Freitag der 2.Osterwoche Joh 6,1-15 2017

Jesus, der zu Philippus sagte:  Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Dieser Jesus sei mit euch!

Der Hunger ist ein großer Feind der Menschen. Außer dem leiblichen Hunger kennen wir auch den Hunger der Seele, der noch schmerzlicher ist. Jesus ist gekommen,  damit er unseren Hunger der Seele stillt.

Jesus, du bist vom Vater gesandt, um mit ihm in deinem Blut dem Neuen Bund zu stiften. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alle Menschen an deinen Tisch geladen, um uns Gemeinschaft mit dir zu schenken. Christus, erbarme dich unser.

Du willst mit uns zum Vater gehen, um uns Anteil zu geben an deiner Herrlichkeit. Herr, erbarme dich unser.

Der heutige Mensch lebt in einem unaufhörlichem Getrieben-sein.  Die Zeiten, an die unsere Großeltern uns erinnern,  sind längst vorbei. Heute muss schon ein kleines Kind morgens früh aufstehen, damit die arbeitende Mutter genug Zeit hat, das Kind in den Kindergarten zu bringen und dann muss sie schnell in die Arbeit gehen. Die Sorge um materielle Sachen führt zur Erschöpfung im menschlichen Alltag. So war es auch zur Zeit Jesu. Sicher waren die Menschen Jesus sehr  dankbar, als er das Brot vermehrte und die Schar sättigte. Aber das war nicht das Hauptziel von Jesus. Die Theologen bezeichnen die Brotvermehrung als Vorbild für die Eucharistie. Die Menschen aber verstanden die Absicht von Jesus nicht. Sie begriffen nicht, dass Jesus ihre Seele sättigen will. Und wie steht es mit uns? Verlangen wir nicht von Jesus eher unsere materielle Sättigung als das Brot des ewigen Lebens?

Zum Vater im Himmel, der uns in Güte begegnet, lasst uns beten.

Die Sorge um die materiellen Sachen beraubt uns um den Frieden. Jesus erlaubt nicht, dass wir seinen Frieden verlieren.

Jesus, du bist, für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.

 

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Freitag der 2.Osterwoche Joh 6,1-15 2017

3.Sonntag A der Osterzeit Lk 34, 13-35

3. Sonntag der Osterzeit 2017 – Sie erkannten ihn beim Brotbrechen.

Einführung

Die Eltern ermahnen oft ihre Kinder: Höre lieber zuerst zu, dann rede! Zwischen dem Sprechen und dem Hören ist nämlich ein Unterschied. Wenn wir sprechen, dann üben wir Einfluss auf die anderen aus.  Wir bemühen uns, sie zu überzeugen. Wenn wir hinhören, erlauben wir den anderen auch, uns zu beeinflussen.  Das hat Sinn auch in der Religion, weil der wirkliche Glaube aus dem Hören auf Gottes Wort, auf Gottes Stimme stammt.

Predigt

Über die Jünger von Emmaus wurde geschrieben, dass sie enttäuscht und ratlos waren. Sie sahen, dass Jesus getötet wurde, sie wussten, dass Jesus begraben wurde. Damit zerfielen alle ihre Ideale. Während des Gehens mit einem unbekannten Mann – sie wussten nämlich nicht, dass das Jesus war –   begannen sie über ihn zu sprechen und dann hörten sie zu und der unbekannte Mann sagte zu ihnen ein bisschen vorwurfsvoll: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch,  alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias  all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Lk 24,25-26

Das Hören war damit verbunden, dass sie plötzlich merkten, wie ihnen das Herz zu brennen begann.  Hier zeigt sich, was der Glaube im Leben eines Menschen macht. Der Beginn Ihrer Wanderung war mit  Schwierigkeiten verbunden, aber das Hören auf  Christus bewirkte bei ihnen eine Veränderung. Oder anders gesagt –  einen neuen Ausblick. Der evangelische Theologe Karl Barth, er lebt von 1886 bis 1968, sagte: Der Richter des Verstandes ist eine Erscheinung. Wer an die Philosophie oder an  menschliche Religionen glaubt, der redet – aber,  wer an Jesus Christus glaubt, der hört. Uns geht es gut, wenn unser Herz brennt – vielleicht aus  Sehnsucht nach der Freundschaft, Partnerschaft, nach einer guten Ehe, nach einer guten Arbeit, nach braven Kinder usw. Es ist gut,  wenn das Herz vor Begeisterung brennt. Jesus ergänzt  diese Sehnsüchten noch.  Wenn jemand alt ist und krank, dann hat er Sehnsucht nach dem Tod und Jesus kam, um uns das ewige Leben anzubieten.

Der Prophet Jesaja schrieb: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege –  Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. Jes 55,8-9. Wir müssen keine Angst vor dem haben, dass wir viele göttliche Sachen nicht verstehen, weil der Abstand  zwischen seinem Denken und unserem Denken so riesig ist. Aber wir können auf Gott vertrauen. Die beste Art der Kommunikation mit Gott ist das Hören. Im Hören äußern wir unseren Glauben.  Es ist notwendig, dass wir  Begeisterung für  Sachen gewinnen, die  schwierig und unangenehm sind. Was sollen wir in einem solchen Fall machen? Es ist notwendig, unsere  Einstellung zu diesen Sachen zu ändern.

Ein einfaches Beispiel: Als ich Soldat war, musste ich die Kartoffeln schälen. Ein Mensch kann zu dieser Tätigkeit zwei Einstellungen haben. Das ist aber eine langweilige Arbeit – oder der Mensch kann sich freuen, dass er den anderen dienen kann.  Die Arbeit ist immer dieselbe, aber die Einstellung zu dieser Arbeit kann verschieden sein.

Frau Peterson schälte Kartoffeln. In ihrer Nähe spielte ihr Sohn Stefan, der 4 Jahre alt war. Nach einer Weile zog Stefan  seine Mutter am Rock. Sie war mit den Kartoffeln so beschäftigt, dass sie das gar nicht wahr nahm. Fünf Minuten später wiederholt der Bub das Ziehen am Rock seiner Mutter.  Sie sagte nur kurz ,,Ja“,  aber ich schaute weiter auf ihre Kartoffeln. Da sagte Stefan zu ihr: Mama, kannst du mich mit den Augen hören?  Das sagt Gott auch zu uns: Mein Kind, ich bitte dich, höre mich mit den Augen. Das bedeutet:  Nimm die anderen wahr, sei gut zu ihnen, hilf ihnen. Sei wie Christus, der die Not der anderen wahrgenommen hat, der die Menschen heilte, der den Menschen Hoffnung gegeben hat. Die Jüngern von Emmaus sind der Beweis dessen, wie Jesus durch die Augen hörte, als er sie zermürbt des Weges gehen sah.

Wenn wir heute wie die Jünger von Emmaus gehen, rufen wir im Geist: Herr, bleibe bei uns, damit wir aufhören begriffsstutzig, traurig oder zerknirscht zu sein! Öffne uns einen neuen Weg! Hilf uns, dass wir Dich beim Brotbrechen erkennen!

Veröffentlicht unter Sonntagpredigt | Kommentare deaktiviert für 3.Sonntag A der Osterzeit Lk 34, 13-35

Donnerstag der 2.Osterwoche Joh.3,31-36 2017

Gott, unser Vater, der den Sohn liebt und alles in seine Hände gegeben hat, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde.Der vom Himmel kommt, der ist über alle. Wir wissen, dass das Jesus ist, der vom Himmel ge-  gekommen ist

Jesus, du bist vom Vater auf diese Erde gesandt. Herr erbarme dich unser.

Du bist der Zeuge für die Botschaft des Vaters. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns das ewige Leben schauen lassen. Herr, erbarme dich unser.

Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Jesus dachte hier an Johannes den Täufer. Diejenige, die die liturgischen Texten zusammengestellt haben, haben zwischen dem gestrigen und heutigen Evangelium zehn Verse ausgelassen. Dort gibt nämlich Johannes der Täufer Zeugnis von  Jesus. Wer vom Himmel kommt, der ist über allem und zeugt, was er gesehen und gehört hat. Nur Jesus ist vom Himmel gekommen. Dieses Zeugnis von Jesus können wir annehmen oder auch ablehnen. Wer es annimmt, kann sich als Christ bezeichnen. Damit aber ist es nicht genug. Es ist unsere Pflicht, dieses Erkenntnis von Jesus den anderen mitzuteilen. Wir alle sollen Zeugen von Jesus sein. Das bedeutet aber,  nicht nur in Worten Zeugnis zu geben, sondern unsere ganz Art zu leben soll von Christus sprechen. Unser Zeugnis soll glaubwürdig sein. Wir dürfen nicht uns selbst in den Vordergrund stellen. Christus  zu erkennen ist unsere Pflicht, aber nicht nur Pflicht, sondern auch Bedarf, denn damit erfüllen wir das, was Gott von uns mit Recht erwartet.

Jesus Christus hat uns in die Hand des Vaters gegeben. In seinem Namen wagen wir zu beten.

Das Leben, das uns der Sohn Gottes schenkt, ist ein Leben des Friedens in Gott. Um seinen Frieden bitten wir.

 Selig, die an den Sohn Gottes glauben und zum ewigen Leben gelangen.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Donnerstag der 2.Osterwoche Joh.3,31-36 2017

Mittwoch der 2.Osterwoche Joh.3,16-21 2017

Gott, der Herr, der seinen einzigen Sohn dahingab, um uns zu retten, sei mit euch.

Nikodemus, ein Mitglied des jüdischen Hohen Rates  besuchte mehrmals Jesus. Bei diesen Begegnungen war das Hauptthema der ,,Glaube“. Nikodemus ließ sich davon überzeugen,  dass nichts so wichtig ist wie der Glaube. Christus erklärte ihm, dass wir ohne Glauben nicht gottähnlich sein können.

Jesus, du hast dein Leben hingegeben für unsere Schuld. Herr, erbarme dich unser.

Durch dich ist die Welt gerettet worden. Christus, erbarme dich unser.

Du bist das Licht, das jeden Menschen erleuchten  will. Herr, erbarme dich unser.

