Freitag der 24.Woche Lk 8,1-3

Jesus, der das Gottes Reich verkündete, sei mit euch.

Jesus und seine Apostel begleiteten auch einige Frauen, die ihm und den Apostel halfen. Das waren Maria Magdalena,  Johanna die Frau Chusas, Susanne und  auch andere Frauen. Auch heute helfen viele Frauen den Priestern, Missionaren.

Jesus, du hast die Botschaft vom Reich Gottes verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Männer und Frauen  in Deinen Dienst berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Menschen  angenommen, um Menschen zu retten. Herr, erbarme dich unser.

Einst habe ich die Bemerkung gehört, dass der Glaube nur für die Frauen ist. Überall ist in der Kirche, mehr als die Männer. Zur Zeit Jesu, die Frauen bedienten ihn. Auch das ist die Wahrheit, dass die Feinde von Jesus, verschiedene Geschichte ausdenken, dass Jesus nach seinem Tod Maria Magdalena heiratete. Das Evangelium erinnert die Mutter von Aposteln Johannes un Jakobus, und sie wollte, dass ihre Söhne nach der rechten und linken Seite  sitzen. Weiter erinnert das Evangelium die Frau aus der Menge, die Jesus Mutter hoch preist. Unter dem Kreuz waren auch die Frauen. Mehr als die Männer. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus, als der ersten- Frau Maria Magdalena. Warum erinnert wir uns daran? Im Stammbuch von Jesus wird verschiedene Frauen erinnert, Ehrliche und auch sündige. Jesus kam für alle. Auch für die Frauen. Die Kirche predigte immer, dass die Frauen mit den Männern gleichwertig sind. Oft es scheint, als ob die Frauen ihren Glauben intensiver erleben, als ob die Männer. Wir sind dankbar, für alle Opfer, die die Frauen bringen. Für ihre Kinder, für die Priester, für die Kirche. Frauen haben unvertretbar Aufgabe in der Kirche haben, und wir danken ihnen für ihre Liebe.

Wir sind in das Reich Gottes gerufen  und erwarten sein Heil. Im Vertrauen auf sein Wort wagen wir zu beten.

Die Botschaft vom Gottesreich, die uns Christus gebracht hat, ist eine Botschaft des Friedens, um den wir bitten.

Selig, die mithelfen am Reich Jeus Christi und teilhaben werden an  seinem Verheißungen,

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Hl.Matthäus, Apostel und Evangelist

Jesus, der zu Matthäus sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.

Über sein Treffen mit Jesus spricht selbst Matthäus. Jesus sah mich auf der Mautstelle sitzen und einfach sagte zu mir. Folge mir nach. Und ich bin aufgestanden und ging nach ihm. Die Evangelisten Markus und Lukas nennen ihn Levi. Das war sein ursprünglicher Name. Jesus lädt zu sich auch die Menschen ein, die die Juden verachteten. Zu diesen Menschen gehörte auch Matthäus, der ursprünglich der Zöllner war.

Jesus, du bist in die Welt gekommen, um uns  Gottes Liebe sichtbar zu machen. Herr, erbarme dich unser.

Du sprichst  zu uns  durch dein lebendiges Wort. Christus, erbarme dich unser.

Du mahnst uns, unser  Herz nicht  an unwichtige  Dinge zu  hängen, sondern das Reich  der Gerechtigkeit  und des Friedens  zu suchen.  Herr, erbarme dich unser.

Folge auch du mir nach, wenn du spürst, dass du mich brauchst und ich kann dir geben, was dir das Mammon und die Kariere nicht gibt. Bis jetzt hast du nur für diese Welt gelebt. Bis jetzt hast du die Schätze nur für diese Welt versammelt. Jetzt begann die Zeit die Schätze für den Himmel  zu versammeln. Versammelt die Schätze,die der Rost und die  Motten nicht vernichten, die die Dieben nicht stehlen können. Jesus kam die Sünder rufen, damit ihre kranke Seele heilt, damit sie sich  von  Nutzlosigkeiten befreien. Matthäus verzichtete auf alle folgt Jesus nach. Für ihn wird wichtig sein, dass die Mensche Jesus erkennen. Nach der Tradition predigte Matthäus das Evangelium den Menschen von denen er früher den erhob. Dann ging er nach Persien. Er ,der für das Geld lebte, stirbt mit Märtyrertod für Christus. Die Begegnung mit Christus änderte sein Leben. Möge sein Beispiel die Aneiferung für uns zu sein. Sagen wir Christus, dass wir ihm gehören wollen. Wenn wir Christus nachfolgen, schauen wir nicht nach dem, was wir verlieren, sondern nach dem was wir gewinnen.

Im Vaterunser hat Jesus  uns die richtigen Worte an Gott in den Mund gelegt.  Für alle, die Gott gegenüber stumm geworden sind, lasst uns  mit  seinen Worte beten. 

Der Herr ist der Friede.  Er verkündete den Frieden und stiftete  den Frieden. Dass  sein Friede wirksam  werde, bitten wir.

Du öffnest deine Hand und  sättigst alles, was  lebt, 

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25. Sonntag A Mt 20, 1-16

25.Sonntag 2017 Die Vorstellungen über Gottes Gerechtigkeit.

Einführung

Nicht wenige Menschen meinen, dass Gott nicht gerecht ist, dass er  jemandem mehr gibt, dem anderen weniger. Es gibt ja wirklich große Unterschiede zwischen den Menschen. Wir sollten aber nicht andere beneiden, sondern uns bemühen, unsere Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen. Gottes Gerechtigkeit ist eben anders als die menschliche Gerechtigkeit. Das ist die Lehre aus dem heutigen Evangelium.

Predigt

Wir haben gehört, dass es zu einem Streit unter den Arbeitern kam, als der Hausherr weggegangen war. Jene, die den ganzen Tag gearbeitet hatten, sagten zu jenen, die nur eine Stunde gearbeitet hatten: Gebt das Geld zurück, das ihr nicht verdient habt. Diese Arbeiter wehrten sich aber, denn Vertrag ist Vertrag. Ihr beneidet uns nur, weil wir genau so viel bekommen haben wie ihr.  

Dazu ein paar Gedanken: Die ältesten von ihnen könnten einen Vorschlag gemacht haben. Wir könnten alles Geld auf den Tisch legen und dann dieses Geld verteilen nach der Anzahl der tatsächlich gearbeiteten Stunden. Der Vorschlag ist ihnen vielleicht als gut erschienen. Nach einer Woche trafen sich die Arbeiter wieder. Eine von ihnen aber fehlte, nämlich der, der am ärmsten war. Er war gestorben. Sein Freund sagte: Er hatte immer Pech in seinem Leben. Vor einer Woche aber hat er Glück gehabt. Er hat vom Hausherren für eine Stunde Arbeit viel bekommen. Aber dann musste er den größten Teil seines Geldes wieder hergeben, weil wir es so vereinbarten. Es wäre gerechter gewesen, wenn wir es ihm gelassen hätten, so wie es vereinbart war und wie es der Hausherr verteilt hatte.

Wenn nun jemand meint, dass das Teilen des Lohnes im Evangelium ungerecht ist, so denke ich, dass das menschliche, rationale Teilen in Wirklichkeit auch nicht gerecht ist. Warum nicht? Wir können das Schicksal eines Menschen in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr nicht vorhersehen. Wir sehen nur die Gegenwart und den Moment, der gerade ist. Gerechtigkeit ist eine moralische Pflicht, die sehr viel Empfindsamkeit braucht. Es gibt ja auch deshalb Gewerkschaften, die sich dieses Problems annehmen. Das heutige Evangelium spricht aber nicht über Verdienst und Belohnung.

Eine Geschichte zur Veranschaulichung: Eine Mutter kommt mit mehreren Kindern zum Arzt. Eines ihrer Kinder ist schwach und unterentwickelt. Es kann nicht gehen, es spricht nur unartikulierte Laute. Es ist rührend, diese Mutter zu sehen, wie sie bei ihren Kinder sitzt und dem behinderten Kind den Speichel um den Mund wegwischt. Wird jemand der Mutter Vorwürfe machen, dass sie sich mehr um das kranke Kind als um die gesunden Kinder kümmert? Hat jemand den Mut zu sagen, dass dies eine schlechte Mutter ist? Ich denke, das kann jeder verstehen.

Das ist es auch, was Jesus den Menschen vor zweitausend Jahren sagen wollte. Die Menschen sind verschieden, Gott aber liebt alle Menschen, er ist zu allen gut.

Es gab zwei Gruppen von Menschen, die Jesus zuhörten – auf der einen Seite die Pharisäer und Schriftgelehrten, auf der anderen Seite die Zöllner und die Sünder. Jesus wusste, wie die Pharisäer dachten. Sie meinten: Gott hat uns gern, weil wir gerecht sind und uns bemühen, die Gebote zu halten. Die Zöllner und Sünder sind Lumpen. Wie kann Gott sie lieb haben? Sie verdienen eine Strafe.

Was ist nun der Sinn des heutigen Gleichnisses? Jeder, der in Gottes Weinberg arbeitet, bekommt einen Denar – einen Lohn für das ewige Leben. Die Belohnung ist gleich, obwohl es für die Juden unannehmbar war, dass sie in denselben Himmel kommen wie die Heiden, wie die Sünder. Die Juden, die schon Hunderte von Jahren in Gottes Weinberg arbeiteten, fühlten sich als das auserwählte Volk und sie konnten einfach nicht anerkennen, dass auch die Heiden erlöst werden können. Es war für sie unerhört, dass auch Griechen und Römer Anteil haben am Erbe Gottes, das nach ihrem Verständnis nur für sie bestimmt war.

