Hl.Leopold Lk 19, 12-26

Gott, der jedem die Minen gegeben hat, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium will Jesus sagen, dass jeder von uns von Gott die Fähigkeiten bekommen hat. Für diese Fähigkeiten sind wir verantwortlich. Wir dürfen sie nicht  vergraben, wir müssen sie entwickeln und die Frucht bringen. Dafür bekommen wir von Gott die Belohnung.

Jesus,  du hast  allen Gutes getan.  Herr, erbarme dich unser.

 Du  wirst   uns richten nach den Werken  der  Liebe. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  viele Gaben gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Das Gedächtnis des  Landespatrons  Österreich , Markgraf  Leopold III dem Heiligen, ist am gleichen Tage  wie das   Fest des  Hl. Albertus  Magnus,deshalb erscheint  er  hier    einen  Tag  früher.  Der hl. Leopold  gilt  mit Recht  als  Musterbeispiel  eines wahrhaft   christlichen    Fürsten.  Sein   Leben und seine  lange  Regierungszeit   sind  geprägt von tiefer  Demut   gegen Gott,  dem  er alles,  was  er  unternahm,  unterstellte. Schon bei   Lebzeiten  wurde  Markgroff   Leopold    der Fromme   genannt,  seine   Untertanen  erblickten  in ihm   einen Vater   der Armen  und Beschützer des Rechts. Papst,Innozenz VIII,  der ihn im Jahre 1485 unter  die  Heiligen  erhob, gab vom Wesen dieses christlichen  Herrschers mit folgenden Worten Zeugnis. Vierzig Jahre hat er Österreich   regiert  und  zwar  in Zeiten, da  jedermann in Deutschland durch blutige  Kriege, durch Mord und  Mord und  Verwüstung in  Schrecken gesetzt  wurde, er aber regierte ruhig, höchst gerecht  und menschenfreundlich. Und  während andere  Länder vom  Blute trieften, erhielt er  das ihm  anvertraute Österreich   in  gottgefälligem Frieden.  Nicht  weit  von  Wien   liegt am rechten Ufer der Donau auf  einer   Anhöh das  prachtvolle    Chorherrenstift   Klosterneuburg . In der  Schatzkammer  befindet sich   neben vielen  Kostbarkeiten  ein  Stückchen  Schleier  und  ein  Holunderstrauch. Diese Dinge erinnern    an die  legendäre Gründung  des Stiftes   durch den  hl.   Leopold . Auf wunderbare Weise  nämlich  hatte  ihm  der Himmel   den Ort  angewiesen, wo   das Kloster   errichtet werden sollte. Gewiss ist jedenfalls  , dass  Markgraf  Leopold III  der von 1095- 1136  regierte , seine Residenz von  Melk  an  diesen   verlegte und  in  Verbindung   damit  ein  Stift   ,,bei Niwenburg (neuen Burg) erbaute. Anfänglich weltliches  Kollegiatsstift , hatte der  Markgraf    1133   Augustiner  Chorherren   dorthin  berufen.  Auch das  Kloster   der  Augustiner- Chorfrauen   daneben   dürfte     zu  dieser Zeit  entstanden.

Gottes Reich ist ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit.  Im Vertrauen darauf beten wir wie  unser  Herr  Jesus  Christus  und zu beten  gelehrt hat..

Gerecht gemacht aus dem Glauben  , haben wir  Frieden  mit  Gott  durch  Jesus Christus  unseren  Herrn.  Daher beten wir.

Gepriesen sei der Herr, der Gott  Israels, Denn,  er hat sein Volk besucht und  ihm Erlösung    geschaffen.

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Mittwoch der 32. Woche Lk 11,17-19

Jesus Christus, der von uns verlangt dass wir dankbar sind, sei mit euch.

Wenn wir manchmal irgendeine Sache brauchten  und wir sie bekommen haben, sicher waren wir für sie dankbar. Es ist natürlich  für einen normalen Menschen, dass er  für die Gaben danken weißt. Stellen wir uns vor, dass jemand krank ist, er hat große Schmerzen, der Arzt hilft im, wird er nicht dankbar? Es scheint uns so selbstverständlich  und doch es ist nicht immer so.

Jesus, du warst bei Gott vor allem Anbeginn. Herr, erbarme dich  unser.

Von dir hat alles Licht seinen Ursprung. Christus, erbarme dich  unser.

Du kamst, uns aus göttlichem Leben zu  erneuern. Herr, erbarme  dich unser.

Im Evangelium haben wir von zehn Aussätzigen, sie  konnten  nicht  mit ihren Familien leben. Sie müssten sich  außerhalb  der Städte und Dörfer  aufhalten, um jemanden nicht anzustecken. Sie hörten von Jesus, und warteten, dass er ihnen helfen wird. Das ist auch geschehen. Wir würden warten, dass nach  ihrer Heilung ihre erste  Reaktion die Dankbarkeit  gegenüber Jesus  äußern. Wir sehen, dass sie das nicht gemacht haben, außer  einem. Und das was Samariter. Dieses Bild gehört in die Vergangenheit  nicht. Wir können über die ähnlichen Situationen in unserem Leben sprechen. Viele Gaben, die wir bekommen,kommen uns als selbstverständlich vor. Wenn wir etwas bekommen, ohne eigenes Verdienst, ist  es ein Geschenk, für das  wir danken müssen. Wir denken hier nicht  an die außergewöhnliche Sache, die wir bekommen können. Doch ein Geschenk ist, jede Minute unseres Lebens. Wir bekommen viele gute Dinge von Gott durch unsere Nächsten. Es ist daher notwendig Gott und  den Menschen zu danken. Unsere Dankbarkeit  ist zu sehen. Lassen wir uns  den dankbaren Geist in  Worte  und Taten  verwandeln,  die unsere  Dankbarkeit  gegenüber  Gott und  den Menschen  zum  Ausdruck bringen. Ein  wahrer   Ausdruck   des  Dankes im Leben erscheinen. Schätzen wir die Gaben, und zeigen wir, dass wir für sie dankbar sind.

Im Namen  Jesu  ist das Heil  zu uns gekommen. Deshalb  dürfen  wir in  seinem Namen zum Vater beten.

Christus ist das  wahre  Licht, das uns erleuchtet, damit wir  sicheren Fußes unseren Weg durch die Zeit gehen. Deshalb  bitten wir.

selig, die Gottes Wort im Herzen bewahren und  seine  Geheimnisse  schauen dürfen in Ewigkeit.

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Dienstag der 32. Woche Lk 17, 7-10

Jesus, der uns daran erinnert, wenn ihr alles getan habt, was euch  geboten wurde, so sprecht ihr:   Wir  sind  unnützte Knechte, wir  haben getan, was wir  tun mussten, er sei mit euch.

Wie machen wir oft den Anspruch auf die Belohnung. Wir möchte dass unsere gute Taten, gleich  belohnen wurden. Auch die Pharisäer machten sich den Anspruch auf  die Belohnung aber vor Gott. Sie dachten, dass durch äußere  Erfüllung des Gesetzes von Gesetzes von Moses das ewige Leben  verdienen. Als ob wollten sie zu Gott sagen. Schau wie wir folgerichtig   dein Gesetz einhalten. Du bist verpflichtet uns in den Himmel empfangen.

Jesus,  du hast den Menschen eine frohe Botschaft  gebracht, die sie  aufleben lässt. Herr, erbarme dich unser.

Wer  dir  nachfolgt, der wird Kraft und Heil für sein  Leben finden.Christus, erbarme dich unser.

Du  kamst als das Licht in die  Finsternis dieser Welt.  Herr, erbarme dich unser.

Vielleicht denken wir, dass die Pharisäer  schon  in die Vergangenheit gehören. Aber seien wir nicht so sicher.  Sind wir nicht manchmal wie die Pharisäer. Machen wir nicht den Anspruch an  die unverdiente Belohnung bei Gott  und den Menschen. Gott ist an uns anspruchsvoll. Es ist nicht genug, nur seine Gebote erfüllen. Es ist notwendig  noch etwas mehr zu tun. Er verlangt von uns, dass wir gute Taten aus eigenem Willen tun und ohne Anspruch an die Belohnung. Dann er wird  uns selbst für unsere Taten  belohnen. Aber  nicht nur in der Ewigkeit, sondern schon hier auf der Erde. Doch  die gute Tat aus Liebe  gemacht ist an  sich schon  eine Belohnung. Lassen wir uns  darauf achten, dass Gott zu uns einmal nicht sagen musste. Deine Hände  sind zwar  sauber, aber leer. Saubere und leere  bezeichnen dessen, der das Gesetzt erfüllt, aber  sie tun  nichts  mehr aus Liebe. Sie kennen  sicher den Lebenslauf von Hl. Martin. Als er noch  Soldat war, erfüllte er gewissenhaft seine Pflichten. Er aber hatte  das Gefühl, dass es nicht genug ist. Als er einen Bettler sah, zitternde vor Winter, sah er in ihm Christus, und zögerte  deshalb  keinen Augenblick. Er war empfindlich für  die Bedürfnisse der Menschen  und erwartete dafür keine Belohnung. Ist es nicht für uns das Beispiel, dem wir  folgen sollen?

Wenn Jesus zu uns  redet, brennt uns  das Herz in der Brust. Wir können nicht schweigen und beten mit seinen Worten  zum Vater.

Wir  können  als neue  Menschen Gottes  Frieden leben. Deshalb bitten wir.

Christus ist vom Tod erstanden er stirbt nicht mehr.

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Die christliche Hoffnung

 Die Hoffnung ist die vertrauensvolle Erwartung des göttlichen Segens und der   beseligenden   Gottesschau.

Wenn uns Jesus versichert, dass er sogar sein Leben für  seien Schafe  hingebe, so sei  uns das der mächtigste  Beweggrund zur christlichen Hoffnung.

1 Was  sollen wir  hoffen?  

Vergebung  der Sünden, denn dazu  kam Jesus in die Welt. Er  hat  wirklich für unsere Sünden Genugtuung geleistet. Er  hat  zu ihrer Tilgung eigene Anstalten gegründet: die Taufe, die Beichte,  überhaupt  die Sakramente.

Gottes Gnade zu allem Guten. Er  der doch seinen   eigenen Sohn  nicht  verschont, sondern  ihn  für uns  alle  hingegeben hat. Wie  wird  er uns  mit ihm  nicht  auch  alles  schenken? Röm  8,32   Alles vermag ich in  dem, der mich kräftig Phil  4,13  Wenn nun ihr,  wie  viel  mehr wird der Vater, der Vater,  der  vom  Himmel ist, den Heiligen Geist denen geben,  die ihn bitten. Lk  11,13  Keine Versuchung  hat euch  ergriffen als  nur  eine  menschiliche: Gott, aber ist treu der  nicht zulassen wird, dass ihr  über  euer  Vermögen versucht werdet, sondern  mit  der Versuchung  auch  den  Ausgang  schaffen wird, so dass  ihr  sie  ertragen  könnt. 1. Kor 10,13

Die  ewige Seligkeit: Denn dies ist  gut  und angenehm  vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet  werden  und  zur  Erkenntnis der Wahrheit   kommen 1.Tim 2,3. Ich  habe  den  guten  Kampf   gekämpft, ich habe den Glauben  bewahrt, fortan liegt mir bereit die Krone der  Gerechtigkeit, die der  Herr, der gerechte Richter, mir zur  Vergeltung geben wird an jenem  Tag, nicht allein aber mir,sondern  auch  allen, die seine   Erscheinung lieben. 2 Tim 4,7-8

Warum sollen wir  hoffen?