Als Jesus Nikodemus erklärte, wie wichtig der Heilige Geist für das Heil des Menschen ist, so verglich er das damit, was Gott Vater für uns Menschen getan hat. Er gab seinen Sohn für uns hin und damit eigentlich alles. Auch wenn er Gott ist, kann er für die Rettung des Menschen nicht mehr geben, als seinen Sohn für hinzugeben. Es ist notwendig daran zu erinnern, dass Jesus sich aus voller Freiheit für uns hingab, aus eigenem Antrieb, aus Liebe – und das auch aus Liebe zu denen, die es nicht verdienen. Auch sagte er zu Nikodemus: Es ist etwas anderes eine Gabe zu bekommen, als eine Gabe anzunehmen. Alle bekommen die Gaben Gottes, aber nicht alle nehmen sie an, denn sie glauben nicht an Gott und wollen sich nicht mit ihm vereinen. Sie eignen sich daher auch die Gaben Gottes nicht an. Aber das ist schlimm, denn in der Welt gibt es außer Jesus nichts und niemanden, durch den der Mensch erlöst werden kann.

Zum Vater, der seinen Sohn  für  uns dahingegeben hat, dürfen wir als seine Kinder beten.

Das Gericht  des Herrn ist ein Gericht der Liebe.  Wer glaubt, findet  in ihm den Frieden. Dazu bitten wir.

Selig, die das Licht  Gottes angenommen haben und  die Wahrheit tun, die uns  verkündet  ist.

 

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Mittwoch der 2.Osterwoche Joh.3,16-21 2017

Hl.Markus, Evangelist Mk 16,15-20 2017

Jesus Christus, der den Aposteln die Macht gegen alle Bosheit gegeben hat, sei mit euch.

Die Persönlichkeit des Heiliges Markus kennen wir. Wir wissen, dass  er der Begleiter des Heiligen Paulus war und später auch als heilig bezeichnet wurde. Zirka um 70 nach Christi Geburt schrieb er sein Evangelium. Zur Zeit der Kaiser Trajan wurde er in der Stadt Alexandria in Ägypten zu Tode gefoltert. Der Heilige Markus wird mit einem Löwen und einem geöffneten Buch dargestellt.  Es ist darum, weil sein Evangelium  mit der Beschreibung des Vorgängers von Jesus, nämlich mit Johannes dem Täufer in der Wüste beginnt. Und der Löwe lebt in der Wüste.

Jesus, du rettest, die an dich glauben. Herr,erbarme dich unser.

Du hast deine  Apostel ausgesandt, Christus, erbarme dich unser.

Du lebst weiter in deinem Wort. Herr, erbarme dich unser.

Die Religion bietet die Möglichkeit auch nach unserem Vorstellungsvermögen zu handeln.  Und gerade das gibt unserem Glauben ein starkes menschliches Ausmaß. Das Problem des Vorstellungsvermögen ist aber,  dass es manchmal wesentlich von der Wirklichkeit abweichen kann. Viele Pilger, die das Heilige Land besuchten, sagten, dass sie sich alles anders vorgestellt hatten. Noch schwieriger es ist, wenn wir und den Himmel vorstellen wollen. Im heutigen Evangelium ist die Rede, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Wir müssen uns befreien von den materiellen Vorstellungen, wir dürfen nicht denken, der Himmel sei irgendwo im Weltraum.  Das heutige Evangelium sagt, dass Jesus sich zur Rechten Gottes setzte. Kardinal Walter Kasper sagt, dass der Himmel nicht etwas sei, was schon existierte, aber er entstand in dem Moment, als sich die erste Schöpfung  mit Gott vereinte. Der Himmel entstand, als Jesus mit dem verherrlichten Leib zum Vater zurückkam. Jesus stieg zum Vater hinauf,  aber nicht in den Himmel, den schon es gab, sondern damit er den Himmel bildete.  Er selbst sagte: Wenn ich gegangen bin und  einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Joh 14,3

Da wir durch Jesus Christus die Botschaft des Heiles empfangen haben, wagen wir zum Vater zu beten.

Das Evangelium in die ganze Welt bringen, das heißt Friede sei  überall. Dazu bitten wir den Herrn

Selig, die Jesus Christus nachfolgen und sein werden zu seiner Rechten.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Hl.Markus, Evangelist Mk 16,15-20 2017

Montag der 2. Osterwoche Joh 3, 1-8 2017

Jesus Christus, der sagte  Wenn jemand  nicht von neuem geboren wird so kann  er das  Reich Gottes nicht sehen.

Die Worte von Jesus, die wir heute gehört haben, rufen in uns viele Fragen hervor. Was wird mit den Menschen, die nicht getauft wurden. Viele nicht aus eigener Schuld. Was wird mit den Menschen, die nicht glauben, sie sind nicht fähig glauben. Werden alle diese Menschen aus dem Gottes Reich ausgeschlossen? Oder wird Gott jeden Menschen speziell beurteile. Es erscheint wahrscheinlicher. Wir wissen,dass Gott gerecht ist.

Jesus, du hast uns alle, ins Reich Gottes berufen hast. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du bietest uns allen das göttliche Leben. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du respektierst unsere Freiheit. Herr, erbarme dich unser.

Das Dunkel war für Nikodemus der Schutz vor den spürenden Augen von Juden. Nikodemus führt das Gespräch mit Jesus. Nikodemus beginnt dieses Gespräch mit der Ansprache ,,Rabbi“ Lehrer. Jesus lehnt diesen Titel nicht ab und er lehrt gleich Nikodemus. Er sagte ihm, dass er wiedergeboren muss werden. Wie kann , geboren werden der, der schon Jahre lang lebt? Jesus erklärte, dass der Mensch aus dem Wasser muss geboren werden. Was äußert die Zeremonie von Taufe. Das bedeutet, was in uns sündig ist, soll man fluten, damit dann in uns unter dem Einfluss des Heiligen Geistes, kann in uns das neue Leben entwickeln, das Leben das von Gott stammt. Das ist die erste Forderung die Jesus legte, damit wir das ewige Leben erreichen können.

Gottes Wille drückt sich in seiner Schöpfung aus.  Er hat  sie uns  so anvertraut, dass alle Menschen von ihr empfangen, was sie täglich  brauchen. Deshalb beten wir.

Christus, der Herr, wird kommen , um alle Menschen   in sein Reich   des Friedens  zu führen. Um diesen Frieden bitten wir.

Wäre nicht  dein Gesetz   meine Freude, ich wäre zugrunde gegangen   gegangen  in meinem Elend.

 

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Montag der 2. Osterwoche Joh 3, 1-8 2017

Die modernen Ungläubigen mit Thomas verglichen

Das wunderbare Erscheinen  des Auferstandenen selbst bei verschlossenen Türen zeigt, wie Jesus alles daran liegt seine Glaubensboten  von der Wahrheit  seiner Auferstehung   zu überzeuge. Die anderen Apostel sagten zu Thomas. Wir haben den Herrn gesehen. Thomas aber sagte. Wenn ich nicht die Male der Nägel  an seinen Händen sehe und wenn ich  meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand  nicht in seine Seite  lege, glaube ich nicht. Wie Thomas sagen auch viele andere Menschen. Ich habe dieses, jenes,  nicht gesehen, nie mit Händen  gegriffen, darum glaube ich  es nicht.

Unsere Religion lehrt uns  an Gott glauben, den niemanden gesehen, der in unzugänglichen Lichte wohnt, nur mit dem Augen des Glaubens  erreichbar ist. Wohl könnte  der Ungläubige  in betrachten in seinem Ebenbilde, seine Spüren entdecken in allen seinen Werken, aber ihn selbst,  sieht und greift er nicht. Und weggeworfen ist hier auch die Hoffnung  je diesen Gott zu besitzen, denn, wer zu Gott kommen wird, muss glauben , dass er sei. Hebr 11,6. Unsere Religion lehrt uns eine Vorsehung  sehen, Hinter dem Krieg und  Frieden, Teuerung und Überfluss, Krankheit und Gesundheit. Aber wer hat  diesen Gottesfinger  schon mit  körperlichem Augen gesehen? Darum leugnet ihn  der Ungläubige  das alles ist nur ein Zufall, oder ein Schicksal. Der ungläubige Mensch seht die Kraft und  Nutzen der Gebetes nicht. Ihm scheint alles den natürlichen Gang zu gehen, alles von den  Umständen abzuhängen. Er sieht nicht Gottes geheimes Walten. Wenn ich nicht  mit meinen Ohren Gottes rettendes  Wachtwort höre, glaube ich  es nicht, dass er  unsere  Bitten höre und berücksichtige. Unsere Religion lehrt uns, dass unsere Seele unsterblich ist. Der Ungläubige aber  kommt nicht hinaus, über seinen Körper, den er sehen und betasten kann. Nie ist noch das Messer des Anatomen der Seele auf die Spur gekommen. Viele Ungläubige glauben  ohne Probe, dass es einem Sokrates, Aristoteles, Platon gaben….  aber Gottes  Lehren und Gnaden verdienen ihnen keine Beachtung. Von Ungläubigen gilt: Denn sie haben Gott erkannt , ihn aber  nicht als Gott  geehrt und ihm  nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz  wurde  verfinstert. Sie behaupteten   weise zu sein  und  wurden zu Tören. Röm  1,22–23. Es ist nicht richtig das Sehen und Greifen zum höchsten Kriterium zu machen- keine anderen   als handgreifliche Kenntnisse zu besitzen, mit den  größten Geistern der christlichen  Ära so gar nicht geistesverwandt  zu sein. War etwa Thomas ein großer Geist, dass er so unvernünftig  zweifelte? Weil Thomas des Herrn Auferstehung  nicht glaubte, war sie etwa  deshalb nicht wahr? Die Ungläubigen berauben sich.  Da freuten sich die Jünger , dass sie   den Herrn sahen. Joh 20,20.  Durch seinen Unglauben brachte sich  Thomas  um diese edle Freude, setzte die Folter innerer Leere und Trostlosigkeit  an deren Stelle. Wie vieler geistigen Güter Tröstungen  beraubt sich  der Ungläubige, und was täuscht er dafür ein? Thomas zweifelte aus Liebe zur Wahrheit und aus Liebe zu Jesus. Die Menschen pflegen zwar Angenehmes  gern zu  glauben, wenn aber die Freude  zu groß ist, pflegt man einer Nachricht zu misstrauen, um dem übergroßen Schmerz  einer bitteren   Enttäuschung  zuvorzukommen. So bei Thomas,dem in dieser überschwenglichen   Freudenbotschaft schon der Gedanke   einer Täuschung    unerträglich war. Und Jesus würdigte   diese edeln Motive, er verzieh dem Zweifler und erleichtere ihm   den Glauben.

