Wann unsere Liebe zu Gott unvollkommen ist?

Unsere Liebe ist unvollkommen, wenn wir Gott hauptsächlich darum lieben, weil wir  Gutes von ihm hoffen. Wie  die vollkommene so richtet  sich auch die  unvollkommene Liebe  nach dem Beweggrunde., aus welchem sie entspringt. Wie wir   schon  gehört haben, ist nur Gott  ein vollkommener   Beweggrund   unserer Liebe, weil er  allein alles, was  gut ist, in sich  vereinigt.  Wenn wir also Gott nicht wegen  seiner selbst , d.h.  wegen seiner  Güte in sich und gegen uns, sondern hauptsächlich  wegen  des Guten , das wir   von ihm  hoffen lieben  ist unsere  Liebe   unvollkommen. Oder  mit anderen Worten: Unsere Liebe ist unvollkommen; wenn nicht  Gott selbst oder seine Güte der erste  und  eigentliche  Antrieb   zur Liebe ist, sondern vielmehr  das  Gut, nach welchem  wir  uns  sehnen, und welches wir  durch  Gott  zu  erlangen   hoffen. Auch das Wort  ,, hauptsächlich“  dürfen wir  nicht übersehen. Wer die unvollkommene  Liebe  hat, der  liebt Gott hat, der Zuneigung  zu Gott, diese Gefühle  werden  in ihm  besonders rege, wenn er   die zahllosen   Wohltaten,die er  von Gott  empfängt, und das  bittere  Leiden   und  Sterben Jesu Christi  betrachtet. Allein diese  Liebe zu Gott ist schwach , nicht kräftig genug,  sein Herz von der  Sünde  losmachen und  zu  bewirken, dass er  allen  Versuchungen   widerstehe und  die  christlichen  Tugenden   übe,  dies  vermag   nur  der  Blick  auf den  Himmel , den  er hoff, oder auf die Hölle , die er  fürchtet. Damit  ihr  das Gesagte   besser  versteht, will ich euch zwei Menschen   vor Augen führen, von  denen  der Eine   die  vollkommene   und der   Andere   die   unvollkommene   Liebe hat. Den ersten nenne ich   ich Petrus den zweiten Paulus Beide  Petrus wie Paulus  lieben Gott Beide  üben  mit   Eifer die  christlichen Tugenden und haben den sehnlichsten Wunsch, einmal zu werden. Betrachten  wir aber jetzt  die Beweggründe, die Beide  zu  ihrem ganz  gleichen Verhalten haben. Petrus  dient Gott mit aller Treue  hauptsächlich deswegen, weil  ihm  der Wille Gottes   über   alles geht. Er hofft zwar  den  Himmel  für sein  Wohlverhlaten   zu empfangen  , und freut sich auf ihn, er denkt öfter    an die Hölle, und  zittert vor ihr. Er sagt vielmals . Wie konnte ich so  unsonnig sein und   mich  wegen eines   flüchtigen    Erdengutes   des  Himmels   berauben und  in  die  ewige  Verdammis  stürzen, gleichwohl,  würde er aber aber  auch  dann  Gott dienan, wenn er  keinen  Himmel zu erwarten  und keine Hölle  zu  befürchten   hätte.  Der  Gedanke   ,seinem  guten   Gott zu mißfallen, ihn zu beleidigen , ist  ihm  weit schrecklicher , als den  Himmel zu verlieren Anders ist Paulus gesinnt.Er wandelt auch  zwar auch  , wie ich schon bemerkt habe , den Weg  der göttlichen   Gnade und meidet  sorgfältig   jede  Sünde, allein der erste und vornehmste  Beweggrund , warum  er dieses   dieses tun, ist nicht   Gott, sondern das Gute ,das er  von  ihm für  sein Wohlverhalten   erwartet. Er  denkt. Wenn ich  Gott  diene,  so werde ich   in den Himmel  kommen, wenn ich   ihm nicht diene , würde ich   verdammt  werden, ich muss also Gott  dienen , damit ich   mein ewiges   Ziel   erreiche. Er  sieht  zwar  von  Gott  nicht völlig   ab, er ist nicht  völlig   ab, er ist nicht , wie ein Sklave, der kein  Fünkchen der Liebe zu seinem   Herrn   hat, und  nur  deswegen ihm  dient, weil er Schläge  fürchtet, die Betrachtung dass Gott  ein  so unendlich vollkommenes  , liebenswürdiges  Gut ist, und dass er  uns so viel  Wohltaten  erweist, das ist für ihn nicht so wichtig. An diesem Beispiel sehen wir, was die vollkommene und unvollkommene Liebe ist. Aber es ist noch wenig,wenn wir   bloß wissen ,was die   vollkommene  und  unvollkommene Liebe  ist. Die Hauptsache  bleibt  immer, dass wir Gott  wirklich  , wenn nicht  vollkommen   doch  wenigstens   unvollkommen  lieben. Wer  Gott nicht wenigstens  unvollkommen liebt, kann nicht  selig werden. Wer  nicht  liebt   schreibt deshalb  der Apostel, der  bleibt   im Tode.1. Joh 3, 14. Er sei also  unser ernstens Bestreben Gott wahrhaft zu lieben. Da  uns Gott diese große Tugend  der Liebe  bei der Taufe   eingegossen hat. Lieben wir  Gott so viel  als  möglich ist. Wie sollen wir einen Gott ,der  alles  alles, was  gut , was  schön  ist,  in einem  unendlichemn  Maße ist, der die Liebe  selbst ist, nicht  vom  ganzen Herzen lieben? Ja lieben wir Gott von ganzem Herzen und über alles, weil du bist  das höchste  ,liebenswürdigste Gut, und wir sind bereit   eher alles  zu verlieren  , als dich zu beleidigen.

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Hl.Johannes Paul II,Papst

Jesus der sagte; So geht es dem der sich Schätze sammeln, und ist nicht reich für Gott,er sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Papstes Johannes Paul II. Viele von euch kennen sein Lebenslauf. Erlauben sie mir ein bisschen persönlich sein. Als er zum Papst ausgewählt wurde, war ich im 5 Jahrgang Theologie in Bratislava.Als 1981 auf ihn Atentat begehen wurde war ich Kaplan in Hlohovec. 1991 war ich auf Audienz bei ihn. Zu dieser Zeit war ich Pfarrer in Vycapy-Opatovce. Als er 2.April 2005 starb war ich Pfarrer in Dolne Semerovce.und als ihn Papst Franziskus im Jahr 2014 hat ihn heiliggesprochen hat, war ich Kaplan in Gallspach in Österreich.

Jesus, du hast deine Apostel zu dir berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du berufst, die deine Kirche leiten und führen sollen. Christus erbarme dich unser.

Du gibts deinen Geist denen, die du berufst. Herr, erbarme dich unser.

Das Leben Johanes Paul II, war so reich an die Begebenheiten, dass unmöglich ist, in einer kurzen Predigt alle diese Begebenheiten aufnehmen. Heute möchte ich ein paar Wort über das Atentat sagen, das an ihn der türkische Terrorist begangen. Agca erklärte,dass er den Papst jedenfalls ermondern wollte. Es ist also ein Wunder dass das Oberhaupt der katholischen Kirche den Angriff überlebt hat.Gott hat am St.Peter Platz in Rom ein Wunder vollbracht hat,sagte Agca. Er behauptete, dass die Ermordung des Papstes vom iranischen Führer Ajatollách Chomejni und bulgarische Geheimnis Polizei. Agca sagte, er habe keine Gewissensbisse,weil seine Handlungen Teil von Gottes Plan waren. Agca wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Jahr 2000 gab ihm der italienische Präsident Carlo Azeglio Ciampi auf Wunsch des Papstes die Gnade. Das Atentat auf Papst ist Agca mit der Hilfe zwei Komplizen begangen.Den Papst schlägt vier Schläge von der Browning HP Pistole. Eine in den Eigeweiden, die andere in der Hand Der Papst wurde ernst verletzt und im Krankenhaus verbrachte er drei Wochen. Später besuchte Johannes Paul II seinen ,,Mörder“ im Gefängnis.Agca sagte nach diesem Treffen, dass die. Aufrichtigkeit des Papstes ihn sehr beindruckte. Für die ganze Menschheit ist er der Bruder,dem wir in seiner ungeheuren Güte und Liebe folgten sollten.

Gott schenkt uns unseren Platz in seinem Reich und macht uns zu Geschwistern, ihn als Vater lieben. Wir beten mit den Worten Jesu.

Christus ist gekommen um zu dienen.Sein Reich sind Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb bitten wir.

Der Menschensohn ist gekommen,um sein Leben als Lösegeld hinzugeben für viele.

 

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Hl.Wendelin, Mt 19, 27-29

Jesus, der sagte  zu den Apostel . Ihr werdet,  wenn  der Sohn des  Menschen  auf seinem Thron   der Herrlichkeit sitzen  wird,  auf  zwölf Thronen sitzen   und  die zwölf  Stämme  Israels  richten, er sei mit euch.

Die Lebensgeschichte  Wendelins  beruht  zum größten Teil auf Legenden. Danach war er  ein  schottischer   Königssohn und kam  um das Jahr 550 zur Welt. Im Alter von  20 Jahren  entschloss  sich  der von  einem  Bischof  erzogene   Wendelin eine  Wallfahrt   nach Rom  zu  unternehmen. Dort soll er  vom Papst  gesegnet worden sein. Danach zog  er  wieder  in  Richtung Norden   und  kam  schließlich   nach Trier, wo er  sich als  Einsiedler  niederließ.

Jesus, du bist der Künder des neuen Gottesreiches. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns  eine neue  Welt der  Gnade angekündigt.  Christus,erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des  Heiles  aufgetan.  Herr, erbarme dich unser.

Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen,  übernahm Wendelin Hirtendienste bei einem  Adligen.   Die Legende   erzählt,  dass er  mit seinem  Herden gern zu  einem weit  vom  Landgut entfernten  Berg   zog  um in Ruhe zu beten. Einmal nun kam sein  Herr dort vorbei und  war   zornig,  weil  er  annahm , dass Wendelin  mit  den Tieren  nicht mehr   rechtzeitig   bis  zum  Abend  in den Stall zurückkehren konnte.  Als  der Adlige jedoch  zu Hause ankam,  war  Wendelin mit den Herden bereits eingetroffen. Er erkannte, dass dieser  Viehhirte ein besonderer   Mensch  war, viel  vor  ihm  auf die Knie  und   bat  ihn  um Entschuldigung   für  sein  ungeduldiges   Verhalten. Um sein Unrecht wiedergutzumachen,  erfüllte der Adelige Wendelin   einen großen Wunsch.  Er erbaute  dem  Hirten   in der  Nähe des  Gutes  eine Einsiedlerzelle. Hier lebte Wendelin  von nun an   in Frieden und  gab sich  ganz dem  Gebet und  der  Besinnung  hin.  Bald  hörten  die  Mönche des  nahe gelegenen Klosters  Tholey  von  der  frommen   Lebensweise Wendelins. Eine Abordnung  suchte den  Einsiedler in seiner  Zelle auf  und  überbrachte ihm  die  Nachricht,  dass man ihn  zum Abt des  Klosters ernannt  habe.  Wendelin nahm die Wahl  an und lebte fortan im  Kloster Tholey,  wo  er  im Jahr  617 auch gestorben  sein  soll.

Gott selber ruft  uns  zur Gemeinschaft mit  ihm und  bewahrt uns  in seinem Namen. So beten wir  mit den Worten  Jesu.

Frieden entsteht nur  durch Gerechtigkeit  durch  Teilen und Mitteilen durch Anteilnehmern. Tragen  und Ertragen.

Ich bin das licht der Welt- so  spricht der Herr. Wer mir nachfolgt, wird  nicht in der  Finsternis gehen.

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Begräbnis Oktober 2018

Sehr geehrte trauende Familie,

Sicher  kennen sie   Bilder, auf denen   der Tod   dargestellt  wird. Da sehen wir  ihn  als  Gerippe- mit oder  ohne  Leichentuch,  da erscheint er   als Reiter, der ein Schwert   trägt. Daneben  kennen  wir ihn als  Schnitter  mit der  Sichel. Gelegentlich  finden wir ihn auch  als Totengräber, der  zum  Sterbenden  kommt. Wir  kennen heute  auch noch  andere Bilder.  Fotos  von verhungernden  Kindern, von durch  Waffen   zerfetzten   Leibern, von durch  Atom  gezeichneten  Körpern, von  im  Verkehr  verunglückten  Menschen.

Der Tod  erscheint  in all   diesen Bildern  nicht freundlich  sondern  eher  bedrohlich. Er löst Angst  und Panik  aus. Doch diese Angst wird   in der Tradition  der  Todesdarstellungen   mit der Absicht  verwendet, um die Menschen   zu erziehen,  damit sie   durch den Blick   auf den Tod Böses unterlassen   und Gutes tun. Der  Tod wird also nicht als gütiges oder  erlösendes gesehen, sondern   eher als etwas das dem  Menschen  gefährlich, ja  bedrohlich wird.  Und die Aussage fügt hinzu. Gegen  viele  Bedrohungen      kann  der Mensch sich  schützen , hat er inzwischen   etwas   erfunden oder  erdacht- doch gegen den Tod ist  kein Kraut gewachsen , wie der  Volksmund sagt.  Dem Tod gegenüber ist der  Mensch machtlos. Und er fühlt  dies. weil er  ihn  sich nicht erklären  kann und weil er keine Antwort  auf die Frage nach  dem ,,Warum“ findet. Weil dies Menschen   schon vor  Zeiten so ergangen ist, hat sie  die Frage nach dem Tod  nicht  ruhen lassen. Die  Natur hat ihnen unbefriedigende Antworten  gegeben.  So fragten sie weiter. Gibt  es noch  etwas,  was  nach  unserem   irdischen  Leben   kommt. Da half  ihnen der  Gedanke, dass wir Menschen das  Universum nicht selbst gemacht  haben.  Da  muss jemand   oder  etwas dahinter stehen. Dieses etwas   oder  dieser  jemand  muss auch wohl den Sinn des Todes wissen, denn er  hat das All des Universums erschaffen. So haben  die  Menschen in den Religionen eine Antwort   auf die Frage   nach den was  danach  kommt,gegeben.    Wir  Christen  haben dafür  eine   besondere  Antwort, denn  unsere Religion  stellt uns  einen Gott  einen Gott vor, der  mit uns  Menschen  leidet, ja der  sogar für  uns   stirbt , der den Tod der Menschen selbst  auf sich nimmt. In Jesus  erleben wir , dass  sich das Bild  vom Tod  wandelt. Der Tod verliert  seine  Endgültigkeit. Durch Jesu  Kreuzestod und seine Auferstehung. Herr Bruno ist in April 84 Jahre  alt geworden.Es  war  ein langes, ein hartes und schönes  Leben zugleich. Aber  halten  wir  die Hoffnung fest. Dieses Leben endet nicht im  Grab. Der lebendige Gott schenkt  ihm  neues Leben in Fülle. Das ist die Hoffnung die uns Christus gebracht hat.

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Hl. Johannes de Brébeuf, hl Isaak Jogues

Jesus der sagte zu seinen Apostel geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Nationen, er sei mit euch.

Die  Beauftragung das Evangelium zu verkünden gab Jesus nicht nur den Aposteln, sondern auch ihren Nachfolgern. So wie viele von den Apostel ihre Heimat verlassen haben und verkündeten das Evangelium im Ausland. Ebenso machte das auch heutige Heiligen Hl. Johannes de Brébeuf und hl. Isaak Jogues. Beide  stammten aus Frankreich und beide starben in Kanada den Märtyrertod.

Jesus, du kamst auf diese Erde zu unserem Heil. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns  erlöst durch dein Leiden und  Sterben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Willens des Vaters  erfüllt. Herr,erbarme dich unser.

Gemeinsam mit sieben anderen  Jesuitenmissionaren wurde der Franzose Isaak Jogues am 29 1930 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Jogues war  bereits  mit dem Wunsch, in die  Mission zu gehen, als 17 jähriger bei den Jesuiten eingetreten. Rund  zwölf Jahre später wurde er  für  die  Kanada- Mission bestimmt, 1636 trat Isaak Jogues in Quebec ein.  Mehrere Jahre  wirkte  dann in der  Huronmission am  Huronsee, 1642 wurde Isaak von heidnischen Irokesen  gefangen genommen und großen Qualen ausgesetzt.  Doch selbst in der Gefangenschaft missionierte er weiter  und taufte  viele Irokesen. nach seiner Flucht kehrte  Jogues unter den abenteurlichsten  Bedingungen nach Frankreich zurück, wo er  von Papst  und König geehrt wurden. Doch  schon ein Jahr später zog er erneut  nach Kanada. Isaak  wurde  dort  zum Friedensstifter zwischen  Franzosen und  Mohawks. Der Friede  währte  aber  nur  kurz. Im  Oktober 1646 nahmen Mohaws Jogues  fest  und ermordeten  ihn  einige  Tage später am  Marterpfahl. Er war der  katholische Priester, der New Yourk besucht hat.

Der Jesuit  Jean de  Brébeuf  war  einer  der zahlreichen Märtyrer in Kanada. Der Franzose aus  der Normandie war 1625 ,  nach  seiner  Priesterweihe, nach  Kanada  gekommen,  wo  zu  jener  Zeit  die erste Jesuitenmission entstand. Brébeuf machte sich  in der  Folge vor  allem um  die  die Mission  bei  den  Huronen  verdient. Er schrieb einen  Katechismus, ein Wörterbuch und eine Grammatik in Huronen-Sprache. Nach vielen bewegten  Jahren, in welchen er  auch einmal von englischen  Seeräubern  entführt worden war , geriet  Jean in die  Gefangenschaft der Irokesen  und  wurde  gemeinsam  mit  weiteren  Gefährten am 16. März  1649  am  Marterpfahl getötet. Papst Pius  XI. sprach Brébeuf  gemeinsam  mit  sieben anderen  Jesuitenmissionaren am 29. Juni 1930 heilig.

Jesus Christus hat uns  selbst  gelehrt, wie wir  zum Vater  beten sollen.

Aus der Treue zum Herrn und seinem Wort kommen Heil und Frieden. Deshalb bitten wir.

Selig, denen das ewige Leben verheißen ist, weil sie Gutes statt Böses tun.

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29. Sonntag B Weltmissionsonntag Mk 10,35-45

29. Sonntag 2018 – Zusammenarbeit  mit Missionsgebieten

Einführung

Diesen Sonntag nennen wir den Missionssonntag. Was ist eigentlich Mission? Jesus wählte am Beginn seines öffentlichen Wirkens zwölf Apostel aus, aber nicht nur diese. Er wählte auch 72 Jünger aus, die er überall dorthin schickte, wohin er selbst kommen wollte.  Jesus gab  seinen Aposteln den Auftrag:  Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese Worte sind auch heute noch aktuell.

Predigt

Heute kennen nur 2 Milliarden Menschen Christus. Auf der ganzen Welt leben aber 7 Milliarden Menschen. Es ist eine große  Herausforderung – nicht  nur  für Bischöfe   und Priester, sondern  auch  für Laien, fleißig am Missionsfeld zu arbeiten. Die Aufforderung,  sich für die Mission zu engagieren, bedeutet nicht nur das Evangelium zu verkünden, sondern auch auf vielfältige Weise den Menschen in den Missionsländern zu helfen. Darauf macht ein Dokumente des 2. Vatikanische Konzils besonders aufmerksam.  Daran erinnern auch die päpstlichen Werke.

Die Gründerin des Werkes der Glaubensverbreitung ist Pauline Marie Jaricot, die am 22. Juli 1799 geboren wurde. Sie war die Tochter eines reichen Seidenfabrikanten in Lyon. 1922 wurde ihr Missionsverein zum 1. Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung mit Sitz in Rom umgewandelt. Ihr Bruder war Missionar und Pauline beschäftigte sich mit den Gedanken, den Menschen zu helfen, damit sie Christus kennen lernen. Sie wurde zur Pionierin der Missionsarbeit des Laienapostolats durch diese Gründung des Vereins, der durch Gebet und Almosen in der Mission zu helfen versuchte. Sie verschenkte ihr Vermögen an Arbeiter, Kranke, Notleidende und für religiöse Zwecke. Sie starb im Jahre 1826.