Weil unsere Hoffnung auf  dem festesten  Grunde beruht, nämlich  auf  Gottes Verheißungen der  allmächtig, gütig  und getreu ist und  auf  Christi  Verdiensten: Wir  rühmen uns auch  Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir  jetzt die Versöhnung empfangen  haben. Röm  5,11 ,  Was sollen wir  nun hierzu sagen?  Wenn Gott für uns  ist wer gegen uns?  Röm 8,31

Wie sollen wir hoffen?

Unsere  Hoffnung  wird  nur  dann Gott  gefällig und  vernünftig  sein.. wenn  wir es  auch  an  der Mitwirkung nicht  fehlen  lassen. Vergeblich  würden  wir  auf  Gott hoffen, wenn wir  uns  nicht auch befleißen    wollten, Gottes Gebote fleißig  zu halten, für  die  begangenen  Sünden  wahre  Buße  zu  wirken, im Guten bis  ans  Ende  zu  verharren.

Wir haben zwar  allen Grund  auf den  guten Hirten, der selbst sein Leben für uns  hingab, unsere  ganze  Hoffnung  zu setzen, dennoch  wird häufig  dagegen gefehlt.

1.Durch  zu viele Hoffnung.

Wie viele Menschen  gibt es, die  da  noch  zu  hoffen wagen, wo  sie wegen  ihrer  Vermessenheit    nur  zittert sollten. Es ist aber  vermessen die Seligkeit  zu hoffen, aber die  Mittel  dazu   nicht  anwenden  zu wollen, kein  frommes  Leben führen, die Sünden  nicht büßen, zum Tode sich  nicht  bereiten zu wollen, die  Buße  stets  verschieben zu  wollen. Die  Verzeihung  zu hoffen, und  ebendeshalb, weil  Gott barmherzig  ist, ihn  zu beleidigen,  anstatt  deshalb  ihn  noch  mehr  zu lieben. Ein  gutes  Ende  zu hoffen, aber die Bekehrung   aufzuschieben.  Die Gnaden  zu einem  christlichen  Leben  zu erwarten, ohne Gebet, ohne ernsten Willen und ohne Anstrengung sie zu gebrauchen, die angebotenen, Predigt, Sakramente, heilige Messe  nicht  zu benützen .

2  Durch  zu  wenig Hoffnung

Dieser Abgang  charakterisiert sich als  Kleinmut, da  man  trotz allen  Eifers nie ruhig  sein will, in Anbetracht  dessen, dass  Gott  nicht nur gütig, sondern auch  gerecht sei  und die  Sünde  schrecklich  strafe.  Aber  Gott ist ja nicht  Tyrann ,sondern Vater- guter Hirt. Dass man des  Gnadenstandes  nie gewiss  sein  könne. Aber  es gibt ja  doch manche  Zeichen:  Abscheu vor der Sünde, eingetretene Besserung . Einige sagen, dass  das Verharren bis  ans  Ende  ungewiss sei. Nun so bemühe dich, fromm zu leben und die  Gnadenmittel zu benützen, dann hast du die Hoffnung  die Seligkeit zu erreichen .

3.  Durch Verzweiflung

Da man  alle Hoffnung  fahren  lässt, als ob  aber fügt man den früheren Sünden durch  Leugnung der Barmherzigkeit nur  eine  neue , noch  größere  sei,  Kain, Judas. Bekehrung und Ausrottung  der  verjährten   Gewohnheiten  nimmer möglich wäre.  Dadurch  aber  leugnet man:  Gottes Güte, als ob er  vom Menschen mehr  verlange, ob dieser  listen könnte. Gottes Gnade, als ob er diese  nicht  geben wolle, oder als ob sie  selbst, kraftlos  sei.

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Hl.Josaphat, Lk 17,1-6

Jesus, der sagte: Es ist unmöglich, dass keine Ärgernisse  kommen, er sei mit euch.

Heute haben wir großen Gedenktag des heiligen Josaphat. Während seiner  Amtszeit  entwickelte Josaphat eine überaus   segensreiche und  erfolgreiche  Tätigkeit  offen sprach er  sich  zum Ärger   vieler Andersdenkender für  eine  Einheit mit dem Papst  in  Rom  aus. Gegner einer Union ermordete den erst 43 jährigen am 12. November   1623  während  erst  43  jährigen am 12.  November  1623  während  einer  Visitationsreise  in Witebsk.

Jesus Christus, du kamst  in deiner  Hilfsbereitschaft allen zuvor. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns befohlen, den Menschen  ein Licht  zu sein. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den  Reichtum  des ewigen  Lebens  versprochen. Herr, erbarme dich unser.

Wir  loben uns gern, wenn wir  etwas wissen, oder  etwas verstehen. Aber zur Größe des Menschen gehört auch die Fähigkeit   zuzugeben, dass er etwas nicht  versteht, oder er hat mit etwas Schwierigkeiten. Zum Beispiel  auch an Gott glauben nicht leicht ist. Die Apostel  baten  Jesus.  Herr,  gib  uns  mehr Glauben. Was bedeutet Jesu Antwort: Wenn ihr  Glauben  habt wie ein  Senfkorn,  so würdet ihr   zu diesem  Maulbeerbaum sagen. Werde  entwurzelt und ins  Meer   gepflanzt  und er  würde  euch   gehorchen. Glauben bedeutet, sich abstützen, sich verlassen, oder  felsenfest auf Gott vertrauen. Anhaften mit seinem Herzen zu etwas. Machen etwas zu  einem Sinn seines Lebens. Wenn Jesus vom Glauben als Senfkorn sprich,  denkt er   an das  Vertrauen  auf Gott. Die  Teilnahme  an der Macht Gottes  hat der, der felsenfest  vertrauen. Wer außer Gott die Macht hätte, einen Baum ins Meer umpflanzen? Vielleicht  kennen  wir  bereits  den Unterschied   zwischen Glauben uns Glauben. Zwischen dem Glauben  die Biblia darstellt, und dem Glauben  den die  Menschen erwähnen  wenn sie sagen,   etwas doch muss sein. Viele Menschen, die sagen, dass sie glauben, so der Glauben, ist für sie eine Information, der sie glauben, aber diese Information hat fast kein Einfluss auf ihr Leben. Zum Beispiel, ich habe die Information, dass Brasilia besiegte im Fußball Argentina 2:0, ich glaube das, aber mein Leben, das nicht ändern. Der, wer  so glaubt wie es uns Jesus lehrt, er geht in  eine besondere  Beziehung  mit Gott und versucht die Lehre Jesu in seinem Leben verwirklichen. Der Glaube beeinflusst wesentlich  sein Denken, seine Taten. Und um solchen Glauben müssen wir uns bemühen.

Jesus Christus, der  Mitleid hatte mit  aller  menschlichen   Not, hat uns   gelehrt, wie wir  zum Vater  beten  sollen.

Christus   ist unsere Friede und unsere  Versöhnung. Deshalb  bitten wir.

Selig, die  aller Bosheit entsagen und im Gericht   bestehen  werden.

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Begräbnis Joh 11,21-27

Liebe trauende Familie

Tod und Tod zweierlei. Wir konsumieren, ohne innere Erschütterung dutzendweise Krimileichen im Fernsehen. Wir  schauen  uns ungerührt Berichte über das Sterben vieler Menschen in  den Katastrophengebieten und in  den  Unruheherden unserer Welt an. Wie aber reagieren wir, wenn wir am Bett eines Verwandten stehen und  wissen: Dem oder ihr ist nicht zu helfen. Da werden uns  der Mund trocken, und wir  suchen  hilflos nach Worten. Wenn wir dem Tod aus  der Distanz des Fernsehsessels begegnen, können wir  uns  unangenehme Gedanken vom Leib  halten. Wenn wir  ihm hautnah im Sterben eines  Bekannten oder  Verwandten begegnen, müssen wir uns der Tatsache stellen, dass der Tod das Ende  allen menschlichen  Planens und Organisierens bedeutet, dass er  das Leben unwiderruflich  zerstört, dass auch  unser Leben eines Tages mit dem Tod endet. Ob unsere Verlegenheit bei dem Tod von Bekannten und Freunden nicht daher  kommt? Was kommt danach? Der Tod, der auf uns alle wartet, ist ein Ende, das nicht  rückgängig  gemacht werden kann. Er ist eine  Grenze , über die wir Menschen grundsätzlich nicht ausschauen können. Dennoch lässt uns die Frage nicht los, ob jenseits des Todes nicht doch etwas  auf uns  wartet. Auch in unserer Zeit wird diese Frage diskutiert. Die einen sagen dabei. Für  mich zählt  das Leben, das ich hier fassen   und greifen  kann, ich rechne  damit, dass mit  dem Tod alles aus ist. Andere meinen, man sollte  diese Frage auf sich beruhen lassen und sich  nach dem Tod  überraschen lassen. Man kann auch die Meinung hören: Irgend etwas muss es ja  wahrscheinlich noch geben, aber darüber weiß man  nichts Genaues.

In dieser Diskussion über das was  über  den Tod hinaus auf  den Menschen wartet, beziehen die Christen eindeutig Stellung. Wir  haben das Wort aus  dem Munde Jesu gehört. ich bin die  Auferstehung  und das Leben, wer  an mich glaubt, wird leben, auch  wenn er  stirbt, und jeder, der lebt und an  mich glaubt, wird  in  Ewigkeit nicht sterben. Wir  bekennen in den Gebeten und Liedern dieser Beerdigung, dass  wir  fest mit einem Leben rechnen, das Jesus Christus den Menschen  schenkt, die  mit ihm zu leben  versuchen, und  das den Tod überdauert und  in Ewigkeit nicht endet. Dieses ewige Leben ist für den Christen nicht Gegenstand einer  vagen Vermutung, sondern das Ziel seiner festen gläubigen Hoffnung, auch wenn es für uns eine  geheimnisvolle Wirklichkeit ist, die unsere menschlichen Vorstellungen nie einfangen können. Glaubst du das? Im Evangelium fragt Jesus nicht nur Marta, sondern auch uns. Glaubst du das? Fragen  wir uns deshalb einmal selbst, was wir  von diesem ewigen Leben halten. Stehen wir selbst den vagen Jenseitshoffnungen  näher, wie ich sie kurz geschildert habe, oder können wir  aus ehrlicher Überzeugung bekennen: Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

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Hl. Leo der Große Lk 16,13-19

Jesus der sagte:  Wer  im  Geringsten   treu ist, ist auch  in  vielem treu, er sie mit euch.