Veröffentlicht unter Katechesen | Kommentare deaktiviert für Die modernen Ungläubigen mit Thomas verglichen

Samstag der Osterwoche Mk16, 9-15

Jesus Christus, der zu den Apostel gesagt hat: Geht hin in die ganze Welt und predigt  das Evangelium der ganzen Schöpfung.

Warum sagte Jesus diese Worte? Darum, weil Jesus sich wünscht, dass seine Lehre, seinen Name, die Nachricht über seine Auferstehung  in ganzer Welt verbreiten. Es war  nur so  möglich wenn sie fest an Jesus Auferstehung glauben werden. In diesem Moment Glaube der Apostel an Jesus Auferstehung  noch nicht  ganz fest war.

Jesus, du hast den Apostel ihren Unglauben vorgeworfen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast die Apostel in die Welt gesandt hat, das Evangelium zu verkünden. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast auch uns beauftragt, Verkündiger deiner Lehre zu sein.

Das heutige Evangelium rekapituliert die Erscheinungen Jesu zuerst Maria Magdalena, dann den Jüngern von Emmaus und zum Schluss den Elf in Speisesaal. Es scheint, dass gesamt Begeisterung, Eifer von drei Jahren, die mit Jesus verbrachten, verduftet. Jesus aber befreit die Apostel von Trauer und Hoffnungslosigkeit. Jesus tritt wieder zu den Apostel zu und erweckt in ihnen Glauben. Diese kleine Gruppe bald der Grund der zukünftiger Kirche wird. Später die Zweifel der Apostel werden vielen zum Empfang des Glaubens dienen. Das Evangelium ist als ob der Kampf Jesu für Petrus, Johannes, Tomas, aber das ist der Kampf für uns. Wir haben Jesus nicht gesehen, und doch wir glauben. Warum? Weil Jesus uns innerlich berührt und half uns unsere Ungewissheit überwinden. Wer an Christus glaubt, muss sich bemühen aus den Zweifel herauskommen. Solche Menschen will uns Jesus haben.

Wir dürfen Gott unseren Vater nennen, der uns das Leben in Fülle verheißen. Zu ihm lasst uns  beten.

Als Glieder des einen Leibes sind wir dazu berufen, den  Frieden Christi  zu leben und zu verschenken.

So spricht der Herr.  Ich bin  die Auferstehung  und das Leben . Wer an mich glaubt, wird  leben,auch wenn er stirbt.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Samstag der Osterwoche Mk16, 9-15

Taufe April 2017

Liebe Eltern, Taufpaten, Großeltern

Sicher, die Geburt ihres Kindes, bedeutet für sie mehr mehr Arbeit, mehr Sorgen und Verantwortung, aber auch mehr Freude. Jedes Kind ist ein Geschenk, mit dem müssen wir vorsichtig behandeln, umgehen.Die Kinder sind uns nur anvertraut. Für bestimmte Zeit ,,verleihen“. Dessen werden sich sehr gut bewusst die Eltern, die schon größere Kinder haben. Wenn die Kinder schon selbstständig sind, wenn sie die Eltern schon nicht brauchen. Ein Zitat spricht. Ein Kind ist für eine Weile dein, aber für ewig Gott. Jeder Mensch gehört Gott. Er steht hinter unser Geburt. Er ist unser Vater. Er gibt den Sinn unserem Leben. Wir sind hier, weil Gott uns haben wollte. Auch ihre Tochter kam zur Welt aus Gottes Gnade und Willen. Ihre Aufgabe ist sich  kümmern um ihre Tochter. Liebende, verantwortliche, opferwillige Eltern zu werden.  Gott vertraut euch und wird euch helfen, wenn ihr auf ihn verlassen werden. Gott denkt nicht nur an irdisches Leben, sondern auch an die Ewigkeit, zu der er uns einladen. Die Taufe ist die Einladung  zur Gottes Nähe. Gott will uns vor allen Bösen retten, das uns trifft. Von euch soll liebe Eltern ihr Kinder erfahren, wer ist Jesus und was für uns getan hat. Gott kennt uns bei dem Name. Nach der Taufe wird ihre Tochter Gott gehören. Sie wird seine Tochter sein. Es ist große Sache Kinder Gottes zu sein. Hier auf  der Erden ist uns  die Segnung und Gottes Hilfe zugesagt und nach dem Tod ist uns den Platz in den Himmel. Nicht wegen unsere Schönheit oder  Geschicklichkeit, sondern weil Gott uns liebt. Wir danken Dir Gott, dass du  Rony zum Leben berufen. Wir danken Dir für die Gnaden, die sie in der Taufe bekommt. Wir bitten für die Kraft,  für die Eltern, damit sie ihre Tochter nach deinem Willen erziehen, damit sie Dir kennt und glücklich ist und einmal mit ihr wir alle im Himmel zusammenkommen.

Veröffentlicht unter Taufe | Kommentare deaktiviert für Taufe April 2017

Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit A Joh 20,42-47

2. Sonntag der Osterzeit 2017

Das Fest der göttlichen Barmherzigkeit, das wir heute feiern,  hat unter allen Formen von der  Barmherzigkeit Gottes die größte Bedeutung. Schwester Faustina, eine polnische Ordensschwester bekam Einsprechungen von Jesus, die über diese Barmherzigkeit vieles aussagen. Wir wollen dankbar sein, dass die Kirche unter Papst Johannes Paul II dieses Fest eingesetzt hat.

Predigt

Jesus spricht über dieses Fest und sagt:  Ich sehne mich danach, dass das Fest der göttlichen Barmherzigkeit angeordnet wird. Durch den Auftrag an Sr. Faustina wurde ein Bild vom barmherzigen Jesus gemalt und dieses wurde am ersten Sonntag nach Ostern gesegnet. Die Auswahl dieses Sonntags ist nicht zufällig. Das Evangelium spricht von der Erscheinung des Herrn bei seinen Aposteln. Sie waren hinter verschlossenen Türen versammelt, er kam durch diese verschlossenen Türen und erfüllt sie mit den Gaben des Heiligen Geistes. Er gab ihnen die Macht, Sünden zu vergeben. Die Vergebung der Sünden  ist die wichtigste Frucht von Gottes Barmherzigkeit. Die Heilige Faustina hat ein Tagebuch über die Botschaften, die sie von Jesus erhalten hat, geschrieben. Sie schreibt: Das Werk der Erlösung ist mit dem Werk der Barmherzigkeit verbunden.

Über die Gründe für die Festsetzung dieses Festes in der Kirche  sagt Jesus: Die Seelen sterben trotz meines bitterlichen Leides, das ich erlitten habe für die Erlösung der  Menschheit. Ich gebe ihnen eine letzte Hoffnung zu ihrer Rettung. Das ist das Fest der göttlichen  Barmherzigkeit.  Wenn sie meine Barmherzigkeit nicht seligpreisen, werden sie auf ewig verloren sein. Damit wir diese Rettung nützen, es ist notwendig Gottes Barmherzigkeit zu  kennen. Und dass wir das erkennen, dazu hilft uns die Anordnung   dieses Festes. Dazu gibt es auch eine Vorbereitungsphase. Es ist die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. Wir sollten also neun Tage lang auf dieses Fest vorbereiten. Dazu gibt es auch den Barmherzigkeitsrosenkranz. Am Tag des Festes sollte das Bild des barmherzigen Jesus aufgestellt werden. Die Priester sollen auch über die große Barmherzigkeit Gottes immer wieder sprechen und auch predigen. Was noch damit verbunden ist, ist der vollkommene Erlass der Sündenstrafen. Jesus sagt dazu: Die Seele, die an diesem Tag zur heiligen Beichte und zur heiligen Kommunion  geht, bekommt die vollkommene Vergebung ihrer Schulden und Strafen. Ein Professor Rózycky?? erklärte,  dass diese Versprechung größer ist als die vollkommenen Ablässe. Die vollkommene Ablässe sind für die    Vergebung der vorübergehenden Strafen, aber sie sind nicht die Vergebung aller Strafen. Diese außerordentliche Gnade ist größer als die Gnade der sechs Sakramente mit Ausnahme der Taufe.  Die Vergebung aller Sünden und Strafen erreichen wir nur durch die Taufe.

xxxx

In heutigen Versprechungen verbunden Jesus die Vergebung aller Sünden und Strafen mit der heiligen Kommunion und so erhebt das heutige Fest sozusagen  auf das Niveau der Taufe. Natürlich die heilige Kommunion muss  nicht nur würdig empfangen, sondern  muss  auch erfüllen die Grundanforderungen  der Verehrung der Gottes Barmherzigkeit. Jesus Christus sagte. An diesem Tag sind alle Gottes Quelle geöffnet , durch die fließen die Gnaden. Fürchte nicht keine Seele zu mir nähern, obwohl ihr Sünde wie Scharlach sind. 

Kann man sagen dass der Weg  zur Erklärung des Festes der Gottes Barmherzigkeit  nicht einfach war.  1985 führte in seiner Diözese das Fest der Gottes Barmherzigkeit  der Kardinál  Franz Macharski in Krakau. Dann folgten ihn weitere Diözese. Kurz vor der Seligpreisung der heiligen Faustina der heilige Stuhl gab das Dekret heraus, das dieses Fest   erlaubte, in allen Diözese in Polen zu feiern. Für die ganze Kirche bestimmte dieses Fest der heilige Papst Johannes Paulus II. 30 April 2000 an dem Tag der Kanonisierung  der heiligen Faustine- an zweite Ostersonntag. Die größte Versprechung dieses Festes ist die Vergebung aller Sünden und Strafen verbinden mit der heiligen Kommunion. Dieses Fest sagt uns, dass Jesus sich entschloss ehe barmherziger Herr zu sein, als der gerechte Richter. Nützen wir diese Möglichkeit, die Jesus uns anbietet.

Veröffentlicht unter Sonntagpredigt | Kommentare deaktiviert für Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit A Joh 20,42-47

Freitag der Osteroktav Joh 21,1-14

Jesus Christus, den die Jünger erkannten, als er am Ufer stand,sei mit euch.

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe. Jemand mehr und nachdrücklich, die anderen still, also ohne Worte. Die Liebe ist der größte Segen für die Menschen.  Darum sehnen sich sehr viele nach Liebe. Nicht nur der Mensch sehnt sich nach Liebe. Nach  Liebe sehnt sich auch Gott. Gott sehnt sich danach, dass er durch seine Schöpfung geliebt werde. Gott hörte nicht auf  zu lieben, auch wenn der Mensch sündigt.

Jesus , du hast deine Apostel zu  Menschenfischern gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Jesus hast deinen Aposteln  dein Reich anvertraut. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du bist der Eckstein deines Reiches. Herr, erbarme dich unser.