Wir sehen und erfahren also, dass die Liebe und Gerechtigkeit bei Jesus anders ist als bei den Menschen. Die Liebe ist für Jesus universal und nicht begrenzt, für uns manchmal schon. Das heutige Evangelium warnt uns vor Neid und vor Unverträglichkeit und lädt uns ein zu einer universalen Liebe. Das ist wichtig, weil es in der Welt viel Neid und wenig Liebe gibt, was zu Streit, Unruhe und Kriegen führt.

 

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Hl. Andreas Kim Taegon und Paul Chong Hasang

Jesus Christus, der sagte. Mit wem soll ich also  die  Menschen dieser Generation vergleichen sei mit euch.

In der letzten Zeit hörten wir öfters von Korea. Genauer von Nord Korea. Dieses Land macht an der Spitze mit Präsident Kim Experimente mit Atom Waffen, und bedroht den Frieden in der Welt. Heute sehen wir uns koreanische Märtyrer an, die im Leben der Kirche in Korea, eine wichtige Rolle spielten.

Jesus, du bist vom Vater gekommen, um uns  die wahre  Gerechtigkeit zu bringen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist für  uns gestorben, um uns  den wahren  Frieden  zu schenken. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  errettet vor unseren Feinden. Herr, erbarme dich unser.

Mit der  Lehre  Jesu kam Korea zum ersten mal in Kontakt  um 1620. Im insolierten Land  Korea kam zur neuerlichen Durchdringung des Christentums am Ende des 18 Jahrhundert. Damals besuchte die koreanische Delegation  die Stadt Peking, und brachte von dort die Heilige Schrift. Einer von den Mitglieder der Delegation Yi Song Hun empfing  in Peking die Taufe von dem französischen Missionar Jan Josef  de  Grammont. Yi Song Hun wirkte ergiebig bei der Verbreitung des Glaubens in Korea. Die Zahl der Gläubigen wuchs schnell.  Später kam in Korea der chinesische Priester Jakob Cho, der sieben Jahre lang  in Korea wirkte. 1801 wurde er verhaftet und zum Tod verurteilt. Mit ihm wurden zum Tod verurteilt zirka 300 Christen. Die Regierung verfolgte das Christentum. Trotzdem entwickelte sich die Kirche in Korea dynamisch. Die Gläubigen sandten die Botschaft nach Rom mit dem Ersuchen, ihnen Priester nach Korea zu senden.  Papst Pius VII erhielt dieses Ersuchen bis 1811 weil er selbst Gefangener von Kaiser Napoleon war. Der  Apostolische Stuhl konnte erst 1831 das apostolische Vikariat in Korea festlegen. Der apostolische Vikar starb auf dem Weg nach Korea. Nach drei Jahren erst, segelten drei Priesternach Korea um  die Struktur der Organisation der Kirche zu bilden. Sie aber wurden festgenommen und zum Tod verurteilt. Der erste einheimische Priester Andreas Kim, studierte in Macao. Zum Priester wurde er in Shanghei geweiht. Mit ihm kam der Bischof Fereol und der Missionar Antony Develoy. Andreas Kim wurde bald zum Tod verurteilt. Die zwei anderen überlebten bis 1866. Dann wurden  auch sie zum Tod verurteilt. Nach dem Jahr 1869 hat die blutige Verfolgung aufgehört. Es traten noch immer Versuche  auf,die Tätigkeit der Kirche zu beschränken, aber unter dem Druck der USA und den europäischen Ländern wurde davon abgelassen. Die ersten 78 koreanische Märtyrer wurden durch Papst Pius XI im Jahre 1925 selig gesprochen, weitere vierundzwanzig  vom Papst Paulus VI, und alle Märtyrer hat der Papst Johannes Paulus II in Soul 6.5.  1984 heiliggesprochen.

Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Zu diesem dürfen   wir im  Auftrag  Jesu beten.

Wo die Güte und  die Liebe  ist, dort ist auch der Friede.

Kommt alle zu mir, die  ihr euch plagt und schwere Lasten tragen müsst. Ich will euch ausruhen lassen.  

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Dienstag der 24.Woche Lk 7,11-17

Jesus, der zu dem toten Jüngling sagte: Ich sage dir; steh auf, ER sei mit euch.

Die Worte von Jesus sind nicht nur an den toten Jüngling adressiert, sondern an uns alle. Wir alle sollen zum ewigen Leben auferstehen. Jesus hat die Macht, uns das ewige Leben schenken.

Jesus, du hast uns nicht nur das irdische, sondern auch das ewige Leben geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Mitleid mit allen Leidenden. Christus,erbarme dich unser.

Du schenkst uns deine Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Stellen wir uns die Gruppe der Jünger Jesu und seiner Freunde vor! Sie begleiten Jesus in die Stadt Nain. Diese  Stadt ist von Nazareth zirka 10 km entfernt. Als sie nahe an die Stadt heran kommen, treffen sie auf einen Trauerzug. Eine Mutter begleitet ihren einzigen Sohn zum Grabe. Jesus ist berührt vom Schicksal dieser Frau. Er hält die Träger an und ohne langes Reden,  sagt er: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Das ist wirklich eine kurze Geschichte. Was können wir wahrnehmen? Jesus ergreift die Initiative, ohne dass ihn jemand darum bittet.  Jesus will dafür auch nichts. Es scheint uns, dass Jesus deshalb  den Jüngling auferweckt, weil er nicht auf das Leid der Mutter schauen kann. Vergleichen wir dazu die Auferweckung eines anderen Jünglings! Der Prophet Elija erweckt den Sohn einer Frau aus  Sarepta.  Diese Frau nimmt den Propheten in ihr Haus auf. Nach einer schweren Krankheit stirbt ihr Sohn. Sie wendet sich an den Propheten mit der Bitte um Auferweckung. Das macht die Frau von Nain nicht. Der Prophet betet lange. Jesus erweckt den Jüngling schnell mit einfacher Selbstverständlichkeit. Bei Elija geht es nicht so schnell. Aber auch er will nichts dafür. Stellen wir uns die Frage: Warum interessiert sich Gott um die Trauer dieser Frauen?  Ich denke, weil Gott Mitleid mit ihnen hatte.  Andererseits aber werden auch diese Jünglinge nicht von einem endgültigen Tod errettet. Einmal werden sie sterben müssen, aber Gott wird ihnen ein anderes Leben, das ewige Leben, schenken.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene  Geschenk kommt von oben,  vom Vater  der Gestirne. So lasst uns  beten, wie Jesus uns  zu beten gelehrt hat.

Unser  Glaube an Gott soll uns  in den Frieden führen . Wir vertrauen seiner friedensstiftenden Nähe und beten.

Erhöre mich Herr, ich rufe von ganzem Herzen, deine Gesetze  will ich halten. 

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Montag der 24.Woche Lk 7, 1-10

Jesus, der sagte:  In Israel habe ich  so  großen Glauben nicht gefunden, sei mit euch.

Jesus lobt den großen Glauben des Hauptmanns, der sagte.Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin wert,dass du  unter mein Dach trittst.  Zu Gott können wir näher treten durch den Glauben. Darum ist der Glaube so wichtig.

Jesus, du hast den Glauben des Hauptmanns gelobt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du warst immer bereitwillig den Menschen zu helfen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist das Bild  des Vaters, das Jesus vorgelebt hat. Herr, erbarme dich unser.

Wenn der Mensch der Glaube hat, ist er nicht alleine. Durch den Glauben, kann der Mensch mehr überzeugt über Gottes Existenz  sein, als durch anderes Erkenntnis. Der Glaube öffnet uns eine neue Welt, die ganz andere ist, als die Welt, als die wir durch unsere Sinnen wahrnehmen. Wenn der Mensch an Gott glaubt, muss er um sein Ende nicht fürchten. Mit Gott werden wir auf ewig leben. Wir haben die Möglichkeit glauben oder nicht glauben. Diese Möglichkeit hatte auch der Kunstmaler Vincent van Gogh. Dieser Mensch ist in seinem Leben viel durchgestanden. Am Anfang sein Leben war nicht durch den Glauben durchgedrungen. Zuerst zeichnete Vincent mit dem Bleistift die Antlitze. Er will möglichst am schönsten zeichnen. Dann zeichnet er  mit den Wasserfarben. Später pinselt er mit den Ölfarben. Er nahm den Ständer und die Leinwand und geht in die Natur, egal ob die Sonne scheint, oder es ist der Frost. Er malt 15 Jahre lang. Er hat schon viele Bilder. Aber was für ihn niederdrückende ist, niemand kaufte sein einziges Bild. Er muss von Almosen leben. Van Gogh  ist überzeugt. Mein Leben hat keinen Sinn. Dann nahm er Revolver und erschoss sich. Was ihm im Sinn vor dem Tod durchgelaufen? Wenn dieser Kunstmaler den Glauben hätte, wurde er sich dessen bewusst, dass Christus, alle seine Bilder ,, gekauft hat“ und bezahlte für sie, nicht mit dem Geld, sondern mit eigenem Blut. 

Wenn Jesus betete, dann hat er sich  eingeübt in den Willen seines himmlischen Vaters.Wir wollen  seinem Beispiel folgen,wenn wir in unserem gemeinsamen Gebet Gott loben und  bitten.

Wenn wir mit Christus in Einheit leben, werden wir den Frieden leben.

Mein Jesus nimm mich mir und  gib  mich ganz  zu eigen dir.

