern vieler seinen Kameraden  sich scheiden ließen. Sie dachten, dass so alle ihre Probleme gelöst seien. Trotz aller Problemen blieben wir beisammen. Wir verdanken das unserer Familie, die sich immer auf Gott konzentriert hat.   Wir vertrauten alles Gott an und er half uns, alle  unsere Probleme zu bewältigen.  Rebekka absolvierte  das Gymnasium, dann  meldete sich in der Universität an und sie errang den Titel einer Magistra der  Pädagogik. Wir alle weinten vor der Freude. Rebekka umarmte uns alle und sagte zu uns: Ich danke euch für eure Unterstützung. Ihr habt daran geglaubt, dass ich mein Ziel erreichen kann. Schließlich sagte Frau Marilyn sagte: Unsere Ehe ist jetzt stärker als am Anfang. Der Grund ist einfach. Wir lieben einander, wir beten gemeinsam, wir sprechen miteinander und wir glauben an Gott. Und unser Gelübde:  Ich werde dich lieben, im Glück und Unglück….dauert auch heute nach 37 Jahren an. Die Ohnmacht in der Gegenwart und die Macht im Versprechen und in der Hoffnung geschieht nur durch ein Leben mit Gott.   ER will uns helfen, aber er verlangt von uns, dass wir mit ihm zusammenarbeiten, dass wir uns konzentrieren auf die Probleme, die wir lösen müssen. Gott verlangt von uns, dass wir unser Leben klug und verantwortungsbewusst gestalten. Dann werden wir sicher am himmlischen Mahl teilnehmen können.

 

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Weihetag der Lateranebasilika Joh 2,13-22

Jesus der sagte:  Nehmt  dies weg von hier, macht nicht das  Haus meines  Vaters zu einem Kaufhaus, er sei mit euch.

Was bedeutet für mich der Tempel?  Wenn sie auf einem Ausflug sind, besuchen sie dort auch den örtlichen Tempel/Kirche/. Die Kirche sind die Prachtstücke ihrer Zeit. Diese Kirche sprachen auch nach den  Jahrhunderten von den Menschen, über ihre Liebe zu Gott. Der Tempel war und wird  für den gläubigen Menschen der Ort, wo er mehr als woanders treffen sich mit Gott.

Jesus, du wartest auf uns in der Kirche. Herr, erbarme dich unser.

Du  hast  die Sünder zu Umkehr   und  Buße gerufen.  Christus, erbarme  dich unser.

Du hast uns  das Tor  des  ewigen   Lebens erschlossen.  Herr,  erbarme dich unser.

Jesus, wie der jede Jude ab 12 Lebensjahr besuchte regelmäßig    die Kirche. Der Jerusalem Tempel war für die Juden, das Symbol der Verbindung mit Gott. Der Jerusalem Tempel wollte König David bauen, aber Gott gib ihm durch den Prophet wissen, dass nicht er, sondern sein Sohn /Salamo/ wird den Tempel bauen, weil seine Hände mit dem Blut bezeichnet wurden. Salamo begann den Tempel im Jahre 968 vor Christus bauen. Der Bau des Tempels dauerte 46 Jahre. Selbst der Tempel dauerte relativ nicht lange, denn Nebukadnezar den Tempel ausräuberte und vernichtete. Es war 29.07  587. Unter Führung Serubbabel kam das Volk aus der Gefangenschaft von Babylon. Ezd 2,2 Neh 7,7 und das Volk begann mit dem Bau des neuen Tempel. Dieser Tempel wurde durch Antiochus IV 168 vor Christus. Die Umgestaltung des Tempels hat Herodes der große  durchgeführt. In diesen Tempel trat mehrmals auch Jesus. Als die Juden  den Tempel entweihten und Jesus vertrieb die Händler aus dem Tempel uns sagte: Reiß diesen Tempel nieder, in drei Tagen  werde ich  ihn wieder   aufrichten. Joh 2, 19. Jesus dachte an den Tempel seines Körpers. Die Seelen für die Jesus sein Blut vergossen hat, verdienen unsere Aufmerksamkeit. Wenn die Juden solche Sorgfältigkeit dem Tempel widmeten, um so mehr sollten wir die Aufmerksamkeit der unserer Seele widmen. Niemand kann von uns sagen, dass er schon der  Kampf um seine Seele gewann. Das erinnern wir uns am Fest der Weihung der Lateranbasilika.   Unsere Seele ist der Sitz des lebendigen Gottes. Die Basilika ist der Tempel des Papstes und sie hat ihre Schönheit.  Sie ist auch  die Wohnung Gottes.

