Freitag der 3.Fastenwoche Mk 12, 28-34 2017

Jesus Christus, der uns den Nächsten zu lieben geboten hat,  er sei mit euch.

Auf eine klare Frage erwarten wir eine klare Antwort. Das sollte ganz normal sein. Aber es ist heute nicht herkömmlich. Das sehen wir oft bei den Politikern. Ein ganz anderes Beispiel gibt uns Jesus Christus. Auf die Fragen, die ihm gestellt wurden, antwortete er immer klar und deutlich. Auch auf die Frage:  Welches Gebot ist das erste und größte von allen?

Du hast uns Gott, unseren Vater lieben gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Du lehrst uns den Nächsten lieben um des Vaters willen. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst zu uns, als Zeuge der göttlichen Liebe. Herr,erbarme dich unser.

Wir alle müssen um die wahre Liebe kämpfen, weil wir täglich  verschiedenen Angriffen ausgesetzt sind, am meisten unserem Egoismus. Das Gebot der Liebe ist nicht etwas Einschränkendes, sondern es ist die größte Weisheit. Die Juden hatten 365 positive und 248 negative Gebote. Eine solche Anzahl kann irreführen und man weiß nicht mehr,  welches Gebot das wichtigste ist.  Das Gebot der Liebe zu Gott und das Gebot der Nächstenliebe standen im Alten Testament nicht beieinander. Jesus fügte diese zwei Gebote zusammen. Das machte vor ihm niemand. Jesus lehrte klar, dass man diese zwei Gebote nicht voneinander trennen kann. Das eine Gebot ohne das andere Gebot wäre unvollständig. Gott zu lieben und den Nächsten nicht zu lieben, ist nicht die wahre Liebe. Das Gebot der Liebe führt uns Gott zu  folgen. Gott leibte den Menschen eher als ihn erschuf.  Die ganze Welt spricht von Gottes Liebe. Jesus äußerte seine Liebe nicht nur mit den Worte, er bestätigte seine Liebe durch seinen Tod. Konnten wir von Gott mehr erhalten, als wir bekamen in Eucharistie? Die Welt will von Gottes Liebe nicht hören. Was kann man von der Welt ohne Liebe warten? Zorn, Mörder, Betrügereien. Wer seinen Bruder oder seine Schwester nicht liebt, auch Gott liebt nicht.Von den Geschöpfen nur der Mensch ist fähig der wahren   Liebe und aus der Liebe werden wir gerichtet werden.

Die Eucharistie feier ist ein Familienfest. bei dem wir  uns zum gemeinsamen Vater bekennen und ihn bitten dürfen.

Wir bitten um den Frieden in den Familien,weil wir  unsere Schwächen kennen, um den Frieden in der Völkergemeinschaft , weil der Unfriede sie lähmt und zerstört.

Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib, denn wir  alle haben teil an dem einen Brot.

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4.Fastensonntag A Joh 9,1-41

4. Fastensonntag 2017 – Sehen nicht nur mit den Augen

Einführung

Der Apostel Johannes schrieb in seinem  Evangelium eine Geschichte darüber, wie Jesus einen Mann heilte, der von Geburt an blind war.  Im Evangelium ist die Rede von drei Sichtweisen. Wie sah der Blinde, wie sah Jesus  und wie sahen die Pharisäer?

Predigt

Wenn ich in der Einleitung die Frage gestellt habe: Wie sah der Blinde? – so werden sich  viele von euch vielleicht wundern und sagen: Er konnte nicht sehen, weil er blind war. Das ist doch ganz klar. Der Blinde aber sah  im Herzen, in seiner Seele. Er sah jeden Tag sein Leiden.

Wie sah Jesus? Er sah die Not, er sah den Ruf nach Hilfe. Was macht er? Er spuckte auf die Erde, dann machte er mit dem Speichel einen Teig und  strich ihn dem Blinden auf die Augen. Das ist also eine andere Art des Sehens – den Hilferuf hören und Mitleid haben.

Wie sahen die Pharisäer? Ihre Augen waren auf den Sabbat gerichtet und sie waren empört, dass Jesus das Sabbatgebot verletzte. Sie sehen vor allem die Schuld in der Übertretung des Gesetzes. Sie verurteilen die Vorgangsweise von Jesus und sie halten den Blinden vor, dass er in Sünde geboren wurde und er sie auch noch belehren wolle. Sie stießen ihn auch aus dem Tempel hinaus.

Da traf Jesus nochmals den vorher Blinden und fragte ihn:  Glaubst du an den Menschensohn? Er antwortete:  Herr, wer ist es, an den ich glauben soll.  Jesus sagte zu ihm: Du hast ihn gesehen und der mit dir redet, der ist es. Er glaubte dann sofort an Jesus und fiel vor ihm auf die Knie.

Diese Geschichte bietet uns die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie falsch  wir manchmal sehen. Ein Bischof aus Antiochia schrieb: Diejenigen,  die mit den irdischen Augen sehen, nehmen nur wahr,  was in dieser Welt geschieht,  sie sehen,  was weiß oder schwarz ist, was schön und anmutig ist, aber auch,  was schmutzig und fehlerhaft ist. So ähnlich ist das auch mit den Augen des Herzens. Gott können nur diejenigen sehen, die die Augen des Herzens offen haben. Alle haben  Augen, aber einige haben Augen, die trüb sind und sie sehen das Licht der Sonne nicht. Das bedeutet nicht, dass die Sonne nicht scheint. Wenn deine Augen von Egoismus und bösen Taten trüb sind, kannst du Gott nicht sehen. Die Seele des Menschen soll rein sein. Wenn ein Spiegel voll Staub ist oder von Rost befallen, so kann der Mensch in einem solchen Spiegel sein Gesicht nicht sehen.  Ein Mensch, der in der Sünde lebt, kann Gott nicht sehen. Gott sieht uns so, wie Jesus Hilfsbedürftige sah. In seiner Liebe sieht er unser Rufen nach Hilfe. Gott hört nie auf, uns zu lieben.

Wir haben Sorgen, dass die Preise immer mehr steigen und dadurch unsere Steuern immer höher werden. Wir haben Angst, dass wir krank werden. Aber haben wir auch Angst, die Zuneigung und die Liebe Gottes zu verlieren?  Haben wir auch Angst, uns von Gott zu entfernen? Sagen wir nicht, dass es das nicht gibt, denn das haben wir alle schon erlebt.

Im Leben ist es ähnlich. In der Schule haben wir Kameraden und wir meinen, das seien Freunde fürs ganze Leben. Dann aber gehen die Wege auseinander, der eine besucht dort eine weiterführende Schule, der andere wieder anderswo. Wenn wir uns nach Jahren wieder treffen, dann merken wir, dass wir uns fremd geworden sind, trotz einer früheren guten Kameradschaft. Ganz schlecht ist es, wenn es in der Ehe passiert, dass man sich auseinanderlebt.

Ja und so ähnlich ist es auch im Glauben. Daher sollen wir beten: Gott, gib mir die Kraft, dass ich mich niemals von dir trenne, denn du gibst meinem Leben Sinn.

Wenn wir jemanden wirklich lieben, dann wollen wir diesen Menschen nicht verlieren. Es tut uns leid, wenn uns dieser Mensch fremd wird. Das erleben viele Eltern – hauptsächlich die Mütter, wenn ihre Kinder ihnen fremd werden. Ich habe den Eindruck, dass  sich heute viele Menschen von  Gott entfernen. Viele sagen: Ich habe nichts gegen Gott. Im Grunde genommen aber ist ihnen Gott gleichgültig. Eine solche Einstellung ist für Gott nicht akzeptierbar. Gott sandte seinen Sohn, damit er die Menschen von seiner Liebe überzeugt. Darum heilte er so viele Menschen und zeigte dadurch, dass seine Liebe zu uns wahrhaft ist. Die Frage ist, ob auch unsere Liebe zu Gott wahrhaft ist?

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Verkündigung des Herrn A Lk 1,26-38

Gott, unser Herr, der in vielen Zeichen zu den Menschen gesprochen hat, sei mit euch.

Auf jeden von uns scheint manchmal die Sonne des Glücks. Aber es gibt viele Tage, da sind wir ohne sie. Die Welt ist voll von Leiden, Hunger, Kriegen, voll von Krankheiten und Konflikten. Wir erleben aber auch Gefühle der Freude und des Glücks. Auf Maria kam das Glück damals herab, als sie die Worte des Engels hörte: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären,dem sollst du den Namen Jesus geben.

Jesus, du kamst, uns zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

Aus Maria wolltest du  Mensch werden. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Maria mit ungewöhnlicher Gnade beschenkt.Herr, erbarme dich unser.