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Von der christlichen Vollkomenheit

Wenn wir uns befleißen, immer tugendhafter zu werden, die christliche Tugend immer besser zu üben, dann gelangen wir zur christlichen Vollkommenheit. Worin besteht die christliche Vollkommenheit? Die christliche Vollkommenheit besteht darin, dass wir, frei von aller unordentlichen Welt und Selbstliebe, Gott über Alles in Gott lieben. Manche Christen haben falsche Vorstellungen von der christlichen Vollkommenheit. Sie meinen, z. B. die Vollkommenheit bestehe darin, dass man recht viele Gebete verrichte, oder dass man recht streng faste, schwere Bußwerke übe, oder dass man außerordentliche Dinge tue, wie die Heiligen sie getan haben. Alle diese haben einen falschen Begriff von der Vollkommenheit, wie Ihr gleich sehen werdet. Vollkommen ist überhaupt derjenige, dem nichts, der so ist, wie er sein soll. Beispiel von einem Kleid. Wann ist nun ein Christ vollkommen hat die christliche Vollkommenheit? Wenn ihm Nichts  fehlt im christlichen Leben, wenn er so ist, so lebt, wie Gott es will, wie Christus es  uns gelehrt  hat, wenn er also die Sünde meidet. seine Christen und  Standespflichten gewissenhaft und so wie es  Gott will, nach Kräften  gute Werke verrichtet, Tugend übt. Welcher Christ tut aber dieses alles.  Nur derjenige, welcher Gott recht  vollkommen liebt. Darum  kann man auch sagen. Jener Christ ist vollkommen, der Gott vollkommen liebt.  Warum  die christliche  Vollkommenheit in der Liebe Gottes besteht. Gott allein ist vollkommen. Jeder Christ wird aber um so vollkommener, je  näher er Gott kommt, je ähnlicher  er Gott wird. Darum sagt Jesus: Seid vollkommen, wie  euer Vater im  Himmel vollkommen ist. Wodurch kommen wir  nun Gott ähnlich und  werden ihm ähnlich? Durch die Liebe. Je mehr wir also die Liebe haben, desto ähnlicher sind  wir dem Gott. Vollkommen sind wir, wenn  wir  seinen Willen ,wie Christus hat uns  geoffenbart hat ganz erfüllen. Wenn wir aber Gott und Nächsten lieben wollen, dann müssen wir   frei sen von unordentlicher Welt und Selbstliebe. Welches ist überhaupt der Weg zur Vollkommenheit. Die Nachfolge  Christi. Wenn  du nach einem fremden Ort gelangen willst, so fragst du  zuerst nach dem Weg. So  müssen wir,  wenn zur  christlichen Vollkommenheit gelangen wollen, den Weg kennen, der dahin führt. Dieser Weg  ist die  Nachfolge Christi. Den Weg zur Vollkommenheit und zum Himmel kennt nur Einer. Jesus. Alle Christen sollen nun streben, vollkommen zu  werden. d.h.  Jesus Christus nachfolgen. Aber  es sind nicht alle verpflichtet, Jesus in allen Stücken nachzufolgen. Ich möchte ein Beispiel zeigen. Wer nach N. will muss diesen Weg  zu machen. Er kann fahren, reiten gehen, mit Fahrrad fahren, schnell, langsam. So gibt es  auch verschiedene  Mittel , wodurch wir  Christus nachahmen und  zur Vollkommenheit  gelangen können.Es gibt Mittel, die uns  zur Vollkommenheit  bringen, aber sie  schwer sind und  die Anstrengungen kosten. Gewisse Mittel müssen  alle Christen  anwenden, die Christus  nachfolgen  und so vollkommen werden wollen. Das sind also  allgemeine  Mittel. Es gibt aber auch andere Mittel, die nicht alle Christen gebrauchen  müssen, die nur Einzelne  anzuwenden brauchen und anwenden, um zu einer höheren Vollkommenheit  zu gelangen.

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Kornelius und Cyprian Lk 6,43-49

Jesus Christus, der uns aus dieser Welt erwählt hat, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium:  Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. (Lk  6, 43).  Die heiligen Kornelius und Cyprian, deren Gedächtnis wir heute feiern, waren solche Bäume, die gute Früchte brachte. Auch wir Christen  haben die Pflicht,  gute Früchte zu  bringen.

Jesus, du hast  widerstanden, die Gottes Wort zu verfälschen. Herr erbarme dich unser.

Du hast uns gewarnt vor  aller  Bosheit. Christus, erbarme dich unser.

Du hast für  die Einheit  der Kirche  gebetet. Herr erbarme dich unser.

Die heiligen Kornelius und Cyprian waren unzertrennbare Freunde, verbunden durch Jesus. Kornelius war ein römischer Priester. Er verwaltete mit einer Gruppe von  Priestern die Kirche. Nach dem Tode des Papstes Fabian wurde der päpstliche Stuhl nicht besetzt. Daher wurde Kornelius   zum Papst gewählt. Obwohl er nicht lange Zeit  Papst war, hat er viel geleistet. Er bewältigte die Häresien des Novacian. Novacian ließ sich zum Gegenpapst wählen. Die rechtgläubigen Bischöfe, an der Spitze  Bischof Cyprian aber anerkannten  ihn nicht. Sie blieben dem Papst Kornelius treu. Zu dieser Zeit war Gallus der  Kaiser.  Es kam zu einer neuerlichen Christenverfolgung.  Als der erste Christ verhaftet wurde, eilte der Papst zu ihm ins Gefängnis, um ihn zu besuchen und zu trösten. Er wurde aber selbst  verhaftet. Der Kommandeur der Wache nahm aber seine Liebe  wahr, und diese Liebe führte  ihn zum Christentum. Er lud Kornelius ein,  zu seiner kranken Ehefrau Sallustia zu kommen.  Der Kommandeur vertraute darauf,  dass Kornelius seine Gattin  heilen wird. Der Papst war von solch einem  Vertrauen sehr gerührt. Kornelius segnete die kranke Sallustia und sie wurde gleich gesund an Leib und Seele. Die ganze Familie empfing die heilige Taufe. Der Kommandeur,  seine Frau und Kornelius wurden dann zusammen hingerichtet. Noch vor der Hinrichtung schrieb Cyprian dem Papst Kornelius:  Sie sind für uns ein Vorbild im  Glauben. Wir wissen nicht, ob wir zuerst ihren festen Glauben selig preisen sollen, oder ihre opferbereite Liebe zu den Nächsten. 

Im Namen Jesu Christi, der sich für  uns  geheiligt hat, wagen wir zum  Vater zu beten.

Da wir nicht  aus dieser Welt sind , sondern  von Gott  Berufene, dürfen wir  ihn um  seinen  Frieden bitten.

Selig, die nicht aus  dieser Welt  sind und eingehen  dürfen   in das neue Leben.

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Gedächtnis der Schmerzen Mariens Joh 19,25-27

Jesus Christus, dessen Mutter vom Schwert des Leidens durchbohrt wurde, sei mit euch.

Heute haben wir Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Man spricht zwar  gewöhnlich  von sieben  Schmerzen, die ihr Herz durchdrungen  hätten, aber  ach keine Zahl ist  im Stande, all das Schmerzliche auszudrücken, das Maria  geduldet hat. Von dem Tag an, wo der Engel des Herrn ihr die Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Sohnes Gottes werden sollte, bis zu jenem  Augenblicke, wo sie unter dem Kreuze stand,war ihr Leben eine Reihe von Schmerzen und Leid.

Jesus, du hast Maria von Ewigkeit her zu deiner Mutter erwählt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Maria wegen ihres Glaubens selig  gepriesen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Maria, deine Mutter vor dem Kreuz nicht gerettet.

Sie wissen , dass Maria in ihrem Leben viel gelitten hat. Heute werde ich nicht über alle ihren Schmerzen erzählen, nur über einen. Es schmerzte Maria, wenn sie  sehen und hören  musste, wie  die Juden die Lehre ihres Sohnes verwarfen, ihn  den Heiligsten  lästerten. Aber Maria leidet auch heute. O wie viele gibt es  heut zu Tage unter höheren und niedrigen Ständen unter Gelehrten und Ungelehrten unter Alten, denen Jesus, der Gekreuzigte, wie ehemals den Juden und Heiden noch Torheit und Ärgernis ist, die keines  Erlösers , keines höheren Lichtes keines Versöhners  zu bedürfen wähnen, die daher nichts fragen nach Jesu Lehre, nichts hören wollen von seinem Worte, daher keine Predigt  mehr anhören, ihr ausweichen, soviel sie können. Werden ja heut zu Tage, die heiligsten  Anordnungen  Jesu und seiner heiligen Kirche kritisieren und   als  menschliche Anordnung dargestellt? Das Ehrwürdige und Heilige  der  Religion von vielen durch ihren gemeinen Witz  und Spott herabgewürdigt. Welch ein Schmerz muss für Maria  sein,  wenn sie sehen und hören muss, wie  so viele,die doch auf Jesu Namen getauft  sind , von  Jesu Lehre  nichts hören wollen, durch ihren Welt sinn gleichsam den Heiland  wegwerfen. Wenn Maria sieht, wie viele Menschen sich benehmen, kann Maria ohne Schmerzen bleiben? 

Wir beten zum Vater im Himmel, dass sein  Reich der Liebe komme und  uns  schon  jetzt  auf  Erden  umgestalte zu Dienern  füreinander. 

Wir bitten um Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Im heiligen Mahl schenkt sich uns der  Herr, der unser  Friede ist.

Alle  sollen sich  freuen  und  jubeln, die wünschen. dass ich im Recht bin.

