Die Taufe-Wiedergeburt

Liebe Eltern, Paten, Großeltern, Verwandte, Gäste…

Ich möchte euch heute über die Taufe sprechen. Was bedeutet die Taufe für uns?

Einst kam Jesus zum Osterfest nach Jerusalem. Er lehrte im Tempel und  bekräftigte seine Lehre durch Wunder. Darum glaubten viele an sein Wort. Unter diesen befand sich auch ein Gesetzeslehrer namens Nikodemus. Er forschte ehrlich und aufrichtig nach der Wahrheit, um das Heil zu finden. Die Wunder Jesu hatten sein Stauen erregt und ihn überzeugt.Er ist ein Prophet oder gar der Messias. Nun wollte Nikodemus Gewissheit haben. Deshalb kam er in der Nacht zu Jesus und sprach zu ihm. Meister, wir wissen, dass du als Lehrer von Gott gekommen bist, denn niemand kann solche Wunder  wirken, wie du, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus erwiderte ihm. Wahrlich ich sage dir. Wenn jemand nicht von neuem  geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete.Wie kann ein Mensch wieder geboren werden, wenn er alt ist?  Jesus antwortete. Wahrlich sage ich dir.. Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Verwundert fragte Nikodemus. Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete ihm. Du bist ein Lehrer Israels und weißt das nicht? Jesus redet  nicht von der leiblichen Geburt. Jesus meint eine geistige Geburt aus dem Wasser und dem Heiligen Geist. Diese zweite Geburt oder Wiedergeburt  vollzieht  sich  in der heiligen Taufe. Bei  der leiblichen Geburt bekommt der Mensch das natürliche Leben. Bei der geistigen Wiedergeburt empfängt   er das übernatürliche Leben,  oder Gnadenleben. Bei der leiblichen Geburt wird der Mensch für die  Erde  geboren, bei der  Wiedergeburt wird er ein Gotteskind.

Die Taufe ist jenes Sakrament, in welchem der Mensch aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste zum ewigen Leben wiedergeboren wird.

Nun schauen wir das Wort des Herrn noch genauer an. Zweimal sagt Christus. Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Wenn Jesus vom Reich Gottes redet, meint er immer auch das Reich Gottes auf Erden, die Kirche. Jesus will also  sagen. Willst du in meine Kirche eingehen, dann musst du zuerst wiedergeboren werden in der heiligen Taufe. Der Täufling wird ein Christ und Kind der Kirche, er gehört zur großen heiligen Christenfamilie. Wer kein Kind der Kirche ist, der bekommt auch nichts von den Gnaden der Kirche, besonders von den heiligen Sakramenten. Da ist es ähnlich wie in der Schule. Wenn ein Schüller in einer Schule ,,immatrikuliert“ ist, kann er an der Unterricht dieser Schule, Universität teilzunehmen. Ein fremder Schüler, Student, kann an dieser Unterricht nicht teilzunehmen.

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Samstag der 7.Woche Mk 10,13-16

Jesus Christus, der die schlichten und kindlichen Herzen liebt, sei mit euch.

Da brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Apostel wollten die Kinder zu Jesus nicht zulassen. Jesus wurde unwillig und sagte zu den Apostel. Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn ihnen gehört dass Reich Gottes. Was für eine Beziehung, sollen wir zu Kindern haben?

Jesus, du hast die Kinder angenommen und sie gesegnet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dich Armen und Einfältigen erbarmt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast alle gesegnet, die deine Liebe suchten. Herr, erbarme dich unser.

Die Eltern werden sich dessen bewusst, dass sie, von Gott die Sendung, ihre Kinder zu erziehen, bekommen haben. Diese Erziehung muss richtig sein. Ich werde heute, einige Punkte erwähnen, die dazu helfen können. Ich möchte noch sagen, heute werde ich nicht über christliche Erziehung sprechen, sondern menschlichen, natürlichen, auf die dann die christliche Erziehung ,, anknüpfen“

1. Seien sie sich selbst

Der wichtigste Bestandteil der Erziehung ist nicht das was sie sagen, oder was sie machen, sondern was sie sind. Die Kinder erspüren sehr schnell, ob sie aufrichtig sind, oder sie nur etwas spielen. Es handelt sich um die Einheit der Wörter und Taten.

2. Bauen sie Vertrauen

Das Vertrauen ist das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Wenn sie zu den Kindern freundlich, gefällig, ehrlich sind, gibt es große Chance, dass in ähnlicher Weise auch die Kinder zu ihnen sich verhalten werden. Beim Vertrauen kommuniziert man leichter. Die Spannung verliert man. Wenn sie sich zu den Kindern protzenhaften benehmen, sie verängstigen, das Vertrauen rapid sinkt und die Beziehungen kältet ab.

3. Äußern sie das Verständnis

Das,was für ein  Kind wichtig ist, kann für die Eltern  als ganz bedeutungslos scheinen. Es ist aber notwendig  schauen  auf die Kinderinteresse mit der Obersicht und die Sehnsucht des Kindes zu begreifen. Auch wenn sie viele Sachen , die ihre Kinder machen unterhält nicht, doch  es ist notwendig, für sie sich opfern, weil in der Zukunft, kann man es vielfältig verzinsen.

4. Hälten sie die Regel ein

Wenn sie den Kindern etwas versprechen und sie das nicht einhalten, verursachen sie den Kindern große Enttäuschung/Schmerz/. Die Kinder sind auf die Einhaltung der Versprechen sehr empfindlich. Lieber, versprechen sie nicht das, was sie nicht einhalten können. Wenn sie die Verspreche erfüllen, bauen sie unter ihnen und den Kindern die Brücke des Vertrauen, die durch ganzes Leben aushalten. Wenn das Kind  auf ihren Worten und Versprechen vertraut, wird es sich auch mit ihren Radschläger raten.

5.Gestehen ihren Fehler

Auch die Erwachsenen können sich irren, etwas zu vergessen oder nicht zu wissen. Seien sie aufrichtig. Sagen sie in dieser Hinsicht immer die Wahrheit. Haben sie keine Angst, sich entschuldigen. Es ist die Äußerung des starken Charakters.

6. Schätzen sie die Probleme ihre Kinder nicht unter

Vielleicht kommen ihnen die Probleme ihrer Kinder als kleinlich vor. Doch schätzen sie diese Probleme nicht unter. Treten sie zu diesen Probleme mit völligem Ernst. Es ist die Gelegenheit die gegenseitige Beziehungen zu bauen. So tragen dazu bei, dass ihre Kinder in eine ausgeglichene Persönlichkeiten heranwachsen werden, die die Chance  haben zu werden    ein erfolgreiches Leben zu überleben.

Da Jesus Christus uns erwählt hat für sein Reich, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.

Der Herr schenkt uns seine Freude, damit unsere Freude vollkommen sei. In dieser Freude finden wir den Frieden, um das wir bitten.

Selig, die wie Christus den Willen des Vaters tun und Erben seines Reiches sein werden.

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Apostel Matthias

Jesus Christus, der uns liebt,wie ihn der Vater liebt, sei mit euch.

Das Amt eines Mannes zu übernehmen, der Verrat geübt und schließlich Selbstmord begangen hat/Judas Iskariot/ ist weder eine dankbare noch eine leichte Aufgabe. Nach menschlichem Maßstab hätte niemand dem Matthias zu seiner Wahl  als Apostel zu gratulieren  brauchen. Eines jedoch zeichnete  ihn aus. Er war befähigt zu diesem Amt und zu dieser Aufgabe, weil er Zeuge  war, der im Leben des Meisters alles miterlebt hatte.

Jesus, du hast aus Liebe dein Leben hingegeben. Herr, erbarme dich unser.

Deine Apostel hast du Freunde genannt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast sie gesandt, bleibende Frucht zu bringen.  Herr, erbarme dich unser.

Matthias wurde  zum Apostelamt gewählt wurde, und zwar von den Menschen.  Petrus  machte bei einer Versammlung der Jünger  zu  Jerusalem  den Vorschlag, dass man an  die Stelle des  abgefallenen  Judas einen  neuen  Apostel wählen  sollte. Es muss aus den Männer, die während der  ganzen Zeit uns beigesellt waren, seitdem  Jesus unter  uns aus, und eingegangen, von der Taufe des Johannes an bis zu dem Tage, da er von uns  weg hinauf genommen worden, einer aus  diesen  muss Zeuge seiner  Auferstehung mit uns werden. Man schritt zur Wahl. Da  stellten sie zwei vor. Joseph, genannt Barsabas, mit dem Zunamen der Gerechte und Matthias. Und  sie warfen das Los über sie, und das Los fiel  auf Matthias und er  ward zugeordnet zu den elf Apostel. Apostelgeschichte 1, 26.

Matthias hatte die Eigenschaften, die sein Amt verlangte. Er war von jeher treuer Jünger und Nachfolger Christi, ein Zuhörer  bei allen  Predigten, ein Augenzeuge von seinen Wunderwerken, von seinem Leiden und Sterben, von seiner Auferstehung und  Himmelfahrt. Dazu muss er noch ein  besonders  frommer und   eifriger Mann  gewesen sein, weil ihn so viele Leute für würdig hielten , das wichtige Amt eines Apostels  zu verwalten. Was uns bei dieser Apostelwahl besonders  gefallen muss, ist die Bescheidenheit und  Demut  der Jünger Jesu. Keiner hatte sich selbst aufgedrungen oder angeboten, Apostel zu werden, alle überließen es dem  Ausschlage der Wahl und der Ordnung der Gerechtigkeit. Es sollen sich also weder die Geistlichen noch die Weltlichen mit Gewalt  in ein Amt eindrängen, und niemand aus uns soll durch ungerechte Wege oder sündhafte Anschläge  sein Glück suchen.