Papst Leo XIII wurde Unterstützer dieser Bemühungen von Laien,  die sich um die Mission sorgten und lobte Paulina in einem Brief. Er schrieb: Wir haben die Pflicht uns in ihrem Sinne genauso zu bemühen wie sie, die aktiv tätig war für die Kirche. Papst Pius XII genehmigte nicht nur die Statuten des Vereins, sondern er gliedert den Laienverein in eine Kongregation für die Verbreitung des Evangeliums ein.

Charles-Auguste-Marie-Joseph de Forbin-Janson, der 1875 in Paris geboren wurde, er wurde Bischof in Nancy und gründete das Werk der Heiligen Kindheit, es wird heute als Päpstliches Kindermissionswerk bezeichnet. Kinder sollen Kindern helfen. Kinder, die reich an materiellen Dingen sind, sollen an Kinder denken, die in Not sind. Der Verein entstand für Kinder bis zu 12 Jahren, die durch das Gebet und kleine Liebesgaben, durch freiwilligen Verzicht von Dingen an die Kinder in Missionsländern denken, die an Armut leiden. Heute werden in den Missionsgebieten Schulen für Waisenkinder, Kinder, die an Lepra erkrankt sind und arme Kinder gebaut.

Ein drittes päpstliches Werk ist das Werk des Heiligen Petrus. Sein Werk widmete er der Hilfe bei der Erziehung und bei der Ausbildung von Priestern in den Missionsländern. Die Patronin dieses Werkes ist die Heilige Theresia von Lisieux. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen tragen durch ihre Almosen bei, Priesterberufungen möglich zu machen. Papst Benedikt XV hat dieses Werk 1920 unter den Schutz der Päpste gestellt.

Das vierte päpstliche Werk ist die sogenannte Missio.  Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Franziskus an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.

Am Missionssonntag wird um eine  finanzielle Hilfe für die   Mission gebeten. Durch eine Spende kann man dieser Organisationen helfen und das bringt sicherlich Gottes Segen. Schon der Apostel Paulus ermutigte die Gläubigen zur Freigiebigkeit. Wer nichts oder nur wenig geben kann, ist aufgefordert mit dem Gebet zu helfen. Das Gebet ist auch wichtig für alle, die oft unter schwierigsten Bedingungen im Ausland ihre Arbeit für die Mission tun – in einer Weise, wie Christus sie getan hat. Es gibt eine Zeitschrift der Missio, die über die missionarischen Aktivitäten informiert und über die Situation in armen Ländern dieser Erde. Es ist eine gute Sache, sich in der Mission zu engagieren. Es soll auch ein wesentliches Anliegen der Kirche sein, das Evangelium allen Menschen zu verkünden. Wir sollen helfen durch unser Gebet und nach Möglichkeit mit einer finanziellen Unterstützung. Wir gehören ja alle zur großen geistlichen Familie und haben daher Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern in der ganzen Welt. Wir haben Nahrungsmittel in Hülle und Fülle, viele Brüder und Schwestern in Teilen der Welt leiden an Hunger und leben in Elend. Werden wir zu missionarischen Menschen, denen Hilfe in Not wichtig ist!

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Taufe -Oktober 2018

Liebe Eltern, liebe Paten, Großeltern, ihr seid hierher gekommen, damit ihr die Zeugen der Tauf-feiern bei der ihres Kind neu-geboren wird  und der Mitglieder der katholischen Kirche. Ihr liebe Eltern habt das Kind mit Freude empfangen. Gott, die Quelle des Lebens ist, will ihrem Kind ein neues, göttliches Leben geben, damit es mit ihm auf ewig leben konnte. Nimmt an dieser Feier mit frommen  Herzen teil, damit ihr viele Gnaden gewinnen. Ich heiße euch alle herzlich willkommen.

Predigt

Wenn man das Wort ,,Taufe“ hört, verbindet man  das  im allgemeinen mit einem  Kind. Die meisten Täuflinge bei uns  sind eben Kinder. Sie werden von ihren Eltern zur  Taufe  gebracht. Die Geburt eines Kindes  ist ein  freudiges Ereignis. Der erste  Schrei-  endlich  es da. mit Bangen  hat  man  auf  diesen   Augen  gewartet. Ist er  vor allem gesund? Die Eltern sind überglücklich und froh.Nun sind sie  eine richtige  Familie. Von allen Seiten werden sie  beglückwünscht. Das Kind gibt den Eltern einen neuen Lebenssinn. Sie werden gebraucht. Sie müssen es  umsorgen. Sie sind  für ihr  Kind  da. Das  Kind  sucht Geborgenheit. Es  sehnt  sich  nach Nähe und Zärtlichkeit. Es ist auf Zuneigung  angewiesen. Mit einem Kind  kommen viele neue Aufgabe  und Verpflichtungen auf  die Eltern zu. So ein Säugling will großgezogen werden. Eine  Aufgabe, die heute  oft vergessen wird, nennt das Gebet. Treuer Mitarbeiter der Gnade Gottes zu sein. Liebe Elter im Sakrament der Taufe  schenkt Gott  ihrem Kind den  Heiligen  Geist uns seine Gnade. Freilich ist mit der Taufe  und der  damit  geschenkten  Sündenvergebung   und Geistverleihung noch  lange  nicht  gewährleistet , dass  jemand   zu einem  überzeugten   und  engagierten  Christen wird. Viele   Menschen und  manche  glücklichen Umstände  müssen noch dazu   beitragen, dass ein getaufter  Christ lernt  Verhaltensweisen  zu entwickeln. Durch die Taufe wird dieses Kind  Christus einverleibt und gehört von nun an  zum  Volk Gottes. Er wird aus  dem  Stand , in den  die Menschen hineingeboren  werden, hinüber geführt in den  Stand  der Kindschaft  Gottes,  wird eine neue Schöpfung aus  dem Wasser und  dem Heiligen Geist, wird  aus dem Zustand  der Hoffnungslosigkeit und  Sinnlosigkeit des rein  irdischen Lebens hinübergeführt in den  Stand  der  frohen, echten und  begründeten Hoffnung .Denn Christus ist  der  neue Mensch, der durch sein Leben, sein  Leiden und Sterben unserem Leben wieder  Sinn und  Hoffnung gegeben hat.So Christus  ist die Hoffnung für  eine  neue  gute, eine  menschliche Welt. Und Hoffnung geworden  für alle, die  mit ihm verbunden sind, also  auch für  dieses Kind. Liebe Eltern , ich wünsche euch bei der Erziehung dieses Kindes viel Freude und die Gaben des Heiliges Geistes, weil nur dann könnt ihr Kind richtig erziehen,

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Hl.Lukas, Evangelist Lk10,1-9

Jesus, der zu sienen Jünger sagte: Wenn ihr in ein Haus kommt, so sprecht zuerst. Friede sei diesem Haus, er sei mit euch.

Heute feiern wir den heiligen Lukas. Er ist der Patron der Ärzte und der Metzger, der  Maler und der Buchbinder. Er  ist  der Verfasser  des dritten  Evangeliums und der Apostelgeschichte. Er gehört  zu den beliebten  und  volkstümlichen Heiligengestalten  und  gerade  in jüngster Zeit wird der Taufname Lukas wieder  häufiger.

Jesus, du hast deine Apostel in die Welt gesendet, das Evangelium zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast mit deinen Apostel das Leben der Armut geteilt. Christus,erbarme dich  unser.

Du hast die Apostel zu  der Wahrheit gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Lukas war von Beruf Arzt und wirkte Mitte des 1. Jh. in seiner Heimatstadt Antiochia im heutigen Syrien. Es war von Geburt  Heide, wie er zum Christentum kam, ist nicht authentisch  überliefert. Um das Jahr 50-51 schloss sich Lukas in Troas dem Apostel Paulus an,  dem er  dann für  etwa 17 Jahre ein  treuer Begleiter   wurde.Lukas weilte mit Paulus, den er sehr verehrte, in Philippi, Jerusalem und Rom. Nachdem  Paulus im Jahr 67 in Rom enthauptet worden war, soll Lukas in Achaia auf  dem griechischen Peloponnes gewirkt und dort  auch  sein  Evangelium und  seine  Apostelgeschichte verfasst  haben. Nach  der Überlieferung starb  Lukas im Alter von  84  Jahren  eines friedlichen  Todes. Seine  Gebeine  wurden im 4. Jh. in der  neuerbauten Apostel Kirche in Konstantinopel beigesetzt. Reliquien kamen dann später nach  Padua, wo  der  außergewöhnlich  Sarkophag geschaffen wurde. Schon seit dem frühen Mittelalter gibt es um  die  Person  des Lukas  zahlreiche Volkstumsbräuche. Unter anderem ließ man  in früheren  Zeiten das  Vieh Zettel  mit  Segenssprüchen schlucken, die am Lukas-Tag  geweiht  worden waren, um  so Seuchen und  Unglück von  den Tieren  fernzuhalten. Bei den Bauern ist  der Lukas-Tag  auch ein  Wetter- Lostag, es ist  unter anderem der Beginn der Rübenernte.Die sogenannten ,, Lukas- Zettel“  legte man früher   auch  unheilbar  Krankem   auch Frauen bei einer  Schweren  Geburt. Überall auf  der Welt  gibt  es  die  Lukas- Gilden, Vereinigungen christlicher Ärzte, die  sich mit  ethischen Fragen auf  dem Gebiet  der  Medizin  befassen. In Rom kannte  man das Lukas-Fest schon im 9.Jh. und  feierte es gebührend.

Das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. Aus diesem Glauben beten  ir,wie  der Herr uns zu beten  gelehrt  hat..

Im Evangelium ist uns  Gottes Frieden  geoffenbart worden. So beten wir…

Wir  jubeln über die Hilfe  des Herrn. Wir  frohlocken im Namen  unseres Gottes.