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24.Sonntag im Jahres A Mt 18,21-35

24.Sonntag 2017 Die göttliche Vergebung gewinnen durch die Vergebung den anderen.

Einführung

Die Vergebung bedeutet menschlich gesehen einen Ausgleich. Die Entschuldigung begleicht die Beleidigung, die Korrektur begleicht das Unrecht.  Militärisch bedeutet Vergebung – einen Strafeintrag in den persönlichen Dokumenten zu löschen.  Die Vergebung und die Barmherzigkeit sind wesentliche Eigenschaften Gottes. Jesus wollte den Menschen helfen,  die richtige Einstellung zu Gott, dem Vater, der die Liebe ist,   zu gewinnen.

Predigt

Das Gleichnis über den unbarmherzigen Diener ist eine einfache Geschichte, die Jesus sich ausgedacht hat. Jeder versteht dieses Gleichnis und verurteilt den ungerechten Diener. Der Herr ließ ihm seine große Schuld über hunderttausende Denar nach, aber der Diener ließ einem Schuldner nicht einmal hundert Denar nach. Das Tun des ungerechten Dieners wurde als ungerecht gewertet und er verdient die Strafe.  Aber wichtig ist, was Jesus nach dem Gleichnis sagte: Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt. (Mt 18,35). Wir sind manchmal nicht fähig, Konflikte, Streitigkeiten und Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Jeder Mensch ist diesen Problemen ausgesetzt.  Eine sterile Welt ohne Streit, ohne Konflikte gibt es nicht. Wir aber können Gott bitten, dass er unsere  Schuld verzeiht – und wir bekommen dann die Kraft, auch  unseren Schuldner zu verzeihen. Wir gewinnen Gottes Vergebung, wenn wir den anderen Menschen vergeben. Im Evangelium nach Matthäus im Kapitel 6, Vers 15, wo es um das Beten und besonders um das Vater unser geht, heißt es: Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Im Monat September ist auch der Gedenktag des Hl. Johannes Chrysostomus, eines Bischofs von Konstantinopel. Er schreibt über die fünf Wege der Buße. Er unterscheidet zwischen der Tugend der Buße und dem  Sakrament der Buße. Das Sakrament der Buße ist die Beichte. Für die Tugend der Buße  hat man jeden Tag Gelegenheit. Es geht um die Einstellung, in der der Mensch zu Gott sagt: Sei mir gnädig! Es gibt fünf Arten, wie man die Tugend der Buße zur Geltung bringen kann. 1. Die Verwerfung der Sünden durch vollkommene Reue 2. Die Vergebung dem Nächsten gegenüber  3. Das Gebet 4. Das Almosen 5. Die Demut. Aus diesen fünf Wegen  möchte  ich den zweiten Weg hervorheben.  Es ist die Vergebung dem Nächsten gegenüber. Das bedeutet, dass wir das Unrecht  vergessen, das uns unsere Feinde zugefügt haben. Wir beherrschen uns, zornig zu werden,   und vergeben unseren Schuldigern. So werden unsere Sünden vergeben. Wenn ihr euren Schuldigern vergebt, so wird euch auch euer himmlischer Vater alles vergeben.  Gewöhnlich vermuten wir, dass Gott uns verzeiht, wenn wir  unsere Sünden beichten und sie  bereuen.  So haben wir das gelernt.  Es gibt aber  auch andere Formen. Gott wird vergeben, wenn du vergibst. Leichter ist es ,zur Beichte zu gehen und dort formal seine Sünde zu bereuen, als wirklich jemanden von Herzen zu verzeihen, der uns verletzt hat.

Von der Heiligen Theresia von Lisieux, die von 1873 bis 1897 lebte,  stammt diese Geschichte von der Liebe Gottes.  Der Sohn eines Arztes stolperte über einen Stein auf dem Weg. Er stürzte und brach sich das Bein. Sein  Vater  behandelt ihn. Er verwendet dazu alle seine ärztlichen Fähigkeiten. Zweifellos hätte der Sohn allen Grund gehabt, dem Vater dankbar zu sein und ihn zu lieben. Aber nun eine andere Voraussetzung! Der Vater weiß, dass auf dem Weg ein Stein liegt und  er weiß auch das, dass der Sohn dort gehen wird. Er eilt deshalb zur Straße, um den Stein dort zu beseitigen. Der Sohn weiß nicht, dass der Vater ihn vor dem Unglück  gerettet hat, darum wir er ihm nicht  dafür danken. Aber wenn er einmal über die Gefahr erfährt, von der er verschont geblieben ist, wird er nicht dann dem Vater danken? Die Heilige Theresia betete: Gott, du beseitigst auf meinem Lebensweg alle Steine,  über die  ich stolpern konnte, Du hilfst mir, dass ich den besten Weg gehe. Ich will dir dankbar sein für die Vergebung der Sünden, aber auch für deine Sorge für mich. Wir sollten die anderen mit Geduld und Liebe richten. Wenn wir den anderen vergeben, vermeiden wir vielen Konflikte und Streitigkeiten. Manchmal geht es da um Kleinigkeiten. 

Dazu noch eine alltägliche Geschichte: Ein Reisender begab sich zum Speisewagen. Er bat um die Speisekarte. Darauf waren zwei Hamburger-Gerichte – Hühner-Hamburger mit und ohne Salat. Er entschloss sich für die Hamburger mit Salat und kreuzte auf der Bestellkarte aus Unaufmerksamkeit die Hamburger ohne Salat an. Als der Kellner die bestellten Hamburger brachte, berichtigte der Reisende: Ich habe Hamburger mit Salat bestellt. Wahrscheinlich würden die meisten Kellner nun auf die Bestellkarte hinweisen, um zu zeigen, dass er das Richtige gebracht hat. Aber dieser Kellner tat das nicht, sondern entschuldigte sich stattdessen, nahm die Hamburger wieder in die Küche mit und brachte Hühner-Hamburger mit Salat. Nachdem der Reisende gegessen hatte, bemerkte er auf seiner Bestellkarte, dass er tatsächlich Hamburger ohne Salat angekreuzt hatte. Als er bezahlte, entschuldigte er sich beim Kellner. Der Kellner antwortete: Mein Herr, es ist alles in bester Ordnung! Er war also nicht beleidigt.

Diese kurze Geschichte kann für uns eine Belehrung sein. Wir sollten lernen, stets zu verzeihen, nicht gleich beleidigt zu sein, so kann Freude und Friede unter uns Menschen sein!

 

 

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Kreuzerhöhung Joh 3,13-17

Jesus Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist, sei mit euch.

Der heilige Paulus schrieb in ersten Brief an Korinther. Denn das Wort vom Kreuz ist denen,die verloren gehen Torheit: uns aber , die wir errettet werden ,ist es  Gottes Kraft. Der heilige Paulus damit sagte, dass Kreuz für  uns die Stärkung in unserem geistlichen Leben sein soll.

Herr Jesus Christus, dein Kreuz  bringt uns  Vergebung. Herr, erbarme  dich unser. 

Dein  Kreuz schenkt uns neues Leben. Christus,erbarme dich  unser.

Dein Kreuz  ist  unsere Hoffnung.Herr, erbarme dich unser.

Christus am Kreuz erhöht, ist für uns eine Quelle alles Trostes. Ein frommer Blick zum Gekreuzigten hinauf macht uns alles erträglich in allen Anliegen und Nöten finden wir bei ihm Hilfe und Trost. Eine Jungfrau von vornehmer  Abkunft wollte in einen sehr strengen Orden  treten. Um nun ihren Beruf zu prüfen, machte ihr  die Oberin eine fürchterliche Schilderung   von der Strenge des Klosters , führte sie  im Geiste an alle Orte der Klostergemeinde und zeigte ihr nur solche Dinge, welche dem Uneingeweihten schrecklich  vorkommen  müssen. Die Jungfrau schien darüber  höchlich erschrocken und redete  kein  Wort. Meine Tochter sagte jetzt die Oberin. Sie antworten mir nichts. Worauf das Edelfräulein  mit  vieler Lebhaftigkeit erwiderte: Ich möchte Sie etwas fragen.  Gibt es  bei Ihnen auch Kreuze?  Werde ich  ein  Kreuz  antreffen in jener Zellle,wo man so enge wohnt und auf hartem Holze schlafen muss, in  jenem Speisesaal, wo die  Nahrung so grob ist? Ja meine Tochter. In allen diesen diesen Zimmern  werden Sie Kreuzbilder finden. Ó meine Mutter entgegnete  die Jungfrau , wo ich ein Kreuz antreffe, dort hoffe ich nichts Beschwerliches zu  finden. Betrachten wir das Kreuz  unseres Heilandes  oft, und lernen wir  daraus. Sind wir unersättlich  nach zeitlichen Gütern, sind wir unzufrieden in Armut und Not des Lebens, sehen wir Jesus wie er entblößt  von allen Erdengütern  den heißen Todeskampf besteht, um wir  die ewigen Güter  zu erwerben. Ist unser Sinn voll eitler, ehrfürchtiger Gedanken , so schau an, wie das Haupt eines mit  Schmach und Hohn bedeckten Erlösers mit Dornen durchstochen ist. 

Lasst uns beten in Gottes menschlicher Sprache, so  wie Jesus uns vorgebetet hat.

Zur Verkündigung Jesu gehört auch die Botschaft  vom Frieden. Der Friede Christi ist nicht das  Ergebnis von Stärke und Gewalt, sondern die Frucht der Hingabe seines Lebens für seine Freunde. Wir Menschen denken beim Frieden zu sehr an uns selbst. Darum bitten wir.

Lobt ihr Knechte des Herrn,lobt den Namen des Herrn.

