Samstag der 5.Woche 2019 Mk 8,1-10

Jesus, der die große  Volksmenge  gesättigt hat, sei mit euch.  

Bergleute nahmen  ihren Kollegen Pausenbrot. Sie wollten wissen, wie er benehmen wird. Sie wollten seinen christlichen Glauben  ausprobieren.  Der überraschte Kollege sagte. Jemand hat mir mein zweites Frühstück genommen. Aber Appetit  auf Essen  mir blieb. so jemand helfe mir.

Jesus, du wolltest den Menschen helfen.  Herr, erbarme dich unser. 

Du lehrst uns das Brot des ewigen Lebens suchen. Christus, erbarme dich  unser.

Du allein  willst  unser  höchstes   Ziel  sein. Herr, erbarme dich unser.

Im Evangelium haben wir  von Brotvermehrung gehört. Jesus sagte, Ich bin innerlich bewegt über die  Volksmenge, denn schon  drei Tage  weilen sie   bei mir und haben nichts zu essen. Mk 8,2.  Jesus hatte Mitleid mit den Menschen. Er wollte ihnen helfen. Jesu Hilfe war so groß, dass nicht nur alle gut aßen, sondern auch sieben volle Körbe von Krümel blieb. Versuchen wir uns  in die heutige modern Zeit übertragen. Wie viele Menschen  vor  allem  in  Entwicklungsländern an Hunger sterben. Wir können unterernährte Kinder  auf den Straßen  sehen,  die vor Hunger sterben. Hier gibt es  einen großen Kontrast.  Auf einer Seite wenden sich große Mittel  zum Rüsten, auf der anderen Seite   sterben die Menschen an Hunger. Denken  wir darüber nach, ob auch wir verschwenden nicht mit Brot, mit Essen. Wie viele Nahrung, Lebensmittel, befindet sich in Mülleimer. Schätzen wir das Brot, dessen bei uns genug ist. Wie viel Art des Brotes  können wir bei uns kaufen. Sind wir dankbar dafür, dass wir genug Brot haben. Wie habe ich schon gesagt. Jesus hatte Mitleid mit den Hungernden. Viele Menschen von heute haben kein Mitleid mit hungernden Menschen, sie denken nur an sich selbst. Aber so war das auch in der Vergangenheit. Dazu ein Beispiel. Filip Neri ging  einmal das Essen für die verlassene Kinder suchen. Ihm gegenüber ging ein reicher Mann auf dem Pferd. Filip bat ihn um den Beitrag für die Kinder. Dieser Herr, beleidigte, lachte  Filip aus, spuckt ihn an. Der Heilige akzeptierte das und sagte zu Reichem. Das war für mich. Jetzt geben Sie mir etwas für Kinder. Der Reiche war so über die Demut von Filip überrascht, dass er gab ihm das Geld. Vergessen wir nicht, dass Gott einmal uns zur Verantwortung  nimmt, wie wir   den anderen   in ihrem Elend geholfen haben.

Da sich  der Vater, der Herr des Himmels und der Erde, in seinem  Sohn  offenbart hat, wagen wir   zu ihm zu beten.

Mit  der Last  und Not  unseres Lebens gehen wir   zum Herrn  und bitten um die Ruhe  und  Frieden.

Selig, die  ausharren  unter  der Last ihres  Lebens  und  Ruhe  finden  bei dem, der  gütig  und   selbstlos ist.

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Freitag der 5.Woche Mk 7,31- 37

Jesus, der einen Taubstummen heilte, sei mit euch.

Die erste Dimension  der Heilung  ist die körperliche Heilung. Die  Heilung  der nicht  funktionierenden  Körperorgane. Wir alle haben Erfahrung  mit körperlicher Krankheit. Seit 25 Lebensjahr sterben in uns eine Reihe Zellen, die sich schon nie erneuern. Kann man sagen, dass wir langsam sterben. Die körperliche Heilung   brauchen wir nicht dazu, um nicht zu sterben, sondern damit wir würdig  sterben.

Jesus, du hast uns den Weg eines  vollkommenen   Lebens  gewiesen. Herr,  erbarme dich unser.

Du hast  uns   zu  Zeugen   deines   Wortes und deines Lebens  gemacht. Christus, erbarme dich unser.

Durch die Heilung der Menschen hast du deine Liebe gezeigt. Herr,erbarme dich unser.

Wir hörten wie zum Jesus einen Taubstummen brachten und baten  ihn seine Hände auf ihn zu legen. Er berührte  die Körperteile  die  krank  waren, und nach dem Wort  ,Effata“ was bedeutet ,, öffne dich“. Und  alsbald   taten  sich seine Ohre  auf, und das Band  seiner   Zunge   ward   los,  und er redete recht. Mk 7,35. Es scheint das einfach. Was sagen sie dazu? Wir wissen nicht wie viel Jahre dieser Kranke krank war. Wie viel Geld  gab er auf die Ärzte aus, nur um gesund zu  sein und den Sinn des Lebens findet. Und hier kommt jemand, der Macht über alle Krankheiten hat. Und Jesus wollte nicht, dass über ihn gesprochen wird. Aber die Menschen haben über ihn gesprochen, sie lobten und bewunderten  Jesus. In Evangelien finden wir die Nachricht über 35 Jesu Wunder, daraus  waren  26  Wunder bei denen er die Kranken heilte. Es ist sicher, dass Jesus viel mehr getan hat, wie es   in  den Evangelien steht. Es ist sicher. dass viele Krankheiten verursacht das Elend, unzureichende Hygiene verschmutztes Wasser, Mangel an  Nahrung, aber auch Medikamenten. Wenn wir den Kranken helfen wollen, selbstverständlich brauchen wir dazu Mitteln, wie können die Wunder wie Jesus nicht zu tun. Aber brauchen  aufrichtige Liebe zu den Menschen, die krank und betroffen sind.

Im Namen Jesu Christi, der  uns  das Leben  in Fülle gebracht  hat, dürfen wir  zum Vater beten.

Die  Christus  angehören, leben in  seinem  Frieden. Deshalb  wir  Herrn.

Selig, die dem Herrn folgen   und  mit ihm eingehen  dürfen, wenn er  wiederkommt.

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6.Sonntag im Jahreskreis C Lk 6, 17, 20-26

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

  1. Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.

Einführung

Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.

Predigt

Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.

In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.

Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.

Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?

Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Der glücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.

Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.

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Hl. Cyrill und Hl. Methodius, Lk10.1-9

Jesus der sprach:  Geht hin, ich sende euch  wie Lämmer mitten  unter die Wölfe, er sei mit euch.

Apostel  der Slawen, werden  die beiden  Brüdern Cyrillus und  Methodius  aus  Thessalonike in  Anerkenung  ihrer  Verdienste  um die  Einführung  des Christentums  in Mähren  und Slowakei  genannt. Cyrillus, der  eigentlich    Konstantinos hieß  und  den Namen  Cyrillus  erst später  im Kloster  im Kloster annahm  und  Methodius waren  beide  der slawischen  Sprache  mächtig  und wurden  vom  byzantinischen  Kaiser/ Michael III/ gesandt   um unter den Slawen  zu missionieren.

Jesus,  dir ist alle Gewalt  im Himmel und auf  Erden gegeben. Herr, erbarme dich unser.

 Du hast deine  Jünger zu allen  Völkern gesandt.  Christus, erbarme dich  unser.

Du  willst  bei  allen  sein,  die dein Wort verkündet. Herr, erbarme  dich unser.

Im Jahre  862 sandte Kaiser  Michael III, die  beiden  Brüder  nach  Mähren, nachdem  ihn Fürst  Rostislav um slawisch  sprechende Priester gebeten  hatte. Cyrillus und  Methodius  führten als  erstes die  slawische Sprache ein,  wozu Cyrillus  sogar eigene,  der slawischen Sprache angepasste Schriftzeichen schuf. /Glagolitische Sprache/  .Er gilt  somit  als  Begründer   der slawischen Literatur.  Auch   übersetzte   er die  Heilige   in die  slawische Sprache. Nach mehrjähriger Missionstätigkeit   in  Mähren   reisten die   beiden Brüder   nach Rom   und  überbrachten Papst Hadrian II,  die Reliquien von  Papst Clemens. Von Hadrian  erhielten sie die  Zusage, dass das Slawische  als  liturgische  Sprache  anerkannt  werde. Während des Aufenthaltes  in Rom   erkrankte  Cyrillus  und trat  deshalb   in ein Kloster  ein.Nach 50 Tagen erlag er  seinem schweren  Leiden. Der Todestag  war  der 14. Februar  869. Cyrillus wurde  in. S. Clemente beigesetzt, der Unterkirche der  heutigen  Kirche  selben Namen an  der Via San Giovanni in Laterano in Rom. Methodius wurde von Hadrian II zum Erzbischof  in Mähren. Der Erzbischof  von  Salzburg  betrachtete  diese  Region  jedoch   als sein  Missionsgebiet und ließ  Methodius   zweieinhalb  Jahre   gefangen setzen.  Papst Johannes VIII, befreite  ihn 873  bestätigte   ihn im Amt des  Erzbischofs  und erlaubte  die slawische Kirchensprache. Methodius starb  am 6. April des  Jahres 885  der  Ort des Todes ist  nicht  mit  Sicherheit   festzulegen. Nach  seinem Tod  verbot  Papst  Stephan   VI 896 die slawische  Kirchensprache wieder.

Niemand kommt  zu Jesus, dem  es  der Vater  nicht   gegeben hat. So wollen wir gemeinsam beten.

Wer in Christus   ist,  bleibt  im Licht Gottes und wird Gottes Frieden erhalten.

Selig, die das Wort des Herr annehmen  und ihm  folgen  dürfen  in seiner  Herrlichkeit.

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Mittwoch der 5.Woche Mk 7,14-23

Jesus, der  sagte: Was aus dem Menschen herauskommt, das  macht  den Menschen unrein,er sei mit euch.

Eines Tages als der berühmte Maler Leonardo da Vinci  das Bild ,,das Letzte Abendmahl malte, kam zu ihm sein Nachbarn und begann mit ihm zu streiten. Leonardo regte sich auf, und seinen Nachbarn vertrieb aus dem Haus. Dann wollte er das Bild weiter  malen, konnte er aber nicht. Ihm ist nichts gelungen. Er ging zu seinem Nachbarn sich zu versöhnen. Der Nachbar war überraschat, und fragte was ihn dazu bewegte. Ich konnte Christus nicht malen, solange Christus  in meinem  Herzen nicht weilt. 