Da Jesus Christus uns erwählt hat für sein Reich, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.

Der Herr schenkt uns seine Freude, damit unsere Freude vollkommen sei. In dieser Freude finden wir den Frieden, um den wir bitten.

Selig, die wie Christs den Willen des Vaters tun und Erben seines Reiches sein werden.

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8.Sonntag im Jahres A Mt 6,24-34

8. Sonntag 2017 – Sorgt euch also  nicht  um morgen…

Einführung

Wenn wir wollen, dass kaltes Wasser in einem Kochtopf warm wird, so stellen wir es auf den Herd und schalten ein.  Je heißer die Herdplatte ist, desto schneller kocht das Wasser.  Jeder Mensch ist wie so ein Kochtopf. Er kann Kälte, Trauer, Wehmut, Sorgen, Schmerz und Misserfolg zum Inhalt haben. Es wäre dann notwendig und wichtig, diesen Kochtopf zu erwärmen. Einige sagen, dazu ist aber Geld notwendig. Können wir aber zum Beispiel Freundschaft mit Geld kaufen? Andere sagen: Dazu brauchen wir Nahrung und eine Wohnung. Wie viele Menschen haben das alles und trotzdem ist der Kochtopf ihres Lebens kalt.

Predigt

Was rät uns da Jesus? Er sagt: Euch aber muss es zuerst  um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch  alles andere  dazugeben.  Mt 6,33. Zu erkennen, dass Gott immer anwesend ist und unser Leben ändern kann, ist wesentlich. Gott muss in unserem Leben Priorität haben. Er sagt dann weiters: Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott  und  dem Mammon. Mt 6,24. Da haben wir aber spontan folgenden Einwand: Sollen wir uns nicht um das Essen, unsere Kleidung, das Auto, den Urlaub und ähnliches sorgen? Das verbietet uns selbstverständlich niemand, aber dies soll nicht mit allen Mitteln zu unserem Lebensmittelpunkt werden. Die Argumentation Jesu ist klar: Wer von euch kann  mit all seinen Sorgen sein Leben auch nur um  eine kleine  Zeitspanne  verlängern? Mt 6,24.  Das Essen und die Kleidung dienen zum irdischen Leben, aber das Ziel unseres Lebens ist, das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit zu erlangen. Auf der Welt aber waren und sind immer wieder Menschen, die behaupten, dass es nicht notwendig sei, sich um die geistlichen Belange zu kümmern, weil es ohnedies keinen Gott gibt. Es hat wenig Sinn, mit jemanden über die Existenz Gottes zu streiten, weil viele es einfach nicht verstehen oder verstehen wollen. Vielleicht sind sie auch noch nicht reif genug dafür, zu erkennen, wie wichtig ein geistliches Leben ist. Besser als eine Argumentation ist immer das Zeugnis. Wir sollen mit unserem Leben bezeugen, was die Quelle unserer Freude und der Sinn des Lebens ist.

Dazu ein Beispiel aus dem Alltag: Wir denken an eine alte Großmutter, die ihre Enkelin im Arm hält. Die Enkelin sagt zu ihrer Oma: Ich liebe dich. Die Großmutter drückt sie ganz innig an sich und antwortet darauf: Mein Schatz, ich liebe dich auch. Die Großmutter spürt eine Freude in sich und das erwärmt ihr Leben in besonderer Weise. Ein Leben, das Freude bringt, entsteht dort, wo die Quelle der Freude ist, daraus kann man Energie schöpfen.

Wenn ein Mensch sich für Gottes Anwesenheit öffnet, dann öffnet er auch die Quelle der Freude für sein Leben. Warum haben manche so wenig Erfahrung mit Gottes Anwesenheit? Die Antwort ist einfach. Sie sind so verhaftet in ihren materiellen Sachen, die scheinbar Freude bereiten. Es ist aber notwendig, dafür zu sorgen, dass sie erkennen, woher die Freude kommt, dass sie eigentlich von GOTT stammt. Im Psalm 34 heißt es: Kostet und seht wie gütig der Herr  ist. Das leibliche und das geistliche Leben sollte ausgewogen sein. Doch das ist leider nicht so. Wir brauchen da nur die Statistik zu befragen: Wie viele Menschen besuchen in Europa regelmäßig die Heilige Messe? Wie viele Menschen nehmen an  geistlichen Übungen teil? Der Prozentsatz ist da sehr gering. Niemand kann aber heute leugnen, dass die Menschen in Europa viele, viele Möglichkeiten zu einem geistlichen Leben haben. Noch  nie hatten aber die Menschen so wenig Interesse daran als heute. Die Ursache ist, dass viele sich mit den materiellen Dingen zu sehr beschäftigen, uns so – ganz einfach gesagt – erlauben sie Gott nicht, in ihre Leben einzutreten.  Es ist dann aber auch keine Erfahrung möglich, dass Gott immer anwesend ist. Wie ich schon anfangs gesagt habe: Gott soll in unserem Leben Priorität haben.

Darüber gibt es viele Zeugnisse aus jenen Zeiten, wo die Christen besonders verfolgt wurden – und auch heute noch werden in vielen Teilen der Welt die Christen wieder verfolgt. Davon berichten die Medien mehr oder weniger.

Ein Beispiel aus der Zeit der ersten Christen dazu:   Kaiser Diokletian, von dem Sie sicher schon gehört haben, verfolgte die Christen.  Sein Sohn Constantinus Chlorus war nicht mehr so an der blutigen Verfolgung interessiert. Die Verfolgung wurde erst ganz beendet durch seinen Sohn Konstantin dem Großen. Am Hof des Constantinus Chlorus waren viele Christen beschäftigt und er beschloss, sie zu vertreiben, wenn sie nicht auf ihr Bekenntnis zu Christus verzichten. Der Mehrheit dieser Christen verzichtete lieber auf ihre Stelle, die sehr gut bezahlt war, um nicht ihren Glauben an Jesus zu verleugnen. Constantinus Chlorus aber kündigte jene, die zu feige waren, sich zu Christus zu bekennen. Der Grund dafür war, dass sie, wenn sie ihre Treue zu Christus brechen, auch dem Kaiser nicht treu sein werden.

Heute denken viele Menschen an ihre Vorteile, die aus vielen materiellen Dingen entstehen und geben daher diesen Dingen Priorität. Aber diese Dinge sind vergänglich, man kann sie so leicht verlieren. Man weiß ja nie, so sagen manche Ökonomen, wie sich das heutige ökonomische System fortsetzen wird und es kann wenn es so weitergeht auch in die Pleite führen. Oftmals werden Probleme nicht gelöst, sondern nur verschoben mit dem Ergebnis, dass man alles verlieren kann. Oft verlieren Menschen dann beides – ihre materiellen Besitzungen und ihre Beziehung zu Gott.

Herr, hilf uns zu begreifen, was für unser Leben einen wirklichen Wert hat!

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Polykarp von Smyrna Mk 9,41-50

Jesus Christus, der uns den Weg weist in den Entscheidungen unseres Lebens, sei mit euch.

Wir werden uns kaum darüber streiten, ob Ostern ein paar Tage früher oder später gefeiert werden soll. Im zweiten Jahrhundert schien diese Frage noch von große  Bedeutung. Dahinter stand die Irrlehre des Markion. Der Bischof Polykarp von Smyrna hat diese Irrlehre entscheidend bekämpft und über die religiösen Fragen seiner Zeit wertvolle Schriften hinterlassen.

Jesus, dein Gericht entscheidet über unser ganzes Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du willst uns retten für die Stunde der Vollendung. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  den Frieden des Vaters zu uns gebracht. Herr, erbarme dich unser.

Die interessanten Briefe lesen wir im Lebensbeschreibungen der Heiligen. Wir können uns darüber überzeugen bei dem heiligen Polykarp. Das Andenken an heiligen Polykarp ist für die ganze Kirche verbindlich, damit so die Ehre gegeben wird, dem Nachfolger der Apostel, besonders des Johannes des Evangelist. Der Apostel Johanns war der Lehrer des heiligen Polykarpes. Es wurde uns erhalten glaubwürdige Zeugenschaft über den Martertod von heiligen Polykarp. Als Polykarp erfuhr, dass die  Verfolger der Christen ihn suchen, versteckte sich. Auf Angst vor eigenen Schwachheit. Er war schon alt, und konnte sich auf eigene Kräfte nicht verlassen. Er betete im Versteck um notwendige Ausdauer. Er versteckte sich in einer Getreidekammer. Zum Schluss aber fanden ihn und Polykarp wurde in die Stadt abgeführt. Unterwegs bemühten sie ihn überzeugen, damit er den Göttern opfern. Der Greis schüttelte den Kopf und sagte. Das ist nicht möglich, dass ich so etwas mache. Der Richter sagte zu ihm. Opfere dem Kaiser, dem göttlichen Genius. Polykarp schüttelte wieder den Kopf. Der Richter sagte. Mache das, was das Volk sich wünscht. Das Volk kann das von mir nicht verlangen. Ich kann auf dich die Bestien loslassen. Polykarp antwortete ohne Angst. Lass sie los.  Ich kann dich in vivo totbrennen lassen. Polykarp erschrak vor den Flammen nicht und sagte; vergebens drohst du mir mit dem Feuer.  Das Feuer brennt nur kurze Weile, ich habe Angst nur vor dem ewigen Feuer. Die Menschenmenge toste. Er ist der große Lehrer der Christen und er verachtet unsere Götter. Werft ihn den Bestien. Aber die Bestien diesen Tag wurden nicht loslassen. Die Stunde die dazu bestimmt war, ist abgelaufen. So wurde, Polykarp. auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aus seinem Körper ging die Glut aus, die die Sehkraft verblendete. Und der Brief setzt fort. Uns ist gelungen einige Knochen zu finden, die wir jetzt  als Gold bewahren. Aus diesem Satz ist klar, dass schon damals die Verehrung der Überresten der Heiligen begonnen hat. Der Brief endet so.  Wenn sie diesen Brief durchlese, lassen sie ihn in weiteren Kirchen kursieren.