Maria verstand die Worte des Engels ganz richtig. Sie wusste, was für eine Auszeichnung sie erhielt. Maria war glücklich, wenn die Menschenmenge ihrem Sohn folgte, er sie lehrte und Wunder vollbrachte.  Sie war stolz auf ihren Sohn. Aber es gab auch Tage, an denen  Maria nicht glücklich war. Wie soll sie es dem Josef sagen, dass sie Mutter wird? Viel anderes war aber auch, das keineswegs Glück bedeutete: die Herbergsuche  in Betlehem, der Auszug nach Ägypten, die Weissagung des Simeon, die Suche nach dem 12 jähriger Jesus in Jerusalem, das Verfahren ihres Sohnes Jesus vor dem Gericht auf dem Hof des Pilatus, der Kreuzweg, Jesus am Kreuz und schließlich der tote Jesus in ihren Armen. Trotzdem bewahrte sich Maria ihre  Einstellung zur Hoffnung, zu Gottes Vorsehung. Sie hat das  mit dem Wort ,,Fiat“ geäußert und sagte: Mir geschehe  nach deinem Wort.  Diese Einstellung ist nicht ein Zeichen von Ohnmacht, ganz im Gegenteil, diese Einstellung ist ein Zeichen menschlicher Reife und persönlicher Größe. Aus einem kleinen Anfang wurde eine große Erfüllung. Eine kleine Ursache hatte große Wirkung. Das kann man in dreifacher Weise sehen. Erstens: Der Engel Gabriel kam aus der Herrlichkeit des Himmels zu Maria in das Kämmerlein von Nazareth. Sie sprach ihr Fiat.  Zweitens: Jesus spricht auch sein Fiat, indem er gekommen ist, um die Welt zu retten. Drittens: Jesus übergibt im Gebet des Vaterunsers, das er seinen Jüngern und somit auch uns gelehrt hat,  sein Fiat der ganzen Kirche. Jedes Mal, wenn wir beten: Dein Wille geschehe – so soll uns das an das Fiat Mariens erinnern.  Das soll uns ebenso glücklich machen wie es Maria glücklich gemacht hat. Mariens Glaube soll auch unser Glaube sein. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Auch wir werden selig, wenn wir Mariens Weg folgen. Jeder, der Gottes Willen annimmt, hat Anteil an Mariens Gehorsam. Jeder, der sein Kreuz annimmt und Jesus nachfolgt,  wird seine Worte hören, so wie wir es im Matthäusevangelium lesen: Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. Gott liebt uns, also scheint für uns die Sonne des Glücks, obwohl es uns manchmal nicht so erscheint. Erst später erkennen wir die geheimnisvolle Wirkung Gottes in unserem Leben.

Davon berichtet auch das Zeugnis des amerikanischen Schauspielers Kirk Douglas, der 1916 geboren wurde.  Er schreibt: Im Jahre 1993  bekam ich das Drehbuch von einem geplanten Film. Es war die Geschichte über zwei Männer, die  mit ihrem Alter Mühe hatten. Ihm gefiel die Rolle von Frank, der einen Kraftmenschen vorgab, aber dabei ganz unsicher war.  Diese Rolle schien ihm auf den Leib geschneidert zu sein. Das Studio wollte ihn für diese Rolle, aber die Regisseurin wählte einen anderen Schauspieler dafür aus.  Er war sehr enttäuscht und begann beinahe zu weinen. Da er aber den anderen Schauspieler sehr achtete, so schrieb er ihm folgendes Glückwunschbillet: Lieber Freund,  du hast eine großartige Rolle bekommen. Ich hätte gerne diese Rolle gespielt, du aber wirst diese Rolle besser spielen. Douglas  meinte, dass dieser Film ein besonderer Reißer wird, so  brannte er vor Ungeduld, diesen Film zu sehen.  Als er die  Demo-Version erhielt,  ging er sofort in sein Zimmer und schaute sich  am Computer diesen Film an. Aber auf ihn wartete eine Ernüchterung. Der Film war langweilig, und auch das Thema des Filmes war nicht berühmt. Er dachte zuerst, er sei nur enttäuscht, weil er diese Rolle nicht bekomme habe und er auch eine ganz andere Vorstellung davon hatte. Allerdings hatte der Film dann schließlich eine sehr schlechte Kritik und wurde nur einige Wochen gespielt.

Was kann man aus dieser Geschichte lernen? Wir sollen uns nicht ärgern oder quälen, wenn ein Wunsch nicht in Erfüllung geht. Ich denke dabei auch an unsere Gebete, die nicht gleich erhört werden. Gott weiß warum das so ist. Übergeben wir alle unsere Probleme in die Hände Gottes und sagen wir: Dein Wille geschehe! Das ist die klügste Einstellung, die wir haben können.

Ich möchte mit den Worten von Papst Johannes, dem  XXIII schließen, der so betete: Maria, deinen Namen trage ich immer auf meinen Lippen. Schon von Kindheit an lernte ich dich wie eine Mutter zu lieben, dich in Gefahren anzurufen, auf dich zu vertrauen. Maria, du hast in meine Seele die Sehnsucht nach der Erkenntnis der Wahrheit eingepflanzt. Das ist die Sehnsucht nach Klugheit und Gerechtigkeit allen meinen Mitbrüdern gegenüber. Maria, hilf mir in meinen Entscheidungen, damit ich als ein treuer Jünger Christi lebe. Maria, ich grüße dich morgens und abends. Von dir erwarte ich Stärkung, damit ich treu meine Pflichten erfüllen und so Gott verherrlichen kann. Maria, so wie du in Betlehem und  auf Golgatha bei Jesus geblieben bist, so will auch ich immer bei Jesus bleiben. Er ist unsterblich und der König aller  Zeiten und Völker.

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Donnerstag der 3. Fastenwoche Lk 11,14-23 2017

Jesus Christus, der sagte: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein – er sei mit euch.

Jesus, du tust, was du sagst. Herr, erbarme dich unser.

Du redest, was du denkst.  Christus, erbarme dich unser.

Du denkst, wie Gott will. Herr,erbarme dich unser.

Jesus Feinde stürzen seine Lehre um. Sie beschuldigen Jesus, dass er es mit Satan hält und  aus der Macht des Satans wirkt. Abscheulicher kann ein Vorwurf gegen Jesus nicht sein. Jesus weist darauf hin, dass der Satan nicht gegen sich selbst kämpfen wird.  Jesus Macht äußert sich durch das Tun des Guten und nicht des Bösen. Und Satan wird nie das Gute zu tun.  Das wäre gegen sein Naturell. Wir sehen, dass der Satan im Kampf gegen Jesus alle Mittel verwendet. In diesem Kampf ist er sehr erfinderisch. Der Satan hatte und hat auch immer seine Anhänger. Er wirkt auch in der Gegenwart, in der heutigen Zeit.  Sein Ziel ist es, die Menschen von Gott wegzuführen. So wie Jesus gegen den Satan kämpfte, so sollen wir es auch machen. Wie geht das? Das erste und wichtigste ist, treu zur Lehre Jesu zu sein. Wenn wir sehen, dass die Menschen Meinungen haben, die gegen Jesu Lehre sind, können und sollen wir nicht schweigen. Einige sagen: Der Mensch hat das Recht,  an das glauben, was er glauben will und sagt.  Aber wir Christen haben das Recht, dass wir in solchen Situationen nicht  schweigen können.  Auch Christus  schwieg nicht. Es gibt  Situationen, wo wir unsere Ansicht klar, deutlich und ohne Angst äußern müssen.

In der Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus und  in seinem Geiste lasst uns nun beten.

Aus der Liebe Gottes empfangen wir Freude und Frieden, doch aus eigener Kraft vermögen wir nicht die Weite Gottes in uns zuzulassen. Darum bitten wir.

Herr, du bist die Quelle aller Hoffnung. Du wirst unsere  Hoffnungen erfüllen und uns das ewige Leben schenken.

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Mittwoch der 3. Fastenwoche Mt 5, 17-18 2017

Jesus, der sagt: Bis Himmel  und Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist – er sei mit euch.

Jesus, du hast uns befreit aus der Knechtschaft der Sünde. Kyrie eleison.

Jesus, du bist nicht gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Christe eleison.

Jesus, du hast uns geliebt bis zur Hingabe deines Lebens. Kyrie eleison.

Wir leben in einer Zeit, wo fast täglich neue Gesetze entstehen. Wenn es Neuerungen  in verschiedenen Bereichen gibt , braucht es neue Gesetze. Das ist in Ordnung. Wir brauchen Gesetze. Ohne Gesetze würde Unordnung und Chaos herrschen. Gottes Gesetze sollen wir auffassen wie  Äußerungen Willen Gottes. Seine  Gesetze beruhen auf dem Gebot der Gottesliebe und Nächstenliebe. Der heilige Paulus sagt, dass die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist. Aus dem Evangelium wissen wir, dass  alle Gesetze und Vorschriften im Bereich der Religion sich in einem Gebot äußern. Das Gebot der Liebe ist das Wichtigste, denn seine  Vorschriften, die dazu führen, sind gut, und wir können sie nicht aufheben. Vorschriften, die uns von der Liebe entfernen, sie führen weg von Gott. Nach dem 2. Vatikanum wurden einige Vorschriften aufgehoben – und das deshalb, damit die Liebe einen noch höheren Stellenwert gewinnt. Die Wahrheit haben nicht die, die die Änderungen des Konzils ablehnen. Ihr habt sicher schon vom  Erzbischof Lefebvre gehört, der dagegen war, dass die Heilige Messe in der Volkssprache gefeiert werde. Doch wir sehen, dass wir die Heilige Messe, wenn sie in unserer Muttersprache gefeiert wrid, besser verstehen und erleben können. Aber die Wahrheit haben auch die Progressisten nicht, die im Namen einer falschen Freiheit alles ändern und  das Gesetz aufheben wollen. Bemühen wir uns die Gesetze so erfüllen, dass sie zu größerer Liebe zu Gott und den Nächsten führen.