Jesus, du bist  unsere  Versöhnung.  Herr, erbarme dich unser.

Du bist   unser Friede. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  unsere  erbarmende  Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, was den Menschen  unrein macht. Damals ist unser Herz  als ob  verhärtet. Jesus betonnt, dass den Menschen  nicht das unrein macht  was von außen  in  ihn kommt, sondern das was aus dem Menschen herauskommt,  das  verunreinigt  den Menschen. Negative  Gedanken kommen  aus  dem   Herzen  des Menschen, sei es eine  schlechte Idee, ein  Diebstahlsanleitung, Gier, Faulheit, Bosheit,  Neid,  Stolz. Wir können uns die Frage stellen, warum solche Gedanken im Herzen des Menschen entstehen?  Eine Erklärung ist, der Mensch sieht wie die anderen Menschen sich benehmen, wie sie denken, oder er liest die Bücher, sieht die Filmen, wo verschiedene Frevler auftreten. Aber  mit dem können wir  nicht alles erklären. Manchmal zeigen sich die bösen Gedanken schon bei den Kindern, die noch kein böses Beispiel gesehen haben. Wie ist das möglich? Ganz einfach. Schon in der Heiligen   Schrift steht, dass der Wille  des Menschen neigt zum Bösen.  Es ist als ob angeboren. Selbstverständlich  die Zuneigung zum Bösen ist nicht bei jedem Menschen gleich. Noch  ein Faktor muss hier  erwähnt werden.   Und das ist die Wirkung  des bösen Geistes. Natürlich der Teufel kann  nicht den Menschen zu  den bösen Taten zwingen. Ob der Menschen die bösen Gedanken annimmt und verwirklicht, oder ablehnt hängt von seinem freien Willen ab. Bitten wir Herrn Jesus, damit wir immer genug Kraft haben, das Böse abzulegen und mit  seiner Hilfe   Gutes zu tun.

Gott sendet uns  seinen Geist, damit wir  auf ihn  hören und  ihm  antworten können. Wir beten  mit den Worten,die uns  Jesus gelehrt hat.

Jesus Christus ist unser Friede. In ihm können alle Menschen zu Gott  und zueinander finden. Deshalb bitten wir.

Selig, die vom Geist der Wahrheit geführt, ihr  Leben in Gott  vollenden.

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Dienstag der 5 Woche Mk 7,1-13

Jesus, der lehrt uns unseren Glauben richtig leben, er sei mit euch.

Im Evangelium werden ein interessantes Gespräch zwischen  Jesus und Pharisäer  hören. Jesus sieht jedem  im Herzen. Er kennt die Gesinnung  der Juden und er sagt zu ihnen. Dieses Volk  ehrt mich  mit den  Lippen, aber  ihr  Herz ist weit   entfernt  von mir. Mr 6,7. 

Jesus, du bist der Weg der Wahrheit. Herr, erbarme  dich unser.

Du willst  uns  beistehen  gegen  allen  falschen Propheten. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns  zu  allem Guten  stärken. Herr, erbarme dich unser. 

Jesus zitiert die Worte des Propheten Jesaja, der einige  Jahrhunderte vor  Christus lebte.  Die Menschen, die   zur  Zeit   des Propheten Jesaja lebten, verhielten sich  wie Jesus Zeitgenossen. Was verhielt eigentlich Jesus den Juden? Der Widerspruch   zwischen   ihren Worten und Taten. Von außen schien alles in Ordnung zu sein, aber die Juden rutschten in den religiösen Formalismus. Sie hatten weder zu  Gott  noch zu den Nächsten  eine wahre Liebe. Dabei wussten sie ihr Verhalten, entschuldigt und  sie dachten, dass alles in Ordnung ist. Aber Jesus  akzeptiert ihre Argumente nicht.  Sie sagt zu ihnen. Vor Gott ihre Argumente bestehen nicht. Gott können wir mit leeren Ausreden täuschen. Denken wir nicht, dass wir so ähnlich diesen Juden sind. Wir wollen  unsere  Fehler  nicht offen   zugeben und darum  suchen wir  nach verschiedenen Ausreden, um unsere  Fehler  zu rechtfertigen. Ob unsere  Denkart und folglich auch die Handlung nach Jesu Lehre wird, hängt auch davon ab, ob in unserem Leben, die Gebote Gottes oder menschliche Gebote der Priorität haben. Zwischen  den menschlichen und den göttlichen  Gesetzen kommt oft zum Widerspruch kommen. Ich werde ein Beispiel  anführen.  Nach den Gottes Geboten  ist der Abtreibung nicht  erlaubt, nach dem menschlichen ist erlaubt. Viele argumentieren damit: Die Frau hat  der Recht  sich  entscheidet , ob sie will oder  nicht will das Kind. Für uns  Christen, sollten die Gottes Gesetzen verbindlich  sein. 

Gott hat uns  zum ewigen Leben   geschaffen  und  uns  zum Bild  seines  Wesens  gemacht. In Jesus Christus können wir   zu ihm  als  unserem Vater beten..

Jesus ist unser Friede. In ihm können   alle Menschen  zu Gott  und zueinander  finden. Deshalb  bitten wir.

So spricht der  Herr. Ich stehe an der Tür und klopfe.  Wenn einer  meine   Stimme  hört  und  die Tür  öffnet , werde ich bei ihm eintreten und mit ihm  Mahl halten, und er  mit  mir.

 

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Christus und unser Sieg über die Welt-

Jesus sagte zu den Apostel. Dies  habe  ich  zu euch geredet, damit  ihr   in mir  Frieden  habt. In der elt  habt ihr  Bedrängnis, aber seid gutes  Mutes, ich habe  die Welt  überwunden. Joh  16, 33.

Wodurch  der Sieg  über die Welt  errungen  werde?  Wie  überwindet  Jesus die Welt?  Durch  Leiden, indem er  bei  seiner ersten  Ankunft Verfolgung, Schmach und  Peinen von   den Gottlosen  mit Geduld  und  Liebe   ertrug. Durch  Bekehrung, indem er  die Bosheit  einiger  durch  liebevolle Umänderung   und  Heiligung   ihres  Sinnes  überwand. Durch  Verdammung,  da er  bei seiner zweiten  Ankunft durch  Gerechtigkeit die  Welt überwinden- die guten  belohnen und  die Bösen  bestrafen   wird.  Wie Christus aus   eigener Kraft die Welt zu überwinden   vermöge? Der Geist  bezeugt, dass Christus  die Wahrheit sei. Betrachten wir  die Zeugen  und ihre  Beschaffenheit.  Der Vater, das Wort  und der   Heilige  Geist und  diese  drei sind   eins d.h.   wie in ihrer   Natur  und Wesenheit, so  in ihrem Zeugnisse am Jordan, auf Tabor.  Den Inhalt  des  Zeugnisses ist.  Dass Jesus,  der Sohn  Gottes   ist darum  mächtig   und stark genug,  die Welt   zu besiegen, dass er  zugleich  auch wahrer  Menschen  ist darum  kann er  zur Erlösung der  Welt  leiden  und sterben.  Den  Wert dieses  Zeugnisses  ist unermesslich. Wenn  wir das Zeugnis der Menschen annehmen  annehmen-das Zeugnis  Gottes ist größer, denn  dies   ist das   Zeugnis Gottes, das er   bezeugt hat   über seinen Sohn, 1 Joh 5,9. Auch wir  können  die Welt besiegen, wenn wir  durch die Gnade Söhne  Gottes   sind    und   rein  und unbefleckt   bewahren, wenn wir an   den Sohn Gottes Glauben, der hat  Gottes Zeugnis in sich.1 Joh 5,10 und   wie   seinem Sohne   den Sieg     über die Welt    bezeugt. Die Welt  ist  der Kampfplatz, auf  dem  wir  um  die Krone   des ewigen Lebens kämpfen müssen, unser  Leben hienieden  ist  die  Zeit  des Kampfes. Der Kampf gegen die schlechten   Grundsätzen, Lockungen    und Beispiele der Welt. Schon  ein alter Weise     nennt  diese Erde  einen Schauplatz der  Eitelkeit, eine Schule   der Wollust, einen  Aufenthalt sinnlicher   Ergötzungen, eine Werkstätte   der  Ungerechtigkeit, einen Tempel   aller   Torheit.  Dann der Kampf   gegen unsere   eigene    böse  Lust,gegen  Habsucht,   Wollust und    Hochmut. Die heiligen   besiegten     diese Welt    durch    ihren  gottesfürchtigen    Glauben, der ihnen  Demut,  Gehorsam, Liebe zu Feinden.  Mildtätigkeit,  Frömmigkeit   und Reinigkeit   einflößte. Auch  in uns  wird derselbe   Glaube und  seine siegreiche  Kraft   wirken wird, wenn wir an Jesus glauben werden. Durch diesen festen, heldenmütigen Glauben, werden wir die ungläubige Welt besiegen. Überwinden  auch  wir  in   demselben  Glauben   den jetzt  herrschenden  Unglauben. Lassen  wir uns   im Glauben   nicht beirren  durch  Witz  und Spott , durch  scheinbare  Einwürfe   und  Zweifel.  Uns   wartet   dann  der schönste   Lohn: Die ewige Seligkeit.

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Montag der 5.Woche /Gedenktag L.F.in Lourdes, Mk 6,53-56

Jesus, der mit den kranken Menschen mitgefühlt hat, er sei mit euch.

Im Lourdes in der Stadt unter den französischen Pyrenäen in der Höhle von Massabiello erschien Jungfrau Maria   zwischen dem 11. Februar und dem 16.Juli   Jungfrau Maria Bernadette Soubirous. Maria ist ihr 18 mal erschienen. Seit dem  Millionen Menschen  reisen jedes Jahr dorthin um  körperliche und geistige Gesundheit  zu suchen.

Jesus, du hast  die Kranken gesund gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  das Licht deiner  Botschaft  gebracht.Christus, erbarme dich unser,

Mit dem  Licht  deines Wortes  wolltest du   und  fruchtbar   machen an  guten Werken.  Herr, erbarme dich  unser.

