Samstag der 11.Woche Mt 6,24-34

Jesus, der sagte: Niemand kann  zwei Herren dienen, er  sei mit euch.

Jesus spricht zu jedem von uns: Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann  wird  euch alles  andere  dazugegeben. Was verstehen wird unter dem Begriff ,,Reich Gottes“. Das ist der Himmel und das ewige Leben in ihm. Und das sollen wir suchen. Ist für uns das ewige Leben wirklich wichtig?

Jesus, du bist gekommen, den Menschen ein neues Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.

Durch das Werk der Erlösung hast du uns  auferweckt vom Tod der Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst wiederkommen, dein Erlösungswerk zu vollenden. Herr, erbarme dich unser.

In einem Jugendlied wird gesungen, dass Gottes Reich unter uns ist und die Heilige Schrift bestätigt das. Vergleiche : Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17. Also, wenn wir uns bemühen  schon hier auf der Erde, Liebe, Frieden um uns herum verbreiten, das ist schon der Anfang Gottes Reiches hier auf der Erde. Also zuerst sollen wir uns bemühen, dass das Reich Gottes unter uns gibt, und dann alles andere, das bedeutet die irdischen Sachen, gibt uns Gott als Geschenk. Weil in Liebe, Ruhe die irdische Sachen werden wir leichter machen. Was wird mir gut bekommen, wenn ich ein Haus erbaue, und das ganze Leben lang, werde ich gegen meinen Bruder prozessieren. Unsere vorrangige Aufgabe ist, das Reich Gottes zu bauen und um das Übrige wird Gott sorgen. Schauen wir den König Salomo an.  Als er über ganzes Israel begann zu herrschen, war er jung und unerfahren. Darum verlangte er von Gott, einfach gesagt die Weisheit, damit er gut und gerecht  das israelische Volk verwalten kann.  Und Gott sagte zu ihm:Weil du gerade diese  ausgesprochen hast und  nicht um langes Leben , Reichtum oder um den Tod  deiner Feinde, sondern  um Einsicht  gebeten hast ,um auf das Recht zu hören , werde ich deine Bitte  erfüllen. Sie ich gebe dir  ein so  weises  und verständiges  Herz, dass keiner vor dir war und keiner  nach dir kommen wird, der dir  gleicht. Aber auch  das, was du nicht erbeten hast,will ich dir geben. Reichtum und  Ehre, sodass zu  deinen  Lebzeiten  keiner unter  den Königen dir gleicht. 1 Kön 3,11-13. Auf diesem Beispiel können wir gut sehen, dass wir uns vor allem um die Gerechtigkeit, Liebe, verständiges Herz bemühen sollen und alles andere werden uns zugeben.

Jesus Christus, erfüllte, was durch die Propheten vorgeschrieben war. In seinem Namen beten wir voll Vertrauen.

Wenn Jesus will, wirkt er alles mit Macht. Er vermag uns den Frieden zu geben, wenn wir beten.

Selig, die rein geworden  sind in der Begegnung mit dem Sohn Gottes und aufgenommen werden in das Reich des Vaters

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Hl.Paulinus von Nola Lk 12,32-34

Gott, der Herr, der beschlossen hat, uns das Reich zu geben, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus auf, damit wir keine Angst davor haben, dass wir nicht zu essen, nicht zu trinken haben werden. Diese Angst überwinden wir, wenn wir auf Gott vertrauen werden. Warum sollen wir auf Gott vertrauen? Darum, weil er unser Vater ist und er sorgt für uns. Diesem Vertrauen müssen wir lernen.

Jesus, du kamst zum Heil aller. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alles, verlassen, um uns zu dienen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast nicht dein, sondern unser Glück gesucht.  Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag  des heiligen Paulinus  von Nola. Er wurde  um das Jahr 353 im französischen Bordeaux  als Sohn einer römischen  Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen  Region Kampanien  , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald  starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte  das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An  Weihnachten 394 empfing Paulinus  in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er  sich am Grab des von  ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren  Gleichgesinnten in einer  streng asketischen  Priestergemeinschaft  lebte.  Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen sowie für  wohltätige  Zwecke. Heute haben wir den Gedenktag  des heiligen Paulinus  von Nola. Er wurde  um das Jahr 353 im französischen Bordeaux  als Sohn einer römischen  Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen  Region Kampanien  , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald  starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte  das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An  Weihnachten 394 empfing Paulinus  in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er  sich am Grab des von  ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren  Gleichgesinnten in einer  streng asketischen  Priestergemeinschaft  lebte.  Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen, sowie für  wohltätige Zwecke.

Im Jahr 409 wurde Paulinus unter dem Jubel des Volkes ,das  ihn achtete und  liebte zum Bischof von Nola gewählt. Über 20 Jahre lang widmete er sich danach  besonders der  Beseitigung jener Notstände, die die  Westgoten unter Alarich  während  ihrer Schreckensherrschaft verursacht hatten. Am 22. Juni 431 starb er, betrauert  von einer riesigen  Volksmenge. Paulinus  wurde in Nola beigesetz, wo noch heute die Cappella die S. Paulino im Dom S.Felice an ihn  erinnert.

Da der Vater beschlossen hat, uns das Reich zu geben, dürfen wir im Namen Jesu Christi zu ihm beten.

Der  uns sein Reich öffnen will, wird  uns dazu seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.

Selig, deren Herz bei Gott ist und die den Schatz des Himmelreiches besitzen werden.

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Geburt des Hl. Johannes des Täufers Lk 1,57-66,80

Geburt des Hl. Johannes des Täufers 2018

Heute feiern wir das Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers. Sie  wissen wahrscheinlich, was dieser Geburt des Johannes voranging.  Ein Engel teilte Zacharias mit, dass seine Frau einen Sohn gebären wird und sie sollen ihm den Namen Johannes geben. Zacharias aber glaubte nicht, dass seine Frau einen Sohn gebären wird, weil sie schon alt und unfruchtbar war. Und doch geschah alles so wie der Engel sagte.

Predigt

Das heutige Hochfest der  Geburt Johannes des Täufers lädt uns dazu ein,  zusammen über das Geheimnis dieser Familie, ihre Sendung und besonders über die Stellenwert dieses besonderen Kindes nachdenken. Das Geheimnis dieser Familie hat uns auch das heutige Evangelium gezeigt. Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt.  Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Das Ereignis der Geburt Johannes des Täufer führt uns auch dazu, dass wir über unsere eigene Familie, über unsere Sendung in der Welt  und über unsere Kinder nachdenken, die wichtig für die Familien sind.  Wir sollen uns über die Geburt eines jeden Kindes freuen. Die wirkliche Freude über die Kinder hat einen konkreten Namen – die Annahme und Aufnahme.  Ein Kind ist eine Gabe Gottes  für die Eltern und für die ganze Welt. Die Annahme eines Kindes ist eines der  Hauptziele der Ehe und der Familie. Das dient dem Leben und gehört zu den erhabensten Aufgaben jeder Familie. Die ursprüngliche Aufgabe einer Familie ist Leben erwecken, behüten und entwickeln. Alle, die wir heute hier sind, sollen danken für das Geschenk des Lebens, in erster Linie Gott und dann unseren lieben Eltern. Wir sollen unseren Eltern danken, dass und als Geschenk Gottes empfangen und angenommen haben. Es gibt heute viele Familien, die Kinder als Geschenk Gottes annehmen, aber es gibt leider auch Familien, die unter dem Einfluss der Säkularisierung und des Relativismus, es ablehnen, ein Kind anzunehmen. Die Kirche fordert uns auf, dass die Menschen jedes Kind, das in die Welt kommen will, auch annehmen sollen.

Die zweite Belehrung im heutigen Evangelium ist die Sorge um die Kinder. Man muss sich um die Kinder kümmern. Da haben wir die Frage gehört: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Es wäre gut, wenn sich alle auch diese Frage stellen würden. Was wird aus unseren Kindern? Welche Zukunft werden sie haben? Wenn wir das Leben vieler Familien beobachten, so sehen wir, dass viele Eltern nur an die materielle Zukunft ihrer Kinder denken. Sie sorgen dafür, dass es den Kindern gut geht, das sie eine gute schulische Bildung bekommen und einmal einen gut bezahlten Job finden. Leider denken nur wenige Eltern daran, dass ihre Kinder auch zu guten christlichen Menschen heranwachsen sollen.

Die Eltern von Johannes dem Täufer empfingen ihr Kind nicht nur als Geschenk Gottes, sondern sie sorgten auch gewissenhaft für ihn. Davon zeugt das Evangelium: Das Kind wuchs heran und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.  Sie gaben ihm für die Zusammenarbeit mit Gott alles, was er brauchte, um selbst ein Gottesmann, ein Prophet zu werden. Das ist also das Thema ihrer Erziehung.

Ein erzieherischer Prozess ist abhängig auch von Wertevermittlung. Wir unterscheiden drei verschiedene Werte: materielle, kulturelle und geistliche Werte. Die materiellen Werte brauchen wir für die Entwicklung des leiblichen Lebens. Die kulturellen Werte helfen, Mensch zu werden und die geistlichen Werte formen uns zu Christen. Christliche Werte sind religiöse und geistliche Werte. Das sind alles Gaben Gottes, die er uns in Liebe schenkt und die Jesus für uns durch sein Heilswerk erlangte. Dazu gehört der Glaube, die Sakramente, die Tugenden, das Gebet, das Zeugnis eines christlichen Lebens und ähnliches. Ohne diese Werte ist ein Leben leer und man füllt es mit Pseudowerten. Christliche Erziehung bedeutet, Gott als Mitte des Lebens zu vermitteln. Eltern, die Kindern das Leben schenke und sich um sie kümmern, sind durch eine christliche Erziehung auch der verlängerte Arm des himmlischen Vaters. Christliche Eltern vermitteln dadurch Christus in seiner messianischen Liebe. Sie lassen ihre Kinder taufen, erziehen sie im Glauben und bemühen sich um seine Erlösung. Sie sind auch Mitarbeiter des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist gebraucht sie sozusagen als ein lebendiges Werkzeug, damit die Kinder zu guten Christen geformt werden. Mit seinem Einfluss und seiner Unterstützung sind die Eltern die ersten Zeugen des Glaubens und der Liebe Gottes. Für eine gute Erziehung ist das Beispiel der Eltern am wirksamsten. Es bewundernswert, wie Kinder ihre Eltern nachahmen. Sie machen immer das, was sie von ihren Eltern sehen. Das alles beeinflusst die ganze Persönlichkeit des Kinder und formt sein Benehmen.