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Mittwoch der 28.Woche, Lk 11,42-46

Jesus Christus, der an die Adresse der Pharisäer, kritische Worte- Weh euch Pharisäer ausgesprochen hat,er sei mit euch.

Wir können uns die Frage stellen, woher kommt solcher Wortschwall der unbarmherzigen Kritik, die an die Pharisäer und Gesetzlehrer fällt. Jesus, der in seiner  Verzeihung so barmherzig ist, gibt kund,dass er geheuchelte Frömmigkeit ablehnt,den Schein des Glaubens, hinter dem verbirgt sich Stolz, Degradierungen der Werten und und Eigensinn gegen die Wahrheit.

Jesus, du willst die Menschen mit Gott versöhnen. Herr,erbarme dich unser.

Du prüfst unsere Herzen und  siehst in das Verborgene. Christus, erbarme dich unser.

Du zeigst uns den Weg  zum barmherziger Vater.Herr,erbarme dich unser.

Jesus gebraucht gegen die Pharisäer harte Worte, die  in den Gemüten der Pharisäer den Schock verursachten sollten. Aus dem Leben der Familien kennen wir die Situatien, wenn die Eltern scharf ihre Kinder ermahnen, die zum Beispiel gefährlich spielen, oder nicht gehorchen, Aus dem Mund der Eltern kann man starke, drohende Worte hören. Die Eltern müssen ihre Kindern ermahnen, wenn sie sahen, dass sie etwas unrichtiges  tun. Ahnlich war auch zur Zeit Jesu, wenn Jesus nicht einmal die Pharisäer und die Schriftgelehrte  ermahnte, wenn er sah, dass sie auf dem falschen  Weg sind. Es ist eine Tragödie, wenn die Kinder hartköpfig sind.Wenn sie nicht gehorchen wollen. Wenn lassen sie sich nicht sagan. Ähnlich war das mit den Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie nahmen Jesus Ermahnungen und Tadel nicht an. Sie änderten ihre Einstellungen zur Religion nicht an. Und dabei ihr Beispiel hatte der Einfluss auf den großen Teil des jüdischen Volkes, das  auch unter ihrem Einfluss, lehnte Christus als verheißenen  Messias ab. Sie begangen große Sünde, weil sie der Wahrheit, die ihnen Christus klar gezeigt und gesagt hat , widersetzten haben.

Vom Vater ist Jesus gekommen,zum Vater  wollte er die Menschen führen.Deshalb dürfen wir beten, wie er uns  zu beten gelehrt hat.

In Jesus Christus haben alle Menschen  den freien Zugang  zu Gott. in ihm schenkt  er uns seine Gabe und seinen Frieden. Deshalb bitten wir.

Lobe den Herrn meine Seele. Alles in mir lobe  seinen heiligen Namen.

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Hl.Gallus Mt 19,27-29

Jesus, der sagte: Viele Erste werden Letzte und  Letzte Erste sein, er sei mit euch

Im heutigen Evangelium sagt Petrus zu Jesus. Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt: was wird  uns  nun zuteil werden? Auf diese Frage von Petrus Jesus antwortete, wenn Jemand um seines Namens willen etwas verlassen hat, wird hundertfach  empfangen, und das ewige Leben dazu. Lasst uns  versichert sein, dass Gott in der Belohnung großzügig ist.

Jesus, du hast dich vor deinen Jünger offenbart und ihren Glauben gefestigt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die ersten Gemeinden der Kirche zu Zeugen deiner Liebe gemacht.

Du gibst uns die Hoffnung der Auferstehung, damit wir vor den Fragen unseres Lebens  bestehen können. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir Gedenktag des heiligen  Gallus. Ein Kanton und eine Stadt tragen den Namen eines Einsiedlers.St Gallen in der Schweiz entwickelte  sich  im Mittelalter aus der Zelle des  irischen Glaubensgeboten Gallus, der  um das Jahr 590 als Wandermönch auf den Kontinent gekommen war. Bis zum heutigen Tag zeugt  die barocke Klosteranlage von St.Gallen von der  Blüte einer  bedeutendsten  Abteien Europas, deren Geschichte sich über zwölf Jahrhunderte erstreckte und die ihren  Anfang nahm in dem kleinen Bethaus des Gallus. Von hier aus wurde die Kultur des  Abendlandes maßgeblich mitgestaltet. Gallus, der um 550 in Irland geboren wurde, gehörte zu den zwölf Mönchen des berühmten irischen Klosters Bangor, die um 590 zusammen  mit Kolumban zuerst nach Frankreich kamen. Zu zweit zogen Gallus und Kolumban dann später über Metz und Zürich weiter  nach  Tuggen am Ostende des Zürichsees. Dort  ließen sich  die beiden Glaubensboten in der Absicht nieder, die hier  lebenden Heiden zu  bekehren. Doch trotz täglicher Predigten, die Gallus sogar in alemannischer  Sprache hielt, gingen die heidnische Bewohner weiterhin zu den den  Opferstätten im Wald, um ihren  Götzen zu dienen. In den folgenden Jahren  wurde Gallus zu einem  begehrten Ratgeber bei Gott  und Klerus. Gallus findet zusammen  mit  dem Diakon  Hiltibod am Mühletobel den geeignete Platz für eine  Einsiedelei. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich aus der Gallus -Klause nach und nach die Stadt St.Gallen.

Gott ist unser guter Vater, der uns Leben schenkt und  bei dem alle Menschen ihren Platz finden können. Zu ihm  beten wir  voll Vertrauen…

Gott hat uns in einer Welt der Gewalt und  des Hasses das Angebot der Versöhnung gemacht. In Jesus Christus schenkt  er uns Frieden. Deshalb  bitten wir.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht, hilf mir in  deiner  Güte. Herr, lass mich nicht  scheitern , denn ich rufe zu dir.

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Hl.Theresia von Jesus, Lk 11,29-32

Jesus Christus, der sagte diesem Volk wird nur das Zeichen Jona gegeben.

Theresia von Àvila-dieser Name steht für  ein  einzigartiges Leben. Es ist das Leben einer Frau, die das Ordenswesen wie keine andere beinflußt hat,  die  vielleicht die  größte Mystikerin aller Zeiten war und  von der Papst Pius X. einmal  sagte, sie sei die Meisterin der Psychologie der Mystik. Einer der Nachfolger von Pius auf  dem Stuhl Petri. Papst VI, erhob  diese großartige  Frau am 27.September 1970 zur  Kirchenlehrerin.

Jesus, du kamst als  Lehrer der Lehrer der Weisheit. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Apostel zu Boten  deines Wortes bestellt. Christus,erbarme  dich  unser.

Dein Wort eist uns  den weg des Lebens. Herr, erbarme  dich unser.

Heute werde ich nicht den Lebenslauf der heiligen Theresa erzählen. Ich möchte mich ausrichten auf ihre Mystik. Theresia von Jesus erlebte mystische Zustände in all  ihren  Höhen und Tiefen. Ihre  große – und unvergängliche  Berühmtheit erlangte die Mystikerin durch  ihre  Schriften und Erklärungen über  diese  Erlebnisse, über  die Vereinigungen mit  Jesus Christus. Noch niemals zuvor hatte  jemand  den Bereich  der Mystik so  ausführlich und  deutlich dargelegt und beschrieben wie Theresia  von Avila. Wohl auch niemand  mehr danach. Alle ihre  Bücher, ob ihre Selbstbiographie oder ,,das große  Buch von den Erbarmungen Gottes“, ,, Der Weg zur  Vollkommenheit“,  oder  ,, Die Seelenburg“, obwohl  in ständiger  Hast  geschrieben, von  klassischer  spanischer  Sprache.  Weit über 400  Briefe Theresias wurden  später im  ,,Epistolrio“ zusammengefasst . In  Spanien nennt man wegen  ihres mystischen Werkes  ,, seraphische Mutter und ,,Doctora mystica“. Es kam zu den  ersten  mystischen  Erlebnissen 1539, angesichts eines Bildes vom leidenden Christus, zur  endgültigen Bekehrung, wie Theresa es später selbst  nannte. In der Folgezeit häuften  sich  die Ekstasen. Im Jahr 1560 gab es wieder ein einschneidendes Erlebnis. Die inzwischen  45 Jahre alte Theresia hatte eine Vision der Hölle. Tief erschüttert schwor sie, von diesem Tag an nach absoluter Vollkommenheit zu streben. Theresa beschrieb ihre mystische Erlebnisse in mehreren Bücher.

Gott macht uns zu  seinem Kindern. Er schenkt uns seine Liebe. Wir beten mit den  Worten Jesu.

In Jesus finden wir das Leben und den Friede. Deshalb bitten wir.

Ich will euch  Ruhe  verschaffen-so spricht der Herr.

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Samstag der 27 Woche Lk 11,27-28

Gott, unser Vater, der an Maria große Sachen getan hat, sei mit euch.

Im Evangelium lobt eine Frau die Mutter von Jesus. Selig  ist der  Leib, der dich  getragen hat und  die Brüste, die  du gesogen hast.Lk 11,27. So sind die Worte des Lobes von Maria  erfüllt, die sie  bei   Besuch ihrer Verwandten Elisabeth sprach. Siehe von nun an werden mich  selig preisen  alle Geschlechter. Lk 1, 48.

Jesus, du kamst, uns  von der  Sünde  zu erlösen. Herr, erbarme  dich unser.

Du warst Maria als  deiner Mutter untertan. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Maria mit ungewöhnlicher  Gnade  beschenkt.Herr, erbarme dich unser.