Zum Ungeteilten Dienst vor Gott hat uns Jesus Christus gerufen. In seinem Namen dürfen wir zum Vater beten.

Verführung und Sünde bleiben in dieser Welt. Damit wir  dennoch zum Frieden Christi  hinfinden, beten wir.

Selig die im Feuer geläutert werden und hingelangen in das Reich Gottes.

 

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Kathedra Petri Mt 16, 13-19 2017

Jesus Christus, der uns die Freiheit der Kinder Gottes geschenkt hat,sei mit euch.

Das heutige Fest ist ,, die Erinnerung “ an das  Amt des  heiligen Petrus, das er von Christus bekommen hat. Jesus ernannte ihn für seinen Nachfolger, für das sichtbare Haupt der Kirche. Dieses Ereignis beschreiben in ihrem Evangelium Evangelisten Matthäus und Johannes.

Du bist der Meister und das Vorbild unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Wer dich mit ehrlichem Herzen  sucht, wird dich finden. Christus, erbarme dich unser.

Du hast dem Peter die Schlüssel des Reiches  gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Der Evangelist Matthäus schreibt in seinem Evangeliu: Ihr aber, für wen haltet mich? Simon Petrus antwortete. Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus sagte  zu ihm: Selig bist du  Simon Barjona,denn nicht Fleisch und Blut  haben dir das offenbart, sondern  mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir. Du bist Petrus und  auf diesen Felsen  werde ich  diesen  meine Kirche bauen und  die Mächte  der Unterwelt  werden sie nicht überwältigen. Ich werde  dir die Schlüssel des Himmelreichs geben. Mt 16, 13-19

Der weitere Text, in welchem Jesus ausdrücklich Petrus in den Dienst einführt, befindet sich im Evangelium von Johannes. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus. Simon, Sohn des Johannes liebst du  mich? Er antwortete ihm. Ja, Herr, du weist, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm. Weide meine Lämmer. Zum zweiten Mal fragte er  ihn Simon Sohn des Johannes… Zum dritten Mal fragte er ihn Simon…  Da wurde Petrus traurig,weil Jesus zum dritten mal gefragt hatte. Hast du  mich lieb?  Er gab ihm zu Antwort. Herr, du weißt alles, du weißt, dass ich dich lieb habe . Jesus sagte zu ihm Weide  meine Schafe. Joh 21, 15-18.

Petrus wirkte zuerst in Antiochien, dann ging er nach Hauptstadt des Syrien, wo er sieben Jahren wirkte. Im 42  ging er während der Regierung des Kaisers Klaudius nach Rom. Aus Rom verwaltete er die Kirche zirka 25 Jahre. Im Jahre 67 erlittet er den Märtyrertod. Es ist geschah während der Regierung des Kaiser Nero.

Petrus  bekam  die Aufgabe, die Reinheit des Glaubens ,,hüten“, den, im Laufe der Geschichte unzähligen Angriffen und Irrtümer ausgesetzt wurde. Trotzt den Schwierigkeiten hielten die Kirche  bis jetzt  in der Einheit durch.

Damit wir Christus mit ganzem Herzen suchen und finden, wagen wir zum Vater zu beten.

Wir gehören Christus an durch die Taufe. So dürfen wir ihn bitten um seinen Frieden.

Selig, die mithelfen am Reich Gottes und  seinen Kindern zugezählt werden.

 

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Dienstag der 7.Woche Mk 9, 30-37 2017

Jesus Christus, der unser aller Diener geworden ist, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Wer der erste sein will, soll der Letzte  von  allen  und der Diener  aller sein. Mk 9,35. Jesus berührte dadurch die Gesinnung und die Anschauung seiner Jünger. Die Apostel redeten nämlich darüber,  wer von ihnen der größte sei. Und Jesus belehrte sie, wer wirklich der größte ist.

Jesus, du wolltest der Letzte und Diener aller sein. Herr, erbarme dich unser.

Du bist den Weg der Entsagung gegangen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast dich der Bosheit der Welt ausgeliefert. Herr, erbarme dich unser.

Das Denken der Apostel war einfach. Bei den Worten, wer von ihnen der Größte sei, dachten sie offensichtlich an einen Ministersessel beim ,,Amt“ des Messias. Sie hatten die Vorstellung, dass sie irgendein Führer werden würden. Die Jünger sind außerdem mit Ehrgeiz ausgezeichnet. Vor Jesus wollten sie aber nicht sagen, worüber sie unterwegs gesprochen hatten. Jesus wies sie  darauf hin, dass sie die Größe im Reich Gottes nicht  durch ihre besonderen Verdienste erreichen. Es ist da ein wesentlicher Unterschied zwischen einem menschlichen Vorgang und zwischen dem, was im Reich Gottes Gültigkeit hat.  Im Reich Gottes  dominiert nicht der Dienst der  ,,Mächtigen“ dieser Welt, sondern der ,,Letzten“. Darum stellte Jesus ein Kind in ihre Mitte. Ein Kind symbolisiert das, was klein, bedeutungslos und schwach ist. Jesus belehrte die Apostel, dass das, was sie für ein Kind machen, ganz großen Wert hat,  so als ob sie es für Gott selber machen. Diese Worte zu verstehen und umzusetzen, ist nicht leicht. Das schafft nur der, der es im Namen Gottes  tut. Jesus zeigte dadurch den Weg, wie wir groß sein und die ersten sein können. Es ist dies der Weg des Dienstes in Demut. Folgen wir diesem Weg, damit wir die wirkliche Größe erlangen!

Da wir zur Nachfolge Christi berufen  sind, wollen wir den Vater um Kraft und Beistand bitten.

Unser irdisches Leben verlieren wir alle einmal. Der Frieden, den wir im Herzen tragen, führt uns  zu Gott. Wir bitten ihn.

Selig, die sich ihres Glaubens nicht schämen und vor der Herrlichkeit des Vaters bestehen werden.

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Montag 7. Woche im Jahres Mk 9,14-29 2017

Jesus Christus, der Mitleid hat und unserem Unglauben hilft, sei mit euch

Oft halten wir und auf über verschiedenen Begebenheiten unseres Lebens. Die eine von ihnen ist  auch die Krankheit. Es gibt keinen Menschen, der nicht krank war. Und niemand  sehnt sich nach   der Genesung seines Kindes begieriger als sein Elter. Diese Wirklichkeit illustriert dramatisch das Vorkommnis des Vaters dessen Sohn an Epilepsie litt.

Jesus, du hast den  Unglauben  der Menschen  beklagt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Zeugnis gegeben  von der  Macht des Gebetes. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  die bösen  Geister mit deinem Wort  bezwungen.  Herr, erbarme dich unser.

Sicher hörte der Vater aus dem heutigen Evangelium viel von Jesus Wunder. Jetzt bat er Jesus, dass dieselbe Macht auch an seinem Sohn zeigt. Der Vater kam zu Jesus, erklärt Jesus, wie sein Sohn leidet und zum Schluss sagt: Kannst du  aber was , so  erbarme dich unser und hilft uns. Sicher versuchte dieser Vater irgendeinen Arzt zu finden. Er bat auch Jesus Jüngern. Aber auch ihnen es ist nicht gelungen diesen Buben  zu heilen. Darum fragten Jesus. Sie bekamen die Antwort. Dieses Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten und Fasten. Nehmen wir wahr die Antwort. Durch Beten. Bei der Genesung die Jesus gibt, gib es nicht nur über die Genesung des Leibes, sondern auch der Seele. Und darum genügen die menschlichen Fähigkeiten nicht. Der Mensch hat nicht die Lösung für alle seine Probleme. Aber Gott kann alles. Solches Vertrauen  müssen wir zu Gott haben, damit wir  sich zu ihm in unseren Freuden und Leiden wenden. Der Schlüssel   zur Wachsen unserer Sehnsucht und Eifer ist das Gebet und Fasten. Damit unser Gebet wirksam ist, müssen wir glauben und vertrauen, dass das Gebet viel vermögen kann.

Jesus Christus kam, uns den Glauben zu schenken. In seinem Namen  beten wir zum Vater.

Die Dämonen werden uns  nie in Ruhe lassen. Wir  finden jedoch den Frieden, wenn wir  Christus,den Herrn, bitten.

Selig, die alle Bosheit überwinden und aufgerichtet werden vom Herrn des Lebens.

 

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Welches sind die Sünden gegen den heiligen Geist?

Die Sünden wider den heiligen Geist sind:

1 Vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit sündigen.

2 an der Gnade Gottes verzweifelt.

3 der erkannten christlichen Wahrheit widersprechen.

4 seine Nächsten um der göttlichen Gnade willen beneiden.

5 gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes  Herz haben.