In der Cappella  della  Collonna im  Petersdom zu Rom fällt ein  besonderes  schönes  Grabmal  auf.  Es  ist  die  letzte  Ruhestätte  eines  Papstes, der  als  einziger außer  Gregor den  Beinamen  ,, der Große“   erhielt  der  als einer  der  bedeutendsten  Nachfolger  Petri   in  die  Geschichte   einging und der  durch   sein mutiges  Verhalten   die Stadt  Rom vor  der  Zerstörung   durch  die  Hunnen   bewahrte.   Es  ist  das  Grab   von  Leo I.

Jesus, du bist unser  Meister und  Lehrer. Herr , erbarme dich unser.

Du  bist uns  auf  dem  Weg  des  Gehorsams vorausgegangen.  Christus, erbarme  dich  unser.

Du hast  alles  nach  dem Willen des Vaters getan. Herr, erbarme dich  unser.

Wer war dieser  Papst, mit dem  das Papsttum seinen ersten   Höhepunkt erreichte? Leo kam  zu  Beginn  des  5.Jh in  Tuszien, der heutigen  Region  Toskana,  zur  Welt. Über sein  Elternhaus ist  nichts  überliefert,  ebenfalls  nichts über  Leo Kinder und  Jugendzeit. Der Lebensweg lässt  sich erst  von da an   verfolgen,  als  Leo Archidiakon von  Papst  Cölestins  wurde.  Rund  acht Jahre  nach  Cölestins  Tod- dessen  direkter   Nachfolger   war  Sixtus III- wurde Leo zum  Papst  ernannt.  Leo I führte  gleich  zu Beginn seines Pontifikates eine  wesentliche Veränderung innerhalb  des Papsttums  durch. Er  entpersonalisierte das Amt des Papstes  und betonnte es  rein   als  Erbe  Petri. Leo  sagte  einmal,  dass im  Nachfolger   des Petrus der  geehrt wird,  der  in sich  auf ewig die Sorge aller Hirten mit der Obhut  über   die ihm  anvertrauten Schafe vereint und  auch bei  einem unwürdigen Nachfolger nichts von  seiner Würde  einbüßt. Unermessliche Verdienste   erwarb  Leo I. der  katholischen  Kirche durch  seine  vehemente Verteidigung  der  kirchlichen  Rechte  sowie durch  die  Abwehr von zahlreichen Irrlehren in ganz Europa , etwa des  Manichäismus oder des Pelagianismus. In  vielen Ländern ordnete  der große   Papst die  Kirchenverhältnisse, indem er die  Hierarchie  wiederherstellte. Unüberhörbar verteidigte  Leo I. immer wieder die  beiden Naturen  in  Jesus Christus. die göttliche und  die  menschliche. Vor allem in  seinen Schreiben an  den Patriarchen von  Konstantinopel  betonte er diesen Tatbestand  immer aufs neue. Es  war eine  Machtprobe  mit der  Kirche des  Ostens,  die  Mensch  gewordene göttliche. Als  die  Ostkirche  auf  der Synode  von  Ephesus  im Jahr  449 weiterhin auf  den Monophysitismus bestand,  bezeichnete Leo die Versammlung als,, Räubersynode“ . Auf  dem zwei Jahre  später  einberufenen Konzil von  Chalkedon, das als  eines  der wichtigsten in  die  Geschichte eingehen  sollte, triumphierte  dann  der Papst, denn alle Kirchenvertreter  stimmten Leos  Ansicht zu.

Beten wir  um das Reich des Lichtes und des Friedens, beten wir  mit den Worten Jesu  um das Reich Gottes..

Jesus Christus war der  Diener aller. Durch seine  Erniedrigung hat er den Frieden gebracht. Deshalb  bitten wir.

Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.

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Weihetag der Lateranbasilika Joh 2, 13- 22

Jesus, der eine Geißel aus  Stricken machte und  trieb sie  alle zum  Tempel  hinaus, er sei mit euch.

Nach der Tradition  des 12 Jahrhunderts ist  alljährlich 9. November   der Weihe-tag  der Lateranbasilika in Rom. Diesen Jahrestag wird  in der ganzen Kirche als  Festtag gefeiert. Warum? Das ist darum, weil diese Basilika  die älteste Kathedrale Papstes als  römischer Bischof ist. Achtung. Das ist nicht der Tempel des heiligen Petrus, wie wir das vielleicht denken würden können.

Jesus, du hast  dein Werk gegründet auf den  Felsen des Petrus. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  deine Kirche  zusammengerufen  aus allen Völkern  der Welt.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast  in deiner Kirche allen Menschen  das Heil  bereitet. Herr, erbarme dich unser.

Die Lateranbasilika ist selbst dem Erlöser geweiht und  besitzt den Titel: Die Mutter und das Haupt   aller Tempel der Stadt Rom und der ganzen Welt. Im Lateranpalast residierte die Päpste vom 4.  bis  14. Jahrhundert.  Die Basilika  wurde von Kaiser  Konstantin dem Großen erbaut  von  Papst Silvester I geweiht. Nach vielen  Bränden  Erdbeben   und Plünderungen wurde  sie  in den vergangenen Jahrhunderten mehrmals  restauriert. Für unsere Kirche hat diese Basilika große Bedeutung. In den vergangenen tausend Jahren fanden dort fünf  allgemeine kirchliche Konzils statt. Am ersten Laterankonzil im Jahr 1123    wurde über die  sogenannte Investitur tagen, dass die geistliche Vorsteher in der Kirche durch Papst benannt wurden  und nicht durch  irdischen Herrscher. Das zweite Laterankonzil 1139 versuchte die Einheit  zwischen östlichen  und westlichen Kirche wiederherzustellen. Nach vierzig Jahren am dritten Laterankonzil  wurde die Irrlehre  von Albigenen uns Valdenen verurteilt. Das vierte Laterankonzil  1215 ,, befahl  den Gläubigen mindestens einmal im Jahr, besonders  in der Osterzeit zur Beichte und zur Heilige Kommunion ,,hinzutreten“. Das letzte Konzil  in dieser Basilika fand   in Jahren 1512. 1517   Hier wurde die aufrichtige Bemühung aufgewandt,  die Trennung  in der  Westkirche zu verhindert.

Jesus hat  uns zugesagt, dass wir  uns  mit  unseren Sorgen, Fragen und Zweifeln  an den Vater im Himmel wenden  können. So lasst  uns vertrauensvoll beten.

Christus ist mitten unter uns. Wo er ist, kann der  Friede  unter  den Menschen  wachsen. Deshalb bitten wir…

So spricht der Herr: Das Brot, das ich  geben werde, ist mein Fleisch, ich  gebe es hin  für das Leben der Welt.

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32.Sonntag B Mk 12,38-44

32. Sonntag 2018 – Treue zu Gott

Einführung

Was haben alle gemeinsam: fürsorgliche Eltern zu ihren Kindern, ein Student zu all seinen Pflichten, ein Sportler zu seiner Sportart, ein Künstler zu seinem Werk, ein Christ zu dem, was er glaubt? Ihre Tätigkeit tun sie aus Liebe und Überzeugung und nicht aus Zwang und Berechnung.

Predigt

Jesus sagt im heutigen Evangelium von einer armen Witwe: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe  hat mehr  in den  Opferkasten hineingeworfen, als alle  anderen.  Das Verhalten dieser Frau bedarf einer Erklärung. Zuerst müssen wir wissen, dass sie alles nicht aus Zwang oder Berechnung gab, sondern aus Liebe und Glaube. Vielleicht meinen wir, dass diese Frau übertrieben hat, wenn sie all das Geld, das sie besaß gegeben hat. Gott verlangt doch nicht alles von uns. Warum hat sie das getan? Sie hätte doch damit auch sozial schwachen Menschen helfen können. Um das Verhalten dieser Witwe richtig zu verstehen, muss man über den Glauben der Juden Bescheid wissen. Die Juden glauben, dass ihr Schicksal von Gott abhängt und nicht von ihrer eigenen Arbeit und Pflege der Gesellschaft. Diese Frau, die alles gibt, verlässt sich vollkommen  auf Gottes Hilfe, der der Spender des Lebens ist und immer alles schenkt, was man  zum Leben braucht. Es geht also hier nicht um eine Handlung der sozialen Gerechtigkeit, sondern um einen Akt der Frömmigkeit. Die Reichen, so haben wir gehört, gaben nur von ihrem Überfluss, hingegen für die Frau war es ein Akt des Glaubens und nicht der Bewunderung.  Jesus kritisiert auch die Schriftgelehrten. Entscheidend ist nämlich das Innerste des Menschen. Jesus sieht nicht nur, was jemand in den Opferkasten wirft, er schaut in das Herz des Gebers.

Das heutige Evangelium lehrt uns also, nicht wie die Schriftgelehrten zu leben. Sie kennen zwar alle Gesetze, sie fasten, sie geben den Zehnten, aber alles nur so, dass sie von den Menschen bewundert werden. Jesus weist uns auf das  Beispiel der Witwe hin. Diese Frau ist völlig  von Gott abhängig. Wahres Christentum liegt darin, dass wir treu alles tun, was Gott von uns verlangt, auch in den kleinen Dingen. Gott will uns ganz, er will nicht nur etwas. Schon für ein kleines Geschenk aus Überzeugung verspricht Jesus eine große Belohnung. Man kann Gott nicht bestechen oder sich kaufen. Gott schaut in das Herz und nicht in die Brieftasche. Gott sieht die Liebe, mit welcher wir ein Geschenk geben.

Die Welt besteht aus kleinen Teilen, die Ozeane bestehen aus Tröpfchen, die Zeit unseres Lebens  besteht aus Sekunden, unser Christentum aus kleinen Alltagstaten. Der Heilige Augustinus sagte: Willst du groß sein, dann beginne mit dem Kleinsten! Es gibt keine kleinen Menschen, keine kleinen Pflichten, keine kleinen Geschenke – Gott will kleine Herzen, die  Liebe geben! Jeder kann groß sein, der Kleinste kann der Größte sein!

Die kleine Theresa von Lisieux ist heute eine große Kirchenlehrerin. Eine Köchin würzt ihr Gericht, damit es gut schmeckt. Das ist doch nur eine Kleinigkeit – doch Gewürze tragen vieles dazu bei. Schon eine kleine Tablette, die wir verschrieben bekommen haben, kann große Schmerzen lindern. Wir halten kleinste Regeln und Vorschriften im Straßenverkehr ein, damit wir mit dem Auto ans Ziel kommen. Wir trachten darauf, dass kleine Dinge lange Zeit dienen.

Andere Menschen sind anderer Meinung. Einer nennt sich zwar Christ, geht aber an Sonn-und Feiertagen  nicht in die Heilige Messe und bezeichnet dies als Kleinigkeit. Er isst am Freitag Fleisch – auch eine Kleinigkeit für ihn. Ein anderer stiehlt, verleumdet, betrügt – und denkt, das sei eine Kleinigkeit.