Wir  beten   um das Kommen  des  Gottesreiches, das uns  in Christus  begegnet. Zu ihm wollen wir voll Vertrauen beten.

Jesus Christus, du Guter Hirt, du bist unser Friede. Deshalb bitten wir.

Weißt du, wer zu dir kommt? Kennst du seinen Namen? Verstehst du seine Sprache?  Ist dir der Weg bekannt, den er geht?

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Dienstag der 3. Fastenwoche Mt 18, 21-35 2017

Jesus Christus, der gesagt hatte: So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.

Vergebung. Ein Wort. Und was alles kann dieses Wort in uns hervorrufen. Gibt es jemand, der die Vergebung nicht braucht? Die Bereitschaftslosigkeit den anderen zu vergeben, wirkt wie ein Gift. Warum sagen wir. Ich verzeihe, aber ich vergesse nicht. Ist das richtig?

Jesus, du bist aus Liebe zu uns Mensch geworden, um uns den Weg zum Vater zu zeigen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Armen, Kranken und Sündern deine Barmherzigkeit erwiesen. Christus, erbarme dich unser.

Dein liebendes Herz mahnt uns einander in Barmherzigkeit und Güte zu begegnen. Herr, erbarme dich unser.

Wir verdienen uns, das ewige Leben nicht, wenn wir nicht schaffen  wollen, den anderen zu verzeihen. Als Petrus Jesus fragte ob er 7 mal verzeihen soll, Jesus sagte zu ihm. Ich sage dir, nicht sieben mal, sondern siebenundsiebzigmal. Das bedeutet immer. Im heutigen Evangelium will Jesus auf die Liebe Gottes zu uns Menschen hinweisen, wie barmherzig ist Gott gegen uns, aber Gott will, dass auch wir bereitwillig gegenseitig, aufeinander  verzeihen. Die Vergebung ist ein wesentlicher Teil Jesus Lehre. Wo die Vergebung ist, dort ist die Voraussetzung der Vereinigung im Gebet. Die Vergebung bringt zwei Segen. Gott segnet dem, wer verzeiht und auch dem der die Vergebung empfing. Die vernünftigen Menschen wissen, dass die Rache die Sachen nicht löst, sondern kompliziert. Jesus verlangt nicht nur auf die Rache zu verzichten, sondern auch aufrichtig, ohne Maß  zu verzeihen. Zu vergeben ist nicht einfach. Die Menschen halten die Vergebung für etwas unnatürlich, was ihre Würdigkeit stumpft. Viele Christen sagen: ich habe verzeiht, aber nicht vergessen. Aber ist das die Verzeihung, die Gott von uns erwartet?  Wir wissen, dass solche Verzeihung nicht die wirkliche Ruhe bringt. Die großzügige Verzeihung, die die Beleidigungen vergisst, ist das Zeichen großen Geistes, Jesus Geistes.

Im Gebet Vaterunser, beten wir. Vergib uns wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Denken wir jetzt besonders bei Gebet an diese Worte.

Ohne Verzeihung ist kein Frieden. Beten wir um diesen Frieden.

Wir bitten dich ó Herr um ein verzeihendes Herz, damit wir mit dir einmal im Gottesreich leben können.

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Hl , Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria, Mt 1,16-24 2017

Gott, unser Herr, der dem Thron des  Davidsohnes ewigen Bestand verheißen hat, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium lesen wir, dass Josef, gerecht war und wenn er erfuhr, dass seine Verlobte Maria ein Kind erwartet, wollte er sie nicht bloßstellen, beschloss sich in aller Stille  von ihr zu trennen. Dann aber erschien ihm ein Engel des Herrn in Traum und sagte zu ihm. Josef Sohn Davids , mfürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen. Und der heilige Josef gehorchte dem Engel, eigentlich Gott.

Jesus, du kamst als König aus dem Geschlecht des Davids. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst als die Hoffnung Israels. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Weg der Armut gewählt. Herr, erbarme dich unser.

Vor mehreren Jahren in einem Dorf im Mittelslowakei, gerade am Fest des heiligen Josef, ist ein Mann  Selbstmord begangen. Er hieß Josef. Mit seinen Kameraden feierte er seinen Namenstag, er hatte sich betrunken. Seine Frau,war daran nicht gewöhnt, heftig mit ihm streitete und am Abend war er schon tot. Warum erwähne ich dieses Ereignis? Es ist traurig, dass viele Männer, die diesen Namen tragen, wissen nicht, wer diesen Namen, machte berühmt und wie. Im heutigen Evangelium hörten wir Kurznachricht von diesem Mann, der der Pflegevater von Jesus war. Folgen wir das Beispiel des heiligen Josef. Das sage nicht nur ich. Dazu laden uns viele Heilige ein. Unter ihnen zum Beispiel die Theresia von Avila, die sagte. Ich habe keinen besseren Lehrer und Beschützer des geistlichen Lebens als der heilige Josef gefunden. Diejenige, die dieser Name tragen, sollten wissen, dass der heilige Josef auch euch beschützt, wie er Jesus beschützte. Kennt das Leben des heiligen Josef, folgt seinen Tugenden. Josef war der  Mann des Opfers, ehrlich, arbeitswillig. Er weihte sein Leben Jesus. Er lebte für ihn. Heiligen Josef, nennen wir auch der Patron des guten Todes. Darum wenden wir uns in unseren Gebeten an ihn um die glückliche Stunde des Todes. Der heilige Josef erfüllte immer den Gottes Willen und das ist auch unsere Aufgabe. Nur dann wird unser Leben glücklich. Ich wünsche allen, die diesen Namen /Josef/ tragen lebt ihr ähnlich wie der heilige Josef. Und möge euch darin euer himmlischer Patron helfen.

Da  wir durch Jesus Christus Kinder Gottes geworden sind, dürfen  wir in seinem Namen zum Vater im Himmel beten.

Damit wir die Aufgaben, die Gott uns  anvertraut, mit großen Vertrauen  vollbringen, wollen wir  den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig , die bereit sind für Gott und ihn finden werden  in seiner Herrlichkeit.

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Was wirkt die Sünde?

Um die erschrecklichen Wirkungen der Sünde kennen zu lernen, lassen wir uns  zuvor kurz erwägen, was die Sünde ist.

Die Sünde ist eine freiwillige Übertretung der göttlichen  Gebote, also eine Beleidigung Gottes. Jede Beleidigung nimmt aber  an Größe und Strafwürdigkeit in dem Grade zu, als der Beleidigte höher steht, als der Beleidiger. Nun ist  der Beleidigte Gott- der Allmächtige und Schöpfer und  Herr Himmels und der Erde, der Beleidiger ist der Mensch, das Geschöpf, das Werk  der Hände Gottes, Staub und Asche- und ein  pures Nichts im Vergleiche mit der unendlichen Größe und Majestät Gottes.

Die Sünde ist das einzige, das wahre, das größte Übel in der Welt. Wenn uns Jesus zu beten befiehlt: Erlöse uns von dem Bösen so versteht er darunter die Sünde. Hungersnot, Krankheiten, Verlust der Ehre und Güter, Donnerewetter , Feuerschaden, sind  zwar empfindliche Unglücksfälle, aber kein wahren Übel: denn sie  können und sollen wir, mit Geduld und im Bußgeiste ertragen, nach Gottes Ratschlüsse, ein Mittel unserer Besserung  und Heilung werden. Die Sünde ist also das allein Böse, welches Gott hasst und verabscheut, der All gerechte notwendig bestrafen muss. Und wollen wir wissen, sehr Gott hasse, und wie wie schwer er sie bestrafe so sehen wir hin auf Jesus, den Gekreuzigten. Um der göttlichen Gerechtigkeit für  die Sünden  der  Welt genüge zu leisten, musste der Sohn Gottes, an welchem sich der himmlischen Vater  wohl gefiel, Mensch werden, unaussprechliche Schmerzen an Leib und Seele dulden und  als ein Missetäter am Kreuz sterben. Wollen wir wissen, wie  sehr Gott die Sünde hasse und wie schwer  er sie bestrafe: so erinnern wir  uns, dass wegen der Sünde der Hoffart eine Menge der Egel aus dem Himmel in die  Hölle verstoßen , und aus den seligsten Geistern  in  die verworfensten Teufel  verwandelt wurden,  so erinnern  wir uns, dass die Sündflut, welche einst das ganze Menschengeschlecht von der Erde  vertilgt , eine Strafe  der Sünden  war. Wegen einer einzigen Sünden des Ungehorsams das erste Menschenpaar  das Paradies und den Stand der Unschuld verloren, sich und  allen seinen Nachkommen den Tod , den Verlust der Seligkeit und alle übrigen  Leiden und Mühseligkeiten dieses Lebens zugezogen hat. Was wirkt also die Sünde? Die freiwillige  Sünde raubt uns die Unschuld des Herzens, sie entzieht  uns den  Frieden des Gemütes, sie erregt in  uns eine innerliche Unruhe und  den nagenden Wurm des  Gewissens, welches uns in Gott niemals froh werden lässt. Die freiwillige Sünde auch eine lässliche vermindert in uns das geistliche Leben der Seele, die Gnade und die Liebe Gottes. Die Todsünde  tötet das geistliche Leben ganz, sie hebt die Gnade Gottes die Liebe  Gottes ganz auf . Sie macht uns zu Feinden Gottes. Sie macht uns  unfähig, etwas Gott Gefälliges und zu unserem Seelen heile Verdienstliches zu wirken. Ja, wenn wir vorher in großer Tugend und Frömmigkeit gelebt hätten , und wir begingen  eine freiwillige, verlässliche Todsünde, so würde durch diese einzige Sünde alles Gute, welches wir früher getan  hätten, vernichtet und aufgehoben werden und ließe uns Gott in dieser Sünde sterben, so gingen  wir ewig verloren. Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Gräueln, die er Gottlose tut, sollte, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan  hat, soll nicht gedacht werden, sondern in seiner Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben. Ezech 18,24

Die freiwillige schwere Sünde  hebt das Verdienst des heiligsten Lebens, Leidens und Sterbens Jesus Christi für uns ganz auf, und setzt  uns und ein Verhältnis zu Gott, dem gerechten Richter, als wenn sein eingeborener Sohn für uns nicht gelitten hätte, für uns nicht gestorben hätte. Es ist dann, als ob wir gar keinen Erlöser, gar keinen Mittler und Vertreter bei Gott hätten. Der heilige Paulus  sagt. Es ist erschrecklich, in die Hände des lebendigen  Gottes zu fallen.