Zu Gott unserem, der die  Sünder retten will, wagen  wir  voll  Vertrauen zu beten.

Jesus holte die Sünder zurück  in seinen Frieden. Damit wir  den gleichen  Anteil  erhalten, bitten wir.

Selig, wer umkehrt zu Gott und zu  Tisch  sitzen  darf  im Reich des Vaters. 

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Mittwoch der 31.Woche Lk 14, 25-33

Jesus Christus, der uns  auf den Weg seines Kreuzes  gerufen  hat,  sei mit euch.

Wenn wir das heutige Evangelium hören, werden wir vielleicht sagen: Jesus ist viel zu anspruchsvoll. Wird da jemand Jesus nachfolgen? In der Kirchengeschichte waren immer Menschen, die Jesus nachfolgten. Jesu nachfolgen kann man nicht nur ein bisschen, nur 20-30 %. Jesus nachfolgen bedeutet vollkommene Nachfolge.

Du bist uns  mit  deinem  Kreuz vorangegangen. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast getan, was  dir  vom Vater aufgetragen wurde. Christus, erbarme dich   unser.

Du  hast uns in die Schar deiner Jünger  berufen. Heer, erbarme dich unser.

Der deutsche Schriftsteller Karl Zuchardt schrieb den Roman Sterbe, Narr! Darin beschrieb er das Leben eines Philosophen und Gelehrten und des Ratgebers von König  Heinrich VIII und gleichzeitig auch des Heiligen Thomas Morus. Der Schriftsteller bezeichnet den König als Narr. Warum Narr? Thomas Morus war klüger als der König. Thomas wusste, dass er der Sünde des Königs nicht zustimmen kann, auch dann nicht, wenn er sein eigenes Leben verlieren wird. Thomas Morus bestätigte die Worte von Jesus, die wir im Lukasevangelium hören: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Die Worte Jesu rufen  in vielen Gläubigen Angst hervor. Manche Theologen, die die Bibel auslegen,  erklären deshalb, dass dieses Wort hassen wir nicht wortwörtlich nehmen sollen. Jesus lehrt uns Gott und den Nächsten zu lieben. Aber Gott müssen wir viel mehr lieben als die Menschen. Vielen Menschen folgen Christus,  solange sie kein Opfer bringen müssen. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass, wenn wir Jesus nachfolgen, uns das etwas kosten wird – eigentlich nicht etwas, sondern alles. Jesus zwingt niemanden. Jesus  hat für uns am Kreuz alles gegeben, aber er verlangt auch von uns alles.

Da Jesus Christus  uns  zu  seinen Jünger  berufen  hat, dürfen wir voll Vertrauen  zum Vater  beten.

Das Kreuz  ist nicht mehr Zeichen der  Schande. Es ist  Zeichen  des Sieges und des Friedens.  Wir bitten.

Selig, die  dem  Herr entgegengehen und Frieden  finden  in seinem ewigen Reich.

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Familienmesse Nov.2017

Eröffnungslied:

Begrüßung: Peter

 Zu unserer heutigen heiligen Messe, möchte ich euch alle, besonders euch liebe Kinder, herzlich begrüßen. Diese Woche haben wir das Fest Allerheiligen. Das Wort Gottes zeigt uns den Weg, wie können wir heilig werden. Zugleich Wort Gottes macht uns auf unsere Fehler aufmerksam. Darum hören wir Wort Gottes achtsam.

Einführung (Katja)

Liebe Kinder, liebe Christen, wir sind zusammengekommen, um das Wort Gottes zu hören und mitzumachen bei der Dankfeier für Gott. Immer, wenn wir uns treffen, geht es um Worte und Taten. So haben wir uns heute ein Spiel ausgedacht, bevor wir zu beten beginnen.