Die Menschen wollten immer gesund  werden sein. Im heutigen Evangelium lesen wir. Legten  sie  die Kranken hin und baten  ihn, dass sie  nur die Quasten  seines  Gewandes anrühren   dürften, und so  viele  irgend   ihn  anrühren,   wurden geheilt.  Wir wissen nicht  wie viele  die heilende  Kraft Jesu  gespürt haben, aber wir wissen  vom großen Vertrauen dieser Menschen  auf Jesus Macht. Diese Menschen glaubten dass Jesus sie gesund machen kann. Manchmal fragen wir uns,  wo ist unser Glaube? Nicht alle, die bitten für sich. oder  für die anderen, sind erhört werden. Denken wir nach warum? Wir Menschen sind manchmal so, dass wir Jesus nur dann brauchen, wenn wir schon  große Probleme haben. Wenn es uns gut geht, dann vergessen wir Gott. Gott sieht in seiner Vorsehung ins unser Herz und er weißt ob uns die Genesung hilft, oder wir sie missbrauchen, und beginnen wir noch schlechter leben wie vorher. Der bekannte  Kapuziner  Raniero  Cantalamessa, er widmet sich  seit 1980   dem Predigen  und Evangelisation sagt über die Genesung. Zur Genesung und zur Auflösung unserer Problemen haben zwei Arte, zwei Sachen. Die Natur und die Gnade. Die Natur das ist die Wissenschaft, Medizin, Technik, alle Mittel, die der Mensch von Gott bekommen hat. Die Gnade, das ist  der Glaube, dass wir manchmal   von Gott  die Heilung  erhalten werden, weil Gott uns gesund machen kann. Aber schlecht, unrichtig ist. Wenn wir aber  den dritten Weg wählen, den Weg der okkulten  Kräfte, dann kommt auf die Szene der ,,Herr“, der einmal sagte, dass alle Macht auf der Erde ihm gehört und er dem gibt, wer ihn  anbeten wird.

Wie die  Apostel in ihrer  Not,  so  lasst uns  zum Vater rufen, damit er  uns  erhört  im  Namen  seines  Sohnes.

In der  Gemeinschaft mit Christus, der unsere  Herzen umwandelt, finden wir  den Frieden. Wir bitten..

Selig, die  auf Gottes  Macht  vertrauen und hinübergelangen  in das Land  des  Lebens.

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Samstag der 4. Woche Mk 6,30-34

Gott, unser Vater, der lädt uns zu sich ein.

Die Menschen freuen sich, wenn das Weekend  kommt. Die Erwachsene müssen nicht  in die Arbeit gehen, die Schüller in die Schule.  Menschen  können sich  ihren Hobbys widmen. Jesus sprach die Apostel an und sagte zu  ihnen. Kommt  Ihr selbst her  an öden  Ort für   euch  allein und  ruht  ein wenig aus. 

Jesus, in der  Taufe hast du uns zu deinen Jüngern berufen.  Herr, erbarme dich  unser.

Du bist bei uns und  gibst uns  die Kraft auf dem Weg.  Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst uns deinen Geist, damit  wir  dich  in Worten  und Werken  bezeugen.  Herr, erbarme dich unser.

Die Apostel kamen von den Wegen zurück. auf die /Wege/ Jesus sie gesandt hatte, sie wollten sich ausruhen, und erzählen über alle was sie erlebten, aber die Menschen kamen zu ihnen. Geht  ihr  allein  an eine  einsame  Stätte und ruhet ein wenig. Mk 6,31. Wir sind keine Apostel, aber auch wir freuen uns, wenn wir uns ausruhen können. Haben wir  Zeit zur Ausspannung. Faulheit  ist eine  schwere Sünde, aber schlafen  braucht  jeder. Der Schlaf ist notwendig  für die körperliche und geistliche Gesundheit. Es geht nicht, immer nur arbeiten. Wir brauchen auch die Kräfte schöpfen, nicht nur darum, damit wir auf das Brot verdienen, aber wir sollen auch für das ewige Leben arbeiten. Mit anderen Worten gesagt. Die Zeit haben ir begrenzt. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns überarbeiten sollen. Auch Herrgott ruhte am  siebte Tag und  segnete  ihn. Ich habe einen Witz gehört, vielleicht kennen Sie ihn. Ein älterer Mann ging durch den Park und bemerkte zwei Arbeiter. Er kam näher und sah, dass der eine die Grube gräbt und der andere sie zuschaufeln, Er fragte die Arbeiter, eigentlich was sie machen? Wir pflanzen die Bäumchen ein. Aber hier gibt es keine  Bäumchen, wunderte sich der Herr. Wir arbeiten nach der Arbeitsstellung. Der eine dir Grube gräbt, der andere  pflanzt  die Bäumchen und der  weitere  die Grube verschüttet. Der, wer die Bäumchen pflanzt, hat heute frei. Ist das lächerlich.  Passiert uns nicht, dass wir bei unserer Arbeit  vergessen( auslassen) Gott? Der Psalmist sagt, Wenn  der Herr nicht das  Haus   baut, so arbeiten  umsonst, die  daran bauen. Ps. 127,1. Wir sollten manchmal  aufhören arbeiten und schauen,ob wir alles so machen, was wir machen sollen. Damit uns in unserem Leben bei unserer Arbeit etwas nicht fehlt.

In Vollmacht hat Jesus Christus uns  die Botschaft des Vaters verkündet. In seinem Namen dürfen  wir  deshalb beten.

Wer den  Willen  Gottes  tut, findet  den Frieden.  Deshalb bitten  wir.

Selig, die den  Willen Gottes tun und aufgenommen  werden zu  denen, die  Vergebung  gefunden  haben.

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Freitag der 4.Woche Mk 6,14-29

Jesus, der uns die Wahrheit lehrt, sei mit euch

Wir können uns nicht vorstellen, wie viel Geld wird auf Reklame  ausgegeben. Jeder will verkaufen, damit er verdient. Man spricht um  die Kunst sich zu verkaufen. Wir wissen, dass die Werbung manchmal lügt. Aber ohne sie , würden wir über einigen nützlichen Sachen schwierig erfahren. Im Evangelium ist ein interessanter Satz über Herodes: Wenn er  ihn  gehört hatte, so tat er  vieles und  er hörte  ihn gern.  Mk  6,20.                                                                                                                                                                            Jesus  du bist gekommen, alles  nach dem Willen des Vaters  zu erfüllen. Herr, erbarme  dich unser.                                                                                                                                                      Du wirst uns richten  nach  den bösen Gedanken  unseres  Herzens. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                                     Du hast uns  den Weg  des  Himmelreiches  gewiesen.  Herr, erbarme dich unser.

Es handelt sich nicht um diesen Herodes, der Jesus töten wollte, wenn Jesus Kind war. Er war der Nachfolger dieses Herodes.  Dieses Herodes  ließ  Johannes den Täufer gefangen nehmen, weil, Johannes  ihm vorgeworfen hat, dass er mit der Frau seines Bruders lebt. Herodes gefiel die Wahrheit nicht. Es ist wahr, dass um Tod  von Johannes sich am meisten Herodias befleißigte. Sie pflegte Haas  gegen Johannes, denn sie hatte Angst, dass Johanns  sie um den Platz  auf dem Königshof bringen kann. Aber das bedeutet nicht dass Herodes ohne Schuld war. Er war unverantwortlich als er für einen Tanz   die Hälfte seines Königstums versprach, Im lag an die Meinung der Menschen, Wegen ihnen wollte  nicht, den ungerechten Eid widerrufen. Auch zu uns wird die Wahrheit gesagt. Wir können niemanden ablehnen, wer uns  die Wahrheit sagt. Doch die Wahrheit  macht uns frei. Für die Wahrheit, die uns Jesus gebracht hat, seine Nachfolger starben. Darum sagte Jesus zu uns, dass wir immer die Wahrheit sagen sollen, ohne  Ausflüchte. Der Schwindel kam noch niemanden zugute und wenn es scheint, dass sie zugute kam, ist das wirklich  nur ein Schein. Charles Lewis bekannter Schriftsteller  und Denker spricht, dass es ist zu spät die Politiker  lehren   die  Wahrheit zu sprechen, weil das sollte sie schon als die Kinder wissen. Lernen wir die Wahrheit zu sagen. Weil darauf die Ehrlichkeit, Gerechtigkeit  und die Liebe aufzubauen. Wenn wir jemanden lieben, können wir ihn nicht täuschen, dass alles in Ordnung ist, wenn wir sehen , dass er die Sünde begehen, weil er müsste nicht in den Himmel kommen.

Hören wir eine Geschichte über einen Fischer und seinen Sohn. Der Fischer ist aus dem Fischfang gekommen. Seinem Sohn gab er das Netz zu reparieren. Er begann ehrlich  die Knötchen zu reparieren, aber nach gewisser  Zeit hörte ihn Spaß machen auf, die Knötchen  machte er immer schwächer und  freier. Am nächsten Tag  nahm  ihn sein Vater auf die Fischerei. Bei Fischfang der Junge fiel in das Meer. Der Vater sprang nach ihm nicht, weil er wusste, dass sein Sohn im Netzt ist. Er zog das Netzt. Aber im Netz  bildete sich das Loch,weil die Knötchen waren nicht fest gebunden. Der Sohn  ertrank. Bezahlt auf eigene Lüge. Eines ist sicher jeder  wird auf eigene Lüge bezahlen, wenn wir bei Lüge  bleiben.

Jesus  der Mitleid  hatte mit  aller  menschlichen Not, hat uns gelehrt,  wie  wir  zum  Vater  beten  sollen.                                                                                                                                       Wer  den  Willen Gottes  tut  findet  den  Frieden, Deshalb   bitten wir.

Selig, die  aus  aller Not  des  irdischen Lebens   hingelangen   zur   ewigen  Vollendug.

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5. Sonntag im Jahr. C Lk 5,1-11

Einführung

Das Evangelium des heutigen Sonntags, liebe Freunde, hat seine besondere Kraft. Für einige ist es vielleicht lächerlich, was die Fischer getan haben, als sie nach dem wunderbaren Fischfang alles verlassen und sich entschieden haben für die radikale Nachfolge Christi. Für andere aber ist ihre Einstellung eine starke Eingebung, dasselbe zu tun. Warum diese zwei Einstellungen?