Es ist also eure erste Aufgabe, euren Kindern ein gutes Beispiel zu geben. Die natürlichste Sache der Welt sollte die Liebe der Eltern zu ihren Kindern sein. Diese elterliche Liebe ist geheimnisvoll, aber sie ist nicht immer einfach, man ist ein Mensch mit Fehlern. Diese Liebe ist auch notwendig für die übernatürliche Liebe zu Gott. Christliche Eltern wissen, dass sie in ihren Kindern Gott lieben.  Die Liebe Gottes sollte zum Motto für die Erziehung werden. Erzieht eure Kinder mit Großmut, Opferbereitschaft und Freude! Erinnern wir uns ab die Worte, die Christus sagte. Wahrlich ich sage euch, insofern  ihr es einem  der  Geringsten   dieser meiner   Brüder  getan  habt, habt es mir getan habt. Möge der Johannes der Täufer befürworte für unsere christliche Familien und erflehe ihnen die Gnade guter Erziehung  Euer Kinnden

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Hl.Aloisius Gonzaga Mt 6,7-15

Jesus, der sagte: Wenn  ihr betet, sollt ihr  nicht plappern, wie die Heiden,die meinen, sie werden  nur erhört,wenn sie viele Worten  machen, er sei mit euch.

In einer großen Lapislazuli-Urne unter dem Altar der prächtigen Barockkirche S.Ignazio werden  die  Reliquien des heiligen  Aloisius von Gonzaga  aufbewahrt. Der Patron  der Jugend und  der Studierenden hat in  jenem Gotteshaus seine letzte  Ruhestätte gefunden, das  zu Ehren  des 1556  verstorbenen Gründers des  Jesuitenordens, Ignatius von  Loyola , erbaut worden war und dessen Namen es bis heute trägt.  Das Haupt von  Aloisius  befindet sich  in der Aloisius- Basilika  in  Castiglione.

Jesus, du kamst zu  unserer Erlösung.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  das ewige  Leben verheißen. Christus, erbarme  dich unser.

Du bist  mitten unter uns, wo  wir  in  deinem  Namen  versammelt sind. Herr, erbarme dich unser.

Aloisius kam  am 9.März  als Sohn des Grafen   Ferdinand  von Gonzaga auf dem  Familienschloß Castiglione bei Mantua in Oberitalien  zur Welt. Der Vater  wollte  aus dem Junge einen Krieger  machen, die Mutter erzog ihn  zu  Frömmigkeit und  Gottesfurcht  . Im  Alter von zehn  Jahren  legte Aloisius, das Gelübde  der ewigen  Keuschheit. Stark beeindruckt von der Persönlichkeit des Kardinals Karl  Borromäus von Mailand, von dem  Aloisius zwölfjährig die Erste Heilige Kommunion empfangen hatte, reifte in dem  Jungen  der Entschluss, seine  Besitzansprüche als  Erstgeborener an  seinen Brüder  Rudolf abzutreten, auf jegliches  Erbe zu verzichten und  nur Gott zu dienen.  Gegen  den anfänglichen Widerstand seines Vaters trat der 17 Jahre alte Aloisius von Gonzaga am 21.November 1585 in Rom als Novize  der Gesellschaft Jesu, dem Jesuitenorden, bei. Nach zwei  Jahren  legte er  seine Gelübde ab. Sein  ganzes  Leben widmete der  junge  Mann  von nun an  der  Pflege  Schwerkranker sowie  theologischen Studien. Während einer  schweren Pestepidemie in Rom kümmerte  sich Aloisius um  die  Erkrankten, spendete  Trost und bemühte  sich  um würdevolle  Beisetzungen  der Verstorbenen. Bei  der Pflege der Seuchen kranken steckte er  sich schließlich selbst an und starb  am 21.Juni 1591  in Rom, in der  Stadt, in der er immer  hatte sterben wollen.

Gott hat uns in sein Reich berufen und uns den Glauben geschenkt. Zu ihm  unserem Vater, wagen wir  zu beten.

Das Reich Christi, das nahe ist, ist ein Reich  des Friedens. So beten wir.

Selig, die Christus nachfolgen und  bei ihm den Weg des ewigen Heils  finden.

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Mittwoch der 11. Woche Mt 6,1-6, 16-18

Jesus, der uns lehrt, wie sollen wir gute Taten tun, er sei mit euch.

Wir können uns dabei ertappen, dass wir gute Taten darum tun, damit wir  von den Menschen die Anerkennung bekommen. Und Jesus mahnt uns: Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt  vor den  Menschen, um euch vor ihnen sehen zu  lassen, sonst habt  ihr keinen Lohn bei eurem Vater,der in den Himmeln ist.

Jesus, du hast dein Wort an alle  Menschen gerichtet. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns gelehrt, dass unsere Liebe uneigennützig sein soll. Christus, erbarme dich unser.

Du hilfst uns, zwischen Irrtum und Versagen deinen zu erkennen.

Jesus spricht heute von drei Sachen: 1,Guten Taten 2. Beten, 3. Fasten. Er spricht nicht wie oft sollen wir das machen, aber er spricht was für eine Weise sollen wir das tun. Jesus hinweist auf die Pharisäer. Sie machten gute Taten dort, wo die Menschen sie sahen, und dann sie loben. Ähnlich machten sie  das  mit Gebet und Fasten. Sie machten alles heuchlerisch, damit sie groß  in den Augen der Menschen sind. Wir Christen sollen das Gute nicht darum tun, damit die Leute uns loben, sondern wegen des guten Tat, damit wir den Menschen helfen. Heute machen  einige  Menschen ähnlich wie früher Pharisäer. Es gibt die Menschen /hauptsächlich/  berühmte, bekannte, die,wenn sie ihr Geschenk, Beitrag  für Wohltätigkeitszwecke, machen sie das im Fernsehen, vor den Journalisten. Damit wollen sie zeigen, dass  sie  gut sind, dass sie an die armen Menschen denken, und dabei ist es möglich, dass  dieser Mensch das Geld auf unehrlichen Art und Weise  gewann. Ist es nicht etwas vor dem Jesus uns warnt? Diese Menschen vergessen, dass der menschliche Ruhm nicht dauerhaft ist, aber er ist gebrechlich, wie ein Frühlingshungerblümchen, das zwar schön ist, aber schnell verblüht. Wir wissen, dass nur Gott die Belohnung geben kann, die dauerhaft wird. Gottes Belohnung kann schwer mit der Belohnung von den Menschen vergleichen. Weil  die Belohnung von Gott ist dauerhaft und sicher. Gott hat uns das ewige Leben vorbereitet als die Belohnung für unsere  gute Taten.

Da wir  Brüder und Schwestern  Christi geworden sind, dürfen wir voll Vertrauen   zum Vater beten.

Da der Herr uns annimmt als  seine  Brüder   und  Schwester, dürfen wir ihn  um seinen Frieden bitten.

Selig, wer den Willen  des Vaters im Himmel erfüllt und eingehen kann zur Vollendung des Lebens.

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Hl. Romuald von Camaldoli, Lk 14,25-33

Jesus der sagte:  Wer nicht sein Kreuz trägt und  mir nachkommt kann nicht mein  Jünger sein.

Camáldoli-über eine schmale Straße mit  herrlichen Ausblicken  auf das Arno-Tal, die Hänge eines bewaldeten Gebirgstales erklimmend, kommt der Besucher herauf auf  diese einsame  Toskana-Stätte in über 800 Metern Höhe, knapp 50 Kilometer nördlich von Arezzo. Wer hier  oben steht und den  Geräuschen dieser  Insel inmitten tiefer Wälder lauscht, kann sich  gut  vorstellen, wie es  gewesen  sein mag, als der  Einsiedler  Romuald hier im Jahr 1012 den Grundstein  für den  strengen   Kamaldulenserorden legte.

Jesus, du hast alles  verlassen, um uns  zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alles versucht, deiner  Widersacher  zu  überzeugen. Christus, erbarme dich unser.

Dein Wille war  die Rettung  aller  Menschen. Herr,erbarme dich unser.

