Montag der 1.Fastenwoche Mt 25,31-46 2018

Wenn, aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, sagte Jesus, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium zeigt uns der Evangelist Matthäus Christus  wie einen König jedes Geschöpfes, jeder Seele. Wir leben jetzt in einer anderen Welt, die sich sehr unterscheidet von der Welt, in der die Evangelien geschrieben wurden. Für uns ist ein bisschen schwer zu begreifen, wer ist ein König?

Jesus, du wirst in deiner Herrlichkeit kommen. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst alle Menschen richten. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst diejenige belohnen, die dir dienten. Herr, erbarme dich unser.

Heute müssen wir zurückkehren zur ursprünglichen Bedeutung  des Wortes ,,König“. So begreifen wir wahrhaften Wert von Christus und durch ihn auch unsere Preis. Wir werden uns irren, wenn wir einfach die königlichen Werte von Christus mit der Macht  der irdischen Herrscher vergleichen. Aus der Geschichte wissen wir, dass die absolute Macht irdischer Herrscher auf die ,,Verdrängung“ der Freiheit der Menschen gegründet war. So die Menschen waren völlig den Willen des Königs unterdrucken. Damals gültig war die Behauptung.  Das Gesetz ist der König, und der König ist das Gesetzt. Alle Macht gehörte dem König, aber er war außer dem Gesetz. Gott ist solcher König nicht. Seine Macht ist von seiner Allmächtigkeit und Wesens. Und es gibt keines  Dasein, das mit Gott nicht erfüllt wurde. In der Geschichte der Menschheit die absolute Macht hieß die Tyrannei und hatte verschiedene Formen und immer tragisch endete. Gott hat die absolute Macht, aber er ist kein Tyrann. Er gibt uns die Freiheit. In unserem Bewusstsein herrschen, bedeutet, verlangen von den Untergeordneten den Willen des Herrscher zu erfüllen. Gottes Macht ist anders. Das ist die Existential macht. Die Welt kann nicht ohne Gott-König  existieren. Es gibt ein Unterschied zwischen den irdischen Königen und dem Christus König. Christus kann  von uns etwas Böses verlangen, die irdischen Könige, aber ja. Christus liegt immer auf unser Glück. Das können wir von unseren irdischen Königen nicht immer sagen.

Da  Jesus Christus sich vor  dem Vater zu uns bekennen  will, dürfen wir  mit Vertrauen in seinem beten.

Der Wille des Vaters bestimmt die  ganze Welt. Unser Leben liegt in seiner Hand, wenn  wir  um seinen Frieden bitten.

Selig, die den Herrn fürchten und  lieben und  Anteil erhaben  an seinem Reich.

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Begräbnis Feb.2018

1. Korintherbrief 15,51-57

Sehr geschätzte trauende Familie!

Für uns alle  ist und bleibt  der Tod , das Sterben  eines Menschen ein Geheimnis. Es fällt uns schwer, passende Worte   zu finden. Wir sind   versucht, das  was uns allen  bevorsteht, zu verdrängen und totzuschweigen. Doch  damit  wurde ein Problem   noch nie  gelöst, und  die  Macht der  Nichtbewältigung ist nur noch  stärker  geworden. So bemühen sich  schon  Generationen  dem Sterben einen Sinn, einen Namen zu geben. Wir sprechen heute noch vom Heimgang, vom Entschlafen, davon  dass uns ein Mensch entrissen wurde.  Alles Worte, die immer nur einen Teil des Unfaßbaren erfassen und es irgendwie fassbar  machen soll.  Schon diese kleine Auswahl an Bezeichnungen  für unser Sterben zeigt uns  die  grundlegenden   Veränderungen im Leben eines Menschen, zu  dem auch sein Sterben zählt, das uns schwer   zu schaffen macht. Wir sind  gewohnt, uns auf  auf allmähliche, kontinuierlich vor sich gehende Veränderungen einzustellen – wir leben mit  ihnen, wir wachsen und wir verändern  uns mit ihnen. So merken wir sie kaum. Erst wenn wir Photos  von früher betrachten oder durch die Wahrnehmung  eines anderen, der  vielleicht Jahre von  uns  weg war, stellen wir  erschrocken  fest: Tatsächlich, bis jetzt ist  mir  das gar nicht aufgefallen.  Das Sterben aber ist  meist so plötzlich, dass wir  nicht Zeit  haben, uns darauf einzustellen. Auch wenn das Leben selbst voll von  solchen Ereignissen ist, so  gibt  es  trotz der  Tatsache, dass Geschehnisse nicht rückgängig zu machen sind , die Möglichkeit, neu  oder  anders  weiterzumachen. Hier  aber, angesichts  des Todes, gibt es   auf unserer Ebene kein Neu, kein Weitermachen. Eine scharfe Trennung scheidet uns  voneinander, die  Brücke ist eingestürzt, der Weg  zueinander   ist verschwunden.

An diesem Punkt muss und  darf ich als Stellvertreter und Botschafter Christi  ein entschiedenes Aber  sagen. Durch Christus  wurde eine neue   Ebene geschaffen –  eine  Ebene, auf der unser Sterben  eine  Phase im tiefgreifenden und  plötzlichen Wandlungsprozess  hin zum endgültigen   Leben darstellt. Der Apostel Paulus  spricht vom  Kampf, der  aber  nicht  unentschieden oder gar noch offen wäre – er weiß   vom  Sieg im Kampf.  Dieser  Sieg  verleiht moralische  Stärke und Zuversicht. Dieser Sieg ist an Christus dem Auferstandenen deutlich und für uns Glaubende  erfahrbar geworden. Dieser Glauben an die Auferstehung scheint, wie einst den Korinthern, auch unserer Generation abhanden zu kommen. So vermögen wir eventuell dem Leben noch einen Sinn abzuringen, das Sterben  erscheint  absurd – und doch  will keiner sein  Leben verkürzen, sich  um das Leben bringen, wir alle haben eine Sehnsucht nach Leben, nach mehr Leben. Paulus spricht vom Sterben  wie wir in Bildern.  Er verkündet einen totalen Wandel. Das Neue muss angezogen, über-gezogen  werden. Wir wollen nicht vergessen, dass wir schon  in der Taufe, wo wir doch auf  den Tod und  auf die Auferstehung  Christi getauft wurden, diesen  neuen Menschen, der nach  Christus  geformt ist, angezogen haben. So ist dem Tod  der Sieg  genommen, seine  Macht ist gerade  in diesem  Moment des Todes  beendet. Trotz unseres Augenscheins ist auch für  uns dieses Wort: Verschlungen ist der Tod im Sieg eine Verheißung und ein Zugeständnis des Gottes Jesu Christi, an den wir glauben und der auch uns zum Sieg, das heißt zum Leben führt.

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Hl.Sieben Grüber des Servitenordens, Lk 5,27-32

Folge mir nach, sagte Jesus dem Zöllner Levi, er sein mich euch.

Auch wir gehen täglich an Sünder vorbei. Wie an sie schauen, was für eine Einstellung sollen wir zu ihnen haben das zeigte uns Christus. Und wie sollen wir Sünder auf die Aufforderungen Jesu antworten? Das zeigte uns  Levi /Matthäus/.

Jesus du kamst zu  unserer Erlösung.  Herr,  erbarme  dich unser.

Du hast uns  das ewige Leben verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du  bist mitten uns,wo wir  in deinem Namen versammelt sind. Herr, erbarme dich  unser.

Heute haben wir den Gedenktag  der sieben Stifter des  Servitenordens. Der Servitenorden hat seinen Ursprung  in Florenz. Dort vereinigten sich im Jahr 1233 sieben gleichgesinnte, vornehme Bürge der Stadt zu einem gemeinsamen Leben, das sie  zuerst in  die Stadt,  dann auf  Monte Senario führten. Die Namen der sieben Männer:  Bonfilius Monaldi,  Bonajunkta Manetti, Manettus dell Antella,  Amidus Amidei, Hugo Lippi- Ugoccioni, Sosteneus  di Sostegno und Alexis Falconieri. Die  Mitglieder  der Gruppe weitere  Gefährten  wurden  in  der  Gründungszeit  aufgenommen – nahmen  schließlich  die  Augustinerregel an  und  gaben sich  eine  eigene  Ordenstracht. Der Orden der Serviten, der Diener   Mariens , wie  sich  die Mitglieder  nannten, wurde  zuerst anerkannt, dann wieder aufgelöst , schließlich  1304 endgültig  feierlich  bestätigt, einer der sieben  Ordensgründer, Alexis Falconieri, erlebte  dies  noch mit.

Die Serviten wurden  später den Bettelorden zugeordnet.. Die sieben Ordensgründer wurden gemeinsam  im Jahr  1888 heiliggesprochen. Der Orden ist heute fast überall  verbreitet, darüber hinaus  in Südafrika, Australien sowie Nord  und Südamerika.

Wir haben Gottes Wort  angenommen. Damit wir  in seinem  Namen  bewahrt werden , wollen wir zum Vater beten.

Die Welt kennt keinen Frieden.  Der uns  das Wort  der Wahrheit   brachte, schenkt den Frieden, um den wir  bitten.

Selig, die Christus folgen  und nicht  zurückblicken, um einzugehen in seine Herrlichkeit.

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Freitag nach Aschermitwoch Mt 9,14-15

Können etwa die Gefährten des Bräutigams  trauen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?

Unlängst wurde in USA ein Wörterbuch herausgegeben. Es  geht nicht um die Fachliteratur, eher um die Satire. Dieses Wörterbuch weist darauf hin, wie der Mensch verschiedene Wirklichkeiten alternativ äußern kann. Zum Beispiel die Obdachlosen nennt  ,,alternative Unter-kunften, die Narren, gefühlsmäßig unterschiedlichen Menschen, für den Betrunken hat der Ausdruck: chemisch ungewisser  Mensch. Warum erwähne ich das? Im Evangelium als ob Jesus geringschätzte die Bedeutung der Fasten.

Jesus, die dir nachfolgen, finden  das Kreuz. Herr, erbarme dich  unser.

Die dir treu sind, krönst  du  mit Ehre. Christus, erbarme dich unser.

Die dich nachfolgen, machst du zu Erben deines Reiches. Herr, erbarme dich unser.