Spielszene 1 (Theresa)

Gut gekleideter Chef (Ch) kommt mit dem Hut, von dem man nur die Vorderseite mit der Aufschrift „WORTE“ sehen darf und spricht mit erhobenem Zeigefinger:

Sie müssen mehr arbeiten! Wir müssen zusammenhelfen und fleißig sein! Ich selbst arbeite Tag und Nacht.

Der Chef dreht sich um – dabei wird die Aufschrift „TATEN“ sichtbar – und legt sich in den Liegestuhl.

Spielszene 2 (Christopher)

Frau (Fr) kommt mit Hut, erhebt den Zeigefinger und spricht:

 

Es muss ein Ende haben mit der Umweltverschmutzung! Haltet unsere Umwelt sauber! Trennt den Müll!

Frau dreht sich um – Aufschrift „Taten“ wird sichtbar – und wirft eine Coladose und Verpackungsmaterial weg.

Spielszene 3 (Johanna)

Ein Mann (M) kommt mit Hut, erhebt den Zeigefinger und spricht:

Es gibt so viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Wir müssen teilen! Unterstützen sie deshalb unsere Aktion für Notleidende!

Er dreht sich um – Aufschrift „TATEN“ wird sichtbar. Ein anderer (Sp) kommt mit der Spendenbüchse und sagt:

(Sp) Bitte eine Spende für Missio!

Der Mann wendet sich ab und sagt:

(M) Das hat mir gerade noch gefehlt!

(Katja) An diesen Beispielen haben wir gesehen: Worte und Taten stimmen oft nicht überein! Es gibt Menschen, die nicht tun, was sie sagen. Oft versagen wir selbst, wenn es darum geht, Gutes zu tun.

Kyrie-Rufe: gesungen

Schuldbekenntnis

Barmherziger Gott, auch bei uns stimmen oft Wort und Tat nicht überein. Auch wir sagen viel, was wir nicht halten. Wir wollen uns mehr mühen, damit wir glaubwürdige Christen werden.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er nehme von uns Sünde und Schuld und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Gloria: Ich lobe  meinen Gott Nr 176 

Tagesgebet

Guter Gott, wir wollen dein Wort hören und deinen Willen tun. Nimm alles von uns, was uns auf dem Weg zu dir aufhält. So werden wir ungehindert der Freude entgegeneilen, die du uns verheißen hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.

Lesung  (Jak 2,14-18)

Meine Brüder und Schwestern,

was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben,

aber es fehlen die Werke?

Kann etwa der Glaube ihn retten?

Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist

und ohne das tägliche Brot

und einer von euch zu ihnen sagt:

„Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!“,

ihr gebt ihnen aber nicht,

was sie zum Leben brauchen –

was nützt das?

So ist auch der Glaube für sich allein tot,

wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.

Nun könnte einer sagen:

Du hast Glauben, und ich kann Werke vorweisen;

zeig mir deinen Glauben ohne die Werke,

und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke.

Halleluja Ruf vor und nach dem Evangelium

 

 

Evangelium (Mt 23,1-7)