Romuald erblickte im Jahr 952 als Sohn  eines Herzoges in der Nähe der  Nähe oberitalienischen Stadt  Ravenna das Licht  der Welt. Dem Vorbild  seiner Eltern  folgend  , gab  er sich  bis  zu  seinem  20 Lebensjahr   ausgiebig   allen  weltlichen   Genüssen  hin. Durch  ein  erschüttendes   Erlebnis aufgewühlt- er  musste  mit zusehen ,wie sein Vater bei  einer  Auseinandersetzung einen Verwandten  tötete- ging Romuald  in sich  und flüchtete  für 40  Tage  in  das Kloster S. Apollinare  in Classe   bei  Ravenna. Dort  reifte in ihm  der Entschluss, nicht  mehr   in seine  bisherige  Welt  zurückzukehren. Romuald bat  um  Aufnahme   in dem  Benediktinerkloster  und  legte die  Gelübde ab. Nach einigen Jahren  verließ Romuald  S. Apollinare in Classe und schloss sich  in der Nähe von Venedig einem  greisen Einsiedler  an, der ihn mit  harter   Hand  das  Eremiten- Leben lehrte. 978 ging  Romuald dann in  die Pyrenäen   und gründete dort  eine Gemeinschaft von Eremiten. Nach  seiner  Rückkehr  nach Italien  trug  ihm  Kaiser  Otto III  die Abtswürde   von  S. Apillinare  in Classe an, die Romuald  bereits   ein Jahr  später  aber wieder  niederlegte. Das Ideal des Eremiten-Daseins vor Augen, gründetet und reformierte  Romuald  ab  999 zahlreiche  Klöster  und Einsiedeleien in ganz  Italien und kam so  1012  auch  nach Camaldoli. Hier ließ er sich endgültig nieder und zimmerte sich eine kleine Zelle, im  wahrste  Sinne des Wortes die Keimzelle des Kamaldulenserordens. Der  Reformzweig des Benediktinerordens hatte eine  überaus  strenge Regel. Die Mönche wohnten in voreinander  Zellen, übten sich  in  strengsten Stillschweigen und  ständigen  Fasten. Mönchen, die unter der Last der Regel strenge  immer wieder  mutlos  werden  wollten, war  Ordensgründer  Romuald   selbst   das beste  Vorbild. Er verlangte von  keinen seiner Mitbrüder, was er nicht selbst  praktizierte.

Da wir rein  sind  durch das Wort, das Christus zu uns gesprochen hat, wagen wir  zum Vater zu beten.

Die mit  ihrem  Leben in Christus verwurzelt sind, dürfen  um seinen Frieden  bitten. Wir  bitten also.

Selig, die mit Christus verbunden sind und die Frucht des ewigen Lebens ernten.

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Montag der 11. Woche Mt 5, 38-42

Jesus, der sagte: widersteht nicht dem Bösen, sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin, sei mit euch.

Jesus sagt zu uns heute: Widersteht  nicht dem Bösen. Auf dem ersten Blick würde es scheinen, dass wir frei das Bösen verbreiten lassen. Wenn jemand etwas Böse macht, so sollen wir ihn, ruhig lassen? Unterstützen wir nicht auf diese Art und Weise die Ungerechtigkeit?

Jesus, du bist das Licht, das uns  freudige Botschaft gebraucht hat. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast uns  nicht Menschenweisheit, sondern das ewige Wort des Vaters verkündet. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast  alle Menschen aufgerufen, sich in den Dienst der einen Gottes zu stellen. Herr, erbarme  dich unser.

Geben wir alles  auf richtiges Maß. Der Grundschlüssel zum Verständnis ist der Satz: ,, Widersteht nicht dem Bösen“. Wem wir nicht widerstehen sollen ist nicht das Böse als solches. Jesus  will dass wir für das Böse nicht mit dem Bösen wiedervergelten. Jesus will von uns, dass wir nicht die Rache suchen. Wir sollen  lieber das Unrecht leiden, als das Unrecht zu tun. Schon in Altem Testament lesen wir, wie Gott sagt zu  Israeliten, dass nur ihm die Rache gehört. Gegen das Böse sollen wir mit  Liebe und mit Güte kämpfen. So spricht auch der heilige Petrus. Vergeltet  nicht  Böses mit Bösem oder  Scheltwort mit  Scheltwort sondern dagegen  segnet, weil  ihr  dazu  berufen seid, dass ihr den Segen  ererbet. 1 Pt 3,9. Wenn wir dem Menschen, der uns das Böse tut  Liebe und Güte zeigen, so wird er eher bekehren. Erinnern wir uns daran dass Saul David verfolgte, obwohl David hat ihm nichts Böses getan. Einmal hatte David die Gelegenheit Saul sich rächen. David aber sagte. Das lasse der Herr ferne von mir sein , dass ich das tun sollte und meine  Hand  legen  an meinen Herrn, den  Gesalbten  des Herrn, denn er ist der Gesalbte  des Herrn. 1 Samuel 24, 1-22. Dann Saul hörte auf  David zu verfolgen. Jesus lehre uns, dass wir mit der Vergeltung nichts lösen werden. Gib und die Gnade, damit wir begreifen, dass nur die Lieben das Böse besiegen kann.

In der Verwirrung und  im  Widerspruch der Welt brauchen wir Hilfe und Schutz. Deshalb  wagen wir zum Vater zu beten.

Im  Vertrauen  auf seine Hilfe wollen wir  den Herrn um seinen  Frieden  bitten.

Selig, die  glauben und  nicht zweifeln und  hinübergelangen in das Land des Lebens.

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Ministrant in der Ferien

Erhalte  die Ordnung und die Ordnung erhalte dich.

Die Freie  Zeit kann vergeuden, oder kann vernünftig  verwenden. Darum ist gut während der Ferien sich eine tagtägliche Ordnung setzen und sich bemühen sie einzuhalten. Die Ferien ist irgendeine Übung für die Erwachsenheit. Sie ist nämlich die Demonstration  deren wie der Mensch wird , wenn er mündig wird. Während der Ferien ist wichtig, sich an Morgen und Abendgebet anlegen und an Abend das Gewissen forschen und ein religiöses Buch lesen. Außerdem helfen den Eltern   zu Hause im Haushalt. Es würde schön, wenn ihr während der Ferien öfters die Kirche besuchen, spielen mit den Kameraden. Der Zauber der Ferien ruht darin, dass der Schüler /Ministrant/  hat in bestimmtes Maß  die Möglichkeit mit der freien Zeit  so  behandelt, wie er für geeignet  anerkennt. In der Ferien muss der Ministrant, die Ministrantin nicht lernen, darum hat er mehr Zeit. Diese Zeit kann er seinen Eltern, Geschwister, Kameraden, dem Sport widmen. Wir brauchen die freie Zeit, damit wir  ausruhen können, damit wir neue Kräfte schöpfen. Die Ferien bringt euch auch neue Erlebnisse hauptsächlich  damals, wenn ihr werdet die Orte besuchen, wo ihr noch  nicht wahrt. Die Orte, die interessant sind. Die Ferien sind für euch ein großes Geschenk. Bemüht euch dieses Geschenk gut benützen. Ich wünsche euch, dass die Ferien euch bereichern körperlich und geistlich.

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Hl.Benno,Bischof von Meißen

Jesus Christus, der gekommen ist,  uns einen Platz  im Haus des Vaters zu bereiten, sei mit euch.

Benno, Kanoniker in Goslar,Bischof in Meißen-Patron von München und Altbaiern. Wie  kam es zu diesem  Patronat eines  Sachsen in Bayern? Benno wurde im Jahr  1010 als Sohn einer sächsischen Adelsfamilie geboren.Nach dem  Empfang  der Priesterweihe 1040 bekleidete er  das Amt  des Abtes in Hildesheim und ging  dann für  17 Jahre als Kanoniker  nach Goslav. Im Jahr 1066 wurde er gegen seinen Willen  zum Bischof  von Meißen  ernannt. Benno wirkte in der Folgezeit trotz der anfänglichen  Amtsablehnung segensreich in  seinem Bistum, ließ  Kirchen  und  Klöster  errichten und bekehrte  viele Heiden.

Jesus, du bist  zugegen, wo Menschen dein Wort verkünden.  Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst  bei uns  bis ans Ende. Christus, erbarme dich unser.

Du lässt in menschlichem Wirken deine macht sichtbar  werden. Herr, erbarme dich  unser.

Weil Benno den Sachsenkrieg von Heinrich IV ablehnte,ließ  ihn  der Kaiser von 1075 bis gefangen nehmen. Im Jahr 1085 setzte Heinrich den Meißener Bischof ganz ab und  einen Gegenbischof ein. Erst  drei Jahre später  konnte Benno seine Diözese wieder  in Besitz nehmen. Dazu gibt es  die berühmte Legende. Als  Benno nach seiner Absetzung  Meißen verließ,  warf er die  Schlüssel seines  Domes in die Elbe. Als er nach Jahren zurückkehrte, fanden sich die Schlüssel im Bauch eines Fisches wieder, den man aus  dem Fluss gefangen hatte. Nach seiner Rückkehr widmete sich Bischof Benno besonders   der Bekehrung der  heidnischen Slawen, was ihm später den Titel ,,Apostel der Slawen“ einbrachte. Am 16 Juni 1106 starb Benno im Alter von 96 Jahren nach 40jähriger Amtszeit als Bischof von Meißen. Im Jahre 1523 wurde er  von Papst Hadrian VI. heiliggesprochen. Die feierliche Erhebung von Bennos Gebeinen am 16.Juni  1524 veranlasste Martin Luther zu der zornigen Schrift. Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. Da der Meißener Bischof Johann von Haugwitz befürchtete,  die Gebeine des  Heiligen könnten entehrt werden, übergab er  sie  1576 Herzog Albrecht V.  von Bayern der sie  nach  München überführte. In der Frauenkirche, dem Wahrzeichen der  Isarstadt wurden die  Reliquien  1580 beigesetzt.  Heute wird in dem Gotteshaus auch der zerschlissene Mantel des  Bischofs  ausgestellt.  Auch Stab  und Mitra  befindet sich dort.

Gott hat unser Ohr geöffnet und die  Zunge  zu  seinem Lob  gelöst. Deshalb wagen wir  zu beten.

Sprechen und Hören verbinden uns  im Gespräch.  Im Herzen finden  unsere Worte den Frieden.  Wir  beten zum Herrn.

Selig, die  richtig reden von Gottes Herrlichkeit  und  hinfinden  in sein Reich.

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Hl.Vitus Joh 15, 18-21

Jesus, der sagte; Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, das sie mich  schon vor  euch gehasst  hat, sei mit euch.