Predigt

Wenn ein Mensch, die Entscheidung dazu trifft, das zu tun, was die Fischer gemacht haben, dann braucht es – wie die Klassiker des geistlichen Lebens sagen – drei Bedingungen, denen aber nicht jedermann entspricht. Da ist die Begeisterung notwendig und diese muss in die Realität umgesetzt werden. Weiters bedarf es auch der Zeugnisse von geisterfüllten Menschen und schließlich auch ein persönliches Erlebnis. Diese drei Bedingungen sind wichtig – nicht nur für geistliche Berufungen, sondern auch zur Berufung für ein Leben im Geiste Jesu.

Nochmals zusammengefasst: Es ist unumgänglich notwendig, dass es Zeugen für Jesu Botschaft gibt, die weitergeben, was sie im christlichen Glauben bewegt. Nur so kann ein Mensch, seine Berufung entdecken. Denken wir einmal nach: Wer war für uns diese Person, die uns für den Glauben an Christus begeistert hat – so begeistert, dass wir noch mehr erfahren möchten? Könnten wir nicht auch an andere eine solche Begeisterung weitergeben? Junge Menschen bedürfen eines begeisterungswürdigen Zeugnisses. Sie sollen erkennen, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist. Solche Zeugnisse sind anziehend, selbst wenn sie manchmal unabsichtlich sind. Nur so wird es gelingen sie zu überzeugen, dass es wichtig ist, über den Glauben zu sprechen, vieles über Jesus zu erfahren und auch zu lernen.

Ich möchte nochmal auf diese drei Bedingungen für eine Berufung eingehen: Die erste Bedingung ist das Zeugnis. Es ist notwendig, wie Johannes der Täufer auf Jesus, hinzuweisen. Es gibt aber auch noch andere Menschen, die zu großen Zeugen für Jesus wurden – auch bedeutende Persönlichkeiten. Es müssen aber nicht unbedingt bedeutende Menschen sein, die von Jesus sprechen. Oft geben einfache und wortkarge Menschen mit ihrem christlichen Handeln Zeugnis für Jesus. Zu Zeugen des Glaubens können unsere Eltern, Großeltern, Freunde, Mitschüler und auch Ordensschwestern für uns werden.

Eine zweite Bedingung für eine Berufung ist die Begeisterung – das Feuer des Heiligen Geistes. Es kann hunderte Zeugen für Jesus geben, aber wenn sie keine Begeisterung ausstrahlen, so ist ihr Zeugnis wertlos. Was bedeutet, in sich Feuer zu haben – also begeistert zu sein? Das heißt – wir haben Träume und Sehnsüchte, die alles überschreiten, wir schwärmen geradezu und sind voller Energie. Das kann zu einer Entscheidung führen, die das Unmögliche möglich macht – eine Entscheidung, die vielleicht auf den ersten Blick verrückt ist. Leider gibt viele Menschen – meist auch junge Leute, die diese Begeisterung nicht in sich spüren, die verdrossen in den Tag hineinleben – auch trotz ihrer Jugend. Dazu möchte ich auch noch sagen, dass auch Menschen, die nicht mehr zur Jugend gehören, sich jung fühlen, wenn sie diese Begeisterung in sich spüren. Ohne Begeisterung wird man kaum seine Berufung entdecken.

Die dritte Bedingung einer Berufung ist ein persönliches Erlebnis. Die persönliche Erfahrung, dass ich berufen bin, ist unumgänglich. Hier geht es nicht um das Durchlesen eines Buches über die Beweise  der Existenz Gottes, es geht hier um eine persönliche Begegnung mit Jesus. Hier geht darum, was André Frossard so beschreibt: Gott gibt es, ich traf ihn.

Es gibt eine Geschichte eines jungen Mönchs, der in der Wüste lebte – so um das Jahr 450. Eines Tages kam er zu einem älteren Mönch und fragte ihn: Vater, warum verlassen heute so viele die Klöster? Und der ältere Mönch antwortete ihm: Weißt du, im Leben vieler Menschen ist das so wie mit den Hunden. Wenn ein Hund einen Hasen wahrnimmt, lässt er alles hinter sich und er beginnt den Hasen zu jagen. Nach einer Weile hören auch andere Hunde das Gebell des einen Hundes, und beginnen den Hasen zu jagen, obwohl sie ihn gar nicht gesehen haben. Sie laufen und laufen, aber nach einer Zeit werden sie müde, und weil sie den Hasen sehen, lassen sie das Jagen. Nur der Hund, der den Hasen gesehen hat, setzt das Jagen des Hasen fort, so lange bis er ihn endlich erwischt hat. So ist das mit vielen, die in das Kloster eintreten. Nur diejenige, die in ständiger Beziehung zu Christus im Kloster leben, bleiben ihrem Gelübden treu und verlassen das Kloster nicht. Einer aber, der zwar von jemanden für Christus begeistert wurde, aber nie persönlich Christus begegnet ist – im Gebet, in der Meditation, in Momenten der Stille, in seinem Wort, wird das Kloster später wieder verlassen.

Ja, diese drei Bedingungen sind wichtig für die Entscheidung für Jesus und um in seiner Nachfolge zu leben. Wenn diese drei Bedingungen nicht erfüllt werden, dann wird die Nachfolge Christi nicht begriffen oder es wird jemanden sogar als lächerlich vorkommen. Denken wir darüber nach, wie es in unserer persönlichen Beziehung zu Jesus und unserem christlichen Glauben ausschaut! Geben wir Zeugnis für Christus? Lassen wir uns von seiner Botschaft begeistern? Ist uns eine persönliche Begegnung mit Christus wichtig? Um Christus nachzufolgen, sollen wir diese Bedingungen erfüllen!

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Donnerstag der 4.Woche Mk 6,7-13

Jesus, der die Zwölf je zwei und zwei sandte und gab ihnen Vollmacht über die unsaubern Geistern, sei mit euch.

Die Bischöfe sind die Nachfolger der Apostel. Es gibt aber viel mehr Bischöfe als war die Apostel. Selbstverständlich es gibt auch viel mehr Orten ,wie war in Israel,wohin die Apostel sollten gegen. Die Apostel gingen zu zwei, weil in der Bibel geschrieben wird. dass das Zeugnis zwei Männer, wenn sie dasselbe sagen, sicher wahrheitsgetreu ist.

Jesus, du kamst die Menschen zum Vater heimzuholen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist selbst das Eckstein deines Reiches. Christus, erbarme dich unser,

Du hast uns zu Miterben deines Reiches gemacht. Herr,erbarme dich unser,

Die Apostel bekammen die Macht über die unreinen Geister.Also über die geistlichen Sachen. Und sie sollen auf den Weg nichts nehmen außer dem Stock. Der Stock ist das alte Zeichen des Wanderers oder Hirten. Er ist die  Stütze auf dem Weg, aber er dient  für die Verteidigung vor dem Wild und den Räubern. Er ist so einfach, dass überall finden kann. Es ist nicht notwendig um ihn sich besonders kümmern. Jesus sagte zu den Apostel dass sie kein Geld, keine Tasche. oder zwei Kleider mitnehmen sollen. Die Sorge um das Vermögen kann verursachen, dass sie um die Hauptsendung aufhören Sorgen, dass sie fürchten werden, unsicherstellen zu abgehen.Jesus aber spricht auch über die Bescheidenheit. Die Apostel soll in einem Haus bleiben, und nicht allmählich die ganze Stadt ,, aufessen“. Sie sollen nicht bleiben,aber weitergehen, damit überall die Ankunft des Messias verkündigen. Und wo die Apostel nicht empfangen, dort sollen sie den Staub von den Füssen abzuschütteln gegen ihnen zum Zeugnis. Und wir. Jeder Christ ist der Jünger von Jesus. Jeder hat die Pflicht, die Lehre Jesu zu verkündigen. Jetzt müssen wir nicht die Sorge machen was für einen Stock nehmen wir. Heute ist schwer solchen Menschen finden, der von Jesus  noch nicht hörte. Aber es gibt viele solche  Menschen, die nicht wissen, was Jesus von ihnen will. Sie wissen nicht, dass Christus die Liebe, die Barmhezigkeit verlangt, weil auch die Christen hassen sich untereinander. Wenn wir nach Jesu Lehre nicht leben, wie sollen wir die Verkündiger des Gottes Reiches sein? Wir müssen zeigen, dass das Evangelium wirklich funktioniert.Mahatma Gandi wirkte ein gewisser Zeit auch in SüdAfrika, die britische Kolonie war, wie Indien. Er begann die Bibel zu lesen, und sie nahm ihn sehr gefangen. Darum ging er in die Kirche, damit er sich mit dieser Lehre besser bekannt Macht.Vor der Kirche zwei Männer ihn fein aber nachdrücklich machten aufmerksam, wenn er in die Kirche gehen will, kann das machen, aber in der Kirche,die für die Schwarzen bestimmt ist. Mahatma drehte sich um, und nie wieder erschien er in der Kirche. Auch solche Dummheit kann für Abwendung ab Christentum einer der größten Persönlichkeiten des 20 Jahrhunderts. Es gibt die Orte, wo Jesu Lehre noch nicht kam. Bemühen wir uns, damit solche Orte, nicht die Menschen sind, durch unser schlechtes Beispiel überdrüssig.       

Gott sendet seine Boten und lässt sein Wort verkünden,damit wir das Ziel  unseres Glaubens erreichen. Im Vertrauen auf ihn beten wir.

Gott will sein Vol für sich bereit machen. Er wendet unsere  Herzen ihm zu und schenkt uns seinen Frieden. Deshalb bitten wir..

Gepriesen sei der  Herr, der Gott Israels. Denn er hat sein Volk besucht und  ihm Erlösung  geschaffen.                                                                      ‚ 

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Paul Miki, Märtyr,Mk 6,1-6

Jesus,der Zimmermann,der Sohn Mária und zugleich Gottes Sohn sei mit euch.

Heute haben wir den großen Gedenktag des heiligen Paulus Miki. Er war ein japanischer katholischer Missionar,aJesuit und Märtyrer.Geboren wurde im 162 und gestorben ist 5.Februar 1597 in Nagassagi. Er ist einer der Schützheiligen Japans.