Wohl es ist nicht  schwer die Worte von Jesus zu erklären. Durch die Fasten sollten die Juden sich auf die Ankunft des Messias vorbereiten. Als Messias in Jesus, schon gekommen ist, war nicht notwendig zu fasten. Im Gegenteil. Eben die Freude sollte die Anwesenheit des Messias zu charakterisieren. Die Fasten aber endet nicht. Ihre Zeit noch kommt in der Weile seines Leibes und Todes. Heute fast 2 Tausend Jahre nach Jesus Tod, fragen wir uns, warum sollen wir heute fasten? Die Kirche bezeichnet als der Grund, die zweite Ankunft Christi. Die Fasten Disziplin war in der Kirche vom  Anfang. Die ersten Christen fasteten drei Tage in der Woche. Sie wussten wie wichtig die Fasten ist. Nicht nur  für die leibliche Gesundheit, wenn unser Leib sich  regeneriert. Die Fasten wirkt wohltuend auf inneres Leben, sie intensiviert das Gebet und steigert die Offenheit dem Gott gegenüber. Ist aber hier eine Frage welche Beweggründe sollte unsere Fasten haben? Sicher die richtigen. Der Mensch sollte sich nicht  wegen die Anerkennung von Menschen fasten, oder wegen des äußerlichen Ruhm. Selbst Jesus verurteilte das. Ein Mensch sagte dem Einsiedler Poimen. Vater, wenn ich meinem Bruder ein Stück Brot gebe, oder etwas anderes, die Dämonen entwerten das. Sie sagen, ich gebe das, darum, damit ich den Menschen gefalle. Der Einsiedler sagte dazu eine Geschichte. In einer Stadt wohnten zwei  Bauer. Der eine säte wenig und nicht hochwertiges  Saatgut, der zweite säte nichts. Wer von ihnen überleben wird? Der der säte wenig. Besser ist ein wenig Gute und nicht vollkommenes Gute zu tun, als gar nichts zu tun.

Da uns  die Fülle des Lebens geschenkt ist, wagen wir  zum  Vater zu  beten.

In Frieden wollen wir bereit sein für  den Herrn, der uns seinen Frieden schenken will, deshalb bitten wir.

Selig, die standhaft und treu bleiben in dieser Welt und gerettet  werden am Letzten Tag.

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1.Fastensonntag A Mk 1,12-15

1. Fastensonntag 2018 –  Entdecken wir das Fasten!

Einführung

Die liturgische österliche Bußzeit, die wir seit Aschermittwoch feiern, besteht nicht nur darin, dass wir etwas nicht dürfen oder können – oder dass wir etwas müssen. Der gläubige Christ sollte wissen, wofür diese Bußzeit ist, wozu sie dient – und sollte diese Zeit so leben, wie es die Kirche empfiehlt.

Predigt

Das Evangelium nach Markus am ersten Fastensonntag eröffnet die Fastenzeit mit zwei Gedanken: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!  Auf diese Worte warteten ganze Generationen im Volk Israel. Die Prophezeiung wurde erfüllt. Das, was Gott im Paradies versprach, wurde Realität. Jesus kam nach 40 Tagen, die er in der Wüste verbrachte, zurück nach Galiläa. Die Worte: Kehrt um und glaubt an das Evangelium waren und sind auch heute noch eine Aufforderung zum Glauben. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen für eine Umkehr zu Gott.

Wir sollen uns verändern, sollen Gott nicht mehr beleidigen, uns von der Sünde abwenden und Gutes tun. Es ist auch ein Zeit, wo man als Christ entdecken kann, dass das Fasten dazu ein Mittel ist, eine Bereicherung des natürlichen und geistlichen Lebens. Es genügen nicht nur Worte, auch Taten sind notwendig. Es wird auch von Jesus im Evangelium gesagt, dass er nicht zu denen gehört, die nur reden, sondern Taten vollbringen. Jedes Wort, das er sagt, wird in seinem Leben gezeigt. Jesus wurde uns ähnlich. Warum? Er will uns damit zeigen, was er von uns verlangt. Er tat Buße, obwohl er das eigentlich nicht zu tun brauchte. Wir aber sollen Buße tun. Das kann nur geschehen, wenn wir unsere Sündhaftigkeit erkennen. Wir sollen uns dessen bewusst werden, dass die Zeit, die wir leben,  ein Geschenk von Gott ist. Wer das erkennt, für dein ist das Reich Gottes nahe gekommen.

Taten der Buße, des Fastens, der Selbsteinschränkung, der Entsagung von angenehmen Sachen sind Mittel dazu, dass Gott uns verzeiht und uns befreit von Sündenstrafen. Natürlich ist eine Änderung des Lebens, die Befreiung von Sünden, der Kampf gegen böse Neigungen nicht einfach und nicht immer angenehm. Die Bitte um das Licht des Heiligen Geistes ist ratsam, damit wir den echten Sinn und Wert der Bußzeit entdecken. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der der Christ bewusst seine Schwächen erkennt und Buße dafür tut – das soll aber nicht gezwungenermaßen sein, sondern eine freie Entscheidung sein. Buße ist hart, schwer und unangenehm, aber notwendig, wenn man zu Gott zurückkehren will. Aber wir können dabei auch Freude über die Barmherzigkeit Gottes erleben.

Wir haben die Möglichkeit folgende Worte Jesu zu begreifen, die im Matthäus-Evangelium im 13. Kapitel stehen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Gott beschenkt alle Menschen und will, dass sie Gott als Herrn und Vater annehmen. Gott soll also in den Herzen der Menschen den ersten Platz haben. Sünden trennen den Menschen von Gott. Durch die Buße kann jeder Mensch zu Gott zurückkehren. Gott soll unser höchstes Gut sein, das geschieht durch Korrektur und Verbesserung unseres Verhaltens.

Hören wir dazu eine Geschichte: Eine Frau besuchte ihren Vater im Krankenhaus. Sie musste am Gang warten, denn Besuche waren erst um 15 Uhr erlaubt. Sie setzte sich auf eine Bank, wo auch eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen saß. Die junge Frau bat sie, auf das Mädchen eine Weil aufzupassen, denn sie wollte beim Buffet etwas kaufen. Sie war bereit, weil sie kleine Kinder gerne mag. Sie fragte das Mädchen: Wie alt bist du? Es antwortete: 5 Jahre – und zeigte mit ihren Fingern – fünf. Ist das deine Mutter, die zum Buffet gegangen ist? Das Mädchen sagte: Nein, das ist meine Tante. Ich habe zuhause noch einen kleinen Bruder und die Mama ist bei ihm. Wem besucht ihr hier im Krankenhaus?  Sie erwiderte: Meinen Großvater. Die Frau war neugierig und fragte: Wie heißt du? Ich heiße Anna!, war die Antwort darauf. Die Frau meinte: Das ist aber ein schöner Name! Kannst du auch ein Lied singen? Anna lächelte ein bisschen und nickte mit dem Kopf. Dann singe mir etwas vor, sagte die Frau. Das Mädchen begann zu singen und sie sang alle drei Strophen des Liedes „Segne du Maria“. Sie war überrascht und fragte: Wer hat dir dieses schöne Lied gelernt? Das Mädchen spontan: Das kann ich von meiner Mutter und von meinem Großvater, der hier im Krankenhaus ist. Die Frau gab ihr für den wunderschönen Gesang ein Bonbon. Darauf meinte das Mädchen: Ich kann jetzt nicht das Bonbon essen! Warum nicht? Hast du noch nicht zu Mittag gegessen?, sagte die Frau. Darauf antwortete das kleine Mädchen: Ich esse keine Bonbons, weil Fastenzeit ist. Die Frau war erstaunt darüber und fragte sie: Weißt du überhaupt warum man jetzt in der Fastenzeit fasten soll? Da erklärt ihr das Mädchen: Jesus ist damals gestorben, weil die Menschen böse waren. Da stellte die Frau nicht weitere Fragen, sondern dachte darüber nach. Sie dachte nach über sich selbst, über ihre Familie, ihre Bekannten und über die Lektion, die das kleine Mädchen allen über das Fasten geben könnte. Sie seufzte vor Rührung und dachte: Gott, beschenke uns mehr mit solchen Kindern wie Anna!

Ja, es wichtig, eine richtige Einstellung zum Fasten zu haben. Eine Bußzeit ist ein Geschenk, das jeder Mensch von Gott empfängt, damit er wieder Ruhe in seinem Herzen findet, damit er von allen Abhängigkeiten des Leibes, der Welt und des Satans befreit wird. Fasten ist bedeutend für Seele und Leib, für jeden einzelnen und für die Gesellschaft.  Bei den Worten: Kehrt um, tut Buße und glaubt an das Evangelium mögen wir in unseren Gedanken erwägen,  dass das Fasten Kraft, Bedeutung und Notwendigkeit ist. Die Fastenzeit hilft uns, unsere Fehler, unsere Irrtümer zu erkennen. Sie öffnete uns für die Schätze der Liebe Gottes. Beten wir, dass diese Fastenzeit, diese österliche Bußzeit uns auf dem Weg zu Gott vorwärts bringt!

 

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Donnerstag nach Aschermittwoch Lk 9,22-25

Jesus,der sagte:  Der Sohn  des Menschen muss  vieles leiden und  verworfen von  den Ältesten und  Hohenpriestern und Schriftgelehrten, sei mit euch.

Werden sie auf jemanden vertrauen, den sie nicht kennen? Warum sollten wir nicht folgen, den wir  gut kennen, und dem wir  unbedingt vertrauen? Im Evangelium spricht Jesus von seinem Leiden, aber die Apostel verstanden diese Rede nicht.

Jesus, du kamst, um für uns  zu leiden und zu sterben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  auf den  Weg der Nachfolge  gerufen. Christus,erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg ewiger  Rettung bereitet.  Herr, erbarme dich unser.

Der Hauptgrund Jesus Leiden war nicht die politische Entwicklung, aber die Bedürftigkeit und Wichtigkeit von der voraus entschied Gott. Jesus fügte zum Schluss hinzu, dass der Mensch der Christus folgt, kann nicht dem Leiden vermeiden. Wenn jemand mir  nachkommen will, so verleugne er sich selbst und  nehme täglich sein Kreuz auf und  folge  mir nach. Lk 9,23. Wie ist es mit uns? Wie nehmen wir unsere tagtägliche Kreuze? Jesus folgen bedeutet bedeutet: Opfer zu bringen. Dazu, dass wir unsere tagtägliche Kreuze fähig tragen werden, notwendig ist, dass wir kennen, wer Jesus ist. Wie kann ich jemandem folgen, den ich nicht kenne? Wie würde ich antworten, wenn Jesus mich fragen würde. Für wenn hältst du mich? Würde ich eine gelernte, philosophische Phrase, oder würde es die Antwort meines Herzen. Empfanden wir manchmal die Sehnsucht Gott zu kennen? Die Schwester Faustina denkt in seinem Tagebuch nach über das Wesen  Gottes. Ich spürte  dringende Sehnsucht gründlich Gott zu kennen. Mein Geist als ob war außer dieser Welt  verzückt. Ich sah unzugängliches Licht und in ihm als ob drei Quellen des Lichtes. Aus diesem Licht kam unser Heiland heraus, in der unbegreiflichen Schönheit mit  strahlenden Wunden und er sagte zu mir. Wie  Gott in seinem Wesen  ist, wird niemand erforschen, weder die Engel noch die Menschen. Erkenne Gott und meditiere über seine Eigenschaften.