Predigtteil

Liebe Bruder und Schwestern

Ein Vater hatte zwei Söhne. Einmal Abend sagte der ältere Sohn zu seinem Vater. Ich betete den Rosenkranz, aber mein Bruder ging ohne Gebet schlafen. Ging es diesem Burschen  um das Gebet? Nein ihm ging es nur um die Belobung und damit er seinen Bruder niedrigen konnte. Darum sagte zu ihm Vater. Junge, es wäre besser, wenn du nicht gebetet hättest. Aus diesem Beispiel sehen wir, dass auch so gute Sache/Tätigkeit/ wie ein Gebet ist, kann schlecht geworden, wenn sie eine schlechte Absicht begleitet. Auch die Pharisäer beteten lange, nicht nur in den Synagogen, sondern auch auf den Straßen. Warum machten sie das? Damit sie dem Gott die Ehre erwiesen? Nein, ihnen ging es darum, damit sie die Menschen sehen und loben. Damit sie bei den Menschen die Bewunderung erwecken. Jesus leugnete nicht, dass die Pharisäer viele gute Werke machten: wie das Gebet, Almosen, Fasten… Diese Werke waren schön von außen, aber nicht innerlich. Innerlich begleitete sie ein schlechtes Absicht. Rühmen sich, erheben sich. Die Pharisäer benahmen sich anders auf den Strassen, in den Synagogen, und ganz anders wo sie die Menschen nicht kannten. Aber diese zweierlei Benehmen war nicht nur bei Pharisäer, sondern es kommt vor, auch heute, und auch bei den Kindern. Zum Beispiel zwei Mitschülerinnen. Wenn sie  zusammen sind, so sind lieb  zu einander,sie lächeln aufeinander, aber hinter dem Rücken wenn sie zu einer anderen Mitschülerin gehen, dann diese Mitschülerin  bereden , kritisieren . Ein solches Benehmen gefällt sicher Jesus nicht. Alles hängt davon ab, mit wem sie sprechen, wem wollen sie gefallen. Sicher nicht alle Kinder sind solche. Gibt es viele Ausnahme. In Portugal im Dorf Aljustrel bei Fatima, lebten drei Kinder. Lucia, Franz und Hyacinta. 1917 erschien ihnen Frau Maria. Dank dessen, sie wurden bekannt, von ihnen erzählt das ganze Land. Nach Fatima kamen viele  Pilgern, damit sie beten und auch damit, sie diese drei Kinder kennen lernen. Die Kinder aber bemühten sich, sich verbergen. damit sie die Belobungen nicht hören mussten. Warum macht ihr das?  fragten Lucia. Weil alle diese Belobigungen beschämen uns. Ich spüre, dass wir diese Belobigungen nicht  verdienen. Sie hielten die Erscheinung Mariens für Gottes Gabe und nicht für  eigenen Verdienst. Wer die Belobung verdient, der wird sie von Gott die Belobung bekommen. Leben wir so, dass wir die Belobung von Gott  verdienen. 

Katja

Liebe Kinder, liebe Christen, Jesus hat die Menschen gut gekannt. Er hat ihnen gut zuhören können und er hat viel gesehen. Er wusste, dass die Leute mit den größten Worten oft nicht das halten, was sie versprechen. Ihre Taten sind anders als ihre Worte.

Nimmt Hut in die Hand.

Bei ihnen passen Worte und Taten nicht zusammen. Man glaubt ihnen nicht. Bei Jesus war das anders: Die Menschen haben gespürt, dass Jesu Worte und Taten zusammenpassen. Deshalb glauben Menschen heute noch an ihn. Jesus will, dass auch bei uns Wort und Tat übereinstimmen.

Er ärgert sich über Angeber und Heuchler. Er will ehrliche Menschen, die tun, was sie sagen.

Spielszene 4 (Theresa)

Chef tritt auf und spricht:

 Wenn ich von Arbeit spreche, will ich ein gutes Vorbild sein und selbst arbeiten.

Er klappt seinen Liegestuhl zusammen.

Spielszene 5

Frau kommt und spricht:

(Christopher) Wenn ich von Umweltschutz spreche, dann will ich selbst dazu beitragen, die Umwelt zu schützen.

Sie hebt ihren Abfall wieder auf.

Spielszene 6

Mann spricht:

(Johanna) Wenn ich selbst zu Spenden aufrufe, will ich mit gutem Beispiel vorangehen und selbst teilen.

Er wirft Geld in die Spendendose.

Glaubensbekenntnis

Fürbitten

Peter:

Allmächtiger Gott, oft ist es nicht leicht, so zu leben, dass Wort und Tat übereinstimmen. Deshalb beten wir:

– Wir beten für alle, die sich Christen nennen: dass sie mit ihren Taten Jesus nachfolgen.

Wir bitten dich, erhöre uns.

– Wir beten für alle Priester und Verantwortlichen in der Kirche: dass Wort und Tat glaubwürdig

übereinstimmen.

– Wir beten für alle Politiker und Staatsmänner: dass sie halten, was sie versprechen.

– Wir beten für alle Eltern: dass sie im Leben gute Vorbilder sind.

– Wir beten für Erzieher und Lehrer: dass sie durch ihre Taten ein gutes Beispiel geben.

Denn du, o Gott, wünschst glaubwürdige Menschen, die nicht nur gut sprechen, sondern durch ihre Taten überzeugen. Wir danken dir durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.