Am Anfang könnten wir  denken, dass sich Maria loben möchte. Aber  die weiteren Worte Mariens  weisen auf ihre  große  Demut hin. Denn er hat  große Dinge an mir  getan, der da mächtig ist. Lk 1,49. Maria erhält alle Gnaden und ,, Vorzeichnungen von Gott. Wenn wir also Maria lobpreisen, preisen wir Gott, der große Dinge  an Maria  gemacht hat. Maria kannte die Wahrheit  über sich selbst und über Gott. Alle Gnaden und Gaben sie von Gott  empfing und deshalb sie sie sich ihr nicht  zuschreibt. Durch diese Einstellung wurde sie für weitere  Gnaden geöffnet. Die unbekannte Frau aus der Menge, ist eine  der ersten, die während der 2ooo Jahren Maria  loben werden. Der Ausruf dieser Frau ist  spontan. Er kommt aus dem Herzen und  wählt Wörter  aus, die sich  auf  die körperliche Mutterschaft  beziehen. Während  die Frau lobt  Marias Werk, Jesus ergänzt sie und betont, was die Seele betrifft. Er spricht von etwas, was die allgemeine Gültigkeit für alle hat, aber in besonderer Weise  sich auf Maria  bezieht. Ja, selig sind,  die das Wort Gottes hören und bewahren. Lk 11,28. Wenn wir  Jesu Mutter richtig  ehren wollen, loben wir vor allem diese ihre Tugend. Ahmen wir Maria in ihrem Glauben nach. Lassen wir uns durch sie zu Jesus führen. Es ist der direkteste  und gesegnetste  Weg.

Gott hat die Welt, so sehr  geliebt, dass  er  seinen einzigen Sohn  hingab. Wenn  Gott die Welt  also auch uns liebt, dann dürfen wir  uns  in all unseren Anliegen  an ihn wenden. Beten wir gemeinsam

Guter Gott, schaue auf  unsere zerrissene, von Hass und Gewalt erschütterte Erde. Mache  der Gewalt und Haas ein Ende. Bewege  unsere Herzen zum Frieden.Um deinen Frieden bitten wir dich.

Beim Herrn  ist die Huld, bei  ihm ist Erlösung  in Fülle,

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Private Offenbarungen- Müssen wir an ihnen glauben?

Wesentlich und mass geblich  für gläubige  Christen- Katholiken  ist die  Meinung  des Lehramtes  der   Kirche-Magisterium und nicht einige private  Meinungen  obwohl auch begnadigen  Personen. Wenn  wir  diesen Grundsatz   leugnen, würden  wir  der grundlegende   Dimensionen   des Dienstes  der Pastoren der  Kirche  leugnen, die der Heilige Geist bestimmte, dass sie  das Volk Gottes zum  Heil führen. Im Laufe  der Jahrhunderten  vorkommen mehrere Erscheinungen. Es geht hauptsächlich um die Erscheinungen   der Jungfrau Maria. Es muss gesagt werden, dass solche  Erscheinungen möglich sind, wenn sie  Gottes Plan  nicht  widersprechen.  Im Gegenteil, wenn die  Kirche  sie anerkannt, sind ein  Teil davon. Das Hauptproblem ist  ihre  Authentizität. Bei ihren Bewertung  können wir nicht vergessen, der Einfluss des  Unterbewusstseins, Suggestion, Krankheitszustand.  Die Kirche  prüft  sorgfältig die angeblichen  Erscheinungen, untersucht, analysiert ,  erklärt. Sind  die Kriterien, die die  Kirche  bei  der  Beurteilung   individueller  Erscheinungen  anwendet.  Zum Beispiel   die Eigenschaften  der Personen, die die Erscheinung hatten, ihre  psychische  Gleichgewicht, moralisches Leben. Aufrichtigkeit, Gehorsam  gegenüber   der kirchlichen Autorität. Weiter wird untersucht die Früchte der Erscheinung /die Gnaden der Bekehrung, Der Geist des Gebetes, das Zeugnis  der  Liebe. Wenn auch die  Kirche  einige Erscheinungen  anerkennt, es ist nicht die Pflicht  der  Gläubigen ihnen zu glauben. Also wenn jemand  nicht glaubt, dass die Gottesmutter  in Lourdes  erschien,  begeht er  keine Sünde. Damit, dass die Kirche die Erscheinung genehmigte, gibt sie  nur  die Garantie, dass es nicht um Aberglaube , um den Schindel, Auf der anderen Seite wenn die Kirche  in das gemeinsame Gebet zum Beispiel, zum Beispiel einige Erscheinung, wäre ein Mangel  an kirchlichem Denken, wenn jemand  die Erscheinung  stolz  verleugnet. Wenn die marianische Erscheinung sollte  Christi  Offenbarung  korrigieren, oder überhöhen, kann nicht richtig sein. Die wahre Erscheinung kann nur helfen, damit dass was  Christus  verlassen hat, voller lebte. Sie kann zum Glauben an Christus auffordert, zur Verbesserung des Lebens, zum Gebet. Die Erscheinung kann  nur  das enthalten, was wir  in der Heiligen Schrift  und Tradition haben. Entschieden es ist nicht richtig auf die  Erscheinungen schauen wie auch  eine  Sensation.  Jede Erscheinung hat ihre  Bedeutung. Es ist richtig  der Lehre  der Kirche   zu  folgen. Das gibt uns die Sicherheit, dass wir nicht irrgläubig werden.

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Hl. Maximilian vom Pongau Lk 11,5-13

Jesus der uns lehrt, sich in unseren Angelegenheiten mit Vertrauen an unseren himmlischen Vater wenden, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus auf, auf unseren himmlischen Vater zu vertrauen. Warum sollen wir auf Gott vertrauen? So viele  Jahre die Welt  schon,  und  sie ist  noch  nicht eingefallen. Regen und Sonnenschein   hat es  alljährlich gegeben und  immer  noch  haben die Menschen  ihr Brot  gefunden. Wir sollen auf Gott darum vertrauen, weil er unser Vater ist, er liebt uns  und er kümmert sich für uns.

Jesus, du hast uns gelehrt  auf unseren himmlischen Vater zu  vertrauen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  in der Sorge um das tägliche  Brot   an der  verwiesen. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst  aus  Mitleid  mit  einer  unheilen Welt.  Herr, erbarme dich unser.

Das legendäre  Leben des  hl. Maximilian   wird   folgt geschildert .  Von  angesehen Eltern  in  der heutigen  Steiermark  geboren.  wurde der   fromme Knabe   von  dem  heiligmäßigend  Priester    Oranius   unterrichtet   und  im Glauben  unterwiesen.  Demut , Keuschheit uns  Sanftmut  zeichneten   den  Jüngling    aus. dessen große   Freigebigkeit ihn dazu   bewog,  nach dem Tode   seiner  Eltern  das  ihm  hinterlassene     bedeutende  Vermögen   an die  Armen zu verteilen und allen Sklaven,  die  im Hause  gedient  hatten, die Freiheit    zu schenken. Er begab sich  nun  nach  Laureacum, wo   er  zum Priester  geweiht wurde  und sich bemühte  seine  Mitmenschen  durch Wort und Beispiel   für   Christus   zu gewinnen.    Allgemein  wegen seiner  großen    Herzensgüte   geliebt und ob  seines  frommen   Wandels,  wählte man   ihn  zu Bischof.  Obwohl  er  zunächst    aus Demut   ablehnen wollte,  konnte  er  dem Drängen des Volkes   nicht widerstehen, machte  aber  bevor    er  die Weihe   empfing, eine  Reise   nach Rom,  um von Papst   Sixtus  II.  die Bestätigung  und  den apostolischen   Segen   zu empfangen.  Zurückgekehrt  übte Maximilian   seim     verantwortungsvolles Amt  mit  großem   Eifer   aus   und verkündete überall   laut   und  mutig  das Wort Gottes.  Um diese  Zeit  hatten die  kleinen  christlichen  Gemeinde   harte Verfolgung . Maximilian   sprach  vor allem Volk  von Christus und seiner Lehre  der Liebe, das  machte  einen so großen   Eindruck   auf die  Verängstigen,  dass sie wieder   Mut und Kraft  zu Standhaftigkeit schöpften.

Jesus hat uns  das ,, Vater unser “ gelehrt.   Wenn wir  zu unserem   Vater  im  Himmel beten,  dann  machen  wir  zu  unserem  Vater  im Himmel beten, dann machen wir  dies  als  Jesu Schwester und Brüder. Jetzt  beten wir gemeinsam.

Der Friede  kommt auch durch   das Hören.  Wir  folgen den Worten   Jesu, der uns den Frieden schenkt.

Ihr seid  alle   durch  den  Glauben   Söhne  un Töchter  Gottes   in Christus Jesus.

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28.Sonntag B Mk 10, 17-30

28.Sonntag 2018 – Reichtum darf kein Heilhindernis sein

Einführung

Wenn euch  jemand fragt: Seid ihr reich? Was würdet ihr antwortet? Einer  von denen, der eine Million hatte, sagte: Ich bin arm, andere haben viel mehr!  Es liegt  in den Menschen, dass sie sich danach sehnen, reich zu sein.  Sicher hat jeder von uns schon   über  diese Frage  nachgedacht. Wenn ich eine Million gewinnen würde, was würde  ich  mit  ihr machen? Jemand bemerkte, dass Reichtum heute wichtiger sei als jemals zuvor. Im heutigen Evangelium  hören  wir  Jesus seufzen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Predigt

In  einem relativ kurzen Evangelium hörten  wir  von einem  Mann, der auf seinen Besitz  nicht verzichten wollte. Unmittelbar danach fragten  die Apostel  durch Petrus, ihrem Sprecher: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus warnte sie mit den Worten:  Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Im Evangelium  hörten wir von einem jungen Mann, der über sich sagte, dass er  stets alle Gebote  Gottes  eingehalten habe. Er aber wird beherrscht von  einer großen Abhängigkeit vom Reichtum. Jesus weiß  von dieser Abhängigkeit. Der junge Mann  fragte Jesus:  Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Gerade  der Reichtum aber ist für ihn  das größte Hindernis. Das weiß Jesus und deshalb hat er ihm geraten:  Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der junge Mann ging nach  diesen Worten  traurig weg. Er akzeptierte den Rat  Jesu nicht. Der Reichtum machte  ihn blind. Einen großen Reichtum zu haben, ist keine  Garantie  für  ein wahres Glück. Ich wiederhole nochmals den Ausspruch von Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus verspricht ihnen, dass jeder, der für ihn da ist und dem Evangelium gemäß lebt und alles verlässt, was andere höher schätzen als bei Jesus zu sein, das alles hundertfach zurückerhält einmal im ewigen Leben.