Wir Christen sollten Gott gegenüber freigiebig sein. Warum? Geld und alles was wir an Besitz auf Erden angehäuft haben, wird durch unseren Tod an Wert verlieren – wir können uns nichts mitnehmen! Verwandte, Freunde, Bekannte begleiten uns auf dem letzten Weg auf den Friedhof, dann kehren sie nach Hause zurück – und wir werden allmählich vergessen. Unsere guten Werke aus Liebe zu Gott und zum Nächsten kommt zu Gott, der uns einmal reichlich belohnen wird.

Jemand hat einmal die Spender in drei Gruppen eingeteilt: Es gibt Spender, die sagen: Ich gebe nicht gerne. Es gibt Spender, die spenden, weil es eben sein muss, also eine Pflicht ohne Liebe. Wo keine Liebe ist, da ist auch keine Freude. Die dritte Gruppe von Spendern, das sind Menschen die gerne, bereitwillig und von Herzen geben.  In der heutigen Welt sind die Begriffe „haben“ und „besitzen“ großgeschrieben. Die Freigiebigkeit ist nicht sehr verbreitet. Welcher Gruppe ordne ich mich zu? Ist für mich die materielle Seite wichtiger oder teile ich mit anderen, finanziell, aber auch mit meinen Talenten und Begabungen?

Gogol, ein russischer Schriftsteller, sagte einmal: Wir sind niemals so arm, dass wir die anderen nicht beschenken könnten. Ein gewisser Franz Balfour meinte einmal: Das beste Geschenk für einen Mörder ist, ihm zu vergeben, für einen Freund unsere Treue, für ein Kind ein gutes Beispiel, für die Mutter unser Herz und für den Nachbarn unsere Hand, die ihm hilft, wenn er uns braucht. Wir sehen aus dieser Aussage, dass es eigentlich sehr einfach  ist, von Gott einmal viel zu erhalten. Es ist entscheidend, nicht wie viel wir geben, sondern dass wir mit Liebe geben. Selbst bedeutende Menschen, die großartige Werke vollbrachten, dies aber aus Liebe geschah, sind in den Augen Gottes willkommen. Wichtig ist, dass wir unser Herz nicht mit Egoismus vergiften. Üben wir uns in kleinen Dingen, in Bereitschaft und Herzlichkeit! Ein Mensch ist so groß wie seine Liebe groß ist.

Zum Schluss noch ein sehr alte Geschichte: Ein Herrscher hat sich entschlossen auf eigene Kosten einen Tempel zu bauen. Er wurde gebaut und dann ließ er am Eingang des Tempels eine Tafel aufstellen mit dem Text: Diese Tempel wurde ausschließlich auf Kosten des Herrschers errichtet. Er war sehr überrascht, als er am nächsten Morgen erfuhr, dass auf der Tafel nicht mehr sein Name stand, sondern der einer Frau. Der Herr ließ dieser Frau vorführen und fragte sie, was sie so Außergewöhnliches getan hätte, dass jetzt ihr Name auf der Tafel stand. Die Frau war sehr überrascht und sagte: Als der Tempel gebaut wurde und die Pferde schwere Lasten zu tragen hatten und sehr müde und hungrig aussahen, warf ich ihnen Heu hin und dachte dabei an Gott. Der Herrscher hatte verstanden, dass die gute Tat dieser Frau, die sie mit viel Liebe getan hatte, in den Augen Gottes wertvoller war als alle Kosten, die für den Bau aufgewendet wurden. Die Frau gab das Heu in Gedanken an Gott. Der Herrscher baute den Tempel mit Gedanken an sich selbst, nicht an Gott. Tun wir alles aus Liebe zu Gott, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind!

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Donnerstag der 31.Woche Lk 15, 1-10

Jesus, der in die Herzen der Menschen sieht, sei mit euch.

Die Juden sahen Jesus oft  in der Gesellschaft der Sünden. Warum ging Jesus eigentlich  unter sie? Was hat ihn dazu geführt? Jesu  ging  nicht  unter sie, um mit  ihnen zu sündigen. Das einzige, was  ihn dazu  führte, war  die Liebe. Er wollte ihnen helfen, Hoffnung  auf ein besseres  Leben  zu finden.

Jesus, du bist   das  Licht  der Welt. Herr, erbarme  dich  unser.

In dir  erfüllen  sich die Hoffnungen der Menschen. Christus erbarme dich  unser.

Du  bist   der Weg, der  uns zu Gott führt.  Herr, erbarme  dich unser.

Jesus sah  in jedem Mann ein Korn des Guten. Auch im größten Sünder entdeckte er ein bisschen Gut. Wir wissen wie es schwer ist,  ein Stück Gutes  zu finden, in dem, wer uns ständig verletzt, belauert. Jesus hat das geschaffen. Wie? Durch die Liebe. Jesus liebt uns, auch wenn wir ihn verraten. Auch wenn wir   anderes wählen, aber nicht ihn. Eine Mutter ging  regelmäßig im Krankenhaus um ihren Sohn zu besuchen. Sie hatte 6 Kinder, aber sie liebte diesen behinderten Sohn am meisten. Einmal, wenn sie ihn besuchte, kniete sie sich, damit sie in sein Gesicht direkt schauen konnte. Aber  das  Kind  sah zur  Seite  gleichgültig aus. Als sie ihn küssen wollte, der Junge  schlug ihr  ins Gesicht. Aber Mutter spürte das nicht . Sie war glücklich. Sie war glücklich, damit mit ihm konnte sein. Dieses Kind war bedauernswert, unentwickelte , geistig  unzurechnungsfähig. Aber  die Mutter sah in diesem  betroffenen  Jungen etwas anderes. Sie sah in ihm  einen Schatz. Wie es ist  bei uns? Nur wer liebt kann das Gute sehen  und das Böse  übersehen. Lassen wir uns  durch die Vorurteile  nicht beeinflussen, die unsere  Sicht  verdecken  und uns daran hindern , Gut zu sehen. Jesus hat sich für alle geopfert.Jeder von uns braucht  Hilfe  von Christus und besonders die Sünder, weil sie  der Gefahr  ihrer Erlösung  ausgesetzt sind. Jesus ist bereit wegen des Eines, die ganze Herde  zu verlassen. Wer liebt, dem  ist das Schicksal des Nächsten nicht gleichgültig. Auch Jesus ist  unser Schicksal  in der ,,zweiten Welt“ nicht gleichgültig.

Gott schenkt uns   als seinen  Kindern  sein Reich. Wir   wollen  es  ohne  Vorbehalte und in Liebe  annehmen  und beten  mit  den Worte  Jesu.

Christus ist  gekommen, um zu dienen, Sein Reich sind Gerechtigkeit und   Frieden.  Deshalb bitten wir.

Der Menschensohn    ist gekommen , um sein Leben  als  Lösegeld   hinzugeben  für viele.

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Hl. Willibrord , Mk 16, 15-20

Jesus, der sagte: Geht hin  in die ganze Welt und predigt das Evangelium  der ganzen Schöpfung, Er sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen  Willibrord. Er war eine  der  Hauptpersönlichkeiten  der  angelsächsischen Mission auf  germanischen  Boden. Er legte die  Grundlage für  christlichen   Glauben noch vor dem  großen Bonifatius, der  später  eng  mit  ihm  zusammenarbeitete und  Willibrord  Werk teilweise fortführte.

Herr Jesus, du hast dein  Werk,  die  Kirche,  den Aposteln  hinterlassen. Herr, erbarme dich unser.

Du thronst  zur  Rechten  des Vaters in Herrlichkeit. Christus, erbarme dich unser.

Dir ist  alle  Gewalt übergeben.  Herr,  erbarme  dich unser.

Jesus hat seine  Apostel in die ganze Welt zu allen Nationen  gesandt, um  zu verkünden, was  sie  gelehrt  haben, was  sie  gesehen  und erlebt haben. Die Apostel sind vor lange Zeit gestorben. Und die Aufgabe  das Evangelium zu verkündigen haben wir Christen. Wie sollen wir Christen den Ungläubigen  unseren Glauben  erklären,  damit sie uns verstehen. Wir müssen sehr  vorsichtig  sein, denn  es  gibt viele ungerechte  Vorstellungen  über Gott,die  Ungläubigen von der Religion, von Glauben  abraten. Ich werde  wenigstens  einige  erwähnen. Gott ist der strenge  Ausgleicher  der Kosten, der  hauptsächlich die Ungehorsamen  wahrnimmt. Warte mal, der Herrgott wird dich bestrafen. Für andere  ist Gott wie eine Versicherungsgesellschaft, damit wir nicht erkranken,verunglücken. Für die  Intellektuellen ist Gott ein großer  Uhrmacher, der einst die Maschine des Universums  für immer eingestellt  hat, und  sie  alleine  läuft. Gott ist weit und er kann  unsere Wehklagen  oder unsere  Loben, nicht hören, denn  die Räder des Schicksals  sind blind. Sie ebenso vernichten  sowohl die Schuldigen wie die Unschuldigen. Einige, und nicht wenige haben die Vorstellung, dass Gott  über die  Bosheit  der Menschen  nur lächelt und der Mensch  kann was er will  machen, schließlich  kommen wir alles so wie so  in den Himmel. Wie sollen wir also über Gott erzählen? Wahrheitsgetreue, ohne Übertreibung, so  wie uns die Kirche  lehrt  und nicht nach den Meinung verschiedenen Menschen, die ihre Vorstellungen von Gott, oft irremacht verirren, geben sie als richtige und wahrhaftige  heraus.

Jesus Christus  ist unser  Fürsprecher  zur  Rechten  des Vaters Durch  ihn beten wir.

Der wahre  Friede ist Segenserweis  Gottes. Er  kann  nur  auf der Grundlage  der Liebe und  Gerechtigkeit  gedeihen. Deshalb bitten wir.

Selig, die erlöst sind  von aller Schuld und  eingehen dürfen  zum ewigen  Leben.

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Leohnhard von Limoges, Mt 13, 44-46

Jesus der sagte, das Reich Gottes ist  einem Kaufmann gleich, der schöne Perle sucht, er sei mit euch.

Leonhard erscheint  oft  als der  bayerischte unter  den bayerischen  Heiligen. Zu  früherer Zeit gab es  in  Bayern über 150 traditionelle Leonhardi-Wallfahrten heute  sind  es  immerhin  noch  über  50, die  den  Gläubigen   jedes  Jahr um den  6. November herum ein  prächtiges  Farbenschauspiel bieten. Der  bekannteste aller Leonhardi-Umritte ist  wohl jener  von Bad Tölz, und auch  nach   Inchenhofen bei Aichach  strömen Jahr  für  viele Zuschauer, um Zeuge dieses alten  Brauchtums zu  sein.

Herr Jesus Christus, du  bist  die Quelle  unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst  allen das Leben, die mit dir  verbunden sind.  Christus, erbarme  dich unser.

Wer in dir bleibt, der  bringt reiche Frucht.  Herr, erbarme dich unser.