Bei der dritten Erscheinung fragte Jesus den Petrus: Simon,  Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Joh 21,15.  Vielleicht scheint es uns, als ob diese Worte, die Jesus an Petrus richtig, nicht notwendig seien. Warum richtet Jesus diese Worte an Petrus?  Woran sollen uns diese Worte erinnern? Petrus antwortete:  Herr, du weißt, dass ich die liebe. Und Jesus sagt zu ihm: Weide meine Schafe!  Damit ist gemeint, dass Petrus die Menschen zu Christus führen solle.  Und er soll das aus  Liebe machen. Am Nordufer des Sees  Genesareth ist die Ortschaft Tabkha. Dort befindet sich die Primatskapelle. Da ist eine Statue des Heiligen Petrus. Der Apostel kniet vor Jesus und mit einer Hand ergreift er den Stab, den Christus ihm reicht. Er nimmt damit von Jesus das Primat an und mit die zweite Hand hebt er zu Christus hoch und bittet um Hilfe. Diese Statue erinnert uns an die Sendung des Petrus zum ersten Papst des Christentums. Das gilt jetzt in der Gegenwart für unseren Heiligen Vater, Papst Franziskus.

Die Liebe zu Gott ist der erste Schritt zum Glück eines Menschen. Um diese Liebe müssen wir immer wieder den Herrn bitten.

 Die Jünger wussten, dass sie dem Herrn begegneten. Wir begegnen  dem Vater, wenn wir beten.

Wir wissen, dass Christus, der  Auferstandene lebt. Deshalb dürfen wir  um seinem Frieden bitten.

Selig, die mit dem Herrn zu Tisch sitzen und mit ihm eingehen in sein Reich.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Freitag der Osteroktav Joh 21,1-14

Donnerstag der Osteroktav Lk 24,35-48

Jesus Christus, in  dessen Namen  bei allen Völkern die Bekehrung  gepredigt wird, sei mit euch.

Wundern wir uns nicht, dass die Apostel nicht glauben wollten, dass Jesus auferstanden ist. Jemand argumentiert, Jesus sei ihnen erschienen.  Das müsste sie doch überzeugen. Sie waren aber nur davon überzeugt, dass Jesus ein Geist sei. Jesus musste sie auffordern: Sehet meine Hände und meine Füße an, dass ich es selbst bin; rühret mich an und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr es an mir seht.

Jesus,  du hast deinen  Aposteln die Wundmale  gezeigt. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast den Aposteln Macht gegeben, Sünden  nachzulassen. Christus, erbarme  dich  unser.

Du hast deine Apostel ausgesandt, dein Wort zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Jesus sieht das Überraschtsein und die Hilflosigkeit seiner Apostel. Sie waren erstaunt und sind  erschrocken. Das war nicht das Ziel des Besuches von Jesus.  Jesus wollte ihnen Ruhe, Freude und  Gewissheit bringen. Er sprach zu ihnen: Der Friede sei mit euch. Fürchtet euch nicht. Ich bin es. Aber sie sind wie erstarrt. Sie sehen immer noch die Geißelung, das Kreuz  und dann das Grab vor Augen.  Obwohl einige sagten, dass Jesus ihnen erschienen sei, war das für sie nicht zu glauben. Als Jesus sah, dass die Apostel noch immer Zweifel haben,  forderte er sie auf: Berührt mich doch! Da die Apostel schon nicht glauben, was sie sehen, dann sollen sie ihn berühren.   Der Tastsinn lügt nicht. Er ist der verlässlichste aller Sinne. Bei den Aposteln ist das nicht der Unglaube, der etwas ablehnt. Sie waren zu verwundert, um das alles  aufnehmen zu können. Sie waren so hoch erfreut und konnten kein Wort sagen. Ihr Herz war zu klein für solch große Gefühle. Anfangs hinderte sie die Angst. Jetzt hinderte sie die große Freude. Große Freude erschüttert das Herz und den ganzen Menschen. Jesu Auferstehung ist von jetzt ab der eigentliche Grund ihres Lebens.

Den Jüngern brannte das Herz, als der Herr mit ihnen redete. In Freude beten wir zum Vater.

Wir begegnen Christus in seinem Sakrament. Damit sein Frieden in uns bleibt, bitten wir.

Selig,   die den Schriften  glauben und beim Herrn einkehren, wenn er kommt.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Donnerstag der Osteroktav Lk 24,35-48

Mittwoch-Osteroktav Joh 20, 11-18

Jesus Christus, der erfüllte, was in der ganzen Schrift von ihm geschrieben steht, sei mit euch.

Das heutige Evangelium kennen wir sehr gut. Es erinnern uns dass die Auferstehung unsere Hoffnung ist. Diese Hoffnung  verkündete Jesus Maria- Magdalena. Maria warum weinst du? Maria hatte keine Ahnung, dass das Jesus ist. Sie dachte,  es sei  der  Gärtner. Als Jesus zu ihr sagte Maria, in diesem Augenblick  wusste sie, dass es Jesus ist. Wie unglaublich groß war ihre Freude.

Jesus die dich lieben, fanden  und sahen dich. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, dein Leichnam wurde im Grabe nicht gefunden. Herr, erbarme dich unser.

Jesus deine Getreuen haben dich vergebens gesucht: Christus erbarme dich unser.

Die dich liebten, fanden und sahen dich: Herr, erbarme dich unser.

 

Als im Kloster auf dem Berg Athos  ein Bruder gestorben ist, die Brüder nahmen von ihm Abschied nach  altem Brauch. Sie kamen um den Sarg zusammen und der Prior ruft alle bei ihren Namen. Jeder antwortete. Anwesend. Dann ruft er den Namen des Verstorbenen. Es kommt  keine Antwort. Dann wird es in  diesem Augenblick  Stille. In dieser Stille klingt der Name des Verstorbenen. Die Brüder spüren die Trübsal. Zum Schluss ruft der Vorsteher des Klosters  den Namen Jesus Christus. Und alle antworten einstimmig. Anwesend. Und das ist wirklich die Wahrheit. Jesus ist wirklich anwesend. Jesus besiegte den Tot. Das leere Grab, ist das Zeichen des großten Sieges. Als die amerikanischen Astronauten von der Mondmission zurückkamen, begrüßte sie Präsident Nixon mit den Worten. Das ist das größte Geschehen  seit der Schöpfung der Welt. Auf die Erklärung antwortete der bekannte Missionar Billy Graham. Das größte Geschehnis der Weltgeschichte ist die Geburt, der Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Billy Graham hatte von der Wahrheit Zeugnis gegeben. Die Menschen schafften noch viele andere Sachen, aber niemand wird durch eigene Kraft von den Toten auferstehen. Darin ist die Auferstehung Christi einzigartig.

In das Wort Vater, wollen wir all unser Vertrauen  legen und beten , wie es uns Jesus gelehrt hat.

Ostern hat alle Türen aufgetan. Aber noch sind  wir nicht über alle Schwellen geschritten. Deshalb  bitten wir.

Ich stehe vor der Tür, spricht der Herr  und klopfte an. Selig sind alle, die mir ihr Herz auftun.

 

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Mittwoch-Osteroktav Joh 20, 11-18

Jesus Auferstehung

Was geschah mit Jesus nach seinem Tod?

Sein Leichnam wurde ins Grab gelegt, und seine Seele stieg in die Vorhölle hinab zu den verstorbenen Gerechten. Ihr wisst von früher, wenn der Mensch stirbt, geht die Seele fort von dem Leib, und der Leib ist dann tot.  Einen solchen toten Leib heißt man dann Leichnam. Die Seele geht entweder in den  Himmel oder  in die Hölle, oder  in das  Fegfeuer, der Leichnam aber wird hinausgetragen  auf den Gottesacker und  dort in die  Erde hineinvergraben, in das Grab  gelegt. War es nun  bei Christus  auch so? Seine Seele ging auch  fort aus dem  Leib und der Leib war dann tot. Dieser tote Leib wurde  dann in das Grab  gelegt. Es war  aber kein  solches Grab, wie  der Totengräber, bei uns  macht mit  der Schaufel und der Hacke in den Boden, sondern es war eine  Höhle  in einem Felsen. Dahin  legten einige  fromme Männer und Frauen den  Leichnam  Jesu , den sie in Leinwand eingehüllt hatten. Die Hölle hatte  keine Tür.  Statt dessen  wälzten  sie  einen  großen  Stein vor die Öffnung der Höhle. Wo war aber die Seele  Jesu? Diese stieg in die  Vorhölle hinab. Was ist das  die Vorhölle?  Vielleicht die Hölle? oder das Fegfeuer? Nein, die Vorhölle ist ein Ort, wo die Seelen verstorbenen Gerechten  waren. Das ist die Leute, die gelebt hatten, ehe Jesus gestorben war, und die fromm und recht lebt, oder ihre Sündem bereut und abgebüßt und auf den Erlöser  gehofft hatten. Z.B. Adam, Noe, Mose, Moses… Diese Gerechten  kamen nicht in die Hölle, denn dort kommen nur ganz Bösen hin. Die Gerechten konnten nicht in den Himmel aufgefahren, denn dahin  konnte niemand  kommen ehe Jesus  uns  erlöst hatte und selbst in den Himmel aufgefahren war. Sie kamen also  in die Vorhölle und mussten da warten, bis Jesus gestorben war. Sie hatten dort keine Schmerzen, wie die in der Hölle oder im Fegefeuer sind. Aber sie hatten auch nicht  die himmlischen  Freuden. Sie  waarteten deshalb mit großem Verlangen  bis Jesus kommt und  sie aus  der Vorhölle  befreit und sie  in  den Himmel nehmen wird. An diesen Ort nun  ist die Seele, Jesu nach seinem Tod hinabgestiegen und  den gerechten  gesagt, dass  sie jetzt  erlöst seien und dass sie  nun  bald  mit ihm  in den Himmel  auffahrem  dürfen.. Wie  werden  die sich  gefreut haben. Wie lange hatten sie in der Vorhölle auf den Erlöser gewartet. Blieb  Jesus Leichnam immer im Grabe? Nein am dritten Tage stand Jesus mit Leib und Seele glorreich  aus dem Grabe auf. Er stand glorreich auf. Er war ganz herrlich, strahlend, glänzend. Als er am Kreuz hing, war sein Leib ganz entstellt. Alles mit Blut überronnen, voll Flecken und Striemen und Wunden alle Glieder,so dass er kaum noch aussah, wie ein Mensch. Jetzt aber war sein Leib ganz schön und herrlich: die Flecken und Striemen waren weg, Nur an den Händen und Füße hat man noch die Male gesehen  von den Nägeln und in der Seite von dem Lanzenstich. Und diese Male waren schön und glänzend  und der ganze Leib war prächtig strahlend, viel schöner, als wenn die  Sonne au einen blanken Spiegel scheint. Denkt nun einmal, wie traurig waren die Jünger Jesu, als ihr lieber Jesus war gefangen und misshandelt und getötet  worden. Wie traurig war die liebe Mutter Gottes, die bei seinem Leiden und Sterben hat zusehen müssen. Ó wie unendlich traurig und weh muss es ihr da im Herzen gewesen sein! Denkt euch die Freude, welche die Mutter Gottes gehabt haben muss, wo sie ihren lieben Sohn wieder lebendig, ja herrlich und strahlend gesehen hat. Auch wir, dürfen und sollen uns recht über die Auferstehung Jesu  freuen, dass Jesus wieder auferstanden ist, dass er jetzt so herrlich und glorreich ist.  Und darum ist das Osterfest, der Ostersonntag, an dem wir wir die Auferstehung  feiern, ein so hohes Fest, ein solcher Freudentag. Und  wir freuen uns  wegen noch  etwas  am Ostertag. Wie Jesus so herrlich aus dem Grabe auferstehen  ist. So werden auch wir einmal aus dem Grabe, auferstehen. Wenn wir fromm, gelebt haben, dann  werden wir  auch einen schönen glänzenden , prächtigen Leib haben, wie Jesus.