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Mittwoch der 23 Woche Lk 6,20-26

Jesus, der die Seligpreisungen ausgesprochen hat, sei mit euch.

Die Menschen suchen das Glück. Darum gibt es viele philosophische Richtungen, die das garantierte Rezept zum glücklichen Leben geben. Aber alle diese Richtungen geben das Rezept nur für zeitlich begrenzt Glück. Das dauerhafte Glück, kann uns nur Gott geben. 

Jesus, du hast uns den Weg zum wahren Glück gezeigt hast.

Du willst uns helfen, damit wir glücklich sind.

Du lehrst uns, dass ohne Kreuz können wir nicht das Heil erlangen.

Richten wir uns aus auf die Werte, die uns  Jesus im heutigen Evangelium vorgelegt hat. Macht uns gut, wenn wir Egoisten sind. Machte schon der Egoismus jemanden glücklich. Jesus Rede will uns vor den bösen Neigungen bewahren. Jesus will uns zum glücklichen Leben führen. Versuchen wir Jesus Seligpreisungen verdolmetschen in unsere Zeit.

Selig sind die arm mit ihrer Gesinnung arm sind, weil diese Armut macht sie frei

Selig sind, die wegen ihren Sünden traurig sind, und bemühen sie sich sie gut zumachen. Dann werden sie Freude erleben

Selig sind, die, die Gewalt nicht verwendet, alles wird ihnen schenken.

Selig, die besser wollen sein, damit sie Gott ähnlich sind und zu ihm kommen.

Selig, die vergeben, damit auch ihnen vergeben werde.

Selig die das Herz der Kinder haben, damit sie  das Antlitz himmlischen Vaters schauen können.

Selig, die den Frieden lieben, sie selbst Frieden bekommen werden.

Selig, die für den Glauben verfolgen werden, weil sie das ewige Leben erhalten.k

Der gewesene amerikanische Präsident Truman sagte: Wenn die Menschen die Seligpreisungen bewahren würden, auf der Erde würde Paradies. Wie viel mal haben wir schon Jesus Seligpreisungen gehört!  Glauben wir, dass diese Seligpreisungen uns zum glücklichen Leben führen werden, oder wir haben den eigenen Weg?

Der Herr, zeigt uns den Weg zum Leben, zu seinem und zu unserem Vater, zu  ihm  lasst uns beten.

Frieden  zieht dort ein, wo man in eines jeden Augen  die Augen Christi  sehen  kann.

Jesus, du bist uns ganz  nahe und bleibst uns immer nahe um uns dereinst ganz  mit dir zu vereinigen. 

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Heiligster Name Mariens Lk 1,26-38

Jesus Christus, dessen Mutter den Namen Maria hat, sei mit euch.

So wie wir unseren Namenstag feiern, feiern wir  auch den Namenstag Mariens. Der Name Maria stammt  aus dem hebräischen Wort Mirjam oder aus dem ägyptischen Meri- jam. Diesen Namen übersetzen wir  mit – vom Gott geliebt. Zum ersten Mal kommt der Name Maria im Zusammenhang mit der Schwester des Mose, die diesen Namen trug. (Ex 15,1) In den Evangelien kommt dieser Name verhältnismäßig oft vor –  Maria Magdalena, Maria, die Frau des Kleophas, Maria aus Bethanien. Dieser Name ist sehr populär und es tragen ihn viele Frauen.

Herr, du hast Maria vor jeder Sünde bewahrt. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast den Bann des  Bösen durchbrochen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast auch uns erwählt, damit wir heilig und untadelig vor dir leben.

Unter allen Frauen der Heiligen Schrift ist Maria die erste. Mit  Recht sprechen wir von ihr, sie sei ein Meisterwerk Gottes.  Ihre Person soll uns zum Vorbild werden – wir sollen so wie sie werden.  Sie war die einzige, die Gott erlaubte, den Plan, den ER mit ihr hatte,  zu verwirklichen. Wenn Gott ein menschliches Wesen schafft, hat er immer einen Plan mit ihm, der einzigartig und originell ist.  Wir alle sind ein Bestandteil des Planes von Gott. Leider sind wird durch unser Verhalten oft ein Hindernis. Starrköpfig versuchen wir unsere eigenen Pläne durchzusetzen und so ist es oft unmöglich, dass Gott seinen Plan, den er  für uns vorbereitet hat, auch verwirklichen kann.   Maria war die einzige, die Gott keine Hindernisse in den Weg legte. Sein Plan mit ihr wurde restlos erfüllt. In ihrem Leben war nichts, was  Gott gehindert hat,   mit ihr sein Plan zu verwirklichen. Damit wurde Maria der Gipfel der Vollkommenheit. Wie ich schon gesagt habe – Gott hat für jeden von uns einen  Plan. Wenn ich vollkommen werden will,  muss ich Gott erlauben, dass er an mir arbeitet und ich muss mich seinem Plan anpassen. 

Jesus hat uns das Vater unser gelehrt. Wenn wir zu unserem Vater im Himmel beten, dann machen wir dies als Jesu Schwestern und Brüder.

Warum gibt es keinen Frieden auf der Welt? In Frieden zu leben wünschen sich alle. Darum beten wir.

Ihr seid alle durch den Glauben Söhne und Töchter Gottes in Christus Jesus.

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Das geistliche Leben

 Das geistliche Leben ist ein wirkliches Leben. Das bedeutet, dass sein Zeichen ist ein wirkliches Wachstum. Dieses Wachstum hat  seine Etappen. Bevor wir uns  mit ihnen beschäftigen werden, müssen wir zuerst zwei Sachen begreifen: Was ist das Gut und das Böse? Und Was ist das Wesen des Gottes Lebens?  Was verursacht, dass etwas gut ist,  und etwas böse ist? Das Böse bedeutet: bevorzugen das ,, niedrigere Gut, vor dem höheren Gut. Zum Beispiel. Das Geld zu opfern zu Gunsten der Menschen, erweisen, zeigt sich uns wie gut, weil Geld, ist ein niedriges Gut als der Mensch. Den Menschen zu opfern wegen dem Geld, scheint uns als das Böse, weil der Mensch  ein höheres Gut als das Geld ist. Dass wir bestimmen können, welches Gut  höheres ist  und welches niedriges ist, muss irgendeine Hierarchie der Guten existieren. Die Überzeugung, dass die Beziehung mehr sind als  der Besitz, präsentiert schon das Alte Testament. Zu sein, zu, existieren ist mehr, als etwas zu haben. Darum verurteilen wir die Korruption, weil um Korruption willen bevorzugen wir das Geld zu haben/ mit der unehrlichen Art/ vor dem ein ehrlich Mensch zu sein. Die Liebe ist mehr als die Selbstsucht. Jesus sagt zu uns. Ein neues Gebot gebe ich euch. Liebt einander! Wie ich euch  geliebt habe, so sollt auch ihr  einander lieben. Joh 13,34. Gott hat die absolute Priorität. Einerseits darum, denn Er ist für uns der wichtigste. Von ihm hängt unser Heil ab . Jesus   verdient unsere Liebe am meistens, weil er für uns machte / getan hat/ am meistens-

Worin liegt das Wesen  des Göttlichen Lebens?

Was macht Gott selig?

Gott ist in sich selbst selig, denn er lebt , in der Gemeinschaft der vollkommenen Liebe der Heiligsten Dreifaltigkeit. Die Liebe ist das Wesen seines Lebens. Das Wesen des Himmels ist die Teilnahme an dem Göttlichen Leben und die Gemeinschaft der Liebe mit Gott und den Heiligen. In den Himmel können wir nicht leben, bevor wir nicht lernen,wirklich, tief zu lieben.  Der heilige Paulus in den Brief an Korinther: Wenn  ich in den Sprachen der Menschen  und Engel redete, hätte aber  die Liebe nicht, wäre ich ich dröhendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte, und  alle Geheimnise wüsste und alle Erkenntnis hätte, wenn ich alle  Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte  aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze  Habe verschenkte  und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte  aber die Liebe nicht,  nützt es mir nichts. 1.Kor 13,1-3

Erlöst zu sein bedeutet: Erlernen  den Gottes Modell des Liebe zu  leben. Das Wesen des geistlichen Lebens ist die Beziehung der Einheit und der Liebe mit Gott und  mit den anderen Menschen.

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Montag der 32.Woche Lk 6,6-11

Jesus Christus, der auch im Sabbat heilte, sei mit euch

Das Evangelium legen uns drei Typen der Menschen vor. Drei Menschen in den verschiedenen Situation Der Mensch mit der verdorrten Hand die Pharisäer und Jesus. Und außerdem auch zwei Einstellungen: Die Einstellung der Pharisäer und die Einstellung von Jesus. 

Jesus, du bist nahe mit deiner  Barmherzigkeit. Herr erbarme  dich.

Du bist nahe mit deinem Frieden. Christus, erbarme dich unser.

Du bist der Heiland der Menschen. Herr, erbarme dich unser.