Wie  erstaunt sind  viele,wenn sie erfahren , dass Leonhard, ihr bayerischer Nothelfer, der Patron der  Pferde und der  Bauern, ein  Franzose war, in Frankreich  lebte und  wirkte und  auch  dort  starb. Die  stark von  Legenden  überlagerte   Lebensgeschichte Leonhards erzählt, dass er  der  Sohn  einer adligen  Familie  war und  von  Bischof  Remigius  das  Taufsakrament  empfangen   habe. Über  Kindheit und  Jugendzeit, weißt  man  nichts das  Leben Leonhards lässt sich erst wieder  verfolgen, als er sich –  so die  Legende – zu  Beginn des 6.Jh. als  Einsiedler in  einer  Hütte im damaligen  Nobiliacum   dem  heutigen  St_Leonard de Noblat bei Limoges. Aus  jener  Zeit  stammt auch die  Tradition, dass Leonhard  als  Schutzpatron    der Gefangenen verehrt wird. Die Überlieferung erzählt Leonhard  habe immer  ein  besonderes  Herz für  Gefangene gehabt und  vielen von  ihnen   durch  seine  gute    Beziehung     zum  König    die  Freiheit  vermittelt.  Viele Gefangene, die im  Kerker  den  Namen   Leonhards,  sollen daraufhin  augenblicklich von  ihren   Fesseln   befreit gewesen   sein  und  diese dann dem  Einsiedler   gebracht   haben. Aus der Zelle von Leonhard  entwickelte sich im Laufe  der Zeit das Kloster St- Leonhard- de Noblat, dem der Einsiedler in  seinen letzten   Lebensjahren   dann  auch  als  Abt  vorstand. Das  Todesjahr Leonhards   wird  mit  559 angegeben, beigesetzt  wurde  er  in seinem  Kloster. Bis heute ist  das  Leonhard  -Grab  in  der  romanischen  Kirche   Saint – Leonard   ein  vielbesuchter   Wallfahrtsort. Die  Gebeine  Leonhards  wurden   im 11. Jh. erhoben.

Durch die Taufe, sind wir  eingewurzelt in  Jesus Christus und  leben  in Gemeinschaft mit  dem  Vater. So  beten wir  mit  Worten   Jesu. Vater unser im Himmel.

Gott reinigt uns, damit  wir  Frucht bringen   und  den  Frieden   leben den er  uns  schenken  will. deshalb bitten wir. Herr Jesus.

So spricht der  Herr. Wenn ihr  mich liebt, werdet ihr  meine Gebote   halten.

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Montag der 31.Woche Lk 14,12-14

Jesus,der sagte: Wenn du  ein Mahl machst, so lade Arme  Krüppel, Lahme, Blinde und glückselig  wirst du sein, Er sei mit euch.

Jesus fordert zur Schenkung ohne Anspruch auf die Belohnung. Wenn du ein Mahl machst… Wie sieht es bei uns aus? Wir machen oft viele Dinge,weil wir erwarten, dass wir etwas gewinnen werden. Das  ist die Lehre der Welt. Aber Jesus sagt, wir sollten selbstlos sein  und keine Belohnung erwarten.

Herr Jesus, du  bist  das Licht  der Welt. Herr, erbarme dich unser.

In dir erfüllen sich die  Hoffnung der Menschen. Christus erbarme  dich unser.

Du bist der Weg, der  uns  zu Gott  führt. Herr, erbarme dich unser.

Geben ohne Anspruch auf die Belohnung? Wer würde das machen? Und doch  gibt es  genug Menschen, die das fertig bringen. Diejenigen, die ihre  Kinder wirklich  lieben, kümmern  sich  um ihre Kinder  ohne Belohnung recht. Sie tun es  aus selbstloser Liebe. Sie verzichten freiwillig  auf ihre Karriere auf  ihr  Wohlbefinden. Ja, wir sind verpflichtet,  unsere Talente  zu entwickeln, aber nicht  für uns selbst. Wir sind für andere da. Alles muss  aus Liebe geschehen,  denn nur wer liebt, kann sich  selbst  und seine Bedürfnisse vergessen. Nur wer liebt, wird sicher gerettet. Fürchten wir nicht, ohne Belohnung-recht zu geben. Gott  gibt uns  viel mehr zurück. Sicher kennen sie diese Geschichte: Ein König kommt zum Bettler.Der Bettler freut sich, er meint. Ende meines Elends. Der König wird mich sicher reich beschenken. Was für eine Überraschung. Der König streckt seine Hand aus und sagt: Was kannst du mir geben? Es war ein  königlicher Witz. Vom Bettler betteln. Der war  verlegen, er griff  in seine  Tasche und  reichte dem König ein Reiskorn hin. Was für seine Überraschung war,  als er  abends seine Tasche leerte und zwischen  dem  wertlosen Müll fand er  ein in Gold  verwandeltes  Reiskorn. Der Bettler weinte auf und bedauerte, dass er nicht den Mut  fand, dem König alles zu geben. Wir wissen nicht welchen Reichtum wir verwirken, wenn wir die Belohnung schon auf der Erde erwarten. Gott schätzt nicht die Größe der Sache, sondern die Absicht.

Jesus Christus hat uns  hingeführt  in das Reich des Vaters. Als Gottes Kinder  dürfen wir  nun sprechen.

Der Herr bewahre uns vor dem Bösen und schenke uns  seinen Frieden. Wir bitten ihn.

Selig, die glauben, denn sie werden in Jesus Christus  verherrlicht werden.

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Hl. Martin von Porres, Ordensmann Mt. 22,34-40

Jesus, der sagte welches Gebot im Gesetz wichtigste ist, er sei mit euch.

Weil das Gebot  der Liebe zu Gott  und zu den Nächsten das   Wichtigste ist, Gott erwartet mit Recht von uns, dass wir ihn und unsere Nächsten lieben werden. Wie sollen wir das machen zeigen uns die Heiligen, auch der hl. Martin von Porres, dessen Gedenktag heute feiern wir.

Jesus, du hast uns durch dein dein Leben gezeigt, wie unsere Liebe sein soll. Herr, erbarme dich unser.

Du hast das Reich  des Vaters  auf diese Erde gebracht, Christus erbarme dich unser.

Du wirst  uns  am Ende der Welt  aus Liebe  zu richten. Herr, erbarme dich unser.

Martin von Porres, der große  Ordensmann, ist einer  der wenigen  südamerikanischen Kirchenpersönlichkeiten, die heiliggesprochen  wurden. Martin von Porres wurde am 9.Dezember 1569 als Sohn eines  Spaniers und  einer  Farbigen in Lima in Peru  geboren. Von frühester Kindheit an hatte er darunter zu leiden, dass er  Mulatte war. Als er 15 Jahre alt war  trat er  in seiner  Heimatstadt dem  Dominikanerorden als Laienbruder bei.Von Anfang an  wusste er, dass ihm  laut  der  damaligen Vorschriften   wegen  seiner  Hautfarbe  der Priesterstand   verschlossen bleiben würde. Es fiel  ihm  schwer, sich  mit  diesem   Gedanken   abzufinden, doch  immer wenn  er  wieder besondere  Traurigkeit über dieses Schicksal   empfanfd, widmete  er  sich  um  so  intensiver    der  Tätigkeit, der er sich verschrieben hatte. Martin  von Porres kümmerte  sich  in aufopfernder   Weise um die   um  die  Kranken und Armen  Limas. Sein  Kloster wurde  bald  zu einem Ort, wo sich  die Hilfesuchenden und Verzweifelten  einfanden, um bei Martin  Rat  und Beistand zu erlangen. Einen Teil des Dominikanerklosters  hatte Martin   in ein  Spital  umgewandelt, in  dem  es- im  Unterschied zu den  anderen Spitälern  der Stadt- keine  Trennung gag  zwischen  den  verschiedenen   Hautfarben. Bei Bruder Martin  waren  alle gleich. Bald  sprach  es sich  herum, dass Martin über  Wunderheilkräfte  verfügte.  Der  Platz im Kloster  reichte längst nicht mehr  aus. Da  wandelte  Martin das Haus  seiner  Schwester Johanna in ein Spital um  und tat  von nun an hier bescheiden und demütig seinen Dienst. Er selbst  führte  ein asketisches  Leben, aß  nur  zum  Überleben Notwendige und schlief   in  den  Nächten höchstens   drei, vier Stunden. Im Alter von  70 Jahren  starb  Martin  von Porres  3.November 1639 an  Typhus,. All seine  Liebe hatte er   im  Laufe der Jahrzehnte an jedermann,  der ihm Hilfe suchte, weitergegeben.

In  Vollmacht hat Jesus Christus uns  die  Botschaft des  Vaters verkündet. In  seinem Namen dürfen wir deshalb beten.

 Aus der Treue  zum  Herrn und  seinem Wort kommen Heil und Glück. Deshalb  bitten wir.

 Selig, denen das  ewige Leben verheißen  ist, weil   sie  Gutes   statt  Böses  tun.

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31.Sonntag B Mk 12, 28-34

31.Sonntag 2018 Gott und unsere Nächsten zu lieben.

Einführung

Obwohl viel über die Liebe erzählt, gesungen, sogar auch gepredigt wird,  scheint sie in der Welt vielfach abwesend zu sein. Einem Priester wurde einmal geraten, dass er über alles andere predigen soll, nur nicht über die Liebe. Sie argumentierten so: Viele Ehepaare lassen sich scheiden, Geschwister sind zerstritten, Freunde sprechen nicht mehr miteinander, Nachbarn sind miteinander in Unfrieden, Gläubige sprechen von Liebe, verhalten sich aber nicht danach. Der Priester unterbrach diese Flut von Worten gegen das Gebot der Liebe und antwortete: Ja, aber diese alle sind krank wegen des Mangels an Liebe. Daher ist es unsere Pflicht über das Gebot der Liebe zu sprechen.

Predigt

Wir müssen alle  für die  wahre Liebe kämpfen. Wir sind  verschiedenen Versuchungen  des Leibes, der Welt und des Teufels ausgesetzt, die alle die Liebe zunichte machen.  Daher brauchen wir  eine Stärkung , um  in der wahren Liebe  bestehen zu können. Deshalb hörten wir heute die Worte Jesu: Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Schon im Alten Testament im  Buch Deuteronomium wurde das Gebot der Liebe nicht als etwas Beschränkendes verstanden, sondern  als  die  größte Weisheit.  Wer dieses Gebot kennt, soll es als  größten Reichtum annehmen. Die Frage des Schriftgelehrten kann  nicht als Provokation   verstanden  werden. Der Schriftgelehrte hörte, wie Jesus auf  die  Frage der  Menschen richtig   antwortete. Die Juden hatten 365 positive   und  248 negative Gebote.