Herr Jesus, du offenbarst  uns den Vater. Herr, erbarme dich unser.

Dein Geist schenkt uns  Einsichtig  und Verständnis. Christus, erbarme dich unser.

Durch deinen Geist führst du uns zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Sicher es ist schon  mit euch passiert, dass sie abgelehnt wurden, nicht anerkannt. Aber dann zeigte sich, dass ihr die Wahrheit gehabt hat, dass ihre Lösung das  beste war. Wir sehen, wie die Einwohner von Nazareth Jesus lehnten ab. Jesus begann  als 30 jähriger öffentlich zu lehren. Bis dann, arbeitete er als Zimmermann und wir können voraussetzen, dass er auch in der Umgebung  Nazareth arbeitete und so kannten ihn auch dort die Menschen. Jetzt kam er, damit ihnen die Lehre des Heiles abgibt. Aber für die Enwohner von Nazareth ist Jesus immer nur ein Zimmermann, der aus den Wege zurückkam, und denkt von sich ,wer weiß was. Es passiert nicht, dass ein  neugeweihter Priester als Kaplan in das Dorf geht, wo er aufgewachsen ist. Für viele bleibt er der kleine Bub, der machte das und das, als er klein war. Aber es ist möglich, dass er die Gesinung  und der Fehler der örtlichen Menschen besser kennt, als die anderen Priester. Aber die Vorurteile können so groß sein, dass die Menschen seine Lehre ablehnen. Wir wissen.,dass es nicht richtig ist, die Vorurteile gegen jemanden haben, weil wir denken, dass wir ihn kennen. Er kann uns  immer etwas neues geben. Ein Greis kann uns etwas sagen von seinen Erfahrungen. Ein Junger kann uns ein neuer Anblick an die Sache zeigen. Die Wahrheit ist dass wir immer etwas neues lernen  können. Etwas, was uns Bereichen wird. Wir können auch das erfahren, was der Gottes Wille ist. Wir können einen Ratschlag, eine Empfehlung für unser Leben gewinnen. Es ist genug nur hören und keine Vorurteile haben. Die Vorurrteile sind böse Sachen, weil wer die Vorurteile hat, hat in sich das Bild des Predigers und nicht das Bild dessen,was er sagt. Es kann passieren dass die Gläubigen verurteilen die Predigt ihres Kaplan oder Pfarrer und dann sie kommen darauf dass diese Predigt sagte vorher auch Herr Bischof oder Herr Abt und plötzlich sie ändern ihre Meinung. Wenn wir einen Menschen ablehnen, kann das auch ein Hochmut sein, und das ist wie wir wissen, eine von Haupsündern.Vielleicht ist mit ihnen passiert, dass jemand ihnen etwas gesagt hat und sie haben seinen Ratschlag abgelehnt, weil sie diesen Mensch nicht mag, oder diesen Menschen verachten und dann haben sie das bereut. Bemühen wir uns, dass das immer weniger passiert.

Jesus Christus nennt uns seine Brüder und Schwestern. Im Vertrauen darauf beten wir mit den Worten Jesu zu Gott als unserem Vater.          Gott überwindet die Spaltung und führt uns  zur Einheit und zum Frieden. Deshalb bitten wir..

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt,bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

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Hl.Agatha Jungfrau, Märtyrin, Mk 5,21-43

Jesus, der zu der kranken Frau sagte: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund macht. Er sei mit euch.  

Das heutige Evangelium berichtet  von zwei Heilungen. Über  die Heilung  der Tochter von Jairus  und über die Heilung  einer  Frau, die  an Blutung litt.In beiden Fällen verlangte Jesus  den Glauben. Wie  Jairus, so auch die kranke Frau, dass Jesus heilen kann. 

Jesus, du bist gekommen, unsere Krankheiten zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Für dich ist keine Krankheit Problem. Christus, erbarme dich unser.

Durch dich ist alles geschaffen. Herr, erbarme dich unser.

Im Dom  der sizilianischen Stadt Catania, genannt nach seiner Patronin Agatha  steht ein  kostbares  Schrein aus dem  16. Jh, der  die Reliquien  der volkstümlichen  Heiligen enthält. Auch  im Dom  von  Verona  bewahrt man  mutmaßliche  Agatha- Reliquien in einem schönen  Hochgrab auf Agatha die um das  Jahr  250  Martyrium  erlitt, gehörte  schon  sehr früh  zu  den meistverehrten Heiligen, bereits  um  500 war ihr  in Rom  eine Kirche  geweiht.  Agatha  war nach der Legende  die Tochter  vornehmer  Eltern in Catania und zeichnete sich schon früh durch  außergewöhnliche   Schönheit aus. Als  sie  den Statthalter von Catania, der heftig  um sie  warb, mit  der Bemerkung, sie sei Christin  zurückwies, ließ  dieser  sie  für  30 Tage  einer  Kupplerin  übergeben.  Als  Agatha sich  dadurch  nicht  erschüttern  ließ, wurde  sie  in den  Kerker  geworfen  und grausam  gemartert. Zuerst  schnitt  man  ihr  die  Brüste  ab,  dann  brannte  man sie  mit einer  lodernden  Fackel. Die Legende  berichtet , dass  der  Geschundenen der Apostel   Petrus  erschienen  sei und ihr   die Wunden    geheilt habe. Am  nächsten  Tag  aber  legte  man  Agatha  auf  glühende  Kohlen  und Scherben, so dass sie bald  ihren  schweren  Verletzungen  erlag. 

Da wir  Gott nahe sind in Jesus  Christus, dürfen wir  voll vertrauen   zu unserem Vater beten.  

Gott offenbart uns  in Christus  seinen Frieden.  Deshalb bitten wir.

Selig, die  an das Evangelium glauben und Gottes Herrlichkeit  schauen  dürfen, wenn  diese  Weltzeit  erfüllt ist.

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Montag der 4.Woche Mk 5,1-20

Jesus Christus, der seine Liebe durch die Wunder erweisen,er sei mit euch.

Der Mann, von  dem Jesus den bösen Geist vertrieben hatte, wollte mit Jesus  gehen, aber er  sagte zu ihm. Geh nach Hause, um ihnen zu sagen, was der Herr dir angetan hat und sich deiner  erbarmt hat. Und die Einwohner  der Umgebung der Gerasener freuten sich nicht, dass einer ihrer Mitbürger unter der Macht des bösen Geistes befreit wurde. Sie sahen nur das, dass sie ihre Schweine verloren  haben.

Jesus, du  kamst in der Vollmacht  des Vaters, seine Botschaft  zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  Macht gezeigt, über  die  bösen  Geister. Christus, erbarme dich  unser.

Die deine  Macht  erkannte, fürchteten  sich. Herr, erbarme dich unser.

Zwei Tausend Schweine sind ein  großes Vermögen. Und ein Wanderlehrer hat sie mit einem Wort getötet. Diese Menschen haben ein großes Wunder gesehen, aber sie haben keine Freude darüber. Heute denken wir  vielleicht, das Wunder  nicht passieren werden und wenn etwas  Ungewöhnliches passiert, gibt es  Bemühungen es mit dem Verstand  zu erklären. Aber Gott wirkt immer in der Welt. Viele Menschen sterben vor Hunger.  Er könnte das Brot vermehren. Viele Leute quälen die Probleme. Gott konnte  ein Wunder tun. Aber er tut  die Wunder.  Wie viele Menschen brauchen die Hilfe.  und wir sind verpflichtet zu helfen. Oder warten wir, bis es für uns die anderen werden machen? Wir  wollen doch nicht  wie die Bewohner  des  heutigen Evangeliums   sein,   die  Christus  getrieben haben und er nur  einem  ,, Schluckern“ geholfen hat und nicht ihnen. Sie  kamen  sogar  wegen  ihm um Eigentum. Sie liebten  nur Eigentum. Der Elende, der  Hilfe brauchte, interessierte sie nicht. Uns Christen muss mehr auf unseren Nächsten ankommen, als  auf  Eigentum. Viele Heilige verteilten ihren   Besitz und gingen  den Armen und Krankem dienen. Wir müssen auf kein   Eigentum verzichten, aber  unsere Hände  müssen   vorbereiten sein,  den Nächsten zu helfen. Viele Wunder können  durch unsere Hände geschehen, wie  erzählt das die Geschichte  eines Jägers aus Afrika.  Einmal sah er  einen Fuchs der keine hinterbeine hatte, er kroch nur an der Vorderbeine. Der Jäger war neugierig, wie er überlegen kann, wenn er  kein Essen  fangen kann. Er hat festgestellt, dass der Fuchs einen Löwe  folgt, und er isst zu Ende die Überreste  seiner Beute.  Er sagte. Gott ist klug, dass er so eingerichtet hat. Als er  durch eine  Siedlung  ging  sah er  ein kleines  Mädchen, das keine Hände hatte. Er erfuhr dass das Mädchen so geboren wurde. Er fragte Gott  warum er geschehen lies, dass das Mädchen so behindert ist. Und Gott antwortete ihm, hilfe ihm Ich habe auch dich geschaffen.

Lasst uns  mit  Jesus  Christus, der uns die Versöhnung  mit dem  Vater  verkündete um Vergebung  unserer  Schuld  beten.

Aus der Treue  zum Herr und  seinem Wort  kommt  Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die  Frucht bringen  in ihrem  Leben und eingehen zur  Ernte  des Lebens.

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Familienmesse mit Kindersegnung 03.02,2019

Eigangslied: Kinderchor

Begrüßung: PriesterE

Lieber Kinder, Eltern, Großeltern, liebe Schwestern und Brüdern im Herrn. Ich freue mich, dass wir heute hier in der Kirche zusammen gekommen sind um gemeinsam unsere Kinder, die uns  geschenkt  worden   sind  zu  feiern.  Wir wollen  unseren Gottesdienst mit dem Zeichen unseres Herrn beginnen, das  uns als  erstes Zeichen  geschenkt  wurde. In diesem Zeichen  gehören  wir  zu Gott,

Im Namen  des Vaters….

Einführung /Sabine/

 Liebe Kinder, liebe  Christen. Bei der Taufe hat jedes Kind  eine Taufkerze bekommen. Wir freuen uns  über  eine  brennenden  Kerze. Sie bringt  Freude, weil si Licht und Wärme  schenkt. Auch wir  können  Freude bringen und wie  die Kerzen  leuchten.