6 in der Unbußfertigkeit vorsätzlich  verharren.

1.Ihr habt vielleicht schon sagen hören. Dieses Kind  sündigt auf die Geduld seines Vaters hin. Das heißt, es sündigt, beleidigt den Vater und macht sich nichts  daraus., weil es denkt. Der Vater ist so geduldig, er wird mich deshalb doch nicht strafen. So sündigt derjenige auf die Barmherzigkeit Gottes der leichtsinnig Sünden  begeht und sich nichts daraus  macht, weil er denkt. Gott ist ja barmherzig, er wird  mir schon  wieder  verzeihen, mir später  Gelegenheit  zur  Buße geben, dann beichte ich.  Ein Solcher handelt  aber vermessentlich leichtsinnig, er hofft /ohne Grund/ Gott   werde ihm  Zeit  zur Busse  gewähren. Welch furchtbarer, er seine   Seele aussetzt  und wie  entsetzlich solche  Sünder  oft gestraft   werden.

2. Wer denkt: Ich weiß es nicht, ob mir Gott die nötige Gnade  geben wird oder  nicht, um mich zu bekehren und in den Himmel zu kommen, der zweifelt an der Gnade Gottes. Wer aber wissentlich und   freiwillig denkt: Gott wird mir seine Gnade nicht geben, ich bin verloren, meine Sünden  sind zu groß. als das  Gott mir verzeihen könnte, der macht es wie  Kain und Judas der verzweifelt  an der Gnade Gottes.

3. Die christliche Wahrheit ist alles das, was  uns  Gott geofenbart hat und  durch die katholische  Kirche zu glauben vorstellt. Wem nun  diese  christliche  Wahrheit gepredigt  oder  sonst  verkündigt wird  und wer  einsieht: Ja, ich kann es  nicht  leugnen , das  ist  von Gott selbst   geoffenbart, das ist  wahr  – der erkennt   die christliche  Wahrheit. Wenn nun aber jemand dies einsieht  und doch dieser  Wahrheit nicht  folgen, nicht nachgeben, sie  nicht gläubig  annehmen, der widerstrebt der  erkannten  christlichen  Wahrheit. So haben es  die Juden getan, als  der Heiland  ihnen die christliche Wahrheit  verkündete. Sie  widerstrebten  der Wahrheit und sündigten  den hl.  Geist.  Ähnlich machen es manche Heiden,  erkennen, dass die christliche  Religion die wahre  ist, aber  sie  nicht annehmen, weil sie sonst ihrem wollüstigen  Leben entsagen müssten.

4. Ferner sündigt   gegen den Hl. Geist, wie seinen  Nächsten   um  der göttlichen Gnade   willen beneidet.  Wer beneidet den Nächsten. Wer ihm das Gute missgönnt, traurig ist, dass es ihm gut geht, sich freut, wenn es ihm schlecht geht. Wer es dem Nächsten  mißgönt, es  nicht gern sieht, dass derselbe Gnade von  Gott bekommt, sich von seinen Sünden bekehrt, Sakramente  empfängt. So hat der Satan  die ersten Menschen  beneidet,dass sie so  heilig  und  gerecht, so von der  Gnade Gottes  erfüllt waren und in den Himmel  kommen  sollten. So sehen manche Menschen  gar nicht gern, dass andere   von ihrem  Lasterleben  ablassen, öfter beten, beichten, kommeunizieren, Es gibt es heutzutage viele, die nicht leiden können, dass  durch die kath. Kirche und ihre Priester ,recht viele  christlich erzogen un d auf diese Weise das Reich Gottes  sich ausbreite. Deshalb hetzen und schimpfen  sie gegen die gegen die katholische Kirche.

5. Gegen heilsame Ermahnungen  ein verstocktes Herz haben. Wenn der Vater oder der Beichtvater oder  auch Gott  durch dein Gewissen innerlich dich mahnt, du  sollst diese Sünde meiden, dich bessern, fleißiger beten, So bekommst du  dadurch   eien Ermahnung , die dich zum Heile führen, machen soll, dass du die Sünde meidest und in den Himmel kommst, also eine  heilsame Ermahnung. Wenn nun  einem Sünder  solche  heilsame Ermahnungen   gegeben werden   und er will  gar nichts  davon wissen ist trotzig  und sagt.  Jetzt   tue ich   es gerade   nicht, kurz kurz, wenn er sich  durch solche   Mahnungen  gar nicht beugen, von seinem bösen  Weg abbringen lassen will, sondern unbeugsam, gleichsam  steif   wie ein Stock    bleibt.  , der hat  gegen  diese  heilsame  Ermahnungen    ein verstocktes     Herz  gehabt und  so gegen den Hl. Geist gesündigt. Der sagt   lass mich in Ruhe.  Ich bin alt genug     und  weiß, was ich  zu tun habe. So machen es  jene denen der Priester auf der Kanzel die Wahrheit sagt  und zuredet, sie  sollen sich bessern, sie aber  wollen  nicht hören, sie verachten  seine  Mahnungen, Wer gegen  heilsame Ermahnungen   öfters   sich verstockt zeigt, der kommt dann leicht dazu , dass er

6. vorsätzlich  in der Unbußfertigkeit  verharrt und zwar bis ans Ende , und so ewig verloren geht. Bußfertig ist derjenige der fertig, bereitwillig  ist, Busse zu tun, für seine  Sünden sich zu  bekehren, zu bereuen  , zu beichten. Unbußfertigkeit ist  wer  keine  Busse  tun, seine Sünden nicht bereuen,  Aber das tut ja schon  jener, der ermahnt wird und gegen  heilsame Ermahnungen   Ermahnung   ein verstocktes Herz  hat. Wer verharrt vorsätzlich in der Unbussfertigkeit d.h. er hat den  Vorsatz, die Absicht, den Willen , nie sein Leben zu  ändern und Busse zu tun,  sich nie zu bekehren. Man sollte es nicht glauben, dass ein Mensch dieser Sünde  fähig wäre und doch  kommt  sie nicht ganz selten vor.

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Haben wir die Hoffnung? Hebr 6,20

Sehr trauende Familie.

Was stellen wir  uns unter dem Wort Hoffnung vor? Vor uns liegen die irdische Überreste ihres Vaters, Schwiegervaters, Bruders, Verwandtes. Unser Bruder litt an eine unheilbare Krankheit. Was für eine große Freude haben sie gespürt, wenn sie vom Arzt die Worte von Hoffnung gehört. Wir aber wissen, dass die menschlichen Worte schwach sind. Niemand von uns hat sich das Leben gegeben und niemand hat das Recht uns es nehmen. Nur Gott kann unser Leben beendet. Auch wenn wir heute trauern, blieb uns die Hoffnung. Nicht die menschliche Hoffnung, vergängliche, aber die, an die auch unser Bruder  glaubte. Zu dieser Hoffnung aneifert uns auch Apostel Paulus in der Lesung, die wir jetzt gehört haben. Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäse eures Werks und der Liebe, die ihr erzeigt habt seinem Namen, da ihr  den Heiligen dientet und noch dient. Hebr 6,10.

Paul verfolgte zuerst die Christen. Die Begegnung mit Jesus änderte sein Leben. Dann begann er eifrig Christus verkündigen. Er hatte die Hoffnung, dass, das er macht, nicht vergeblich sei.Er glaubte, das alles was er macht, einmal belohnt wird. Paul beschwerte sich nicht, dass er wegen des Glaubens die Schwierigkeiten ertragen musste. Diese Hoffnung, die Apostel Paulus hatte, hatte auch unser Bruder. Er hat viel getan für unsere Kirche. Vor zwei Wochen hat er Krankensalbung angenommen. Und heute, nehmen  wir von ihm Abschied.

Die menschlichen Worte trösten, aber wir glauben an Wort Gottes, das gerecht ist.  Wir glauben dass Gott verzeiht die Schwächen unseres Bruders und sieht auf seine guten Willen, auf seine gute Taten auf. Vertiefen auch wir uns, dass alles was wir für das Heil unserer Seele tun, nicht vergeblich ist. Wir glauben an die Worte von Jesus, die er sagte. Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt. Joh 11,25. Auf den Tod sich vorzubereiten ist die große Gnade. Verlegen wir diese Vorbereitung nicht.

Um 7 Uhr Morgen weckte sich Anna Griegorievna und bemerkte, dass ihr Mann auf sie schaut. Anna sagte Fjodor Michajlovitsch Dostojewskij. Ich schlafe schon drei Stunde nicht. Ich spüre, ich werde heute sterben. Anna begann zu weinen. Fjodor tröstete sie. Denke daran, ich habe dich immer geliebt, dich nie betrügt. Um 11 Uhr fühlte Dostojewskij große Schwachheit, er rief zu sich Gattin und die Kinder, und bat sie, damit ihm das Gleichnis vom verlorenen Sohn verlesen. Das war den letzten Text, den Dostojewskij hörte. Am Abend starb er.

Es ist schön, wenn wir die Hoffnung haben.  Wir alle haben die Hoffnung, dass Gott uns das ewige Leben schenkt. Wir verabschieden uns von unserem Bruder in der Hoffnung dass einmal werden wir mit ihm in Ewigkeit treffen.

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Samstag der 6.Woche Mk 9,2-13

Jesus Christus, der gekommen ist zur Auferstehung der Toten, sei mit euch.

Warum wählte Jesus den Gipfel Tabor.  Damit er uns erinnern daran wer sind wir, was ist unsere Sendung. Dort  verklingten die Worte. ,,Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört“ Mk 9,7

Jesus, du hast den Jüngern deine Herrlichkeit gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, auf dir ruht die Liebe des himmlischen Vaters. Christus,erbarme  dich unser.