Die freiwillige schwere Sünde endlich trennt uns ewig von Gott, sie macht uns würdig der ewige Strafen der Hölle. Erwägen wir dieses wohl. Ewig  von Gott verworfen, ewig der Anschauung Gottes unseres höchstens Gutes, beraubt ewig zur Gesellschaft der Teufel   verdammt, ewig in das ewige Feuer, wo ewige  Verzweiflung ist und  keine Erlösung. Die Sünde macht uns  ewig, ohne Aufhören, ohne  Errettung unglücklich . Wer ist im Stande,alle Sandkörner des Erdbodens zu zählen? Wer die Blätter von allen Bäumen? Wer alle Tropfen des unermesslichen Meeres? Aber alle Sandkörner , alle Baumblätter alle Wassertropfen des Meeres zusammengezählt, sind noch nicht  die Ewigkeit, sind noch kein Angang  der Ewigkeit. Wer nur immer an die Ewigkeit, der Höllenstrafen ernstlich gedachte; wie wäre es möglich – dass ein solcher sündigte, freiwillig und bedächtig eine schwere Sünde beginge, Nicht umsonst agt der heilige Geist; Gedenke, o Mensch, in allen deinen Handlungen an deine letzten Dinge und wirst nicht sündigen.

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Samstag der 2.Fastenwoche Lk 15,1-3,33-43,45-46 2017

Gott, unser Vater, der uns entgegenkommt, wenn wir umkehren sei mit euch.

Ich denke, dass jetzt wir  von der Barmherzigkeit mehr hören als in der Vergangenheit. Sicher hat daran das Verdienst, der gegenwärtige Papst Franziskus, der oft und gern betont die Gottes Barmherzigkeit. Voriges Jahr hatten wir der Jahr der Barmherzigkeit. Die Frage klingt. Wie kann man die Barmherzigkeit realisieren?  Die Antwort ist einfach. Durch die Liebe.

Jesus, du willst uns  heimführen  zur Liebe des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Deine Freude ist es, wenn wir  zurückkehren, Christus, erbarme dich unser.

Du hörst nicht  auf, uns neues Leben  mitzuteilen. Herr, erbarme dich unser.

Gott ist barmherzig. Ja auch das ist die Wahrheit, dass er auch gerecht ist. Aber er ist zuerst barmherzig bis dann gerecht. Gott ist nicht nur gut und verzeiht, wenn der Sünder umkehr. Gott sucht den Sünder und er ist glücklich wenn er den Sünder findet. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, der Vater wartet nicht bis der Sohn zu ihm kommt, aber er eilt dem Sohn gegenüber. Dieses Gleichnis erzählt von der Liebe Gottes zu dem Menschen. Gott ist nicht egal, dass jemand von ihm entfernt. Jesus macht in seiner Liebe alles damit der Sünder bekehrt, damit er den Weg zurück zu Gott findet. Jeder Sünder kann sich in dem jüngeren Sohn finden, der durch das schwelgerische Leben das Vermögen vergeudete, das ihm der Vater schenkte. Durch den Jesus Tod öffnet sich den Himmel für jeden Sünder der entscheidet sich die Busse zu tun. Wir haben den heiligen Augustinus, der Heretik war, er hat außereheliche Kind, der Evangelist Matthäus war der Zöllner. Im Ruf der Heiligkeit starb der Mörder von Maria Goretti Alexander. Was sollen wir uns bewusst werden? Gottes Barmherzigkeit wartet auf jeden im Sakrament im Büse. Es ist richtig wenn wir die Möglichkeit der Rückkehr zum Vater ausnützen . Beten wir immer zu Gott, damit wir auf seine Liebe immer antworten wissen.

Der Vater hat uns unter seine Söhne aufgenommen. Zu ihm dürfen wir  voll  Vertraue beten.

Hass und Unfrieden sind die  Zeichen der Welt. Unser Auftrag sind  Liebe  und Frieden. Deshalb bitten wir..

Selig die  lieben, wie  Gott uns  liebt, und hingelangen  in sein ewiges  Reich.

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Freitag der 2.Fastenwoche Mt 21, 33-46 2017

Jesus Christus der spricht: Der Stein,die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden, sei mit euch.

Im Evangelium will uns Jesus helfen, damit wir uns alle, in unserem Leben  für das Gottesreich entscheiden. Wenn wir seinen Worte nicht gehorchen werden, dann droht uns, was er gesagt hat: Deswegen  sage ich euch. Das Reich Gottes wird von euch  weggenommen und einer Nation  gegeben werden, die dessen  Früchte  bringen wird.

Jesus, du führst Menschen  zusammen in Glaube und Liebe. Herr, erbarme dich  unser.

Jesus, du zeigst neue Wege und erwartest Aufbruch  und Auszug. Christus, erbarme dich unser.

Jesus du bist zugegen  im Brot aus vielen Körnern und im Wein aus vielen Trauben um Einheit  zu stiften.

Jesus hinweist im heutigen Gleichnis auf die Geduld Gottes-Wirt der seine Diener sendet den Ernteertrag über zunehmen. Zum Schluss sendet er seinen geliebten Sohn, aber die Winzer nahmen ihn , warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. Hier ist ganz klar die Erwähnung über die Kreuzigung Jesus Christi. Der Plan der Winzer  den Weinberg zu gewinnen wie das Erbe, ungesetzlich war. Israel war der Gottes Weinberg. Die Diener welche  Gottes- Wirt sendet sind die Propheten. Ihr Schicksal war sehr ähnlich den Diener aus dem Evangelium. Wegen ihrer Undankbarkeit wurde Israel durch die anderen Nationen ersetzt und die Synagoge durch die Kirche. Wenn der Weinberg der Kirche bringt nicht die Ernte wartet auf ihn dasselbe Schicksal wie auf Israel. Jeder soll Weinberg des Herrn sein und  die Früchte zu bringen. Im Johannes Evangelium lesen wir. Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer  mir könnt ihr nichts tun. Joh 15,1-5

Wir haben den Geist empfangen, der uns zu Zeugen Jesu Christi macht. Lasst uns voll Vertrauen zu Gott, unserem Vater beten.

Der Herr will seine Gemeinde in Einheit und Liebe zusammenfügen. So oft wir einen Schrift tun auf diese Einheit, läßt er uns erkennen wie der Weg weitergeht. Deshalb beten wir.

Niemand kommt zur Wahrheit, es sei denn über die Liebe.

 

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3.Fastensonntag A Joh 4,5-15

3. Fastensonntag 2017 – Gottes Anziehungskraft

Einführung

Heute werden wir die Worte von Jesus hören: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen. So wie  Durstigen vom Wasser angezogen werden, die Hungernden vom Brot, so können die Menschen auch von der  Wirklichkeit Gottes angezogen werden. Niemand und nichts von allem anderen kann so anziehend sein, wie das, was  der Mensch  für das ewige Leben von Gott geschenkt wird.

Predigt

Wer Geld besitzt, hat nie genug, er will immer noch mehr haben.  Wer ein Haus hat, ist oft noch nicht damit  zufrieden, er will immer wieder etwas daran ergänzen – bei der Ausstattung, im Hof, im Garten usw. Wer hat eine Funktion, eine Position, ein  Amt bekleidet, wünscht sich, eine noch größere Position zu haben. Darum sagte Jesus: Jeder, der dieses Wasser trinkt, wird wieder durstig. Aber weiter sagte Jesus dann vom Wasser, dass der Mensch,  wenn er das lebendige Wasser, das Jesus selber ist,  aufnimmt, so wird es ihn für die Ewigkeit formen.