Wir leuchten, wenn wir  freundlich sind.

Wir  leuchten, wenn wir  Gutes tun.

Wir leuchten, wenn wir  helfen und teilen.

Aber manchmal  gelingt  uns das  nicht.

 Kyrie /von Kinder gesprochen/

 Jesus du  bist das Licht  der Welt

Antwort Kinderchor Herr, erbarme dich

  Jesus, du bist unser Retter

Antwort  Kinderchor  Herr, erbarme dich unser

Jesus wir  dürfen dich  fühlen und   schauen  hier in der Kirche. Das  macht  uns  ganz ruhig  und sicher.

Antwort Kinderchor Herr, erbarme dich unser

Priester:  Der Herr, erbarme dich  unser, er nehme  von uns  alle Schuld, er lasse  das Gute in uns  wachsen und  mache  alles Kleine groß und wertvoll.

Gloria- Kinderchor

Tagesgebet.

Guter Gott, du liebst die Kinder  und segnest  sie. Du  schenkst  un diese kleine   Menschen, damit wir  sie  ein Stück ihres  Weges  begleiten   und  loslassen, wenn sie  groß geworden sind. Lass unsere  Herzen in dieser  Feier weit werden, damit  dein reicher Segen uns erwärmen kann und wir gewiss sind , dass du uns stärkst und beschenkst. Darum bitten wir  durch Christus unseren Herrn.

Lesung: 1-Kor 12,31-13,13

Halleluja

Evangelium Lk 4,21-30

Predigt

Liebe Kinder, Brüder und Schwestern in Christus.  Am vergangenen Sonntag haben wir gehört, wie Jesus in der Synagoge einen Ausschnitt aus dem Buch Jeremia  gelesen hat. Als er die Worte  erklärte, die er las, behauptete er, er  selbst sei der erwartete Messias, der das Volk  Israel befreien sollte. Den Hörer, die diese Rede hörten, anfangs das gefiel. Es schmeichelte ihnen , dass ein Einwohner aus ihrer Stadt berühmt  wurde. Aber zugleich  bestand  jedoch  ein Zweifel, ob einer von  ihren, für mehrere Mitschüler Jesus besuchte auch die Schule, konnte so groß, so berühmt   geworden sein . Es kommt jedoch aus  einer gewöhnlichen  Familie. Jesus könnte diese  Einwände gegen ihn widerlegen . Er konnte vor  ihren  Augen ein Wunder vollziehen,wie er es  in  anderen Städten  tat. Die Leute  erwarteten   sogar  ein solches Wunder. Jesus las ihre  Gedanken: Ihr werdet freilich zu mir  sagen was, sagt dies Sprichwort. Arzt, hilf  dir  selber.  Denn wie  große   Dinge   haben  wir  gehört   zu  Kapharnau   geschehen. Tu so auch  hier  in deiner  Vaterstadt. Jesus erfüllte jedoch ihre Wünsche nicht. Er wollte  kein Wunder  tun, um die menschliche  Neugier zu befriedigen, Wenn er  das Wunder  tat, tat  er es  um den Kranken   oder Hungerden zu helfen. Der Unglaube  und die Zweifel  seiner Eingeborenen drückte Jesus laut  das bekannte Sprichwort zitieren. Kein Prophet gilt  etwas in seinem Vaterlande. Die  Zuhörer    waren  unzufrieden als  Jesus  sich  weigerte,  ein  Wunder  zu tun. Jesus erinnerte sie  daran, dass die Propheten  wegen Unglaube  der Israeliten die Wunder  unter   den Heiden  vollbrachten und nicht in Israel. Wie kann er  die Heiden über uns   Israeliten  stellen? In der Synagoge widerhallten  wütende  Schreie. Die Männer brachten Jesus aus der heraus und  führten ihn auf  den hohen  Berg um ihn in den  Abgrund   zu werfen. Auf diese Szene schaute auch Maria, Wir können   uns  ihren Schmerz und Entsetzen vorstellen. Sie hatte nicht  die Kraft, um die  Absichten ihrer Bekanten in Nazareth zu  verhindern. Sie betete nur für die Rettung ihres Sohnes.  Die Stunde des Todes und der Folter des Herrn Jesus  ist noch nicht  gekommen, Daher Jesus  entfernte sich      aus der erbitterten Menge  Sein  Abgang  wurde  mit großem Erstauen  und hilfloser Wut begleitet. Maria  atmete mit der Entspannung aus. Sicher Jesus war traurig, dass  seine Eingeborenen seine Lehre nicht empfangen haben, aber er in seinem Werk setzte fort. Und das ist ein Beispiel für uns. Sich nicht  durch Misserfolg  abbringen lassen,

Segensgebet über  die  Kerzen:                                             Guter  Gott, du hast  uns  nicht  für  die Dunkelheit  geschaffen , sondern  für das Licht. Du willst  nicht, dass  die Schatten über uns  Herr  werden. Darum bitten wir  dich. Segne diese Kerzen. Sie  sollen  sich  für uns  verzehren  in glücklichen  Stunde und  i  schmerzlichen Zeiten. Sie  sollen  leuchten  in hellen  Tagen wie  im  nachtschwarzen   Dunkel. Das  Licht der Kerze  erinnere uns  an die Liebe Gottes, der  uns  in  Jesus  Christus  begegnet ist. Er ist  es der unsere  Finsternis  hell  macht. Er ist  es , der uns  den Weg weist, er  sich selber   zum Weg  gemacht hat.Amen.

Segnung der Kinder. Eltern stehen  mit den Kindern und den entzündeten Kerzen um den Altar

Guter  Gott wir bitten dich für  die  Kinder, die du  uns anvertraust, Segne sie, Im Namen  des Vaters und des Sohnes  und des Heiligen Geistes.  Sei  ihnen Licht, wenn  sie  sich  ängstigen.. Wenn Sie fallen  hilf  ihnen auf, Verliere   Sie  nicht aus  den Augen wenn  sie Irrwege gehen, Wenn  sie  Antworten  brauchen, sag  ihnen  dein liebendes Wort. Wenn  sie deinen Namen  vergessen  vergiss den  ihren nicht. Halte deine  schützende  Hand über sie  alle und  lass  ihren  Namen für  immer  in deine  Hand  geschrieben  sein. Darum bitten wir durch Christus unseren Herr.Amen                                                                                           Segenslied: Kinderchor                                                         Glaubensbekentnis

  Fürbitten

 

Guter Gott, du bist das Licht der Welt. Wir bitten dich              1 Gott lass uns  Licht sein  für unsere Kinder, um sie zu trösten, wenn sie  traurig sind.                                                          Wir bitten dich erhöre uns                                                            2 Gott lass uns  Licht sein  für unsere  Kinder, um ihnen den rchten  Weg zu  zeigen                                                                  Wir bitten dich erhöre uns                                                             3 Gott lass  uns  Licht sein für unsere Kinder, um sie in die Arme zu schließen  und vor  Gefahren  zu schützen.                       Wir bitten dich erhöre uns                                                              4 Gott lass uns Licht sein für unsere Kinder um sie  aufzufangen, wenn sie fallen.                                                               Wir bitten dich erhöre  uns                                                            5 Gott sei uns Licht  damit  wir  Licht  für unsere  Kinder sein können  und ihre Ängste  und Nöte  erkennen.                        Wir bitten dich erhöre uns                                                             6 Gott sei  unseren lieben Verstorbenen  Licht und schenke ihnen deinen Frieden.                                                             Wir bitten dich erhöre uns                                                                                                                                                                       Priester: Guter Gott segne unsere  Familien und alle  Gemeinschaften, damit spürbar wird, dass  du  in  unserer Mitte wohnst. So bitten  wir   durch  Christus, unseren Herrn.

Gabengebet:

Guter Gott von dir kommt alles Gute. Du schenkst uns das Brot und alles  was wir zu Leben brauchen. Du schenkst uns den Wein und die Freude. Wir  bringen dir  nun Brot und ein als unsere Gaben, Nimm sie an  und schenke sie uns verwandelt wieder durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen

Gabenbebereitung: Kinderchor

Heilig: Kinderchor

Vater Unser gesungen  Kinderchor und Volk

Lamm Gottes gesprochen Priester

Zur Kommunion

Segen der Geburtsstagskinder vom Dezember und Jänner-allgemeiner Kindersegen. Kinderchor- Segenslied

Schlussgebet:

Guter Gott wir möchten dir danken für  das Miteinander in unserer Familie, dass ir  uns haben, miteinander  sprechen und aneinander wachsen. Danke für  tägliches  Geben und Nehmen, für die  Sicherheit  und  Geborgenheit,  die wir  zu Hause  erfahren  . Zuhause sein: ein gutes Gefühl, Streit und  Lachen, sich langweilen  dürfen, gestresst sein, uns  in vielen  Gefühlen   erfahren. Danke für  deine Begleitung durch  unsere  Familienalltag.

Blasiussegen

Musik zum Auszug

 

i

Veröffentlicht unter Andere | Kommentare deaktiviert für Familienmesse mit Kindersegnung 03.02,2019

Darstellung des Herrn Lk 2,22-40

Jesus Christus, der im Tempel,geopfert wurde, sei mit euch.

Einführung

Nicht alle jungen Christen sind im Glauben gleichgültig. Unter ihnen sind diejenige, die sich nicht damit begnügen, dass sie wissen,  die Kirche hat einen Feiertag, wie zum Beispiel heute, aber sie möchten so  viel wie   möglich ist über den  Feiertag am meisten zu wissen.Es dient zweifellos  zur Vertiefung ihres Glaubens. Aber auch  wir Älteren möchten wissen, woran dieser Tag  uns erinnert.