Gabenbereitung

 

Gabengebet

Heiliger Gott, dein Sohn Jesus war uns in seinem Leben ein Vorbild. Er hat uns von deiner Liebe erzählt und hat durch seine Taten diese Liebe gelebt. Er will mit uns immer wieder das Brot brechen und uns auffordern, mit allen Menschen zu teilen. Dafür danken wir durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.

Heilig:

Vater unser: ,

Lamm Gottes,

Kommunion: ,

Schlussgebet

Gott, dein Sohn hat uns durch sein Wort und sein Beispiel gestärkt, im Leben mit Wort und Tat deine Liebe zu verkünden. Gib uns im Alltag immer wieder die Kraft, als Christen Zeugnis zu geben von deiner Liebe. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.

Segen der Geburtstagskinder vom Oktober.

SEGENSLIED: ,

 

Allgemeiner Segen

Schlusslied

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Dienstag der 31.Woche Lk 14, 15-24

Gott, der  Herr, der  uns  das Mahl seines  Reiches bereietet hat, sei mit euch.

Jedes Gleichnis  von Jesus, hat sein Bedeutung. Jesus will uns sagen, dass Gott uns alle zum königlichen Gastmahl eingeladen hat und viele Menschen lehnen  diese Einladung ab weil sie andere Interesse haben.  Gott zwingt niemand. Jeder muss sich selbst entscheiden ob er diese Einladung empfängt oder nicht. Wir  müssen gut nachdenken, wozu geben wir in unserem Leben Vorrang.

Jesus, du hast alle ohne Unterschied  in dein Reich  gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Du  bietest  allen einen Platz an  deinem  Tisch. Christus, erbarme dich unser. 

Du  bevorzugst  niemanden und schenkst allen  deine Liebe.  

Im heutigen Evangelium erinnern uns an ,,Gastmahl“ und das ist die heilige Menschen. Dieses Gastmahl ist vorhanden für allen, hauptsächlich hier in Europa. Jeden Tag bereitet er uns dieses Gastmahl, aber viele Mensche und auch Christen, hat keine Interesse an diesen Gastmahl. Für die ersten Christen war das die Strafe, wenn jemand an diesem Gastmahl nicht teilnehmen konnten. Und heute? Denken wir nach, wie die Menschen ihre Nichtteilnahme an der heiligen Messe entschuldigen. Ich habe viel Arbeit, ich muss kochen, ich bin müde, ich muss zum Besuch gehen usw. Wenn die heilige Messe, für diese Menschen wicht ist, dann würden sie für die heilige Messe Zeit finden. Es kann passieren, dass außergewöhnliche Situationen kommen und der Mensch kann wirklich nicht zur heilige Menschen gehen. Aber dazu muss der Mensch ernste Gründe haben. Der heilige Isidor war der Ackerbauer und er arbeitete auf dem Feld  reiches Bauer Jan Vergas. Er nahm jeden Tag an der heilige Messe teil. Für  die anderen war er Dorn im Augen, und sie beschuldigten ihn bei Haushälter. dass er seine Pflichten, seine Arbeit vernachlässigt. Isidor sagte, es ist die Wahrheit, dass ich täglich zur heilige Messe gehe, aber wegen der heilige Messe habe ich nie meine Pflichten vernachlässigt. Als die Ernte kam Isidors Acker brachte den besten Ernteertrag. Die Legende erzählt, dass einmal der Haushälter unerwartet auf den Feld kam und sah wie Isidor kniet vor dem Bild und betete. Er wollte Isidor schelte, aber dann wurde er still, er sah nämlich zwei Engel, die für Isidor arbeiteten. Es ist die Legende, aber sie erklärt uns die Worte von Jesus: Euch jedoch  muss es  um sein Reich  gehen:  dann wird euch  das  andere  dazugegeben. Lk 12,31.

Zu Gott, unserem Vater, der will, dass sein Haus voll werde, wagen wir zu beten.

Im Gastmahl des Herrn empfangen wir, was niemand  uns geben kann, den Frieden. So bitten wir ihn. 

Selig, die im Reich Gottes am Mahl teilnehmen  dürfen, das uns  der Vater bereiten wird, 

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Montag der 31. Woche Lk 14, 12-14

Jesus Christus, unser Herr, der alles vergelten wird bei der Auferstehung  der Gerechten, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus auf, dass wir unsere gute Werke uneigennützig machen, nicht deshalb, damit uns  die Menschen loben und belohnen. 