Jesus verurteilt  die Reichen nicht, auch jene nicht, die viel Reichtum haben – auch sie können erlöst werden, wenn sie den Reichtum nicht Jesus vorziehen. Es gab auch Reiche zur Zeit Jesu, die mit ihrem Reichtum auch dem öffentlichen Wirken Jesu dienten. Da waren die Frauen, die Jesus und den Apostel mit ihrem Besitz dienten. Ich denke da an Martha und Maria, die Schwestern des Lazarus oder an Josef von Arimathäa. Wenn aber ein Mensch keine richtige Einstellung zu seinem Reichtum hat, so spricht Jesus von Schwierigkeiten und verwendet dazu einen Vergleich: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. So ernsthaft ermahnt Jesus jene, die eine falsche   Einstellung  zu den vergänglichen Werten haben.  Reichtum  wird oft zu  einem  Hindernis, wenn es um das Reich Gottes geht. Solchen Menschen verschließt sich die Tür, sodass sie nicht in das Reich Gottes gelangen können. Ihre Sehnsucht ist nur auf das irdische Leben gerichtet. Wegen des Reichtums – wegen des lieben Geldes wegen –  geschehen auch schreckliche Taten.

Sie haben vielleicht aus den Medien erfahren, dass vor acht Monaten in der Slowakei der Journalist Jan Kuciak und seine Verlobte ermordet wurden. Die Polizei hat herausgefunden, dass der Mörder für seine Tat 70 000 Euro bekommen hat. So etwas passiert aber nicht nur in der Slowakei, es passiert überall – es passiert in allen Ländern der Welt.  Ich habe einmal mit einem Missionar gesprochen, der neun Jahre in Südamerika wirkte. Er erzählte mir, dass dort viele Menschen beraubt und ermordet wurden. Was soll uns das sagen? Es sagt uns, dass für diese Menschen der Reichtum mehr bedeutet als das menschliche Leben. Dabei aber riskieren diese Mörder sehr viel. Ich denke, dass der Reichtum oftmals den Verstand der Menschen verdunkelt.

Der reiche Mann aus dem heutigen Evangelium hat viele Gebote genau gehalten, aber nicht alle. Er gab dem Reichtum Priorität vor Gott. Gott verlangt von uns, dass er in unserem Leben  an erster Stelle ist. Auch die Apostel  spürten,  dass  der Weg  zur Heil nicht einfach ist. Reichtum  und Armut  können wir  nicht als böse  und  gut  verstehen. Dies  sind zwei  Lebenssituationen, die  uns den Weg zum Heil erschweren oder erleichtern.  Reichtum  ist an sich selbst  nicht böse, noch ist die Armut  gut. Reichtum  ist für uns eine  Prüfung und  eine  Versuchung. Ich denke da an das Beispiel von der falschen Selbstsicherheit des reichen Mannes, das uns das Lukasevangelium erzählt. Daraus möchte ich nur einen Satz hervorheben: Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?

Wenn wir  erlöst  werden  wollen,  müssen wir  die Forderungen   von  Jesus  annehmen. Einer der reichste Männer –  John  Rockefeller  – sagte einmal zu seinem Freund: Weißt du, wer die  ärmste  Person  der Welt ist? Es ist jener,  der nur Geld hat und sonst nichts!

Es ist gut für uns, ein richtige Sicht für den Reichtum zu haben. Wir sollten uns davor schützen, nicht zu Sklaven der irdischen Dinge zu werden. Niemals sollte der Reichtum das Wichtigste in unserem Leben werden! Wir sollen Gott den ersten Platz in unserem Leben einräumen!

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Donnerstag der 27.Woche Lk 11,5-13

Jesus der sagte, denn wer bittet, der  empfängt, und wer  sucht,  der findet, er sei mit euch.

Wir  alle haben wahrscheinlich die Versuchungen erlebt.Vielleich wurden wir zur Begier, zum Neid, oder zur  Habsucht. Aber hatten wir nicht die Versuchung zweifeln an Gottes Güte. Zweifelten wir manchmal daran, ob Gott uns helfen kann?

Jesus, du bist allen nahe, die um deinenwillen  leiden. Herr,erbarme dich unser.

Du stehst  denen bei, die auf dich  vertrauen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist die Hilfe derer, die keinen Helfer haben. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium  fordert uns Jesus auf, dass wir auf Gottes Sorgfältigkeit über uns vertrauen. Er weisst wie ,, brüchig“ unser Vertrauen sein. Seit der  Zeit, als  der Teufel Eva fragte. Wirklich hat Gott euch von allen Früchte  der Bäume  im Garten,  haben  wir die Tendenz nicht vertrauen. Wir denken dass  wir uns selbst auskommen. Jesus aber will,dass wir den Gott-Vater erkennen, dass wir wissen,dass er Liebe ist. Wenn wir aufmerksam zu hören, in Jesu Worte können wir sogar einen Hinweis der Dringlicnkeit wahrzunehmen.Suche und du wirst findet. Klopfe und die Tür wird geöffnet werden. Bitte meinen Vater und du wirst bekommen.Jesus ist überzeugt wenn wenn den Vater so kennen wie er unsere Freude vollkommen und standhaft wäre. Doch darum starb Jesus für uns.Er wollte uns von den Sünden befreien , damit wir mit Gott wieder vereinigen können und mit ihm sein unbeschreibliches Gut zu teilen. Wie reagiern wir auf die Verheißung Jesu, dass jede unsere Bitte,erhört wird. Hast du die Wirklicrhkeit angenommen,dass du Gottes Sohn, Gottes Tochter bist.Wenn nein, mache den entscheidenden Schritt. Wir wissen, dass Gott unsere Gebete hört und will für uns nur das beste.Wir wurden durch das Blut seines Sohnes erlöst, deshalb können wir mit Sicherheit zu seinem Thron hinzutreten.

Jesus Christus will alle Menschen zum Vater führen. So beten wir,wie er es gelehrt hat.

Jesus Christus offenbart seine Herrlichkeit allen Völkern. In ihm finden alle Menschen Gottes Frieden. Deshalb bitten wir..

Gott ist Liebe und wer in Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

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Taufe Oktober 2018 Mt 10,37-42

Heute treffen wir  uns in der Kirche und wir werden die Zeugen  der Taufe, in der dieses Kind  wiedergeboren wird  und wird  ein Kind Gottes werden. Dieses Kind  hat Gott gewählt, damit sich nach Gott sehnte,  ihn liebt, weil Gott es auch liebt. Auch wenn dieses Kind  das Leiden der Welt   erfahren wird, nur  für sein Heil das wird. Gott  will  diesem  Kind  ein neues  Leben geben, damit   es mit ihm   auf ewig leben kann.

Predigt

Im heutigen  Evangelium  hörten  wir die Worte  von Jesus: Wer  sein Leben findet  wird, wird  es  verlieren, und  wer  sein Leben  verliert  um  meinetwillen, wird  es finden. Mt  10,39. Aber das sagt nicht nur zu diesem Kind, das sagt zu uns allen, weil auch uns Gott sehr liebt, und er will, dass wir ihm folgen und mit ihm auf  ewig leben. Aber das müssen auch  wir wollen. Auch wir müssen  Gott zeigen, dass wir  Gott  lieben. Aber das schaffen wir nur durch das Opfer. Dieses Opfer erwähnt wird auch in heutigen Evangelium, wo geschrieben wird, dass wir  unser Kreuz tragen, wenn wir uns mit Jesus  treffen wollen. Nur manchmal wollen wir das Kreuz nicht tragen, wenn es uns  scheint schwer zu sein. Ich möchte euch ermutigen dazu, dass ihr  keine Angst  habt, ihr Kreuz  zu tragen, weil dieses Kreuz überhaupt  nicht  schwer ist, wie auch Jesus sagt. Denn mein  Joch ist sanft und  meine Last leicht. Mt 11,30 Das Beispiel geben uns auch ihr liebe Eltern. Gott hat euch  dieses Kind geschenkt und ihr habt  es mit Liebe  empfangen. Wegen  ihm  werdet ihr auf seine Freizeit verzichten. Ihr  werdet  ihm beibringen  zu gehen, zu reden und andere  Dinge, die notwendig für unser Leben sind. Und ihr werdet mit Liebe tun. Aber die  Erziehung  eines Kindes  beeinflusst  auch die Umgebung, also die Umwelt, die uns umgibt. Die Umwelt das sind wir. Wir alle durch unser Leben beeinflussen die anderen, und vor allem die Kinder. Liebe Eltern sicher ist eure Sehnsucht euer Kind glücklich zu machen. Das wird euch gelingen wenn ihr euer Kind zu  Gott führen werdet. Gott ist die Quelle unseres Glück. Heute wird euer Kind das übernatürliche  Leben bekomme. Helft ihm, damit dieses übernatürliche Leben niemals verliert. Dazu wünsche ich euch viele Kräfte und Gnade.

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Mittwoch der 27.Woche Lk11,1-4

Jesus Christus, der seine Jünger Vaterunser lernte beten, er sei mit euch.

Wie stark kann ein Beispiel sein.In unserem Leben sind wir sicher damit begegneten, dass uns etwas an anderem Menschen gefangengenommen hat. Zum Beispiel,wir sehen,dass jemand sehr gut die Gitarre spielt, und das gibt uns den Impuls, um auch wir die Gitarre spielen lernen. Oder wir sehen jemanden, der sehr schön modellieren kann und das inspiriert uns dazu, damit auch wir das erlernen. Und wir können in ande Gebieten fortsetzen. Jesus gab den Apostel das Beispiel im Gebet.

Jesus du lehrst auch uns, wie wir beten sollen. Herr, erbarme dich unser.

Du lehrst uns auf unserem himmlischen Vater zu vertrauen.Christus erbarme dich unser.

Du stärkst unseren Glauben durch das Gebet. Herr, erbarme dich unser.