Predigt

Wir wissen aus dem Alten Testament, wie Gott seine Macht über  den Pharao gezeigt  hat, als er das jüdische Volk  aus  der ägyptische Sklaverei, nicht freilassen wollte. Die letzte Wunde/Schlag/  war für sie sehr schwer, Der Engel  des Tode tötete alle Erstgeborene/Menschen, Tiere/  in Häusern, nicht  vom Lamm Blut bezeichnet waren. Zum Gedenken an die Rettung der erstgeborenen Juden, wurde  jeder erstgeborene Sohn  als Eigentum Gottes  betrachtet. Deshalb brachten die Eltern ihr Kind in den Jerusalem nach vierzig Tage nach Geburt des Kindes, und brachten für es das Opfer. Es muss gesagt werden, dass dieses Opfer  für die Knaben gebracht wurde, nicht für die Mädchen. Reiche Leute opferten ein Lämmchen und arme Leute   ein paar Tauben oder Turteltaube. Dieser Feiertag hatte  genaue  Vorschriften. Der Beginn der liturgischen Feier wurde gewöhnlich durch den Trompetenklang angekündigt. Dann kamen die religiöse Juden in den Tempel. Frauen und Männer aber hatten getrennte Plätze. Das heutige Fest dient uns auch als Beispiel, wie sollen wir  Gottes  Gebote  erfüllen. Das Opfer  für Erstgeborenen bringen, ordnete Gott durch Mose an.  Für Jesus, weil  er der Sohn Gottes war, diese Vorschrift bezog sich nicht und doch Maria und Josef diese Vorschrift erfüllten. Dieser Feiertag ist einer der ältesten  in der Kirche, Bereits  im 4, Jahrhundert  nach dem Ende  der Verfolgung  wird  die Prozession  mit Kerzen erwähnt. Die Opferung Jesu endet  das alttestamentliche Priestertum und mit Jesus   beginnt  das neutestamentliche Priestertum. Durch die Prozession  mit brennenden Kerzen,erinnern  wir uns  an Simeons Worte, dass Jesus  das Licht zu die Heiden ist. Wir sollen diesem Licht folgen. In der Vergangenheit  verursachte  Feuer und insbesondere Blitzschlag  viel Unglück und die Gläubigen beteten bei der Kerzen , die am 2. Februar geweiht wurden. Heute leuchten wir  mit elektrischem Licht und unsere Häuser schützen  die Blitzableiter. Aber es ist  keinen Grund  zu sagen, dass das was  in der Vergangenheit war, war der Aberglaube. Auch andere Gefahren  wie  Blitzeinschläge lauern auf uns. Die Kerzen die wir heute  segnen, durch ihr Licht  werden uns  an die  Nähe  und  Gegenwart  von Jesus  bei unseren Gebeten erinnern. Heute  müssen  wir  uns bewusst  werden, dass ein guter  Christus   weicht seinen Pflichten nicht aus. Bei Josef und Maria treffen wir uns mit den Ausreden nicht  damit sie  ihre  Pflichten  nicht erfüllen müssen, Es ist heute  eine  große  Herausforderung für uns Christen.

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Herz Jesu Freitag Febr.2019

Jesus Christus, dessen Herz voll Güte und Liebe ist, er sei mit euch.

Die Verehrung zum Herz Jesu  ist die  Feier der Liebe Gottes. Im Herz Jesu erscheint Gott als die Liebe. Dieses Geheimnis  der Liebe Gottes liegt nicht darin dass wir  Gott geliebt  haben, sondern dass er uns  geliebt und  seinen  Sohn  gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.

Jesus, du willst keinen verloren gehen  lassen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  allen allen nah, die deiner Hilfe bedürfen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast dein Leben für alle  hingegeben. Herr, erbarme dich unser.

Schon im Alten Testament lesen wir, wie Gott  ungeheuer liebte den Menschen und äußerte ihm seine Barmherzigkeit. Gott liebt alles was gibt es. Die Höhepunkt dieser Liebe Gottes ist, dass Gott der Vater uns  seinen eingeborenen  Sohn gesandt hat, damit alle an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also unser himmlischer Vater gab uns das teuerste  war er hatte, seinen Sohn. Der Sohn Gottes ist das Spiegelbild des himmlischen Vaters, so  dass  in ihm alle Eigenschaften Gottes widerspiegeln  somit auch die Liebe und Barmherzigkeit.Seine Liebe Jesus  hat  uns bewiesen, als er für  uns  gelitten hat und  am Kreuz gestorben ist. Er selbst sagte, dass niemand größere Lieb hat, als derjenige, der sein Leben für seine Freunden hingibt. Von diesem Opfer am Kreuz  haben wir erkannt und  geglaubt  die Liebe,die Gott zu uns hat. 1. Joh  4,16 , Diese Gottes Liebe schwebt  immer  Menschengeschichte im Zeichen  des Herzens durchgestochen mit der Soldat Kopie. Deshalb ist Jesu Herz zum Symbol   der  unendlichen   Liebe für  die gesamte  Menschheit  geworden. Wenn wir  sein Herz  verehren, bewundert wir  sene  unbegrenzte Liebe , die sich  während   seines irdischen Lebens äußerte sich, als er  die Kinder segnete, die Kranken  heilte, den Armen half,die Sünder liebte. Er hat  vom Kreuz  seinen Mördern  vergeben. Das heißt durch dieses Herz kommt zu uns  die erlösende Gottes Liebe.

Im Namen Jesu Christi, der uns  am Kreuz  mit dem Vater  versöhnt  hat,  dürfen wir beten.

Gott hat  ein Herz für  uns  Menschen,  Jesus  ist  dieses Herz. Sein Herz bringt  uns die Liebe und Frieden.

Selig, die  den Herrn dessen  Herz  durchbohrt wurde,schauen dürfen  in seiner Herrlichkeit.

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4.Sonntag im Jahreskreis C Lk 4,21-30

Einführung

Sie haben vielleicht erlebt, dass eine Gruppe, zu der ich gehöre eine Veränderung braucht. Wir haben das gesagt, haben auch kein Verständnis dafür gefunden. Unser Vorschlag wurde abgelehnt. Wir haben zwar nur gesagt, was gesagt gehört und es bleibt trotzdem wieder alles beim Alten.

 

Predigt

Ein einfacher Prophet, wie Jesus, der im heutigen Evangelium etwas zu sagen hatte, wurde in seiner Heimatstadt nicht angenommen und daher fand keine Veränderung statt. Es ist schwer ein Prophet zu sein, wenn man bei allen bekannt ist. Einige sagen, ein Prophet kann nur der sein, der lebt, was er sagt. Ist das die Wahrheit? Sollen wir aufhören, Propheten zu sein, wenn wir auch Fehler haben? Nein. Außer Christus gibt es niemanden, der ganz genau so danach lebt, was er sagt? Jeder Prophet ist nur ein Mensch, und hat seine Fehler und wenn diese beginnen an die Oberfläche zu kommen, so verliert er seine  Glaubwürdigkeit.

Ich nenne da ein Beispiel: Stellen Sie sich einen Priester vor, der predigt, dass wir in Frieden leben sollen, dass wir nicht wütend werden sollen und uns ärgern sollen. Nach der Heiligen Messe kam ein Gläubiger zu ihm und sagte: Danke für ihre Gedanken, aber warum sagen Sie das alles, wenn sie das selbst nicht machen. Erinnern Sie sich, wie   Sie unlängst aufgeregt waren und haben mich beschimpft haben. Für diesen Gläubigen ist die Glaubwürdigkeit für die Worte des Priesters verlorengegangen. Kann ein Prophet jener sein, der nicht hält, was er sagt?

Versuchen wir die Antwort beim Heiligen Augustinus finden. Wir wissen, dass dieser große Mann einer der größten Konvertiten zur katholischen Kirche war. Wenn er sich durch das, was andere sagen, führen lassen hätte, hätten wir heute wahrscheinlich keinen so großen Theologen und Heiligen. Augustinus war nicht nur ein moralischer Sünder, sondern auch ein Ketzer im Bereich des Glaubens. Er kannte seinen Zustand und es war ihm klar, dass er im Schlamm seiner Leidenschaft ertrank. Augustinus suchte nach einem Ausweg aus seinem gebrochenen Zustand. Eines Tages traf er zufällig den alten Priester Simplicianus. Er sprach mit ihm über die Bekehrung eines berühmten Redners. Dieses Beispiel bewegte Augustinus sehr und er schämte sich. Er sehnte sich danach, diesem   Beispiel zu folgen. Aber es war für ihn nicht leicht, mit der Vergangenheit abzurechnen und sich gegen seine aufgebauten Leidenschaften zu stellen, die ihn oft gegen seinen Willen dorthin führten, wohin er nicht wollte. Augustinus besuchte einmal einen seiner Landsleute. einen  seiner  Landsleute. Dieser  erzählte  ihm  vom ägypti-schen Einsiedler Antonius  und von anderen Männern  und Frauen, die ihre Karriere  und  ihre  Genüsse verließen  und sich  ganz  Gott ergaben. Beim Anhören dieser Beispiele fühlte Augustinus   Bewunderung aber zugleich auch Scham. Er sagte zu seinem Freund Alipius:  Hast du gehört? Ungebildete stehen auf um das Reich Gottes willen, wir mit unserer Wissenschaft sind herzlos. Das führte Augustinus letztlich zur Bekehrung. Aber stellen wir uns vor, dass sein Freund Alipius so reagiert hätte: Was sagst du mir da, lieber Augustinus. Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich dir glauben. Aber Alipius reagierte nicht so. Er glaubte, dass Augustinus eine Bekehrung erfahren kann. Und Augustinus sagte dann:  Weißt du, ich bin böse, ich bin schwach. Ich bin oft der, der das Böse organisiert, aber ich will das nicht weiter machen. Ich will Christus folgen, der mir als Beispiel und zugleich auch als Hilfe   dient. Kurz gesagt – es gibt zwei Möglichkeiten. Sich gebärden, dass man selbst alle seine Probleme lösen kann und auch seine Schwächen vertuschen kann. Jene aber, die meine Fehler kennen, werden mich nicht ernst nehmen. Wenn aber der Prophet sagt: Ich bin böse wie viele von euch, aber ich möchte nicht so sein. Ich folge Christus nach Christus und helfe den anderen, ein solcher Prophet kann auch mit seinen Fehlern ein großer Prophet sein. Es ist wichtig, dass wir in solchen Situationen erkennen, dass wir eine Veränderung brauchen, dass wir diese Veränderung wirklich  verwirklichen wollen.

 

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Hl.Johannes Bosco Mk 4,21-25

Jesus, der sprach: Holt man etwa die Lampe, damit sie unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt werde? Er sei mit euch.