Veröffentlicht unter Katechesen | Kommentare deaktiviert für Jesus Auferstehung

Osteroktav-Dienstag Mt 28,8-15

Jeder Christus, der zu seinem Vater und zu unserem Vater gegangen ist, sei mit euch.

Die Frauen sollen den  Jüngern die Begegnung mit Jesus. Jesus will mit ihnen treffen. Den Ort des Treffens kennen sie gut. Das ist der Ort, wo er sie zu  Aposteln berufen hat. Also zu Genezareth See.Eben hier staunten über Jesus Macht. Dieses Zusammentreffen sollen ihren Glauben, den durch den Tod Jesu erschüttert wurde.

Jesus, dein Leichnam wurde im Grab nicht mehr gefunden. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, deine Getreuen haben dich vergebens gesucht. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, die dich lieben, fanden und sahen dich. Herr, erbarme dich unser.

Die falschen Propheten sagten voraus, dass die Kirche das Jahr 2000 nicht überlebt. Wir aber sehen, dass die Kirche auch nach dem Jahr 2 Tausend lebt und in mehreren Ländern ist die Kirche sehr aktiv, sehr lebendig. Was ist unsere Aufgabe in dieser Welt? Auch wir sollen die Zeugen Jesus Auferstehung sein. Wir dürfen nicht für unseren Glauben schämen. Erinnern wir uns daran, dass alles, was wir heute verwundert, wuchs aus dem Christentum auf. Das Christentum brachte die Entwicklung, entfachte die Kultur, bereicherte die Zivilisation. Wer baute die ersten Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Spitale? Unter den Wissenschaftler, Entdecker viele Christen waren. Heute stehen vor den Gläubigen zwei Aufgaben. Die erste: dass sie sich  durch den Mammon nicht verlocken lassen. Der Mammon führte schon viele Menschen von Christus ab. Nelli Coomman  gewann die goldene Medaille im Welt Championat in der Athletik in Budapest. Ein Redakteur fragte sie. Was hat sie in ihrem Leben auf der erste Stelle? Ist das der Sport? Nein antwortete die Siegerin. So dann ist dann ihr Mann. Nein. Nella antwortete: Auf der ersten Stelle in meinem Leben ist Gott, auf der zweiten Stelle mein Mann und an dritten Sport. Der überraschte Redakteur fragte sie. Und ihr Mann weiß davon. Er hat an der ersten Stelle auch Gott, dann hoffe ich an der zweiten Stelle mich. Die zweite Aufgabe ist :  Sich nicht erschrecken vor den Opfern. Jesus spricht. Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Lk 9,23. Für uns das bedeutet: treu bei der Verkündigung des Evangeliums bleiben.

Maria Magdalena weinte, weil sie den Herrn verloren glaubte. Wir  dürfen voll Freude zum Vater beten.

Eine Botschaft geht um die Welt. Christus  ist erstanden.  Zu ihm der unser Friede ist, beten wir.

Selig, die den Herrn wiedererkennen, wenn er in Herrlichkeit kommt am  Letzten Tag.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Osteroktav-Dienstag Mt 28,8-15

Ostermontag A Lk 24, 13-35

Der auferstandene Christus trennt die Menschen.  So war es gleich nach der Auferstehung Jesu. Es gab immer Menschen, die Jesu Auferstehung verkündeten,  aber auch Menschen,  die die Auferstehung Jesu bekämpften. Wir Christen haben die Plicht, der Welt Auferstehung Jesu zu verkünden.

Predigt

Nach der Auferstehung erscheint Jesus den Frauen und sagt zu ihnen:  Seid gegrüßt. Fürchtet euch nicht, geht hin verkündet  meinen Brüdern, dass sie hingehen sollen nach Galiläa, und dort werden sie mich sehen. Auf der andere Seite rät der Hohepriester und die Ältesten den Soldaten, zu lügen.  Sagt zu allen: Seine Jünger  kamen bei Nacht und haben den Leichnam Jesu gestohlen,  während  wir schliefen. Und wenn dies dem Stadthalter zu Ohren kommen sollte, werden wir das beschwichtigen und machen, dass sie ohne Sorge sein werden.  Die Frauen schwiegen nicht über das leere Grab. Das erzeugte bei den Feinden von Jesus Widerstand. Petrus und Johannes sprachen von Anfang an nicht über den auferstandenen Jesus.  Später hat Petrus nicht mehr geschwiegen. Er sprach von Jesus, obwohl es ihm verboten wurde. Wir haben euch doch mit Ernst geboten, dass ihr nicht in seinem Namen lehren sollt. Und sehet, ihr habt Jerusalem erfüllt mit euer Lehre und wollt dieses Menschen Blut über uns bringen. Petrus aber antwortete: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Gott,  unser Vater hat Jesus auferweckt, welchen ihr an das Holz des Kreuzes gehängt und getötet habt. Und wir  sind Zeugen dieser Geschichte und der heilige  Geist, welchen Gott uns gegeben hat, ihm  gehorchen wir. Das zu hören ging ihnen ans Herz  und sie dachten daran, sie zu  töten. Auch für uns ist das eine Aufforderung: Wenn wir an Christi Auferstehung glauben, dürfen wir nicht schweigen. Das hat der Apostel Paulus begriffen. Jesus sagte zu Paulus: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er aber  sprach: Herr, wer bist du?  Ich bin Jesus,  den du verfolgst. Stehe auf und gehe  in die Stadt, da wird man dir sagen, was du tun sollst. Paulus verfolgt Christus nicht weiter, sondern er  arbeitete für ihn. Er verkündete das Evangelium und opferte für Christus sein Leben.  Nicht nur die Apostel, sondern auch Tausende Männer und Frauen verkündeten den auferstandenen Christus.  Aber nicht allen  gefiel das.  Und darum sie wollen  die Sprecher des Evangeliums zum Schweigen bringen. Wir müssen ganz offen gestehen, dass Jesu Feinde aktiv waren und aktiv sind. Wie viel Bücher wurde gegen Jesus und gegen die Kirche geschrieben. Aber sie treten  nicht immer feindlich gegen Jesus  auf, oft verdrehen sie nur  die Fakten, sie sagen Halbwahrheiten und so bilden sie ein falsches Bild von Christus. Und sie arbeiten nicht ohne Erfolg. Aber ohne Erfolg arbeiten auch oft die Verkünder des Evangeliums. Viele Christen denken, dass sie das Evangelium nicht verkünden können. Sie fühlen sich dazu  nicht  fähig. Aber das ist ein Irrtum. Jeder Christ ist berufen, das Evangelium zu verkünden. Hier geht es nicht um die theologische Bildung, sondern darum, ob der Geist Gottes durch sie spricht.

Bei einer feierlichem Schau gab Napoleon nicht acht. Das Pferd wurde scheu und Napoleon drohte  vom  Pferd zu fallen.  Damals trat ein Soldat aus der Reihe auf das Pferd zu, ergriff die Zügel und übergab sie dem Kaiser. Ich danke dir,  sagte Napoleon. Er frage den einfache Soldat und nannte ihn dabei Kapitän: Von welchem Regiment bist du? Napoleon war erfreut darüber, dass dieser Soldat zu seiner persönlichen Garde gehörte.  Der Soldat wurde zum Offizier ernannt. Die anderen Offiziere waren erbost. Was will dieser Kerl hier?   Ich bin Kapitän, sagte dieser. Der Kommandant rief:  Mensch, sie haben wohl nicht alle Tassen im Schrank!  Nein, Kaiser Napoleon hat mich so benannt. Dieser Soldat war ein Mann der Tat.  Auch die Zeugen der  Auferstehung Jesu waren Männer der Taten. Die Jünger von Emmaus, die Jesus erst beim Brotbrechen erkannten, gingen gleich nach Jerusalem zurück und  legten Zeugnis von Jesus ab. Auch wir wollen  zu den Zeugen der Auferstehung Jesu gehören –  und Zeugnis durch unser Leben von Jesu Auferstehung  ablegen.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Ostermontag A Lk 24, 13-35

Ostersonntag A Joh 29,1-19

Ostersonntag 2017- Treffen mit der Kälte

Einführung

In den Herbstmonaten bereiten sich die Bäume für den kalten Winter vor. Es gibt Frost, die Bäume empfangen weniger Wasser, das Laub wird bunt und fällt ab. Die Bäume sind von Natur aus und von Gott so geschaffen, dass alles so ist, um  den Winter zu überstehen. Wenn sie das nicht so wäre, dann würde ihnen der Frost und die Kälte schaden.

Auch die Menschen sind mit der Kälte konfrontiert und schützen sich dementsprechend. Es gibt aber auch eine Kälte des Herzens, die den Menschen egoistisch macht. Auch davor sollen wir uns schützen. Jesus hat die Kälte durchgemacht durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz. Es ist ihm so viel Böses widerfahren. Aber er das Böse besiegt und ist glorreich auferstanden.