Die Apostel sahen Jesus beten. Das wirkte so auf die Apostel, dass auch sie sehnten sie danach, erlernen zu beten.Darum einer von ihnen bittet Jesus, lehre uns beten. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass wir ohne Gott nichts machen können. Gott gibt den Demütigen seine Gnade. Der stolze Mensch braucht weder Gott noch das Gebet. Der Evangelist Lukas führt das Gebet Vaterunser in kürzer Forme  als Matthäus. Aber die wesentliche Wahrheit des Christentums umfassen in Ausdruck ,,Vaterunser,, haben beide. Wir Christen glauben nicht nur an Gott. Wir glauben an Gott der unser Vater ist. Jesus lehrt uns dass Gott nicht nur der Schöpfer der Welt ist, sondern er ist die Person, mit der ich der Dialog führen kann. Und er hat solche Eigenschaften, dass wir ihn Vater nennen können. Das ist eine große Sache. Der große Gott ist mein Vater. Denken wir auch darüber, wie viele Menschen Gott gegenüber gleichgültig, indiferent sind. Sie sind nicht fähig ihm ein einfaches Wort; Danke, oder verzeihe, ich bitte dich sagen. Gott wartet auf unsere Vertrauen. Er will uns helfen, er will uns bereichen. Wenn wir beten, treten wir in die vertrauten Beziehung mit Gott ein.Es kommt Kommunikation zwischen Gott und uns. Diese Kommunikation liegt darin, dass ich spreche und Er hört,oder Er spricht und ich höre. Der Fehler ist,wenn nur ich spreche.

Beten wir nun voll Vertrauen gemeinsam das Gebet,das Jesus uns beigebracht hat und in dem alles ausgedrückt ist,was unsere Beziehung zu Gott lebendig hält…

Christus ist gekommen, um zu dienen. Sein Reich sind Gerechtigkeit und Frieden.Deshallb bitten wir…

Der Menschensohn ist gekommen um sein Leben als Lösegeld hinzugeben für viele.

 

 

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Hl.Dionysius, Mt 5,13-16

Jesus der sagt: Ihr seid  das Licht der Welt. Es kann die Stadt die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein, er sei mit  euch.

Jesus spricht, ihr seid  das Licht der Welt. Dieses Licht ist nicht unsere Ausbildung, oder unsere natürliche Intelligenz, aber etwas anderes, wovon spricht der Prophet Jesaja: Gutherzigkeit, Barmherzigkeit, Hilfe, Trost, kurz gesagt die Liebe die uns bringt zu denen, die unsere Hilfe brauchen. Wer das macht, ist das Licht, er verbreitet das Licht um sich herum.

Jesus, du bist der Prophet Gottes, der vor  allem Volk Großes getan und  gesagt hat. Herr, erbarme  dich unser.

Du  bist der  Messias, der kam,  um zu  leiden und  verherrlicht zu werden. Christus, erbarme  dich  unser.

Du bist noch  immer  zugegen,  wenn das Brot gesegnet  und   gebrochen  wird. Herr, erbarme dich unser.

Eine der  berühmtesten Kirchen Frankreichs erinnern  an Dionysius: die  Kathedrale Saint- Denis bei Paris, die  dem ersten  Bischof der  französischen  Hauptstadt geweiht   ist.  Das  Gotteshaus vor  den  Toten  der  Stadt entstand in  seiner  Urform unter  Merowingerkönig Dagobert I. um  das Jahr 625 über der  Grabstätte von  Dionysius. Bis  heute wurde  es  mehrfach  umgebaut  und restauriert.  Die über 100 Meter  lange  Kathedrale diente den  französischen Königen als  Beisetzungsort. Dionysius  kam  um die Mitte des 3. Jh auf Wunsch  von Papst  Fabianus der ihn zum  Bischof geweiht  hatte, von  Rom nach  Gallien, um hier  zu  missionieren.  Er entfaltete  eine  segensreiche Tätigkeit und  errichtete Kirchen in zahlreichen Städten.  Während  einer  furchtbaren Christenverfolgung   in der  zweiten Hälfte des 3.Jh wurde  Dionysius dann  zusammen mit mehreren  Gefährten  in Paris verhaftet  und zu  Tode gemartert.  Dionysius  gehört  zu den  Nationalheiligen Frankreichs und ist einer der  14  Nothelfer der katholischen Kirche. Seine  Reliquien werden  bis heute in Saint-Denis verehrt. In  verschiedenen Überlieferungen ist  die  Person von Bischof  Dionysius  mit  Trägern des gleichen   Namens  vermischt.

Mit  allen Christen auf  der Welt verbindet uns  das Gebet,das Jesus uns zu beten gelehrt hat.

Als Jesus durch Gott von den Toten auferweckt worden war, erschien er  seinen Jüngern. Deshalb wünschen auch wir  uns in  jedem Gottesdienst einander  den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Herr, du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du füllst mir  reichlich den Becher.

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Unsere Liebe zu Gott

Wann ist unsere Liebe zu Gott  vollkommen?   Sie ist vollkommen,wenn wir  Gott  über alles  lieben,weil er  unendlich  gut ist. Der Beweggrund  der vollkommenen  Liebe  ist die unendliche Güte Gottes. Gott hat den Menschen zahlose  Wohltaten  erweist. Unsere Liebe  zu  Gott  ur dann vollkommen ,wenn wir  ihn  um seiner  selbst  willen lieben. Wir können   Gott auch lieben wegen  der  Wohltaten, welche  wir  von ihm empfangen.   Seine  Wohltaten   aber sind   bloß ein  erschaffenes endliches Gut.  Wenn wir  also Gott  lieben wegen seiner  Wohltaten, so hat  unsere Liebe  einen unvollkommenen  Beweggrund beruht, ist daher  unvollkommenen, vollkommen kann sie nur sein, wenn sie auf  einem ganz vollkommen   Beweggrund   beruht, d.i.  auf Gott selbst. Dies geht   auch  aus  der Natur   der Liebe hervor.  Jemanden lieben  heißt. Wohlgefallen  an ihm haben, ihm mit dem innigsten  Wohlwollen   zugetan sein. Wenn  wir also  jemanden wahrhaft  lieben, so tun  wir dieses nicht wegen des  Vorteiles, den  wir von ihm zu erwarten haben, sondern weil er so beschaffen ist, dass  er uns  anzieht, so dass wir ihm  vom  Herzen  gut sind, wir  lieben  ihn  also wegen  seiner   selbst.  Das  ist also das erste, was  zur   vollkommenen Liebe  erfordert  wird. Unser Katechismus   setzt   aber  noch bei. ,,Über alles“. Unsere  Liebe ist vollkommen, wenn wir Gott über alles lieben. Diesen  Beisatz, über alles  dürfen wir  nicht übersehen. Ich will mich  näher  erklären.  Gott über  alles  lieben heißt  ihn  allen  Geschöpfen, allem  was er nicht ist    vorziehen, also  eher alles verlieren , als  ihn  durch   eine schere  Sünde beleidigen.  Der Apostel  Paulus schreibt.  Ich   bin  versichert, dass weder Tod, noch Leben, weder Engel    noch Mächtige… noch ein anderes Geschöpf  es  vermag  uns zu scheiden  von der Lieben Gottes. Wenn wir nun Gott  zwar  wegen  seiner selbst  lieben, wenn  aber dieser Beweggrund   allein  nicht hinreichend ist, jene Opfer zu bringen, welche die Liebe von uns fordert, sondern  wenn  dazu  noch  andere  Beweggrüde z. B.  der Verlust  des  Himmels ,Qualen der Hölle  kommen müssen  so ist unsere Liebe   nicht vollkommen, aus  dem einfachen Grunde,weil  wir Gott wegen  seiner  selbst nicht über alles   lieben. Aber eine weitere  Frage. Ist unsere  Liebe dann  nicht  vollkommen, wenn wir Gott deswegen lieben, weil er gegen uns  unendlich gütig  ist, weil alles Gute, was wir besitzen und hoffen von  ihm kommt? Ich antworte. Unsere Liebe  zu Gott  ist allerdings auch in diesem  Falle vollkommen ist. Übrigens ist  es  gar wohl  möglich, dass wir  Gott zu gleicher  Zeit   unvollkommen und vollkommen lieben, weil  uns  verschiedene, teils vollkommene, teils  unvollkommene   Beweggründe zur  Liebe  Gottes antreiben  können. Ein Gleichnis wird euch  dies deutlich machen.  Eine  sehr  arme  Witwe  hatte  ein  Kind  geboren. Sah aber nicht, wie  sie  es in ihrer  großen Not ernähren  und  erziehen   könnte,  und fasste  deshalb  den Entschluss  ,es vor  die Türe   eines  reichen, gutherzigen  Herrn zu legen, in der Hoffnung, dass derselbe  sich  des  armen  Geschöpfes  erbarmen und es  annehmen  werde.   Wirklich  wurde  auch der  Herr,  als  er  das  Knäblein   sah, von  Mitleid  gerührt, nahm es   in sein Haus   auf, und entschloss sich  , an  ihm  Vaterstelle zu vertreten. Indessen  erwachte im Herzen der Mutter  das Gewissen und zugleich die zärtliche   Liebe  zu dem Kinde. Sie  machte sich    die bitterliche  Vorwürfe und war  untröstlich  darüber,  dass sie sich  so unbarmherzig vom  Kinde  getrennt habe. Sie hatte aber  den  Mut nicht,  dem  Herrn ihre  Tat  zu  bekennen und  das  Kind  zurückfordern.  Sie wandte  sich daher  an eine andere  Person   und diese vermittelte   es, dass der Herr sie,  die Mutter rufen ließ und  ihr einen guten  Lohn versprach, wenn  sie das arme, gesunde Kind  nähren  und verpflegen  wollte. Ihr  könnt euch leicht  denken,  mit welcher  Freude, die Mutter das Kind annahm und pflegte.   Sie  tat  es  nun  doppelt  gern, erstens  aus zärtliches   Liebe zu ihrem Kinde, dass  sie  auch ohne  Lohn mit  Freuden   ernährt    und  pflegte ,  zweitens aber auch wegen des Lohnes , der ihr bei ihrer Dürftigkeit   ebenfalls  sehr  lieb  war. Sie  trug  daher  eine  zweifache Liebe  zu ihrem Kinder,  eine  ganz uneigennützige  und  eine  eigennützige,  oder  wenn ihr  lieber  wollt, eine  vollkommene und eine  unvollkommene ohne  dass   die eine  der  anderen schadete. In ähnlicher Weise   kann  auch  unsere  Liebe  zu Gott  beschaffen  sein. Nun  seht ihr wohl, dass beide Arten  der Liebe  zugleich  neben  einander bestehen können. Wenn wir gleich bereit    sein sollen, Gott dem Herrn   auch  ohne  Lohn  zu dienen, so  folgt  daraus  keineswegs , dass wir  in  seinem  Dienste nicht  auch  Rücksicht  auf  den Lohn  nehmen dürfen.