Diese Anziehungskraft erkannte auch die  samaritanische Frau. Diese Frau, die  fünfmal geschieden war, die am Abend ihr Bett teilte mit einem  Mann, mit dem sie nie verheiratet war, sie kam zu Jesus.  Körperlich war sie noch immer anziehend, aber innerlich schon lange leer. Plötzlich kam Jesus und sagt zu ihr, dass Gott auch sie liebt. Jesus eröffnete ihr neue Horizonte. Am Abend wird es auch die ganze Stadt erfahren, denn sie wird alles erzählen, was sie von Jesus gehört hat, welche Bedeutung das für sie hatte. Hier kann man deutlich sehen, was es bedeutet, wenn Gott ins Leben eines  Menschen eingreift. Ein bisschen Liebe schafft es, das Leben zu verändern. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.  Es ist eine Botschaft, die sehr bewegt.  Gottes Liebe kann mit jedem von uns das machen, was sie mit der Samariterin getan hat.  Als Jesus sie traf, war sie voll Schmutz, als Jesus wegging, war sie voll Gnade. Es ist aber nicht genug,  nur zu hören von der Liebe Gottes. Wir müssen uns öffnen für die Liebe Gottes. Wir müssen ihn erlauben, dass er in uns wirkt.  Nur  wenn die Liebe Gottes in unserem Leben anwesend ist, können wir  unser Leben ändern.

Beim ersten Besuch des Papstes Johannes Paulus II in der Tschechoslowakei 1990 bereitete ihm die Bewohner von Valdice ein Geschenk vor. Es war ein Kristallluster, der damals einen Wert von 37 000 Kronen hatte und sie übergaben voll Stolz und feierlich den Luster dem Papst. Das wäre niemals möglich gewesen, wenn sie nicht auch Jesus kennengelernt hätten, dann vorher waren sie nur auf sich konzentriert und böse gegen andere Menschen. Sie erfuhren, dass Jesus ganz besonders anziehend war und änderten ihr Leben. Sie bekehrten sich also ähnlich der Samariterin. Es also gut, zu kontrollieren, was ist anziehend und ist das auch wichtig für unser Leben. Als wir Kinder waren, waren wir fasziniert von Spielzeug aller Art, als  jugendliche Männer  interessierten wir uns für Fahrräder, Motorräder und die Mädchen wahrscheinlich für die Mode und dann später war unser Interesse an Autos uns Häusern. Wohin können uns diese Dinge führen? Werden wir dadurch egoistisch? Führt dies zu einer größeren Liebe? Nur die Liebe ist fähig, unser Leben umzugestalten. Darum sagte Jesus: Wer von dem Wasser  trinkt, das ich ihm  geben werde, den  wird nicht  dürsten  in Ewigkeit, sondern  das Wasser, das ich ihm geben werde,  wird  zu einer sprudelnden Quelle, deren Wasser ewigen Leben schenktEs geht also darum,  was für uns anziehend ist.  Viele Menschen finden Gott nicht anziehend. Warum? Weil sie Gott nicht kennen oder weil sie von Gott falsche Informationen haben. Diese Situation ist nicht nur heute, diese Situation war auch schon zur Zeit Jesu. Darum sagte Jesus zu der Samariterin: Wenn du wusstest, worin die Gabe Gottes besteht  und wer es ist, der zu dir sagt:  Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.

Das ist unsere Aufgabe, den Menschen  die Augen zu öffnen, damit sie erkennen, wo das Wasser ist, das sie zum ewigen Leben führt, damit die Menschen nicht verblendet werden.

 

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Donnerstag der 2.Fastenwoche, Lk 16,19-31 2017

Gott, der Herr, der uns sein rettendes Wort durch die Propheten verkündet hat, sei mit euch.

Unser Leben, unsere Taten verraten was wir sind, was ist den Sinn unseres Lebens. Wir sind frei Menschen, aber wir können uns irren und das ewige Leben verlieren wie sein ewiges Leben der reiche Mann verloren hat. Und das wäre Schade. Darum lassen wir uns durch das Wort Gottes belehren.

Jesus, du hast dich dem Willen des Vaters überlassen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns das Leben einer neuen Welt verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du belebst unsere Hoffnung durch die Botschaft der Kirche, erbarme dich unser.

Dieses bekannte Gleichnis von einem reichen Mann und Lazarus finden wir nur bei Evangelist Lukas. Der Name Lazarus bedeutet-Gott hilft uns. Wichtig ist die Bemerkung von den Hunden. Im Alten Testament wurde der Hund für ein unreines Tier gehalten, und darum die Menschen verachteten den Hund. Den Unglück des Lazarus hob das hervor, dass Lazarus diese unreine Tiere von sich nicht wegtreiben vermochte. Diesen Bettler nahm ein reicher Mann nicht wahr. Es ist interessant, dass das Evangelium den Namen den reichen Mann nicht ausspricht. Nach den Semiten bestimmte Gott, wer reich wird, und wer arm wird. In diesem Gleichnis löst Jesus das Problem des Reichtums und die Armut. Die Pharisäer lehrten dass der Reichtum der Ausdruck der besonderen Gottes Gunst, Zuneigung ist. Jesus hinweis darauf hin, dass durch den schlechten Zutritt zum Reichtum, die Gefahr des Verlustes des ewigen Lebens entsteht. Jesus verurteilt den Reichtum nicht, er weist nur darauf hin, dass der schlechte Zugang zum Reichtum kann der Mensch um das ewige Leben kommen.  Jesus warnt den Reichen, damit der Reichtum ihnen die Augen nicht verblendet. Damit der Mensch seine Seele nicht vergisst. Ganz einfach formuliert Jesus was für eine Beziehung soll der Menschen zu den materiellen Werten haben. Wer den Vorzug irgendeinem vor dem Gott gab, schließt sich aus dem Gottesreich. Auch Abraham ist nicht fähig diese Sachen verändern. Das Gleichnis ist das Memento, damit der Mensch wegen der menschlichen Gute nicht auf den Sinn seines Lebens hier auf der Erde  nicht vergisst.

Damit wir nicht verführt werden  vom Reich der Erde, wagen wir  zum Vater zu  beten.

Damit unser Leben vollendet  wird  im Frieden, den wir bei Gott finden,  wollen wir beten.

Selig, die das  Wort der Propheten hören un hingelangen zur Auferstehung des Lebens.

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Mittwoch der 2.Fastenwoche Mt 20,17-28 2017

Jesus Christus, der gekommen ist, sein Leben als Lösegeld für uns hinzugeben, sei mit euch.

Jesus sagte klar, dass er in Jerusalem zum Tode  verurteilt werden und am dritten Tag auferstehen wird.  Die Frage ist, warum Jesus das sagte, obwohl er sehr gut wusste, dass die Apostel  seine Rede nicht verstehen. Die Erklärung ist leicht. Die Wahrheit muss man anderen sagen, wenn sie unsere Rede nicht verstehen – auch damals. Sie werden später verstehen, wie die Apostel später verstanden, was Jesus zu ihnen sagte.

Jesus, du bist gekommen, um zu leiden und zu sühnen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Tod der Erlösung  vorausgesagt. Christus, erbarme dich unser.

Du wolltest der Letzte und Diener aller sein. Herr, erbarme dich unser.

Es ist ganz normal, dass die Eltern sich bemühen, für ihre Kinder das Allerbeste zu tun. Etwas Ähnliches konnten  wir auch im heutigen Evangelium hören, als die Mutter der Söhne des Zebedäus zu Jesus ging und zu ihm: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Diese Mutter hieß Salome und sie liebte ihre Söhne. Jesus aber kam ihrem Wunsch nicht nach. Warum spreche ich davon? Ich will auf die Liebe dieser Frau und Mutter hinweisen. Es ist ganz natürlich, dass sie für ihre Söhne nur das Beste wollte. Sie konnte nicht mehr für ihre Kinder verlangen, als dass diese rechts und links von Gott sitzen, denn das die größte Würde und Macht. Salome wollte,  dass ihre Söhne im Gottesreich sind. Um das sollen wir uns auch bemühen. Bitten wir für unsere Kinder, aber auch für uns, damit wir mit ihnen im Gottesreich einst zusammentreffen können. Bemühen wir uns nach Kräften, um in den Himmel zu kommen, auch wenn es viel Mühe kostet.  Was Salomes Wunsch war, wird sich auch bei uns nicht verwirklichen, aber wir sollen deshalb nicht den Mut verlieren.  Bemühen wir uns, dass wir unser Ziel erreichen – aber nicht nur ein flüchtiges, sondern das ewige, unvergängliche Ziel. Jeden Tag sollen wir alles tun, um einen Platz im Himmelreich zu erlangen. Unser Bestreben soll es aber auch sein, den Nächsten zu diesem Ziel zu verhelfen, denn wir wollen auch für sie das Best .  Ein Gottesdiener namens Neal Scott hat vor seinem Tod geschrieben, dass er seinen Eltern dankt, weil sie ihm das Tor zum Leben geöffnet haben, das Tor zum Himmel.  Bemühen wir uns so zu leben, dass wir  zusammen mit denen, die wir lieben, einmal im Gottesreich sitzen können.

Der Menschensohn gab sein Leben als  Lösegeld für uns. In seinem Namen  wagen wir zu beten.

Um die besten Plätze kann man streiten. Der Friede Gottes überdauert Zeit und Ewigkeit. Wir bitten um den Frieden.

Selig, die den Becher des Leidens trinken und den Platz empfangen im Reich des Vaters.

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Dienstag der 2.Fastenwoche Mt 23, 1-12 2017

Gott, der eine, der allein unser Vater im Himmel ist, sei mit euch

Das heutige Evangelium ist der Anfang der strengen und vorwurfsvollen Reden an die Adresse der Pharisäer. Für die Hörer musste das etwas Erschütterndes sein – einfach deshalb, weil jemand gewagt hat, gegen diese Gesellschaftsschicht seine Stimme zu erheben. Die Jünger von Jesus und die Hörer  hörten mit Überraschung und Angst die Anklagen an die Adresse der Pharisäer, die wie  Steine  auf sie fielen.