Jesus, du hast keinen von denen verstoßen, die  zu dir  kamen. Herr, erbarme dich unser.

Du liebst alle, die bereit sind, deinem Ruf zu folgen. Christus, erbarme dich  unser.

Du wirst allen vergelten bei der Auferstehung der Gerechten. Herr, erbarme dich unser.

Wir leben in der Zeit, wenn die Mensche bessere Stelle, Positionen suchen. Leider es geht nicht immer auf ehrliche Art, und so der Mensch nimmt  seine Zuflucht zu einer List. Heute spricht Jesus über die Einladung zum Mittagessen, oder zum Abendessen. Jesus will uns nicht die Lektion aus der Umgangsformen. Er will uns an wichtige Wahrheiten aus dem christlichen Leben erinnern. Er will uns an die Tugend der Demut erinnern und warnen vor dem Stolz  vor der Überheblichkeit. Wir wissen, dass alles was Jesus lehrte,empfehlt, das er selbst auch verwirklichte, getätigt hat. Er ist für das Vorbild in der Demütigkeit. Er sagte, dass er nicht seinen Ruhm suchte. Sein ganzes Leben war das Beispiel der Demütigkeit. /Die Geburt im Stall, das Leben in Armut, die Wäsche  der Apostel Füsse am Letzen Mahl. Das er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er  seine Kleider und  setzte sich wieder nieder und  sprach  abermals zu ihnen. Wisset  ihr, was ich  euch getan habe? Joh 13, 12. Der heilige Petrus schreibt. Denn Gott widersteht  den Hoffärtigen, aber  den Demütigen gibt er Gnade. 1 Petr.5,5. Der erste Schritt auf dem Weg zu Gott ist die Unterwürfigkeit. Leider in der Welt ist das so, als ob wir der  Demut schämen würden. Die Demut und die  Niedrigkeit war die Tugend vielen großen Menschen. Zum Beispiel zu diesen Menschen gehören der heilige Benedikt, der heilige Franz Assisi. Beide diese Männer trugen zur Erneuerung der Kirche bei. Auch heute kommt zur Erneuerung der Kirche, wenn in den Menschen weniger Stolz und mehr Demut wird.

Zu Gott, unserem Vater, der  alle Not  dieser  Erde unserer Liebe empfohlen hat, wollen wir beten.

Der  Herr kommt als Gast zu uns. Als  Gastgeschenk bietet er uns  seinen Frieden, um den wir  bitten.

Selig, die  der Not der Welt liebend begegnen und  Gottes ewige Liebe finden werden.

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Hl. Karl. Borromäus Lk 14,1.7-11

Denn, wer sich selbst erhöht der  soll erniedrigt werden, sagte Jesus, er sei mit euch.

Warum sind uns  bestimmte Menschen sympatisch? Warum entsprechen uns? Es ist genug schwer auf diese Frage zu antworten. Aber ich denke, dass ich nicht irren werde, wenn ich sage, dass eine Eigenschaft, die die Menschen angenehm sogar anziehend ist die Bescheidenheit, Demut, Einfachheit.

Jesus du bist der Weg, wer dir  folgt, wird  das wahre  Leben finden. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  der  Eckstein, wer auf dich baut, wird  immer  Grund  unter  den Füßen haben. Christus,  erbarme dich unser.

Du bist der Weinstock, wer  mit dir verbunden bleibt, wird gute Frucht bringen. Herr, erbarme dich  unser.