Das Kreuz des  Menschensohnes hat uns  erlöst. In seinem Namen wir  zum Vater zu beten.

Der allein den wahren Frieden besitzt,  ihn hat die Welt verworfen. Um seinen  Frieden bitten wir.

Selig, die ihr Leben in die Hand  Gottes legen und  gerettet werden am Letzte Tag.

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Aschermittwoch Mt 6,1-6 2018

Gott, der Herr, der das  Verborgene sieht und  unsere Herzen  kennt,  ER sei  mit euch.

Nach den lustigen und  lauten Tagen beginnt die  Zeit der Einkehr und Besinnung. Das ist nicht deshalb, weil alles vorbei ist, sondern weil etwas Wesentliches beginnen muss.  Nur der Weg der Buße führt zu wahrer Freude. Wir  wollen bei uns selbst anfangen und  um Bekehrung bitten, damit wir Vergebung bei Gott finden.

Jesus, du weißt, was im Herzen eines jeden verborgen ist. Herr, erbarme dich unser.

Du schaust ins Verborgene, und  niemand kann dich täuschen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns die Liebe des  Vaters zugesagt. Herr, erbarme dich  unser.

Die Fastenlieder fordert uns durch ihre Melodien und Texten zur Buße auf. Wir sollen den Zugang zu unseren tagtäglichen Dingen, die wir tun, zu unseren Pflichten ändern. Dazu fordert uns Jesus mit den folgenden Worten auf: Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Außerdem spricht Jesus über das Fasten und das Almosengeben. Denken  wir zuerst das Gebet!  Durch das Gebet erkennen wir Gott in seiner Güte, Liebe und Barmherzigkeit. Im Gebet können wir die Nähe Gottes erleben. In Zeiten der  Buße – wie eben in der österlichen Bußzeit –  soll das Gebet Priorität haben. Was sind solche Gebete, die wir hauptsächlich in dieser Bußzeit beten? Das kann eine Kreuzwegandacht  sein, in der man sich mit Jesu Leiden und Sterben auseinandersetzt. Ein bedeutender Faktor in der Fastenzeit ist nicht nur, sich von Fleischgerichten zu enthalten, sich auf einfaches Essen zu beschränken, sondern auch zu teilen mit denen, die kein Essen haben. Es wird auch empfohlen, auf  Sachen zu verzichten, die während des Jahres üblicherweise konsumiert werden, wie Kaffee, Zigaretten, Alkohol.  In der österlichen Bußzeit  sollen wir auch ans Almosengeben denken. Dadurch erleichtern  wir  anderen das Leben – damit helfen wir jenen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.  Almosen zu geben soll nicht bedeuten, nur von unserem Überfluss etwas zu geben, sondern auch persönliche Not anzunehmen – also auf etwas verzichten. Jesus sagt im Matthäus-Evangelium im 8. Kapitel – davon haben wir im heutigen Evangelium nichts gehört – aber ich finde es wichtig: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Die österliche Bußzeit  soll auch eine Zeit der Festigung   des Friedens in unseren Herzen sein. Wir sollten die Gelegenheit zur Beichte nützen. Das kann zu einer tiefen inneren Ruhe und zum Frieden im Herzen führen.

 Damit  wir  Vergebung  finden und  im Gericht bestehen können, wagen wir  zum Vater  zu beten.

Das Zeichen  des Jona ist ein Zeichen der  Versöhnung  und  des Friedens. Um dieses  Zeichen  bitten wir.

Selig, die  sich bekehren und Gnade finden in der Stunde des Gerichtes.

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Dienstag der 6.Woche 2018 Mk 8,14-21

Jesus der seinen Jüngern sagte,  gebt acht, hütet euch  vor dem  Sauerteig   der Pharisäer und dem Sauerteig  des Herodes.

Ist notwendig der Sauerteig? Jesus warnt , damit wir uns vor dem Sauerteig der Pharisäer und des Herodes  hüten. Die Apostel verstanden  Jesus Ermahnung nicht. Jesus scheltet sie, damit sie nicht irdisch denken.

Jesus,du hast  deine Jünger   vor dem Sauerteig  der Pharisäer  gewarnt: Herr, erbarme  dich unser.

Du  kennst alle Bosheit, die in dieser  Welt  ist. Christus, erbarme dich unser.

Du bleibst  bei uns bei  uns  , um uns deinen  Weg zu  weisen. Herr, erbarme dich unser.

Der Sauerteig der Pharisäer bedeutet ihre Heuchelei und  Förmlichkeit. Die Pharisäer hielten sich auf äußerlichen  religiösen Tathandlungen. Sie leben nicht danach, wie sie lehren. Sie lesen die Heilige Schrift, sie beten lange, sie zahlen die Steuern, aber nicht darum, dass sie sich bekehren, damit sie Gott gefallen, sondern damit sie die Menschen loben und bewundern. In ihren Inneres waren sie leer. Sie sehnten sich nach dem Gewinn und Ruhm.

Sauerteig des Herodes bedeutet das Leben in Bequemlichkeit, religiöse Gleichgültigkeit. Herodes ist der Typ des Menschen, der sich mit jedem vereinbaren weiß/kann/. Für einige ist er großer Katholik, für die anderen Liberal, oder Demokrat und wer weißt was noch. Der Mensch von Tausend Gesichter. Er ist nachgiebig, veränderlich, der Mensch rückgratlos.Sein Grund Stichwort ist- Gewinn. Herodeses  und  Pharisäern starben nicht aus. Auch heute haben sie verschiedene Formen. Modern sagen wir dem.  Konsumtion,Gleichgültigkeit, Materialismus, Heuchel schein. Jesus fordern uns auf, dass wir guter Sauerteig werden. Das bedeutet nicht sich  von der Welt isolieren, sondern die Welt erfüllen  mit  Gottes Wort, Gottes Gedenken. So werden wir der Sauerteig, der allmählich seine Umgebung ins Gottes Reich  verändern wird. Mögen wir nützlicher Sauerteig von Jesus Christus , damit die Bitte von Vaterunser: Dein Reich komme, je früher,erfüllt.

Damit wir nicht  verführt werden von Irrtum und Lüge,wagen wir zum  Vater zu beten.

Nur die ihn sehen und erkennen als den Sohn, den  der Vater  gesandt hat, finden seinen Frieden.Wir wagen ihn zu bitten.

Selig, die der Großtaten Gottes  gedenken und aufgenommen werden in sein Reich.

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Montag der 6. Woche im Jahr 2018 Mk 8,11-13

Jesus, der den Pharisäern antwortete, was begehrt  dieses  Geschlecht ein Zeichen? sei mit euch.

Unser ganzes Leben ist mit verschiedenen Symbolen, Zeichen durchweben. Diese Zeichen dienen uns zur bessere Kommunikation. Zum Beispiel wenn der Lehrer den Schülern sagt: wenn ich euch  das Zeichen mit der Hand, steht ihr auf.  Die Rede über Symbolen und Zeichen ist auch im heutigen Evangelium.

Jesus, du hast uns  die Vollendung des ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns, um uns  den Weg des Lebens zu weisen. Christus,erbarme dich  unser.

Dein Auftrag und deine  Botschaft bleiben  die gültige Grundlage unseres  Lebens. Herr, erbarme  dich unser.

Zu Jesus kamen die Pharisäer aber nicht daher, sie ihn zuhören, sondern  damit sie mit ihm streiten. Trotzdem, dass sie viele Wunder sahen, verlangen sie  von Jesus,  das Zeichen vom Himmel und Markus hinzufügt: um ihn zu  versuchen. In biblischen  Auffassung  die Versuchung bedeutet nicht  jemanden verführen, wie es in der heutigen Auffassung ist, sondern auf die Probe stellen, damit wir die Eigenschaften des Menschen prüfen oder verbessern. So versucht Gott Abraham, aber kann auch bösen Absicht bedeuten: hinweisen auf  seine Schwachheiten, zur  schlechten Handlung ihn zu führen, wie es der Satan machte, in der Wüste, als Jesus fastete. Auch heute sagen viele Menschen. Ich werde nicht glauben, solange ich nicht sehe. Auch wenn  sie sehen, suchen sie  verschiedene rationelle Erklärungen, nur dass sie Gottes Dasein nicht anerkennen müssten, damit sie  ihr bequemes Leben  nicht ändern mussten. Fragten wir uns. Warum begehren wir  viele Wunder, Heilungen sehen? Für die Stärkung unseres Glauben, oder aus reiner Neugier? Doch Gott gibt uns tagtäglich  mit verschiedene Zeichen um wie zum Beispiel. Tagtäglicher Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist das Zeichen, dass Gott uns liebt. Franz Werfel der Autor bekanntes Buch: Sang von Bernadette schrieb. Wer glauben will, braucht keine Zeichen und Beweise. Wer nicht glauben will, dem Tausend Beweisen  nicht genügen wird.

Jesus hat seinen Jüngern das Gebet beigebracht, das über seine Freunde zu allen Christen in allen Ländern und  auch  zu uns  gekommen ist. So lasst uns zusammen beten.

Jesus du hast  gesagt: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und  beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen. So  kommen wir zu Dir und bitten Dich. Schenk uns innere Ruhe und gibt  uns  deinen Frieden.

Der Menschensohn ist  nicht gekommen, sich  bedienen zu  lassen, sondern um  zu dienen und  sein  Leben hinzugeben als Lösegeld  für  viele.