Wer war Don Bosco, so fragte  die Dichterin Elisabeth Langgässer und beantwortet  ihre Frage  selbst… er war Kuhhirt und Winzer, Trapezkünstler, Lehrer ,  Pionier,  Kaufmann und Priester, Sozialarbeiter und Jugendfreund, Gründer unzähliger Jugendheime, in der alten und der neuen Welt, Kamerad und  Vater von  kleinen Dieben. Diesen Heiligen feiert wir heute.

Jesus, du hast aller  menschlichen  Gemeinschaft  brüderlich Liebe  aufgetragen. Herr, erbarme dich unser.      Du willst dabei sein, wo Beter sich  in  deinem Namen versammeln. Christus, erbarme dich unser.                                Du hast uns  ermahnt,  einander  zur    Erfüllung deiner  Gebote zu helfen.  Herr, erbarme dich unser.

Im Alter von neuen Jahren hatte Johannes eine traumartige Vision, die  sein  Leben entscheidend  bestimmte.  Seit  dieser  Stunde wollte  er  Priester  werden. Aber der  Weg  war mühevoll. Dennoch erreichte  er es,  dass er, dass er  mit 16 Jahren endlich  in das  Gymnasium nach  Chiere übersiedeln  konnte, das er mit ungewöhnlichem  Erfolg absolvierte. Warum  willst du  eigentlich  Priester  werden,  hatte   ihn damals der Kaplan   gefragt.  Um vielen Kameraden näher zu  kommen und  sie  in  der  Religion  zu untereisen ,  denn sie  sind   nicht  schlecht,  aber  sie  werden  es, wenn sich niemand   ihrer annimmt, war  seine  Antwort. Im Seminar von  Chieri überragte er  alle  durch seinen Studieneifer  und  seine  Frömmigkeit. Am  6, Juni  1841  empfing, er  die  Priesterweihe und  ging danach  i  das Priesterkonvikt nach  Turin,  um  sein Wissen zu  vertiefen. Verlockende   Angebote   wies er  ab,  denn  er wollte  sein Leben der  Jugenderziehung   widmen.  Gebet und Opfer  seine  Lebensform wurden  die  tragende Kraft seines großen  Erziehungswerkes. Am 8. Dezember  1841  führte ihm  Gott in der  Sakristei der  Franziskuskirche  von   Turin den ersten  seiner  Schützlinge   zu, einen elternlosen  fünfzehnjährigen Maurerlehring. Er  nahm  ihn  gütig an,  versorgte    ihn  mit Essen und lud   ihn  ein, andere    Kameraden mitzubringen. Am  nächsten   Sonntag   waren  es  bereits   sechs , nach  drei   Monaten   schon   50 Buben, die sich  Don Bosco   anvertrauten.  Er spielte  mit ihnen, gab  ihnen  Unterricht und  feierte   mit  ihnen  die  Messe. Er zog  mit  diesen Buben immer wieder von  einem  Spielplatz  zum   anderen, bis ihm   schließlich  ein  alter Schuppen  angeboten  wurde, den  er  notdürftig   zu seinem   ersten    Jugendheim   ausbaute, Inzwischen  war die  Zahl  der Buben,  die  mit  Leib  und Seele   an ihm   hingen, auf   über  dreihundert  angewachsen.

Jesus  Christus  hat  uns   durch  die  Taufe zu sich  gerufen.  Deshalb dürfen wir  in  seinem  Namen  zum Vater beten.

 Wer  den Willen  Gottes tut,  findet  den Frieden.Deshalb bitten wir.

Selig,die dem  Herrn folgen und Anteil   erhalten   am  Hochzeitsmahl  des  Lebens.

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Mittwoch der 3.Woche Mk 4,1-20

Jesus, der jeden Menschen erlöst und gerettet hat, sei mit euch.

In der Zeit, wenn jemand ins Krankenhaus gerät, oft fragt. Herr Doktor, wie ist die Hoffnung? Und der Doktor  kann auf verschiedene Weise antworten. Wir aber sind überrascht wenn der Doktor   sagt. Sie haben keine Hoffnung,  sie haben die Sicherheit.

Jesus du rufst uns  in deine  Nachfolge. Herr, erbarme dich unser.

 Du richtest uns auf in unserer Schwäche und im Versagen. Christus, erbarme dich unser.

  Du schenkst  uns Menschen, die dein  Wort  verkünden  und uns  den Weg  zeigen.  Herr, erbarme  dich unser. 

Jesus adressiert uns heute die Worte: Euch ist das Geheimnis  des Reiches Gottes anvertraut, denen aber, die  draußen sind , wird  alles  in Gleichnissen gesagt, denn sehen sollen sie sehen, aber  nicht  erkennen, hören sollen sie, aber nicht verstehen, damit  sie sich  nicht bekehren  und  ihnen  nicht  vergeben  wird. Mk 4,11-12. Auf den ersten Blick kann es uns ziemlich grausam  erscheinen. Was dann mit denen,  die ,,draußen“ sind? Sie haben keine Hoffnung? Können wir sagen, dass Gott barmherzig ist, wenn das zulässt? Versuchen wir das erklären. Draußen sind diejenige, die mit dem Samen, also mit dem Wort Gottes nicht zusammenarbeitet, weil sie auf die erste Stelle was auch immer geben, nur nicht Gott. Darum, damit wir  nicht  unter diejenigen kommen, die  draußen  bleiben. Es ist  notwendig, den Boden unseres Herzens durchpflügen, Steine ,,aufsammeln“. Dornen zu zerreißen und  zu verbrennen. Wenn wir diese Dinge machen werden, unsere Herzen werden ein guter  Boden. Wie einfach, aber nur scheinbar, weil eine dritte Person,  die in der Heiligen  Schrift  den Teufel nennt, betritt in das Spiel. Wir brauchen so viele materielle  Sachen und für Gottes Wort haben wir keine Zeit. Manchmal sendet uns  Gott die Krankheit, Problem, Schmerzen. Das sollte uns  als der Halt dienen. Soll das die Zeit haben. Es ist  Zeit  auf Gottes Wort  zu hören. Es gibt  immer  zwei Lösungen. Entweder  werden wir uns  gegen Gott  stellen  und ihn ablehnen, oder  wir empfangen, was er zu uns  gesandt hat und das Herz zu vorbereiten für den Empfang Gottes Wort. Aus der Gottes Seite ist die Sicherheit, dass er uns hilft. Er hat die Macht durch sein Wort, durch die Heilige Schrift  durchpflügen den harten  Boden unseres Herzen. Er hat  die Macht  durch seine Liebe   die Dornen unserer eitlen Gedanken  und Sorgen in unserem Herzen zu verbrennen. Darum wenn wir fragen. Gott, habe ich die Hoffnung auf die Veränderung des Lebens? Er antwortet uns. Du hast keine Hoffnung, du hast die Sicherheit,wenn du die Mittel dazu bestimmt  verwendet wirst.

Gott fragt uns  nach  unserer Liebe. Er weckt und  stärkt sie  in uns. So können  wir  mit  den Worten Jesu  beten. 

Gott will das Leben und  das  Heil aller Menschen. Er ruft uns  zu  einem  Ausgleich   und Frieden auf, Deshalb  bitten wir. 

Lobe  den Herrn, meine Seele. Alles  in  mir  lobe  seinen heiligen  Namen.

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Dienstag der 3.Woche Mk 3,31-35

Jesus, zu dem seine Mutter und seine Brüder gekommen sind, sei mit euch.

Als ich noch ein Junge war, habe ich viel  Fußball gespielt, in unserer Mannschaft  gab es  einen hervorragenden  Fußballer, Wir waren  alle  stolz  auf ihn und keiner von uns  wollte ihn als Freund verlieren. Der Mensch sehnt sich danach, dass er etwas bedeutet, dass er mit jemandem,,Großem“ in Verwandschaft  ist. Heute hören  wir, wie Jesus eingesteht zu seinen Jünger. Siehe da, meine Mutter und  meine Brüder, denn wer  irgend den Willen  Gottes tut, der ist mein Bruder und  meine  Schwester  und meine Mutter.

Jesus, wir sind  deine Brüder und Schwestern,wenn wir den Gottes Willen erfüllen. Herr, erbarme dich unser

Du willst vor  dem Vater  bezeugen, wer  sich  für dich und dein Wort  vor den  Menschen  eingesetzt hat. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  nichts verschwiegen, was  für  uns  zu wissen notwendig ist. Herr,  erbarme dich unser.

Was sagt Jesus? Es scheint, dass er  die  familiären Bindungen  mit seinen  Verwandten aufbricht, Aber es ist nicht so, weil das Wort Brüder auf Hebräisch nicht nur eine Verwandschaft  bedeutet, sondern  auch eine  Mitgliedschaft auf dem Grund  eines gemeinsamen Ziel, oder  Lebensweise. Solche Beispiele haben wir  auch  in der Heiligen Schrift, So lebten die Gruppen von Prophetenjünger. Vergleiche Köng .2,1-5 die Jünger mit ihren Lehrer. Jesus hebt die familien Bunden nicht auf, sondern erweitert sie. Es ist ähnlich wie bei einer Hochzeit. Die Eheleute heben die Bindungen zu ihrer Familien  nicht auf, sondern sie verbreitet sie. Jesus verbreitet seine  Familie wie die junge Eheleute nicht. Bei Jesus geschieht es  auf dem Grund des Erfüllen Gottes Willens. Das Erfüllen Gottes Willen  ist ein Grund auf dem steht  unsere Bruderschaft mit  ihm. Die weitere Frage, die sich anbiedern  klingt. Was ist Gottes Wille? Jesus definiert das so:Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts  verliere von  allem, was er  mir  gegeben hat. Joh 6,39. Daraus folgt, dass es Gottes Wille ist,dies zu tun, um das zu unserer Erlösung  zu dienen. Der heilige Paulus äußerte sich. mit den Worten: Denn das ist der  Wille Gottes eure  Heiligung. 1.Thesalon, 4,3

Im Namen Jesu Christi, der uns im Brot seinen Leib zur  Speise gibt, dürfen ir  zum Vater  beten.

Wir  haben Frieden  mit Gott durch Jesus Christus  unseren  Herrn,  Ihn  bitten wir.

Selig, die dereinst schauen  dürfen, was  wir jetzt im  Brot  verhüllt empfangen.

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