In einem Dorf lebte ein älter Mann. Er trank oft aus und seine Beziehungen zu den Menschen waren nicht gut. Dieser Mensch war krank, verletzt durch das Leben, durch die Sünden. Viele Menschen zuckten  über ihn die Achsel. Wenn die Menschen sich  mit ihm trafen, begrüßten sie ihn nicht. Aber es gaben auch die Menschen, die, ihn nicht nur begrüßten, sondern auch mit ihm ein plauderten. Auch hier sind drei Typen der Menschen. Der Mensch, der Betrunkene, durch  die Krankheit betroffen, der wart , wer ihn heilen wird, dann die Menschen, die unempfindlich waren, bei denen das Maß des Guten beschränkt war und zum Schluß Jesus, der in den Menschen war, die bereitwillig waren, ihn zu begrüßen, mit ihm sich unterreden. Und jetzt die Frage. Wo stehe ich? Zu welcher Gruppe, gehöre ich? Unter den Pharisäer, oder bei der Seite Jesus?Es ist notwendig, sich wissen in die Situation des kranken Menschen sich einzuleben. Wenn wir die Situation der kranken Menschen kennen, zögern wir nicht die Einstellung von Jesus einzunehmen, die mit Liebe erfüllt ist.Die umgekehrte Einstellung, die Einstellung der Pharisäer wird niemanden helfen.

Wo Menschen urteilen oder verurteilen,  können sie auch  dem Leben schaden. Jesus lehrt uns  beten um Vergebung für  uns  und  Nachsicht für die  anderen.

Christus will, dass alle  die teilhaben an dem  einen Brot und dem einen Kelch,  in  Frieden und  Eintrach zusammenleben.  Deshalb  bitten wir.

Jesus du bist unsere Hoffnung und unsere Schutz. Wir loben dich, wir preisen dich. 

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Schulanfangsgottesdienst 2017

1. Eingangslied: Gottes Liebe ist so wunderbar

2. Begrüßung und Kreuzzeichen. Hr. Pfarrer

Liebe Schüler und Schülerinnen! Ich begrüße euch alle recht herzlich zum Gottesdienst am Schulanfang; ebenso herzlich begrüße ich eure Lehrer, die nun wieder ein Schuljahr lang  mit euch  zusammen arbeiten wollen. Gerne werdet ihr  alle an die vergangenen Ferien  zurückdenken. Am liebsten würde ich  mir jetzt erzählen lassen  was ihr  alles erlebt habt, aber dafür reicht natürlich  die Zeit nicht.

Wir wollen nun unsere Sünden, unsere Fehler bekennen und bereuen.

3. Bußakt: Herr erbarme dich unser- gesungen

Kind: Guter Gott, du hast uns auf unserem Weg durch die Ferien begleitet. Wir konnten uns ausrasten und wir hatten viel Zeit zum Spielen. Manchmal war der Weg durch die Ferien auch mit Streit und Lieblosigkeit  gepflastert. Darum  bitten wir  dich und unsere Mitmenschen am Beginn unseres Gottesdienstes um Verzeihung. 

1. Ich bitte um Verzeihung für den Ärger, den ich meinen  Eltern  bereitet habe.

2. Ich bitte um Verzeihung für  alle Streitigkeiten, die ich mit meinen Geschwistern und Spielkameraden hatte.

3. Ich bitte um Verzeihung , wenn ich das Beten und den Gottesdienst nicht wichtig  genommen habe.

Vergebungsbitte – Hr. Pfarrer

4. Tagesgebet

Guter und treuer Gott, du hast die Welt so wunderbar gemacht. In den Ferien konnten wir uns darüber ausgiebig freuen und dir dafür dankbar  sein. Heute am Beginn des neuen Schuljahres bitten wir dich: Mache uns stark und mutig für  alles Neue , das uns schwer fällt, schenke den Kindern Vertrauen zu ihren Mitschülern und Mitschülerinnen, zu ihren Lehrerinnen und  zu allen, die ihnen Gutes tun, Darum bitten wir  durch Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder. 

5. Lesung: Jakobs Traum: Gen 28,10-16

6. Kurze Erklärung- Charlotte mit Engelsstatue

7. Zwischengesang: Mit einem Freund an der Seite

8. Evangelium: Mk 4, 3-9

Ansprache:

Das Gleichnis vom Sämann lässt sich auch auf uns heute anwenden. Der Sämann – das können  eure Eltern oder eure Lehrer sein. Sie streuen ihre Körner aus – das heißt –  ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihr Interesse an  euch ist damit gemeint. Das wird einmal auf den Weg, einmal auf  den felsigen Boden, einmal unter die Dornen und einmal auf  guten Boden fallen. So ist das eben im Leben, man muss sich bemühen, damit der Samen auf guten  Boden fällt – und eurer Eltern und Lehrer bemühen sich da wirklich sehr.  

Der Sämann – das könnt auch ihr, liebe Schüler und  Schülerinnen sein, wenn ihr eure Erlebnisse, Erkenntnisse, Phantasien einbringt. Es kann aber sein, dass da niemand auf euch hört.  Das tut weh. Wenn ihr  aber  ein offenes Ohr  findet und angehört werdet, wenn Vater und Mutter, der Lehrer oder die Lehrerin Zeit für euch haben, dann fühlt ihr  euch wohl. 

Der Sämann das ist schließlich Jesus selbst, der die Saat seines Wortes immer neu aussät auf  unseren Acker – ER  spricht unseren Verstand  und  mehr  noch  unser  Herz an. Jeder von uns hat diese Mischung aus Weg, felsigen Boden, Dornen und  gutem Acker  in sich. So trägt  sein Wort  auch unterschiedlich  Frucht, mal  gar keine oder nur wenig, mal viel oder sehr viel. Nur das Wort, das mein Innerstes erreicht, das ich  in mein Herz  hineinlasse, kann auf  gutem Boden aufgehen und wirklich Frucht bringen. 

Vor über tausend Jahren entstand  ein kleines Gemälde. Es zeigt einen Bauern, der zur  Aussaat schreitet. Er hofft, dass die Samenkörnen keimen, sprossen  und Frucht tragen. Er streut die hellen Körner auf den dunklen Acker. Er macht  sich  viel Mühe und weiß doch nicht, was daraus wird. Obwohl  er nicht weiß, wie das Ergebnis  sein wird, streut er doch mit vollen Händen  sein Saatgut in die Ackerfurchen. Er tut dies im festen Vertrauen, dass seine Arbeit nicht vergeblich sein wird. Wem er vertraut, das ist auf diesem Bild auch zu sehen. Eine Hand streckt sich aus den Wolken segnend  aus –  über  den Landmann und sein Tun. Dieser Mensch erbittet  Gottes Segen und vertraut auf die Kraft  von oben. Der heilige  Benedikt fordert seine Mönche auf: Bevor  du etwas Gutes zu tun beginnst, erbitte zuerst in  inständigem, echtem Gebet, dass es von Gott vollendet werde! 

Aus dem gleichen Grunde sind wir  heute morgen hier. Wir wollen um Gottes Segen bitten für unsere Zeit und für unser Tun.

9. Fürbitten:

Priester: Zu Gott, der Herr ist über Himmel und Erde, der alles in seiner Hand geborgen hält, wollen wir beten. Antwort: Wir bitten dich  erhöre uns.

1/Auf die Fürbitte unserer Schutzengel, begleite uns  auf unseren Schulwegen. Lass uns gesund und sicher  in die Schule und  wieder zurück kommen.

2/ Auf die Fürbitte des Erzengels Rafael gib uns Mut und Kraft  für alle schwierigen  und neuen Dinge, die wir  in diesem Schuljahr anpacken  müssen.

3/ Auf die Fürbitten aller Engel schenke all jenen Kindern menschliche Engel an ihre  Seite, die  sich verloren uns einsam fühlen und manchmal  niemanden  finden, der ihr Freund  sein möchte.

4/ Lass uns unserem Schutzengel vertrauen, der uns bei der Hand genommen hat, seit wir geboren sind und uns begleitet unser ganzes  Leben lang.

Priester:  Du bist  der Gott, der uns und  alles andere geschaffen hat, dich  loben und preisen wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

10. Vater Unser gesungen. Wir reichen uns  die Hände

11Friedengruss

12. Schlussgebet: Herr Pfarrer

Gott des Himmel und der Erde. Bleibe bei uns, wenn wir  auseinander gehen. Sei du  unser Schutz und unser  Halt in der Schule und zu Hause.Lass nicht zu, dass uns etwas  trennt von dir, sondern stell uns deine Engel zur Seite. Darum bitten wir durch  Christus unseren Herrn. Amen

13. Segnung der 1. Klasse Kinder stellen sich vor den Altar und bekommen einen, kleinen ausgeschnittenen  Schutzengel.

14. Lied:  Der Vater im Himmel segne dich.

15. Worte der Direktorin

16. Allgemeiner Segen, Auszug

 

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Samstag der 22. Woche Lk 6,1-5

Jesus, der über das Gesetz steht, sei mit euch.

Das heutige Evangelium spricht davon: Die Apostel gingen mit J am Samstag  durch die Kornfelder, Sie waren hungrig und darum  sie pflückten  die Ähren ab und aßen sie. Einige Pharisäer sprachen. Warum tut ihr was am Samstag nicht erlaubt ist.

Erbarme dich, Herr,unser Gott, erbarme dich

Denn wir haben vor dir gesündigt.

Erweise, Herr, uns deine Huld.

Und schenke uns dein Heil.