Welches Gebot  ist das wichtigste und wesentlichste? Zwei  Gebote, die  im  Alten Testament   nicht nebeneinander stehen, verbindet Jesus. Für uns ist wichtig, dass Jesus diese zwei Gebote nicht nur verbunden hat, sondern auch interpretiert, was niemand  vor ihm  gemacht hat.  Jesus  lehrt, dass  das eine Gebot  vom  anderen  nicht  getrennt werden kann. Es ist unmöglich,  Gott zu lieben und  den Nächsten  nicht zu lieben. Die Wahrheit ist, dass Gott  mit doppelter Liebe  geliebt werden  will – indirekt   durch  die Menschen und direkt   durch  den Glauben. Das Gebot   der Liebe  führt   uns dazu,   Gott zu folgen. Gott hat uns schon geliebt vor der Erschaffung der Welt. Jesus bestätigte seine Liebe  nicht nur mit seinem Wort, sondern auch mit seinem Tod. Gott verspricht uns seine Liebe auch in der Zukunft im Reich Gottes. Das Gebot der Liebe  ist eine Herausforderung  für  uns, wir sollen die Liebe erwidern.   Wer  das  Liebesgebot  erfüllt hat, hat alles erfüllt. Wer das Liebesgebot  nicht  erfüllt, erfüllt nichts, wenn  er auch Wunder  tut. Wir – die wir an Gott glauben –  können nicht  aufhören,  über die Liebe  zu reden. Was kann man von der Welt ohne Liebe  erwarten?  Unruhe, Lüge, Betrug, Streit, Scheidung. Wer  seinen Bruder und seine  Schwester  nicht liebt,  liebt auch  Gott nicht.

Von einem Kommandanten des Konzentrationslager   in Ausschwitz  erzählt man, dass sein Vater wollte, dass er Priester werde und er wurde einer der größten Mörder.    Nicht weit von seinem Haus entfernt, wo er seine Kinder streichelte, war er fähig, andere Kinder mit ihren Müttern und Vätern zu töten. Was für eine Liebe war das? Es ist auch bekannt, dass Stalin als Junge in einem orthodoxen Seminar war –  und doch ließ er später  Millionen Menschen ermorden. Und das alles ist in einem Land passiert, indem die Parole galt – Alles für das Wohl der Menschen.

Das Gebot der Liebe will nicht schöne Worte, sondern wahre Taten der Liebe.  Dies ist  eine Herausforderung für uns alle. Unsere Taten sagen, wie unsere Liebe ist. Gott schuf die Welt aus Liebe.  Gott schuf auch den Menschen  aus Liebe und  für die Liebe. Gott verlangt mit Recht  von uns die Liebe. Vom Heiligen Franz von Assisi ist  bekannt, dass er vor Liebe  brannte. Es tat ihm weh, wenn er einen Menschen sah, der ein Problem hatte, Gott zu lieben. Einmal war er mit einem solchen Menschen unterwegs und sie trafen einen blinden und einen aussätzigen Menschen. Franziskus fragte sie : Würdet ihr mich lieben, wenn ich euch die Sehkraft zurückgebe und von deiner Leukämie heile? Sie antworteten: Wir würden dich nicht nur lieben, wir würde deine Diener werden. Siehst du – sagte darauf Franziskus zu dem Mann, der behauptete, ein Problem zu haben, Gott zu lieben – diese Menschen würden mich lieben, wenn ich ihnen die Gesundheit zurückgeben würde.  Warum liebst  du Gott  nicht, wo  du doch gesund bist? Mögen wir begreifen,  was für eine große Bedeutung   für  unser Leben die Liebe zu Gott  und zu  Nächsten hat!

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Allerseelen 2018

Einführung

Heute erinnern sich die Kirche an ihre Mitglieder, die das  Tor des Todes schon überschritten haben, aber noch nicht  vollständig  Gemeinschaft  mit Gott erreicht haben. Die Kirche will ihnen durch Gebete und Opfer helfen. Wir haben die Gräber unserer lieben Verstorbenen – mit denen wir einen Teil unseres Lebens gemeinsam verbracht haben –  geschmückt und besuchen sie am Friedhof, um für sie zu beten, damit ihre Seele die Herrlichkeit Gottes erreicht.

Predigt

Heute beginne ich mit einer Frage, die als  unangemessen erscheinen kann. Was passiert  mit einem Menschen, wenn er  in ein tiefes  Wasser fällt? Es kann ein Fluss, ein See oder ein Swimmingpool sein. Einige Kluge würden folgendermaßen antworten: Na,  er wird nass werden! Andere würden die Situation so analysieren: Wenn er nicht schwimmen kann, würde er wahrscheinlich  ertrinken. Oder wieder andere würden sagen:  Wenn er nicht weit vom Ufer entfernt ist und schwimmen kann, hat er  Chance zur Rettung. Noch jemand anderer  könnte sagen: Er kann zwar schwimmen, aber wenn er in einen Wirbel gelangt, könnte ihn dieser hinunterziehen und er wird ertrinken. Es würden da noch viele Möglichkeiten gefunden werden, diese Frage zu beantworten.

Nun kann man diese Frage auch auf das Leben von uns Menschen beziehen. Auch wir schwimmen im Fluss – nämlich im Fluss unseres Lebens, das auch so manche Klippen hat. Wir müssen lernen, so zu leben, dass wir im Fluss unseres Lebens nicht zu ertrinken drohen.

Beim Propheten Daniel lesen wir, dass jene, die andere zu Gott führen – mit anderen Worten gesagt – die andere im Fluss ihres Lebens unterweisen, als Sterne am Himmel glänzen werden. Das ist eine Einladung an uns alle, uns um andere anzunehmen, sie zu leiten und zu führen. Wozu soll das aber gut sein? Die Antwort darauf lautet: Wir sollen denen, die uns anvertraut sind, helfen, damit sie nicht für immer verloren gehen. Das geht nur mit Gottes Hilfe, nur so kann das Ziel des Lebens das ewige Glück sein.

Eine Ordensschwester, die in einer Klasse Religion unterrichtete stellte einmal in ihrer Klasse folgende Frage: Was ist das Gegenteil vom Leben? Angelika, eine ihrer Schülerinnen meldete sich und sagte laut: Das Gegenteil vom Leben ist der Tod. Die Ordensschwester antwortete darauf: Wenn es so wäre, dann müsste ich meinen Habit an den Nagel hängen, dann hat alles, was wir Christen machen, keinen Sinn. Angelika dachte lange über diese Antwort nach. Im normalen Leben ist doch das Gegenteil vom Leben der Tod. Das ist doch die Wahrheit. Erst viel später kam sie darauf, warum der Apostel Paulus sagte: Wenn Christus nicht von den Toten auferstanden wäre, wäre unser Glaube vergeblich. Jesus hat uns durch seinen Tod nicht das Ende gebracht.

Ein Dichter sagte einmal:  Der Tod ist nur ein Stück des harten Lebens. Wir wissen nicht, wie er das meinte, aber er sagte die Wahrheit. Der Tod ist nicht das Ende des Leben, der Tod ist ein Teil des Lebens. Der Tod ist das, was verbindet. Der Tod ist wie eine Brücke, die zwei Ufer eines Flusses verbindet. Wir gehen einfach über diese Brücke. Der verstorbene Mensch ändert die Lebensform, ab er endet nicht. Er lebt, obwohl wir seinen Leib ins Grab gelegt haben. Seine Seele lebt weiter. Das Leben wird nur verändert – und das ist also nicht das Ende.

Viele Heilige hatten Erscheinungen. Sie sahen, wie Seelen aus dem Fegefeuer zu ihnen kamen und sie um das Gebet baten, damit sie schneller aus dem Fegefeuer ins ewige Licht gelangen. Katharina Emmerich, deren Heiligsprechungsprozess schon im Gange ist, hat diese Seelen im Fegefeuer gesehen. Wir sollen für jene beten, denen der Glaube in ihrem Leben egal war. Lohnt es sich aber für die armen Seelen zu beten? Da müssen wir uns nur an das Gleichnis vom Verwalter denken, der noch zur letzten Stunde Tagelöhner ins seinen Dienst berufen hat. Da brauchen nur eine Blick auf den Kalvarienberg zu richten, wo Jesus den bußfertigen Schächer das Paradies versprochen hat. Es ist also möglich und gut, für die armen Seelen zu beten, damit sie in die Herrlichkeit gelangen können. Jeder hat aber bis zuletzt die Chance,  seine Sünden zu bereuen, denn Gottes Barmherzigkeit ist grenzenlos und er will, dass alle Menschen gerettet werden. Das Fegefeuer, wo wir noch geläutert werden können, öffnet uns die Tor zum Himmel. Es gibt auch viele Helfer, ich denke da besonders an Maria, die Mutter des Herrn.

Ganz wichtig ist, immer wieder um eine gute Sterbestunde zu beten – denn wir kennen weder den Tag noch die Stunde, wann der Herr uns heimholt. Wenn unser Leben gottgefällig war, dann ist mein Hinübergang nur wie ein Gang über eine Brücke, die ins Licht führt.

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Allerheiligen – Mt 5,1-12

Einführung

Haben Sie sich schon einmal die Frage  gestellt: Wer  ist heilig? Was können wir unter  diesem Wort verstehen? Heute erinnern  wir uns an  alle Heiligen. Wir geben nicht nur jenen die Ehre, die amtlich als Beispiel  der Vollkommenheit  heilig gesprochen wurden, sondern auch jenen,  die mit  der heiligmachenden Gnade das ewige Leben erreicht haben und im Himmel leben.

Predigt

Das heutige Evangelium  bietet uns  den Weg zur Heiligkeit durch das Befolgen der Seligpreisungen an. Jede Seligpreisung ist für jemandem in besonderer Weise bestimmt.  Die Seligpreisungen    sollen   die  denkenden   Menschen aller Zeiten  ansprechen. Die Seligpreisungen sollen ermutigen, Jesus nachzufolgen. Sie sind ein lebendiges Programm und  ein  Muster  für jeden  Christen auch in der heutigen Zeit, damit sie heilig werden können.  Die Heiligen sind die Freunde der Kirche. Heilig zu werden,   das ist  die Frucht der opferbereiten und stillen Arbeit an sich selbst.

Wer sind eigentlich  die Heiligen? Sie sind  in erster Linie  Menschen wie wir. Ihr Leben unterscheidet  sich  kaum  von unserem. Sie hatten die gleichen Krankheiten wie wir. Sie ertrugen die gleichen  Schwierigkeiten wie wir. Sie  wurden   den gleichen   Versuchungen ausgesetzt wie wir. Und doch  unterscheiden sie sich von uns. Viele von euch stellen sich  jetzt  die Frage: Wie unterscheiden sie sich  dann eigentlich von uns? Machten sie vielleicht   andere Dinge als wir? Nein, sie machten nicht andere Dinge, aber sie machten die Dinge anders.  Sie nahmen ihren Glauben ernst. Sie liebten  Gott an erster Stelle und  dann  erst kamen andere Werte.  Ihr Leben war von drei Charakteristiken geprägt. Sie bemühten sich,  Gutes zu tun. Sie bekämpften  das Böse  und  liebten Gott über alles. Wer sich bemüht, Gott zu lieben, der stärkt die Einheit der Kirche. Darüber liest man   auch im Katechismus der katholischen Kirche. Wir verehren die Heiligen nicht nur wegen ihres Beispiels, sondern  auch wegen der Festigung der Einheit der Kirche.   Die Gemeinschaft der Heiligen verbindet uns mit Christus. Die Heiligen sind für uns  ein Vorbild, damit wir  unserem Meister  Jesus Christus  folgen können. Das zweite Vatikanische Konzil  betonte  die Verehrung der Heiligen sehr. Die Heiligen stärken wegen  ihrer  vertraulichen Verbindung  mit  Gott,  die Kirche in der Heiligkeit. Sie wohnen beim Herr und halten immerwährend Fürbitten für uns bei Gott.