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Christentum ist die Beziehung 1

Alles was, der Mensch macht, soll die Äußerung der Liebe sein, die das Herz des Menschen erfüllt.  Wenn diese Liebe fehlt, dann gibt es kein Christentum, ohne dass, ob die Taten anwesend sind, oder nicht. Fakt, dass Gott mit seiner Gnade auch die Menschen, die nicht Katholiken sind beschenkt, beweist,  dass wesentlich gerade die Beziehung der Liebe und Vertrauen zu Gott sind. Das entscheidet, ob der Mensch erlöst ist, oder nicht. Darum schreibt der heilige Paulus: Aber wissend, dass der Menschen  nicht aus  Gesetzeswerken gerechtigfertig wird, sondern  nur aus  Glauben   an Jesus Christus, auch wir  haben an Christus Jesus   geglaubt, damit wir  aus  Glauben   an  Christus   gerechtigt würden   und  aus Gesetzwerken, weil aus  Gesetzwerken  kein Fleisch gerechtfertigt  werden wird. Nach dem Paulus, Jesus kam zu den Menschen, damit sie zur Freiheit, die, die Beziehung zu Gott  gibt. Wir sind berufen frei zu sein. Jesuit Henri Boulada  sagt: es ist eine große Tragödie, dass noch heute  95% der Menschen das Evangelium nicht annahmen, sie sind die Christen nicht geworden: grausame Erklärung, aber wahr. Nur eine Frage. Wie viele Christen sind in ihrer Umgebung in Christus verliebt? Und leben nur für ihn? Wie viele erfüllen ihre ,,religiöse Pflichten“? und wird aus unsern Kirchen gepredigt? Und wie ist es mit uns? Ist für uns das Christentum die Beziehung, die unser Leben erfüllt, die uns ganz durchdringt, oder haben wir die Vorstellung, dass das Christentum das Tun gewissen Sachen ist: die heilige Messe zu besuchen, beten, fasten, Lesung der Bibel… Sagen wir zu ihnen, dass sie in die Kirche gehen sollen, dass sie beten sollen, oder führen wir sie zu lebendigem Christus, damit ihn zu erkennen, und so bilden die Beziehung der Liebe. Das sind wichtige Frage. Vielleicht kommen wir darauf, dass wir noch immer unter dem Gesetz leben und auf Gott schauen wir  als auf Richter ,Herr und nicht als auf Vater. Darüber schreibt der heilige Paulus. Also seid ihr  nun nicht  mehr Fremdlinge und  ohne  Bürgerrecht, sondern  ihr  seid  Mitbürger  der Heiligen  und  Hausgenossen Gottes, aufgebaur auf  der  Grundlage der Apostel und Propheten, in dem  Christus selbst Eckstein  ist, in welchem  der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel  im Herrn, in dem auch ihr mitaufgebaut werdet zu  einer  Behausung Gottes  im Geist.Eph. 2, 19-22.

Dieses Thema ist für unser Christentum wesentlich. Was machen wir dafür, damit wir unsere Beziehung zu Jesus vertiefen. Zum Beispiel, ich werde mich bemühen mehr Christus kennen, seine Lehre in meinem Leben öfters wie bis jetzt verwirklichen.

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Scholastika von Nursia Mk 8,1-10

Ich bin innerlich  bewegt  über die Volksmenge, denn schon drei Tage weilen  sie bei  mir  und haben nichts zu essen.

Jesus will uns mit heutigem Evangelium sagen: Wenn wir die Zeit finden, für das Anhören Gottes Wort, für das Gebet, für die heilige Messe, dann nimmt er die Sorge um unseren  Lebensunterhalt auf sich über. Er hatte Mitleid mit den Hungernden Menschen, und wollte  diese Menschen nicht hungrig nach Hause entlassen.

Jesus, du hast uns in das Reich des Vaters berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  die Gemeinschaft des göttlichen Lebens geschenkt. Christus, erbarme  dich unser.

Du sammelst uns in dem einen Boot des Petrus. Herr, erbarme dich unser.

Nursia ist  ein  abgeschiedener  Ort  hoch in  den  umbrischen  Bergen. Das  einzige, was  hier die  kleinstädtische Ruhe unterbricht sind  Omnibusse, die Besuchergruppen herauf bringen, Pilgern,  die  den Geburtsort der Scholastica und  ihres Bruders, des großen Benedikt, sehen wollen. Die Kirche S. Benedetto unweit vom Domplatz soll über einem Grundstück  erbaut  sein, das  den Eltern der  Zwillinge Benedikt und Scholastica gehört hat. Scholastica wurde um das Jahr  480 geboren. Früh schon trat Scholastica in das Kloster Roccabotte bei Subiaco, östlich von Rom ein. Später dann in ein anderes unweit  von Montecassino. Einmal im Jahr traf  sich die Nonne mit ihrem Bruder  Benedikt. Bei dem Treffen im Jahr 542 geschah es, dass Scholastica ihren Bruder  bat, länger  bei  ihr  zu bleiben und  mit ihr  über  die Freunden  des Himmels  zu sprechen. Benedikt lehnte  ab. Da flehte Scholastica in ihrer  Verzweiflung Gott um Hilfe  an. Dieser erhörte sie und ließ plötzlich sintflutartige Regen niedergehen, so dass Benedikt gezwungen  war,  zu bleiben. Er verweilte sogar noch drei  Tage bei seiner  Schwester, die  am dritten Tag plötzlich starb. Benedikt  soll ihre  Seele gesehen haben, wie sie, einer  Taube gleich, zum Himmel  emporflog. Auf  Abbildungen ist Scholastica im Äbtissinnen Gewand zu sehen, schwarzen Ordenskleid Benediktinerinnen.

Da wir um Gottes Hilfe nicht vergebens bitten, wagen wir im Vertrauen auf Christi Wort zum Vater zu beten.

Christus offenbart seine  Herrlichkeit und  schenkt uns damit  die Hoffnung des Friedens. Damit  wir seine  Frieden finden, bitten wir.

Selig, die an  Jesus Christus glauben und Anteil haben werden am  Hochzeitsmahl des ewigen  Lebens.

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Freitag der 5.Woche Mk 7,31-37

Jesus, der den Tauben das Gehör und den Stummen die Sprache  gab, sei mit euch.

Wir müssen anerkennen, dass Jesus Leben sehr aktiv war. Er war oft unter den Menschen, wo er die Menschen, von den vielen Krankheiten heilte. Heute sehen wir, dass  Jesus einen Taubstummen heilte.

Jesus, du hast den Stummen die Stimme und  den Tauben das Gehör gegeben. Herr,erbarme dich unser.

Du hast in allem auf  das  Wort des Vaters gehört. Christus, erbarme dich unser.

Du lehrst uns, Gutes und  Böses  zu unterscheiden. Christus,erbarme dich unser.

Ständig haben wir um uns die Menschen, die krank sind, die leiden. So war das auch zur Zeit Jesu. Jesus heilte einen Taubstummen. Diese Beschreibung  verlangt mehrere Erklärungen. Nehmen wir die Art der Heilung. Jesus heilte durch die Berührung und offen wie in dem Falle des Aussätzige. Ich will, werde gereinigt. Manchmal heilt er im Ferne, wie in dem Fall Hauptmann Diener. Und  Jesus sprach  zu dem  Hauptmann:Geh  hin, dir  geschehe, wie  du geglaubt  hast. Und  sein  Knecht wurde geheilt  in jener Stunde. Mt.  8,13. Bei der Heilung des  Tauben verwendet er die Zeichen und die Wörter. Jesus erweckt bei Kranken   Vertrauen und damit auch die Hoffnung. Der Kranke sollte begreifen,dass die Heilung  er erbitten muss von oben. Erst dann wenn im Kranken den Glauben sprießen beginn, spricht Jesus die Worte: Ephata, das bedeutet  Werde aufgetan. Die Wirkung der Wörter ist sofortig. Jesus will nicht unseren. Er kommt zu uns zur Hilfe in unseren Schwachheiten. Es ist richtig, wenn wir um die Hilfe bitten. Jesus aber verlangt von uns den Glauben. Er fragt uns, ob wir glauben, dass er das getan kann. Vergessen wir nicht, was für einen Schatz der Glaube ist.

Gott hat unser  Ohr  geöffnet  und die  Zunge  zu  seinem Lob  gelöst.  Deshalb  wagen wir  zu beten.

Sprechen und Hören verbinden uns im Gespräch. Im Herzen finden unsere orte den Frieden. Wir beten  zum Herrn.

Selig, die  richtig reden von Gottes Herrlichkeit  und hinfinden in sein Reich.

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6. Sonntag im Jahreskreis B Mk 1,40-45

6. Sonntag B 2018 –  Der Zugang Jesu zum Aussatz

Einführung

Zum Aussatz kann man verschiedene Zugänge haben. Das sehen wir auch im Unterschied zwischen der ersten Lesung aus dem  Buch Levitikus und dem Evangelium.   Jesu Einstellung zu den Leprakranken ist eine Einstellung der Barmherzigkeit. Im Alten Testament ist keine Rede von Barmherzigkeit gegenüber den Aussätzigen.

Predigt

Im Buch Levitikus im 13. Kapitel steht: Der Aussätzige, der von diesem Übel betroffen ist, soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungepflegt lassen; er soll den Schnurrbart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! Solange das Übel besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten. Im Evangelium sehen wir, dass Jesus Mitleid mit dem Leprakranken hat.  Er berührt ihn und heilt ihn. Jesus macht das in einer Zeit, wo solche Berührungen als Verunreinigung und Verstoß aus der Gemeinschaft mit Gott bedeuteten. Das Handeln Jesu zeigt von seiner Macht. Jesus heilte den Aussätzigen nicht mit der Absicht, dass Menschen ihn dadurch als wunderbaren Arzt halten sollten, sondern als Sohn Gottes, der zu den Menschen gesandt ist – nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten die frohe Botschaft zu verkünden. Die Tat Jesu an dem Leprakranken ist ein Zeichen dafür, dass Jesus Heil und Rettung bringt. Diese Heilung ist aber noch keine Garantie für das Seelenheil. Jesus aber brachte den Menschen mehr als Heilung von Krankheiten. Es ging ihm nicht nur das menschliche Leiden, denn seine Sendung war größer und wichtiger als nur kranke Stellen am Körper zu heilen. Ein Aussatz wurde von den Juden als Strafe Gottes gehalten und daher wurden solche Menschen, die Aussatz hatten von der Gemeinschaft mit dem Volk Gottes ausgeschlossen. Sie waren in den Augen der Juden Sünder und der Aussatz war eben die Strafe für ihre Sünden oder die Sünden ihrer Eltern. Der Aussätzige war also dreimal belastet – gesundheitlich, religiös und gesellschaftlich. Dass ein Aussätziger gesund wurde, das passierte sehr selten und er musste dann ein Versöhnungsopfer bringen. Nur dann war er erst richtig rein. Jesus aber zerstörte mit seinem Verhalten die religiösen und gesellschaftlichen Vorurteile. Auch mussten die Kranken einen großen Glauben und ein Vertrauen haben, damit er sie heilen konnte. Das äußert sich in folgendem Satz: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.