Der berühmte Veitsdom in Prag birgt  seine Reliquien. Der dort  verehrt  wird, lebte an der Südwestküste Siziliens uns starb in der Diokletianischen Verfolgung um das Jahr 304.  Weil die Legende erzählt, er habe  den Sohn des Kaisers von der Besessenheit  befreit, hat man  ihn vor allem bei psychischen Leiden als einen großen Nothelfer angerufen.

Jesus, du hast am Kreuz sterbend für deine Feinde gebetet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgern zu verzeihen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast allen Gutes getan und niemanden  verstoßen. Herr, erbarme dich unser.

Vitus wurde nur sieben Jahre alt. Sein heidnischer Vater hatte  von dem Kind, das  von  seinem Erzieher  und seiner  Tante Crescentia heimlich christlich erzogen worden war, gefordert, dem Glauben an Gott abzuschwören.Vitus, weigerte sich und floh mit den beiden  Erwachsenen  nach Lucana  in Unteritalien.  Nach der Legende   wurde die drei Jahre dort  von einem Adler mit Essen versorgt. Eines Tages  wurden die Christen  entdeckt und  in Rom  Kaiser  Diokletian  vorgeführt. Zwar heilte  Vitus sogar noch den Sohn des Herrschers von der Epilepsie, doch Diokletian dankte es  ihm  nicht.. Er ließ  das  Kind  mir  seine zwei Begleiter in einen Kessel mit  siedendem Öl werfen. Aber die drei entstiegen  ihm unversehrt. Ein Löwe, dem  sie zum Fraß vorgeworfen wurden, legte sich vor  ihnen nieder und legte ihnen  die Füße. Da ließ der rasende  Diokletian  Vitus  mit seiner  Amme und  seinem Lehrer  auf eine  Folter  spannen  und dann  enthaupten. Mehrere Adler sollen  nach  der Legende die Leichen  bewacht haben, bis eine Christin sie bestattete. Um die Gestalt von Vitus, gibt  es  eine reiche Ikonographie. Dargestellt ist er  meist  als  Knabe, vornehm  gekleidet, manchmal mit Hut. Hinweisend  auf sein Patronat  für das  sächsische Königshaus, trägt  Vitus  manchmal  auch Herrscherattribute.

Zum himmlischen Vater, dem vollkommenen  Gott, dürfen wir voll Vertrauen beten. Herr, erbarme dich unser.

Wer allen Streit und allen Gegensätze überwindet, wird  Gottes Frieden ernten. So bitten wir den Herrn,

Selig, die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters genannt werden.

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11.Sonntag B – Mk 4,26-34

11. Sonntag B 2018 – Wie es ist mit dem Gottesreich?

Einführung

Heute erzählt Jesus das Gleichnis von Samen. Ein Samen keimt, wächst und der Mensch weiß nicht wie? Er weiß nur das, dass einmal der Samen zu einer Pflanze heranwächst, die  der Mensch als Ernte einbringen kann.  Wenn der Mensch den Samen in die Erde sät, macht er das im Vertrauen darauf,  dass  in dem Samen  eine innerliche Kraft ist, dass der Samen geeignete  Bedingungen dazu  hat, damit etwas daraus wachsen kann. Jesus sät den Samen des Wortes Gottes in der Hoffnung, dass dieser Samen in unserer Seele einmal eine geistliche Ernte bringen wird.

Predigt

Die Menschen sehnen sich danach, ihre Zukunft zu kennen. Es gibt sogar Institute, die auf die Frage, was uns erwartet, eine Antwort finden. Aber unter ihnen besteht keine Übereinstimmung. Einige sehen die Zukunft optimistisch, die anderen pessimistisch. Auch in der Religiösen gibt es verschiedene Ansichten. Einige behaupten, dass die Religion nicht genug Kraft hat, um die Welt zu beeinflussen. Die anderen geben der Religion wieder eine große Chance. Es liegt aber nicht in den menschlichen Kräften, genau zu sagen, was uns in der Zukunft erwartet. Die Geschichte der Welt, wie auch die Geschichte der Kirche sind voller Überraschungen. Vom menschlichen Gesichtspunkt her, hatte  die Kirche keine Chance zu überleben. Und doch hat die Kirche nicht nur überlebt, sondern sie verbreitete sich auf der ganzen Welt. Aber nicht nur in der Geschichte gibt es Überraschungen. Sie kommen auch in Sport vor. Wer hätte  gesagt, dass die deutsche Hockey-Mannschaft bei der Olympiade den Weltmeister Kanada besiegt? Oder wer hätte gesagt, dass in  vorigen Fußballweltmeisterschaft die Slowakei Italien 3:2 besiegen wird? Alle Analysen und Prognosen sagten, dass Italien siegen wird. Auch die Prognose über die Zukunft der Kirche, obwohl sie sehr logisch ist, muss sich nicht erfüllen, weil wir nicht alle Faktoren kennen. Und was das Wichtigste ist, das ist die innere Einstellung der Menschen und wir wissen nicht, wie diese Einstellung in der Zukunft sein wird. Ja,  unter dem Einfluss der Gnade Gottes kann sich der Einfluss des Menschen ändern. Selbstverständlich gibt es auch andere Einflüsse. Wenn wir in die Zukunft schauen, können wir fragen: Warum wurde  Jesus während der Regierung des Kaisers  Augustus geboren und gerade in Palästina? Wenn Jesus zum Beispiel in Japan geboren wäre, hätte heute das Christentum eine ganz andere Form und auch seine Verbreitung wäre anders. Aber auf dieses „Warum“ haben wir keine Antwort. Das Christentum entstand aus dem jüdischen  Milieu, das müsste eigentlich die Voraussetzung dafür sein, dass es sich im Osten verbreitet. Und doch verbreitete sich dort der Islam und die Christen wurden verdrängt.  Wieder können wir  sagen, dass da etwas Unvorgesehenes geschah. Und als die Kirche im Mittelalter eine große Krise hatte und viele Nationen  von der Kirche abgefallen sind, wer hätte damals vermutet, dass der katholische Glaube,  Mittel-  und  Südamerika geradezu  „überschwemmte“.  Heute erwartet man, dass Europa,   auch das christliche Europa genannt, helfen wird, den Lauf der Geschichte zu verbessern helfen. Europa aber hat große gesellschaftliche und moralische Probleme und es sieht aus, dass Europa die Hilfe  anderer erwartet. Das ist auch überraschend. Wie sollen wir die Christen  in die Zukunft sehen? Die Geschichte lehrt uns, dass wir keine Angst zu haben brauchen.  Das aber bedeutet nicht, dass wir um das Schicksal des Gottesreiches, um unsere Gegenwart und unsere Zukunft  nichts befürchten haben. Dabei dürfen wir nicht auf die Quantität schauen – wieviele Gläubige es auf der Welt gibt, sondern jeder soll auf sich selbst achten. Ist das Reich Gottes in uns? Auch in dieser Richtung gab es in der Geschichte der Kirche interessante und unerwartete Vorkommnisse.

Vor mehr als 300 Jahren  wurde die junge Kirche  in Japan verfolgt. Die Jesuiten  sandte darum von Europa  nach Japan  einen jungen und begabten Ordensbruder namens  Kristof  Ferreire. Er sollte japanischen Christen stärken und ermutigen. Er kam nach Japan, war verkleidet als Kaufmann und begann zu arbeiten.   Er gründete  die Gesellschaft der Freunde des Tees und die Gesellschaft  der Freude, im Rahmen dessen sich die Christen  treffen konnten. Später wurden die Christen bei einer Heiligen Messe entdeckt und sie wurden gemeinsam mit Kristof gefangen genommen.  Niemand von den Christen verleugnete – auch nach einem schrecklichen Martyrium – seinen Glauben.   Nur  Kristof verleugnete seinen Glauben, um  sein Leben zu retten. Später forderte er dann  die Christen auf, ihren Glauben auch zu verleugnen. Das ging 19 Jahre so. Nach so vielen Jahre – als er schon ein alter Mensch war, stand er wieder fest zu seinem  Glauben. Er wurde verhaftet, gemartert und hingerichtet.  Sein Name befindet sich unter den 111 japanischen Märtyrern.  Das was er im Jugendalter nicht geschafft hat, hatte er im Alter geschafft. Seine Lebensgeschichte beweist,  dass Gott den Samen des Glaubens wiederbeleben kann und es ihm ermöglich kann wieder zu keimen – in jedem beliebigen Augenblick eines Lebens.

Es geschah in der Vergangenheit, es geschieht in der Gegenwart und es wird auch in der Zukunft so geschehen. Wir wissen nicht, was über die Welt und über die Kirche  kommen wird. Aber eines wissen wir sicher: Jesus wird sich immer um seine Kirche sorgen. Und wir wissen, dass Christus auch für uns sorgen wird. Nur  wir dürfen ihm darin nicht hindern!

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Donnerstag der 10 Woche Mt 5, 20-26

Jesus der sagte:  Wenn eure  Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und  Pharisäer nicht weitem übersteigt, werdet  ihr  nicht in das Reich der Himmel eingehen, er sei mit euch.

Die Fachleute auf die Schlangen   sagen, dass  die Klappen schlange dadurch bekannt ist, wenn wir sie  in den Falle  verjagen, sie so  wird ergrimmt, dass sie sich selbst beißen kann und so ums Leben kommen. Auf dieser Weise, kann auch der Mensch sich selbst vernichten , wenn er  in sich  der Ärger und Zorn hegt.

Jesus, du hast in dieser Welt dein Reich aufgebaut damit  es Ernte  bringe  für  das Reich  des Vaters.Herr, erbarme dich unser.

Du hast  alle Menschen zur Mitarbeit in deinem Reich eingeladen.  Christus, erbarme dich unser.