Jesus, du allein bist unser Meister und unser Lehrer. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Christus, erbarme dich unser.

Du kennst die Menschen, denn vor dir ist nichts verborgen. Herr, erbarme dich unser.

Die Gruppe der Pharisäer entwickelte sich aus der  200-300 Jahre vor Christi Geburt entstandenen Bewegung der religiösen Eiferer. Diese Bewegung bestimmte die  Art wie  ein  Jude zu sein hat. Ursprünglich gehörten dazu nicht nur die Pharisäer, aber sie wurden zu den typischen Repräsentanten dieser Bewegung. Sie verlangten die Einhaltung des Gesetzes des Mose ohne Skrupel. Jeder Israelit war überzeugt, dass diese Gesetze  göttlichen Ursprung sind. Die Pharisäer legten ihnen einige hunderte komplizierter Gesetze und Vorschriften vor und diese sollten konsequent eingehalten werden, um die Vollkommenheit zu erlangen. Da waren auch unnötige Anordnungen, Vorschriften enthalten, die eigentlich eine enge persönliche Beziehung zu Gott behindern. Die Menschen, die sich in ihrem Studium um diese Vorschriften bemühten, nannten sich peruschim – das heißt übersetzt: Abgesonderte. Von dort kommt das Wort Pharisäer. Sie selbst nannten sich haberim – das man als Gefährte oder Genosse übersetzt – oder anders übersetzt – ich weiß von nichts. Diese im Grunde laienhafte Gruppe stand in Opposition zu einer anderen religionspolitischen Bewegung, den   Sadduzäern, zu der die Mehrheit der Priester gehörte.

Nun einen sollen wir auf Erden unsern Vater nennen. Zu ihm dürfen wir voll Vertrauen  beten.

Die Ehre der Welt ist vergänglich. Der Friede des Herrn ist die bleibende Kraft unseres Lebens. Deshalb bitten wir.

Selig, die sich selbst erniedrigen, sie werden erhöht werden im Reich des Vaters.

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Montag der 2.Fastenwoche Lk 6, 36-38 2017

Jesus Christus, der zu uns sagte. Seid barmherzig, wie es auch eure Vater ist, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet  auch ihr nicht verurteil werden. Obwohl diese Worte schon vor 2 Tausend Jahren ausgesprochen wurden sind immer aktuell und wahrer.

Jesus, du bist gekommen, uns ewiges Leben bringen. Herr, erbarme dich.

Du kamst nicht, um zu  richten, sondern um zu retten. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst als das Licht in die Finsternis dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.

Eines von den Zeichen der Größe des Menschen ist auch das, wie schnell weist er dem anderen vergeben. Vielleicht ist unter uns kein Mensch, der nie ärgerte sich. Schon als Kindern waren wir auf jemanden /Kameraden, Mitschülern/ böse. Wir wollten mit ihnen nicht reden. Sicher diese Erfahrung, wiederholte sich auch später. Gott will jedem von uns vergeben. Aber Achtung; er sagt zu uns: Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.

Es wird überliefert, dass einmal in England eine Gruppe von Theologen  zusammenkam und sie diskutierten davon, womit sich das Christentum von anderen Religionen unterscheidet. Was die anderen Religionen haben nicht. Die Theologen konnten lange Zeit die richtige Antwort finden. Dann kam dort später bekannter Denker C.S. Lewis uns sagte. Das ist einfach; Die Verzeihung der Sünden. Aber nicht nur die Verzeihung von der Seite Gottes, sondern auch die gegenseitige Verzeihung. Bestimmt, geben sie mir recht, dass der Mensch, der nicht verzeihen kann, bestraft sich selbst. Er weißt sich auf nichts konzentrieren,er ist nervös, er hat keine Freude. Er ist voll Verbittertet. Versuchen wir im Geist den Menschen vorstellen, dem wir nicht verzeihen schaffen, den wir nicht ausstehen können, stellen wir ihn vor, und segnen wir ihn, beten wir für ihn. Das alles zielt dazu, dass wir fähig werden zu verzeihen und so werden wir   ähnlich unserem Vater.

Gott, du bist gütig auch gegen die Undankbaren und Bösen. Zu dir beten wir, wie es uns Jesus, dein Sohn gelehrt hat.

Gott lässt seine Sonne aufgehen über Gerechte und Ungerechte. Er mache uns zum Werkzeug seines Friedens. So wollen wir beten.

So spricht der Herr. Gebt, so wird euch gegeben, mit reichem, vollem gehäuften, überfließenden Maß.

 

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Auch ich kann mich verändern.

An  die Möglichkeit der Änderung eines jungen Menschen zweifeln niemand. Ein spricht sagt: Einen Baum soll man  biegen solange  er junge ist. Denken wir hier an einen jungen Menschen. Einen älteren Menschen kann man nicht biegen?  Wirklich nicht?  Doch. Aber der Mensch muss sich darum bemühen.  An erster Stelle braucht man dazu Gottes Gnade, aber diese Gnade bleibt unfruchtbar, wenn der Mensch mit ihr nicht zusammen arbeitet. Die Initiative des Menschen an dem Werk der Änderung seiner Persönlichkeit kann man charakterisieren  durch vier Worten: erkennen, anerkennen, bekennen, einleben in die neue Situation.

Erklären wir uns diese Worte.

Erkennen.  Dass, dies die erste Voraussetzung  der Änderung ist, dass wussten schon die alten Hellenen. Im Tempel in Delphi waren die Worte gemeißelt. Erkenne dich selbst. Aber das ist nicht leicht.  Der Mensch musste sich  beobachten, so sich zu sehen, wie ihn die anderen sehen, so musste er sich entzweien. Vielleicht hatten sie schon die Möglichkeit sich selbst im Fernsehen sehen. Das ist ein interessantes Erlebnis. Der Mensch sagt dabei. Also so sehen mich die anderen. Mit dem Unterschied, dass vor der Kamera ist der Mensch sozusagen ,,umkleidet“, maskiert, kurz er spielt das Theater. Nur wenn uns die geheime Kamera aufnimmt. Wir wären überrascht, wenn wir uns sehen würden. Wir würden sagen. Das bin ich? Das kann ich nicht sein.  Und doch. Die Mitglieder meiner Familie, meine Bekannte, Kollegen würden sagen. Das du bist, so verhältst du dich. Sie machen mir den Dienst.  Sie hilft mir, mich erkennen. Jemand kann dazu  sagen. Wir haben auch unser Gewissen und unser Gewissen hilft uns, uns erkennen. Teilweise ist das die Wahrheit, teilweise nicht. Unser Gewissen können wir ,,erziehen“ ,,dressieren“ damit unsere Ruhe nicht stört. Das bedeutet wir wollen unsere Fehler nicht anerkennen. Wir sind überzeugt, dass wir nur vorsichtig, charaktervoll, umsichtig. Einfach gesagt, wir bemänteln unsere Fehler  und nennen sie Tugenden. Manchmal unsere Frommheit eindeckt unsere Fehler. Das Urteil der Menschen auf unsere Worte, unser Benehmen ist meistens richtig auch damals, wenn auch diese Menschen  viele eigene  Fehler haben.

Anerkennen. Der Mensch muss ohne Zorn seine Fehler, seine Sünde anerkennen und nicht böse sein auf die Menschen die ihn auf seine Sünde aufmerksam machen. Aber das ist noch nicht genug. Das reicht zur Umformung unserer Persönlichkeit nicht. Und noch weniger reicht eine falsche, billige Reue. Ja, das bin ich ein alter Sünder. Ich kann mich nicht ändern. Einfach ich bin schon, wie  ich bin und daran kann ich nichts ändern. Anerkennen unsere Fehler ist der große Fortschritt, aber wir können dabei nicht enden. Wir müssen weiteren Schritt machen.

Bekennen unsere Schuld. Sünden. Bekennen die Schuld müssen wir schon unsere Kinder lehren. Sonst die Schuld wird sie belästigen. Noch eine wichtiger Rolle spielt die Bekenntnis bei den Erwachsenen. Wir können unsere Schuld unseren Geschwistern, Freunden, einem Psychologen usw. bekennen. Ist das aber die Lösung? Teilweise ja. Aber einzige, wirksame Lösung ist unsere Schuld vor Gott zu bekennen. Bekennen. Nicht nur daran denken was wir begangen haben. Wir müssen das Gott ausreden ohne  Verschönerung, Erleichterung, Tarnung. Nicht deshalb, dass Gott es nicht gewusst hätte, aber darum das solche Handlung entspricht unserer menschlichen Natürlichkeit. Schließen aber muss man mit der Bitte um die Verzeihung. Wie viel innere Freiheit  Ruhe und Zufriedenheit das dem Menschen bringt. Wir Katholiken haben die Pflicht unsere Sünden auch vor der Kirche zu bekennen. Aber auch das ist noch nicht genug. Vielleicht es klingt paradoxerweise. Der Grund ist klar. Mit der Verzeihung kommt nicht die Tugend, oder die sittliche Vollkommenheit.