Predigt

Jesus blieb trotz seiner schweren Leiden, die ihm zugefügt wurden, ganz groß in seiner Liebe. Er schlug nicht zurück, er war barmherzig gegenüber seinen Feinden. In seiner Liebe hat er allen verziehen.

Die erste Botschaft des Osterfestes ist: Wir sollen an die Allmacht Gottes glauben und besonders an seine Auferstehung.

Die zweite Botschaft ist: Wir sollen an die Taten Gottes glauben! Wir haben Geschichten aus dem Alten Testament gehört, wo Jesus seine Macht gezeigt hat – wie bei Durchgang durchs Rote Meer – und wir lesen noch viele andere Geschichten in der Bibel, die von seiner Macht und von vielen Wundern erzählen.  Am Karfreitag hat Jesus geschwiegen, obwohl ihm Unrecht getan wurde. Er hat für uns gelitten und seine Leben für uns geopfert.

Die dritte Botschaft ist: Wir sollen an Gott glauben, der uns immer wieder einlädt. Er lädt uns ein, das Werk seiner Schöpfung zu schätzen und zu hüten und er lädt uns ein an die Auferstehung zu glauben. Die Schöpfung können wir missachten, sie auch verderben. In das Werk der Auferstehung erlaubt uns Gott nicht, einzugreifen. Das Werk der Schöpfung hat Gott  vollkommen und gut  geschaffen. Sein Plan war eine wunderschöne Welt. Und was macht der Mensch daraus? Er verschmutzt das Wasser und die Luft. Er macht sich die Schöpfung untertan und nimmt sich manchmal auch das, was nicht ihm, sondern anderen gehört. Wenn das dann im Großen passiert, wenn dieses egoistische Denken ganze Völker betrifft, dann kann daraus sogar ein Krieg entstehen. Dadurch erlebt man soviel Elend in der Welt. Seien wir daher dankbar für unsere Schöpfung!

Die Auferstehung ist eine neue Schöpfung. Eine wichtige Schöpfung, an die wir unbedingt glauben sollten. Wir sollten uns immer wieder bemühen, Jesus ähnlicher zu werden, um dann einmal in den Himmel zu kommen. Dort gibt es keine Bosheit und keinen Egoismus mehr. Also setzen wir alles daran, den Lebensstil von Jesus nachzuahmen, ihn uns anzueignen.

In einem Film erfährt man über den römischen Kaiser, der beunruhigt ist, von den  Nachrichten irgendeines Jesus von Nazaret. Der Kaiser  hörte, dass Jesus viele Nachfolger hat und dass er eine neue Lehre gegründet hat. Da hat er einen Mann nach Palästina geschickt, damit dieser die Wahrheit über Jesus erforsche. Der Gesandte des Kaiser kam nach Palästina, sprach mit den Menschen und fragt sie, was für ein Mensch Jesus war. Die einfachen Menschen hatten gute Erinnerungen an ihn. Sie erzählten von der Brotvermehrung und den vielen Heilungen, die Jesus wirkte. Der Bote kam nach Jerusalem und fragte nach dem Grund, warum Jesus verurteilt wurde.  Da zeigte man ihn eine Tafel,  auf der  geschrieben stand: Jesus von Nazaret, der König der Juden. Der Bote begriff,  dass Jesus sein Leben aus Liebe für uns geopfert hat. Aber der Bote des Kaiser traf  auch mit Pilatus zusammen.  Er fragt ihn über  Einzelheiten des Gerichtsprozesses. Pilatus aber fürchtete sich. Wenn nun der Kaiser erfuhr, dass es keine Beweise für die Verurteilung Jesu gab. Pilatus rief den Kommandanten der Soldaten und sagte zu ihm: Wir beide haben ein Problem. Wenn der Kaiser erfährt,  wie alles war, das wird unser Ende. Der Bote muss daher sterben. Die Endszene:  Der Bote betritt ein Zimmer. Eine Kopie (was heißt das?)  fliegt gegen ihn. Er weicht aus und sagt: Wartet, Freunde! Helft mir, das Geheimnis von Jesus zu erkunden. Das ist für uns beide sehr wichtig.

Dieser Film enthält eine Aufforderung an uns: Auch wir sollten dem Geheimnis über Jesus auf die Spur kommen. Mögen unsere Nachforschungen nie enden, damit wir erkennen können, was für unser Leben wichtig ist. Danken wir für die Feste des Kirchenjahres, die uns auf Wichtiges vorbereiten.

 

Veröffentlicht unter Sonntagpredigt | Kommentare deaktiviert für Ostersonntag A Joh 29,1-19

Karsamstag 2017

Karsamstag- Vereiteltes Totenmahl

Im unserem Leben sind die wichtigen Traditionen, die mit Grenzsituationen – das sind die  Geburt und der Tod. Mit der Geburt ist die Kindes taufe verbunden und mit dem Tod das Totenmahl. Beides hat eine religiöse und eine gesellschaftliche Bedeutung. Auch vor zwei Tausend Jahren feierten die Menschen den Anfang des neuen Lebens und die Verstorbenen wurden mit das Totenmahl ins ewige Leben geleitet. Aber bei Jesus war das Totenmahl nicht von Bedeutung. Jesus wurde am Freitag ins Grab gelegt, am folgenden Tag war ein Festtag und so hätte so etwas gar nicht sein können. Am Sonntag kamen die Frauen, um den Leib Jesu zu waschen und zu salben, ihn in ein Leinentuch einzuwickeln und würdig zu begraben. Dann erst wollten sie das Totenmahl einplanen, wie das so gewöhnlich war. Aber Jesus hat ihnen das vereitelt. Als die Frauen zum Grab gekommen sind, haben sie statt Jesus einen Engel vorgefunden, der zu ihnen sagte: Fürchtet euch nicht. Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo der Herr gelegen hat. Mt 28, 5-6. Wir können uns vorstellen, wie sehr sich die Frauen gefreut haben! Jesus lebt – er starb zwar, wurde begraben, aber er ist im Grab nicht verwest. Mit Jesus beginnt eine neue Tradition. Wir sollen uns beim Sterben nicht zu sehr um Äußerlichkeiten sorgen, um Organisation, um den Sarg, um Kränze, um das Grab und das Totenmahl. Jesus will, dass wir daran denken, dass wir einmal bei Gott auf ewig leben dürfen. Wir sollten mehr an die Seele unserer Verstorbenen denken. Da taucht die Frage auf: Wie wird meine Auferweckung sein – werde ich da genau so sein wie jetzt? Werden die Engel und der ganze Himmel vor mir weglaufen? Wir müssen uns nicht vor Gott fürchten. Wir müssen nur unseren Eigensinn fürchten. Deshalb soll das Osterfest wieder eine Aufforderung sein, unser Leben zu überdenken und zu ändern. Aber das verlangt unser ganzes Bemühen.

Interessantes schreibt man über Sokrates: Er war im Gefängnis und wartete auf seine Hinrichtung. Eines Tages hörte er den Gesang eines Mitgefangenen – der Text war sehr schwierig und von einem berühmten Dichter. Da ersuchte Sokrates seinen Mithäftling, ihm diesen Text geben, damit er ihn auswendig lernen könne. Der Mithäftling sagte: Lohnt sich das wirklich? Er bejahte und meinte: Ich möchte gerne vor dem Tod noch etwas Neues lernen. Sokrates bemühte sich nämlich noch vor dem Tod sein Leben zu vervollkommnen. Ja, es ist auch unsere Aufgabe, unser Leben zu vervollkommnen. Das hat Sinn, weil auf uns die Auferstehung wartet.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Karsamstag 2017

Kinderauferstehungsfeier 2017

Kinderauferstehungsfeier 15. April 2017

…wie das Licht am Morgen, wenn die Sonne aufstrahlt!

Vorbereiten:

4 Kerzen (Thomas), Ostergrußkarten und Plakate (Katja) , Wolken und Sonne (Katja) , Osterkerze entzünden (Thomas) , Stockerl (Thomas), Plakatständer (Thomas)

Einzug

Lied: Singt seid froh, denn Jesus ist am Leben

 

Begrüßung  

Liebe Kinder, liebe Eltern, Großeltern.

Ich möchte Euch alle zur heutigen Kinderauferstehungsfeier herzlich begrüßen. Und ich möchte euch voll Freude und Dankbarkeit  sagen. Unser Herr Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist, der drei Tage im Grabe gelegen ist und am dritten Tag zum Leben erstanden ist, er der jetzt mitten unter uns ist, er sei mit euch.

Katja

Die Fastenzeit wird oft als ein Weg von der Dunkelheit ins Licht beschrieben. Licht und Dunkelheit sind voneinander abhängig. Ohne Dunkelheit gibt es kein Licht, ohne Trauer keine Freude. Licht schenkt uns Wohlgefühl und Glück. Licht verwandelt, verändert, wärmt.

Das Licht der Erde ist die Sonne.

Jeden Morgen bringt sie im Osten Licht, den neuen Tag.

In jedem Frühjahr schenkt sie Wachstum und neues Leben. Durch sie entsteht Lebensraum auf der Erde. Ohne Licht gibt es keine Farben, es macht das Leben bunt und vielfältig. Licht ist aktiv. Licht entwickelt, ernährt und erhält.

Charlotte:

Wir haben heute wieder Ostergrußkarten mitgebracht. Alle Kinder sind jetzt eingeladen nach vorne zu kommen und sich ein Ostergrußkärtchen zu holen.

Charlotte und Katja:

Kärtchen austeilen und anschließende Pinwand mit Plakat der Ostergrußkarte umdrehen.

Charlotte:

Schauen wir uns das Bild genauer an. Was können wir darauf sehen?

Das Bild zeigt das Grab Jesu – der Stein ist weggerollt. Die drei Frauen sind auf dem Weg zum Grab, um den Leichnam zu salben. Hinter dem Grab geht strahlend groß und kräftig die Ostersonne auf. Sie kündigt symbolisch das freudige Ereignis an: das Grab ist leer! Jesus lebt! Er ist auferstanden! Auf das traurige Ereignis des Todes und die dunklen Tage der Trauer strahlt nun das Licht des Ostermorgens.

Kyrie Rufe:

Viktoria:

Jesus, du hast viel Leid erfahren.

Herr, erbarme dich.

Wolke mit der Aufschrift „Leiden“ wird an die Pinnwand geheftet.

Lied: Jesus ist auferstanden

Pia

Jesus, du bist für uns gestorben

Christus erbarme dich.

Wolke mit der Aufschrift „Tod“ wird an die Pinnwand geheftet.