Jesus, du bist durch den Tod zur Herrlichkeit des Vaters gegangen. Herr, erbarme dich unser.

Dieses Ereignis berührt nicht nur Jesus, sondern auch uns Gläubigen aller Zeiten. Es ist das Memento, damit wir Jesus mehr erkennen, mehr auf ihn vertrauen. Jesus wird in den Augen der Apostel Messias. Das Ereignis schreitet den Horizont der Zeit und des Raums. Jesus sprach mit Moses, der in der anderen Epoche lebte und mit Elija der viel später lebte. Die Apostel wurden erschrocken. Interessant ist, dass diese Ereignis in der Stille, Einsamkeit geschah. Jesus wollte mit diesem Ereignis sagen, dass er über die Zeit, über den Tod steht. Wir Menschen ähnlich sind mit unserem bisherigen Leben einer Spinne von der schreibt der Schriftsteller Jorgenson. Die Spinne flechtete starken Faden, befestigte ihn an den Baumstamm und an den Ästchen ,,strickte“ ihr Netz. Das Netz war groß und täglich blieb in ihm ein paar Fliegen hängen.  Die Spinne wurde dick. Einmal bei der Besichtigung seines Netzes nahm er den Faden, der an dem Baumstamm befestigt wurde. Sie hat vergessen, dass er selbst vorher diesen Faden, befestigte. Sie sagte dieser Faden ist vergeblich. Sie biss ihn durch. Und das ganze Netz fiel herunter. Auch  wenn wir unsere Verbindung mit Gott zerreißen, unser ganzes Leben, stürzt ab. Die Belehrung ist klar. Wir sind abhängig von Gott. Gott ist über den Tod, Er ist ewig.

Jesus Christus, hat uns  seine Herrlichkeit offenbart. In seinem Namen wagen wir zum Vater zu beten.

Den Glanz seiner Herrlichkeit hat Jesus  seinen  Jüngern  offenbart.  Den Glanz seines Friedens schenkt er unseren Herzen, wenn wir beten.

Selig, die glauben, was vom Menschensohn geschrieben steht, und  ihn sehen werden in seiner Herrlichkeit.

 

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Freitag 6.Woche Mk 8,34-9,1

Jesus Christus, der uns zur Treue vor Gott und den Menschen verpflichtet hat, sei mit euch.

Wenn jemand mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Viele Menschen halten diese Worte  von Jesus als etwas, was nicht passt in unsere Welt, was nicht modern sind. In Wirklichkeit sagte Jesus nur das, was immer gültig war und auch heute gültig ist. Wer man etwas erreichen will, geht das nicht ohne Selbstverleugnung.

Jesus hast all unserem Tun den rechten Weg gewiesen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gerufen, dir auf deinem Weg zu folgen. Christus, erbarme dich.

Du wirst in der Herrlichkeit des Vaters kommen. Herr, erbarme dich unser.

Es erzählt eine Geschichte, dass ein Mensch seinen Schatten  loswerden  wollte. Am beste schien es ihm die Flucht. Der Schatten aber war immer hinter ihm, wie auch immer schnell lief er. Zum Schluss fiel er erschöpft zum Boden. Am Schluss dieser Geschichte ist die Belehrung. Wenn wir von unserem Schatten laufen, werden wir von ihm nie loswerden. Es ist genug sich  stellen  in den Schatten und unser Schatten wird verschwinden. Das  gilt auch vom Kreuz. Wenn wir vor Kreuz laufen, werden wir von Kreuz nie loswerden. Wir müssen Kreuz auf uns nehmen.   Philosoph Seneka lehrte seine Schüller. Wenn du nicht weist in welchen Hafen hinführst, kein Winter für dich glücklich wird. Wir Christen kennen den Wert des Kreuzes für unser Heil. Aber die Apostel hatten nicht die richtige Vorstellung von der Sendung  Jesu. Die Apostel dachten so nach. Wenn Jesus als Messias  sterben wird , wie werden sich  ihre Vorstellungen von Messias erfüllen? Der Messias sollte das Volk  vom Joch Römern  befreien.  Erwartetes  und vorhersagendes Messias Reich verstanden sie nur menschlich und verstanden nicht, dass Jesus für etwas viel mehr kam. Er kam alle Menschen zu erlösen und ermöglichen allen Menschen die Teilnahme an  Gottes Reich.

Da wir zur Nachfolge Christi berufen sind, wollen wir den Vater um Kraft und beistand bitten.

Unser irdisches Leben verlieren wir alle einmal. Der Frieden, den wir  im Herzen tragen, führt uns zu Gott. Wir bitten ihn.

 Selig, die sich ihres Glaubens nicht schämen und vor der Herrlichkeit  des Vaters bestehen werden.

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7.Sonntag C im Jahresk Mt. 5, 38-48

7. Sonntag C 2017 – Liebt eure Feinde…

Einführung

Im heutigen Evangelium lädt uns Jesus ein: Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. Jesus knüpfte an das Alte Testament an. Schon im Buch Levitikus steht. : Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott. Das Evangelium führt uns zur Vollkommenheit. Es gibt Christen, die denken, dass das Wesen des Christentums nur darin besteht, die Kirche zu besuchen und zu beten. Doch das eigentliche Wesen des Christentums ist die Einladung zur Liebe. Der ist vollkommen, der vollkommen in Liebe ist.

Predigt

Uns gefallen Worte, die  von Liebe sprechen. Aber wie reagieren wir, wenn die Liebe von uns Opfer verlangt? Wie gefallen uns die Worte, die Jesus gesagt hat: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Diese Anforderung geht über unsere Kräfte, so sagen wir, denn wenn uns jemand verletzt, dann steigt in uns schon der Gedanke hoch, es ebenso zu tun. Das Evangelium verlangt von uns, uns nicht zu rächen und keine Hassgedanken zu haben. Wenn ein anderer Mensch böse ist, dann sollen wir ihn nicht kopieren und genau so böse wie er sein. Wenn man Rachegedanken hat, dann stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der Feind.

Jesus warnte deshalb seine Jünger, nicht so zu handeln und dadurch schlechter zu werden, denn der Sinn des Lebens ist es, besser zu werden. Das bestätigt auch der Psalm 4, Vers 5: Ereifert ihr euch, so sündigt nicht! Bedenkt es auf eurem Lager und werdet still! Zorn, Streit und Konflikte gibt es immer wieder, aber sie müssen nicht gleich Sünde sein. Eine Sünde entsteht erst dann, wenn Rachegedanken aufkommen. Es ist aber nicht leicht, den Gruß eines Feindes oder Gegners  zu beantworten und für ihn zu beten. Das ist menschlich schwierig, aber mit Gottes Hilfe möglich. Darum sagt Jesus: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.

Wer Freundschaft mit Gott hat, den wird er so lange nicht in Ruhe lassen, bis er ein guter Mensch ist. Gott duldet nicht, dass Menschen böse, grob und verletzend sind.

Heute werde ich kein Beispiel von einer heldenhaften Vergebung erzählen, sondern nur ein ganz gewöhnliches Beispiel aus dem Leben.

Ein junger Mann erzählte: Ich kam schon sehr bald zum Flughafen und deshalb bekam ich  im Flugzeug einen Fensterplatz zugewiesen. Als ich das Flugzeug betrat, habe ich mein Flugticket angeschaut und gelesen: Achte Reihe, Sitzplatte A beim Fenster. Ich gab den kleinen Vorhang zur Seite  und schaute durch das Fenster. Es war ein schöner Tag und der Himmel erstrahlte im schönsten Blau. Die Flugroute führte über den Mont Blanc, so wurde ausgerufen. Da dachte ich mir, dass wird eine tolle Sache, ein ganz besonders schönes Erlebnis.  So nahm ich  meinen Fotoapparat  aus dem Handgepäck. Plötzlich spürte ich, wie jemand meine Schulter unsanft berührte. Eine ältere Dame sagte mit mürrischer Stimme und schlechtem Deutsch: Verlassen Sie sofort den Fensterplatz. Dieser Platz ist für mich reserviert! Sie hatte ihr Flugticket in der Hand.  Ich las, dass dort geschrieben stand: Reihe 8, Sitz C.  Damit war klar, dass sie beim Zwischengang ihren Platz hatte. Sie aber drängte so sehr darauf, den Platz am Fenster einzunehmen. Ich hatte gute Lust, der Dame zu sagen, sie solle zuerst Englisch lernen, damit sie weiß, was window seat und aisle seat bedeutet. Dann kam mir der Gedanke, die Stewardess zu rufen. Dann aber hatte ich wahrscheinlich die bessere Idee: Ich entschloss, mich als Christ zu verhalten und tauschte einfach den Platz mit der alten Dame. Als wir über die Alpen flogen, war die Stimme des Kapitäns zu hören: Jetzt fliegen wir über das Mont Blanc Massiv. Meine sogenannte „Feindin“ schaute mit ihrem großen Kopf durchs Fenster. Ich blieb ruhig. Sie sah in 8000 Meter Höhe den Himmel, ich aber hatte den Himmel in meinem Herzen und in meiner Seele. Die Alpen mit dem Mont Blanc Gipfel sahen sicherlich toll aus, aber die Ruhe, die ich in mir hatte, war sicherlich viel wertvoller. Ich dachte lange darüber nach und dachte auch an das Evangelium von Jesus Christus. Das sagt mir, dass es besser ist, nachzugeben, obwohl auf meinem Flugticket ganz deutlich window seat stand. Ich freute mich eigentlich darüber, dass es zu keinem Streit kam.