Jedes Gesetz bau an einer festen Wert und ihn schützt. Der Zweck des Gesetzes liegt nicht in wortgetreuen Verwirklichung des Buchstabe, sondern im Geist des Gesetzes. Das Gesetz verpflichtet nicht, wenn seins  Erfülung, würde zur  Erreichung des höheren Ziel oder Werte. Die Gesetze sind notwendig, aber sie sind nur das Hilfsmittel zur Erhaltung des Ordnung. Sinnbildlich gesagt, Der Zaun kann nicht wichtiger sein als der Grund, den er schützt. Der Mensch ist der Herr über das Gesetzt,weil nicht der Mensch ist für das Gesetzt, sondern das Gesetz für den Menschen. Darum leben wir nach der bestimmten Ordnung oder nach dem Gesetz, damit es uns dient, oder der Gemeinschaft und nicht damit wir dem Gesetzgeber befriedigen. Wer beschäftigt sich mit der Bedeutung der Worte von Jesus, gelangt, das Gesetz Gottes wurde uns gegeben, damit und beschränkt. Es wird uns gegeben, damit den Menschen befreit, und ihm hilft ein vollwertiges Leben überleben. Doch Christus sagt selbst in Markus Evangelium. Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensche um des Sabbats willen. Mt 2,27. Kehren wir zurück zum heutigen Evangelium. Wenn die Apostel wirklich  das Gesetz verletzten, selbst Jesus hätte ihnen das gesagt. Und Jesus machte das nicht. Das bedeutet, dass die Apostel in diesem Fall, das Gesetz nicht verletzten. Entdecken wir den wahren Sinn des Gesetz, das uns zu Gott führt und bringt ein ordentliches Leben hier auf der Erde.

Beten wir nun voll Vertrauen  gemeinsam das Gebet, das Gebet das Jesus uns  beigebracht hat und  in dem  alles ausgedrückt  ist…

Unfrieden entsteht, wo  Interessen gegen andere durchgesetzt  und  Anders denken ausgeschlossen werden- im  Großen wie  im Kleinen.  Frieden  kann  wachsen , wo Menschen  Achtung  füreinander  empfinden. 

Wer  an mich  glaubt, wird  leben.

Nehmt und esst vom Brot  des Lebens.

 

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Maria Geburt Mt 1, 18-23

Jesus Christus, der der Menschheit Maria, seine Mutter schenkte, sei mit euch.

Am 8.Dezember feiern wir das Hochfest der Erbsünde Empfangenen Jungrau und Gottesmutter Maria. Heute, nach dem neun  Monaten  Maria Geburt. Wir Gottes Kinder freuen uns ,dass unsere Mutter der Geburtstag hat. Was für eine Gabe bringen wir ihr?

Jesus, du hast das neue Leben gebracht und  wirst es vollenden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Maria, deine und unsere Mutter mit allen Gnaden verziert. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst, um die Menschen mit dem Vater zu versöhnen. Christus, erbarme dich unser.

Maria ist eine von den größten Gaben, die Jesus der Menschheit schenkte. Jesus gab uns ganz alles, was er hatte. Seine Gabe sind wunderbar. Jesus gab uns seinen Frieden. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht  wie die Welt gibt. Joh 14,27. Irgendetwas, was der Vater gab Jesus, Jesus gab uns. Alles was der Vater hat, ist mein, darum sagte ich, dass er von dem Meinen empfängt und  euch verkündigen wird. Joh 16,15. Jesus gab uns seinen Geist. Und ich werde den Vater bitten , und er wird euch einen anderen Sachwalter geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit. Joh 14,16. Außer dem Ruhm, Frieden,seinem Geist, Jesus gab uns sich selbst, in der Eucharistie. Das einzige was er ließ sich fast bis Ende, war seine Mutter. Jesus vertraute seine Mutter uns nicht. Er hat sie uns geschenkt. Jesus sagte  zu Petrus. Weide meine Schafe. Joh 21,17. Als ob er sagte. Peter, die Schafe gehören mir, deine Aufgabe ist, um sie sich kümmern. Auf dem Kalvarienberg  war das anders. Jesus sagte Johannes nicht, ich vertraue dir meine Mutter an, sondern, Das ist deine Mutter.  Jesus gibt uns seine Mutter als ein Geschenk. Wir dürfen uns nicht fürchten, Maria ins unser Leben empfangen. Es gibt die Menschen, die denken, wenn sie Maria in sein Leben empfangen, würden sie Jesus ignorieren, würden sie Jesus, auf abzweigendes Gleis verschieben. Schauen wir darauf von einem anderen Gesichtspunkt aus. Wenn jemand euch das Geschenk gibt, wird es ihm freuen, wenn er sieht, dass das Geschenk, euch gefällt, und es benützen. Er will, dass das Geschenk euch dient. Ähnlich ist es mit Jesus und Maria. Wir können sicher sein, dass Jesus freut sich, wenn er sieht, dass wir Maria ehren und lieben, und zu unserer Mutter empfingen.

Durch die Gaben des Hl. Geist gestärkt, beten wir, wie Jesus uns zu  beten gelehrt hat. 

In der Verbundenheit des  gemeinsamen Glaubens werden wir den Frieden finden, den uns schenken will. So beten wir.

Jesus hat uns sein Wort gegeben. Er gibt sich auch als Brot für das Leben der Welt.

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23.Sonntag im Jahr A Mt 18, 15-20

23.Sonntag 2017 – Den Menschen gewinnen.

Einführung

Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, wie wir den anderen ermahnen sollen. Uns muss eines klar sein, dass wir nie den anderen im Zorn ermahnen sollen, nie mit der Absicht ihn zu erniedrigen. Unser Ziel muss sein, ihn auf den richtigen Weg zu führen.

Predigt

Ein Dieb drohte einem alten Mann, dass er ihn töten werde. Der Alte war sehr weise und sagte zum Dieb: „Warte ein bisschen! Erfülle mir noch einen letzten Wunsch! Schneide den Ast vom Baum, der dort so weg steht!“  Der Dieb schnitt den Ast ab. Er fragte: „Was soll ich jetzt mit ihm machen?“ Der  Alte antwortete: „Jetzt gib den Ast auf den Baum zurück!“ Der Dieb schrie: „Du alter Narr, denkst du, dass es möglich ist? Der Greis antwortete ruhig: „Der Narr bist du. Du denkst, dass du stark bist, wenn du Böses  machen und vernichten kannst. Die wirkliche Kraft ist zu heilen und Gutes zu tun.“ Der Alte wusste, das am einfachsten gewesen wäre, den Dieb  zu beschimpfen. Er wusste aber auch, dass es schwieriger ist, den Menschen zu gewinnen. Darum erwählte er die Methode der bildhaften Kommunikation.

Diese Methode hat uns  Jesus schon vor 2 Tausend Jahren geraten. Er sagte: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm  und weise  ihn  unter  vier Augen zurecht. Mt  18,15 Die Konfliktsituation müssen wir nicht suchen. Sie kommt selbst. Nicht immer tun wir und auch die anderen, was richtig und gut ist. Jesus verleugnete die Notwendigkeit eine Standpauke nicht. Aber wichtig war es ihm, wie machen wir das. Eine Zurechtweisung  mit Zorn, Geschrei, Härte oder Unmenschlichkeit bringt keine Frucht. Jesus will uns sagen: „Tritt so an einen Menschen heran, dass du ihn als Bruder gewinnst!“   Jemanden gewinnen als Bruder ist die Arbeit des Verstandes, des Herzens und  der Geduld. Eine Zurechtweisung ist der natürliche Bestandteil der Erziehung. Wenn die Eltern schweigen, und ihren Kindern nicht sagen, wie sie sich zu benehmen haben, so ist das ein Zeichen der Gleichgültigkeit. Auch im religiösen Bereich ist eine Zurechtweisung durchaus angebracht.

Der Prophet Ezechiel wusste, dass es die Aufgabe eines Priesters ist, ein Wächter zu sein. Der Wächter steht auf dem Berg, damit er die Feinden sieht und er soll es den anderen sagen. Wenn er schweigt, wozu ist er dann dort? Der heilige Thomas von Aquin sagte: „Den größten Dienst erweist du dem Menschen, wenn du ihm die Wahrheit sagst.“ Darum schrieb der heilige Paulus an Timotheus: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. (2 Tim 4,2.) Der Priester kann seinen Zuhörern nicht nur schmeicheln und sagen, was er hören will. Wenn jemand Direktor oder eine andere leitende Person ist, muss er seine Untergeordneten auch ermahnen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Das gehört zu seiner Funktion, dazu verpflichtet auch ein Amt, das man annimmt. Der heilige Papst Johannes XXIII sagte dazu ergänzend: „Den größten Dienst erweist du einem Menschen, wenn du für ihn betest.“ Durch das Gebet bekommt der Mensch von Gott geschenkt, wie er den anderen zurechtweisen soll, wie er ihm die Wahrheit sagen soll, damit er den anderen gewinnt. Es ist sehr wichtig, Menschen, die wir ermahnen sollen, in unsere Gebete einzuschließen. Das Ziel der biblischen Zurechtweisung ist nicht die Verurteilung des Menschen, sondern sein Gewinnen für die Welt Gottes. Oft schon ist es geschehen,  dass man den anderen im Zorn, fast schon mit Hass zurechtweist. Jesus rät uns weiters: „Wenn wir jemanden zurechtweisen, sollen wir das nicht vor der Öffentlichkeit machen, also nicht vor Zeugen.  Darauf sollen wir achten! Leicht kann es passieren, dass wir meinen, gerecht zu sein, wenn wir die anderen vor jemanden richten. Ich denke, da wird sich die Rache in der Welt vermehren. Es muss uns klar sein, dass den Menschen zu rmahnen nicht gleich bedeutend ist mit den Menschen zu  verdammen. Wir sollen den Menschen helfen. Mit Erfolg zu ermahnen, dazu brauchen wir Gottes Hilfe.