Du wirst allen, die in deinem Reiche mitwirken, den Lösepreis des ewigen Lebens  geben. Herr, erbarme dich unser.

Jesus hat uns heute aufgefordert, dass wir gegen unsere Nächsten in unserem Herzen nicht Zorn hegen. Im Evangelium haben wir gehört, wie Jesus das Alte Testament regeln. Jesus schaut nicht nur auf die Tat, sondern er geht tiefer. Er schaut auf die Ursprung der Taten, auf die Gesinnung, die vor der Tat ist. Jesus sagt uns, dass der Zorn dem Tod gleich. Wir Christen sind berufen die Brüderschaft bilden. In dieser Brüderschaft darf nicht der Zorn existieren. Der Zorn äußert sich zweifach: nach außen und innerlich. Der Zorn äußert sich innerlich: Der Mensch ist verbittert, innerlich aufgeregt, er hegt in sich Wut. Er verkehrt mit dem Bruder nicht. Der Zorn nach außen bedeutet: laut schreien, platzen, an jemanden  anschnauzen, rücksichtslos, ungerecht, unfreundlich sein. Wo in dem Herzen des Menschen diese Arte des Zornes sind,dort verdient der Mensch das Gerichtsverfahren. Jesus verlangt von uns, dass wir unsere Gerechtigkeit,nicht nur  auf Außentaten beschränken. Wir sollen in unseren Gedanken, Sehnsüchten, Wünschen gerecht sein. Das Gottesreich sollen wir nach außen, aber auch innerlich verwirklichen. Der Zorn legt die Verwirklichung Gottesreiches ein großes Hindernis.

Wir sind Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb, dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater  beten.

Der unter den Menschen lebte und allen Gutes tat  , wollte uns  mit dem  Vater versöhnen.  Wir bitten  ihn  um seinen Frieden.

Selig, die  an Jesus Christus keinen Anstoß nehmen und aufgenommen werden  in das Reich  des Vaters.

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Hl.Antonius von Padua Mt 5,17-19

Jesus, der sagte: Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, er sei mit euch.

Heute haben wir den großen Gedenktag des heiligen Antonius von Padua. Antonius gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der katholischen Kirche. Nur  elf  Monate  nach seinem Tod-  es war der  kürzeste  Heiligsprechungsprozess in der  Geschichte- wurde er  in den  Kreis der Heiligen  aufgenommen. Derselbe Papst vollzog den feierlichen Akt, der vier Jahre zuvor Franz  von Assisi  kanonisiert hatte; Gregor  IX.

Jesus, du gingst von Ort zu Ort, dein  Wort zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Dein Wort war wie das eines Mächtigen. Christus, erbarme  dich unser.

Dein Wort klingt weiter durch  alle Zeiten. Herr, erbarme  dich  unser.

Jesus kam nicht, um die Erziehung des Menschen auf ganz neuen Gründen zu bauen. Er verwendete die Gründen, die schon währen der Zeiten sein Vater legte. Zwischen Alten und Neuen Testament werden  darum nicht Unterschieden. Und wenn doch nur solche Unterscheiden wie sind zwischen weniger vollkommen und vollkommen, zwischen dem Anfang und zwischen der Fortsetzung, zwischen dem Plan und zwischen seiner Verwirklichung. Jesus sagte: Ich bin nicht gekommen Mose und die Propheten aufzulösen. Ich bin gekommen sie nur ergänzen. Darum davon, was wegen des Menschen geschrieben geschrieben wurde, wird nichts auslassen,auch keines kleinsten Zeichen. Nichts wird auslassen, nicht wird geändert, solange alles was geschrieben wurde, seine erzieherische Aufgabe erfüllt und findet in Gottes Plan seiner Erfüllung. Ja, alles was im Alten Testament von Gott stammte, Jesus kam nicht aufzulösen. Hier aber entsteht eine Frage? Warum kam Jesus so oft in den Streit mit den Schriftgelehrten und Pharisäer. Die Antwort ist einfach. Sie lehrten, verkündeten oft das was nicht von Gott stammte, was nur ihre menschliche Erfindungen waren. Und das kam Jesus auflösen.

Gott hat uns seinen Willen kundgetan.  Damit  wir ihn erfüllen, wagen wir  zum Vater  zu beten.

Damit  wir den  Willen des Vaters  erfüllen, wollen  wir um seinen Frieden bitten.

Selig, die  den Willen des Vaters  erfüllen und aufgenommen  werden in sein Reich.

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Sel. Hildegard Burjan Mk 6,30-34

Jesus, der zu den Apostel sprach; Kommt ihr selbst her an einen öden Ort für euch allein und ruht ein wenig aus, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag der seligen Hildegard Burjan. Sie wurde am 30, Jänner 1883 als Tochter der jüdisch-liberalen Familie Freund in Görlitz geboren. Im Jahr 1907 heiratete sie den gebürtigen Ungarn Alexander Burjan. Nach schwerer Krankheit und wunderbarer Genesung konvertierte sie im Jahre 1909 zum katholischen Glauben. Ihr neu geschenktes Leben wollte sie ganz für Gott und die Menschen einsetzen. Sie hat sich in Österreich gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Frauen und der Familien eingesetzt. Dazu hat sie die Schwesterngemeinschaft der Caritas Socialis gegründet. Von 1918 bis 1920 war sie die erste christlich-soziale Abgeordnete im österreichischen Parlament. Hildegard Burjan starb am 11. Juni 1933. Am 29.Jänner 2012 wurde sie in Wien seliggesprochen.

Jesus, du hast uns alle zur Heiligkeit berufen. Herr,erbarme dich unser.

Jesus du weißt, was wir Menschen  brauchen. Christus,erbarme dich unser.

Du wartest immer geduldig auf unsere Bekehrung. Herr,erbarme dich unser.

Langsam beginnt die Zeit der Urlauben und Ferien. In dieser Zeit hören wir die Worte von Jesus. Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruhet ein wenig. Mk 6,31. Wann sagte Jesus diese Worte? Wir wissen, dass Jesus schon während seines Lebens seine Apostel sandte zu predigen und böse Geister auszutreiben. Das heutige Evangelium beschreibt ihre Rückkehr. Die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles was sie getan und gelehrt hatten. Es scheint, dass sie ihre Arbeit gut bewältigten. Jesus fordern sie zur Ruhe auf. Das Recht auf die Ruhe haben auch die Apostel. Dieses Recht hat jeder von uns. Was bedeutet gut ausruhen? Jemand sagt. Ich ruhe gut aus in den Bergen. Der andere sagt. Ich ruhe gut aus beim Meer. Aber die Sonne muss gut scheinen. Und der dritte sagt. Ich werde ausruhen,wenn ich nichts machen werde. Es wäre nicht schlecht,aber nur ein-zwei Tage. Dann würde der Mensch langweilen. Gut ausruhen, bedeutet nicht, nichts machen. Der Mensch ruht gut aus, wenn er etwas anderes macht als gewöhnlich. Die Zeit der Ruhe, ist die Zeit für die Gestaltung unserer Angelegenheiten. In unser Leben beschleichen oft die Hast und ihre Folgerung ist die Nervosität. Die Zeit der Ruhe, ist die Zeit, wenn wir über unser Leben nachdenken können, es umgestalten und so innere Gleichgewicht zu gewinnen.

Jesus Christus kam  in der Vollmacht des Vaters. In seinem Namen  wagen wir zu beten.

Was von den Menschen kommt ist  Unfrieden. Den Frieden  können wir  nur bei Gott suchen.  Daher bitten wir.

Selig, die  den erkannt  haben, der von Himmel  kam, und mit ihm  eingehen in das Reich des Vaters.

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Das Abendgebet

Wie  lautet das Abendgebet?

 Bevor ich  mich  zur Ruhe lege,

 ich  Hände und Herz zu Gott erhebe

 Und  sage  Dank für  jede Gabe

Die ich von dir empfangen habe

Und habe ich beleidigt dich,

Verzeiht mir es Gott ich bitte dich!

Dann schließe ich  froh die Augen zu,

Dein Engel macht ja, wenn ich ruhe.

Maria, liebste Mutter mein,

O lass mich dir empfohlen sein,

Und  du,  mein Heiland, Jesus Christ!

Der ja mein Gott und alles  ist,

In  deine Wunden schließt mich ein!

Dein  schlaf ich ruhig  keusch und rein

Amen.