Irgendwie aber besteht eine Ähnlichkeit zwischen Aussatz und Sünde. Auch die Sünde schließt – ähnlich wie damals jene, die Lepra hatten – aus der Gesellschaft der Kinder Gottes aus. Aber da ist ein Unterschied. Die Krankheit Lepra war sichtbar. Sind auch die Folgen der Sünde sichtbar? Ja und nein! Ja – im Sinne, dass die Sünde die Gesellschaft belastet. Die Folgen sind Kriminalität, negatives sexuelles Verhalten, Zusammenbruch in den Familien usw. Am Körper des Sünders aber ist die Sünde nicht immer sichtbar. Es gibt allerdings Sünden, die sich auch am Körper bemerkbar machen – Trunksucht, Völlerei, freizügige Sexualität. Viele Sünden aber sind körperlich unsichtbar – wie Diebstahl, Betrug, Abtreibung. Gynäkologen, die Abtreibungen durchführen sind oft sogar Verfechter dafür, aber körperlich sieht man es ihnen nicht an. Allerdings zeigen sich die Folgen der Sünde an der Seele, die wir aber mit unseren irdischen Augen nicht sehen können. Eines aber ist sicher, jede Sünde schadet der Seele. Wenn wir die Möglichkeit hätten, sündhafte Seelen zu sehen, wir würden vor Schreck sterben. Außerdem macht eine Sünde niemand glücklich.

Davon ist John Newton, der im 17. Jahrhundert Kaufmann war und viele Sklaven hatte. Sein Gewissen war sehr abgestumpft. Er hatte zwar alles und war gesund. Doch als eines Tages ein schreckliches Gewitter kam und er an all das dachte, was es verursachen und beschädigen könnte, da rief er zu Gott: Herr, wenn ich gerettet werde, werde ich mein Leben ändern. Er hielt sein Wort, wurde Prediger in einer Kirche und schrieb einige Lieder zu religiösen Themen. In einem seiner Lieder heißt es: Wie überraschend ist Gottes Gnade, die erretten kann, auch einen solch ruchlosen Menschen, wie ich es bin. Ich war verloren, aber Dank der Liebe Gottes kam ich zu mir. Ich war blind und heute sehe ich. Es ist die Gnade Gottes, wenn wir erkennen, dass unsere Seele krank ist, dass wir in der Sünde leben.

Das Problem ist, dass viele Menschen ihre Sünden nicht erkennen. Bei anderen Menschen allerdings sehen sie die Sünden ganz genau. Wenn jemand sie auf ihre eigenen Sünden verweist, haben sie Hunderte von Ausreden und Entschuldigungen. Christus kann uns nur rein machen, wenn wir zu ihm kommen und sagen: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen!

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Hl.Josefine Bakhita, Jungfrau, Mt 25,1-13

Jesus, der  sagte, denn  ihr  wisst weder den Tag  noch die  Stunde.

Was will uns Jesus mit dem Gleichnis von törichten und klugen Jungfrauen sagen? Er will, dass wir auf die Ankunft Jesu immer vorbereitet sind. Die klugen Jungfrauen pflegten um ihre Lampen /Seele/ sie hatten im Gefäß Öl – die Gnade und  Liebe des Heiligen Geistes. Aktiv  und andauern erwarteten den Bräutigam. Sie lebten und taten nach der Devise: Lebt so, als ob sollte Christus um eine Stunde  kommen, aber arbeitet  so, als ob ihr  hundert Jahre leben sollt.

Jesus, du hast Männer und Frauen zu deiner Begleitung berufen. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast  dein Leben ganz in den Dienst des Vaters gestellt. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast  uns  die Freude deiner  Herrlichkeit  verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag des seligen Josefine Bakhita. Bei ihrer Seligpreisung 17. Mai 1992 der heilige Papst Johannes Paulus II sagte: In heiliger Josefine B. haben hervorragende Zeugin Gottes väterlichen Liebe. Sie wurde 1869 in Sudan geboren. Als das Kind wurde sie entführt und in die Sklaverei verkauft. Sie kannte die Grausamkeit der Sklaverei und der menschlichen Brutalität. Als die Sklaverin war nie kleinmütig, weil sie in ihrem Innere spürte sie die geheimnisvolle Kraft, die sie stärkte. Der Name ,,Bakhita“ der sie die Sklavenhändler gaben, bedeutet- glückliche und so wirklich wurde. Als sie durch die Gottes Vorsehung in Venedig kam, spürte sie der Zustrom Gottes Gnade. Die Taufe und nach ein paar Jahre  die Orden Versprechen  bei Kanosian, die sie aufgenommen und  ausgeschulten haben. Josefine entdeckte den Schatz des Evangeliums. Sie wollte wie Magdalena von Canossa , nur für Gott zu leben. Josefine verbrachte 51 Jahre ihres Ordenslebens   in der Stadt Schia. Die Einwohner dieser Stadt entdeckten in der ,,schwarzen Mutter“, wie sie sie nannten, den Reichtum des Menschen, der fähig ist, sich zu opfern, die innerliche Kraft, die sie angezogen hat. Ihr Leben verstrich /floss/ in fortwährendem Gebet und in der demütigen und heroischen Liebe. Die Botschaft der Schwester Josefine ist die Botschaft des heldenhaften Güte nach dem Beispiel des himmlischen Vaters. Ihr Zeugnis ist sicher die Verstärkung für die Christen in ihrer Heimat in Sudan, die schon viele Jahren kriegsgeschüttelt ist.

Gott hat uns  zu  seinen Kindern  auserwählt. Deshalb dürfen wir  voll Vertrauen   zum Vater  beten.

Gott fragt nicht  nach Rasse und Stammbau, er schenkt  seinen Frieden allen, die ihn suchen. Wir beten.

Selig, die frei sind von der Macht des Bösen und eingehen in Gottes ewiges Reich.

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Mittwoch der 5 Woche Mk 7,14-23

Jesus, der sagte: Was aus dem Menschen ausgeht, das verunreinigt den Menschen, er sei mit euch.

Jesus predigte nicht nur das Evangelium, sondern er erklärte es auch, hauptsächlich dann, wenn er sah, dass die Apostel es nicht richtig verstanden haben, was er gesagt hat. Jesus war ein sehr guter Lehrer, er erklärte seine Lehre anschaulich, einfach damit die Apostel seine Lehre begreifen konnten.

Jesus, du kamst um uns  die Liebe  des Vaters zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest uns frei machen von menschlichen Irrtum. Christus,erbarme  dich unser.

Du hast  in allem den Willen des himmlischen Vaters  erfüllt.  Herr, erbarme dich unser.

Eines Tages malte der berühmte Maler Leonardo da Vinci   das Bild des Letzten Abendmahls. Und gerade als er das Gesicht Christi  malte, störte ihn einer  seiner Nachbarn . Sie begannen miteinander zu sprechen, aber dann fingen sie an miteinander zu streiten. Leonardo erregte sich so, dass er seinen Nachbarn verfluchte und zum Schluss  vertrieb er ihn. Dann kam er zu seinem Bild zurück und wollte weiter malen. Aber er konnte nicht. Nichts ist  ihm gelungen. Zum Schluss wusste er warum. Er ging zu seinem Nachbarn, und bat ihn um  Verzeihung.  Der Nachbarn war ganz überrascht und fragte Leonardo, was ihn so bewegte, dass er zu ihm kam um sich zu entschuldigen. Leonardo rief ihn in sein  Arbeitszimmer. Dort zeigte er ihm dass Gesicht Christi. Ich konnte es nicht beenden, solange Christus in meinem Herzen  nicht wohnt.  Eine Weile war  das Herz  dieses Künstlers verhärtet. Im heutigen Evangelium sagt uns Jesus was den Menschen verunreinigt. Oftmals ist unser Herz verhärtet. Dem Menschen kann nichts verunreinigen, was von außen  in ihm eingeht, sondern  was von  ihm ausgeht, dass ist das was den  Menschen  verunreinigt. Mk 7 , 15 . Die negativen Sachen kommen gerade aus dem menschlichen Herzen. /Böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Habsucht, Bosheit,  List,  Lästerung, Hochmut, Torheit. Arbeiten wir daran, damit wir uns  mit der Hilfe Gottes  vor schlechten Gedanken und Taten bewahren. Wir wollen, dass aus unserem Herzen nur gute und heilige Gedanken herauskommen, die uns ermöglichen, einmal sich  zu den Heiligen im Himmel anzuschließen.

Nicht mit  den Lippen, sondern aus ganzem Herzen wollen wir im Namen Jesu Christi zum Vater  beten.

Gottes Worte sind  Wege zum Frieden. Damit wir im Frieden Gottes leben und einander begegnen, bitten wir.

Selig, die Gottes Wort  in Treue erfüllen und ewiges Leben dafür gewinnen.

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Hl.Paul Miki und Gefährten Mk 7,1-13

Jesus der die Worte  von Prophet Jesaja zitiert. Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr  Herz ist weit entfernt von mir, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Paul Miki.  Er war der Sohn  einer christlichen japanischen Familie. Im Alter  von 22  Jahren  trat er dem Jesuitenorden bei. Dank seiner  großartigen Fähigkeiten  wurde er  zu einem  der wichtigsten  Missionare  in Japan.Auf  Befehl von Shogun Toyotomi  Hideyoshi  begann  1587  eine grausame Verfolgung  der Christen , Paul Miki und  25 seiner  Gefährten  verhaftet und  zum  Kreuzestod    verurteilt  und am  5. Februar 1597   in Nagasaki hingerichtet.

Jesus, dein Tod ist unser Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns die Kraft des Geistes gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  bei uns in aller Gefahr. Herr, erbarme dich unser.