Lied: Jesus ist auferstanden

Johanna:

Jesus, du bist für uns auferstanden.

Sonne mit der Aufschrift „Auferstehung“ wird zwischen die Wolken an die Pinnwand geheftet.

Lied: Jesus ist auferstanden

Tagesgebet

 

Guter Gott

Mit deinem Licht vertreibst du die Finsternis.

Wie die Sonne aufstrahlt am Morgen, so strahlt deine Liebe auf in dieser Welt.

Durch deinen Sohn, der von den Toten auferstanden ist, hast du den Tod besiegt.

Darum dürfen wir uns freuen und ein Fest feiern.

Stärke uns mit deinem Licht, dass wir die Freude über die Auferstehung in die Welt hinaus tragen.

Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Lied: Halleluja gesungen

EVANGELIUM: Mt 28, 1 – 10 ,

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee, Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.  Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.  Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. ,Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

Die Erscheinung Jesu vor den Frauen

Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Lied: Halleluja: gesungen

Predigt

Liebe Kinder!

Wisst ihr, wer der erste war, der erfuhr, dass Jesus auferstanden ist? Wir würden denken, dass es seine Apostel gewesen sind. Sicher waren sie bei seinem Grab, sie haben alles gesehen und dann haben sie dieses Ereignis gründlich beschrieben. Nein, so war es nicht. Die Apostel waren  im Abendmahlsaal und hatten die Tür verschlossen, denn sie versteckten sich aus Angst vor den Juden. Als ein Bub die Erzählung über die Auferstehung von Jesus hörte, sagte er: Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich alles fotografiert. Wir wissen aber, dass das gar nicht möglich war. Zu dieser Zeit gab es noch keine Fotoapparate. Und wenn es auch so wäre, und jemand hätte Jesus fotografiert, als er auferstanden ist, die Pharisäer hätten ihn bestochen, damit er dieses Fotos hergibt und er dadurch nicht beweisen kann, dass Jesus wirklich lebt.

Als erste aber hat Maria Magdalena und die anderen Frauen gesehen, dass der Stein vom Grab weggenommen war.  Sie gingen rasch zu den Aposteln und verkündeten ihnen, dass Jesus auferstanden ist. Aber bei den Juden hatte das Zeugnis der Frauen keinen Wert. Jesus liebte aber seine Apostel und er  wollte sie nicht in Zweifel lassen. Darum erschien er ihnen noch an diesem Tag und er sagte zu ihnen: Friede sei mit euch. Die Apostel hörten auf zu zweifeln als sie Jesus sahen.  Und sie freuten sich sehr. Auch wir freuen uns mit ihnen. Jesus hat den Tod besiegt. Einen solchen Sieg erreichen weder die stärksten noch die klügsten Menschen. Es gab berühmte Herrscher, wie  zum Beispiel Napoleon, Alexander der Große, sie alle haben glänzende Siege erreicht, aber den Kampf mit dem Tod verloren. Es gibt kluge Ärzte, die unser Leben, verlängern können und wir sind ihnen dafür dankbar, aber vor dem Tod können sie uns nicht retten. Nur Jesus ist aus eigener Kraft aus dem Grab auferstanden und er lebt und er wird auf ewig leben. Mit ihm werden auch wir leben. Er ist das Licht, das nie verlöschen wird.

Ansprache: (Anregung)

Ihr kennt alle einen Sonnenaufgang. Ein beeindruckendes Erlebnis. Vorbei ist die Dunkelheit und Dämmerung. Man sieht nicht mehr nur die vagen Umrisse. Plötzlich beginnen die Farben zu leuchten. Die ganze Schönheit der Natur wird sichtbar. Die Unsicherheit der Nacht muss weichen. Neue Hoffnung tritt an ihre Stelle. Ein neuer Tag beginnt!

Wir wissen, dass die Sonne Menschen fröhlich machen kann. Wir wissen auch, dass sie ein leuchtendes, wärmendes, Mut machendes Licht spendet.

Sie lässt Blumen blühen und Äpfel reifen.

Sie erweckt die Natur zum Leben.

Das ist einer der Gründe, warum der Sonnenaufgang als Symbol der Auferstehung verwendet wird. Heute feiern wir Auferstehung. Das Licht der aufgehenden Ostersonne verkündet uns eine gute Nachricht. Jesus ist auferstanden! Jesus lebt! Überall soll das Licht der Freude und der Auferstehung das Leben erleuchten. Für uns ist Jesus wie eine hell aufstrahlende Sonne. Er ist auferstanden. Darüber dürfen wir uns freuen. Nicht nur heute. Jesus sagt zu uns: Denkt daran, dass ich immer bei euch bin! Jesus schenkt uns das Licht in unserem Leben und macht unser Leben heller und bunter! Das feiern wir heute und jeden Sonntag!

 

Fürbitten:

Charlotte:

Liebe Kinder. Hier vorne seht ihr die neue Osterkerze brennen. Ihr Licht erinnert an das Leben und an die Auferstehung von Jesus. Deswegen entzünden die Kinder jetzt an der Osterkerze das Osterlicht.

Kinder, die Fürbitten lesen, haben eine Kerze in der Hand. Diese entzünden sie jeweils einzeln an der Osterkerze, bevor sie die Fürbitte sprechen.

Peter:

Gott im Osterlicht erkennen wir deine Liebe zu uns. Zu dir bringen wir unsere Bitten

  1. Susanne: Wir entzünden das Licht an der Osterkerze für alle, die Auferstehung feiern. Schenke ihnen dein Licht

Alle: Schenke ihnen dein Licht.

  1. Matthias: Wir entzünden das Licht an der Osterkerze für alle, die traurig sind..

Schenke ihnen dein Licht.

Alle: Schenke ihnen dein Licht.

  1. Emilia: Wir entzünden das Licht an der Osterkerze für alle, die krank im Bett liegen und nicht aufstehen können.

Schenke ihnen dein Licht.

Alle: Schenke ihnen dein Licht.

  1. Christoph Wir entzünden das Licht an der Osterkerze für alle, die im Krieg leben oder auf der Suche nach einer neuen Heimat sind.

Schenke ihnen dein Licht.

Alle: Schenke ihnen dein Licht.

  1. Johanna Wir entzünden das Licht an der Osterkerze für alle, die du schon zu dir geholt hast.

Schenke ihnen dein Licht.

Alle: Schenke ihnen dein Licht.

Peter:

Guter Gott, das Licht der Auferstehung begleitet uns durch unser Leben, so wie auch du uns durch unser Leben begleitest. Dafür danken wir dir, durch Christus, unseren Bruder und Freund. Amen

Vater unser. gebetet

Danklied: Hurra für Jesus

 

Schlussgebet:

 

Guter Gott, wir haben das Osterfest gefeiert. Dein Sohn Jesus Christus ist auferstanden und für uns wie eine hell leuchtende Sonne aufgegangen. Diese Botschaft tragen wir in die Welt hinaus. Du stärkst uns immer wieder durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen

Segen:

Es segne uns Gott, der Vater,

der uns seinen Frieden schenkt.

Es segne uns Gott, der Sohn,

der unser Leben mit seinem Licht erhellt.

Es segne uns Gott, der Heilige Geist,

der uns durch seine Nähe stärkt.

Amen

Schlusslied: Resucito

 

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Kinderauferstehungsfeier 2017

Ministrantenstunde- Karsamstag

Karsamstag  ist die Nacht der Erwartung des Herrn. Die Gläubigen sollen den Menschen ähnlich sein, die mit brennenden Kerzen in den Händen die Rückkehr ihres Herrn erwarten.

Die Feier der Osternacht

1 Segnung des Feuers und Bereitung der Osterkerze

2 Prozession- Lumen Christi- Deo grátias

3 Das Osterlob

4 Wortgottesdienst

5 Taufwasserweihe

6 Erneuerung des Taufversprechens

7 Eucharistiefeier mit Hl.Kommunion

1) Das Osterfeuer ist für Christen ein wichtiges Symbol, ein Symbol für Christus. Sein Licht und seine Wärme erinnern an das Leben, und an die Auferstehung Jesu.  Vom Feuer wird die Osterkerze entzündet. Die Osterkerze erinnert uns an den auferstandenen Christus, der das Licht der Welt ist. Christus ist die Hoffnung für die Menschheit, der vorher  eingetaucht ist in das Dunkel  der Sünde und Todes.

2) 3 mal wird Lumen Christi (Christus, das Licht) gesungen 1. Beim Eingang der Kirche 2. In der Mitte der Kirche 3. Beim Altar. Der Priester hält die Osterkerze in Händen. Das ist die erste Verkündigung der Auferstehung.

3) Das Osterlob (Exultet) besingt die Nacht, in der Christus die Fessel des Todes zerbrach und siegreich auferstanden ist.

4) Die Lesungen aus dem Alten Testament sprechen von den wichtigsten Werken Gottes in der Geschichte  Israels. Dann ist ein symbolischer Übergang vom Alten ins Neue Testament. Am Altar werden die Kerze angezündet. Es erklingt das Glorialied, die Glocken läuten, die Ministranten läuten, die Orgel spielt.

Dann kommt die Lesung aus dem Brief des Heiligen Apostels Paulus an die Römer. Dann erfolgt das große Oster-Halleluja. Halleluja ist ein hebräisches Wort und bedeutet. ,,Lobe den Herrn“

5) Die Wasserweihe erinnert uns an die Taufe, aus der unser christlichen Leben stammt. Sie ist  eine Wurzel für unser ganzes Leben in Christus. Durch die Taufe ist   jeder von uns in das Leben des auferstandenen Christus eingegliedert.

6) Der Priester fragt die Gläubigen: Widersagt ihr dem Satan? Wir antworten: Ich widersage

Und all seiner Bosheit?  Ich widersage

Und all seinen Verlockungen? Ich widersage.

7) Jeder Christ ist dann zur Eucharistiefeier eingeladen. Wir können alle unsere Freuden, unseren Kummer, unsere Erfolge und unsere Enttäuschungen auf den Altar leben,  vor allem aber unser Herz. Mit Christus stehen wir gleichsam zu einem neuen Leben auf. Wir bitten Christus, dass wir glaubwürdige Zeuge seiner Auferstehung sind. Die Hl. Kommunion ist das Pfand für unsere Auferstehung, wenn Jesus einst wiederkommen wird.

8) Prozession

In einigen Ländern finden Oster-Prozessionen statt.