Ja, dieser junge Mann hat wohl einen großen Schritt auf dem Weg zur Vollkommenheit gemacht. Möge uns der Herr immer die Kraft geben, damit wir uns in den verschiedensten Situationen, die uns begegnen,  ähnlich verhalten!

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Donnerstag der 6.Woche im Jahres. Mk 8,27-33

Jesus Christus, der als der verheißene Messias zu uns kam, sei mit euch.

Das Leben, ohne Fragen zu stellen, können wir uns als sehr schwierig vorstellen. Jesus fragt seine Jünger: Für wen, halten mich die Menschen? Und gleichzeitig fragt er : Für wen haltet ihr mich? Wer ist für uns Jesus? Von der Antwort auf diese Frage hängt unser Schicksal ab.

Jesus du kamst, uns mit dem Vater zu versöhnen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Christus, erbarme dich unser.

Deine Auferstehung hat das Werk der Erlösung vollendet. Herr, erbarme dich unser.

Im Evangelium heißt es, dass Jesus immer mehr und mehr bekannt wird. Die Menschen bemerken, was Jesus lehrt. Sie sehen seine Wunder. Unter den Menschen beginnt man von Jesus, wie von einem Propheten zu erzählen. Die Menschen wissen nicht, warum Jesus auf die Erde kam. Sie halten ihn für einen Propheten, den Gott mit außergewöhnlichen Fähigkeiten beschenkte. Jesus weiß, dass das Volk ihn noch nicht erkannt hat, dass Gott ihnen seinen Sohn gesandt hat. Wer Jesus wirklich ist, das wissen nur die Zwölf. Die Apostel wissen, wer Jesus ist, aber sie wissen nicht, was für eine Sendung Jesus hat. Jesus will seine Jünger ins Geheimnis seiner Sendung einweihen, damit sie von ihm  ein klares, eindeutiges Urteil gewinnen. Für die Apostel war es nicht schwer zu glauben,  dass Jesus Gottes Sohn ist. Die Schwierigkeiten kamen dann, als  Jesus davon zu sprechen begann, dass der Menschensohn vieles erleiden müsse und von den Ältesten, den Hohenpriestern  und den Schriftgelehrten verworfen werden wird, er werde getötet, aber nach drei Tage werde er auferstehen. Petrus reagierte ganz menschlich, als er zu Jesus sagte. ,,Herr, das darf dir nicht passieren!“ Wir wissen schon: Wer Jesus nachfolgen will,  muss sein Kreuz auf sich nehmen.

Damit wir denken, was Gott will und nicht will, was die Menschen wollen, wagen wir zum Vater zu beten.

Jesus von Nazaret war der Messias. Und er war mehr. Er war das Heil  und der Friede der Welt. Um Frieden bitten wir.

Selig, die sich zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes bekennen und Anteil haben werden an seiner Herrlichkeit.

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Mittwoch der 6.Woche Mk 8,22-26 2017

Jesus Christus, der unsere Augen öffnet und die Blindheit des Herzens hinwegnimmt, sei mit euch.

Zu Jesus brachte man einen Blinden und man bat ihn, dass er ihn berührte. Wir sehen aber, dass Jesus den Blinden nicht auf einmal, sondern stufenweise heilte. Was wollte uns Jesus damit sagen?

Jesus, du hast Blinde geheilt und ihnen die Augen  geöffnet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns das Erbarmen des Vaters sichtbar gemacht, Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns vor der Bosheit der Welt gewarnt. Herr, erbarme dich unser.

Ein Sprichwort sagt, dass eine eilige Arbeit nur einen kleinen Wert hat. Wenn der Mensch etwas sehr schnell leisten will, wird er  einen Fehler nicht vermeiden können. Ein Student, der schnell etwas lernt, vergisst das auch schnell wieder. Wir lernten auch das Lesen und Schreiben nicht nur für eine Woche oder für einen Monat. Das ist ganz natürlich. Kinder träumen manchmal davon, hervorragende Sportler zu werden, aber dann halten sie beim Training nicht durch. Wer das versuchte, weiß, dass das eine  harte Arbeit ist, und der Erfolg kommt erst später. Mit etwas Ähnlichem müssen wir  auch im geistlichen Leben rechnen. Auch die Heiligkeit und die Vollkommenheit zu erlangen, dazu ist ein Tag zu wenig.  Auch hier müssen wir lange Zeit an uns arbeiten. Im Evangelium haben wir von der Heilung eines Blinden gehört. Mit diesem Wunder will Jesus auf etwas hinweisen. Wir fragen uns:  Warum gibt Jesus  dem Blinden  allmählich die Sehkraft zurück und nicht sofort? Vielleicht ist das darum, damit der Blinde die Gabe der Sehkraft mehr schätzt. Oder wollte Jesus damit sagen, dass wir geduldig mit denen sein sollen, die geistlich blind sind? Natürlich meint Jesus auch das. Jesus will uns mit diesem Evangelium aneifern, im Glauben Stufe für Stufe zu wachsen, damit wir uns mit dem, was Jesu Lehre uns anbietet, eine Bereicherung erfahren. Wir können Gott nicht  auf einmal  kennen lernen. Wenn wir Gott allmählich kennen lernen, sehen wir klarer und deutlicher die Wirklichkeit Gottes. Jesus fragte den Blinden: Siehst du etwas? Und er antwortete: Ich sehe Menschen, und ich sehe etwas, das aussieht wie Bäume. Jesus heilt allmählich die Augen unseres Glaubens. Der erste Blick ist oft unklar, vielleicht sind wir mit dem Tun Jesu nicht zufrieden. Jesus führt uns aber weiter und führt uns dazu, dass wir mit den Augen des Glaubens richtig sehen.

Damit unsere Augen sehend werden für die Wirklichkeit Gottes in dieser Welt, wagen wir zum Vater zu beten.

Nur die ihn sehen und erkennen als den Sohn, den der Vater gesandt hat, finden seinen Frieden. Wir wagen ihn zu bitten.

Selig, die geheilt, sind von aller Verblendung und Gott schauen werden in seiner Herrlichkeit.

 

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Hl. Cyrill und Methodius 2017

Gott der Herr,der uns seinen Sohn als Boten des  Friedens auf die Erde gesandt hat, sei mit euch.

Heute haben wir das Fest der Heiligen Cyrill und Methodius. Sie haben die Worte Jesu begreifen: ,,Darum gehet hin lehrt alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe“ Mt 28,19-20.

Jesus, du hast dein Wort in Gleichnisse verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Deine Botschaft ergeht an alle Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du vereinigst alle Völker im Wort der Wahrheit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus Befehl. Geht und lehrt alle Völker erinnern uns an das Ereignis beim Fischfang, als Jesus forderte die Apostel auf. ,,Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zum Fang hinab“ Lk 5,4 Und da sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische, dass ihre Netze begannen zu reißen. Als das Petrus sah sprach zu Jesus. Herr, gehe von mir hinaus! Ich bin ein sündiger Mensch. Und Jesus sagte zu Petrus. Fürchte dich  nicht, denn von nun an wirst  du Menschen fangen. In der Geschichte der Kirche waren, sind und werden neue und neue Verkünder Jesu Lehre. Unter ihnen gehören auch die  heiligen Cyrill und Methodius. Sie wirkten auf dem Gebiet heutigen Mähren und Slowakei. Kann man nicht sagen, dass zu dieser Zeit, das Christentum ganz unbekannt war. Das Christentum war dort, aber nur im kleinen Maß. Um die wirkliche Ausbreitung des Christums, unter diesen Völkern verdiente sich heilige Cyrill und Method. Die Jünger von Cyrill und Method brachten den Glauben den Südslawen. Nicht ohne Grund der heilige Papst Johannes Paulus II erklärte sie zu Schutzpatrone Europas.

Da Gottes Reich nah ist, lasst uns den Vater bitten, dass es in allen Menschen vollendet  werde.

Der Friede, den wir wünschen,soll uns und allen zuteil werden. So wollen wir den Herrn bitten.

Selig, auf denen der Friede ruht und bleibt bist zur  Vollendung im Reich der Herrlichkeit.

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Montag der 6.Woche im Jahres Mk.8,11-13 2017

Jesus Christus, der als das lebendige Zeichen Gottes auf die Erde kam, sei mit euch.

Zu Jesus kamen die Pharisäer, sie verlangten von ihm die Zeichen. Wie konnten diejenige von ihm die Zeichen verlangen, die unlängst  Zeugen der Brotvermehrung waren  und die so viele wunderbare Heilung sahen?

Jesus, du bist als Zeichen der Liebe Gottes gekommen. Herr, erbarme dich unser.

Du forderst nicht Einsicht, sondern Glauben. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst Glauben, damit wir dich finden. Herr, erbarme dich unser.