Die Familie der Borromäer hatte große Besitzungen am Lago Maggiore, war mit den wichtigsten Adelsfamilien des damaligen Italiens verwandt und zahlreiche Kirchengüter waren waren für die Mitglieder der Familie reserviert. Der am 2.Oktober 1538 in Arona geborene Karl wurde aus familien-politischen Erwägungen zum Kleriker  bestimmt. Mit zwölf Jahren erhielt  er bereits  Tonsur und Talar. Mit sechzehn  Jahren wurde  er auf  die  Universität von Padua geschickt, um dort ein juristisches Studium zu beginnen. 1559 wurde er Doktor beider Rechte und bekam, nachdem sein Onkel Gian Angelo Medici 1560 zum Papst gewählt wurde, höhe Ämter in der römischen Kurie. Gleichzeitig erhielt er auch die Ernennung zum Erzbischof von Mailand. Zwischen 1560- 1565 leitete er als päpstlicher Staatssekretär. Er war maßgebend  an der Durchführung und am Abschluss des Konzils von Trient beteiligt. Auf Grund der Dekrete des Konzils begann Karl Borromäus mit Reformen, die das ganze kirchliche Leben betrafen. Er gründete Seminare für die Priesterausbildung und ein Institut für  minderbemittelte, aber fähige  Universitätsstudenten. Außerdem förderte er das berühmte Institut und Gymnasium der Jesuiten.. Am meisten erreichte  er durch seine Pastoralvisiten. Systematisch bereiste er  seine Kirchenprovinz, zu dr auch Teile der Schweiz gehörten.Als im Sommer 1576 in Mailand die Pest ausbrach und  die Menschen aus der Stadt flohen, bleib Karl Borromäus und organisierte die Versorgung. Aus eigenen Mitteln und  Spenden ließ er Medikamente, Kleider  und Lebensmittel beschaffen, öffentliche  Lazarette und Notunterkünfte  einrichten  und stellte die ärztliche und die seelsorgerische Betreuung sicher. Seine  unermüdliche  Tätigkeit und  seine völlige Selbstaufopferung in der  Pestzeit sowie seine strenge  Askese  zehrten an seinen Kräften. Karl Borromäus starb im Altervon sechsundvierzig Jahren am 3. November 1584. Im Jahre 1610 erfolgte  die Heiligsprechung. 

Zu unserer Bitte um das tägliche Brot kommt heute besonders der Dank dafür, dass es  uns so gut geht. Die Bitte um das Brot für uns soll aber auch die Bereitschaft dieses Brot mit anderen zu teilen. In diesem Sinne wollen wir beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.  

Der Friede und  die  Gnade des Herrn machen vor  keinem  Halt, der  den Friede und  die Gnade annehmen will. So bitten wir.

Du aber  Herr, bist  ein Schild   für mich, du bist  meine Ehre  und richtest mich  auf.

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31.Sonntag A Mt 23,1-12

 31.Sonntag 2017 – Sie sprechen und sie tun es nicht

Äußerungen ohne Liebe sind pharisäerhaft. Ähnlich ist das auch im Bereich der Religion.  Äußerlichen Zeremonien ohne innerliche Einstellung der Liebe zu Gott sind ungenügend. Das will Jesus uns im heutigen Evangelium sagen. Sind bei uns Äußerlichkeiten im religiösen Bereich in Harmonie mit der inneren Einstellung zur Liebe?  

Predigt

Jesus hatte Streit mit den Schriftgelehrten und mit den Pharisäern. Er sagte von ihnen: Alles was sie tun, tun sie nur deshalb, damit die Menschen es sehen. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang. Jesus war gegen diese Bestrebungen der Schriftgelehrten und Pharisäer, er war für ein gutes und heiliges Leben. Er wollte das Äußerliche und Innerliche im Leben in Einklang bringen. Wir müssen zwischen der äußerlichen Reinheit und der inneren Reinheit unterscheiden. Die äußerliche Reinheit ist das, was wir mit unseren Augen sehen. Wir könnten das auch als zeremonielle Reinheit bezeichnen – die saubere Kleidung, das gepflegte Äußere. Aber was ist die innere Reinheit? Das bedeutet, dass der Mensch gerecht, moralisch gut und barmherzig ist. Die Pharisäer und Schriftgelehrten aber bemühten sich mehr um die äußerliche zeremonielle Reinheit. Sie kümmerten sich wenig um die Verbindung von äußerlichem und inneren Leben. Für sie war wichtig, dass sie äußerlich rein waren und achteten daher sorgfältig, äußerlich nicht unrein zu sein.  