Christus nennt ,,die Heuchlerei“ die Handlung der Pharisäer, die menschliche Lehre, Tradition mit der Erklärung der Schriftgelehrten, für das Gesetz Gottes ausgegeben haben. Damit die Pharisäer verbreiteten  eigenmächtigen  alttestamentarische Vorschriften. Die Pharisäer kontrollierten sehr  streng, ob die Menschen diese Vorschriften einhalten. Wer diese  ihre Vorschrifte/ Gesetze/ nicht befolgt, wurde bestraft. Die Pharisäer legten den Nachdruck auf  die äußerliche Einhaltung des Gesetzes. Für Christus ist die Religion vor allem die innerliche Beziehung, die Absicht, mit dem Menschen etwas tun. Für Christus ist die Absicht viel mehr wichtiger als die äußerliche Tat. Zum Beispiel während des Kommunismus besuchten die Kirche, auch die Menschen, die die Aufgabe hatten, die Priester zu folgen, was sie predigen. Diese Menschen/Geheimpolizisten/ hatten keine Beziehung zu Gott und den Menschen, die ihre Absichten  nicht kannten, konnte es dünken, wie fromm diese Menschen sind. Heute ist sehr wichtig unsere Kinder , Jugend richtig religiös zu erziehen. Und das bedeutet. Zur Beziehung der Liebe zu Gott sie führen. Wer wahrhaft Gott liebt, wird auch das Gesetz einhalten. Aber für Gott ist nicht genug, wenn wir zwar formell die Gesetze einhalten, aber keine Beziehung zu ihm haben.

Zu Gott, der unser Vater ist, der uns  liebt, Schuld Vergibt, wollen wir beten, wie der Herr  uns  gelehrt hat.

Der Friede Christi will die Menschen  einen. Um die Kraft dieses Friedens  bitten wir.

Herr, ich danke dir, dass du  zu mir gekommen bist. Dein Wort tröstet mich, dein Erbarmen befreit mich. Dein Licht erleuchtet mich.

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Das Christentum ist die Beziehung

 Der Widerspruch zwischen den Taten und Beziehung ist charakteristisch für Tätigkeit von Jesus. Das äußert ganz klar auch die Erklärung von Jesus: Wehe euch Schriftgelehrte und Pharisäer ihr  Heuchler! Denn ihr  verzehntet die Minze und  den  Dill und den  Kümmel und  habt die wichtigeren Dinge des  Gesetztes beiseite gelassen, das  Gericht und die  Barmherzigkeit und den Glauben. Diese aber hättet ihr tun und  jene  nicht lassen sollen. Mt 23,23.

Auf einer Seite sind  die Pharisäer und die Schriftgelehrten. Der Grund ihrer Religion ist die Einhaltung des Gesetzes. Sie haben den Vorbehalten gegen Jesus und seinen Jünger, dass sie das Gesetzt nicht einhalten. Zum Beispiel: Zu jener Zeit  ging Jesus am Sabbat durch  die Kornfelder, es hungerte aber  seine Jünger, und sie fingen  an, Ähren abzupflücken und zu essen. Als  aber  die  Pharisäer  es sahen, sprachen sie  zu  ihm. Siehe,  deine Jünger tun, was am Sabbat  zu  tun nicht erlaubt  ist. Mt 12,1. Den Pharisäer hinderte nicht, dass die Jünger die Ähren abpflückten und aßen. Das war etwas,was das Gesetz von Mose erlaubte. Ihnen hinderte das, was sie machten am Sabbat. Nach der Lehre der Pharisäer war das die kleine,,Ernte“  und das war  nicht erlaubt.

Auf der anderer Seite war Jesus. Für Jesus ist entscheidend die Beziehung des Menschen zu Gott. Jesus betonnt die Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Liebe. Auf diese Beziehung beruft sich Jesus auch in der folgenden Situation: Und  siehe, da war ein Mensch, der  eine  verdorrte  Hand hatte. Und sie fragten ihn  und  sprachen: Ist es erlaubt  am Sabbat  zu heilen? um ihn  anklagen zu können.  Er aber  sprach zu ihnen: Welcher Mensch wird  unter euch sein, der  ein Schaf  hat und, wenn dieses  am Sabbat in eine  Grube  fällt, es ist nicht ergreifen und  aufrichten wird? Wie viel  vorzüglicher ist nun ein Mensch als  ein Schaf?  Mt 12,9-12. Wenn für uns ein Schaf kostbar ist und wir ziehen es aus der Grube, in die es fiel ohne Berücksichtigung ob der Samstag ist oder nicht. Dem Jesus nach das größte Gesetz ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Für die Pharisäer das Wesen der Religion war minuziöse  Einhaltung des Gesetzes und Jesus  war in ihren Augen der Störer des Gesetzes, Gottesleugner. In der Wirklichkeit war Jesus davon,meilenlang. Denkt nicht, dass ich gekommen sei das  Gesetz oder  die Propheten  aufzulösen, sondern zu erfüllen. Wenn etwas erfüllen braucht, das bedeutet, dass etwas entleer ist. War das Gesetz zur Jesu Zeit entleer? Sicher. Für Jesus ist das  Gesetz das Werkzeug für den Aufbau der Beziehung  zwischen dem Menschen und Gott. Das Ziel ist nicht immer einzelne Vorschriften einzuhalten, sondern nachreifen für die Beziehung der Liebe. Die Pharisäer entleerten  das Gesetz damit, dass sie sein Ziel  beseitigten. Das Gesetz wurde ein Werkzeug, das  die Bürde  und Hindernis  wird. Das Gesetz hat seine Bedeutung   wie ein ein vorübergehender Zeitraum in der Erziehung der Menschheit, in der Beziehung zu Gott. Genau erklärt so das der heilige Paulus: So auch wir, als wir Unmündige waren, waren wir geknechtet unter die Elemente  der Welt,als aber  die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn geboren von einer Frau, geboren unter  Gesetz, damit er die , die unter Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr  aber Söhne seid, so hat Gott den Geist seines Sohnes in  unsere Herzen gesandt, der da ruft. Abba Vater. Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn, wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott. Gal 4, 3-7. Der Apostel Paulus verwendet hier das Bild aus der Familie. Das Ziel der Eltern ist, dass ihr Kind, die sie lieben, einmal auch sie/Eltern/ liebt, dass ihr Kind verantwortlich lebt. Nur solange das Kind klein ist, ist es nicht noch  fähig diese Beziehung auszubilden.  Das Kind kann noch nicht die Verantwortung für sein Leben begreifen und annehmen. Und so die Eltern gebieten, verbieten, solange das Kind groß wird, und für sein Leben nimmt  die Verantwortung an. Gleich handelte auch Gott. In der Wüste gab er den Israeliten das Gesetzt. Das war das einzige, was das Volk fähig war so leidlich aufzunehmen. Israels Volk gelangte noch nicht zur Beziehung der Liebe, obwohl die Propheten zu dieser Beziehung ständig aufforderten. Christus definierte die Religion als die Beziehung. Die Beziehung zum Vater, zu den Menschen. Der heilige Paulus war wohl der erste, der das bewusst machte. Er behauptet, dass das Christentum ist nicht die Handlung der Taten nach dem Gesetz, sondern das ist die Beziehung, die sich nach außen hin durch die Taten äußern. Anders gesagt. Die Liebe zwischen dem Mann und der Frau,äußert sich durch den Kuss, aber einsam der Kuss ist noch die Liebe. Das Christentum das ist die Liebe Gottes zu uns Menschen und die Liebe des Menschen zu Gott und das äußert sich nach außen hin durch die Taten. Selbst die Taten sind noch nicht das Christentum. Nicht das ist wichtig, dass wir am Sonntag in die Kirche gehen. Wichtig ist, ob das die Äußerung der Liebe ist.

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Hl. Agatha,Mk 6,53-56

Jesus, der die Kranken heilte, sei mit euch.

Das heutige Evangelium berichtet, dass die Kranken zu Jesus gebracht wurden. Und alle die nur  die Quaste seines  Gewandes   anrührten, wurden geheilt. Das wesentlich aber war, dass sie zu Jesus kamen, oder gebracht wurden, und wollten geheilt werden.

Jesus, du stärkst, die dir zu dienen bereit  sind. Herr, erbarme dich unser.

Du tröstest, die mit dir das Kreuz zu tragen bereit sind. Christus, erbarme dich  unser.

Den Geduldigen hast du dein  Reich verheißen. Herr, erbarme  dich unser.

Im Dom der sizilianischen Stadt Catania genant ach seiner Patronin Agatha steht ein kostbarer Schrein aus  dem  16. Jh. der die Reliquien  der volkstümlichen Heiligen enthält. Auch im Dom von Verona bewahrt  man mutmaßliche Agatha-Reliquien in  einem schönen  Hochgrab auf. Agatha, die wahrscheinlich um das Jahr 250 das Martyrium erlitt,  gehörte schon sehr früh zu den meist verehrten Heiligen, bereits um 500 war ihr in Rom eine Kirche geweiht. Agatha war nach der Legende die Tochter vornehmer Eltern in Catania und zeichnete sich schon früh  durch durch außergewöhnliche Schönheit  aus. Als  sie  den Statthalter von Catania, der heftig  um  sie warb, mit  der Bemerkung, sie sei  Christus, zurückwies, ließ  dieser sie  für  30 Tage einer  Kupplerin übergeben. Als Agatha sich auch dadurch nicht erschüttern ließ, wurde sie  in den Kerker  geworfen und grausam gemartert. Zuerst schnitt man  ihr die Brüste ab, dann brannte  man sie  mit  einer  lodernden  Fackel. Die Legende berichtet, dass der Geschunden denen  der Apostel Petrus  erschienen sei und  ihr  die Wunden  geheilt  habe. Am nächsten  Tag  aber legte  man  Agatha auf  glühende Kohlen und Scherben , so dass sie  bald  ihren schweren Verletzung erlag. Ein Jahr nach dem Tod Agathas sollen verzweifelte Einwohner Catanias  bei einem Ausbruch des Vulkans Ätna den Lavamassen den Schleier der Märtyrerin entgegen getragen haben, worauf  der  glühende Strom kam. Seither, wird  der Schleier in Catania als  Reliquie aufbewahrt.

Da nichts in dieser Welt geschieht  ohne den Willen des Vaters  , wagen wir  zu bitten, dass an uns  sein Wille geschehe.

Wirklichen Frieden gibt es  nur  in der  Einheit des Glaubens. Um diesen  wahrhaften  Glauben  bitten wir.

Selig, die sich  in diesem Leben zu Christus  bekennen und  Aufnahme  finden  im Reich des Vaters.