Der Priester legt die große Hostie in die Monstranz ein. Dann betet der Priester so oder ähnlich: Liebe Brüder und Schwestern! In den österlichen Vigilien feiern wir Christus, das österliche Geheimnis. Christus besiegte den Tod und brachte uns  neues Leben. Es freut sich die ganze Kirche darüber und lobt und preist und rühmt den Herrn. Möge auch in unserer Kirche dieser Lobgesang zum Jubel des auferstandenen Christus erklingen.  Dann nimmt der Priester die Monstranz, hebt sie hoch und singt: Ich bin auferstanden und das Volk antwortet  und ich bin immer mit dir, Halleluja. Dann singt der Priester:  Friede sei mit euch, ich bin es. Halleluja. Fürchtet euch nicht Halleluja. Dann singt der Priester: Unser Herr Jesus Christus ist auferstanden. Dann beginnt die Prozession. An der Spitze der Prozession geht der  Kreuzträger und jener, der die Statue des auferstandenen Christus trägt. Die Gläubigen singen das Lied: Dir Gott loben wir. Nach der Rückkehr des Priesters stellte er die  Monstranz auf den Altar. Er sagt Tantum ergo und es folgt ein Gebet: Herr Jesus Christus, im wunderbaren Sakrament des Altares, hast du uns  das Gedächtnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade, die heiligen Geheimnisse deines Leibes  und Blutes so zu verehren, dass uns  die Frucht der Erlösung  zuteil wird. Der du in der Einheit  des Heiligen Geistes mit dem Vater lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Das Volk sagt „Amen“. Dann erfolgt der Segen mit der Monstranz. Zum Schluss sind marianische Antiphone.

 

Veröffentlicht unter Katechesen | Kommentare deaktiviert für Ministrantenstunde- Karsamstag

Karfreitag 2017

Karfreitag- Liebe und Angst

Die jungen Leute haben auf ihren Handys Fotos von ihren  Freunden. Sie können sie jederzeit anschauen. Sie können diese Fotos ihren Bekannten zeigen und dabei sagen: So sehen meine Freunde aus! Die Passiongeschichte  zeigt uns Jesus – nicht sein Gesicht, sondern sein Wesen. Sein Wesen erkennen wir, wenn wir auf das Kreuz blicken.  Jesus war kein Schwächling. Wenn er ein Schwächling gewesen wäre, wäre er davongelaufen und die Juden hätten ihn nicht gefangen nehmen können. Jesus wusste, dass er falsch beschuldigt wurde und am Kreuz enden wird. Und obwohl er Angst hatte und Einsamkeit erlebte und sogar Blut geschwitzt hat, gab er sich freiwillig in die Hände jener Menschen, die ihm nach dem Leben trachteten. Seine Einstellung war: Ich liebe dich, Mensch, auch wenn du mich töten wirst! Wir aber lieben oft die Menschen nur so lange sie uns nicht enttäuschen, betrügen oder verletzen. Das Kreuz Jesu sagt uns da etwas anderes. Jesus auch dort noch: Ich liebe dich, Mensch, auch wenn du mich mit einer Dornenkrone krönst, wenn du mich mein Kreuz tragen lässt und mich schließlich ans Kreuz nagelst. Daran hat sich auch nach 2000 Jahren nichts geändert. Jesus wird nicht von den Heiden oder anderen Fremden getötet, sondern von seinem eigenen Volk, von Menschen, die sogar Synagogen besuchten. Im Namen Gottes verurteilen sie praktisch den Gottessohn. So schlecht können Menschen sein! Selbstsucht, also Egoismus zerstört oft das göttliche Leben in uns. Oft spürt auch der heutige Mensch nicht, dass Gott ihn unendlich liebt. Das hat auch eine Ursache. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass alles was sie zum Leben haben und auch die Natur und die ganze Welt ein Geschenk Gottes sind. Auch die Tatsache, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, hat wenig Bedeutung für manche. Warum? Weil sie die Augen verschließen vor dem, was Jesus uns gegeben hat.

Eine kurze Geschichte: Ein Arzt kam zu einer Mutter nach der Geburt ihres Kindes und sagte zu ihr: Frau Susanne, ihr Sohn wird niemals sehen können! Wie bitte? Er kann nicht sehen, aber seien sie geduldig, ihr Sohn hat eine Krankheit, die wir beseitigen, wenn er ungefähr 15 Jahre alt ist . Wir können uns vorstellen, was da in der Mutter vorgegangen ist, als sie das erfuhr. Gleichzeitig aber hatte sie auch Hoffnung. Als ihr Sohn also 15 Jahre alt war, wurde er operiert. Die Operation ist gelungen. Er hatte noch zwei Tage die Augen verbunden. Dann wurde ihm der Verband abgenommen und er konnte zum ersten Mal die Sonne sehen. Er schrie voll Verwunderung auf: Mutti, wird diese Sonne nicht auf mich herunterfallen! Die Mutter antwortete: Hab keine Angst, die Sonne ist dazu da uns zu dienen. Der Junge verstand, dass er sich nicht sorgen muss und dass die Sonne wärmt und es uns eigentlich ermöglicht zu leben.

Wir erleben das nicht so, weil wir alle gesunde Augen haben. Am Karfreitag sollte uns das dazu anregen, einmal nachzudenken über diesen Jungen, der plötzlich sehen konnte und zu erkennen, dass Gott die Sonne unseres Lebens ist. Wenn wir das Wesen Gottes erkennen, dann sehen wir eben wie Gott uns liebt. Verzeih, uns Gott, dass wir dich nicht immer sehen, dass wir auch manchmal blind für dich sind! Öffne unsere Augen!

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Karfreitag 2017

Gründonnerstag 2017 Joh 13, 1-15

Jesus sagte: Wenn nun ich der Herr und Lehrer euch die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen, er sei mit euch.

Die Botschaft des Gründonnerstag können wir auch so charakterisieren, dass wir einander dienen sollen, wie Jesus uns gedient hat.

Einer von deinen Aposteln hat dich verraten. Herr, erbarme dich unser.

Du wusstest, dass deine Stunde gekommen war. Christus, erbarme dich unser.

Du willst, dass wir einander vergeben. Herr, erbarme dich unser.

Beim Besuch eines Supermarktes stellen wir fest, dass das Angebot größer ist als die Nachfrage. Nur bei der Liebe ist das umgekehrt. Die Nachfrage nach Liebe ist größer als das Angebot von   Seiten der Menschen. Wir können uns vorstellen, dass Jesus in  Getsemani eine große Einsamkeit erlebte. Er hatte keine Unterstützung. Niemand sagte zu ihm: Jesus, ich bin bei dir. Statt- dessen kam Judas und hat ihn verraten. Woher kommt das, dass ein Mensch Angst hat vor dem Leiden, aber keine Angst hat, anderen wehzutun. Gott hilft uns, diese Situation durch die Hilfe von Jesus  zu lösen. Wir brauchen die Kraft Gottes, um allen Ballast abzulegen. Jesus hat uns zwei Zeichen hinterlassen: die Fußwaschung und die Eucharistie. Jesus wusch den Aposteln die Füße, obwohl Petrus protestierte und sagte: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Anteil zu haben, bedeutet: wie Jesus sein.

Das zweite Zeichen ist die Eucharistie. Es scheint, dass Jesus sagen wollte: Ich weiß, es ist schwer, den anderen zu dienen. Die Eucharistie gibt uns die Kraft, um zu dienen.  Wir sollen einander so dienen, wie Jesus uns diente. Was bedeutet für uns die Eucharistie?

Dazu folgende Kuriosität: Im Mittelamerika gibt es ein Äffchen, das sehr intelligent ist. Es schafft viele Tätigkeiten, es kann sogar einen Menschen  betreuen. Der 24 jähriger Robert Foster aus Boston hatte einen schweren Unfall. Die Ärzte haben ihn gerettet, aber er konnte sich nicht mehr bewegen. Er landete im Rollstuhl. Wenn seine Eltern in der Arbeit waren, leistete ihn ein Äffchen Gesellschaft. Es lernte, sich  um sein ,, Pflegekind“ zu sorgen. Es brachte ihm aus dem Kühlschrank das Essen, es fütterte Robert, es wusch das Geschirr  ab, es verstand es, eine CD in den Recorder einzulegen, es ein- und auszuschalten, auch den Fernseher und den Radio, es verstand, wenn es notwendig war, auch mit dem Staubsauger zu arbeiten, was es aber nicht gern machte.   Robert Foster sagt: Ohne das Äffchen wäre ich verloren. Es handelte, als ob es meinen Zustand begreifen konnte  und es bemühte sich allezeit zu helfen. Seine Hilfe ist für mich von unschätzbarem Wert.

Das ist eine schönes Bekenntnis:  Seine Hilfe ist für mich unschätzbar. Sagte schon jemand so etwas auch zu mir? Du bist für mich unschätzbar wertvoll.  Aber eine wichtige Frage ist: Ist Jesus für mich von unschätzbarem Wert? Ist die Eucharistie, die Jesus am Gründonnerstag eingesetzt hat, für mich wertvoll und bedeutungsvoll, oder wertlos und bedeutungslos? Es gibt viele Christen, die an Gott glauben, die zwar sagen, dass sie Gott lieben, aber sie leben praktisch ohne Gott. Sie brauchen Gott nicht. Ist es überhaupt möglich, dass jemand Gott  nicht braucht? Ja, das ist möglich, wenn jemand nicht das Reich Gottes  sucht. Es ist so ähnlich, als wenn für mich die Beherrschung der englischen Sprache kein Wert hat, dann hat alles keinen Wert, was mit der englischen Sprache verbunden ist – zum Beispiel  ein Lehrbuch der englischen Sprache, eine  CD, Bücher in englischer Sprache. Wir  wissen aber, dass die Beherrschung der englische Sprache sehr wertvoll ist. Es kann unser Leben bereichen.

Viel wertvoller  für uns aber ist, wenn wir uns mit Jesus vereinigen. Was für eine Tragödie ist es, wenn Millionen Menschen in dieser Welt ohne Jesus leben, die praktisch sagen: Jesus, ich brauche dich nicht! Beten wir für diese Menschen, damit sie erkennen, was sie verabsäumen!

Mein Vater, dein Wille geschehe, hat Jesus im Garten von Getsemani gebetet.Lasst uns in demselben Vertrauen beten.

Jesus Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Er hat sie uns erwirkt durch seinen Gehorsam  bis zum Tod am Kreuz. Deshalb bitten wir.

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt bleibt es allein. Wenn es  aber stirbt, bringt es reiche Frucht, spricht der Herr.

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Gründonnerstag 2017 Joh 13, 1-15