Nach der Erwartungen der Pharisäer, sollte der Messias, eine effektivere, baulichere, eine astronautische Tat vollziehen. Jesus erlaubte nicht, dass ihn für einen Zauberer halten. Auch heute denken einige, Gott sollte einige Wunder machen, um die Atheisten zu überzeugen. Erstens, sicher diese Wunder, würden sie nicht überzeugen, weil der heutige Mensch sagen würde, die Wissenschaft diese Erscheinung noch nicht erklären kann. Zweitens. Auch heute geschehen die Genesungen, die die Wissenschaft nicht erklären kann. Zum Beispiel diese Heilungen waren  während des Kongress Erneuerung im Heiligen Geist  im Mai 1993 in Tschenstochau im Polen. Und drittens, wenn wir das Wunder verstehen, als etwas was über die Natur ist, das Wunder ist nicht nur die Heilung gelähmten Körper, sondern auch die Heilung der gelähmten Seelen, gebrochenen Herzen, und so viele solche Wunder geschehen  in der Welt  bei verschiedenen Gelegenheiten. Das sind auch die Zeichen, die die Menschen guten Willen überzeugen schaffen. Obwohl für die anderen, keine Zeichen sind.

Da Jesus Christus, selbst als Zeichen des Himmels zu uns kam, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.

Man kann Gott nicht auf die Probe stellen. Man kann nur seine Liebe suchen und wird seinen Frieden finden. Dazu beten wir.

Selig die Gottes Zeichen erkennen und von ihm ewiges Leben empfangen.

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Ist die Religion die Sache des Trostes ?

Stellen sie sich vor , dass sie zu Hause einen Teenager haben, der keine Ahnung hat, was eine Oper ist. Wenn sie ihn zur Oper eingeladen würden, würde er ihnen sagen, dass ihn die Oper interessiert nicht. Der Teenager ist aber ein Gourmand und im Gebäude der Oper ist eine gute Pizzeria. Zu erst wird er in Pizzeria sitzen und Pizza zu essen. Aus der Weite ertönt die Musik und der Gesang. Die Musik wird  ihm gefallen und wird ihn ganz gewinnen. Wenn die Pizzeria geschlossen wird, wird es ihm nicht stören. Er entdeckte neue Schönheit und diese ist mehr als die Pizza, das ist die Schönheit des Gesanges und die Majestät der Musik.

Der Mensch besteht aus drei ,,Sektionen“  Leib, Seele und Geist. Der Leib das ist das Essen, Trinken, Sex, Angst, Wollust. Die Seele das ist Ästhetik, das Gefühl für die Schönheit, Gerechtigkeit. Und der Geist. Der Geist ist der Ort des Zusammentreffen mit Gott. Die geistlichen Freuden sind größere und intensivere  als die Freude des Körpers.

Wenn sie einen körperlichen Menschen treffen, können sie die körperlichen Wollüsten ausnützen, denen er versteht, dazu, damit  sie ihn allmählich für die geistliche Freuden öffnen. Das ist etwas was wir verstehen. Zum Beispiel. Geben wir nicht den Kindern Bonbons, wenn sie aus der Schule die Note Eins bringen? Wir machen  das in der Hoffnung, dass die Kinder /wegen der Belohnung/ gern lernen wird. Wenn die Kinder die Freude aus dem Lernen entdecken, dann werden sie Bonbons  nicht brauchen. Gott arbeitet ähnlich. Glauben sie nicht? Die Heilung der Kranken, Brotvermehrung, das alles waren die Taten, mit denen wirkte Jesus, auf die körperliche Seite der Menschen. Jesus gab den Menschen durch den Leib Gottes Reich  zu verspüren. Der Mensch hat nicht nur der Leib, sondern auch die Seele. Im Gebet gibt uns Gott verschiedene Trost, das Gefühl der Erfüllung, Zufriedenheit. Durch das alles Jesus  entdeckt uns die Freude Gottes Reiches. Und hier beginnt das Problem. Wir bleiben von diesen Trosten abhängig. Wir verlangen, dass Gott uns  ständig seine Gunst äußern. Auf der körperlichen Ebene /Wohlleben, Erfolg, Karriere/ und auf der geistlichen Ebene – Trost. So kann das nicht funktionieren. Es ist so, wenn ein Kind immer Bonbons verlangt und wenn es Bonbons nicht bekommt, es lernt nicht. Ähnlich es ist auch mit Erwachsenen. Es ist ein Fehler, wenn wir nur bei ,, egoistisch- geistlichen Gefühlen“ bleiben und wenn die Probleme, Schwierigkeiten kommen, sind wir ganz, ganz ratlos, und wir fragen ,, erschauert“ Wie konnte das Gott erlauben? Was ist notwendig machen?. Trost zu verlassen. Trost ist das Streiflicht Gottes Reiches, aber nicht das Gottes Reich. Doch Gottes Reich spricht klar. ,, Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geist“. Röm 14,17.  Reich Gottes ist mehr als Geld, Erfolg, Essen. Bedeutet das den Trost ablehnen? Nein. Wenn Gott und den Trost gibt sollen wir ihn annehmen. Aber den Trost ist nicht mehr Zentrum unserer Bemühungen. Der Trost ist wie ein Geschenk, das ihnen ein Mensch bringt, den wir lieben. Sie freuen sich über das Geschenk, aber interessieren sie sich für den Menschen. Sie erwarten ihn, weil sie ihn gern haben, nicht deshalb, denn wir sehnen uns  nach seinen Gaben. Ähnlich ist es auch mit unserer Beziehung zu Gott. Zuerst freuen wir uns über seine Gaben später wird Gott uns fragen. Liebst du auch mich? Der Apostel Paulus sagte einmal. ,, und haben geehrt und  gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer“ Röm 1,25. Mit anderen Worten gesagt, die Heiden  erstaunt durch die Schönheit der Welt ,machten sie Götter aus der Sonne, Mond und sie bemerkten nicht Gott- Schöpfer, von dem diese erschaffene Sachen zeugen. Etwas ähnliches kann auch mit uns geschehen, wenn wir uns auf die Gottes Gaben, Trost, hängen  und selbst Gott bleibt hinter haltig, ignoriert. Gestehen wir . Wir beten viel, wenn wir uns angenehmen spüren, wenn wir aber dieses Gefühl verlieren, das Gebet beendet wir sehr schnell. Gott bietet uns an, mehr als den Trost, Gefühle. Er bietet uns an, tiefe, geistliche Gemeinschaft mit ihm, in wirklichen Liebe. Von außen sieht diese Gemeinschaft  uninteressant aus. Etwa so, wie die Oper für den Menschen, der für den Gipfel des Glücks Bier und Wurst hielt. Das aber bedeutet nicht, dass die Gemeinschaft mit Gott  wirklich uninteressant ist. Diese Gemeinschaft mit Gott ist unbegreiflich für jeden, die sie nicht erlebt. ,, Der natürliche  Mensch aber  vernimmt nichts vom Geist Gottes, es ist ihm eine Torheit, und er kann es  nicht erkennen, denn es muss geistlich verstanden sein. 1.Kor 2,14

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Samstag der 5.Woche Mk 8,1-10 2017

Jesus Christus, der das Brot brach und den vielen zu essen gab,sei mit euch.

Jesus sah, dass die große Menschenmenge nichts zu essen hat. Sagte das zu den Apostel. Sie antworteten. Wer kann sie sättigen. Jesus aber wusste, was wird er machen. Er vermehrte Brot uns sättigte diese Menschen. Jede Jesus Tat hatte seine Bedeutung.

Jesus, du hast den Hunger der Menschen gestillt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast das Volk gelehrt und es folgte dir. Christus, erbarme dich unser.

Uns nährst du mit dem Brot des Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Wie sie sicher wissen,ein Grundbedürfnis jedes Menschen außer dem Schlafen und Trinken ist auch das Essen. Das bedeutet, dass niemand ohne Essen leben kann. Jeder Leib, damit er gesund und stark ist, muss gut ernährt sein. Was aber die Seele des Menschen? Muss auch sie ernährt werden? Wie haben sie im Evangelium gehört, Jesus sättigte viele Menschen. Der Evangelist Mark wollte damit  sagen, dass jeder, wer Christus folgt, wer sein Wort hören wird, wird leben und wird nie hungern, weil Christus hat die Nahrung die die Seele ernährt, kräftigt. Die geistliche Nahrung können  wir nicht im Geschäft kaufen, die nur von Christus  gewinnen  können. Wie steht es mit uns? Kümmern wir uns um unsere Seele? Hören wir das Wort Gottes, empfangen wir die heilige Kommunion? Oder wir kümmern uns nur um den Leib und die Seele vergessen wir? Auch die Seele ist der Bestandteil  unseres Lebens. Und es ist sehr wichtig, dass unsere Seele gesund ist, dass sie göttliches Leben hat.

Jesus Christus gab den  Hungernden das Brot, und sie wurden satt. Deshalb wagen wir  zu sprechen.

Die Menschen haben  nicht nur Hunger nach Brot. Sie hungern nach dem Frieden, der aus Gott kommt. Um Frieden bitten wir.

Selig,die essen von  dem Brot, das  Christus reicht , und Leben empfangen, das ewig bleibt.

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Hl Scholastika von Nursia 2017

Jesus Christus, dessen Wort uns  nährt und führt,sei mit euch.

In Lebensläufen der Heiligen lesen wir, dass ein Brüder auf seinen Bruder oder auf seine Schwester so große Einfluss hatten, dass sie zur Heiligkeit geführt haben.  Zu diesen gehört auch das Beispiel der heiligen Scholastik. Auf sie hatte große Einfluss ihr Bruder Benedikt.

 Jesus, du gingst  in die Einsamkeit  zum Gebet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in  allem die Ehre des Vaters  gesucht. Christus, erbarme dich unser.