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Familienmesse mit Kindersegnung 2018

Einganslied: Du bist das Licht  der Welt .SJ 54

Begrüßung  u. Einführung 

 Im heutigen Evangelium werden wir hören, dass sie die Kinder zu Jesus brachten, damit er sie segnet. Auch heute freut sich Jesus, wenn die Kinder zu ihm kommen. Auch heute segnet Jesus  die Kinder, durch die Priester, durch die Eltern.  Wie glücklich waren die Kinder die zu Jesus kamen. Auch ihr Kinder werdet glücklich wenn ihr oft zu Jesus  kommt.

Einführung /Doris/

Bei der heutigen  Feier  sind die Kleinen die Allerwichtigsten. Wir begrüßen  alle  Babys, alle  Kinder und ihre Eltern, Großeltern und  Paten. Dankbar feiern wir, dass unsere  Kinder uns  geschenkt worden sind  und wir  erbitten Gottes Segen für sie.

Mama oder Papa

  • Christus wir  kommen zu dir und schauen  dankbar zurück auf  das Werden und Wachsen  unserer Kinder. Wir  kommen zu dir  mit unseren  Freuden, aber auch mit den Schwierigkeiten  und  dem Scheitern.

  • Chor: Herr erbarme  dich  unser, SJ 151

  • Wir blicken zurück auf die Zeit, in der wir  unser Kind erwartetem, auf die Zeit  der  Schwangerschaft. Für viele ist es eine besonders reiche intensive Zeit. Wir blicken zurück auf  diese Monate voller Erwartung, die auch von Ängsten und  Problemen geprägt sein können.

  • Chor: Herr erbarme  dich unser SJ 151

  • Wir  blicken zurück  auf die erste Zeit mit unseren Kindern und die Monate seit der Geburt. Wir denken an die Zeit, in der wir uns  aneinander gewöhnten und die Bedürfnisse des Kindes erkundet haben. Wir denken an das erste Lächeln und das erste Wort vielleicht auch den ersten Schritt ganz allein. Wir denken an die schlafarmen Nächte und an Zeiten der Krankheit. Wir denken an den Festtag an dem unser Kind getauft wurde.

  • Der allmächtige Gott, erbarme sich unser, er lasse uns die Sünde nach und führe uns zum ewigen Leben.

Gloria: Sj 176 

 Tagesgebet:

Guter Gott, du liebst die Kinder und segnest sie. Du schenkst uns  diese kleinen Menschen, damit wir sie ein Stück ihres Weges begleiten und loslassen, wenn sie groß geworden sind. Lass unsere Herzen in dieser Feier weit werden, damit dein reicher Segen uns tief drinnen erwärmt und wir gewiss sind, dass du uns stärkst und beschenkst. Darum bitten wir dich, durch Christus unseren Herrn.

Lesung: Gen 12, 1-3

Halleluja: Sj 124ggg

Evangelium: Mk 10,13-16

Predigt

Heute möchte ich über die Segnung sprechen. Das Gute,das Segen bringt, ísť nicht irgend ein Gegenstand, oder irgendeine Gabe. Die Segnung kommt nicht vom Menschen, sondern von Gott. Gott gibt den Segen,als seine Gabe und so wie Er will. Gottes Segen war anwesend in der ganzen menschlichen Geschichte. Wenn wir die Geschichte des Volkes Israel verfolgen, dann  sehen wir, dass seine Geschichte, eine Geschichte des Segens Gottes ist . Wer in Gott lebt, wird von ihm gesegnet. Eben der Segen zeigt sich, als das  Zeichen der  Liebe Gottes, Gottes Sorgfältigkeit um die Menschen. Alles was Gott gibt ísť die Äußerung seines Segens. (Friede, Reichtum, Fruchtbarkeit, sogar auch das Wasser). Ez 34,26.Das Alte Testament ísť erfüllt mit deň Worten des Segens.Christus zeigt sich, als der, der die Menschen, Kinder segnet. Bevor Jesus in  den Himmel hinaufgefahren ist, segnet  er seine Jűnger. In den apostolischen Briefen, treffen wir uns mit dem Segen meistens zum Schluss eines Briefes, wo der Segen ist, ist zugleich auch der Wunsch des Autors des Briefes. Zum Beispiel im Brief an die Römer steht geschrieben: Gott der Hoffnung erfüllt euch mit  Freude und Frieden, damit ihr in der Kraft des Heiligen Geistes mit der Hoffnung erfüllt seit. Christus segnet nicht nur die Menschen, sondern auch die Gegenstände (Brot, Wein,Speise). Christus lebt weiter in seiner Kirche und darum segnet die Kirche  in seinem Namen. Eigentlich, wenn der Papst, Bischof, oder Priester segnet,  segnet Christus, der in ihnen unsichtbar anwesend íst. In jeder Segnung ísť die Kirche mit dem Gebet verbunden, und zugleich auch mit Christus. Der Segen bringt die Gnade, die nicht von der Heiligkeit des Bischofs oder des Priesters abhängt. Der Segen wirkt durch die Macht der Kirche. Wie der Segen wirkt hängt auch von dem Glauben derjenigen, die den Segen empfangen. Die Kirche erteilt die Segnungen in verschiedenen Lebensumständen und benützt  dabei erschaffene Sachen, die nützlich für  die  Heiligung  des Menschen sind und für den Jubel Gottes. Der Segen ist immer mit der Lesung des Wort Gottes begleitet und mit der äußerlichen Handlung. Das äußerliche Zeichen der  Segnung das Zeichen des Kreuzes, die Besprengung  mit heiligem Wasser, die Handauflegung. Die Erteilung des Segens ist also  Überfließende Gnade  Gottes . Der Segen bringt  die Hilfe und den Schutz in  dieser Welt auf die Fürsprache der Kirche. Er sollte einen bedeutenden Platz in unserem Leben haben. Es ist natürlich,  die Eltern bringen ihre Kinder in die Kirche, und sie wünschen sich, dass ihre Kinder gesegnet werden, weil sie wollen, dass ihre Kinder geschützt werden. Sie wollen für ihre Kinder das beste. Und das ist richtig und gut.

Weihe der Kerzen und Einzelsegnung der Täuflinge:

Wir nennen nun den Namen des Täuflings vom vergangenen Jahr und bitten eine Mama oder einen Papa mit dem Kind zum Altar herauszukommen. Ihr bekommt von uns eine Kerze, ihr bei der Osterkerze entzünden dürft. Anschließend wird jedes Kind  gesegnet.

Vorspiel- instrumental

Glaubensbekenntnis

Fürbitten:

Peter:

Guter Gott, du bist uns im Kind in der Krippe zum Bruder geworden. Wir bitten dich.

1. Guter Gott, voll Freude und Dank bringen wir unsere Kinder zu dir. Lass sie in ihrem Leben viel Freude erfahren und zu zufriedenen und  glücklichen Menschen werden.

2. Guter Gott,hilft uns, unseren Kindern ein Zuhause zu geben, in dem sie das Verständnis und die Geborgenheit erfahren, die sie brauchen.

3. Guter Gott, lass unsere Kinder gute Freunde finden, die ihnen Hilfe und Halt geben und sie Gemeinschaft erfahren lassen.

4.Herr, hilf unseren Kindern auch in schwierigen Zeiten den Glauben an deine Liebe nicht zu verlieren.

Pfarrer: Guter Gott segne unsere Familien und alle Gemeinschaften, damit spürbar wird, dass du in unserer Mitte wohnst. So bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.

 Gabenbereitung: Alles was  ich hab, SJ 5

Sanctus: SJ 166, Melodie SJ 165

Einladung zum Vater unser-Pfarrer

Gott verbindet uns und ist in unserer Mitte. So lasst die Kinder herkommen und  uns gemeinsam beten, wie  der Herr uns zu beten gelehrt hat:

Vater unser-gesungen: Sj 334

Lamm Gottes-gebetet

Kommunion: Meine Zeit SJ 257

Danklied: Jesus, dein Licht Sj 209

Schlussgebet

Guter Gott, wir  danken dir, dass du uns Kinder geschenkt hast, als Aufgabe und als Freude. Du bist unser Licht und unser Heil. Lass uns geborgen sein in deiner Liebe. Erleuchte und segne uns  und  lass uns Licht und Segen sein. Darum bitten wir, durch Christus unseren Herrn.

Diakon Christian: nun  erfolgt der Segen für  die Geburtstagskinder von Dezember und Jänner.

Diakon Christian: Alle Kinder die noch keinen Einzelsegen bekommen haben sind  nach dem  Allgemeinen Schlusssegen nach vorne  zu kommen!!!

Allgemeiner Schlusssegen

Schlusslied Chor/ Einzelsegen Kinder

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Hl. Ansgar,Bischof von Hamburg Mk 1,14-20

Jesus Christus, der in der Fülle der Zeit die Nähe des Gottesreiches verkündet hat, sei mit euch.

Das heutige Evangelium berichtet uns, dass Jesus begann das Evangelium des Reiches Gottes  zu predigen. In dieser Tätigkeit setzen die Apostel und später ihre Nachfolger fort. Einer von ihnen war auch Ansgar von  Corbie. Werden wir uns dessen bewusst, dass auch wir die Aufgabe haben, das Evangelium zu predigen.

Jesus, du hast allen ewiges Leben angeboten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Apostel  zu  allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Du willst retten, die  dein Wort annehmen. Christus, erbarme dich  unser.

Ansgar im 9. Jh. Erzbischof der vereinigten Diözesen Hamburg und Bremen, gilt als ,,Apostel des Nordens“ und Wegbereiter des Christentums  in  Schweden  und Dänemark. Sein Wirken  ging von Hamburg und  Bremen aus. Darüber  hinaus  gründete  der Benediktiner  mehrere Klöster. Rimbert  Ansgars  Nachfolger auf dem  Bischofsstuhl, verfasste eine  Biographie des  großen  Glaubensboten und beschrieb ihn so: Er wollte den Blinden Auge, den Lahmen Fuß und den Armen ein wahrer  Vater sein. Ansgar wird vor  allem  in Nordwestdeutschland sowie in skandinavischen  Länder verehrt. In Kopenhagen gibt es  ein Kuriosum,  dort stehen  eine katholische  und eine  evangelische   Ansgar-  Kirche. Im Hildesheimer Dom werden  seit  1982  Ansgar- Reliquien  verehrt,  deren  Echtheit  zuvor  auf  Anweisung  von Bischof  Heinrich Maria Janssen wissenschaftlich geprüft worden war. Ansgar wird  im Bischofsornat mit Mitra  und Stab, manchmal   auch mit  Buch  abgebildet. Vor  der  Bischofs Kirche At.Angar im dänischen Kopenhagen  steht  eine  Bronze Statue des  Erzbischofs : Auf der  schwedischen  Insel Björkö im Mälarsee findet   man ein wuchtiges Ansgar- Kreuz.