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Montag der 27.Woche Lk 10,25-37

Jesus, der sagte, dass wir Gott über alles lieben sollen.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter enthält die Geschichte  die aktuell für jede Zeit ist. Diese  Geschichte ist verständlich  sowohl für  kleine Kinder, denen nähe die Märchen  von Räubern sind, aber auch für die Erwachsenen heutigen Zeit, die sich  täglich mit dem Gewalt treffen. Ob im Fernsehen, oder  mit dem, was  uns  täglich  droht.

Jesus, du hast  die Liebe als  Grundgesetz  deiner  Kirche  verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast denen, die dem  Vater zu  dienen bereit  sind, seine treue  Sorge zugesagt. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst uns  richten nach der Treue, mit  der  wir dir gedient  haben.  Herr, erbarme  dich unser.

Dieses Gleichnis  weist darauf hin, wie  sich  jeder von uns zu den Leidenden  verhalten sollte. Den Leidenden dürfen wir nicht  indifferent umgehen. Der barmherzige Samariter ist jeder Mensch,  der blieb beim Leiden des anderen Menschen stehen, möge es wie auch immer Leiden sein. Diese Anhalten soll nicht Neugier , sondern die Bereitschaft sein. Der barmherziger Mensch  ist  jeder Mensch, der sensibel auf das Leid  der anderen  ist. Es ist notwendig , es  ist notwendig diese Empfindlichkeit des Herzen zu pflegen. Manchmal  bleibt dieses Beileid die Äußerung  der Liebe. Der barmherziger Samariter bleibt im Gleichnis beim Mitleid und bei Rührung stehen stehen. Diese spornen ihn in die Tätigkeit an, damit er dem verletzten Menschen hilft. Er legt in die Hilfe sein Herz ein. Er spart materielle Mittel nicht. Kann man sagen, dass er sich selbst gibt. Der Mensch kann sich selbst finden nur durch aufrichtige Selbstschenkung. Der gute Samariter ist der, der  fähig ist solcher Selbstschenkung. Wenn wir über Evangelium nachdenken, können  sagen, dass das Leiden unter den Menschen  darum ist, damit es in den  Menschen die Liebe erweckt. Die Welt des menschlichen Leidens ruft  eine andere Welt hervor, die Welt  der Gottes Liebe. Ein Christ darf nicht lässig neben Leiden der anderen. Er muss stehenbleiben und so sich  benehmen wie der Samariter aus dem heutigen Evangelium.

Wir haben alle  ein Gebet, dessen Worte  uns einen, das  Gebet der  Christen  an ihren Vater. Dieses wollen  wir  nun gemeinsam  beten.

Jesus  hat uns den Hl.Geist gesandt, damit wir in der Einheit und Frieden  leben. Um diesen bitten wir.

Durch die  barmherzige  Liebe  unseres Gottes hat  uns  besucht das  aufstrahlende   Licht   aus  der Höhe.

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Familienmesse ,, Jesus segnet die Kinder“

Einzug: Gib mir  Liebe  ins Herz

Begrüßung/Priester/

Einführung:

 Barbara:  Wir  sind  wieder hier in der Kirche zusammengekommen. Wir  wollen Gottes Nähe spüren. Das tut  uns  wohl. Hier sind wir  alle willkommen. Große und Kleine. Es  gibt aber  auch Orte, wo  Kinder nicht gerne gesehen werden.  Manchmal  kann  man das hören  und erleben.

Drei Kinder kommen und  erzählen

K 1 /mit Schild Spielen für Kinder verboten/ Stellt  euch vor. Vor  unserem  Haus steht  dieses  Schild: ,, Spielen für Kinder verboten“. Unsere  Nachbarn sagen:  Kinder  stören . Sie machen so viel Lärm

K2 /mit  Schild Wohnung für  kinderloses  Paar/ Wir  haben eine  neue Wohnung  gesucht. Aber  viele  Vermieter wollen keine Kinder im Haus haben. Sie sagen.  ,,Wenn Kinder da sind,  geht  dauernd  etwas  kaputt“

K3/mit Schild Kind  mit Pflaster auf Mund/.  Wir  Kinder werden von  erwachsenen Menschen  manchmal so  behandelt, als würden  wir  noch  gar  nichts wissen und  hätten keine   eigene  Meinung. Sie  sagen  dann. ,,Sei still, dafür bist du  noch  zu  klein.  oder  ,,Warte einmal,  bist  du groß   bist.

Barbara:  Manche  Menschen  weisen Kinder  ab. Sie  wollen nichts   mit ihnen  zu tun  haben.  Jesus  ist anders. Davon hören wir   heute. Zu ihm  wollen  wir  beten.

Schuldbekenntnis

Kyrie: /151/

Gloria

Tagesgebet:

Guter Gott, du  gibst uns  mehr, als wir  verdienen, und Größeres, als wir  erbitten. Nimm weg, was uns  belastet und schenke uns deinen Frieden. Darum  bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen

Lesung: Gen 2, 18-24

Zwischengesang und  Halleluja: Gottes  Wort ist wie  Licht in der Nacht.

Evangelium: Mk 10, 13-16 /gekürzt/

Predigt:

Liebe Kinder

Habt  ihr acht gegeben,wovon  das  heutige Evangelium war? Ja, von den Kinder.  Die Mütter  brachten die Kinder  zu Jesus.  Aber den Aposteln hat  das nicht gefallen.  Sogar sie wehrten den Kinder zu Jesus kommen. Jesus aber wollte, dass die Kinder zu ihm kommen. Er trat für die Kinder ein  nahm sie in den Armvoll, legte auf sie die Hände und segnete sie. Jesus aber dazu sagte noch etwas. Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind empfangen wird, wird ins Reich Gottes nicht kommen. Wie sollen wir  das verstehen? Im Evangelium wird nicht geschrieben wie groß waren die Kinder, die zu Jesus gebracht wurden. Aber weil sie gebracht wurden, können wir voraussetzen, dass das die kleinen Kinder waren. Ist es  gut kleines Kind zu sein? Welche Vorteile das hat? Ein kleines Kind muss nichts machen, muss nicht helfen, es hat keine Sorgen, es nur isst und schläft. Welche Nachteile das hat? Ein kleines Kind versteht nicht, es weint, es stört die andere. Kann ein solches Kind für uns in etwas ein Vorbild sein? Ja es kann. Ein verweintes Kind beruhigen sich schnell im Armvoll seiner Mutter oder Vater. Dort es fühlt sich in Sicherheit und in Schutz. Das ist das, was wir erlernen sollen. Nämlich vorbehaltlos sich in  Gottesarmvoll ergeben. Dass wir diese Sicherheit und Schutz wollen. Weiter, kann ein kleines Kind ohne jemanden zurecht kommen, wer sich um es kümmern? Nein. Das Kind ist ganz an die Hilfe seiner Eltern angewiesen und es dankbar diese Hilfe annimmt. Das ist die zweite wichtige Eigenschaft. Der Mensch genügt sich nicht selbst. Es gibt die Probleme, wenn uns kein Mensch helfen  kann, auch er das sehr wollte. Vielmal kann uns nur Gott helfen. Und der Mensch muss um diese Hilfe bitten. Ich habe schon gesagt, dass wir nicht wissen, wie groß diese Kinder waren? Vielleicht waren dort auch die Kinder, die dort herumliefen, die störten die andere und Jesus fordert uns auf, dass wir den Kinder folgen. Auch wir sollen uns so benehmen? Sicher nicht. Aber nehmen wir wahr, einige Eigenschaften von Kinder. Sie wollen alles machen mit Erwachsenen, sie helfen gern, und für die Hilfe,  sie erwarten keine Belohnung, sie beten gern, sie sind zum Schmerzen der anderen  empfindlich. Das alles sind die Eigenschaften  die für Gottes Reich wichtig sind. Ja, die Kinder können uns in vielen Vorbild sein. Und ich möchte gern noch einmal wiederholen, was Jesus Christus sagte: Wer irgend  das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird  nicht  dort hineinkommen. Mk 10, 15

Glaubensbekenntnis

Fürbitten:

Priester:  Guter Gott in deinen Augen ist jeder Mensch unendlich  wertvoll. Du weist keinen ab. Wir beten für  alle Menschen, die abgewiesen werden und nicht gerne  gesehen sind.

1. Wir denken an alle Kinder dieser Welt , die keinen Platz find und  Zuhause  haben. Herr erbarme  dich.

Antwort: Herr erbarme dich.

2. Wir denken an alle Menschen, die abgeschoben werden und sich nutzlos vorkommen. Herr erbarme dich.

3. Wir denken an  alle kranken Menschen, die keiner haben will, weil sie  zur Last fallen. Herr erbarme  dich

4. Wir denke an alle behinderten, die fremd sind und keine Freunde haben. Herr erbarme dich.

5. Wir denken an alle Ausländer, die fremd  sind  und keine  Freunde haben. Herr erbarme  dich.

6. Wir denken an alles unsere Verstorbenen. Herr erbarme dich.

Priester:  Gott unser Vater, erbarme  dich  unser durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen

Gabenbereitung. Rund  um den Tisch

Gabengebet:

Heilig: 132 Heilig

Vater unser: gesungen

Lamm Gottes: 269 O du Gotteslamm

Kommunion: Meine Zeit 267

Schlussgebet:

Gott und Vater, du reichst uns  das Brot des Lebens und den Kelch der  Freude. Du  wirst uns  auch in der kommenden Wochen begleiten. Wir danken dir durch Jesus Christus, unseren Herrn .Amen.

Segen der  Geburtstagskinder vom September. 368 Wir segnen dich.

Allgemeiner Segen

Schlusslied: Vergiss es nie -du bist du 

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