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Was heißt dieses  Sprüchlein? Mit Gott muss man den Tag anfangen. Das heißt man muss am Morgen beten. Und was soll man am  Abend tun? Da soll man mit Gott auf hören d.h. das Abendgebet  verrichten. Wer das alle Tage tut. der macht es  recht, der lebt  lauft , denn auf dem  Himmelsweg. Der Gott ist ein guter Herr.  Er will nicht  dass, die Menschen immerfort arbeiten. Am Tagen soll man arbeiten, aber in der Nacht  darf man ausruhen, darf sich zur Ruhe legen. Dazu hat Gott die Nacht gemacht. Die Nacht ist still und dunkel, dass man ruhig schlafen kann. Also abends wenn es Nacht wird, darf man zu Bette gehen. Aber was muss man vorher tun? Mit Gott hör auf. Ehe ihr die Augen schließt sollt ihr die Hände und das Herz zu  Gott erheben und  das Nachtgebet sagen. Beim Nachtgebet ist  es aber wieder das erste, dass man Gott dankt. Für was? Für jede Gabe, die ich von  dir empfangen habe. Gar  viele Gabe empfangen wir von Gott Tag für Tag. Das Brot, dass wir essen, das Wasser das wir trinken,das Kleid das wir anziehen, die Wohnung wo wir wohnen, das alles ist seine Gabe.Darum, danken wir Gott, der so väterlich für uns sorgt. Danken wir ihm,jeden Abend bevor wir zur Ruhe gehen. Wer das nicht tut, ist ein undankbarer Mensch. Das zweite Gesetzlein heißt: Und habe ich dich beleidigt , verzeiht  mir es Gott ich bitte dich. Morgens beim Aufstehen reinigt man das Gesicht uns am Abend vor dem Schlafengehen reinigt man die Seele.Wie kann man die Seele reinigen? Wenn man die Sünden herzlich   bereut. Manchmal machen wir etwas was nicht recht ist vor Gott. Was Gott zuwider ist. Darum müssen wir um Verzeihung bitten. Jesus Christus hat für die Sünde der  Menschen am Kreuz sein Blut vergossen. Wer rechte Reue hat und Gott bittet, dem verzeiht Gott. Aber noch etwas müssen wir tun,damit uns Gott verzeihe. Das kommt im Vaterunser vor, in der fünften Bitten. Es heißt da: Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Das heißt soviel als: Wir Menschen müssen anderen Menschen auch verzeihen , jenen nämlich,welche uns etwas zuleide getan haben. Es heißt dann weiter. Dann schließe ich froh die Augen zu.Dein Engel wacht ja, wenn ich ruhe. In der Nacht wenn wir schlafen, kann ein Unglück geschehen. Es können Diebe kommen, es kann Feuer ausbrechen, es kann eine Krankheit kommen. Wenn alles schläft, einer wacht allezeit über uns. Es ist Gott. Es sendet den heiligen Schutzengel, damit er uns beschützte und behüte bei Tag und auch in der Nacht, wenn wir schlafen. Aber soll uns der heilige Schutzengel des Nachts  behüten und beschützen, so müssen wir darum bitten. Das dritte Gesetzlein heißt: Maria liebste Mutter mein o lass mich dir empfohlen sein…Wenn kleine Kinder sich fürchten, wenn sie in Gefahr und Not kommen, dann eilen sie zur Mutter. Sie denken. Da bin ich sicher,die Mutter schütz mich. Sie lässt mir  nicht schlechtes geschehen. Noch mehr schützt Maria ihre Kinder. Maria ist eine gute Muter, die uns überaus liebt, die uns lieber hat,als je eine Mutter ihre Kinder. Wenn wir zu dieser Mutter eilen,sie anrufen, so wird sie auch uns die Nacht über nichts Übles begegnen lassen. Empfehlet euch jeden Abend recht  in der Schutz Mariens, dieser unserer liebsten Mutter. Es heißt weiter:Und da,mein Heiland,Jesus Christ.. In deine Wunden schließ mich an… Jesus ist unser Gott und alles. Wenn wir ihn haben, dann kann uns nicht fehlen. Er soll uns in seine Wunden einschließen. Man meint da die Wunden, die Jesus am Kreuze an den Händen und Händen und an der Seite bekommen hat. Wenn Jesus uns in seine Wunden und in sein Herz einschließt, dann schlafen wir ruhig, dann kommt nichts Böses in unser Herz. Wenn wir uns ins Bett legen, so sprechen wir. Im  Namen meines gekreuzigten Herrn Jesus Christus lege ich mich nieder.Er,der mich erlöst hat bewahre mich vor allem Übel. Amen. Jeder Nacht, geht der Tod herum. Manche Menschen gehen am Abend ganz gesund ins Bett: Am Morgen sind sie eine Leiche. Darum gehen wir nie ins Bett, ohne vorher das Nachtgebet verrichtet zu haben.

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Hl.Barnabas, Mt 5,1-12

Jesus, der sagte:  Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer  ist  das Reich der Himmel, er sei mit euch.

Barnabas wird  den 72 Jüngern Jesu zugeordnet, hat den Sohn Gottes nicht mehr  selbst erlebt. Er war  der Sohn eines Ehepaare, das auf  der Insel  Zypern ein Landgut besaß. Der Taufname  von Barnabas war  Jose, erzogen wurde er  im jüdischen  Glauben. Barnabas, der seinen neuen Namen von den Aposteln erhielt- er bedeutet ,,Sohn  des Trostes“, hatte  seinen ganzen  Besitz verkauft und Petrus  den Erlös übergeben. Sein Verhalten  wurde als vollkommene Loslösung vom Irdischen und  endgültige  Hinwendung  zum Christentum  betrachtet.

Jesus, du hast Helfer gesucht, die dir folgen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns alle, auf deinen Weg gerufen.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  zu neuem Leben erweckt. Herr, erbarme dich unser.

Von  Beginn an war Barnabas eng  mit Paulus befreundet. Auf  seine  Empfehlung hin wurde Paulus  in den Kreis  der Apostel aufgenommen.  In den zahlreichen Kapiteln  der Apostelgeschichte ist Barnabas als  Begleiter von Paulus erwähnt, so  auch auf  dessen erster Missionsreise. Nach dem großen Apostelkonzil im Jahr 51 in Jerusalem geriet er  mit  Paulus  in einen Konflikt und  reiste mit  Evangelisten Markus  nach  Zypern,  um dort  viele  Jahre  das Evangelium  zu verkünden. Er gilt deshalb  als Apostel  Zyperns. Während  seiner  Missionstätigkeit wurde Barnabas im Jahre 61 im Salamis bei Famagusta auf  Zypern von Juden zu Tode  gesteinigt.Der Gedenktag von  Barnabas wird  seit dem  Mittelalter am 11.Juni begangen.  In Mailand ist  ein Barnabas  -Kult  bereits  seit dem  5. Jh. bekannt. Viele  Städte in Italien besitzen  Reliquien des  Apostels, darüber hinaus auch Köln,  sowie  Prag,  Toulus und  Namur. Der Regularklerikenorden der Barnabitten,  1530 von Antonius  Maria  Zaccaria gegründet, trägt  seinen Namen von Barnabas. In der Ostkirche gedenkt man  Barnabas am 11. April. Barnabas  ist im  Apostel gewand  mit Ölzweig, Stein oder  Buch  dargestellt.

Jesus Christus kam  mit der Botschaft des  Vaters.  Im Vertrauen  auf   sein Wort beten wir.

Gott, schickt uns  in eine Welt voller  Unfrieden.  Damit  sein Frieden  uns begleitet, bitten wir.

Selig, die  umkehren zu Gott und  geheilt werden von Sünde und Schuld.

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Unbeflecktes Herz Mariä Lk 2,41-51

Jesus, Mariens Sohn sei mit euch

Heute haben wir den großen Gedenktag  Unbeflecktes Herz Mariä. Es ist eine unleugbare  Tatsache, dass Marienverehrung noch  immer im katholischen Bewusstsein  stark verankert  ist. Mit  Sentimentalität lässt sich  das sicher  nicht erklären. Woher  kommt diese Verbundenheit mit Maria?  Einer  der Grunde ist sicher der Trost und  die Freude, die ein herzliches Verhältnis zu Maria in uns schafft.

Jesus, du  wolltest Sohn der Jungfrau Maria heißen. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast deine  Kindheit und Jugend Maria  anvertraut. Christus,  erbarme dich unser.

Du hast um deiner Mutter willen andere  froh  gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Dem unbefleckten Herz Mariens weihte der Papst  Pius XII 31.10. 1942 die ganze Welt. Im Jahre 1944 legte dieses Fest auf 22. August fest. Nach dem zweite vatikanische Konzil und nach der Korrektur des liturgischen Kalender wurde auf diesem Tag das Fest Maria Königin eingeführt. und das Fest Unbeflecktes Herz Mariens  wurde gleich nach dem Fest Herz Jesu verschoben. Diejenigen, die Frage stellen, warum soll in der Kirche die Verehrung gegen Maria wachsen? Wenn es am Anfang nicht so war, antwortet  hl, Ludwig M. Grignion. Durch Maria begann  das Heil der Welt und durch Maria wird es vollendet. Maria als  die Vermittlerin aller Gnaden tun  alles  in enger Verbindung mit dem heiligen Geist mit ihm sie sich vereinigt und als sein  Werkzeug mit mütterlicher Liebe hilft ihrem Kindern adoptiert auf Golgatha unter dem Kreuz. Das Herz symbolisiert  das ganze inneres  Leben des Menschen. Darum ist es  der Ort für Gottes Wirkung. Das Herz Mariens ist nach hl. Augustinus der Kasten aller Geheimnissen, besonders die  Fleischwerdung  Christi. Gott wendet sich   an Herzen, wenn  er auf die Person wirken will. Maria wurde mit Jesus vereinigt und diese Vereinigung wurde nach ihre Aufnahme  in den Himmel  vollendet. Das Unbefleckte Herz Mariä sehnte sich danach, dass sie zu Jesus die Seele führen konnte, für die ihr Sohn, sein Blut vergossen hat. Maria zu verehren  stellt die Bestrebung ,,zweite Maria werden“ für das Werk Jesu Christi. Maria sagte im Jahr 1917  zu den Kindern in Fatima. Betet für die Sünder. Viele Seele gehen in die Hölle, weil niemand für sie betet. Die Verehrung zum Unbeflecktes Herz Mariä ruft uns  zur Zusammenarbeit mit Jesus, auf das ewigen Heil unserer Nächsten. Die Äußerungen der Erlösungsliebe helfen auch uns damit auch wir zum Heil kommen und sie ist  liebes Geschenk  dem Unbeflecktes Herz Mariä.

Da wir alle der Bekehrung bedürfen, wollen wir zum Vater um Barmherzigkeit beten.

Kein Mensch ist ohne Schuld. Wenn wir uns mit Gott versöhnen, werden wir seinen Frieden finden.

Selig, deren Leben Frucht bringt, die bleibt für das ewige Leben.

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Heiligstes Herz Jesu Joh 19,31-37

Jesus, dessen Herz für unsere Sünden durchgebohrt wurde, sei mit euch.