Jesus ist uns den Weg zum Vater vorausgegangen. Im gemeinsamen Beten  wollen wir  uns  gegenseitig erinnern, dass wir alle zum gemeinsamen Vaterhaus unterwegs sind  und  , dass  Gott jeden Tag väterlich um uns  besorgt  ist.

Der  Herr hat  uns seinen Frieden hinterlassen. Wir  können  ihn nur verwirklichen in  Gerechtigkeit und Liebe. Darum bitten wir um Gottes Frieden.

Wir danken dir für deine Gegenwart, die so verborgen und so verwundern ist so treu und tätig.

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Begräbnis Febr. 2018

Du  hast Großes vollbracht. Mein Got wer ist wie du? Du ließest mich viel Angst und Not erfahren . Belebe mich neu, führe  mich herauf aus  den Tiefen der Erde. /Ps 71,19-20/. Eine unerschütterliche Hoffnung spricht aus diesen Worten des  Psalmisten. Er legt sie einen Menschen in den Mund,  den die Beschwernisse eines langen Lebens gebeugt haben, der reich geworden ist an Erfahrungm von Ängsten  und Nöten. Dennoch ist sein Herz voll dankbaren Staunens, denn im Rückblick auf die Jahre seines Lebens darf  er bekennen: Du hast Großes vollbracht. Mein Gott, wer ist wie du?

Wenn ein betagter Mensch sein Leben vollendet  hat und zu Gott heimgegangen ist, dann sprechen wir von einem gesegneten Alter, von einem erfüllten Leben, das nun  in Gott zur Vollendung gekommen ist. Zwar erfüllt Trauer unser  Herz,weil ein Mensch, den wir  geliebt  haben, der uns  nahegestanden ist, dem wir  viel Gutes  verdanken, von uns  weggenommen worden ist. Mit  ihm ist ein Stück unseres eigenen Lebens fortgegangen, hinübergegangen aus der Todesnacht in das Licht des  neuen Lebens fortgegangen aus den Tiefen  der Erde zur  Freude der Vollendung  in Christus. Die Toten  nehmen all das mit, was sie uns bedeutet haben , so dass wir durch den Tod eines geliebten  und verehrten Menschen spürbar  ärmer  werden. Was bleibt ist dankbare  Erinnerung, ist liebendes Gedenken und fürbittendes Gebet.Es bleibt schließlich der Platz leer, den das Leben dieses Leben dieses  Menschen ausgefüllt hat, dessen Tod wir nun beklagen.

Wenn ein alter Mensch stirbt ,ist  sein Tod keineswegs das Ende seiner  Lebensgeschichte, den  die geht weiter weil der ewige  Gott jeden von uns in  seine Hand geschrieben hat. So viele Gesichter das Leben haben mag, so viele hat auch der Tod. Rainer Maria Rilke schreibt in einem Gebet: O Herr gib jedem seinen eigenen  Tod. Es gehört zur Würde des Menschen, sein eigenes Leben leben und  seinen eigenen Tod  sterben zu dürfen. Darum  ist  die  Frage nach dem Sinn meines Lebens unlösbar verbunden mit der Frage nach dem Sinn meines Sterbens. Was  bedeutet mir das Leben, und  was bedeutet mir  mein Tod? Wir Lebenden wissen nur wenig vom Geheimnis des Todes, weil wir das Sterben von Menschen immer nur als Zuschauer erleben, Und  das macht uns Angst. Wir wissen ja nicht, was da auf uns zukommt. Wir wissen nur, der Tod ist unausweichlich.

So bleibt angesichts  der Trauer, die wir in dieser Stunde empfinden, auch im Hinblick auf den eigenen Tod, allein die Hoffnung auf Christus, der  den Tod besiegt und das Leben neu geschaffen hat. Es ist  die  Hoffnung, die  Mut macht, die Hoffnung, die darauf vertraut, dass in Erfüllung geht, was die Geheime Offenbarung des Johannes sagt: Er Gott, wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. Der  Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was  früher  war, ist vergangen. /Offb 21,4/.

Getragen von solcher Hoffnung,übergeben wir diesen toten Leib der Erde. Der Herr tröstet uns durch seinen Ostersieg. So stehen wir nicht ratlos und  mutlos  da.  Vielmehr  ist  das  Kreuz über den Gräbern unserer Toten Zeichen des Glaubens, Zeichen  der Hoffnung  und der Liebe, die stärker  sind  als die  Macht  des Todes, denn wir  sind  zu  einem Leben gerufen, das größer ist als  das Geheimnis des Todes. Gottes  Wege mit  uns Menschen enden nicht im Tod.  Mit ausgestreckten Armen kommt er uns entgegen , wenn wir heimkehren zu ihm, von dem wir ausgegangen  sind. Christus, der Erstgeborene von den Toten, ist schon dort.  Fromme Utopie oder Botschaft des Glaubens? Vertröstung auf  eine jenseitige Welt, von der niemand weiß, ob es sie gibt, oder wirksamer Trost aus der Verheißung Jesu:Wer  an  mich glaubt, der hat das ewige  Leben, Deshalb hoffen und  lieben und  glauben wir  nicht ins Blaue hinein, wenn wir uns auf  den verlassen , der da sagt: Ich bin der Weg, der  nicht im Tode endet, ich bin die Wahrheit, die wirklich frei macht. Ich bin das Leben , zu dem Vater im Himmel  euch ruft.

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Darstellung des Herrn Lk 2,22-40

 Jesus Christus, das Heil der Welt und Licht der Heiden, sei  mit euch.

Der alte Simeon sagte von Jesus,  wenn er im Tempel dargestellt wurde, dass er das Licht auf die Erleuchtung  der Heiden ist.Darum weiht die Kirche   an diesem Tag  die Lichter/Kerzen/, die bei heiliger Messe, angezündet werden. Sie sind Sinnbilder des Lebens,  das uns Gottes Liebe geschenkt hat, die wir in die Welt hineintragen sollen.

Jesus, du hast uns  zum Licht der Wahrheit berufen. Herr erbarme dich unser.

Du kamst  als das Licht  der Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du erleuchtest  die dein Wort hören. Herr, erbarme dich unser.

Heute bringen Maria und Josef  das Kind Jesus in Tempel in Jerusalem, damit sie dem Herrn opfern. Diese Opferung hat ein altbekannter Ursprung. Wenn die Juden in ägyptischer Sklaverei waren und ihr Leben war schwierig, weil die Ägypter benützten sie  für die schwere Arbeiten. Gott erbarmte sich über ihr schwer Schicksal und nach verschiedenen Naturkatastrophen heimgesuchte die Ägypter . Der größte Schlag war für die Ägypter  der Tod der erstgeborenen Söhnen. Weil auch dem Pharao  der erstgeborene Sohn gestorben ist, damals endlich der Pharao ließt  die Juden  in die Freiheit. Die Juden sahen, dass alles Erstgeborenen gestorben ist, aber bei ihnen,alle Erstgeborenen am Leben blieben. Die Juden erinnern sich an den wunderbaren Gottes Einschlag so, seit damals brachten sie ihre Erstgeborene Söhnen am 40 Tage  nach ihrer Geburt in den Tempel, damit sie , sie dem Herrn opfern. So machte das auch Maria und Josef. Bei dieser religiösen Zeremonie nahm der alte Simeon teil. Er sagte von Jesus vorher, dass er das Licht der Völker wird. Diese Prophezeiung von Simeon erinnern wir uns heute, wenn die Kerze gesegnet werden. Die brennenden Kerzen sind das Symbol von Jesus. Die brennende Kerze veranschaulicht uns mit ihrem Feuer vier Eigenschaften von Herr Jesus. 1. Das Feuer ist die Quelle des Lichtes. Das Licht leuchtet in Dunkel, so dass das Dunkel aller Welt kann das Licht einer Kerze nicht überwinden. So auch Christus ist das Licht für uns. Er leuchtet uns  in unser Leben durch sein Wort und sein Beispiel. Und das Dunkel der Welt wird nie über es siegen.

2. Das Feuer ist die Quelle der Kraft. Alle krafte Motoren der Wagens, Flugzeuges, Schiffes, kosmischen Raketen, werden durch die Kraft des Feuers bewegen. Und so ist Jesus unsere Kraft im geistlichem Leben. Er hat gesagt. Ohne mich können sie nichts machen. Nur der, der in mich bleibt, bringt viele Frucht. Darum der heilige Paulus hat geschrieben. Alles vermag ich in dem, der mich stärkt.

3. Das Feuer ist die Quelle der Wärme. Es erwärmt uns und unsere Behausungen, damit wir fröhlich leben. Ohne die Wärme, würden wir erkalten und sterben. So erfüllt uns Jesus mit der Wärme seiner Liebe, damit wir in unserem Leben die echte Freude und Glück erleben. Er selbst sagt zu uns: Bleibt in meiner Liebe, damit eure Freude vollkommen ist.

4. Zu dieser drei Eigenschaften des Feuers erinnern wir uns an die vierte Eigenschaft der brennenden Kerze. Sie dient den Menschen, dabei, sie ist immer kleiner, verbrennt sich, opfert sich. Und gleicherweise opferte Jesus sein Leben für uns. Doch, er hat gesagt: Es gibt keine größere Liebe,als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Joh 15, 13. Diese vier  Eigenschaften  erinnern uns die brennenden Kerzen. Jesus ist unser Licht, unsere Kraft  und Liebe. Solche Liebe, dass er für uns sein Leben opferte. Und wir wollen auf diese Liebe antworten und darum beten wir so: Herr, stärke mich, damit ich Dir immer mehr lieben  und dir immer mehr ähnlicher ist.

Möge uns in dem unsere himmlische Mutter Maria durch ihr Beispiel und ihre Fürbitte helfen, die von allen Menschen die innigste Beziehung zu Jesus hatte.

Da die Zeit erfüllt und das Reich Gottes nah ist, dürfen wir den Vater  bitten, dass er alles vollende.

Christus ruft uns  auf den Weg des Friedens. Damit wir  in seinem Frieden bleiben, wollen wir  ihn bitte.

Selig, die dem Ruf Christi folgen und Anteil erhalten am Reich des Vaters.

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