Wie kann ich heilig werden?  Heilig kann jeder von uns werden, wenn er sich bemüht, Gutes zu tun, gegen das Böse zu kämpfen und Gott zu lieben. Der Heilige Thomas von Aquin definierte die Heiligkeit so: Es ist der Geist des Menschen  selbst, der seine  Handlungen mit Gott in Verbindung  bringt. Jeder kann seine eigene Heiligkeit entwickeln. Eine Mutter kann heilig werden, indem  sie sich um ihre Kinder bemüht und so zur ersten  Zeugin des Glaubens wird. Sie  zeigt ihren Kindern die  wahren  Werte, die für das Leben wichtig sind. Heilig kann ein Mensch auch auf seinem   Arbeitsplatz  werden. Wie kann das gehen ? Er erfüllt seine Arbeit pflichtbewusst und in Verbindung mit Gott. Von der  Heiligkeit  sind auch die Kranken nicht ausgeschlossen. Sie liegen in ihren Krankenbetten und verbinden ihre Leiden mit den Leiden Christi. Heiligkeit kann sich auch äußern in der Sorge um die anderen.

In China ist folgende Geschichte geschehen: In einem Dorf haben die Menschen ein  aussätziges Kind verstoßen. Ein Missionar, der dort wirkte, nahm dieses Kind auf und sorgte für es. Der Bub fragte den Missionar: Warum machst du das? Er antwortete: Weil Gott  uns beide erschaffen hat. Du bist mein Bruder. Das Kind fragte weiter: Wie kann  ich dir das vergelten? Darauf erwiderte er: Hilf auch du mit all deiner aller Kraft!  Im Sanatorium für Aussätzige half dieser Bub dann jedem, der Hilfe brauchte. Als er einige Jahren später starb, sagten alle: Unser junger Heiliger  ging in den Himmel. Die Menschen sahen in  seinem Leben ein starkes   Bemühen um  Heiligkeit. Heilig zu sein, ist nicht so schwer. Es ist aber  notwendig,  die Liebe zu Gott und zu den Nächste im Herzen zu tragen. Wenden wir uns heute um die Hilfe an jene, die wir als Heilige verehren!  Bitten wir den Herrn, dass auch wir einmal zu ihnen gehören!

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Hl.Wolfgang, Bischof von Regensburg Lk 13, 18-21

Jesus, der uns ins Gottes Reich führt, er sei mit euch.

Heute die Kirche feiert den heiligen Wolfgang. Wolfgang einer der  volkstümlichsten Heiligen in Deutschland entstammte einem angesehenen, aber armen Elternhaus in  Pfullingen bei  Reutlingen. Erzogen wurde er  in der  Klosterschule auf der  Bodensee-Insel Reichenau. Als Wolfgangs Studienfreud Heinrich im Jahr 956 Erzbischof von Trier wurde, folgte ihm Wolfgang und war  bis 964 Lehrer an  der Trierer Domschule. Dann  entschied sich Wolfgang für ein  anderes Leben. Er ging in die Schweiz  und legte  im dortigen Benediktiner Kloster  die Gelübde ab.

Jesus, du hast die Menschen gelehrt das Reich Gottes zu suchen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die vielen, die  dir  folgten, vereint im gemeinsamen  Mahl. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  alle Not und alles Leid mit den Menschen getragen. Herr. erbarme dich unser.

Jesus hat oft  vom Reich Gottes gesprochen. Er hielt für den Sinn  seiner Mission uns in das Reich Gottes führen. Über das Reich Gottes  sagte Jesus  mehrere Gleichnisse. Im Gleichnis von einer  kostbaren Perle weist Jesus  auf den Wert des Reiches Gottes hin. In dem Gleichnis  vom Schatz, das auf dem Feld  verborgen ist, lehrt uns Jesus, dass jeder Mensch soll im Reich Gottes  einen Schatz sehen, den der Mensch um jeden Preis  gewinnen soll. Jesus lehrt, dass der Mensch das Reich Gottes zu gewinnen, muss er bereitwillig sein, alles zu opfern. Wer das Reich Gottes zum Ziel  seines Lebens erwählt hat, hat das Beste  gewählt. Das  Leben eines  Mannes  ähnelt der  Arbeit  eines Bauern der den Boden  bereitet die Samen säht, und freut sich schon auf die Ernte und schon damals sieht er  der Sinn seiner Arbeit, Mühe, Schwielen  in der  reichen Ernte. So auch der Mensch sollte bei allen seinen Arbeiten an Reich Gottes denken und freuen sich auf ihn. Das Reich  Gottes ist der Wert  für den es sich lohnt, alle  Schwierigkeiten  des Leben  zu ertragen. Das Beispiel kann  für uns auch heiliger Wolfgang sein.

Gott wird seine Liebe in jedem vollenden, der sich  an  Jesus Christus  hält. In dieser Zuversicht können wir  mit  den Worten  Jesu  zum Vater beten.

Christus gibt uns den Frieden. Wer  zu  ihm umkehrt findet  in ihm Vergebung  der Sünden.Deshalb bitten wir.

Lobe den Herrn meine Seele und  vergiss nicht, was  er dir Gutes getan hat.

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Dienstag der 30.Woche Lk 13,18-21

Jesus, der fragt: Wem  ist das Reich  Gottes gleich, sei mit euch.

Viele Märchen beginnen  mit Worten Einst war ein König und sein Königtum /Reich/ sehr groß war. Auch im heutigen Evangelium ist die Rede um das Reich. Es geht aber um das Reich Gottes. Was denken sie. Können im diesen Reich solche Beziehungen herrschen,  wie einst  in der alten Reichen? Und ist überhaupt Reich Gottes  irgendeinem Königreich  auf der Erden ähnlich?

Jesus du bist Mensch geworden, um uns   ganz  nahe  zu sein. Herr, erbarme dich unser.

Du hast nur selten  etwas  von  deinem  göttlichen Wesen   zu erkennen  gegeben. Christus erbarme dich  unser.

Du hast  Zeichen  getan , doch  haben die  meisten dich  nicht erkannt. Herr, erbarme  dich unser.

Wenn wir  die Frage beantworten  sollten, ob  das Reich Gottes einem Reich  auf Erden  ähnlich ist, müssen wir entschlossen sagen: nein. Als  Jesus  das Reich Gottes dem  Senfkorns  glich, der  sehr  klein ist, wollte  er sagen, dass das  Reich  Gottes   unauffällig ist und nicht Aufsehen  erregt. Gottes Reich ist  Gott selbst,  mit  seiner   Macht, mit  seinen Geschenken und  mit  der  Botschaft  der  Erlösung  für jeden  Menschen  auf  der Erde. Er  kommt  in seinem  Sohn  Jesus. Deshalb  beantwortete Jesus auf die  Frage  der Pharisäer, wann das Reich Gottes kommt. Das Reich  Gottes   ist  unter euch. Das Reich   Gottes  ist  hier   für  den  Menschen  und  berührt  persönlich sein  Leben. Aber Gott braucht, dass wir mit ihm zusammenarbeiten und erlauben    seinem Reich aufzuwachsen. Erlauben  ihm, dass uns alle  durchdringen. Die  gesamte Menschheit wird  von  der  Mission  des  Königreich   Gottes getroffen. Und von diesem Punkt an, entwickeln sich  unsere Rolle, wie wir auf die Wirklichkeit reagieren, dass Gott uns täglich durch seine Priester, aber auch Laien sein Evangelium verkündet. Also das Reich Gottes ist unter uns. Aber wir  müssen uns selbst  anschauen, ob das Reich Gottes   in uns  Wurzeln   geschlagen hat, ob es  in uns  wächst. Wie isz das Reich Gottes  in uns?  Es ist  schon ein Baum oder nur ein Strauch? Für  das  Wachstum des Reiches  Gottes  ist es  wichtig   mit  Gott  auf  sein Heil und auf  das Heil  der ganzes  Welt  zusammenzuarbeiten.

Gott hat sich zu  seinem  Sohn  bekannt und steht  hinter  den Worten Jesu.  So beten wir , wie  er  seine Jünger  gelehrt hat.

Gott hat uns  unsere  Sünden vergeben und  uns  seinen Frieden  geschenkt. Auch  wir  sollen daher  vergeben und  im Frieden miteinander leben. Deshalb bitten wir.

Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir  ihm ähnlich sein , denn  wir  werden ihn sehen, wie  er ist.

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Vom Ablässe

Was ist ein  Ablass?