Einleben in die neue Situation. Wir müssen noch einen weitern Schritt machen. Statt der Sünden, Fehler eignen wir uns die richtigen  Modele des Benehmens an, in unser Gemüt einprägen andere Vorstellungen. Wir haben in uns sehr genaue Vorstellungen sinnlichen, rachgierigen, gewaltsamen, harten Verhalten. Darum  tun wir  so leicht nach diesen Vorstellungen. Wissen sie warum wir so schnell und so oft in die Sünde fallen? Weil im Gemüt wir uns mit den  bösen Vorstellungen, die aus bösen Filmen, Bücher, Gesprächen, beschäftigen. Diese Vorstellungen sind   in uns eingeprägt und wir uns danach spontan benehmen,wenn es sich die erste Gelegenheit bietet. Wenn wir in uns die guten Vorstellungen  pflegen würden, würden wir nicht so oft in die Sünde fallen. Unerschöpfliche Quelle der guten Vorstellungen ist die Heilige Schrift, hauptsächlich das Evangelium, dann die Lebensläufe der Heiligen. Je mehr werden wir mit ihnen identifizieren , desto spontaner werden wir danach handeln.

Haben wir den Mut uns ändern. Das Werk der innerlichen Änderung ist nicht leicht, aber notwendig und mit Gottes Hilfe auch möglich.

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Begräbnis- Fürbitten

Lasst uns  nun zu unseren Herrn Jesus Christus beten. Da er selbst vom Tod  zu neuem Leben erstand, hat er uns  die Auferstehung verheißen.

1 Schenke unserer verstorbenen Oma Berta Anteil an deinem ewigen Licht. Wir bitten dich erhöre uns.

2 Lass sie dich schauen von Angesicht zu Angesicht. Wir bitten dich erhöre uns.

3 Nimm alles, was sie Gutes getan hat, als Sühne und vollende das Leben, das du geschaffen hast. Wir bitten dich erhöre uns.

4 Schenke den Angehörigen, die sich zur Feier deines Opfer  hier versammelt  haben, Trost und Mut in ihrem Leid. Wir bitten dich erhöre uns

5 Wir bitten für alle Kranken und alten Menschen, dass sie möglichst lange ein Leben in Selbstbestimmung und Würde führen  können.  Wir bitten dich erhöre uns.

6 Öffne dein Reich allen, die im Glauben an dich im Vertrauen  auf deine Güte aus dieser irdischen Welt hinweg gegangen sind. Wir bitten dich erhöre uns.

Gütiger Vater, alles  Leben auf dieser Erde ist dein Eigentum. Du schenkst es und  nimmst es wieder hinweg, um uns das größere Leben dafür  zu geben. Bleibe bei uns auf dem Pilgerweg dieses Lebens und gib allen, die zu dir heimkehren, Anteil an deinen Verheißungen durch Christus  unseren Herr,

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Begräbnis März 2017 2 Korinther 5,1.6-10

Liebe trauende Gemeinde !

Dieses  Begräbnis erfüllt uns mit   Ernst, Trauer, Anteilnahme mit den Angehörigen der Verstorbenen. Als Christen darf uns aber auch Zuversicht erfüllen. Zuversichtlich können wir sein für unsere Verstorbene, dass sie eingeht in die Heimat  bei Gott zum ewigen Hochzeitsmahl ins ewige Leben. Unterstützen wir diese Hoffnung , die nicht für  die nächsten Tage, Monate  oder Jahre  beschränkt ist, sondern auf die Ewigkeit  geht, durch unser Gebet.

Unser irdisches Zelt wird abgebrochen. Aber wir haben noch ein anderes Zelt, das nicht in dieser Welt ist. Es ist ein ewiges Haus bei Gott. Dieses Haus steht uns  nach unserem irdischen Leben offen. In dieser Sicht leben wir jetzt in der Fremde, nämlich noch nicht in diesem Haus  des Himmels. Wir schauen dieses Haus noch nicht, aber wir gehen mit glaubenden  Herzen darauf zu. Denn unsere Heimat ist im Himmel, dort wo unser Herr Jesus Christus ist. Wir sind unterwegs nach Hause.

Vor uns steht der Tod als Menschen Schicksal; nicht als eigemeines, das uns persönlich wenig erschüttert, sondern als das Schicksal eines Menschen, der uns nahesteht. Der Tod ist etwas wovor wir zurückschaudern. Der Tod ist wie das Abbrechen eines Hauses, besser gesagt einer provisorischen Unterkunft, eines Zeltes. Es ist aus mit der Wohnung des Leibes , der Wohnung auf dieser Welt. Die Härte dieser Delogierung bleibt uns nicht erspart. Aber zugleich erhalten wir statt dessen eine bessere Wohnung ein ewiges Haus. Dort können wir sicher  sein, dauernd  bleiben zu Hause sein.

Wenn der Sarg ins Grab gesenkt wird, steht es  so aus, als würden die Überreste der Verstorbenen von der Erde verschlungen. In Wirklichkeit aber wird  das Sterbliche nicht von der Erde und nach und nach  vom Vergessen der Mitwelt verschlungen, sondern es wird vom Leben verschlungen. Übrig bleibt nicht der Tod als Letztes, das sich behauptet, sondern das Leben überwindet  den Tod, der Mensch sinkt nicht  ins Grab, sondern  er steigt auf zum Leben, zu Gott. Das Sterben ist also für uns Christen kein Endpunkt, sondern ein Wendepunkt, eine Verwandlung hinein ins Leben bei Gott.

Wir, auf dieser Welt Lebenden sind noch nicht an diesem Wendepunkt angelangt. Wir sind noch unterwegs, Pilger. Wir  sind  noch nicht im festen Haus, noch nicht daheim beim Herrn. Wir haben allen Grund unzufrieden zu sein mit dieser Situation und zu sehnen  nach der Heimat  bei Gott, nach der Erfüllung unserer Sehnsucht , nach dem Schauen Gottes, das die vollendete Freude bedeutet. Wenn in unserem Alltagsleben dieser Blick auf die Zukunft und damit die Hoffnung oft verschüttet   ist und  nicht in unser  Bewusstsein dringt, so lassen wir uns durch diese Stunde, wo wir mit dem Ende und der Zukunft des Menschen konfrontiert werden, aufrütteln. Lassen wir die Sehnsucht nach Gott und den Glauben an das ewige Leben in uns wach werden.

Wenn wir so auf Gott hoffen und uns nach ihm sehnen, dann müssen wir zugleich alles daran setzen, ihm zu gefallen. Ins Vaterhaus Gottes kommen kann nur, wer ihn liebt und seinen Willen tut. Ins Vaters Gottes kommt aber auch, wer auf ihn zwar vergessen, sich von ihm abgewendet hat, aber  dann in Sehnsucht und Liebe heimkehrt. Wenn wir auch nur zu dieser zweiten Art von Menschen gehören, brauchen wir uns  nicht zu fürchten., vor seinem Richterstuhl zu erscheinen.

 

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Samstag der 1.Fastenwoche Mt 5,43-48 2017

Jesus Christus, der sagte;  Liebt eure Feinde, segnet die euch fluchen sei mit euch.

Das Gebot der Liebe ist gültig für jeden Menschen. Jesus sagt zu uns die bekannten Worte: Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch. Verwirklichen diese Worte, ohne Gottes Hilfe ist praktisch unmöglich.

Jesus, du hast uns gesagt, dass jeder Menschen unser Nächste ist. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du liebst alle Menschen, auch deine Feinde. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du willst, dass auch wir barmherzig sind wie du bist. Herr, erbarme dich unser.

Jesus nicht nur sprach von der Feindesliebe, sondern er hat uns das schönste Muster der Feindesliebe gab. Wie leicht hätte er in seiner Allmacht seiner Beleidiger strafen können. Aber er vergalt ihnen ihr Böses mit Gutem. Er verwies es den zwei Aposteln, als sie Feuer vom Himmel über die Samariter herabrufen wollten.. Er wusch auch dem Judas die Füße, verschwieg den Namen des Verrates beim Abendmahl, heilte dem Malchus das Ohr an, uns betete am Kreuze  für seine Feinde. In diesem Bereich hat Jesus viele Nachfolger. Ich erwähne hier den heiligen Diakon Stephanus. Der heilige Polykarp ging seinen Verfolgern, die da kamen, um ihn gefangen zu nehmen, mit  einem heitern und freundlichen Gesichte entgegen, redete sie liebreich an, hieß sie sich niedersetzen und ließ sie  reichlich bewirten. Die Verfolger, die ihn  nicht erkannten, bewunderten die Gastfreundschaft dieses Mannes. Nach dem Mahl, während dem er eifrig gebetet hatte, gab er sich zu erkennen, setzte sich geduldig auf  einen Esel und ließ sich vor den heidnischen Richter führen. Wir haben viele andere Beispiele der Feindesliebe.

Jesus Christus, der in der Herrlichkeit Gottes lebt, tritt für uns ein bei Vater. Voll Vertrauen beten wir, wie er uns gelehrt hat.

Unser Herr Jesus Christus hat den Heiligen Geist gesandt, damit  wir seine Zeugen sind und allen Völkern seinen Frieden bringen. Deshalb bitten wir.

Jesus spricht; Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

 

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Freitag der 1.Fastenwoche Mt 5,20-26 2017

Jesus Christus, der sagte: Jeder, der seinem Bruder ohne Grund zürnt, wird dem Gericht verfallen sein, sei mit euch.