Unsere Zeit stellt viele Fragen an  Gott. Wie kann er zulassen, dass bei  Verbrechen und Unfällen so  viele unschuldige Menschen auf  grausame Weise ums Leben kommen?  Was sagt  Gott zum menschlichen Leiden? Warum hilft er uns nicht, Krebs und  Herzinfarkt zu überwinden? Das Geheimnis des Herzens Jesu gibt uns  eine Antwort. Die Antwort ist das  Kreuz, das nicht  Gottes Ohnmacht, sondern seine  Liebe offenbart. Die Liebe, die sich verschenkt, müssen wir  begreifen lernen.

Jesus, du hast den Tod des Kreuzes angenommen. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast das Opfer deines Lebens für uns  dargebracht. Christus, erbarme dich unser.

Dein Tod der  Schmach hat  uns  von  der Sünde erlöst. Herr, erbarme dich unser.

Die Heilige Gertrud sah einmal  in der Vision den Apostel Johannes. Sie fragte ihn, warum er in seinem Evangelium nicht das Geheimnis des Herzens Jesu verkündete, obwohl er am Herzen Jesu ruhte. Der Heilige antwortete, dass es seine Aufgabe war, das Geheimnis des verkörperter Wortes zu offenbaren. Und dann bis die Liebe erschlaffte, offenbarte er selbst  das Geheimnis  seines heiligen Herzens. Das geschah 400 Jahre später, als Jesus zu Margareta Maria Alacoque sagte: Mein göttliches Herz  ist so  mit Liebe gegen  die Menschen und besonders gegen dich  erfüllt, dass ich nicht mehr die Flamme der Liebe einhalten kann. Diese Liebe muss ich durch dich offenbaren. Das Herz Jesu ist fähig allen Menschen  Liebe zu schenken. Es verzeiht allen, die ihn verletzen.  Zu den Menschen, die mit jeder beliebigen Trauer, Not  und Sünde betroffen sind, Jesus sagt: Kommt  her  zu mir,  all  ihr  Mühseligen und Beladenen, ich werde euch  Ruhe geben. Mt 11, 28. In den Dreißigerjahren war in Amerika ein großer Kampf gegen den Alkoholismus angesagt. Dieser Kampf ging oft fehl, denn die Mafiosi, die mit Alkohol großen Gewinn erzielte, hatte viele bestochene Verbündete, sogar auch unter den Polizisten. Diese blockierten die Wirkung des Eingreifens gegen den Alkoholismus. Damals versammelten sich die ehrlichen Polizisten und entschlossen  Gesetze durchsetzen , die  Bestechung untersagten. Viele von ihnen bezahlten darauf mit ihrem eigenem Leben, aber sie ließen sich nicht davon abbringen. Bis heute gibt es zu ihrem Gedenken ein schöne Namensgebung – man nennt sie die Unbestechlichen.

Der göttliche Erlöser  versprach in seiner Herzensgüte große Verheißungen und Segnungen für alle Menschen, die sein Heiligstes Herz  verehren. Die Heilige Getrud tat viel für die  Verbreitung der Verehrung des Heiligsten Herzen Jesu, obwohl sie nicht lange hier auf der Erde lebte. Haben wir keine Angst, uns  dieser Quelle der Liebe zu nähern!  Dann werden wir nicht nur unbestechlich, sondern auch unüberwindlich.

Da wir einen Vater haben, der  aus reichen und vollen Händen auszuteilen bereit ist, wagen wir zu  ihm zu beten.

Ein kostbares Schatz ist uns anvertraut. Damit wir ihn bewahren können,wollen wir den  Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die  gerecht befunden werden und reich sein werden im Land  der Ewigkeit.

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10.Sonntag im Jahreskreis B Mk 3, 20-35

10. Sonntag im Jahreskreis B – 2018 – Kampf mit dem Bösen.

Einführung

Über Jesus erzählten seine Verwandten, dass er geistesgestört sei. Das aber bedeutete noch nicht, dass Jesus wirklich geistesgestört war. Aber  das war noch nicht alles. Die Schriftgelehrten von Jerusalem sagten, dass Jesus vom Satan besessen sei und mit dessen Hilfe treibt er die Dämonen aus. Diese Behauptung heißt keineswegs,  dass Jesus wirklich vom Satan besessen war. Jesus widerlegt diese Behauptung, die keine Logik und Begründung hat.

Predigt

Die Menschen von heute behaupten, dass es keinen Satan gibt. Selbstverständlich hängt die Existenz des Satans nicht von unserem Denken ab, ob  wir  sie anerkennen oder nicht. Vom Teufel kennt man vielleicht verschiedene Bilder, wo er mit Hörnern, Hufen und einem Schwanz abgebildet ist. Für viele Menschen ist der Teufel ein Wesen, das es nur im Märchen gibt.  In der Heiligen Schrift steht aber, dass der Satan wirklich ein bestehendes Wesen ist, das Gott entgegengesetzt ist, das gegen Gott auftritt. Der Satan wollte nicht von Gott abhängig sein. Gott hat uns Menschen so erschaffen, dass einer vom anderen abhängig ist. Auch die drei göttliche Personen sind voneinander abhängig. Gott erschuf den Menschen als sein Abbild –  und das bedeutet: Das Leben eines Menschen ist nur dann schön, wenn ich den anderen Menschen anerkenne, mich ihm öffne, ihn beschenke und mich von ihm beschenken lasse.  Ohne das gegenseitige Beschenken ist der Fortbestand der Menschheit nicht möglich. Der Teufel allerdings erkennt nur sich selbst an. So begann auch das Böse auf der Erde zu wirken.

In der ersten Lesung haben wir gehört, wie der Satan die Menschen verführt. Er sagte: Ihr werdet wie Gott. Ihr werdet darüber entscheiden, was gut und was schlecht ist. Dass das heute zur Wirklichkeit geworden ist, davon brauchen wir niemanden zu überzeugen. Jesus kam auf diese Erde, damit er uns hilft, gegen das Böse zu kämpfen. Dieser Kampf über das Gute und das Böse  verläuft im Leben des Menschen und in der Welt. Welchen Anteil der Teufel am Bösen in der Welt hat,  bleibt für uns ein Geheimnis. Aber eines ist klar – hinter dem Bösen steht immer am Anfang ein Gedanke. Ein Beispiel dazu:  Der Gedanke, dass die Deutschen Übermenschen seien, verursachte den Tod von Millionen Menschen in den Konzentrationslagern und an der Front. Auch in der heutigen Zeit sind  Bemühungen, die anderen zu versklaven – entweder durch Kapital oder durch  gedankliche Ansichten. Und die Lösung? Das Bösen musste bedingungslos kapitulieren. Hitler wurde besiegt und damit das deutsche Volk  von seiner Ideologie befreit.

Das sollte  auch in unserem Leben so sein. Die bösen Gedanken in uns müssen besiegt werden. Leider gibt es in unserer Gesellschaft weiterhin Menschen, die sagen, es gäbe keinen Satan und der Mensch sei selber Gestalter seines Schicksals. Es geht hier um einen Kampf um Gott Herrschaft  in der Welt. Es hängt von uns ab, ob Gott in unserem Leben Platz hat.

Kennen Sie das Märchen von Aladins Wunderlampe. Aladin war ein guter Junge, deshalb konnte er problemlos  in einen verhexten Raum gehen, um dort die Wunderlampe zu nehmen. Aladin hat festgestellt, dass in der Lampe ein guter Geist ist. Mit seiner Hilfe kann er viele gute Taten vollbringen. Doch ein Zauberer wollte diese Lampe auch. Er dachte darüber nach, wie er zu dieser Lampe kommen könnte, wie er sie von Aladin bekommen könnte. Er kaufte eine neue, viel schöner glänzende Lampe und ging damit von Haus zu Haus. Er bot allen an, diese neue Lampe für eine alte Lampe zu tauschen. Die Mutter von Aladin hatte die alte, hässliche Lampe, die ihr Sohn in ihrem Haus aufbewahrt hatte, entdeckt. Sie wollte ihren Sohn damit eine Freude machen, wenn er statt der alten Lampe, eine neue Lampe finden wird. Sie nahm also die alte Lampe und tauschte sie gegen die neue Lampe des Zauberers aus. Diese Lampe war zwar schön, aber wertlos für Aladin.

Es geht uns sicherlich nicht um Aladins Wunderlampe. Jesus sagt zu uns: Ich bin das Licht der Welt. Ich bin gekommen, damit ich den Menschen helfe, das Böse zu besiegen und sich für das Gute zu engagieren. Viele aber sagen: Wir haben eine neue Lampe, Jesus ist für uns ein überaltetes Ideal. Wir nehmen unser Schicksal selbst in unsere Hand, wir werden uns selbst ein Paradies auf Erden machen. Das bedeutet: Diese Menschen sind überzeugt, dass die Welt ihnen viel mehr zu bieten hat als Christus. Man kann immer wieder beobachten, dass Menschen in Konflikt geraten, wenn sie sich entscheiden sollen, welchen Ideal sie folgen sollen – dem Ideal Christus oder dem Ideal Welt.

Was ist für uns Christen wichtiger? Wir sollten niemals Jesus gegen neue Ansichten austauschen. Christus soll uns wichtiger sein als alles Irdische. Das ist nichts Neues. Die Geschichte zeigt uns immer wieder, dass vieles sich ständig wiederholt. Es gab Zeiten, wo das Böse regierte und Zeiten, die viel Gutes hervorbrachten. Wir Menschen tun gut daran, nicht klüger als Gott zu sein. Es ist nicht richtig, zu sagen, wir brauchen Jesus nicht, wir können auch ohne Gott glücklich sein. Dieser Weg führt ins Unheil – und diesen Weg wollen wir nicht gehen. Unser Ziel soll das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit sein!