Ein Ablass ist ein von der Kirche außerhalb des Bußsakramentes erteilte Nachlassung derjenigen  zeitlichen Strafen, welche wir nach  bereit vergebener Sünde, entweder hier oder im Fegfeuer  abbüßen sollten. Der Ablass ist ein Erlass der  zeitlichen Strafen nach  bereits  vergebener   Sünde. Es ist  eine  arge  Verleumdung der kirchlichen  Lehre, wenn man den Ablass als  eine  Nachlassung  der Sünde, d.h.  der Sündenschuld   hinstellt. Denn nicht die Sündenschuld, auch nicht die  ewige Strafe, nur  die  zeitliche Straf schuld wird  durch  den Ablass getilgt und zwar  erste dann  getilgt, wenn  die  Sünde bereits   nachgelassen  ist. Eine Nachlassung der Straffe  ohne  vorhergehende Nachlassung  der Sünde ist demnach  gar nicht denkbar. Der  Ablass wird  von  der Kirche  erteilt. Die Nachlassung der Sündenstrafen   vermittelst  des Ablasse geschieht eigentlich nicht um der Bußwerke  willen. die  wir zur Gewinnung  desselben  verrichten. Der Ablass wird  außerhalb   des Bußsakramentes  erteilt. Die  Nachlassung  der zeitlichen  Strafen durch den Ablass ist  ganz verschieden   von derjenigen, welche uns   im Bußsakramentes  zugleich mit der  Lossprechung  von  den  Sünden zu Teil  wird.   Die  Spendung des Ablasses   gehört  nicht  zur Verwaltung    des  Bußsakramentes und der  Beichtvater  kann keine  Ablässe  erteilen. Wie lässt uns  die Kirche die schuldigen Sündenstrafen nach? Sie lässt und dieselben nach, indem sie der göttlichen Gerechtigkeit für uns  Ersatz leistet aus dem unerschöpflichen  Schatze der Genugtuungen Christi und der Heiligen. Es ist ausgemacht, dass die  Genugtuung Christi  weit größer war, als   die Strafe   welche wir  für  unsere Sünde  verdient  haben. Denn von  welcher  Seite man sie auch  ansehen  mag, sie ist unendlich, ein Tropfen seines  kostbaren Blutes , die  geringsten seiner  Handlungen, , das mindeste seiner  Leiden dem himmlischen Vater  dargebracht, wäre  hinreichend gewesen, tausend  Welten  zu erlösen. Eben so kann   nicht  in Zweifel  gezogen werden , dass  eine  große Anzahl der Heiligen  der göttlichen Majestät   weit mehr  Genugtuung  geleistet  haben, als sie  für ihre Sünden zu  leisten schuldig waren. Die  allerheiligste   Jungfrau hat  nie  eine Sünde getan. brauchte  mithin für  sich  selbst  gar  nicht  genug  zu tun und doch  war ihr ganzes Leben ein  Leben ein   überschwänglicher   Genugtuung .So viele  hl.  Märtyrer  die   ein  unschuldsvolles Leben  mit dem  schmerzvollsten    Tod  für Christus    beschlossen, so viele Bekenner, die  Jahre   und  Jahre   lang  in  Fasten  und  Gebet in  Verfolgungen    und Leiden in unerhörten Selbstkreuzigungen zubrachten , bedurften   zur   Tilgung ihrer  geringen Straf schulden sicher  nicht  des ganzen reichen  Maßes  der Genugtuung, der noch keine keine  Verwendung  gefunden  hat, kann bei Gott nicht  in Vergessenheit geraten, der Allwissende  und  All gerechte bewahrt  denselben  in stetem  Andenken , und eben dieser, Gott  immerdar gegenwärtigen Überfluss bildet das  was wir Schatz  der  Kirche  nennen. Dieser Schatz  ist in Wahrheit ein  unerschöpflicher, da die Verdienste   und  Genugtuungen  Christi, wie gesagt, unendlich   sind, und das  Maß  der  Genugtuung  der Heiligen   um so  überfließender wird, so zahlreicher diejenigen  sind, die durch  Zuwendung   der Verdienste  des  Erlösers   zur  Heiligkeit  gelangen. Dieser  Schatz  ist  ferner  von   unendlichen Wert, ein   Schatz, den  die  Kirche  nicht unbenutzt    lassen  nicht, wie  der  träge Knecht im Evangelium sein  Talent gleichsam  vergraben  darf. Darum schöpft sie  aus  demselben   , indem  sie den  Gläubigen Ablässe   erteilt,  sie leistet   aus  demselben der göttlichen  Gerechtigkeit  für  die von uns  verdienten   Sündenstrafen   Ersatz. Und so wird nach der  Bemerkung des  hl. Thomas der göttlichen Gerechtigkeit   nicht der  mindeste Eintrag  getan, da  nichts von der  Strafe   abgelassen  wird, sondern die  Buße des Einen dem  anderen  zu  Gute kommt. Warum sollte die Kirche  dieser  dieser  stellvertretenden   Genugtuung,  die  in  so überreicher  Fülle  vorhanden ist, sich nicht bedienen, um den Bedürfnissen  ihrer  Kinder  abzuhelfen? Oder  könnten wir  etwa zweifeln, dass Gott dieselbe   annehme    und genehm halte, nachdem er  zu unserem  Heile   die  Genugtuung  angenommen , welche  sein eingeborener   Sohn   dargebracht hat?  Lesen wir doch   in der  Hl. Schrift, dass Gott   bereit war, um zehn  Gerechter  willen  den  Einwohnern  von  Sodoma  und Gomorra  die  Strafe  zu erlassen, um  wie  viel  mehr wird er  geneigt sein  sein,  um  der  stellvertretenden   Genugtuungen  Christi  und  der  Heiligen  willen  uns  die  zeitlichen   Strafe  zu  erlassen. Wir  dürfen  um  so  weniger  daran  zweifeln, da  der  Glaube  uns  lehrt,  dass in der  christlichen   Kirche  eine  Gemeinschaft  der  Heiligen besteht,  vermöge   welcher  Alle Glieder eines Leides  sind,  von  dem  Christus  das  Haupt ist,  und  das in Folge   dieser  wundersamen Lebensgemeinschaft an  den  geistlichen   Gütern des  Einen auch  die  anderen  Teil  nehmen. Wenn uns  übrigens,  wie  anderswo  bereits   dargetan   worden, kraft  dieser     Gemeinschaft  die Gebete der Heiligen zu  Gute kommen, warum  sollte  nicht auch  dasselbe   von ihren  überfließenden Genugtuungen gesagt  werden können? Ganz  im  Einklang  hiemit schreibt   der   hl. Paulus  an  die Korinther,  sie    zur  Unterstützung  der armen Judenchristen   in  Palästina   aufmunternd. In der  gegenwärtigen  Zeit  soll euer  Überfluss  an  zeitlichen Gütern ihrem Mangel   abhelfen, damit  auch  ihr  Überfluss an  geistlichen  Gütern  eurem  Mangel abhelfe.

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Montag der 30.Woche Lk 13,10-17

Jesus der eine Frau am Sabbat heilte, er sei mit euch.

Die schlimmste Krankheit ist keine Lepra, sondern wenn jemand feststellt dass niemand mag ihn. Das sagte Mutter Teresa die um die Aussätzigen ganzes Leben gesorgt hatte. Wir alle  haben den  Moment erlebt, wenn uns  etwas tut weh. Es trat die Trauer, Freude verschwand und wir quälten uns. Damal sehnten wir danach, dass unsere Nächten bei  uns sind, die uns unsere Kreuze uns tragen helfen werden.

Jesus, du hast viele Menschen geheilt hat. Herr,erbarme dich unser.

Du hilfst allen, die deine Hilfe brauchen. Christus, erbarme dich unser.

Du lehrst  uns auf dich zu vertrauen. Herr, erbarme dich unser.

Wir haben gehört, wie Jesus eine Frau, die an das Siechtum litt, heilte. Diese Frau war gekrümmt und konnte sich nicht  aufrichten. Jesus  nahm die Frau wahr. legte auf sie seine Hände und die Frau wurde von ihrer Krankheit befreit. Jesus heilte durch seine Macht. Aber diese Macht  ist  mit Liebe verbunden. Wie reagierten die Menschen auf diese Heilung? Unterschiedlich. Die geheilte Frau lobt Gott. Der Vorsteher des Synagogen sah im Jesus  Tat nicht die Liebe und er sagte zu den Menschen: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen  und lasst euch heilen nicht am Sabbat. Lk 13,14. Sicher dieser Synagogenvorsteher hatte keine Liebe zu den Menschen. Für ihn wichtiger als die Liebe war das Gesetz. Jesus reagierte so auf diese Bemerkung: Ihr Heuchler. Bindet  nicht jeder von euch  am Sabbat  seinen Ochsen   oder Esel   von der  Krippe los und führt  ihn   zur  Tränke?  Diese Tochter  Abrahams  aber,  die der Satan   schon seit   achtzehn Jahre gefesselt hielt, sollte am Sabbat  nicht davon  befreit  werden  dürfen?  Lk 13,15-16. Die  Pharisäer erhoben  Einspruch, dass Jesus  das Gesetz nicht  eingehalten habe. Er aber legte ins Gesetz hinein das,  was  den  Pharisäern fehlte. Er legte seien Geist in ihn, denn nur das konnte  das Gesetz  erfüllt werden. Nur die Liebe , die aus Gott ist, kann an sich nicht schauen uns alle  ohne Unterschied  lieben. Nur sie traut sich, einzugehen das Risiko, dass sie angreifen wird, dafür das sie macht, weil die Gesellschaft die anderen Vorstellungen hat.

Gott hat sich zu seinem Sohn bekannt und  steht hinter  den  Worten  Jesu. So  beten wir, wir  er  seine  Jünger gelehrt hat.

Die Welt im Licht  Gottes zu sehen, macht bereit zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

 Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir ihm ähnlich sein, denn wir  werden ihn sehen, wie er ist

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Samstag der 29.Woche Lk 13,1-9

Jesus Christus, der die Menschen zur Umkehr mahnt, sei mit euch.

Einen Menschen wollen verändern  und einen Menschen lieben  das sind zwei Dinge. Wenn ich einen Menschen um jeden Preis ändern will, heißt das, dass ich ihn  nicht so  akzeptiere,wie er ist. Aber so werde ich  nur das erreichen, dass er noch unzugänglicher wird sein. Die zweite Sache ist  einen Menschen  zu lieben. Wer den anderen Menschen liebt, der den anderen Menschen auch mit  seinen Fehler und Mangeln empfängt. Es ist notwendig, dass Mann  ihren Preis  erkennt  und sich selbst ändert.

Jesus, du hast uns zur Buße aufgefordert. Herr, erbarme dich unser.

Du stehst denen bei,  die auf dich  vertrauen.  Christus erbarme dich unser.

Du bist gekommen um uns  ewiges Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Evangelium  besteht  aus zwei Teilen. Der erste Teil erzählt  über Galiläer, deren Blut  Pilatus  mit dem Blut  ihrer  Opfer  vermischt hat. Der zweite Teil  spricht von einem unfruchtbaren Feigenbaum. In Wirklichkeit  schaffen  diese  beiden Teile  die Einheit. Zuerst ist die Rede über die Buße, zu der uns  führen sollen. auch solche Unglücke, die im Evangelium erwähnt werden. Die Schuld  derer, derer das Unglück heimsuchte, ist nicht  größer, als  die Schuld  anderer. Wir alle brauchen Buße. Dann gibt es  eine Rede, über einen Feigenbaum. der die Ernte bringt. Die Busse und das Tun des  Guten sind die Botschaft des heutigen Evangeliums. Diese Handlungen  sollten zusammengehen, sollten die Einheit  schaffen. Es ist nicht genug, nur Busse  zu tun, Sünden  zu bereuen und das Böse zu bekämpfen.  Wir müssen auch Gute zu  tun  und das Reich  Gottes  aufzubauen. Oft kämpfen wir. Wir kämpfen oft gegen das Böse, aber es scheint , dass  der Effekt  minimal ist. Warum ist es so? Vielleicht  hilft  uns  das diesen Vergleich zu verstehen. Vielleicht wissen sie, was der Schnitt ist.  Der Schnitt ist  eigentlich die  Kombination aus dunklem  und hellem Bier  in einem Glas  aber so  dass sie sich  nicht mischen. Darin ist ein Stück  der kellnerischen Kunst, die nicht immer gelingen muss. Dann ist das  die Mischung  aus  dunklem  und hellem Bier. Ebenso  ist unser Welt ist eine  Mischung  aus Hell und Dunkel, Gut und Böse, heilig und  sündig. Stellen wir uns vor, dass wir möchten, dass im diesem gemischten Bier nur helles Bier ist. Es ist nicht möglich  dunkles Bier  herauszuziehen. Wir konnten  das so machen, dass wir immer helles Bier  zugießen , bis das Bier ganz hell ist. Ähnlich ist es auch in der Welt. Wir können das Böse  so beseitigen, dass wir  immer  das Gute zu tun/zugeben/.

Unser Herr Jesus  Christus  hat das  Reich seines  himmlischen  Vaters verkündet. Wir  beten zu ihm, wie er  seine  Jünger zu beten gelehrt  hat.

Gerecht  gemacht aus dem Glauben, haben wir   Frieden  mit  Gott  durch  Jesus Christus  unseren Herrn.

Ich freute mich, als man  mir sagte. Zum  Haus  des Herrn wollen wir  pilgern.

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