Wenn wir die moralischen Grundsätzen des Alten und Neuen Testament vergleichen, sehen wir ein großer Unterschied. Im Alten Testament gilt das, was der Mensch nach außen hin  tat. Bei Jesus ist entscheidend die Absicht. Vor den Menschen können wir unsere Absicht ,,verstecken“, aber vor Gott nicht. Er sieht in unser Herz.

Jesus, du hast  das Wort der Wahrheit  gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns die Freude in Fülle gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns von deinem Geist gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Jesus sagt: Vor dem Gericht wird der nicht bestehen, der  seinem Bruder zürnt. Damit die Sünde nicht mächtig wird, muss man sie schon im Keim ersticken – wie das auch beim Unkraut ist.  Jesus erinnert uns auch hinsichtlich des Zorns. Im Keim ist der Zorn nicht so intensiv. Es hängt auch  mit dem Gefühl des Beleidigtseins und des Unrechtes zusammen. In dieser Phase ist der Zorn noch einfach zu besiegen. Wenn der Mensch das Gefühl des Zornes in sich nicht bezwingt, dann wird der Zorn ihn langsam beherrschen. Der Zorn beginnt schlechte Früchte hervorzubringen.  Zuerst beherrscht den Menschen nur der innere Zorn.  Er fängt schließlich aber an, sich nach außen hin zu äußern. Lassen wir uns durch den Zorn nicht vernichten! Versöhnen wir uns mit unseren Nächsten! Jesus kennt uns, er weißt wie wir denken. Er sieht auch die Folgen unserer Taten. Jesus will unser Glück, darum sollen wir alle Worte Jesu ernst nehmen.

Jesus hat uns die Botschaft vom guten Vater gebracht. So dürfen  wir voll Vertrauen mit den Worten beten, die er uns  zu beten  gelehrt hat.

Wir sind Boten  seiner Liebe und seines Friedens. So wollen  wir ihn um seinen Frieden  bitten.

Wir erwarten den Herrn Jesus Christus, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die  Gestalt  seines verherrlichten Leibes.

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2.Fastensonntag A Mt 17, 1-9

2.Fastensonntag

Einleitung

Jesus nahm Petrus und seinen Bruder Jakobus mit sich und  führt sie auf einen Berg. Der Berg heißt Tabor. Vor einem Jahr – genau im Monat März – besuchte ich diesen Berg. Vom Gipfel dieses Berges ist eine schöne Aussicht. Aber das ist nicht das wichtigste im heutigen Evangelium. In meiner Heimat, der Slowakei zum Beispiel gibt es viele Berge,  von denen eine noch viel schönere Aussicht ist. Was im heutigen Evangelium das wichtigste ist, ist das Bericht. Da heißt es:  Und er wurde vor ihnen verwandelt,  sein Angesicht leuchtete  wie die Sonne, seine  Kleider  wurden blendend weiß wie das Licht.  Was wollte Jesus mit dieser Verwandlung sagen?

Predigt

In Goethes Faust heißt es: Verweile doch, du bist so schön! Diese Worte begleiten viele Ereignisse unseres Lebens. Wir fühlen uns glücklich und wir wünschen uns, dass dieser glückliche Augenblick  nicht enden solle. Glücklich waren auch die Apostel auf dem Berg Tabor. Petrus hat das anders gesagt als Goethe, nämlich:  Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Und er wollte gleich auch Hütten bauen.

Jesus aber wurde nicht für diesen Augenblick geboren. Es  war diese Begebenheit am Berg Tabor nur eines der wichtigsten Ereignis in seinen Plänen zur Rettung der Menschen. Sein Blick war vom Berg Tabor schon zum Kalvarienberg gerichtet und die Apostel sollten ihn auf  diesem Weg begleiten. Er wusste, dass dies für sie ein schwerer Weg sein wird. Er wollte er ihnen das Erlebnis der Verwandlung vermitteln, damit es ihnen hilft, wenn sie dem Kreuz begegnen. Ein Fachmann in der Gastronomie würde sagen: Das war die Vorspeise der Auferstehung.

Herr, wir fühlen uns hier wohl. Auch wir erleben solche Augenblicke. In der Familie haben wir erreicht, dass wir gut zusammenleben und uns gut verstehen. In unserer Arbeit geht es uns gut. Wir haben genug Geld, uns so manches zu gönnen und auch einmal eine Reise zu machen. Wir sind also in einer Taborstimmung und wollen uns an dieser Situation erfreuen und sie festhalten. Wir wollen aber nichts hören von Unglück und Leid, da es uns doch so gut geht. Aber plötzlich kann sich unser Leben ändern. Wir erfahren Leid, wir erfahren Widerspruch, wir haben Schwierigkeiten. Wir verlieren einen geliebten Menschen, wir arbeiten in einem Betrieb, wo sie uns nicht mehr brauchen und werden entlassen oder wir werden ernsthaft krank. Es gibt da unzählige ähnliche schwere Situationen.

Ähnlich ergeht es uns dann wie dem Abraham, von dem wir in der Lesung gehört haben. Der Herr hat zu ihm gesagt: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.  Und Abraham ging es gut – er  hatte eine glückliche Ehe – er war reich – und vor allem gehorchte er Gott.  Er hat  seine Heimat mit all  seiner Bequemlichkeit verlassen,  und er machte sich auf den Weg  in ein unbekanntes Land. Wenn er das nicht getan hätte, ob sich dann so manche seiner Wünsche erfüllt hätten? So aber wurde er zum Beispiel gelebten Glaubens für uns.

Das ist aber auch die Aufgabe für uns Christen. Wir haben das Recht auf Sehnsüchte und können Pläne schmieden. Gott verbietet es uns nicht, dass wir uns  freuen, wenn es uns gut geht. Gott hat mit jedem von uns seinen einzigartigen Plan. Er will, dass wir mehr schaffen als  wir denken. Ein Christ sollte immer den Mut haben, sein ,,Ur in Chaldaä“, wo Abraham lebte, zu verlassen – oder den Berg Tabor,  wo die Jünger sich sehr wohl fühlten. Wenn es Abraham nicht geschafft hätte, hätte er nicht teilnehmen können an den großen Werken Gottes. Wenn es die Apostel nicht geschaffen hätten, hätten sie teilnehmen können an Jesu Tod und der Auferstehung. Wenn wir das nicht schaffen, werden wir den Willen Gottes nicht erkennen.

Ein Priester war vor 20 Jahren aus einer Pfarre,  wo er sich sehr wohl fühlte, versetzt worden. Er war darüber sehr unglücklich und es machte ihm gesundheitliche Probleme.  Wir Menschen suchen in allem unsere Logik. Gottes Logik aber ist  eine andere als die menschliche Logik. Nach menschlichen Urteil werden wir nie so alt werden wie Abraham.  Moses Aufgabe war es, junge starke Männer auszuwählen.

Wir sollen  Gott oft in unseren Gebeten bitten um einen starken Glauben und großes Vertrauen, damit wir keine Angst haben, in unserem Leben das zu empfangen, was für uns wichtig ist –  und nicht das, was wir einprogrammiert haben.

 

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Donnerstag der 1. Fastenwoche Mt.7-12

Jesus Christus, der zu seinen Jünger sagte: Bittet, dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden, sei mit euch.

Wer zu bitten versteht, kann im Leben viel erreichen. Viele Menschen haben heute auf das Bitten vergessen.  Sie verlangen nur. Für das Bitten müssen wir uns aber nicht schämen. Lehren und erziehen wir unsere Jugend so, dass sie niemals zu bitten vergisst!

Jesus, du bist gekommen, uns bitten zu lernen, Herr, erbarme dich unser.

Durch deinen Tod wolltest du unseren Tod überwinden und uns neuen Leben bringen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du lehrst uns, auf dich zu vertrauen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn wir die christlichen Vorschriften über die Moral mit jenen Vorschriften anderer Religionen vergleichen, können wir feststellen, dass sie größtenteils übereinstimmen. Warum? Jede Religion erkennt die Fähigkeit Gutes zu tun. Schon ein kleines Kind weiß, dass Schmerz, Prügel oder Krankheit etwas Schlimmes sind, und es weiß auch, was gut ist. Auf Grund  eigener Erfahrung erkennen wir, was gut und was böse ist. Die Fähigkeit, Gutes und Böse zu erkennen ist  aber ist nicht für alle selbstverständlich. Oft zweifeln manche, und erkennen nicht was gut und was böse ist. Gott hilft uns durch seine Gebote.  Er will uns nicht einschränken, sondern uns führen, damit wir zu einem guten und erfüllten Leben gelangen.   In einer Diskussion im Fernsehen trat ein junges Mädchen auf und sagte: Ich weiß nicht, was gut und was böse ist.  Ein Professor sagte darauf: Ich kann das diesem Mädchen nicht erklären, das würde zu lange dauern.  Ich kann ihr eine Ohrfeige geben, und  gleich wird es wissen, was das Böse ist. Und dieser Professor fügte hinzu: Die Menschen, die den Begriff des Guten und Bösen auseinanderkennen sind entweder nicht genug klug oder sie meinen sehr schlau zu sein.

Beten wir das Vaterunser-Gebet. Dieses Gebet spricht von der Güte des Vaters, der uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen.

Wo wir Gott Wohnrecht einräumen, findet der Friede eine Heimstätte . Um diesen Frieden beten wir.

Wir haben den Ruf Gottes vernommen, der uns ein neues, ewiges Leben in der Herrlichkeit verheißt.

 

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