Im Buch Levitikus sind die Quellen der Unreinheit in den Kapiteln 12 -15 beschrieben. Die Juden kannten diese Vorschriften sehr gut. Dazu folgendes Beispiel: Der Tod störte das Leben im Haus. Wenn jemand einen Leichnam berührte, war er unrein. Wenn ein Jude wieder rein sein wollte, musste er sich zuerst einer zeremoniellen Reinigung unterziehen. Das ist nicht nur symbolisch zu verstehen, sondern auch hygienisch. Auch Lebensmittel und Geschirr sollten stets rein sein und deshalb wurden sie von den Juden sorgfältig gespült. Doch dachten sie bei diesem Abwaschen nicht an ihre innere Reinheit. Das hatte für die Pharisäer und Schriftgelehrten keine ethische Bedeutung. Die gläubigen Juden sahen in jeder Speise, als ob sie dem Tempel gehörte. Durch ihre Handlungen gaben sie kund, dass für das häusliche Mahl dieselben Regeln gelten als für das priesterliche Mahl im Tempel. Aber auch dort ging es um die äußerliche Reinheit und Ordnung.

Wir wissen, dass wir uns regelmäßig waschen müssen und dass auch im Haushalt alles regelmäßig gereinigt werden muss. Da haben wir auch heute kein Problem mit dieser zeremoniellen Reinheit.

Dazu wieder ein Beispiel: Die Gläubigen bringen ihre Kinder zur Taufe in die Kirche, schön gekleidet und gepflegt. Ähnlich ist es bei der Erstkommunion, der Firmung und der Hochzeit. Auch Menschen, deren Glauben eher schwach ist, halten diese Dinge für wichtig. Schön gekleidet, sauber gewaschen zu sein, ist für sie ganz natürlich. Was uns bedroht ist die Ichbezogenheit, die Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Dingen und der liberale Zustand. Dadurch wird der Lebensstil beeinflusst, sowohl im Denken als auch im Handeln der Menschen und Religion ist nur Privatsache. Ob ich bete oder nicht, was geht das die anderen an? Ob ich am Sonntag zur Heiligen Messe gehe, das ist meine Sache? Ich habe das Recht, mich für  Empfängnisverhütung, Abtreibung und Euthanasie zu entscheiden. Wenn ich will, kann mich mit meinem Freund oder meiner Freundin ohne Trauschein zusammenleben. Gleichgültigkeit ist in unsere Welt eingezogen. Der Mensch stellt sich gegen so manche Werte, es ist alles egal. Das äußert sich auch im politischen Bereich, wenn man an die geringe Teilnahme an Wahlen oder Volksabstimmungen denkt. Auch im Arbeitsbereich wird man nicht initiativ, wenn die Arbeit schlecht bezahlt wird. Gleichgültigkeit herrscht auch in den Familien, wenn Menschen sich nicht mehr verstehen und als beste Lösung die Scheidung sehen. In vielen Bereichen des Lebens herrscht die Einstellung zur Gleichgültigkeit.

Was ist die Wurzel dieses Phänomens? Das Glaubenszeugnis fehlt weitgehend. Wenn wir uns aber bemühen, das Wort Gottes hören und danach leben, dann bekommen wir Licht auf unserem Weg.

Schön illustriert ist dies in einer Erzählung über Rabbi Akivov. Er kam ins Gefängnis und sein Freund Jehoschuha brachte ihm jeden Tag Wasser. Der Rabbi teilte sich das Wasser immer ein – einen Teil nahm er zum Trinken und einen Teil zur zeremoniellen Waschung. Einmal stieß der Aufseher den Behälter mit Wasser um und die Hälfte des Wassers ergoss sich auf den Boden. Der Rabbi dachte nach: Soll ich das Wasser trinken, damit ich nicht sterbe oder soll ich es zur zeremoniellen Reinigung gebrauchen, damit ihr vor Gott nicht tot bin? Dann protestierte er. Er hat so lange nichts gegessen, bis man ihm so viel Wasser brachte, damit er die Hände waschen konnte. Als die Menschen davon hörten, sagten sie: Wenn Rabbi Akivov sich in seinem hohen Alter so verhält, so würde er sich auch im Jugendalter so verhalten haben. Wenn er das im Gefängnis machte, um wie viel mehr würde er es in Freiheit tun.

Dem Gesetz Gottes vor dem eigenen Leben Vorrang zu geben, das ist wahres Heldentum. Das war der Weg von Jesus. Das sollte auch unser Weg sein. Ein Wort zum Schluss: Unsere innere Haltung ist wichtig für Gott, sie wird entscheidend sein für unser Heil. Seien wir uns dessen bewusst!

 

  

 

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