Zum Schluss noch eine wahre Begebenheit: Die Lehrerin Johanna beobachtete ihren Schüler Thomas, der das Schuljahr wiederholen sollte. Sie wusste, dass Thomas einst ein gutes Schüler war, aber die Zerrüttung in der Familie und die drohende Scheidung der Eltern spiegelten sich auf seine schulischen Leistung wider. Die Lehrerin lud die Eltern von Thomas in die Schule ein.  Sie kamen, setzten sich und sprachen kein Wort. Sie schauten überrascht, denn sie  wussten nicht, was die Lehrerin von ihnen wollte. Die Lehrerin hat vorher gründlich über das Verhalten von Thomas nachgedacht, über seine schlechten Leistungen und dann hat sie gebetet, damit sie richtigen Worte finden würde, die den Eltern begreiflich machen, was sie durch ihre Situation dem Kinde antun. Aber leider kamen ihr nicht die richtigen Worte in den Sinn. Da kam sie auf die Idee, ihnen statt Worten einen Stillarbeit von Thomas zu überreichen – ein Papier, das beidseitig beschrieben war. Sie reichte daher diese Stillarbeit der Mutter, die sie las und dann gab die Mutter dieses Papier an den Vater weiter, um es ebenfalls zu lesen. Sein Blick verfinsterte sich zuerst, dann aber wurde sein Blick heller. Er faltete das Papier zusammen, steckte es in die Tasche, und nahm seine Frau bei der Hand. Die Frau lächelte ihn an. Die Lehrerin war überzeugt: Gott hat mir geholfen, damit es mir gelingt, diese Familie wird zu vereinen ohne viele Worte zu sprechen. Was stand aber auf dem Papier? Es standen nur die Worte: „Liebe Mutter, lieber Vater, ich liebe euch, ich liebe euch!“

Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, bei Ermahnungen richtig zu handeln – was den Schüler Thomas und was die Eltern betrifft! Die Lehrerin betete, bevor sie einen Fehler macht mit etwaigen Ermahnungen. Wenn ein Mensch für denjenigen zu beten beginnt, der ermahnt werden soll, wird ihm Gott Worte oder Lösungen eingeben. Eine Ermahnung ist nur die erste Phase eines Prozesses, die zweite Phase ist Gottes Liebe und Barmherzigkeit den Menschen gegenüber.

    

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Donnerstag der 22. Woche Lk 5,1-11

Jesus Christus, um den sich das Volk drängte, um Gottes Wort zu hören, sei mit euch.

Jesus erteilt den Petrus den Auftrag : Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus. Wie klingen uns diese Worte? Was ruft in uns dieses Jesus Ausspruch aus?

Jesus, du hast uns berufen, dir auf deinem Weg zu folgen. Herr, erbarme dich  unser.

Du gibst uns Erfolgt, wo unserer eigenen Kraft nichts gelingt. Christus, erbarme dich unser.

Du kennst unsere Sünde und schenkst uns dein Heil. Herr, erbarme ich  unser.  

Fahre hinaus auf den See und lasst eure Netze  zum Fang hinab… Diese Worte werden den Apostel adressiert. Sie waren Fischer. Wie die erfahrenen Fischer kannten sie die Orte des Gennesaret See, geeignet zum Fang der Fischen sehr gut. Als ihnen Jesus diesen Auftrag erteilte, waren sie übernächtig, enttäuscht und doch sie warfen die Netze. Sie nehmen die Worte von Jesus ernst, weil sie spüren, dass Jesus die Macht hat. 

Auch wir sind oft müde nach der ganztägigen Arbeit, Überdruss über  politischen und ökonomischen Situation. Manchmal ,,knarrt“ uns in der Familie, in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Wir vermögen nicht  die Last des Lebens zu tragen und wir wollen resignieren. Aber Jesus sagt zu uns. Fahre hinaus auf den See…Anders gesagt. Fange wieder an. Es ist notwendig, dass Jesus unsere Arbeit segnet, dass wir spüren, Jesus ist mit uns. Jesus Herausforderung war für die Apostel die Prüfung der Gehorsamkeit. Manchmal verlangt Gott von uns die Sache die uns nicht gefallen, und es erscheinen uns unvernünftig. Wenn wir anerkennen, dass das Gottes Forderung ist, können wir Gott negativ antworten. Jedes Wunder in der Heiligen Schrift hängt irgendwo mit dem Glauben zusammen. Dein Glaube hat dich geheilt. Daraus sehen wir, dass Gott das Vertrauen zu ihm belohnt. Darum stellen wir uns die Frage. Bin ich fähig auf Gott zu vertrauen? 

Ohne  Gott ist unsere Mühe vergebens und ohne letzten Erfolg. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.

Gott wirft seine Netze aus. Er hat uns eingefangen in die Gemeinschaft seiner Kirche, in der wir um  den Frieden  bitten. 

Selig, die sich vor Gott als Sünder  bekennen und seine erbarmende Liebe finden.

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Mittwoch der 22.Woche Lk4,38-44

Jesus, der die Schwiegermutter des Petrus  heilte,sei mit euch.

Nach dem langen Predigen in der Synagoge besuchte Jesus Petrus Haus. Jesus war auch wahrer Mensch und er spürte die Müdigkeit, und ihm gefiel die Gastfreundlichkeit der Familie des Petrus. Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, Informierte ihn die Familie dass die  Schwiegermutter des Petrus krank ist. 

Jesus, du hast die Kranken geheilt. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast uns die Freude in Fülle gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Die Familie des heiligen Petrus freute sich sicher, dass Jesus sie besuchte. Jemand könnte einwenden, dass Jesus dieser Familie den Mann ,,nahm“ den er beim Bau der „Grundmauern“ der Kirche brauchte. Denn Petrus musste seine Familie zurücklassen.,,Wegnehmen“ einen Mann von seiner Frau und von den Kindern, kann uns unmenschlich erscheinen. Diese Einwendung ist legitim, wenn wir darauf nur mit dem menschlichen Augen schauen. Im Evangelium lesen wir nicht, dass jemand aus der Petrus Familie etwas  einzuwenden hatte. In keinem Evangelium wird erwähnt , dass die Familien-Mitglieder der Apostel   ihre Männer, Söhne oder Schwiegersöhne drängten, dass sie nicht mit Jesus weggehen sollten. Warum war das so?  Die Verwandten der Apostel schauten auf diese Ereignisse mit den Augen des Glaubens. Sie spürten in Jesu Anwesenheit   den Hauch  der Ewigkeit. Für  sie war Jesus nicht nur  Wanderprediger oder Lehrer, denn sie glaubten, dass Jesus der Messias,der Sohn Gottes ist. Und hier treten in  den Hintergrund  alle zwischenmenschlichen Beziehungen  und Bindungen, durch das menschliche Leben ausmachen. Damals verlangte die Zeit, dass zum Dienst der Apostel auch solche Männer  berufen werden , die schon eigene Familien hatten. Heute beruft der Herr ledige Männer, ohne Familienpflichten, die so vorbereitet sind flexibil   das Wort Gottes irgendwo in der Welt zu predigen. Wenn es um Gottes Pläne geht, dort sollen wir auf unsere persönlichen Pläne verzichten. 

 Im Bewusstsein, dass wir Gottes Kinder sind,beten wir  nun gemeinsam.

Bevor wir den Leib des Herrn  empfangen , der mit uns leben will und der sein Leben und seine Liebe in unsere Hände legt, bitten wir um seinen Frieden.

Christus spricht. Ich bin das lebendige Brot.

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Dienstag der 22.Woche Lk 4,31-37

Jesus Christus, der mit göttlicher Vollmacht zu den Menschen redete, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium werden wir hören, wie Jesus gebietet kraftvoll dem Satan: Schweig und verlass  ihn. Lk 4,35 Der Satan hat gehorchen und verließ den besessenen Menschen. Jesus Macht und Kraft erweckte in den Menschen die Bewunderung und die Ehrfurcht.

Jesus, dein Wort und  deine Taten zeugten von göttlicher Macht. Herr, erbarme dich  unser.

Die bösen Geister haben dich  als den  Heiligen Gottes erkannt. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst, um alle Menschen von  der Schuld  zu erlösen.

Jesus traf sich in der Synagoge mit dem Satan in dem besessenen Menschen. Seine Reaktion auf  die provokative Aufschreien ist sehr direkte. Jesus totgeschwiegen den Satan. Die rasante Abweisung des Bösen imponiert dem gerechten Menschen. Jesus wird sich seiner Macht bewusst, Aber mit uns sieht das anders aus. Wir fürchten  entgegentreten dem  Bösen, oder dem unrichtigen Handlungen  der anderen. Wir wissen nicht gerecht diejenige bestrafen die sich auf Kosten der anderen Menschen bereichern, die so viel Reichtum haben, dass sie dieses Reichtum in ihrem  Leben nicht fähig sind erleben. Hauptsache ist für uns, dass wir mit allen Menschen gut auskommen. Wir bewundern oft die tapferen Menschen, die sich nicht fürchten  gegen das Bösen stellen, aber wir selbst fürchten  die Wahrheit bekennen, damit uns  nicht lächerlich machen, damit uns nicht für die veralteten halten. Die Frage, die daraus  hervorkommt ist: Wozu sind Christus die stummen Zeugen seiner Wahrheit? Geben wir acht, sein Inneres nicht nach außen in Wahrheit zu  leben ist die Äußerung der Schwachheit und der menschlichen Falschheit und das ist keine Tugend. Fürchten wir uns nicht die Wahrheit zu bekennen, gerecht zu leben und radikal das Böse abzulehnen.

Jesus Christus ist gekommen, alle Bosheit zu überwinden. In seinem Namen beten wir zum Vater.

Jesus Christus  vertrieb  die bösen Geister, damit wir  den Frieden finden. Um seinem Frieden  bitten wir ihn.

Selig, die  von aller Bosheit   befreit  sind  und Gottes  Heil  empfangen werden. 

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