Deine Sorge war das  Heil der Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Fest ist die Gelegenheit dazu , damit wir uns in der Handlung des Guten festigen, beziehungsweise verzeihen, versöhnen sich. Schon im Alten Testament steht. Siehe, wie fein und  lieblich ist es, wenn Brüder  einträchtig beieinander  wohnen. Ps 133,1. Das ist ein ernstes Memento für die Eltern, ihre Kinder zu der gegenseitigen Liebe zu erziehen.  Wir wissen, dass bei drei Geschwistern, die Jesus mit seinen Aposteln öfters besuchte, die gegenseitige Liebe herrschte. Die Namen dieser Geschwister waren  Martha, Maria und Lazarus. Als Lazarus wurde krank die Schwestern lassen das Jesus ausrichten. Sie wollen dass Jesus kommt und ihrem Bruder hilft. Die Liebe unter  den Geschwistern zeigt sich auch darin , dass die Geschwister sich  helfen.  Auch zwischen den Geschwistern Benedikt und seine Schwester Scholastik große Liebe herrschte. Nichts schöneres können wir von den Menschen sagen, wenn wir von ihnen sagen können. Schau, wie sie einander lieben.

Da wir Christi Wort gehört haben, , wollen wir  in  seinem  Auftrag  und mit seinen Worten zum Vater  beten.

In aller Mühe und Sorge unseres Lebens den Frieden  zu bewahren ist eine Aufgabe , zu  der wir  Gottes Hilfe  erbitten wollen.

Selig, die das Wort  Gottes  hören, das ihnen   in Ewigkeit  nicht genommen  wird.

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Donnerstag 5.Woche im Jahres. Mk 7,24-30 2017

Jesus Christus, der Juden und Heiden sein Wort verkündete, sei mit euch.

Jesus war in der Gegend von Tyrus und Sidon, als zu ihm eine heidnische Frau  kam und ihn bat, er möge den bösen Geist von ihrer Tochter austreiben. Jesus lehnte zuerst ab. Als aber diese Frau ihren großen Glauben zeigte,  hat Jesus ihrer Bitte Raum gegeben.

Jesus, du bist zu allen gut gewesen, die zu dir kamen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast allen Liebe geschenkt, die dich suchten. Christus, erbarme dich unser.

Du hast alle auf den Weg zum Vater geführt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus traf oft  auf den  Unglauben  seines Volkes. Die Volksführer aber wollten nicht nur an seine Lehre nicht glauben, sondern sie wollten ihm auch nach seinem Leben trachten. Das Gegenteil davon zeigte die Frau im heutigen Evangelium. Diese Frau wandte sich an Jesus mit der Bitte um Befreiung ihrer Tochter vom Bösen.  Es schien vorerst, dass Jesus ein hartes Herz habe. Die Apostel legten daher Fürsprache für diese Frau ein. Allerdings reagierten sie so, weil sie Ruhe von dieser Frau haben wollten. Jesus wollte aber, dass diese Frau sich über ihren Glauben äußert. Die kühle Haltung von Jesus hielt die Frau nicht davon ab, nochmals zu bitten.  Sie glaubte fest daran, dass Jesus ihre Bitte erfüllen und  ihre Tochter gesund machen könne. Die Worte, die Jesus zur Frau sagte, sind keine Beleidung, sondern waren nur eine Prüfung dafür, wie sie antworten würde. Sie bekannte sich ganz und gar zum Glauben an Gott und so erfüllte Jesus ihren Wunsch.  Er zeigt damit seine große Güte, die er Glaubenden gegenüber erweist.

Gott hat uns zu seinen  Kindern auserwählt. Deshalb dürfen wir  voll Vertrauen  zum Vater beten.

Gott fragt  nicht  nach Rasse und  Stammbaum , er schenkt seinen Frieden allen, die ihn suchen. Wir beten.

Selig, die frei sind von  der  Macht des Bösen und  eingehen   in Gottes  ewiges  Reich.

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6.Sonntag A im Jahreskreis Mt 5,17-37

6. Sonntag 2017 – Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist…

Einführung

Ein Bub, er war 8 Jahre alt, kaufte sich in der Konditorei eine Tüte Eis. Er konzentrierte sich auf sein Eis und als er die Straße überquerte, nahm er gar nicht wahr, dass ein Auto kam. Das Ergebnis war ein Beinbruch, einige Abschürfungen und sein Eis lag auf der Straße. Der Bub dachte nur an sein Eis, nicht aber an seine Gesundheit. Der Inhalt der  Ermahnungen Jesu im heutigen Evangelium richtet sich auch auf wesentliche Dinge.

Predigt

Wenn eure Gerechtigkeit  nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Worin lag der Irrtum der Pharisäer und Schriftgelehrten? Es waren ihre Einstellungen, die sie praktizierten. Die Beziehung zu Gott als ein Vielzahl von Verordnungen auszulegen und mit der Religion noch Geschäfte zu machen, ist ungerecht. Die Pharisäer sahen das so: Wenn ich Gott mit Fasten, Beten und Almosen geben für mich gewinne, so soll er mir dafür Gesundheit, Segen, Reichtum und Erfolg geben. Diese Einstellung hielt Jesus für ungerecht. Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott. Glaube bedeutet, Gott zu lieben und sich zu öffnen für das Wirken seiner Kraft in uns. Wenn wir uns für Gott öffnen, dann wird Gott zu uns sprechen. Das ist ähnlich z.B.  wie sich für seine Sorgen, seine Arbeit, der Sehnsucht nach Gewinn zu öffnen, damit alle von uns sprechen und das ist negativ.  Wenn jemand verliebt ist, spricht die Liebe aus ihm. Was für uns Wert hat, das spricht für uns. Hier sehen wir die Bedeutung der Worte Jesu: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten, wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein. Wer also erlaubt, dass in seinem Leben der Zorn einen Stellenwert hat, der muss damit rechnen, dass der Zorn einmal zutage tritt. Darum warnt Jesus: Schau, dass der Zorn in deinem Leben keinen Platz hat, dann wirst du von seinen Folgen bewahrt bleiben.

Oder noch ein anderes Beispiel im Evangelium: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Das ist die Antwort auf die Frage, warum Pornographie und Prostitution schlecht sind. Jeder, der auf eine Frau schaut wie auf eine Sache, die er benutzen, ausnutzen und wegwerfen kann, entspricht nicht der Würde, die dem Menschen gebührt. Jede Person will geliebt und geehrt werden. Es ist ungerecht, nur auf die Figur der Frau zu sehen und nicht auf die Person als ganzes. Darum fordert uns Jesus auf, gerecht zu sein, nicht nur materiell gerecht, sondern auch geistig gerecht. Beides hängt zusammen. Jede Tat, die ein Mensch vollzieht, hat ihr Vorspiel in seinem Verhalten, in seiner Vorstellung. Menschliche Taten sind manchmal in der Vorstellung vorausgeplant.

Ein Beispiel dazu: In den Achtzigerjahren war in USA folgende Begebenheit: Der Finanzminister eines Staates der USA nahm vor der TV Kamera einen Revolver, richtete das Waffenrohr gegen sich selbst  und drückte ab. Er war auf der Stelle tot. Wie konnte er das so urplötzlich machen? Diese schreckliche Tat war keine Improvisation, es war Tatsache. Ein Mensch improvisiert nie, wenn es um eine grundsätzliche Sache geht. Er steckt den Revolver nicht automatisch in seine Tasche. Dieser Finanzminister wusste, das man ihm verhaften würde und er hat sich das vielmals schon in seiner Vorstellung eingeprägt. Er wusste, dass ihm ein mehrjähriger Gefängnisaufenthalt drohte. In dieser Verwirrung schaltete die Vernunft aus. Schlussendlich wird der Verstand vollkommen ausgeschaltet und der Mensch verhält sich wie ein Roboter, der gewisse Tätigkeiten einprogrammiert hat. Das gilt nicht nur im Falle eines Mordes oder Selbstmordes, sondern auch im täglichen Leben. Damit ein Menschen aber nicht Opfer solcher gefährlichen Mechanismen wird, muss er lernen, sich nicht bösen Vorstellungen hinzugeben. Die Frage laut: Aber wie? Es ist vor allem notwendig, dass nicht böse Modelle sich im Menschen einnisten durch das Lesen zweifelhafter Bücher, durch das Sehen sittenloser Filme, die Untaten in zugkräftigem Licht darstellen und durch Gespräche mit Menschen, die keine moralischen Grundsätze haben. Das alles ist sehr gefährlich, denn solche moralischen Vorstellungen wirken lange im Menschen nach. Ein Warnsignal ist vor allem dann, wenn der Mensch sich mit diesen Vorstellungen zu identifizieren beginnt. Es stimmt, dass die Gelegenheit den Dieb macht, sie zeigt, wie der Mensch ist, der dann bei geeigneter Gelegenheit davon Gebrauch macht. Die äußere Tat ist nur die Beendigung des innerliches Prozesses. Wir sollen uns aber sorgen für unsere Inneres. Ein Mensch stiehlt in der Vorstellung, dann später aber in der Wirklichkeit.

Im Beichtspiegel ist zu lesen, und das hat Sinn: Ergibst du dich den bösen Gedanken und hast du Vorliebe an ihnen? Einige Leute sagen da allerdings: Warum sollte ich das beichten? Ja, schon der Gedanke an eine böse Tat ist Sünde. Bekehrung beginnt, wie Jesus sagt, in der Änderung der Gesinnung.

Was für böse Vorstellungen gilt, gilt auch für gute Vorstellungen, für gute Beispiele, darum sollte man sich gute Filme ansehen, gute Bücher lesen. Was in unser Innerstes hineinkommt, das zeigt sich auch später dann in unserem Benehmen.

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