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Donnerstag der 9.Woche Mk 12, 28-34

Jesus, der sagte: Du sollst   deinen Nächsten  lieben  wie dich selbst, er sei mit euch.

Das  jüdische Gesetz schrieb große Menge verschiedenen Verordnungen vor. Einige Gruppen von orthodoxen Juden, halten noch heute diese Mose Verordnungen bis in die  kleinsten Einzelheiten  ein. Zum Beispiel, in der Kühlschrank haben sie der Schalter, der schon am Freitag einschalten, damit in der Kühlschrank ständig Licht ist, weil am Samstag das Licht in der Kühlschrank nicht erlaubt ist. Solche Einzelheiten verursachten, dass den Juden, das Wesen des Bewahren des Gesetzes entgingen.

Jesus, du bist  das Licht, das uns  freudige  Botschaft gebracht hat. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  nicht  Menschenweisheit, sondern das ewige  Wort  des Vaters verkündet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  alle  Menschen aufgerufen, sich in den Dienst des einen Gottes zu stellen.Herr, erbarme dich unser.

Die Botschaft des Evangeliums ist die Gottes liebe und Nächstenliebe. Das ist die Botschaft  des Lebens und des Friedens.  Jesus kennt den Menschen. Jesus weist dass der Mensch durch die Sünde verletzt ist. Er kommt, damit er den Menschen heilt. Jesus bringt das Leben und vernichtet den Tod. In der Taufe beseitigte Gott, alle unsere Sünden. Aber die Erbsünde ist in  unserer Natürlichkeit. Diese Sünde verursacht, dass wir Bösen zum Böse  anfällig sind. Darum gab uns Jesus weitere Gaben: Das Buße Sakrament, die Eucharistie, damit wir im Guten aushalten. Solange wir leben, weichen wir  der Sünden nicht aus. Gott verzeiht uns unsere Sünden,  und unsere Sünden  wird er uns nie erinnern. Wir Menschen  sagen oft: Ich habe ihm verzeihen, aber ich vergesse nicht.Das ist nicht die echte Lieben. Jesus will, dass wir,    dass wir  unseren Willen der Liebe   unterordnet.  Wenn wir nicht vergessen, was uns die Menschen getan haben, dass bedeutet, dass wir in der Sünde bleiben, dass wir jede Gelegenheit nützen, dass wir  ihm an seine Sünde erinnern. Das ist aber nicht die Liebe  von Jesus, von der wir im heutigen Evangelium gehört haben. Wir sollen die Nächsten so lieben, wie uns selbst. Jesus, du weißt, dass die Liebe  nicht befehlen kann. Du weißt, dass  die Liebe verwirklichen man muss.

Gott ist gnädig,  und verzeiht dem  Sünder, der  umkehr. So  wagen wir    zum Vater  zu beten.

Der Herr,  hat  keinen  Sünder  verstoßen, der  um Vergebung  bat. Um seinen Frieden wollen wir bitten.

Selig, die nicht verurteilen   und nicht verurteilt   werden  im Gericht  des  Letzen  Tages.

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Hl.Norbert von Xanten Lk 14, 25-33

Jesus, der uns  berufen hat, sein Werk  fortzusetzen, sei mit euch.

Nach der Sitte seiner  Zeit ein Adeliger  Domherr, ohne Priester zu sein. Er macht  sich das Leben schön und  bequem, bis ihn  die Gnade  Gottes überrascht und er sich entschließt,  ein neues Lebens zu beginnen. Mit 35 Jahren erhält er  die Priesterweihe, lässt sich vom Papst besonders Vollmacht geben und  gründet fünf Jahre später den Orden der Prämonstratenser, der in seiner  Hand ein Werkzeug religiöser  Erneuerung   wird. Sechs Jahre  später wird  er Erzbischof von  Magdeburg. Bis in den deutschen Osten  breiten  sich sein Orden aus. Erst 54 jährig  beschließt Norbert sein Büßer leben 1134 nach einem  vollendeten Werk

Jesus, du hast  unermüdlich dein Wort  verkündet.  Herr, erbarme dich  unser.

Du hast  uns  neues  geschenkt.  Christus, erbarme  dich unser.

Du erneuerst die Kirche im Heiligen Geist. Herr, erbarme  dich unser.

Wir wissen was das bedeutet. Dass, man muss  die  Bedingungen annehmen. Im Leben  wir müssen  verschiedene  Bedingungen annehmen. Zum Beispiel in der Schule, in der  Arbeit, im Sport. Heute  wendet sich Jesus an die Menschenschlange und er spricht  von den Bedingungen, für diejenigen,  die ihm folgen wollen. Diese Bedingungen sind mehrere.

Die erste Bedingung ist: Gott mehr als  die Mitglieder unserer Familie lieben müssen. Die zweite  Bedingung ist, die Bereitwilligkeit sein  eigenes Kreuz zu tragen. Das bedeutet, wenn jemand Christus folgen wird, muss bereit sein, den Weg des Kreuzes zu gehen. Die dritte Bedingung  ist, wahrheitsgetreue  Bewertung seiner  Kräfte und Möglichkeiten.  Jesus will nicht die Schwärmer,  die am Anfang   für ihn begeistern sind und dann, wenn die Schwierigkeiten kommen, sie resignieren, aufgeben. Jesus will die verantwortlichen Menschen, die bei ihm, trotz  verschiedenen Hindernissen  aushalten. Vierte Bedingung ist, die Willigkeit auf das Eigentum zu verzichten. Frei und abhängig von irgendeinen materiellen Sachen zu sein. Wir werden uns dessen bewusst: es gibt kein Gebiet, wo wir nicht die Bedingungen nicht annehmen müssen. Nur in Religion denken die Menschen, dass es möglich ist. Heute bildeten viele Christen ihre eigene Bedingungen. Alle diese Bedingungen haben gemeinsamer Nenner: Die Religion, die nichts verlangt. Die Religion ohne Opfer. Aber das ist nicht schon Jesus Religion.

Auf Christus  dem  Eckstein  des  Gottesreiches  sind wir  aufgebaut.  Deshalb  wagen wir zum Vater  zu beten.

Da wir  dem  Gericht entgegengehen , wollen wir den um Frieden  bitten, der allein den wahren Frieden  besitzt.

Selig, die  Gott über  alles  schätzen  und  Vollendung finden in seinem  ewigen  Reich.

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Hl. Bonifatius Joh 10, 11-16

Jesus, der uns erwählt und seine Freunde genannt hat, sei mit euch.

Seit 1867 ist  die  Stadt Fulda alljährlich Tagungsort der Deutschen Bischofskonferenz. Die  Kirchenfürsten  versammeln sich  an jenem Ort, an dem einer ihrer größten Vorgänger seine letzte  Ruhestätte gefunden hat:  Erzbischof Bonifatius, der Apostel der Deutschen, der Förderer der abendländischen  Kultur. Er ist der bedeutendste  Glaubensbote  in Deutschland.

Jesus, du sendest uns  Glaubensboten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns christliches Brauchtum anvertraut. Christus, erbarme dich uns.

Du hast uns Leitbilder des Glaubens geschenkt. Herr, erbarme  dich unser.

Bonifatius kam als Sohn einer vornehmen angelsächsischen Familie in Devon im südlichen Wessen  Wessex  zur Welt.  Sein  Taufnahme war  Winfrid. Erzogen wurde  er  in Nursling die Gelübde als  Benediktinermönch  ablegte.  Bis  zu seinem 41. Lebensjahr  widmete sich  Winfrid  der Wissenschaft. Er legte die  Bibel aus, verfasste die erste geschriebene  lateinische Grammatik Englands sowie viele Gedichte. Seine Erfahrungen und Lehren gab er in Vorträgen und  Predigten weiter. Der starke innere Wunsch, Missionar zu werden, führte Winfrid im  Frühjahr 716  zusammen mit  einigen  Gefährten in das heidnische Friesland. Da sich  aber  eine  Großzahl Bewohner  auf  einem Kriegszug befand, kehrten die  Glaubensboten enttäuscht in die Heimat zurück. Die Wahl zum Abt eines  Klosters in Nursling lehnte  Winfrid  ab, und reiste  718 nach Rom, wo er  mit Papst   Gregor  II zusammentraf. Dieser  gab  ihm den Namen Bonifatius und entsandte ihn, als Glaubensbote in das  heidnische  Thüringen.  In den folgenden Jahren  wirkte Bonifatius erfolgreich in ganz Germanien. Er verkündete das Evangelium, in Thüringen, Friesland, Hessen, Württemberg, Westfalen und Bayern.  Um über seine  Missionserfolge Bericht zu erstatten, reiste er  dreimal nach Rom. Bei seinem  zweiten Besuch 722 wurde er  von  Gregor II zum  Missionsbischof geweiht.  In die  Zeit nach  der  Bischofsweihe fällt ein  Ereignis im Leben von  Bonifatius, das zu bekanntesten   gehört. Der Bischof besuchte das hessische  Dorf  Geismar an der Eder. Dort verehrten die Heiden die Heiden eine uralte Eiche, die dem Kriegsgott Thor  geweiht  war.  Bonifatius  nahm  eine  Axt und fällte  den Baum. Die herbeigeeilten Heiden und  Götzenpriester warteten gespannt  auf  die Reaktion   ihres  Gottes,  doch  nichts  geschah. Bonifatius  ließ  darauf  aus dem Holz  der Eiche  eine Kapelle erbauen. Viele Heiden  ließen  sich darauf  taufen.

Da Jesus Christus uns nicht Knechte, sondern Freunde genannt hat, dürfen wir  in seinem Namen zum Vater  beten.

Wenn wir Freunde Jesu Christi sind, müssen wir im Frieden mit ihm verbunden sein. So bitten wir ihn.

Selig, die erwählt sind und Frucht bringen zur  Ernte des Lebens.

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